Isabella Lynley
Eigentlich hätte sie damit gerechnet, dass das Foto ihnen nicht viel bringen wird, weil sie sich sicher war, dass sie Jacks Bruder noch nie gesehen hatte. Sie wollte diese Vorwürfe von sich drücken, weil Isa nicht mit dieser komischen Sache in Verbindung gebracht werden wollte. Sie war ein Opfer und nicht der Täter, auch wenn ihr Mann an ihr gezweifelt hatte und vielleicht noch immer irgendwie zweifelte. Sie wurde ein halbes Jahr gefoltert und missbraucht, das hatte sie sich nicht gewünscht gehabt, das war nichts gewesen, was sie haben wollte. Keiner wollte so etwas mitmachen, aber Isa konnte auch die Zweifel ein wenig nachvollziehen, die ihr Mann hatte. Es war alles sehr suspekt und merkwürdig.
Der Mann neben ihrem Mann auf dem Foto, welches ihr gezeigt wurde kam ihr aber wirklich bekannt vor, auch wenn sie es nicht für möglich gehalten hätte. Das war der Nachbar gewesen, der Neue, der in das erste Haus gezogen war. Lange stand dieses leer, diesen Sommer änderte sich dies aber. Nur hätte Isa niemals gedacht, dass das der Bruder ihres Mannes sein könnte, quasi ihr Schwager. Diese ganze Geschichte verunsicherte sie sehr, es war kein friedliches Familientreffen, es würde nicht voller Freudentränen und Umarmungen werden, das hier war eine sehr schwierige und gefährliche Angelegenheit.
Bei der Frage nickte die Frau. "ich glaube schon", merkte sie an. "Aber die Augen sind gleich, definitiv". Sie blickte noch einmal auf das Foto. Ihr Gedächtnis war gut, Isa konnte sich gut Bilder, Gesichter und Zahlen merken, was ihr ihre Arbeit sehr vereinfachte, dafür hatte sie andere Schwächen. "Ich weiß nicht wie alt dieses Foto ist.. Im Gesicht sah er deutlich älter aus, als auf dem Foto, aber du hast dich auch ein wenig verändert". Damit meinte sie den direkten Vergleich mit dem Foto. Jack war immer noch gut zu erkennen, aber es musste schon ein paar Jahre her sein, seit dieses Foto entstanden war.
Als Jack die Worte wiederholte, die ihm entgegen gebracht worden sind blickte seine Frau auf. Sie haben nie wirklich mitgespielt und das merkte sie derzeit auch immer und immer wieder. Das war nicht ihr Spiel, aber sie mussten sich das irgendwie wieder zurück holen.. Damit wollte ihr Mann anfangen, als er zu seiner Waffe griff. "Du gehst da nicht alleine hin", verlangte Isa. Nach der Hütte gestern, nach dem möglichen Maulwurf und den Vorwürfen gegenüber Samuel sollte Jack da nicht alleine hin gehen. Es war zu gefährlich alleine, viel zu gefährlich. Sie würde auch nicht alleine im Haus bleiben, unter keinen Umständen. Was, wenn sie in dieser kurzen Zeit wieder entführt werden würde? Deshalb lief sie in das Zimmer nebenan, um aus dem Nachtschränkchen eine Waffe heraus zu holen. Es gab einige im Haus, im Falle eines Einbruchs.. oder schlimmeres.. Im Vergleich war Jack vielleicht deutlich besser im Schießen, aber einen Waffenschein hatte Isabella dennoch gemacht. "Wenn das eine Falle ist.. oder wenn er etwas böses vor hat lasse ich dich da definitiv nicht alleine". Sie hatte Angst um ihren Mann, große Angst, vor allem nach all dem, was passiert war.
Der Mann neben ihrem Mann auf dem Foto, welches ihr gezeigt wurde kam ihr aber wirklich bekannt vor, auch wenn sie es nicht für möglich gehalten hätte. Das war der Nachbar gewesen, der Neue, der in das erste Haus gezogen war. Lange stand dieses leer, diesen Sommer änderte sich dies aber. Nur hätte Isa niemals gedacht, dass das der Bruder ihres Mannes sein könnte, quasi ihr Schwager. Diese ganze Geschichte verunsicherte sie sehr, es war kein friedliches Familientreffen, es würde nicht voller Freudentränen und Umarmungen werden, das hier war eine sehr schwierige und gefährliche Angelegenheit.
Bei der Frage nickte die Frau. "ich glaube schon", merkte sie an. "Aber die Augen sind gleich, definitiv". Sie blickte noch einmal auf das Foto. Ihr Gedächtnis war gut, Isa konnte sich gut Bilder, Gesichter und Zahlen merken, was ihr ihre Arbeit sehr vereinfachte, dafür hatte sie andere Schwächen. "Ich weiß nicht wie alt dieses Foto ist.. Im Gesicht sah er deutlich älter aus, als auf dem Foto, aber du hast dich auch ein wenig verändert". Damit meinte sie den direkten Vergleich mit dem Foto. Jack war immer noch gut zu erkennen, aber es musste schon ein paar Jahre her sein, seit dieses Foto entstanden war.
Als Jack die Worte wiederholte, die ihm entgegen gebracht worden sind blickte seine Frau auf. Sie haben nie wirklich mitgespielt und das merkte sie derzeit auch immer und immer wieder. Das war nicht ihr Spiel, aber sie mussten sich das irgendwie wieder zurück holen.. Damit wollte ihr Mann anfangen, als er zu seiner Waffe griff. "Du gehst da nicht alleine hin", verlangte Isa. Nach der Hütte gestern, nach dem möglichen Maulwurf und den Vorwürfen gegenüber Samuel sollte Jack da nicht alleine hin gehen. Es war zu gefährlich alleine, viel zu gefährlich. Sie würde auch nicht alleine im Haus bleiben, unter keinen Umständen. Was, wenn sie in dieser kurzen Zeit wieder entführt werden würde? Deshalb lief sie in das Zimmer nebenan, um aus dem Nachtschränkchen eine Waffe heraus zu holen. Es gab einige im Haus, im Falle eines Einbruchs.. oder schlimmeres.. Im Vergleich war Jack vielleicht deutlich besser im Schießen, aber einen Waffenschein hatte Isabella dennoch gemacht. "Wenn das eine Falle ist.. oder wenn er etwas böses vor hat lasse ich dich da definitiv nicht alleine". Sie hatte Angst um ihren Mann, große Angst, vor allem nach all dem, was passiert war.
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
