Über Thomas' erneuten Kommentar Vincent's Alter betreffend konnte der Vampir nur lächelnd den Kopf schütteln. Das würde ihn jetzt wohl die nächsten Jahrzehnte verfolgen, so viel stand fest.
Die gemeinsamen Abendessen waren in letzter Zeit recht still ausgefallen. Viel Interaktion dieser Art gab es zwischen Vampiren und ihren Lakaien eigentlich nicht, deswegen musste Vincent auf größere Unterhaltungen verzichten, während er sich in einem Raum aufhielt, der in Sichtlinie der Vögel war, die wie immer vor seinen Fenstern Stellung bezogen hatten. Vielleicht zog er sich deshalb so gern in den Salon zurück? Der hatte zwar auch Fenster, aber da diese zur Einfahrt hinaus gingen, war es weniger ungewöhnlich, wenn man dort einfach die Vorhänge zuzog. Vincent hatte schon vor dieser ganzen Situation den Großteil seiner Zeit hier mit seinen Büchern verbracht, aber jetzt noch mehr. Leider verfehlten auch seine liebsten Besitztümer ihre Wirkung immer öfter. Zum Glück war Thomas immer sofort zur Stelle, um ihn davon abzuhalten, sich zu finsteren Gedanken hinzugeben. Es war eine willkommene Abwechslung, den anderen Mann so enthusiastisch gegenüber ihrer Beziehung zu sehen und Vincent ließ sich nur zu gern davon mitreißen. Es gab durchaus schlechtere Wege, sich die Zeit zu vertreiben.
Der angedrohte Besuch im Theater rückte näher und so stand Vincent schließlich vor seinem Kleiderschrank, nicht viel mehr als ein Handtuch um die Hüften gewickelt an. Für Thomas hatte er etwas extravaganteres bei einem Schneider in Auftrag gegeben, da der Mann bloß sieben verschiedene Töne von Langeweile in seinem Kleiderschrank hatte. Aber Vincent hatte nicht den Luxus von nur einem extravaganten Teil. Wenn er denn einmal auffallen wollte, dann wollte er es auch richtig anstellen, entsprechend groß war seine Auswahl. Sich von Thomas' neuem Anzug inspirieren zu lassen, war auch keine Möglichkeit. Er hatte den anderen Mann nicht überfallen wollen, also war der Anzug schlicht in schwarz gehalten und bestach einzig durch seine herausragende Qualität. Das ließ Vincent die gesamte Breite seines eigenen Kleiderschrankes nutzen.
"Sagtest du nicht einmal, du hättest einen Sinn dafür, mir bei meiner Kleiderwahl zu helfen?" meinte er über eine Schulter zu Thomas, während er mit den Fingern über den Stoff eines Jacketts strich, als würde es ihm das Geheimnis der richtigen Auswahl verraten.
Die gemeinsamen Abendessen waren in letzter Zeit recht still ausgefallen. Viel Interaktion dieser Art gab es zwischen Vampiren und ihren Lakaien eigentlich nicht, deswegen musste Vincent auf größere Unterhaltungen verzichten, während er sich in einem Raum aufhielt, der in Sichtlinie der Vögel war, die wie immer vor seinen Fenstern Stellung bezogen hatten. Vielleicht zog er sich deshalb so gern in den Salon zurück? Der hatte zwar auch Fenster, aber da diese zur Einfahrt hinaus gingen, war es weniger ungewöhnlich, wenn man dort einfach die Vorhänge zuzog. Vincent hatte schon vor dieser ganzen Situation den Großteil seiner Zeit hier mit seinen Büchern verbracht, aber jetzt noch mehr. Leider verfehlten auch seine liebsten Besitztümer ihre Wirkung immer öfter. Zum Glück war Thomas immer sofort zur Stelle, um ihn davon abzuhalten, sich zu finsteren Gedanken hinzugeben. Es war eine willkommene Abwechslung, den anderen Mann so enthusiastisch gegenüber ihrer Beziehung zu sehen und Vincent ließ sich nur zu gern davon mitreißen. Es gab durchaus schlechtere Wege, sich die Zeit zu vertreiben.
Der angedrohte Besuch im Theater rückte näher und so stand Vincent schließlich vor seinem Kleiderschrank, nicht viel mehr als ein Handtuch um die Hüften gewickelt an. Für Thomas hatte er etwas extravaganteres bei einem Schneider in Auftrag gegeben, da der Mann bloß sieben verschiedene Töne von Langeweile in seinem Kleiderschrank hatte. Aber Vincent hatte nicht den Luxus von nur einem extravaganten Teil. Wenn er denn einmal auffallen wollte, dann wollte er es auch richtig anstellen, entsprechend groß war seine Auswahl. Sich von Thomas' neuem Anzug inspirieren zu lassen, war auch keine Möglichkeit. Er hatte den anderen Mann nicht überfallen wollen, also war der Anzug schlicht in schwarz gehalten und bestach einzig durch seine herausragende Qualität. Das ließ Vincent die gesamte Breite seines eigenen Kleiderschrankes nutzen.
"Sagtest du nicht einmal, du hättest einen Sinn dafür, mir bei meiner Kleiderwahl zu helfen?" meinte er über eine Schulter zu Thomas, während er mit den Fingern über den Stoff eines Jacketts strich, als würde es ihm das Geheimnis der richtigen Auswahl verraten.

