Isabella Lynley
Jack zu verlieren würde ihr das Herz brechen, würde vermutlich auch sie selbst brechen. Er war ihr Halt, ihr Zuhause, ihr Lieblingsmensch auf dieser Welt. Das konnten vielleicht einige Menschen nicht verstehen, aber bei Jack fühlte sich Isa einfach nur wohl. Er akzeptierte sie, wie sie war, er war immer für sie da gewesen und für ihn war sie einfach nur wichtig. Er war nicht der erste Mann in ihrem Leben, aber der erste, bei dem sie so sehr bleiben wollte und bei dem sie auch wirklich bereit war zu heiraten. Wie sehr sie sich doch über den Antrag gefreut hatte, wie sehr sie sich darüber gefreut hatte, dass er sie als seine Frau nehmen wollte. Isa wäre theoretisch auch bereit gewesen selbst Jack einen Antrag zu machen, sie war da jetzt nicht so streng und war nicht der Meinung, dass das nur Männer machen mussten, aber wenn sie ehrlich war hatte sie zu dem Zeitpunkt nicht wirklich an so etwas gedacht gehabt. Es war wirklich überraschend gewesen, als er sie fragte seine Frau werden zu wollen, aber das war einer der schönsten Augenblicke in ihrem Leben. Die Hochzeit war auch wirklich toll, sie war so, wie Isa sich das vorgestellt hatte und bis heute bereute sie es nicht Jack das Ja-Wort gegeben zu haben. Ganz gleich, wie sehr ihn ihr gedachter Tod geändert hatte, das hier in dem Bett, seine Nähe und seine Worte, die zeigten ihr definitiv, dass es sich alles noch lohnte.
Zufrieden kuschelte sich Isa vorsichtig an ihren Mann, wollte ihm nicht wehtun, wollte vor allem auf ihre Rippen aufpassen. Wie lange es schon her war wollte sie sich nicht in Erinnerung rufen, aber es war schön, dass sie wieder an seiner Seite sein durfte. Der Schlaf würde ihnen beiden gut tun, denn ihre Kräfte waren am Ende, vor allem die von Isabella. Sie schmunzelte, als Jack sie 'Kleines' nannte, das machte er immer wieder und das war auch vollkommen in Ordnung. Das mochte sie sogar sehr, das hatte sie gerne. Langsam schlief die Frau auch ein, sie merkte, wie fertig sie wirklich war. Es tat ihr gut zu schlafen, doch sie merkte im Halbschlaf, dass Jack sich etwas bewegte. Konnte er nicht schlafen? Isa öffnete ihre Augen nicht, blieb bei ihm liegen, aber sie merkte, dass er wohl nicht schlief. "Ist alles okay?", fragte sie murmelnd, blieb aber so liegen. Es war schön warm mit ihm unter der Decke. Sie war zu müde, um die Augen zu öffnen, aber jetzt wollte Isa wissen, ob alles in Ordnung war, um weiter zu schlafen. Ihr Mann war ihr wichtig.. "Tut dir was weh? Kann ich was tun?".
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
