Ezra
Okay. Offensichtlich hatte Andrew ähnlich starke Gefühle für seinen Geburtstag, wie Ezra für den Valentinstag, nur in eine andere Richtung. Eine vollkommen andere, fast schon bedenklich negative Richtung. Ezra lächelte leicht, während er zuhörte und nickte und nebenbei in seinen Nudeln stocherte, die seiner Meinung nach, genau richtig gesalzen waren. Er schüttelte auf Andrews Nachfrage hin kurz mit dem Kopf.
"Ich schätze, ich sollte deinen Geburtstag lieber nicht im Kalender markieren?", fragte er vorsichtig. Andrew hatte nicht ganz Recht gehabt - seinen eigenen Geburtstag hatte Ezra auch nie wirklich gefeiert. Nicht, wegen irgendeiner Angst vor dem Alter, sondern schlicht, weil Geburtstage in seiner Familie nie ein großes Event gewesen waren. Die Bemühungen seiner Eltern waren nie über einen Geburtstagskuchen hinaus gegangen, was meistens dazu geführt hatte, dass er und seine Geschwister etwas unter sich gemacht hatten. Dafür hatten Ada und er sich bei Liz' Geburtstagen immer ins Zeug gelegt und er musste zugeben, dass er eventuell auch einen kleinen Abschnitt zu Geburtstagen in seinem Planungsordner hatte. Natürlich hätte er Andrews Geburtstag irgendwie gefeiert.
"Wir feiern so, wie du es willst. Oder feiern eben gar nicht." Er zuckte kurz mit den Schultern. "Aber denkst du nicht, dass du ein bisschen zu jung bist, um so negativ über das Alter zu denken?", er konnte nicht anders, als leicht zu lachen. Gut, er selbst mochte vielleicht ein wenig zu dramatisch gewesen sein, als ihre Reservierung nicht funktioniert hatte, aber Andrew schien seine eigenen dramatischen Themen zu haben. "Ich hab immer gehört, dass die Dreißiger der beste Lebensabschnitt sein soll." Und eigentlich hatten sie aktuell auch wirklich keinen Grund, sich zu beschweren, oder?
"Obwohl das auch vollkommen egal ist", fuhr er fort, als er realisierte, dass Andrew das Thema wahrscheinlich nicht angesprochen hatte, um darüber zu diskutieren und sich das eigene Alter vor Augen zu führen. "Willst du den Film von eben weiterschauen, oder möchtest du irgendwas anderes gucken?" Er lehnte sich kurz zu Andrew herüber, um ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken.
Okay. Offensichtlich hatte Andrew ähnlich starke Gefühle für seinen Geburtstag, wie Ezra für den Valentinstag, nur in eine andere Richtung. Eine vollkommen andere, fast schon bedenklich negative Richtung. Ezra lächelte leicht, während er zuhörte und nickte und nebenbei in seinen Nudeln stocherte, die seiner Meinung nach, genau richtig gesalzen waren. Er schüttelte auf Andrews Nachfrage hin kurz mit dem Kopf.
"Ich schätze, ich sollte deinen Geburtstag lieber nicht im Kalender markieren?", fragte er vorsichtig. Andrew hatte nicht ganz Recht gehabt - seinen eigenen Geburtstag hatte Ezra auch nie wirklich gefeiert. Nicht, wegen irgendeiner Angst vor dem Alter, sondern schlicht, weil Geburtstage in seiner Familie nie ein großes Event gewesen waren. Die Bemühungen seiner Eltern waren nie über einen Geburtstagskuchen hinaus gegangen, was meistens dazu geführt hatte, dass er und seine Geschwister etwas unter sich gemacht hatten. Dafür hatten Ada und er sich bei Liz' Geburtstagen immer ins Zeug gelegt und er musste zugeben, dass er eventuell auch einen kleinen Abschnitt zu Geburtstagen in seinem Planungsordner hatte. Natürlich hätte er Andrews Geburtstag irgendwie gefeiert.
"Wir feiern so, wie du es willst. Oder feiern eben gar nicht." Er zuckte kurz mit den Schultern. "Aber denkst du nicht, dass du ein bisschen zu jung bist, um so negativ über das Alter zu denken?", er konnte nicht anders, als leicht zu lachen. Gut, er selbst mochte vielleicht ein wenig zu dramatisch gewesen sein, als ihre Reservierung nicht funktioniert hatte, aber Andrew schien seine eigenen dramatischen Themen zu haben. "Ich hab immer gehört, dass die Dreißiger der beste Lebensabschnitt sein soll." Und eigentlich hatten sie aktuell auch wirklich keinen Grund, sich zu beschweren, oder?
"Obwohl das auch vollkommen egal ist", fuhr er fort, als er realisierte, dass Andrew das Thema wahrscheinlich nicht angesprochen hatte, um darüber zu diskutieren und sich das eigene Alter vor Augen zu führen. "Willst du den Film von eben weiterschauen, oder möchtest du irgendwas anderes gucken?" Er lehnte sich kurz zu Andrew herüber, um ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken.