Steve
Der Weg zog tatsächlich schneller an ihnen vorbei, als gedacht. In der Sonne wurde es sogar schon relativ warm, was wirklich angenehm war. Dadurch waren sie auch alles andere als alleine auf dem Markt. Trotzdem war die Stimmung insgesamt ganz gut. Kinder flitzten zwischen den Ständen hin und her und quengelten ihre Eltern um Stofftiere und Süßigkeiten an, während andere Erwachsene von Stand zu Stand gingen, um sich alles anzuschauen. Alles war irgendwie bunt, hell und freundlich und mittlerweile hatte sich auch das letzte bisschen Bedenken wegen Gestern in Luft aufgelöst.
Steve wusste nicht, ob er sich lieber die verschiedenen Dekoartikel, oder Thomas ansehen sollte. Sein Freund schien Märkte gerade definitiv für sich zu entdecken. Er musste ein wenig schmunzeln, als Thomas die Häkel-Hühner hochhielt. "Nur, wenn wir sie zusammen auf die Fensterbank setzen und nie von einander trennen", stimmte er amüsiert zu. Wahrscheinlich würden sie so absolut gar nicht in die Wohnung passen und mit dem Gelb ziemlich herausstechen, aber irgendwie wollte Steve irgendwas kaufen, was sie an diesen Tag erinnern würde. Gott, hoffentlich würde er sie nicht zu einem hoffnungslos kitschigen Pärchen mutieren lassen.
"Sollen wir noch was essen?", fragte Steve, als er Thomas einen Moment später mit den beiden Küken in einer Papiertasche wieder zurück in den Strom der bummelnden Besucher zog. "Dann hätten wir den Rest von gestern für heute Abend", fuhr er fort, ein wenig froh darum sich einen weiteren Tag vorm Kochen drücken zu können. Morgen würde er dafür wahrscheinlich wieder Ruhe und Muße haben, aber heute wollte er nicht am Herd stehen. "Ich habe drüben eine kleine Bude mit Mini-Pizzen gesehen. Vielleicht werden wir da ja glücklich. Meine Mom würde uns umbringen wenn sie wüsste, wie oft wir was bestellen." Er lachte kurz und zog Thomas mit sich. "Hast du von deinen Eltern nochmal was gehört? Wie geht es ihnen?" Das letzte mal, als er Thoams' Mutter getroffen hatte, hatte sie immerhin irgendwie versucht, wieder eine Verbindung zu Thomas herzustellen und er wünschte ihm immer noch ein entspanntes Verhältnis zu seinen Eltern.
Der Weg zog tatsächlich schneller an ihnen vorbei, als gedacht. In der Sonne wurde es sogar schon relativ warm, was wirklich angenehm war. Dadurch waren sie auch alles andere als alleine auf dem Markt. Trotzdem war die Stimmung insgesamt ganz gut. Kinder flitzten zwischen den Ständen hin und her und quengelten ihre Eltern um Stofftiere und Süßigkeiten an, während andere Erwachsene von Stand zu Stand gingen, um sich alles anzuschauen. Alles war irgendwie bunt, hell und freundlich und mittlerweile hatte sich auch das letzte bisschen Bedenken wegen Gestern in Luft aufgelöst.
Steve wusste nicht, ob er sich lieber die verschiedenen Dekoartikel, oder Thomas ansehen sollte. Sein Freund schien Märkte gerade definitiv für sich zu entdecken. Er musste ein wenig schmunzeln, als Thomas die Häkel-Hühner hochhielt. "Nur, wenn wir sie zusammen auf die Fensterbank setzen und nie von einander trennen", stimmte er amüsiert zu. Wahrscheinlich würden sie so absolut gar nicht in die Wohnung passen und mit dem Gelb ziemlich herausstechen, aber irgendwie wollte Steve irgendwas kaufen, was sie an diesen Tag erinnern würde. Gott, hoffentlich würde er sie nicht zu einem hoffnungslos kitschigen Pärchen mutieren lassen.
"Sollen wir noch was essen?", fragte Steve, als er Thomas einen Moment später mit den beiden Küken in einer Papiertasche wieder zurück in den Strom der bummelnden Besucher zog. "Dann hätten wir den Rest von gestern für heute Abend", fuhr er fort, ein wenig froh darum sich einen weiteren Tag vorm Kochen drücken zu können. Morgen würde er dafür wahrscheinlich wieder Ruhe und Muße haben, aber heute wollte er nicht am Herd stehen. "Ich habe drüben eine kleine Bude mit Mini-Pizzen gesehen. Vielleicht werden wir da ja glücklich. Meine Mom würde uns umbringen wenn sie wüsste, wie oft wir was bestellen." Er lachte kurz und zog Thomas mit sich. "Hast du von deinen Eltern nochmal was gehört? Wie geht es ihnen?" Das letzte mal, als er Thoams' Mutter getroffen hatte, hatte sie immerhin irgendwie versucht, wieder eine Verbindung zu Thomas herzustellen und er wünschte ihm immer noch ein entspanntes Verhältnis zu seinen Eltern.