Caleb
Wenn Caleb seinem Kopf einfach wieder vorschreiben könnte, was genau er zu denken hatte, wäre sein Leben deutlich einfacher. Leider war das nur irgendwie nicht so einfach. Angetrunken fiel wenigstens die ständige Sorge etwas weg. Richards Erklärung, dass er merken würde, wenn er ihn hassen sollte, kam ihm jetzt deutlich sinnvoller und beruhigender vor, als sie es wahrscheinlich morgen tun würde, wenn er nüchtern genug war, um alles nochmal durch seinen Kopf gehen zu lassen. Und nochmal und nochmal, bis er wieder jedes einzelne Wort zerpflückt und dreimal gewendet hatte. Bis sein Kopf wieder beschloss, irgendwas in die Worte zu interpretieren, was nicht da war.
Wenigstens tat der Kuss überraschend gut. Es war ein wenig seltsam, Richard zu küssen, wenn sie nicht gerade auf dem Weg zum nächsten Bett waren, aber irgendwie auf eine überraschend gute Art und Weise. Caleb konnte sein Herz angenehm schnell schlagen fühlen, während er sich fast darüber beschweren wollte, dass Richard nach dem ersten Kuss stoppte, nur um das Gefühl zu haben, unter seinen Fingern zu schmelzen, als er ihn erneut küsste. Irgendwie wollte sein Kopf immer noch nicht ganz verarbeiten, dass das wirklich alles so wundervoll einfach sein könnte.
Er lehnte sich ihm leicht entgegen, stützte sich mit einer Hand auf dem Sofa ab und legte die andere in Richards Nacken. Ein kleines Lächeln stahl sich beinahe automatisch zurück auf seine Lippen, als Richard seine Wange küsste. Es war wirklich verführerisch einfach, sich dem ganzen einfach hinzugeben und sämtliche ausgedachte Regeln in den Wind zu schießen. Wahrscheinlich war es besser, dass Richard den Kuss in diesem Moment beendete.
“Es tut mir leid, dass ich das alles so unnötig kompliziert mache”, entschuldigte er sich leise, während er seine Hand sinken ließ. Zugegeben, er würde sich selbst wahrscheinlich nicht daten. Nicht wegen dem fehlenden Sex, mehr wegen dem generellen Aufwand. In der Hinsicht war Richard wirklich Fluch und Segen zugleich.
“Was für ein neues Thema schwebt dir vor?”, fragte er, während er sich seitlich an die Rückenlehne lehnte, um Richard weiterhin ansehen zu können. “Möchtest du mir verraten, was dein Lieblingsfilm ist, oder sollen wir über den Einfluss des Waschbärens als invasive Spezies in England reden? Ich glaube, für Letzteres bin ich etwas zu angetrunken. Obwohl das die Diskussion besser machen könnte.” Er stieß ein kleines Lachen aus. Wahrscheinlich könnten sie sich wirklich über beide Themen unterhalten. Vielleicht nicht fachmännisch, aber darum ging es ja auch nicht, oder?
“Falls du nichts für Waschbären über hast, könnten wir sonst auch schon mal nachschauen, was man alles auf Sizilien anstellen kann. Nicht, dass wir uns am Ende so sehr am Strand langweilen, dass wir doch über Waschbären reden müssen.”
Wenn Caleb seinem Kopf einfach wieder vorschreiben könnte, was genau er zu denken hatte, wäre sein Leben deutlich einfacher. Leider war das nur irgendwie nicht so einfach. Angetrunken fiel wenigstens die ständige Sorge etwas weg. Richards Erklärung, dass er merken würde, wenn er ihn hassen sollte, kam ihm jetzt deutlich sinnvoller und beruhigender vor, als sie es wahrscheinlich morgen tun würde, wenn er nüchtern genug war, um alles nochmal durch seinen Kopf gehen zu lassen. Und nochmal und nochmal, bis er wieder jedes einzelne Wort zerpflückt und dreimal gewendet hatte. Bis sein Kopf wieder beschloss, irgendwas in die Worte zu interpretieren, was nicht da war.
Wenigstens tat der Kuss überraschend gut. Es war ein wenig seltsam, Richard zu küssen, wenn sie nicht gerade auf dem Weg zum nächsten Bett waren, aber irgendwie auf eine überraschend gute Art und Weise. Caleb konnte sein Herz angenehm schnell schlagen fühlen, während er sich fast darüber beschweren wollte, dass Richard nach dem ersten Kuss stoppte, nur um das Gefühl zu haben, unter seinen Fingern zu schmelzen, als er ihn erneut küsste. Irgendwie wollte sein Kopf immer noch nicht ganz verarbeiten, dass das wirklich alles so wundervoll einfach sein könnte.
Er lehnte sich ihm leicht entgegen, stützte sich mit einer Hand auf dem Sofa ab und legte die andere in Richards Nacken. Ein kleines Lächeln stahl sich beinahe automatisch zurück auf seine Lippen, als Richard seine Wange küsste. Es war wirklich verführerisch einfach, sich dem ganzen einfach hinzugeben und sämtliche ausgedachte Regeln in den Wind zu schießen. Wahrscheinlich war es besser, dass Richard den Kuss in diesem Moment beendete.
“Es tut mir leid, dass ich das alles so unnötig kompliziert mache”, entschuldigte er sich leise, während er seine Hand sinken ließ. Zugegeben, er würde sich selbst wahrscheinlich nicht daten. Nicht wegen dem fehlenden Sex, mehr wegen dem generellen Aufwand. In der Hinsicht war Richard wirklich Fluch und Segen zugleich.
“Was für ein neues Thema schwebt dir vor?”, fragte er, während er sich seitlich an die Rückenlehne lehnte, um Richard weiterhin ansehen zu können. “Möchtest du mir verraten, was dein Lieblingsfilm ist, oder sollen wir über den Einfluss des Waschbärens als invasive Spezies in England reden? Ich glaube, für Letzteres bin ich etwas zu angetrunken. Obwohl das die Diskussion besser machen könnte.” Er stieß ein kleines Lachen aus. Wahrscheinlich könnten sie sich wirklich über beide Themen unterhalten. Vielleicht nicht fachmännisch, aber darum ging es ja auch nicht, oder?
“Falls du nichts für Waschbären über hast, könnten wir sonst auch schon mal nachschauen, was man alles auf Sizilien anstellen kann. Nicht, dass wir uns am Ende so sehr am Strand langweilen, dass wir doch über Waschbären reden müssen.”