Tava schrumpfte noch weiter in sich zusammen. Die ganze Situation sah nicht gut aus. Malleus lag erschöpft und gebrochen auf dem Bett und Devon war nicht mehr einzukriegen. Er schimpfte mit ihnen, was wohl verständlich war, doch trotzdem hatte Tava gehofft, dass ihr Wiedersehen anders ausgehen würde. Fröhlicher, glücklicher, und nicht von einer Gefahr zur nächsten rauschend. Sie waren auf ihrem Weg zwei Drachen begegnet, wollte das denn keiner zur Kenntnis nehmen?
Schließlich gab Devon seinen unruhigen Marsch auf und kam zu ihr, hüllte sie in seine langen Arme ein. Tava spürte eine unendliche Erleichterung durch ihren Körper rauschen, als sie die Arme nach ihm ausstreckte und sich an ihn schmiegte, ihren Kopf unter sein Kinn zwang und ihre Stirn an seinen Hals drückte. Drei Tage hatten sie sich nicht gesehen und waren dann durch einen Urwald aus Drachen und Lacerta gefolgt, von denen ihnen die einen mehr Schaden zufügen wollten als die anderen. Wie schön es da war, Devon wieder bei sich zu haben, wieder vollständig zu sein, ganz egal, wie kurzfristig dieser Frieden auch sein mochte. Tava schloss die Augen und genoss den kurzen Moment der Wiedervereinigung.
„Es werden Nachfragen wegen deiner Brandmale kommen, Malleus. Wenn du eine Chance darauf haben willst, zu gehen, dann spiel mit und bezahl den Preis, wenn sie einen fordern. Tava wird vermutlich auch einen gestellt bekommen, aber nur, wenn ich sie gegen alle anderen Interessierten verteidigen kann.“
Devon redete, als gäbe es sonst keine Hoffnung auf ihre Flucht, als müssten sie mitspielen und darauf vertrauen, dass es ein gutes Ende nehmen würde. Tava wollte gar nicht daran denken. Wenn er ihr ihren Ring zurückgab - sicher könnte sie ihnen den Weg in die Freiheit erbrennen. Wäre das denn nicht auch eine Möglichkeit?
"Wenn sie dich vor die Wahl stellen, auf irgendeine Weise, beschütz Tava. Das kannst du für mich tun, oder Devon?"
Nein. Nein, es gab keine Wahl. Sie würden es hier herausschaffen, ohne Blutvergießen, ohne Opfer. Sie hatten es bisher doch auch geschafft, waren aus einem Kerker ausgebrochen, hatten Soldaten abgehängt und zwei Drachen getötet. Sie würden doch sicher auch mit einem Stamm Lacerta zurechtkommen, nicht?
Devon schien da anderer Meinung zu sein. Er löste sich von Tava und kam mit langsamen, drohenden Schritten auf Malleus zu. Der Wärme und Sicherheit beraubt, schlang Tava die Arme wieder um sich.
„Hast du sie gefragt? Einen Gedanken an sie verschwendet?“
Musste er nicht, denn es würde keine Wahl geben - keine wie diese. Sie würden einen Ausweg finden, dessen war Tava überzeugt. Es musste einfach so sein.
Doch Devon sah das anders und vielleicht war es seine Grobheit, mit der er Malleus behandelte, die Tava erstmals erschreckte. Konnte es sein... konnte es wirklich sein, dass sie doch vor eine solche Wahl gestellt würden? Dass sie in einer Sackgasse gelandet waren?
„Du wirst dein Leben nicht verwirken. Du willst geliehene Zeit zurückgeben? Dann reiß ich sie eben an mich. Keiner von meinen Stammesleuten wird mir etwas nehmen, das mir gehört. Hast du das verstanden? Habt ihr das verstanden?“
"Aber uns werden sie dich auch nicht wegnehmen, Devon", sagte Tava eingeschüchtert. Sie wünschte, dass sie alle drei einfach nur noch von hier verschwinden könnten. "Wir werden nicht zulassen, dass du hier... verurteilt wirst, oder was sie auch mit dir vorhaben. Du gehörst zu uns und entweder - entweder wir schaffen es alle drei, oder keiner von uns. So werden wir es machen. Wir werden uns nicht wieder aufteilen, damit muss endlich Schluss sein."
Schließlich gab Devon seinen unruhigen Marsch auf und kam zu ihr, hüllte sie in seine langen Arme ein. Tava spürte eine unendliche Erleichterung durch ihren Körper rauschen, als sie die Arme nach ihm ausstreckte und sich an ihn schmiegte, ihren Kopf unter sein Kinn zwang und ihre Stirn an seinen Hals drückte. Drei Tage hatten sie sich nicht gesehen und waren dann durch einen Urwald aus Drachen und Lacerta gefolgt, von denen ihnen die einen mehr Schaden zufügen wollten als die anderen. Wie schön es da war, Devon wieder bei sich zu haben, wieder vollständig zu sein, ganz egal, wie kurzfristig dieser Frieden auch sein mochte. Tava schloss die Augen und genoss den kurzen Moment der Wiedervereinigung.
„Es werden Nachfragen wegen deiner Brandmale kommen, Malleus. Wenn du eine Chance darauf haben willst, zu gehen, dann spiel mit und bezahl den Preis, wenn sie einen fordern. Tava wird vermutlich auch einen gestellt bekommen, aber nur, wenn ich sie gegen alle anderen Interessierten verteidigen kann.“
Devon redete, als gäbe es sonst keine Hoffnung auf ihre Flucht, als müssten sie mitspielen und darauf vertrauen, dass es ein gutes Ende nehmen würde. Tava wollte gar nicht daran denken. Wenn er ihr ihren Ring zurückgab - sicher könnte sie ihnen den Weg in die Freiheit erbrennen. Wäre das denn nicht auch eine Möglichkeit?
"Wenn sie dich vor die Wahl stellen, auf irgendeine Weise, beschütz Tava. Das kannst du für mich tun, oder Devon?"
Nein. Nein, es gab keine Wahl. Sie würden es hier herausschaffen, ohne Blutvergießen, ohne Opfer. Sie hatten es bisher doch auch geschafft, waren aus einem Kerker ausgebrochen, hatten Soldaten abgehängt und zwei Drachen getötet. Sie würden doch sicher auch mit einem Stamm Lacerta zurechtkommen, nicht?
Devon schien da anderer Meinung zu sein. Er löste sich von Tava und kam mit langsamen, drohenden Schritten auf Malleus zu. Der Wärme und Sicherheit beraubt, schlang Tava die Arme wieder um sich.
„Hast du sie gefragt? Einen Gedanken an sie verschwendet?“
Musste er nicht, denn es würde keine Wahl geben - keine wie diese. Sie würden einen Ausweg finden, dessen war Tava überzeugt. Es musste einfach so sein.
Doch Devon sah das anders und vielleicht war es seine Grobheit, mit der er Malleus behandelte, die Tava erstmals erschreckte. Konnte es sein... konnte es wirklich sein, dass sie doch vor eine solche Wahl gestellt würden? Dass sie in einer Sackgasse gelandet waren?
„Du wirst dein Leben nicht verwirken. Du willst geliehene Zeit zurückgeben? Dann reiß ich sie eben an mich. Keiner von meinen Stammesleuten wird mir etwas nehmen, das mir gehört. Hast du das verstanden? Habt ihr das verstanden?“
"Aber uns werden sie dich auch nicht wegnehmen, Devon", sagte Tava eingeschüchtert. Sie wünschte, dass sie alle drei einfach nur noch von hier verschwinden könnten. "Wir werden nicht zulassen, dass du hier... verurteilt wirst, oder was sie auch mit dir vorhaben. Du gehörst zu uns und entweder - entweder wir schaffen es alle drei, oder keiner von uns. So werden wir es machen. Wir werden uns nicht wieder aufteilen, damit muss endlich Schluss sein."
