Caleb
Oh. Hoffentlich war Richard heute auf die ein oder andere Enttäuschung eingestellt. Caleb bemühte sich um ein neutrales Lächeln, als er über Schlaf redete. Vielleicht war es Zeit sich doch um seinen absolut katastrophalen Schlafrythmus zu kümmern, bevor Richard ihm einen Vortrag darüber halten würde. Falls er nicht doch wieder ein Auge zudrücken und es Caleb durchgehen lassen würde. Er schlief ja im Endeffekt auch genug, halt nur irgendwie nicht gut, oder durchgehend, aber lief das nicht am Ende irgendwie auf das Selbe hinaus? Er konnte sich irgendwie nicht daran erinnern, wann er das letzte mal wirklich erholt aufgewacht war.
Die Rückfrage nach seinen eigenen Freunden war nicht weniger deprimierend. Caleb schüttelte kurz den Kopf und überlegte, einfach über das Thema hinweg zu gehen und es dabei zu belassen, bevor er realisierte, dass das auf lange Sicht nichts bringen würde, wenn diese Beziehung wirklich langfristig halten sollte.
"Ich hab nicht wirklich viele Freunde", antwortete er. "Ich bin eigentlich nicht sonderlich gut darin, Kontakt zu halten." Irgendwann kam immer der Punkt, an dem er sich entweder selbst einredete, dass die andere Person ihn eigentlich gar nicht leiden konnte und nur nett sein wollte, oder er rutschte in seinen nächsten depressiven Schub und war einfach unfähig, auf Nachrichten und Anrufe zu reagieren, was anderen Menschen meist mehr Geduld abverlangte, als sie hatten.
"Die meisten Leute, mit denen ich regelmäßig im Kontakt stehe sind die, die irgendwas von mir brauchen. Entweder hoffen sie, dass ich bei meinen Eltern ein gutes Wort für sie einlege, oder sie wollen wissen, was ein Stein kann, den sie zufällig irgendwo gefunden haben. Ich verbringe die meiste Zeit eigentlich mit meiner Schwester und ihrer Familie." Wobei er ab und an vermutete, dass Niamh ihn auch nur aushielt weil sie Angst hatte, dass er sich tatsächlich irgendwann aus dem nächstbesten Fenster werfen würde, wenn sie ihn nicht regelmäßig aus seiner Wohnung herauszerrte.
"Die Nudeln schmecken wirklich gut. Vielleicht habe ich das Kochen auf deiner 'Pro-und-keine-Contra'-Liste doch unterschätzt."
Oh. Hoffentlich war Richard heute auf die ein oder andere Enttäuschung eingestellt. Caleb bemühte sich um ein neutrales Lächeln, als er über Schlaf redete. Vielleicht war es Zeit sich doch um seinen absolut katastrophalen Schlafrythmus zu kümmern, bevor Richard ihm einen Vortrag darüber halten würde. Falls er nicht doch wieder ein Auge zudrücken und es Caleb durchgehen lassen würde. Er schlief ja im Endeffekt auch genug, halt nur irgendwie nicht gut, oder durchgehend, aber lief das nicht am Ende irgendwie auf das Selbe hinaus? Er konnte sich irgendwie nicht daran erinnern, wann er das letzte mal wirklich erholt aufgewacht war.
Die Rückfrage nach seinen eigenen Freunden war nicht weniger deprimierend. Caleb schüttelte kurz den Kopf und überlegte, einfach über das Thema hinweg zu gehen und es dabei zu belassen, bevor er realisierte, dass das auf lange Sicht nichts bringen würde, wenn diese Beziehung wirklich langfristig halten sollte.
"Ich hab nicht wirklich viele Freunde", antwortete er. "Ich bin eigentlich nicht sonderlich gut darin, Kontakt zu halten." Irgendwann kam immer der Punkt, an dem er sich entweder selbst einredete, dass die andere Person ihn eigentlich gar nicht leiden konnte und nur nett sein wollte, oder er rutschte in seinen nächsten depressiven Schub und war einfach unfähig, auf Nachrichten und Anrufe zu reagieren, was anderen Menschen meist mehr Geduld abverlangte, als sie hatten.
"Die meisten Leute, mit denen ich regelmäßig im Kontakt stehe sind die, die irgendwas von mir brauchen. Entweder hoffen sie, dass ich bei meinen Eltern ein gutes Wort für sie einlege, oder sie wollen wissen, was ein Stein kann, den sie zufällig irgendwo gefunden haben. Ich verbringe die meiste Zeit eigentlich mit meiner Schwester und ihrer Familie." Wobei er ab und an vermutete, dass Niamh ihn auch nur aushielt weil sie Angst hatte, dass er sich tatsächlich irgendwann aus dem nächstbesten Fenster werfen würde, wenn sie ihn nicht regelmäßig aus seiner Wohnung herauszerrte.
"Die Nudeln schmecken wirklich gut. Vielleicht habe ich das Kochen auf deiner 'Pro-und-keine-Contra'-Liste doch unterschätzt."