Caleb
Was machte er hier überhaupt? Hatte er sich nicht schon viel zu oft selbst bewiesen, dass es überhaupt nichts brachte, wenn er versuchte, irgendwie mit schwierigen Situationen klarzukommen? Am Ende richtete er immer mehr Schaden an, als dass er irgendwie half und war dann vollkommen überfordert, so wie jetzt gerade. Caleb trank einen weiteren Schluck von Niamhs viel zu süßem Kaffee, während er verzweifelt versuchte, sich selbst irgendwie aus seinen negativen Gedanken zu reißen. Das alles war ein einziger, riesiger Fehler gewesen. Wie konnte er nur so unfassbar dumm sein? Die ganze Beziehung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen. Die Spannungen zwischen Richard, Ezra und Andrew waren immer schon zu gefährlich und Caleb selbst nie mehr als ein Trostpreis gewesen.
Seine Gedanken wurden von Richard unterbrochen, der es offenbar darauf anlegte, ihm nochmal zu demonstrieren, wie dämlich er genau gewesen war. Wie hatte er je irgendwas an ihm finden können? Caleb warf ihm einen fassungslosen Blick zu.
"Sicher. Oder du hättest zur Abwechslung einfach endlich über ihn hinweg kommen und deine Klappe halten können", fuhr er ihn an, während er vage mitbekam, dass sich die Tür zu dem Zimmer öffnete und eine Krankenschwester hinein kam. Niamh löste sich von seiner Seite, um sie abzufangen und ihr kurz die Situation zu erklären, aber das alles interessierte ihn nicht. "Andrew hatte nicht vollkommen Unrecht. Du bist ein Arschloch und ich weiß nicht, warum du so seltsam stolz darauf bist", fuhr er fort, während sich seine Finger in den fast leeren Kaffeebecher krallten. "Du hast definitiv mehr als nur eine blutige Nase verdient." Es war schräg daran zu denken, wie viel Halt Richard ihm bis eben noch gegeben hatte. Jetzt wollte Caleb einfach nur noch weg von hier. Trotzdem starrte er Richard entgegen, bis Niamh ihn am Arm zur Seite zog, um die Krankenschwester vorbei zu lassen.
Was machte er hier überhaupt? Hatte er sich nicht schon viel zu oft selbst bewiesen, dass es überhaupt nichts brachte, wenn er versuchte, irgendwie mit schwierigen Situationen klarzukommen? Am Ende richtete er immer mehr Schaden an, als dass er irgendwie half und war dann vollkommen überfordert, so wie jetzt gerade. Caleb trank einen weiteren Schluck von Niamhs viel zu süßem Kaffee, während er verzweifelt versuchte, sich selbst irgendwie aus seinen negativen Gedanken zu reißen. Das alles war ein einziger, riesiger Fehler gewesen. Wie konnte er nur so unfassbar dumm sein? Die ganze Beziehung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen. Die Spannungen zwischen Richard, Ezra und Andrew waren immer schon zu gefährlich und Caleb selbst nie mehr als ein Trostpreis gewesen.
Seine Gedanken wurden von Richard unterbrochen, der es offenbar darauf anlegte, ihm nochmal zu demonstrieren, wie dämlich er genau gewesen war. Wie hatte er je irgendwas an ihm finden können? Caleb warf ihm einen fassungslosen Blick zu.
"Sicher. Oder du hättest zur Abwechslung einfach endlich über ihn hinweg kommen und deine Klappe halten können", fuhr er ihn an, während er vage mitbekam, dass sich die Tür zu dem Zimmer öffnete und eine Krankenschwester hinein kam. Niamh löste sich von seiner Seite, um sie abzufangen und ihr kurz die Situation zu erklären, aber das alles interessierte ihn nicht. "Andrew hatte nicht vollkommen Unrecht. Du bist ein Arschloch und ich weiß nicht, warum du so seltsam stolz darauf bist", fuhr er fort, während sich seine Finger in den fast leeren Kaffeebecher krallten. "Du hast definitiv mehr als nur eine blutige Nase verdient." Es war schräg daran zu denken, wie viel Halt Richard ihm bis eben noch gegeben hatte. Jetzt wollte Caleb einfach nur noch weg von hier. Trotzdem starrte er Richard entgegen, bis Niamh ihn am Arm zur Seite zog, um die Krankenschwester vorbei zu lassen.