Devon bekam eine winzige Sekunde, die er nutzte, um sein Schwert aus der Scheide zu ziehen. Das Grün der Malachitklinge blitzte auf, brach das Licht in dutzende schillernde Farben, ehe Stein auf Eisen traf. Es knirschte, als er den Speerstoß zur Seite ablenkte und den Zorn in Schalessas Augen aus unmittelbarer Nähe sehen konnte. Worte gab es keine mehr zu finden, als er einen großen Schritt zur Seite machte und sich wegdrehte, ihr eine kleinere Angriffsfläche bot. Immer wieder stach sie zu, immer wieder lenkte er ihren Speer ab und versuchte stattdessen das Holz zu packen. Schalessa drängte ihn lacertytypisch dazu, wie in einem Tanz miteinzustimmen und seinen Kopf auszuschalten. Zu leicht wäre es gewesen, dem Ganzen nachzugeben. Ihrer stummen und gewaltsamen Aufforderung zu folgen.
Nur war Devon nicht mehr nur im Dorf aufgewachsen. Devon hatte die Welt gesehen mit all ihren Schattenseiten.
Ehe sich Schalessa versah, hatte Devon gedanklich umgeschaltet. Noch ein paar Mal musste er ausweichen, tat so, als würde er nach dem Speer greifen, nur um in einem hitzigen Schlagabtausch, wo er seinen Schwertarm sowieso schon erhoben hatte, diesen hinabsausen zu lassen. Mit einem Splittern hackte er den Speer entzwei, der Stein machte kurzen Prozess mit dem harten Holz der Waffe. Das Ziel – seine Lenden – traf die Spitze des Speeres nie. Sie fiel zu Boden, während Devon eiskalt sein Schwert losließ und sich auf die fast ebenso große Frau stürzte. Was vorhin noch ein Kampf beinahe auf Augenhöhe gewesen war, artete nun in einem Bodenkampf aus. Und hier zeigte sich Schalessas Naturtalent; Die Frau war blitzschnell, schneller als er mit seinem massigeren Körper. Immer wieder wandte sie sich aus seinem Griff, setzte selbst Hebel an, die er mit Müh und Not noch brechen konnte. Dreck wurde emporgeschleudert, als sich Fersen in Stein gruben. Stöhnen und Ächzen erfüllte statt dem Scheppern und Klingen die Luft. Mehrfach hatte sie Devon in einem Würger, den er nur Dank seiner übermenschlichen Kraft brechen konnte. Dann, endlich, rutschten Schalessas Finger von seinem Arm ab. Der Halt auf den Schuppen war praktisch nicht gegeben und eröffnete Devon endlich das Fenster, das er brauchte. Er packte ihr Handgelenk, riss grob daran und hätte einem Menschen damit sicherlich die Schulter aus dem Gelenk gerissen. Schalessa ruckte nach vorn, seine andere Hand fand ihre Schulter, wirbelte sie herum. Und dann schlang sich ein kräftiger Arm um ihren Hals, gesichert durch seinen anderen Arm. Muskulöse Beine wickelten sich um ihre Hüfte, als er sich auf den Rücken drehte, Schalessa mit ihrem Rücken an seiner Brust. Wild begann sie, um sich zu treten, kratzte seine Unterarme auf, jagte ihm Ellenbogen in die Seiten. Doch Devon hatte seinen schraubstockartigen Würger gefunden und gab nicht nach. Er musste so hart die Zähne zusammenbeißen, dass er zwischenzeitlich damit rechnete, sie würden splittern. Solch eine immense Gegenwehr leitete Schalessa ein.
„Gib auf“, zischte er ihr ins Ohr, doch sie schlug und kämpfte weiter. Ein Lacerta gab nicht auf.
Und das tat sie auch nicht. Von einem Moment auf den anderen erschlaffte ihr Körper, als sie das Bewusstsein verlor. Zwei Herzschläge länger hielt er den Würger, dann gab er sie frei und rollte sich von ihr fort. Ob er es zugeben wollte oder nicht – Schalessa war verdammt stark. Sein starkes Schnaufen bezeugte dies, als er sich auf die Knie aufsetzte und zu seiner Kontrahentin blickte, die sich langsam wieder zu regen begann. Langsam glitt sein Blick zu der abgebrochenen Speerspitze in direkter Umgebung. Mit langen Armen streckte er sich danach, musterte die Eisenspitze. Er war unbescholten hier rausgegangen. Er hatte nicht den Respekt gezollt, den es zu zollen galt. Ohne Umschweife zog er die Spitze über seine Handinnenfläche, aus der ebenso rotes Blut quoll wie bei fast allen anderen Lebewesen auf der Erde. Die Hand zur Faust geballt tropfte es auf den Sandstein, wo das poröse Material die Flüssigkeit sofort aufsog. Jetzt war Respekt gezollt worden.
Nach einigen Moment des Sammelns erhob sich Devon und hob seine Malachitklinge auf, um sie wieder zu verstauen. Sie war nie dafür gedacht gewesen, einem Stammesmitglied zu Schaden und daran hielt er fest. Als er sich schlussendlich zu seiner vollen Größe aufrichtete, blickte er nicht triumphierend zu Malleus und Tava hinüber. Vielmehr gab er ihnen einfach nur verstehen, dass sie den nächsten Punkt auf einer imaginären Liste abgearbeitet hatten. Der Hauptakt stand ihnen noch bevor.
Nur war Devon nicht mehr nur im Dorf aufgewachsen. Devon hatte die Welt gesehen mit all ihren Schattenseiten.
Ehe sich Schalessa versah, hatte Devon gedanklich umgeschaltet. Noch ein paar Mal musste er ausweichen, tat so, als würde er nach dem Speer greifen, nur um in einem hitzigen Schlagabtausch, wo er seinen Schwertarm sowieso schon erhoben hatte, diesen hinabsausen zu lassen. Mit einem Splittern hackte er den Speer entzwei, der Stein machte kurzen Prozess mit dem harten Holz der Waffe. Das Ziel – seine Lenden – traf die Spitze des Speeres nie. Sie fiel zu Boden, während Devon eiskalt sein Schwert losließ und sich auf die fast ebenso große Frau stürzte. Was vorhin noch ein Kampf beinahe auf Augenhöhe gewesen war, artete nun in einem Bodenkampf aus. Und hier zeigte sich Schalessas Naturtalent; Die Frau war blitzschnell, schneller als er mit seinem massigeren Körper. Immer wieder wandte sie sich aus seinem Griff, setzte selbst Hebel an, die er mit Müh und Not noch brechen konnte. Dreck wurde emporgeschleudert, als sich Fersen in Stein gruben. Stöhnen und Ächzen erfüllte statt dem Scheppern und Klingen die Luft. Mehrfach hatte sie Devon in einem Würger, den er nur Dank seiner übermenschlichen Kraft brechen konnte. Dann, endlich, rutschten Schalessas Finger von seinem Arm ab. Der Halt auf den Schuppen war praktisch nicht gegeben und eröffnete Devon endlich das Fenster, das er brauchte. Er packte ihr Handgelenk, riss grob daran und hätte einem Menschen damit sicherlich die Schulter aus dem Gelenk gerissen. Schalessa ruckte nach vorn, seine andere Hand fand ihre Schulter, wirbelte sie herum. Und dann schlang sich ein kräftiger Arm um ihren Hals, gesichert durch seinen anderen Arm. Muskulöse Beine wickelten sich um ihre Hüfte, als er sich auf den Rücken drehte, Schalessa mit ihrem Rücken an seiner Brust. Wild begann sie, um sich zu treten, kratzte seine Unterarme auf, jagte ihm Ellenbogen in die Seiten. Doch Devon hatte seinen schraubstockartigen Würger gefunden und gab nicht nach. Er musste so hart die Zähne zusammenbeißen, dass er zwischenzeitlich damit rechnete, sie würden splittern. Solch eine immense Gegenwehr leitete Schalessa ein.
„Gib auf“, zischte er ihr ins Ohr, doch sie schlug und kämpfte weiter. Ein Lacerta gab nicht auf.
Und das tat sie auch nicht. Von einem Moment auf den anderen erschlaffte ihr Körper, als sie das Bewusstsein verlor. Zwei Herzschläge länger hielt er den Würger, dann gab er sie frei und rollte sich von ihr fort. Ob er es zugeben wollte oder nicht – Schalessa war verdammt stark. Sein starkes Schnaufen bezeugte dies, als er sich auf die Knie aufsetzte und zu seiner Kontrahentin blickte, die sich langsam wieder zu regen begann. Langsam glitt sein Blick zu der abgebrochenen Speerspitze in direkter Umgebung. Mit langen Armen streckte er sich danach, musterte die Eisenspitze. Er war unbescholten hier rausgegangen. Er hatte nicht den Respekt gezollt, den es zu zollen galt. Ohne Umschweife zog er die Spitze über seine Handinnenfläche, aus der ebenso rotes Blut quoll wie bei fast allen anderen Lebewesen auf der Erde. Die Hand zur Faust geballt tropfte es auf den Sandstein, wo das poröse Material die Flüssigkeit sofort aufsog. Jetzt war Respekt gezollt worden.
Nach einigen Moment des Sammelns erhob sich Devon und hob seine Malachitklinge auf, um sie wieder zu verstauen. Sie war nie dafür gedacht gewesen, einem Stammesmitglied zu Schaden und daran hielt er fest. Als er sich schlussendlich zu seiner vollen Größe aufrichtete, blickte er nicht triumphierend zu Malleus und Tava hinüber. Vielmehr gab er ihnen einfach nur verstehen, dass sie den nächsten Punkt auf einer imaginären Liste abgearbeitet hatten. Der Hauptakt stand ihnen noch bevor.
