Niamh
Bildete sie es sich ein, oder klang er schon ein bisschen ruhiger? Die Taktik schien zumindest etwas aufzugehen.
“Karma”, antwortete Niamh flach, während sie Pullover einpackte. “Wenn er mit jedem seiner dämlichen Stunts durchkommen würde, ohne sich zu verletzen, wäre er unerträglich.” Ezra kam sowieso schon mit weitaus mehr davon, als er sollte. Er hatte es geschafft, die komplette Familie hinter sich zu lassen, ohne jegliche Konsequenzen, was Niamh nach wie vor nicht gefiel. Wenn Caleb nicht auf sie eingeredet hätte, hätte sie ihren Eltern direkt erzählt, dass Ezra sich in den letzten Jahren ein Leben in London aufgebaut hatte.
Alles an dem, was Andrew ihr erzählte, klang wie aus einer Soap Opera gezogen. Als er die Kinder erwähnt hatte, hatte sie kurz überlegt zu fragen, ob er high war. Sie hatte es nur gelassen, weil sie es ihm nicht zutraute, Drogen zu nehmen. Stattdessen stand sie auf und warf ein Würfelspiel in die Tasche. Wer auch immer auf die absolut bescheuerte Idee gekommen war, den größten Chaoten der Welt direkt drei Kinder anzudrehen, sollte wirklich seinen Job verlieren. Aber da konnten die Kinder ja nichts für.
“Es gibt nichts, was du tun kannst”, erklärte sie schließlich, “Atme durch, hol dir einen Kaffee, oder was zu essen und warte einfach ab, was passiert.” Als nächstes landeten Socken in der Tasche. Sie packte unkonzentriert, aber es würde schon irgendwie hinhauen. Zu Not müsste sie einfach in Moskau shoppen gehen. Es gab Schlimmeres. “Sind die Kinder wenigstens niedlich? Sean hat sich gerade meine Lieblingsbürste so in die Haare geschoben, dass wir sie nicht mehr raus bekommen. Vielleicht können wir tauschen”, scherzte sie. Zumindest war sie sich halb sicher, dass sie scherzte. Sie hing wirklich sehr an ihrer Bürste. Die sie offenbar nicht mit nach Russland nehmen konnte. Mist.
“Und kann ich dir noch irgendwas mitbringen?”, schob sie hinterher, während sie ihre Winterleggings raussuchte. Sie war nicht verrückt genug, den ganzen Flug über Jeans zu tragen. Generell hasste sie das steife Gefühl einer Jeans.
Bildete sie es sich ein, oder klang er schon ein bisschen ruhiger? Die Taktik schien zumindest etwas aufzugehen.
“Karma”, antwortete Niamh flach, während sie Pullover einpackte. “Wenn er mit jedem seiner dämlichen Stunts durchkommen würde, ohne sich zu verletzen, wäre er unerträglich.” Ezra kam sowieso schon mit weitaus mehr davon, als er sollte. Er hatte es geschafft, die komplette Familie hinter sich zu lassen, ohne jegliche Konsequenzen, was Niamh nach wie vor nicht gefiel. Wenn Caleb nicht auf sie eingeredet hätte, hätte sie ihren Eltern direkt erzählt, dass Ezra sich in den letzten Jahren ein Leben in London aufgebaut hatte.
Alles an dem, was Andrew ihr erzählte, klang wie aus einer Soap Opera gezogen. Als er die Kinder erwähnt hatte, hatte sie kurz überlegt zu fragen, ob er high war. Sie hatte es nur gelassen, weil sie es ihm nicht zutraute, Drogen zu nehmen. Stattdessen stand sie auf und warf ein Würfelspiel in die Tasche. Wer auch immer auf die absolut bescheuerte Idee gekommen war, den größten Chaoten der Welt direkt drei Kinder anzudrehen, sollte wirklich seinen Job verlieren. Aber da konnten die Kinder ja nichts für.
“Es gibt nichts, was du tun kannst”, erklärte sie schließlich, “Atme durch, hol dir einen Kaffee, oder was zu essen und warte einfach ab, was passiert.” Als nächstes landeten Socken in der Tasche. Sie packte unkonzentriert, aber es würde schon irgendwie hinhauen. Zu Not müsste sie einfach in Moskau shoppen gehen. Es gab Schlimmeres. “Sind die Kinder wenigstens niedlich? Sean hat sich gerade meine Lieblingsbürste so in die Haare geschoben, dass wir sie nicht mehr raus bekommen. Vielleicht können wir tauschen”, scherzte sie. Zumindest war sie sich halb sicher, dass sie scherzte. Sie hing wirklich sehr an ihrer Bürste. Die sie offenbar nicht mit nach Russland nehmen konnte. Mist.
“Und kann ich dir noch irgendwas mitbringen?”, schob sie hinterher, während sie ihre Winterleggings raussuchte. Sie war nicht verrückt genug, den ganzen Flug über Jeans zu tragen. Generell hasste sie das steife Gefühl einer Jeans.