The Hero and the Thief [Nao & Stiftchen]

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      Caleb

      Mittlerweile konnte er seine Zimmerdecke sehen, wenn er seine Augen schloss. Caleb hatte sich, abgesehen von gelegentlichen Trips ins Bad, immer noch nicht bewegt. Pure Logik sagte ihm, dass das wohl das Schlimmste war, was er sich gerade selbst antun konnte. Er musste seine Kleidung wechseln, was essen, wenigstens endlich daran denken, das Kabel für sein Handy mitzubringen, aber er schaffte einfach nichts davon. Das Kabel lag nicht auf dem Weg zum Bad. Seine Kleidung zu wechseln würde zu viel Bewegung bedeuten. Bei dem Gedanken an Essen wurde ihm übel.
      Die Sonne vor seinem Fenster kam und ging. Es wurde langsam wieder Abend. Niamh würde ihn hassen. Sie musste mittlerweile mitbekommen haben, dass er ihren täglichen Reminder für seine Medikamente nicht erhalten hatte und verdammt sauer sein, dass er sich nicht meldete. Aber das war okay. Irgendwann würde sie schon an seiner Tür auftauchen um zu sehen, ob er noch lebte und dann hätte er wenigstens einen Grund, um aufzustehen und eine weitere Beziehung, die er zerstören konnte. Das schien sein Ding zu sein, nicht?
      Er hätte es gar nicht so weit kommen lassen sollen. Er hätte seine Gefühle einfach unterdrücken sollen, so wie er es jahrelang getan hatte. Es war immer so einfach gewesen. Richard hatte es ihm so schwer gemacht. Es war dieses Gefühl gewesen, dass sie sich irgendwie ähnlich waren. Dass Richard ihn verstehen würde. Jetzt fühlte es sich nur noch so an, als ob ihm jemand ein Messer ins Herz gestoßen hätte.

      Es war die Türklingel, die ihn schlussendlich aus der Trance riss. Caleb seufzte, während er überlegte, ob er aufstehen sollte, oder nicht. Er erwartete keine Pakete und garantiert keinen Besuch. Niamh hatte einen Haustürschlüssel und würde von selbst reinkommen. Es könnte höchstens mal wieder ein Paket für die Nachbarn sein, oder irgendjemand, der ihm irgendeinen Stromvertrag oder eine Religion andrehen wollte. Nichts wichtiges. Nichts, was ihn aus seinem Selbsthass ziehen könnte. Andererseits könnte er auf dem Rückweg endlich das Stromkabel mitnehmen und vielleicht die Flasche Wein. Er war so fertig damit, sich schlecht zu fühlen. Mit Alkohol würde er wenigstens einfach gar nichts fühlen. Das war deutlich besser. Aber er hatte eh schon zu lange überlegt, nicht? Wer auch immer draußen stand musste schon gegangen sein, oder bei jemand anderen geklingelt haben.
      Caleb zuckte zusammen, als es erneut klingelte. Ein Impuls, der ihn tatsächlich auf die Beine brachte. Er wankte beinahe mechanisch durch seine Wohnung zur Tür, vorbei an dem Spiegel im Flur. Gott, er sah furchtbar aus. Dunkle Ringe unter den verheulten Augen, die Haare durcheinander, der Pullover zerknittert. Alles was fehlte, war der Becher mit dem Eis in der Hand und er wäre die perfekte Hollywood-Blondine mit Trennungsschmerz. Aber es half nichts. Jetzt stand er schon an der Tür.
      Er bereute seine Entscheidung in der Sekunde, in der er Richard sah. Es fühlte sich an, als ob man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen hätte.
      Caleb stieß ein sanftes "Oh" aus, als er ihn sah. Was wollte er hier? Eine zweite Runde an Anschuldigungen? Oder nur- "Du hast deine Jacke vergessen", erklärte er ein wenig verloren, weil es das erste war, was ihm in den Sinn kam. Calebs Stimme war rau genug, um ihn selbst zu überraschen. Er realisierte jetzt erst, dass er die letzten zwei Tage außer dem durchgehenden Schluchzen nicht geredet hatte. Dafür wollte jetzt irgendwie alles auf einmal aus ihm heraus.
      "Es tut mir so leid. Ich hab nicht- Ich wollte nicht-" Caleb griff nach der Jacke, mit der vollen Intention, sie Richard entgegen zu halten. Stattdessen hielt er sie umklammert wie einen Rettungsring. "Ich hab Scheiße gebaut." Seine Gedanken überschlugen sich. "Es tut mir leid." Gott, es war so laut in seinem Kopf.
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      Richard

      Richard überlegte, sturmzuklingeln, als Caleb glücklicherweise beim zweiten Mal öffnete. Er stieg in den Aufzug, dann wurde ihm plötzlich seltsam heiß. Was, wenn sein Gaslighting-Versuch nicht klappen würde und Caleb ihn diesmal nicht zurücknahm? Mit ein paar Dates würde Richard sich kaum nochmal reinschummeln können. Er hatte irgendwie noch nicht so richtig über diese Möglichkeit nachgedacht. Er war zu wütend gewesen. Aber vielleicht hatte Caleb ihn jetzt satt. Und wie oft konnte man sowas schon ohne Konsequenzen abziehen? Richard knirschte mit den Zähnen, bis er endlich bei Calebs Geschoß ankam und zu seiner Tür trottete. Seltsamerweise hatte er trotzdem das Bedürfnis, sich zu entschuldigen, auch wenn Caleb erstmal sauer war. Richard zupfte etwas an seiner Sportjacke, und räusperte sich, aber die Stimme blieb ihm vor Überraschung schließlich im Hals stecken, als er Caleb sah. Er hatte geplant, mit einem ‚Vielleicht hab ich gestern ein bisschen übertrieben‘ zu starten, aber der Satz fiel ihm gerade nichtmal mehr ein. Caleb sah aus, als hätte man ihn kopfüber durch eine Mülldeponie gezerrt. Hatte er dasselbe an, wie gestern? War zur Hölle war in den letzten 30 Stunden passiert, dass er- Oh. Nein. Oder?
      Das schlechte Gewissen fraß sich durch Richards ganzen Körper wie ein Parasit. Er hatte ein bisschen übertrieben, ja, aber er hatte auch vergessen, dass Caleb dazu tendierte, wegen allem sofort seinen Lebenswillen zu verlieren. Das sah Richard ihm allerdings zum ersten Mal erst so richtig an.
      Er stand eine Weile da und sah mit zusammengezogenen Brauen dabei zu, wie Caleb nach seiner vergessenen Jacke griff und sie umklammerte, während er irgendwas vor sich hin stammelte, das niemanden interessierte.
      „Okay, okay“, unterbrach Richard ihn. Er hatte Scheiße gebaut, ja? Es tat ihm leid, ja? War er nicht selbst hergekommen, um sich zu entschuldigen?
      Richard sah kurz zur Seite bevor er beschloss, dass er nicht weiter im Gang stehen wollte und Caleb nicht genügend bei Sinnen war, um ihn entweder wegzuschicken oder reinzubitten. Er schob den Blonden sanft zur Seite, schloss die Tür und zog seine Schuhe aus. Er musterte Caleb einen Moment lang. Urgh. Er sah aus, als wäre er gestern nurnoch ins Bett gekippt und hätte sich in den Schlaf geheult. In seiner Jeans.
      Richard zog Caleb seine Jacke zwischen den klammernden Fingern hervor und warf sie in eine Ecke, weil das echt keinen Unterschied mehr machte.
      „Mir tut es leid. Ich hab übertrieben“, sagte er schließlich seinen Satz. Da war ja was. Aber es sah nicht aus, als könnten sie gerade ein sehr produktives Gespräch führen. Was… Richard tatsächlich garnicht so unrecht war, er hatte sich schließlich nicht sehr viel mehr überlegt.
      „Hattest du das gestern nicht schon an?“, fragte er. Er wusste nicht so recht, wo man anfangen sollte, wenn jemand so tief im Loch steckte.
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      Caleb

      Sein Herz schlug zu schnell. Caleb konnte wieder Panik in sich aufsteigen fühlen. Er hatte wahrscheinlich nur diesen einen Versuch, um sich irgendwie bei Richard zu entschuldigen und er bekam es nicht mal hin, einen vernünftigen Satz zu formulieren. Richard war ohne ihn wahrscheinlich besser dran. Er hatte irgendjemanden verdient, der psychisch stabil war. Jemand, der-
      Die Zeit schien kurz stehen zu bleiben, als Richard sich an ihm vorbei in die Wohnung schob und die Schuhe auszog. Caleb ließ sie Jacke los, als Richard danach griff, mehr aus Irritation, als wirklich bewusst. Er hatte keine Ahnung, was gerade passierte. Irgendwie hatte er einfach fest damit gerechnet, dass Richard hier war, um sich die Jacke zu holen und ihm nochmal zu sagen, wie froh er war, ihn los zu sein, bevor er wieder gehen würde. Stattdessen entschuldigte er sich und brachte Calebs Kopf damit zu einem kompletten Stillstand.
      "Nein, du hattest recht. Ich hätte es dir sagen sollen. Ich-" Caleb sah kurz an sich hinab, als Richard ihn auf seine Kleidung ansprach, gerade so, als ob er selbst nicht mehr wusste, was er trug. Er musste wirklich erbärmlich aussehen, mhm? Er zupfte ein wenig an seinem Pullover, als ob es das besser machen würde. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welchen Tag wir haben. Oder wie viel Uhr es ist. Also...ja?" Wozu lügen? Es war ziemlich offensichtlich, dass er sich nicht umgezogen hatte. Jetzt etwas anderes zu behaupten würde ihn nur noch hilfloser wirken lassen.
      Er hatte das dringende Bedürfnis, Richard an sich zu ziehen und sich selbst einzureden, dass alles gut werden würde. Caleb war sich nicht ganz sicher, woher es kam. Es war dämlich. Stattdessen schlang er seine Arme um sich selbst. Er musste Richard irgendwie davon überzeugen, dass es ihm leid tat. Das war seine Priorität. Er wollte sich später keine Vorwürfe machen, diese Chance verpasst zu haben.
      "Ich hätte dir das mit der Beförderung erzählen sollen. Ezra hatte es mir erzählt, als wir- nach Russland." Caleb schluckte. Er wollte ihre erste Trennung nicht ansprechen. Er hatte die furchtbare Gewissheit, dass er dadurch nur in Tränen ausbrechen würde. "Als wir wieder gedated haben wollte ich einfach nicht mehr an die beiden denken und das war verdammt dämlich. Es tut mir so leid." Er wiederholte sich. Aber was sollte er anderes sagen?
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      Richard

      Es war auf unterschiedlichen Ebenen seltsam unangenehm, Caleb anzusehen. Es konfrontierte Richard ein wenig damit, wie bescheuert er war. Es interessierte ihn normalerweise nicht sehr, was es mit Leuten machte, die er beleidigte, weil sie es jedesmal absolut verdient hatten. Und auch wenn es in Calebs Fall nicht 100% unverdient gewesen war, wolltw Richard alles zurücknehmen, damit er nicht so aussah, wie er jetzt aussah. Als hätte Richard ihn mit seinen Worten verprügelt, oder so. Als Caleb die Arme um sich selbst schlung, widerstand Richard nur knapp den Drang, sie ihm wieder loszureißen.
      „Es ist Donnerstag“, antwortete er monoton und warf einen Blick auf seine Digitaluhr. „18:13 Uhr“ Es war nicht viel Zeit vergangen, aber offensichtlich hätte Richard gestern Früh doch gleich wieder umdrehen sollen. Caleb hatte, wie es aussah, jede Sekunde genutzt, um sich in eine Zombieversion von sich selbst zu verwandeln.
      Als Caleb seine Entschuldigung erneut ansetzte, hörte Richard doch zu. Irgendwie hatte er es wohl doch gebraucht, das zu hören. Er realisierte grade live, dass Entschuldigungen nicht nur leeres Gefasel waren. Manchmal.
      „Du hättest es mir erzählen sollen“, stimmte Richard zu. „Aber es ist nachvollziehbar, dass du nicht an die beiden denken willst. Ich wünschte ich wäre so gut im Verdrängen, wie du“ Richard würde Andrew und Ezra aus seinen Erinnerungen löschen, wenn er könnte.
      Er seufzte ein wenig und verschränkte einen Moment lang die Arme, während er überlegte, was sie jetzt tun sollten. Vielleicht Caleb wieder in einen normalen Zustand bringen. Damit Richard ihn ansehen konnte, ohne selbst gleich aus dem Fenster zu springen. Er mochte das nicht. Dieses schlechtes Gewissen. Das war fast schlimmer, als die Übelkeit und die Gewissheit, dass er eine absolute Pussy war.
      „Okay. Du kannst so nicht leben“, stellte er trocken fest. „Ich weiß, dass dich das gestern wahrscheinlich geschockt hat, das war meine Schuld, aber dir wird es immer nur schlechter gehen, wenn du dich so gehen lässt“ Das war ein Fakt. Richard ging es auch von Sekunde zu Sekunde schlechter, je länger er sich das ansehen musste. „Das gilt für jede Lebenssituation. Also… lässt du mich dir helfen?“, fragte er. Es fühlte sich falsch an, nicht zu fragen. Irgendwie waren sie gerade noch mitten in einem Streit gewesen.
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      Caleb

      "Ich brauche keine Hilfe." Die Antwort kam zu schnell und zu panisch. Caleb hatte sie über Jahre hinweg so gut eingeübt, dass sie zum Reflex geworden war. Er glaubte sich fast selbst. Er brauchte keine Hilfe. Er war ein selbstständiger Erwachsener und kein Kind. Er war nicht so nutzlos, wie alle offenbar dachten. Er konnte sich durchaus um sich selbst kümmern. Er brauchte kein Mitleid. Er konnte sein Leben selbst in den Griff bekommen.
      Er stand in seinem Hausflur in Kleidung, die er seit zwei Tagen trug, hatte nichts gegessen und kaum geschlafen. Sein Kopf fühlte sich an, als ob er jeden Moment in sich zusammenfallen und einfach liegen bleiben würde. Alles nur, weil er sich mit Richard gestritten hatte. Vielleicht brauchte er doch langsam Hilfe. Er wollte Hilfe. Er hatte eigentlich immer Hilfe gewollt, aber das zuzugeben war nie gut ausgegangen. Allerdings hatte ihm auch noch nie jemand so offen Hilfe angeboten, wie Richard es gerade tat. Caleb atmete zitternd durch.
      "Nein. Warte. Du hast- Ich will dir keine Umstände machen. Ich sollte wahrscheinlich duschen, mir was anderes anziehen. Ich habe seit gestern nichts mehr gegessen." Und er war wirklich müde. Aber das würde er aufschieben, so lange es ging. Er wollte diesen kleinen Frieden mit Richard so lange auskosten, bis er einfach vor Müdigkeit zusammenbrechen würde. Alles war besser, als ins Bett zu gehen und morgen ohne ihn aufzuwachen.
      "Kannst du-" Caleb zögerte. Das hier fühlte sich fast schwerer an, als die Entschuldigung. Die war wenigstens einfach aus ihm herausgesprudelt. Das hier war eine bewusste Entscheidung. "Kannst du irgendwas kochen? Der Kühlschrank müsste relativ voll sein." Das war okay, oder? Richard hatte unzählige male von sich aus angeboten, etwas zu kochen. Caleb erinnerte sich dunkel daran, dass er es sogar als einen der großen Vorteile ihn zu daten aufgezählt hatte. Die Frage machte ihn trotzdem nervös. Aber Richard hatte es angeboten und Caleb wusste nicht, wie er ihm sonst helfen könnte.
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      Richard

      Warum hatte er eigentlich gefragt? Richard runzelte die Stirn. Klar… es sah definitiv so aus, als bräuchte Caleb keine Hilfe. Richard wollte gerade widersprechen und argumentieren, dass er sowieso schon hier war und nicht länger in diesem Chaos stehen wollte, als Caleb einknickte. Gut, wenigstens sah er es ein. Wäre auch ein bisschen verrückt, wenn nicht. Offenbar war es aber schlimmer, als Richard gedacht hatte. Er hatte nichts gegessen?
      „Ja, kann ich“, sagte er bloß, als Caleb ihn fragte, ob er etwas kochen konnte. Das hätte er sowieso gemacht. Solange Caleb ihn nicht rauswarf.
      Er drehte sich gerade halb um, als er beinahe über ein paar Schuhe fiel. Ein Schritt noch und er wäre direkt auf der Fresse gelandet. Er seufzte. Er würde nicht nur kochen. Er sah Caleb wieder an.
      „Du hast eine Badewanne?“, fragte er, auch wenn es eher eine Feststellung war, immerhin wusste er, dass es Calebs Wohnung an absolut nichts fehlte. Er nickte in Richtung Bad. „Komm mit“, murmelte und schnappte sich schließlich Calebs Arm, um ihn mit sich zu ziehen. Im Badezimmer stöpselte er die Badewanne und stellte das warme Wasser ein. Er wusste selbst nicht so genau, wieso er Caleb nicht einfach etwas kochte und ihn in Ruhe ließ, nachdem er das scheinbar so wollte, aber Richard konnte ihn einfach nicht sich selbst überlassen. Er müsste ihn schon unter die Dusche zerren um sicherzugehen, dass er das nicht bloß so sagte, und da kam ihm ein Bad sicherer vor. Weniger allgemeines Genickbruchrisiko und höherer Komfort. Die Augenringe waren Richard nicht entgangen. Caleb sah aus als wäre er seit gestern drei Mal gestorben.
      Er scannte die Umgebung nach einem Schaumbad, ließ davon etwas ins Wasser träufeln und drehte sich wieder herum, um Caleb den Pullover über den Kopf zu ziehen. „Zieh dich aus, setz dich da rein, ich mach dir was zu Essen und während du badest, kümmer ich mich um den Saustall. Das mache ich sowieso jedes Mal, wenn ich hier bin. Widersprich mir nicht. Ich will nicht, dass du im Stehen einpennst und umfällst, und keine Sorge, ich traue dir auch zu in einer Wanne zu ertrinken, also lasse ich dich nicht in Ruhe. Leb damit“, murmelte er und zog Caleb das Shirt direkt anschließend über den Kopf, ohne ihn reden zu lassen. „Du siehst scheiße aus“ Er war sich nicht sicher, ob der richtige Zeitpunkt war, um Caleb einen Kuss zu geben, also ließ er es bleiben. Er sah sowieso schon relativ überfordert mit der Gesamtsituation aus.
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