Tessa lachte leise.
"Der Große Chester war ich schon. Darauf kannst du dich verlassen. Zirkusdirektor von Magica, von Immorta, von Fantasia", verkündete Chester beinahe feierlich. Sie erwartete fast, dass er ausladend beide Arme zur Seite ausstreckte um seine Worte zu unterstreichen. Stattdessen schlenderte er gemütlich über das Seil zurück.
"Aber als Zirkusdirektor wird man schließlich nicht geboren. Irgendwann werde ich wohl etwas anderes als Zirkusdirektor gewesen sein und irgendwann...", fuhr er fort.
Sie hielt gespannt den Atem an. Tessa schämte sich nicht dafür, dass sie förmlich an seinen Lippen hing.
"...war ich vielleicht auch gar nicht im Zirkus. Wer weiß das schon? Ich weiß es nicht mehr, das ist schon ein bisschen her."
"Ich kann mir dich ohne Zirkus gar nicht vorstellen", gestand sie und schmunzelte dann. "Und auch keinen Zirkus ohne dich."
Dabei hatte sie noch nie einen anderen Zirkus gesehen außer Magica.
Vielleicht war sie also ein kleines Bisschen voreingenommen. Wie verliebt sie Chester gerade anlächelte, konnte sie nur erraten.
Misstrauisch zog sie die Augenbrauen hoch und beäugte seine Hand. Dieser gerissene...Tessa schüttelte sachte den Kopf.
"Ganz langsam, versprochen. Ich halte dich auch sicher fest."
Der Widerstand hielt genau eine Sekunde.
Tessa seufzte langgezogen und verdrehte dramatisch die Augen.
"Das ist gemein", murrte sie und rappelte sich mit seiner Hilfe bereits auf. "Du weißt, dass ich nicht Nein sagen kann, wenn du mich so ansiehst."
Sie erkaufte sich noch einen Augenblick, in dem sie ihre Hände völlig sinnlos an der Hose abklopfte.
"Schuhe aus?"
Chester bejahte und Tessa trat ihre Schuhe mit den Zehen aus, die Socken gleich mit.
Sie sah nicht überzeugt aus, als sie beide seiner Hände ergriff und einen Fuß auf das Seil setzte. Plötzlich erschien ihr das Hochseil gar nicht mehr so dick und unbeweglich. Als sie den zweiten Fuß vorschob und den festen Boden der Plattform verließ, überschlug sich ihr Magen. Den Blick auf ihre Füße und damit auf das Netz darunter fixiert, klammerte sich Tessa an seine Hände.
Nein, nein...auf einem wackeligen, schwingenden Seil zu balancieren fühlte sich merkwürdig an.
Dabei stand sie noch auf dem stabilen Ende und hatte schon das Gefühl seekrank zu werden.
"Scheiße ist das hoch...", fluchte sie.
"Der Große Chester war ich schon. Darauf kannst du dich verlassen. Zirkusdirektor von Magica, von Immorta, von Fantasia", verkündete Chester beinahe feierlich. Sie erwartete fast, dass er ausladend beide Arme zur Seite ausstreckte um seine Worte zu unterstreichen. Stattdessen schlenderte er gemütlich über das Seil zurück.
"Aber als Zirkusdirektor wird man schließlich nicht geboren. Irgendwann werde ich wohl etwas anderes als Zirkusdirektor gewesen sein und irgendwann...", fuhr er fort.
Sie hielt gespannt den Atem an. Tessa schämte sich nicht dafür, dass sie förmlich an seinen Lippen hing.
"...war ich vielleicht auch gar nicht im Zirkus. Wer weiß das schon? Ich weiß es nicht mehr, das ist schon ein bisschen her."
"Ich kann mir dich ohne Zirkus gar nicht vorstellen", gestand sie und schmunzelte dann. "Und auch keinen Zirkus ohne dich."
Dabei hatte sie noch nie einen anderen Zirkus gesehen außer Magica.
Vielleicht war sie also ein kleines Bisschen voreingenommen. Wie verliebt sie Chester gerade anlächelte, konnte sie nur erraten.
Misstrauisch zog sie die Augenbrauen hoch und beäugte seine Hand. Dieser gerissene...Tessa schüttelte sachte den Kopf.
"Ganz langsam, versprochen. Ich halte dich auch sicher fest."
Der Widerstand hielt genau eine Sekunde.
Tessa seufzte langgezogen und verdrehte dramatisch die Augen.
"Das ist gemein", murrte sie und rappelte sich mit seiner Hilfe bereits auf. "Du weißt, dass ich nicht Nein sagen kann, wenn du mich so ansiehst."
Sie erkaufte sich noch einen Augenblick, in dem sie ihre Hände völlig sinnlos an der Hose abklopfte.
"Schuhe aus?"
Chester bejahte und Tessa trat ihre Schuhe mit den Zehen aus, die Socken gleich mit.
Sie sah nicht überzeugt aus, als sie beide seiner Hände ergriff und einen Fuß auf das Seil setzte. Plötzlich erschien ihr das Hochseil gar nicht mehr so dick und unbeweglich. Als sie den zweiten Fuß vorschob und den festen Boden der Plattform verließ, überschlug sich ihr Magen. Den Blick auf ihre Füße und damit auf das Netz darunter fixiert, klammerte sich Tessa an seine Hände.
Nein, nein...auf einem wackeligen, schwingenden Seil zu balancieren fühlte sich merkwürdig an.
Dabei stand sie noch auf dem stabilen Ende und hatte schon das Gefühl seekrank zu werden.
"Scheiße ist das hoch...", fluchte sie.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
