Das Essen war schnell bestellt und würde demnächst eintreffen. Eigentlich hatte Dane vorgehabt, bis nach dem Essen Pause zu machen, doch ein weiterer Anruf erregte schnell seine Aufmerksamkeit. Mit einem entschuldigen Blick verschwand er aus seinem Wohnzimmer. Manche Anrufer bekam man so selten an die Strippe, dass ihre Anrufe keinerlei Aufschub gewährten.
Dane ließ sich an seinen Schreibtisch plumpsen, während er den Informationen lauschte, die ihm eine alte Bekannte zukommen ließ. Sie konnte zwar spontan nicht helfen - Schneestürme in Nepal hatten meist schlechte Auswirkungen auf Reiseplanungen - aber sie konnte immerhin ein bisschen Hintergrund wissen spendieren, das über die meisten Texte hinausging. Dane machte sich fleißig Notizen, insbesondere von den Namen, die seine Bekannte ihm nannte. Örtliche Hilfe wäre praktischer, als darauf zu warten, einen Anruf aus Nepal zu bekommen.
Dane sah kurz auf, als Ro sich durch die Tür schlich, dann konzentrierte er sich wieder auf sein Telefonat. Doch dann schob Ro ihm sein Smartphone vor die Nase und Dane begann instinktiv zu lesen.
"Victoria, ich danke dir für deine Hilfe, aber ich muss dich leider abwürgen," sagte er. "Ich klingel dich nochmal an, wenn ich allein nicht weiterkomme."
Danes Bekannte verabschiedete sich und Dane legte auf.
"Versammlung der Drakin?"
Dane seufzte und lehnte sich in seinem Bürostuhl zurück. Warum konnte bei diesen Echsen nichts einfach sein?
"Wenn die hier bei mir auftauchen, werde ich sie sehr wohl zurückweisen. Die haben hier auf meinem Land nichts zu suchen. Wenn sie was von dir wollen - und damit auch von mir, immerhin stehst du aktuell unter meinem Schutz - werden die sich wie jeder andere auch einen Termin in meinem Büro geben lassen müssen. Sie können sich gern darüber beschweren und mich als äußerst unhöflich bezeichnen, aber wir beide haben immer noch einen aktiven Deal, was heißt, dass meine Regeln im Umgang mit dir gelten. Und von dir habe ich gelernt, dass Drakin ihr eigenes Territorium sehr gern verteidigen, also wissen diese Vertreter das hoffentlich zu schätzen."
Dane war es satt nach den Regeln der Drakin zu spielen und sich in einer Sphere, die er nur halb verstand, herumschubsen zu lassen. Es war Zeit, dass er die Zügel wieder in die Hand nahm und die Kontrolle zurückerlangte, die er in den letzten Tagen so schmerzlich hatte missen müssen.
"Ich werde mich nicht in meinem eigenen Haus herumkommandieren lassen. Allerdings kann ich dir und deiner Mutter versichern, dass ich wie immer höflich bleiben werde."
Mit einem weiteren Seufzen ließ er seinen Kopf auf die Rückenlehne des Stuhl sinken.
"Entschuldige. Ich habe Hunger und da werde ich immer ein bisschen zickig. Zumal ich Überraschungen nicht mag - aus bekannten Gründen."
Er streckte die Hand nach Ro aus, eine stumme Aufforderung an ihn, näher zu kommen. Sobald der Drakin in Reichweite war, zog Dane ihn auf seinen Schoß und vergrub sein Gesicht an Ros Halsbeuge - genau dort, wo er vor ein paar Stunden erst einen fetten Knutschfleck hinterlassen hatte.
"Ich habe eine Freundin angerufen, die dir mit der Wohnungssuche helfen kann", meinte er dann, als er sich wieder zurücklehnte.
Er nahm etwas von seinem Schreibtisch hinter Ro und präsentierte dem jungen Drakin dann eine einfache Visitenkarte.
"Maya ist Immobilienmarklerin, die sich auf Magische spezialisiert hat. Sie wird dir was Hübsches mit Wasser und Natur in der Nähe finden können. Was die Finanzierung angeht, musst du dir keine Sorgen machen, das ist alles geregelt. Und bevor du dich beschwerst, dass ich schon wieder zu viel für dich tue: Nicht ich bezahle dir deine Wohnung. Also... eigentlich schon, aber es ist nicht mein Geld. Ich händle nur den entsprechenden Hilfsfont, der eigens für solche Fälle aufgebaut wurde. Ich könnte dir jetzt einen Vortrag über Finanzbewegungen und Charityregelungen halten, aber damit würde ich dich nur in ein Koma quatschen, also empfehle ich dir, mich zu küssen, damit ich die Klappe halte."
Dane ließ sich an seinen Schreibtisch plumpsen, während er den Informationen lauschte, die ihm eine alte Bekannte zukommen ließ. Sie konnte zwar spontan nicht helfen - Schneestürme in Nepal hatten meist schlechte Auswirkungen auf Reiseplanungen - aber sie konnte immerhin ein bisschen Hintergrund wissen spendieren, das über die meisten Texte hinausging. Dane machte sich fleißig Notizen, insbesondere von den Namen, die seine Bekannte ihm nannte. Örtliche Hilfe wäre praktischer, als darauf zu warten, einen Anruf aus Nepal zu bekommen.
Dane sah kurz auf, als Ro sich durch die Tür schlich, dann konzentrierte er sich wieder auf sein Telefonat. Doch dann schob Ro ihm sein Smartphone vor die Nase und Dane begann instinktiv zu lesen.
"Victoria, ich danke dir für deine Hilfe, aber ich muss dich leider abwürgen," sagte er. "Ich klingel dich nochmal an, wenn ich allein nicht weiterkomme."
Danes Bekannte verabschiedete sich und Dane legte auf.
"Versammlung der Drakin?"
Dane seufzte und lehnte sich in seinem Bürostuhl zurück. Warum konnte bei diesen Echsen nichts einfach sein?
"Wenn die hier bei mir auftauchen, werde ich sie sehr wohl zurückweisen. Die haben hier auf meinem Land nichts zu suchen. Wenn sie was von dir wollen - und damit auch von mir, immerhin stehst du aktuell unter meinem Schutz - werden die sich wie jeder andere auch einen Termin in meinem Büro geben lassen müssen. Sie können sich gern darüber beschweren und mich als äußerst unhöflich bezeichnen, aber wir beide haben immer noch einen aktiven Deal, was heißt, dass meine Regeln im Umgang mit dir gelten. Und von dir habe ich gelernt, dass Drakin ihr eigenes Territorium sehr gern verteidigen, also wissen diese Vertreter das hoffentlich zu schätzen."
Dane war es satt nach den Regeln der Drakin zu spielen und sich in einer Sphere, die er nur halb verstand, herumschubsen zu lassen. Es war Zeit, dass er die Zügel wieder in die Hand nahm und die Kontrolle zurückerlangte, die er in den letzten Tagen so schmerzlich hatte missen müssen.
"Ich werde mich nicht in meinem eigenen Haus herumkommandieren lassen. Allerdings kann ich dir und deiner Mutter versichern, dass ich wie immer höflich bleiben werde."
Mit einem weiteren Seufzen ließ er seinen Kopf auf die Rückenlehne des Stuhl sinken.
"Entschuldige. Ich habe Hunger und da werde ich immer ein bisschen zickig. Zumal ich Überraschungen nicht mag - aus bekannten Gründen."
Er streckte die Hand nach Ro aus, eine stumme Aufforderung an ihn, näher zu kommen. Sobald der Drakin in Reichweite war, zog Dane ihn auf seinen Schoß und vergrub sein Gesicht an Ros Halsbeuge - genau dort, wo er vor ein paar Stunden erst einen fetten Knutschfleck hinterlassen hatte.
"Ich habe eine Freundin angerufen, die dir mit der Wohnungssuche helfen kann", meinte er dann, als er sich wieder zurücklehnte.
Er nahm etwas von seinem Schreibtisch hinter Ro und präsentierte dem jungen Drakin dann eine einfache Visitenkarte.
"Maya ist Immobilienmarklerin, die sich auf Magische spezialisiert hat. Sie wird dir was Hübsches mit Wasser und Natur in der Nähe finden können. Was die Finanzierung angeht, musst du dir keine Sorgen machen, das ist alles geregelt. Und bevor du dich beschwerst, dass ich schon wieder zu viel für dich tue: Nicht ich bezahle dir deine Wohnung. Also... eigentlich schon, aber es ist nicht mein Geld. Ich händle nur den entsprechenden Hilfsfont, der eigens für solche Fälle aufgebaut wurde. Ich könnte dir jetzt einen Vortrag über Finanzbewegungen und Charityregelungen halten, aber damit würde ich dich nur in ein Koma quatschen, also empfehle ich dir, mich zu küssen, damit ich die Klappe halte."

