Einen kurzen Moment lang geschah nichts.
Ehe der Gesichtsausdruck der Intensität des Richters zu bröckeln begann. Etwas in seinem Gesicht zerfiel wie ein Glasgebilde und Risse gruben sich durch die steinerne Miene, ehe er er einen Schritt vorsetzte und sich schwer auf den Tisch stützte. Es erschien wie ein Traum, langsam und beinahe bedächtig, als er sein Gesicht senkte, während sich die Übrigen im Saal erhoben, und den Richter betrachteten, der sich mit einem Mal als beinahe kraftlos entpuppte. Konnte es wahr sein? Freilich hatte Jeder im Raum den Namen des Spiels gehört, das die Medien beherrschte wie nichts anders. Aber konnte es hier auch so sein? Konnte das wirklich alles sein? Der Grund, weshalb sie alle sterben mussten? Wegen eines Spiels?!
"Sie war fünfundzwanzig", flüsterte der Richter und das erste Mal glitt etwas wie Trauer in die Bitternis seiner Stimme. "Fünfundzwanzig..."
Schwer und stark fuhr seine Hand auf den Tisch hernieder und bereits beim ersten Hieb zeigte sich ein schwerer Riss im Holz. Als habe man einen Nagel in den Tisch getrieben.
"Dices..."
"Das ist doch Kokolores!", rief Siobhan und erhob sich. "Ein Würfelspiel?! Wirklich? Das soll Caster dazui gebracht haben, ausgerechnet die Familie eines Arkana anzugreifen?!"
Der Tod aus Amerika nickte bedächtig und grinste höhnisch, als die Blicke zu ihm fielen. Ungeachtet des Tumults und des Murmelns hatte er sich erhoben.
"Ich bin auf Siobhans Seite. Ich meine, mal ehrlich, Leute! Ein Würfelspiel, buh-huh", sagte er und lachte. "Ich meine, ein Würfel?!"
"Das ist nicht der Moment für altkluge Unwahrheiten, Quinn", murmelte Hakim und sah den Amerikaner an. "Wir sollten zumindest hören, was Ms Sallow zu sagen hat, ehe wir-"
"Warum sollten wir das?!", rief der Amerikaner und ein Glühen stahl sich in seine Augen. "Warum sollten wir dieser Frau ein einziges Wort glauben? Weil sie einen großen Namen hat? Weil sie ach so ehrlich ist? Wer sagt uns, dass dies nicht eine Operation der Behörden war? Wie in Frankreich!"
Erneut erhob sich vereinzelt Gemurmel, ehe eine Frauenstimme sie unterbrach.
"Wir sind keine Tiere", sagte Cassandra, das Fuchsfeuer, die Sonne. "Wir sollten nicht so barbarisch handeln und uns auf das konzentrieren, was uns die Fakten sagen. Offenbar sind diese Würfel oder dieses Dices mächtige Artefakte. Ihr habt es alle gesehen und gehört."
August nickte ihr zu und stimmte ein.
"Es ist wahr!", sagte er und erhob sich ebenfalls. Vier Gestalten, die einander fixierten. "Ich habe es genauso erfahren und einen dieser Würfel erhalten. Es sind wahrhaftige Artefakte und sie sind in der Lage den Geist eines Menschen zu manipulieren. Ob gewollt oder ungewollt, ich glaube nicht, dass die Behörden derartige Mittel anwenden, um Rogues zu töten!"
Das wäre doch ein Irrsinn...
Einen kurzen Moment tat sich gar nichts, ehe der Richter wieder den Kopf hob und in Embers Augen sah. Keine Feindseligkeit stand darin und ein schweres Atmen ging durch sein Gesicht. In seinem Blick stand Trauer und Widersinn, als er sich erhob und ihr dabei zuwisperte:
"Du trägst einen großen Namen...Handle danach..."
Schlurfend und mit hängendem Kopf begann er, zu seinem Platz zurück zu wanken.
"Ist die Sache nun erledigt?!", rief August in die Runde und über das Murmeln hinweg.
Erst das Nicken des Richters und eine wegwerfende Handbewegung zwangen ihn, Ember anzusehen und sachte zu lächeln. Das war ein Gewinn. Kein großer, aber ein Gewinn.
"Gut. Wollen wir also fortfahren. Ich denke, wir könnten-"
"Ich möchte eine Abstimmung", sagte Siobhan endlich und lächelte breit, ehe sie sich erhob.
"Eine Abstimmung worüber, Schwester?"
"Eine Abstimmung, ob wir die Mörder der Familie des Richters bestrafen oder nicht?", sagte sie bestimmt und sah zu den verbliebenen Castern. "Ich sehe keinen Grund, weshalb sie leben möchten, oder wie sehen es meine Geschwister?"
Ehe der Gesichtsausdruck der Intensität des Richters zu bröckeln begann. Etwas in seinem Gesicht zerfiel wie ein Glasgebilde und Risse gruben sich durch die steinerne Miene, ehe er er einen Schritt vorsetzte und sich schwer auf den Tisch stützte. Es erschien wie ein Traum, langsam und beinahe bedächtig, als er sein Gesicht senkte, während sich die Übrigen im Saal erhoben, und den Richter betrachteten, der sich mit einem Mal als beinahe kraftlos entpuppte. Konnte es wahr sein? Freilich hatte Jeder im Raum den Namen des Spiels gehört, das die Medien beherrschte wie nichts anders. Aber konnte es hier auch so sein? Konnte das wirklich alles sein? Der Grund, weshalb sie alle sterben mussten? Wegen eines Spiels?!
"Sie war fünfundzwanzig", flüsterte der Richter und das erste Mal glitt etwas wie Trauer in die Bitternis seiner Stimme. "Fünfundzwanzig..."
Schwer und stark fuhr seine Hand auf den Tisch hernieder und bereits beim ersten Hieb zeigte sich ein schwerer Riss im Holz. Als habe man einen Nagel in den Tisch getrieben.
"Dices..."
"Das ist doch Kokolores!", rief Siobhan und erhob sich. "Ein Würfelspiel?! Wirklich? Das soll Caster dazui gebracht haben, ausgerechnet die Familie eines Arkana anzugreifen?!"
Der Tod aus Amerika nickte bedächtig und grinste höhnisch, als die Blicke zu ihm fielen. Ungeachtet des Tumults und des Murmelns hatte er sich erhoben.
"Ich bin auf Siobhans Seite. Ich meine, mal ehrlich, Leute! Ein Würfelspiel, buh-huh", sagte er und lachte. "Ich meine, ein Würfel?!"
"Das ist nicht der Moment für altkluge Unwahrheiten, Quinn", murmelte Hakim und sah den Amerikaner an. "Wir sollten zumindest hören, was Ms Sallow zu sagen hat, ehe wir-"
"Warum sollten wir das?!", rief der Amerikaner und ein Glühen stahl sich in seine Augen. "Warum sollten wir dieser Frau ein einziges Wort glauben? Weil sie einen großen Namen hat? Weil sie ach so ehrlich ist? Wer sagt uns, dass dies nicht eine Operation der Behörden war? Wie in Frankreich!"
Erneut erhob sich vereinzelt Gemurmel, ehe eine Frauenstimme sie unterbrach.
"Wir sind keine Tiere", sagte Cassandra, das Fuchsfeuer, die Sonne. "Wir sollten nicht so barbarisch handeln und uns auf das konzentrieren, was uns die Fakten sagen. Offenbar sind diese Würfel oder dieses Dices mächtige Artefakte. Ihr habt es alle gesehen und gehört."
August nickte ihr zu und stimmte ein.
"Es ist wahr!", sagte er und erhob sich ebenfalls. Vier Gestalten, die einander fixierten. "Ich habe es genauso erfahren und einen dieser Würfel erhalten. Es sind wahrhaftige Artefakte und sie sind in der Lage den Geist eines Menschen zu manipulieren. Ob gewollt oder ungewollt, ich glaube nicht, dass die Behörden derartige Mittel anwenden, um Rogues zu töten!"
Das wäre doch ein Irrsinn...
Einen kurzen Moment tat sich gar nichts, ehe der Richter wieder den Kopf hob und in Embers Augen sah. Keine Feindseligkeit stand darin und ein schweres Atmen ging durch sein Gesicht. In seinem Blick stand Trauer und Widersinn, als er sich erhob und ihr dabei zuwisperte:
"Du trägst einen großen Namen...Handle danach..."
Schlurfend und mit hängendem Kopf begann er, zu seinem Platz zurück zu wanken.
"Ist die Sache nun erledigt?!", rief August in die Runde und über das Murmeln hinweg.
Erst das Nicken des Richters und eine wegwerfende Handbewegung zwangen ihn, Ember anzusehen und sachte zu lächeln. Das war ein Gewinn. Kein großer, aber ein Gewinn.
"Gut. Wollen wir also fortfahren. Ich denke, wir könnten-"
"Ich möchte eine Abstimmung", sagte Siobhan endlich und lächelte breit, ehe sie sich erhob.
"Eine Abstimmung worüber, Schwester?"
"Eine Abstimmung, ob wir die Mörder der Familie des Richters bestrafen oder nicht?", sagte sie bestimmt und sah zu den verbliebenen Castern. "Ich sehe keinen Grund, weshalb sie leben möchten, oder wie sehen es meine Geschwister?"
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NicolasDarkwood ()