Für einen Moment wusste ich nicht, ob ich erschrocken oder erleichtert sein sollte. Mein Herz stolperte, als er mich an sich zog, damit ich nicht fiel. Seine Brust war fest, sein Griff sicher und seine Stimme, obwohl er mich mit einem genervten Grummeln anfuhr, klang ungewohnt sanft. Zu sanft, um wirklich eine Beleidigung zu sein. Anders als früher, als jedes seiner Worte ein Stich war, scharf und abweisend. Jetzt schwang etwas anderes mit. Etwas, das mich innehalten ließ.
Diese Erkenntnis traf mich unvorbereitet. Ich sollte mich darüber ärgern, dass er mich wie ein Kind behandelte doch stattdessen blieb mir nur dieses seltsame, warme Gefühl, das sich in meiner Brust ausbreitete. Für einen flüchtigen Moment fühlte sich alles ... Ich riss mich aus dem Gedanken, jetzt war nicht die Zeit für...sowas. "Ich bin mir sicher." sagte ich, vielleicht fester, als ich es fühlte. "Sonst kommen wir nie mit unserem Auftrag voran."
Er zögerte, aber ich trat bereits auf die Stufen, spürte den kühlen Stein unter meinen Fingern, das leise Zittern der Luft, als das Portrait hinter uns zufiel. Seltsam am Vormittag war ich starr vor Angst, jetzt mit diesem Ayakashi an meiner Seite, war die Angst verschwunden. Ich spürte sie irgendwo, weit hinten, dumpf, aber sie war nicht mehr stärker als ich. Allerdings würde ich den Teufel tun, das laut auszusprechen. Vielleicht, weil ich mir nicht eingestehen wollte, was sich wirklich verändert hatte.
Ich spürte plötzlich seine Hand wieder an meinen Handgelenk. Fester diesmal... Ich wollte etwas sagen, doch bevor ich Luft holen konnte, zog er mich mit sich in die Nische. Mein Rücken stieß sanft gegen die kalte Steinwand, und der Abstand zwischen uns schmolz auf kaum einen Atemzug. Kein Wunder immerhin war er beinah zwei Meter groß. Für so einen breitgebauten Lulatsch plus Göttheit war diese Ausbuchtung einfach nicht gedacht. Es war dunkel hier unten, nur das schwache Licht der Fackeln flackerte über seine Schultern. Ich wollte fragen, was los war, doch dann legte er mir abrupt die Hand über den Mund. Für einen Moment gefror alles in mir. Ich konnte nur seinen Herzschlag hören.... oder war es meiner?
Dann hörte ich sie auch. Schritte. Gleichmäßige, schwere Schritte, die sich im Gang näherten. Ich wagte kaum zu atmen. Irgendetwas an dem Klang war unnatürlich… zu rhythmisch, zu leer. Kein normales Echo.
Als der Mann ins Licht trat, erkannte ich ihn. Dieser gruselige Professor! Mein Magen verkrampfte sich. Was tat er hier unten, mitten unter der Schule, in diesem geheimen Gang? Ausgerechnet jetzt?! Mein Herz pochte bis zum Hals. Ich drückte mich unbewusst enger an Daiki. Erst als der Professor schließlich in der Dunkelheit verschwand, löste ich mich vorsichtig von Daikis Nähe. "Wir müssen ihm folgen." flüsterte ich kaum hörbar. Mein Mut überraschte mich selbst, doch die Neugier war stärker als die Angst. Etwas in mir sagte, dass die Antwort auf all das dort unten auf uns wartete hinter dieser Tür, in den Schatten, wo kein Licht der Schule mehr reichte.
Der Gang schien endlos. Jeder Schritt hallte dumpf zwischen den steinernen Wänden wider, und der schwache Schein der Fackeln tanzte wie lebendig über den Boden. Die Luft war kühl und roch nach Staub, Metall und etwas Süßlichem, das ich nicht zuordnen konnte. Ich ging voraus, die Hand leicht an der Wand, um das Gleichgewicht zu halten. Hinter mir hörte ich Daikis Schritte ruhig, kontrolliert, wie immer. Irgendwie beruhigend. Ich sagte nichts, aber sein stilles Folgen reichte, um mich weitergehen zu lassen.
Je tiefer wir kamen, desto stärker wurde dieses Summen in der Luft. Es vibrierte in meinen Knochen, als würde der Stein selbst atmen. Ich spürte, wie mir Gänsehaut über die Arme lief.
Plötzlich blieb ich stehen. "Siehst du das?" flüsterte ich leise. Ich hatte es kaum bemerkt doch neben mir am unteren und modrigen Teil der Wand leuchteten schwache Linien im Mauerwerk... Symbole, fein eingraviert, schimmernd wie glühende Adern. Magische Schriftzeichen. Alte. Sehr alte. Ich kniete mich hin, berührte eines davon, und ein kurzer Lichtblitz fuhr über meine Finger. "Autsch!" Mit einen zischenden Geräusch zog ich wild fuchelnd meine Hand zurück. Der Schlag hatte mir meine Finger leicht verbrannt. "Das ist... eine magische Barriere." Wie ich am eigenen Leib spüren musste. Für einen Augenblick überlegte ich ob wir zurück gehen sollten....
Diese Erkenntnis traf mich unvorbereitet. Ich sollte mich darüber ärgern, dass er mich wie ein Kind behandelte doch stattdessen blieb mir nur dieses seltsame, warme Gefühl, das sich in meiner Brust ausbreitete. Für einen flüchtigen Moment fühlte sich alles ... Ich riss mich aus dem Gedanken, jetzt war nicht die Zeit für...sowas. "Ich bin mir sicher." sagte ich, vielleicht fester, als ich es fühlte. "Sonst kommen wir nie mit unserem Auftrag voran."
Er zögerte, aber ich trat bereits auf die Stufen, spürte den kühlen Stein unter meinen Fingern, das leise Zittern der Luft, als das Portrait hinter uns zufiel. Seltsam am Vormittag war ich starr vor Angst, jetzt mit diesem Ayakashi an meiner Seite, war die Angst verschwunden. Ich spürte sie irgendwo, weit hinten, dumpf, aber sie war nicht mehr stärker als ich. Allerdings würde ich den Teufel tun, das laut auszusprechen. Vielleicht, weil ich mir nicht eingestehen wollte, was sich wirklich verändert hatte.
Ich spürte plötzlich seine Hand wieder an meinen Handgelenk. Fester diesmal... Ich wollte etwas sagen, doch bevor ich Luft holen konnte, zog er mich mit sich in die Nische. Mein Rücken stieß sanft gegen die kalte Steinwand, und der Abstand zwischen uns schmolz auf kaum einen Atemzug. Kein Wunder immerhin war er beinah zwei Meter groß. Für so einen breitgebauten Lulatsch plus Göttheit war diese Ausbuchtung einfach nicht gedacht. Es war dunkel hier unten, nur das schwache Licht der Fackeln flackerte über seine Schultern. Ich wollte fragen, was los war, doch dann legte er mir abrupt die Hand über den Mund. Für einen Moment gefror alles in mir. Ich konnte nur seinen Herzschlag hören.... oder war es meiner?
Dann hörte ich sie auch. Schritte. Gleichmäßige, schwere Schritte, die sich im Gang näherten. Ich wagte kaum zu atmen. Irgendetwas an dem Klang war unnatürlich… zu rhythmisch, zu leer. Kein normales Echo.
Als der Mann ins Licht trat, erkannte ich ihn. Dieser gruselige Professor! Mein Magen verkrampfte sich. Was tat er hier unten, mitten unter der Schule, in diesem geheimen Gang? Ausgerechnet jetzt?! Mein Herz pochte bis zum Hals. Ich drückte mich unbewusst enger an Daiki. Erst als der Professor schließlich in der Dunkelheit verschwand, löste ich mich vorsichtig von Daikis Nähe. "Wir müssen ihm folgen." flüsterte ich kaum hörbar. Mein Mut überraschte mich selbst, doch die Neugier war stärker als die Angst. Etwas in mir sagte, dass die Antwort auf all das dort unten auf uns wartete hinter dieser Tür, in den Schatten, wo kein Licht der Schule mehr reichte.
Der Gang schien endlos. Jeder Schritt hallte dumpf zwischen den steinernen Wänden wider, und der schwache Schein der Fackeln tanzte wie lebendig über den Boden. Die Luft war kühl und roch nach Staub, Metall und etwas Süßlichem, das ich nicht zuordnen konnte. Ich ging voraus, die Hand leicht an der Wand, um das Gleichgewicht zu halten. Hinter mir hörte ich Daikis Schritte ruhig, kontrolliert, wie immer. Irgendwie beruhigend. Ich sagte nichts, aber sein stilles Folgen reichte, um mich weitergehen zu lassen.
Je tiefer wir kamen, desto stärker wurde dieses Summen in der Luft. Es vibrierte in meinen Knochen, als würde der Stein selbst atmen. Ich spürte, wie mir Gänsehaut über die Arme lief.
Plötzlich blieb ich stehen. "Siehst du das?" flüsterte ich leise. Ich hatte es kaum bemerkt doch neben mir am unteren und modrigen Teil der Wand leuchteten schwache Linien im Mauerwerk... Symbole, fein eingraviert, schimmernd wie glühende Adern. Magische Schriftzeichen. Alte. Sehr alte. Ich kniete mich hin, berührte eines davon, und ein kurzer Lichtblitz fuhr über meine Finger. "Autsch!" Mit einen zischenden Geräusch zog ich wild fuchelnd meine Hand zurück. Der Schlag hatte mir meine Finger leicht verbrannt. "Das ist... eine magische Barriere." Wie ich am eigenen Leib spüren musste. Für einen Augenblick überlegte ich ob wir zurück gehen sollten....
