Ezra
Es war eine fließende Bewegung - mit erschreckender Präzision zog Ezra sein Kissen hinter seinem Kopf hervor und schlug es erst in Andrews Richtung, bevor er es sich selbst auf das Gesicht drückte, um das Licht auszublenden, das den Raum erhellte. Er wusste nicht, wie früh es war, aber definitiv zu früh, um aufzustehen. Was dachte sich Andrew überhaupt dabei, ihn wach zu machen? Es war nicht so, als würden sie nach einem Zeitplan arbeiten und hätten keine Zeit, um auszuschlafen! Sekunde. Licht? Fuck. Er war eingeschlafen. Er konnte es selbst nicht so richtig fassen. Sie hätten tot sein können und es wäre seine Schuld gewesen. Zugegeben - wenn man im Schlaf starb, bekam man es wenigstens selbst nicht mit, aber er wagte es zu bezweifeln, dass Andrew dieses Argument gelten lassen würde.
Für den Bruchteil einer Sekunde spielte Ezra mit dem Gedanken, das Kissen ein bisschen fester auf sein eigenes Gesicht zu drücken und sich selbst zu ersticken. Vielleicht wäre das besser als das Schicksal, das ihn wohlmöglich in ein paar Sekunden erwarten würde, wenn Andrew realisieren würde, dass er ihn nicht geweckt hatte. Vielleicht würde er dann den Part mit dem Ersticken übernehmen. Ezra war gerade zumindest so wach, wie noch nie. "Also...gute Nachricht: Wir leben noch?" Ezra zog das Kissen von seinem Gesicht und hielt es in den Armen, wie ein unförmiges Stofftier, während er in Andrews Richtung sah. Der Dunkelhaarige lag deutlich näher an ihm, als Ezra gedacht hätte. Er konnte fast die blassen Sommersprossen auf seinen Wangen zählen, was überraschend niedlich wäre, wenn die Situation etwas anders wäre. "Schlechte Nachricht: Ich bin eventuell eingeschlafen." Wenigstens wussten sie jetzt, dass ihnen offenbar niemand auf den Fersen gewesen war. Yay. Er lächelte kurz entschuldigend, während er sich ruckartig aufsetzte und sofort das Thema wechselte, bevor Andrew genug Zeit hatte, zu antworten. "Ich geh zuerst ins Bad, wenn es dich nicht stört", schob er mit gespielter Leichtigkeit hinterher, während er dermaßen schwungvoll aufstand, dass er fast die Lampe vom Nachttisch fegte. Manchmal half halt nur die Flucht nach vorne. Das war sowieso immer ihr Ding gewesen, nicht?
Es war eine fließende Bewegung - mit erschreckender Präzision zog Ezra sein Kissen hinter seinem Kopf hervor und schlug es erst in Andrews Richtung, bevor er es sich selbst auf das Gesicht drückte, um das Licht auszublenden, das den Raum erhellte. Er wusste nicht, wie früh es war, aber definitiv zu früh, um aufzustehen. Was dachte sich Andrew überhaupt dabei, ihn wach zu machen? Es war nicht so, als würden sie nach einem Zeitplan arbeiten und hätten keine Zeit, um auszuschlafen! Sekunde. Licht? Fuck. Er war eingeschlafen. Er konnte es selbst nicht so richtig fassen. Sie hätten tot sein können und es wäre seine Schuld gewesen. Zugegeben - wenn man im Schlaf starb, bekam man es wenigstens selbst nicht mit, aber er wagte es zu bezweifeln, dass Andrew dieses Argument gelten lassen würde.
Für den Bruchteil einer Sekunde spielte Ezra mit dem Gedanken, das Kissen ein bisschen fester auf sein eigenes Gesicht zu drücken und sich selbst zu ersticken. Vielleicht wäre das besser als das Schicksal, das ihn wohlmöglich in ein paar Sekunden erwarten würde, wenn Andrew realisieren würde, dass er ihn nicht geweckt hatte. Vielleicht würde er dann den Part mit dem Ersticken übernehmen. Ezra war gerade zumindest so wach, wie noch nie. "Also...gute Nachricht: Wir leben noch?" Ezra zog das Kissen von seinem Gesicht und hielt es in den Armen, wie ein unförmiges Stofftier, während er in Andrews Richtung sah. Der Dunkelhaarige lag deutlich näher an ihm, als Ezra gedacht hätte. Er konnte fast die blassen Sommersprossen auf seinen Wangen zählen, was überraschend niedlich wäre, wenn die Situation etwas anders wäre. "Schlechte Nachricht: Ich bin eventuell eingeschlafen." Wenigstens wussten sie jetzt, dass ihnen offenbar niemand auf den Fersen gewesen war. Yay. Er lächelte kurz entschuldigend, während er sich ruckartig aufsetzte und sofort das Thema wechselte, bevor Andrew genug Zeit hatte, zu antworten. "Ich geh zuerst ins Bad, wenn es dich nicht stört", schob er mit gespielter Leichtigkeit hinterher, während er dermaßen schwungvoll aufstand, dass er fast die Lampe vom Nachttisch fegte. Manchmal half halt nur die Flucht nach vorne. Das war sowieso immer ihr Ding gewesen, nicht?