Ezra
Ezra hatte zeitgleich das Gefühl, dass er die Frage nie und viel früher hätte stellen sollen. Wie wäre ihre Beziehung zueinander gelaufen, wenn sie sich früher irgendwie ausgesprochen hätten? Sicher hatte immer irgendeine Art von Freundschaft zwischen ihnen existiert, aber was wäre gewesen, wenn sie die Mittwoche schon vor Jahren fallen gelassen hätten und stattdessen eine vollkommen normale Freundschaft aufgebaut hätten? Wären sie dann trotzdem hier gelandet? Ezra wollte gar nicht zu sehr darüber nachdenken. "Danke für das Vertrauen", antwortete er schließlich mit einem Lachen, dass hoffentlich mehr amüsiert als panisch klang. "Ich fürchte nur, dass wir keine Zeit für eine weitere Runde haben." Eigentlich hatte er keine Ahnung, wie spät es war. Er wusste nur, dass er irgendwie seine Gedanken sortieren musste und das alles nicht hilfreich war. "Weißt du was? Wahrheit. Wenn wir nach dem Einbruch auf dem Rückweg sind, darfst du mich alles fragen, was du willst." Er grinste Andrew kurz entgegen. Jetzt mussten sie nur noch erfolgreich sein.
In letzter Zeit war entschieden zu viel in Ezras Leben schiefgelaufen und der Einbruch schien kein Mitleid mit ihm zu haben.
Cal hatte ihnen einen Link geschickt, der sie auf die Kameras des Louvres zugreifen ließ und...ein großes Nichts zeigte. Viele der Kameras schienen ausgefallen zu sein, die wenigen, die liefen, zeigten leere Gänge. Ezra lehnte an der Wand des Louvres und schaltete durch die Kameras, während er sich einen Kopfhörer ins Ohr schob. "Irgendetwas stimmt nicht", murmelte er, während er zu Andrew hoch sah. "Wenn nur die Kameras ausgefallen wären, würde ich behaupten, dass sie Geld sparen wollen, aber keine Wachen?" Die Gänge waren tatsächlich menschenleer. Natürlich konnte sich das Wachpersonal auch in den Bereichen aufhalten, in denen die Kameras ausgefallen waren, aber es war unwahrscheinlich, dass sie keine Runden drehten, oder so.
Ezra biss sich auf die Unterlippe, während er mit dem Saum seines Pullovers spielte. Das war alles andere, als ideal, aber...er wollte auch nicht morgen nochmal hier antanzen. Nicht, wenn er wusste, dass Nadia in der Nähe war und es nur eine Frage der Zeit wäre, bis sie sich in die Arme liefen. "Ich gehe mich drinnen ein mal umschauen", entschied er schließlich. "Behalte die Kameras im Blick. Falls etwas komisch ist, gib mir bescheid." Er lächelte Andrew aufmunternd zu, bevor er ihm den Gegenpart zum Kopfhörer entgegen hielt. "Wird schon schiefgehen."
Ezra hatte zeitgleich das Gefühl, dass er die Frage nie und viel früher hätte stellen sollen. Wie wäre ihre Beziehung zueinander gelaufen, wenn sie sich früher irgendwie ausgesprochen hätten? Sicher hatte immer irgendeine Art von Freundschaft zwischen ihnen existiert, aber was wäre gewesen, wenn sie die Mittwoche schon vor Jahren fallen gelassen hätten und stattdessen eine vollkommen normale Freundschaft aufgebaut hätten? Wären sie dann trotzdem hier gelandet? Ezra wollte gar nicht zu sehr darüber nachdenken. "Danke für das Vertrauen", antwortete er schließlich mit einem Lachen, dass hoffentlich mehr amüsiert als panisch klang. "Ich fürchte nur, dass wir keine Zeit für eine weitere Runde haben." Eigentlich hatte er keine Ahnung, wie spät es war. Er wusste nur, dass er irgendwie seine Gedanken sortieren musste und das alles nicht hilfreich war. "Weißt du was? Wahrheit. Wenn wir nach dem Einbruch auf dem Rückweg sind, darfst du mich alles fragen, was du willst." Er grinste Andrew kurz entgegen. Jetzt mussten sie nur noch erfolgreich sein.
In letzter Zeit war entschieden zu viel in Ezras Leben schiefgelaufen und der Einbruch schien kein Mitleid mit ihm zu haben.
Cal hatte ihnen einen Link geschickt, der sie auf die Kameras des Louvres zugreifen ließ und...ein großes Nichts zeigte. Viele der Kameras schienen ausgefallen zu sein, die wenigen, die liefen, zeigten leere Gänge. Ezra lehnte an der Wand des Louvres und schaltete durch die Kameras, während er sich einen Kopfhörer ins Ohr schob. "Irgendetwas stimmt nicht", murmelte er, während er zu Andrew hoch sah. "Wenn nur die Kameras ausgefallen wären, würde ich behaupten, dass sie Geld sparen wollen, aber keine Wachen?" Die Gänge waren tatsächlich menschenleer. Natürlich konnte sich das Wachpersonal auch in den Bereichen aufhalten, in denen die Kameras ausgefallen waren, aber es war unwahrscheinlich, dass sie keine Runden drehten, oder so.
Ezra biss sich auf die Unterlippe, während er mit dem Saum seines Pullovers spielte. Das war alles andere, als ideal, aber...er wollte auch nicht morgen nochmal hier antanzen. Nicht, wenn er wusste, dass Nadia in der Nähe war und es nur eine Frage der Zeit wäre, bis sie sich in die Arme liefen. "Ich gehe mich drinnen ein mal umschauen", entschied er schließlich. "Behalte die Kameras im Blick. Falls etwas komisch ist, gib mir bescheid." Er lächelte Andrew aufmunternd zu, bevor er ihm den Gegenpart zum Kopfhörer entgegen hielt. "Wird schon schiefgehen."