Zephyrine wurde plötzlich äußerst aufmerksam auf jede Bewegung, die der König machte. Für andere mochte es eine beiläufige, harmlose Geste sein, doch als sein Daumen sanft über ihren Handrücken strich, schoss ihr Puls erschreckend schnell in die Höhe. Einen solchen Moment, still und zugleich so intim, hatte sie noch nie erlebt. Sie spürte, wie ihr Herz unruhig schlug, als wüsste es selbst nicht, wie lange es dieser Nähe standhalten würde. Ein warmes Kribbeln breitete sich über ihre Haut aus, als würde ein zarter Hauch sie streifen.
Am liebsten hätte sie ihre Hand zurückgezogen. Nicht, weil sie seine Berührung abgelehnt hätte, sondern weil ihr schlicht das Wissen fehlte, wie sie sich in so einer ungewohnten Situation verhalten sollte. Dennoch ließ sie ihre Hand in seiner liegen, fast so, als hätte sie Angst, eine unbedachte Bewegung könnte etwas Bedeutendes zerstören.
Der König schien bereits festgelegt zu haben, wann sie mit dem Reiten beginnen sollte. Zwei Tage erschienen ihr als ein guter Zeitraum. Genug Zeit, um sich innerlich vorzubereiten, sich in ein paar Büchern einzulesen und zumindest nicht völlig unbeholfen vor ihm zu stehen, wenn der Moment tatsächlich kam.
Als er sie schließlich fragte, ob sie ihm etwas über sich erzählen wollte, wusste Zephyrine nicht sofort, was sie antworten sollte. Es gab nicht viel, das sie von sich preisgeben konnte, ohne ihre wahre Herkunft zu verraten. Sie wusste, wie Zwillinge in beiden Königreichen angesehen wurden, selbst wenn königliches Blut in ihren Adern floss. Dennoch spürte sie deutlich, dass der König aufrichtiges Interesse an ihr hatte. Damit hatte sie weniger gerechnet. Viel eher hatte sie erwartet, dass er höfliche Distanz bewahrte oder vielleicht sogar Desinteresse zeigte. Doch er bemühte sich sichtbar, und so wollte sie ihm zumindest ein wenig entgegenkommen.
„Da gibt es tatsächlich nicht viel zu erzählen. Zumindest fällt mir auf Anhieb nichts ein“, sagte sie mit einem leicht entschuldigenden Lächeln.
Dass er ihr erlaubte, stattdessen ihm Fragen zu stellen, empfand sie als Erleichterung. Während sie überlegte, welche Frage sie ihm stellen könnte, sprach der König plötzlich eine Bemerkung aus, die sie vollkommen überrumpelte. Sie hätte niemals damit gerechnet. Ihre Stimme blieb ihr im Hals stecken, eine warme Röte schoss ihr ins Gesicht und sie wusste für einen Augenblick nicht, wohin mit sich.
„Danke… das ist mir nicht aufgefallen“, brachte sie schließlich hervor, wobei ihre Stimme ein wenig bebte, gar stotterte.
Um die peinliche Stille zu überspielen, stellte sie hastig die erste Frage, die ihr eingefallen war. „Was habt Ihr in eurer Kindheit und Jugend gerne in eurer Freizeit gemacht?“ Dieses Mal stotterte sie etwas weniger, doch die Verlegenheit lag weiterhin wie ein schweres Gewicht in ihrem Brustkorb.
Am liebsten hätte sie ihre Hand zurückgezogen. Nicht, weil sie seine Berührung abgelehnt hätte, sondern weil ihr schlicht das Wissen fehlte, wie sie sich in so einer ungewohnten Situation verhalten sollte. Dennoch ließ sie ihre Hand in seiner liegen, fast so, als hätte sie Angst, eine unbedachte Bewegung könnte etwas Bedeutendes zerstören.
Der König schien bereits festgelegt zu haben, wann sie mit dem Reiten beginnen sollte. Zwei Tage erschienen ihr als ein guter Zeitraum. Genug Zeit, um sich innerlich vorzubereiten, sich in ein paar Büchern einzulesen und zumindest nicht völlig unbeholfen vor ihm zu stehen, wenn der Moment tatsächlich kam.
Als er sie schließlich fragte, ob sie ihm etwas über sich erzählen wollte, wusste Zephyrine nicht sofort, was sie antworten sollte. Es gab nicht viel, das sie von sich preisgeben konnte, ohne ihre wahre Herkunft zu verraten. Sie wusste, wie Zwillinge in beiden Königreichen angesehen wurden, selbst wenn königliches Blut in ihren Adern floss. Dennoch spürte sie deutlich, dass der König aufrichtiges Interesse an ihr hatte. Damit hatte sie weniger gerechnet. Viel eher hatte sie erwartet, dass er höfliche Distanz bewahrte oder vielleicht sogar Desinteresse zeigte. Doch er bemühte sich sichtbar, und so wollte sie ihm zumindest ein wenig entgegenkommen.
„Da gibt es tatsächlich nicht viel zu erzählen. Zumindest fällt mir auf Anhieb nichts ein“, sagte sie mit einem leicht entschuldigenden Lächeln.
Dass er ihr erlaubte, stattdessen ihm Fragen zu stellen, empfand sie als Erleichterung. Während sie überlegte, welche Frage sie ihm stellen könnte, sprach der König plötzlich eine Bemerkung aus, die sie vollkommen überrumpelte. Sie hätte niemals damit gerechnet. Ihre Stimme blieb ihr im Hals stecken, eine warme Röte schoss ihr ins Gesicht und sie wusste für einen Augenblick nicht, wohin mit sich.
„Danke… das ist mir nicht aufgefallen“, brachte sie schließlich hervor, wobei ihre Stimme ein wenig bebte, gar stotterte.
Um die peinliche Stille zu überspielen, stellte sie hastig die erste Frage, die ihr eingefallen war. „Was habt Ihr in eurer Kindheit und Jugend gerne in eurer Freizeit gemacht?“ Dieses Mal stotterte sie etwas weniger, doch die Verlegenheit lag weiterhin wie ein schweres Gewicht in ihrem Brustkorb.
