Baxter werkelte sofort wieder rum, kaum hatten die beiden die Küche betreten.
"Was du Kontrollverlust nennst ist ein geradezu perverser Eingriff in die privateste aller Sphären, aber na gut, rede es es dir nur schön. Du darfst mich übrigens gern in der Einzahl ansprechen, ich bin immer noch ich. Nur, weil ich mir einen Teil meiner Selbst mit anderen teile, heißt das nicht, dass ich ein Kollektiv bin. Aktuell sprichst du jedenfalls nur mit mir. Die anderen von eben haben sich verzogen."
Baxter begann damit, einige Zutaten aus einer großen Ledertasche, die der Warlock mitgebracht hatte, zusammenzumischen.
"Wenn dich der Efeu stört, da in der Dose ist was, das kannst du dir unter die Nase schmieren, dann riechst du meine Aura nicht mehr. Die kann ziemlich penetrant sein, ich weiß. Als hätte man es mit fünf Personen zu tun."
Baxter zuckte entschuldigend mit den Schultern.
"Also pass auf: Wir haben ein bisschen gebrainstormt und die ein oder andere Theorie entwickelt. Ich kümmre mich jetzt erstmal darum, dass du nicht mehr unkontrolliert blau anläufst. Unter der Dusche oder im Schwimmbad wird dir das nicht viel bringen, aber ein Spaziergang im Nieselregen und generelle Öffentlichkeit ist drin. Die Gute Nachricht: deine Temperatur, den Schwindel und die Übelkeit kannst du mit den üblichen Hausmitteln und Medikamenten bekämpfen. Was das Sehen von Auren angeht... tja, das ist die schlechte Nachricht: Solange dein Freund da drin nicht mit dir redet, wirst du auch nichts sehen. Du hast dich noch nicht selbst verwandelt, was heißt, dass all deine lustigen Fähigkeiten eigentlich gar nicht deine sind, sondern die von deinem Drachen. Du weißt ja: erste Verwandlung ist die Zusammenführung beider Hälften und so weiter."
Baxter's Kopf schoss in die Höhe, als hätte der Warlock ein Geräusch gehört, doch es gab nichts zu hören. Zumindest nichts, was jemand außer Baxter hören konnte. Eine Minute lang stand Baxter einfach nur rum, wie eingefroren. Danach machte der Warlock weiter, als sei nichts gewesen.
"Die einfachste Lösung wäre natürlich, wenn du es irgendwie schafft, deine Verwandlung auszulösen. Was dein furchtbarer, furchtbarer Vater direkt noch eine Ecke schwerer gemacht hat. Ich bin überrascht, dass Danny ihm keine geklatscht hat. Hätte der Mann auf jeden Fall verdient und die Art von Geklatsche ist normalerweise genau Danny's Ding. Einmal reinspucken, bitte."
Baxter hielt Ro die kleine Schale hin, an der der Warlock bislang gearbeitet hatte. Darin befand sich nicht viel mehr als ein blassgraues Pulver. Sobald Ro der Aufforderung nachgekommen war, arbeitete Baxter ungebremst weiter. Es war offensichtlich, dass der Warlock wusste, was auch immer getan werden musste. Einige Minuten später reichte Baxter Ro ein Gläschen mit kleinen, blassblauen Tabletten.
"Jeden Tag, an dem du nicht blau sein willst oder kannst, nimmt du eine von denen. Die halten ungefähr zwölf Stunden, also sei vorsichtig mit dem Timing, Cinderella. Um wirklich rauszufinden, was dein 'Vater' mit dir angestellt hat, müssten wir dich berühren. Wird nicht hübsch für uns und wahrscheinlich auch nicht hübsch für dich, insbesondere in deinem aktuellen Zustand. Wir brauchen...", Baxter starrte Ro einen Augenblick lang an, "mindestens sieben Sekunden, ideal wären zehn."
"Was du Kontrollverlust nennst ist ein geradezu perverser Eingriff in die privateste aller Sphären, aber na gut, rede es es dir nur schön. Du darfst mich übrigens gern in der Einzahl ansprechen, ich bin immer noch ich. Nur, weil ich mir einen Teil meiner Selbst mit anderen teile, heißt das nicht, dass ich ein Kollektiv bin. Aktuell sprichst du jedenfalls nur mit mir. Die anderen von eben haben sich verzogen."
Baxter begann damit, einige Zutaten aus einer großen Ledertasche, die der Warlock mitgebracht hatte, zusammenzumischen.
"Wenn dich der Efeu stört, da in der Dose ist was, das kannst du dir unter die Nase schmieren, dann riechst du meine Aura nicht mehr. Die kann ziemlich penetrant sein, ich weiß. Als hätte man es mit fünf Personen zu tun."
Baxter zuckte entschuldigend mit den Schultern.
"Also pass auf: Wir haben ein bisschen gebrainstormt und die ein oder andere Theorie entwickelt. Ich kümmre mich jetzt erstmal darum, dass du nicht mehr unkontrolliert blau anläufst. Unter der Dusche oder im Schwimmbad wird dir das nicht viel bringen, aber ein Spaziergang im Nieselregen und generelle Öffentlichkeit ist drin. Die Gute Nachricht: deine Temperatur, den Schwindel und die Übelkeit kannst du mit den üblichen Hausmitteln und Medikamenten bekämpfen. Was das Sehen von Auren angeht... tja, das ist die schlechte Nachricht: Solange dein Freund da drin nicht mit dir redet, wirst du auch nichts sehen. Du hast dich noch nicht selbst verwandelt, was heißt, dass all deine lustigen Fähigkeiten eigentlich gar nicht deine sind, sondern die von deinem Drachen. Du weißt ja: erste Verwandlung ist die Zusammenführung beider Hälften und so weiter."
Baxter's Kopf schoss in die Höhe, als hätte der Warlock ein Geräusch gehört, doch es gab nichts zu hören. Zumindest nichts, was jemand außer Baxter hören konnte. Eine Minute lang stand Baxter einfach nur rum, wie eingefroren. Danach machte der Warlock weiter, als sei nichts gewesen.
"Die einfachste Lösung wäre natürlich, wenn du es irgendwie schafft, deine Verwandlung auszulösen. Was dein furchtbarer, furchtbarer Vater direkt noch eine Ecke schwerer gemacht hat. Ich bin überrascht, dass Danny ihm keine geklatscht hat. Hätte der Mann auf jeden Fall verdient und die Art von Geklatsche ist normalerweise genau Danny's Ding. Einmal reinspucken, bitte."
Baxter hielt Ro die kleine Schale hin, an der der Warlock bislang gearbeitet hatte. Darin befand sich nicht viel mehr als ein blassgraues Pulver. Sobald Ro der Aufforderung nachgekommen war, arbeitete Baxter ungebremst weiter. Es war offensichtlich, dass der Warlock wusste, was auch immer getan werden musste. Einige Minuten später reichte Baxter Ro ein Gläschen mit kleinen, blassblauen Tabletten.
"Jeden Tag, an dem du nicht blau sein willst oder kannst, nimmt du eine von denen. Die halten ungefähr zwölf Stunden, also sei vorsichtig mit dem Timing, Cinderella. Um wirklich rauszufinden, was dein 'Vater' mit dir angestellt hat, müssten wir dich berühren. Wird nicht hübsch für uns und wahrscheinlich auch nicht hübsch für dich, insbesondere in deinem aktuellen Zustand. Wir brauchen...", Baxter starrte Ro einen Augenblick lang an, "mindestens sieben Sekunden, ideal wären zehn."

