Embers Augen verengten sich nur minimal als Hawthorne ihr vorherbestimmte, was sie unlängst wusste. Selbstverständlich würde man sie als Erstes vor den Richter ziehen, wenn diese ganze Aktion nach hinten losging. Noch immer unterstellte man ihnen, dass August wie eine unkontrollierbare Macht sich freischlagen und wieder Amok laufen würde. Wenn Ember so recht überlegte, dann wusste sie nicht einmal, warum August schier alle hohen Tiere bei der Executive kannte.
Folglich bedachte die Frau Hawthorne mindestens genauso eindringlich wie August es gerade tat. Die besagte Geschichte von vor dreißig Jahren kannte sie ebenfalls nicht. Aber sie wusste, dass der Rogue neben ihr seine Warnungen nicht ohne Grund aussprach. Sie hatte mehrfach gesehen, was passierte, wenn man seinen Hinweisen nicht folgte. Ihr Blick wurde eine Spur anklagender als der Commissioner wie ein bockiges Kind weiter blockierte.
"Hör doch ein einziges Mal auf einen Rat, den man gibt", warf Ember Hawthorne hinterher, als sich dieser entfernte.
Sie seufzte leise. Aktuell stellte sich das ungleiche Duo doch besser da als beim ersten Tatort. Eigentlich hatte die Detective auf etwas mehr Kooperation gehofft. Stattdessen blickte sie August überrascht an, als der ihr das Amulett reichte. Was trug der Mann eigentlich nicht in seinen Taschen mit sich herum oder erweckte den Eindruck, auf alles mögliche vorbereitet zu sein?
"Kein Problem", fügte sie an, hängte sich das Schmuckstück um und ließ den Arcana seine Arbeit tun.
Eigentlich war Ember drauf und dran gewesen, ihre kleine Brille wieder auf die Nase zu setzen. Als ein Beamter neben ihr aber plötzlich aufschrie und sich die gesplitterte Brille aus dem Gesicht riss, verging ihr der Gedanke. Die ersten anderen Anzeichen wurden bemerkbar, doch Embers Miene blieb unberührt. Aufmerksam sah sie August zu und wunderte sich über die Tatsache, dass sie immer noch nichts fühlte. Lebhaft hatte sie im Gedächtnis wie es sich angefühlt hatte, als er den ersten Baum aufgelöst hatte.
Erst im zweiten Schritt bemerkte sie etwas. Das Kettchen an ihrem Knöchel hatte wieder Lichtgeschwindigkeit angenommen, aber es war eine erdrückende Schwere, die um sie zu legen schien und ihr etwas Luft nahm. Langsam hatte sie das Gefühl, den Kontakt zum Boden zu verlieren. Sich zeitgleich eingeengt und grundlos zu fühlen war eine abstruse Erfahrung.
Als August den ersten Kristall aus seiner Verankerung riss, taumelte auch Ember wie von einem kräftigen Windstoß getroffen zurück. Doch das war nichts im Gegensatz zu den armen Castern, die einfach wie Schachfiguren umfielen. Auf der anderen Seite hatte sie genau gesehen, dass der Arcana wieder seine Gestalt wechselte. Nun würde er nicht mehr um eine Frage dahingehend herumkommen. Erschrocken sah sie zu dem erbärmlichen Menschenteppich herüber und war sichtlich froh, das Amulett um ihren Hals zu wissen.
Vielleicht sollte sie ja doch ein bisschen mehr Abstand halten.
Spätestens Augusts Kommentar dazu bekräftigte ihren Gedanken woraufhin sie etliche Schritte Abstand von ihm einnahm. Er trug wieder diese Vorfreude in seiner Stimme, die ihr nicht wirklich gefiel. Zumindest nicht in diesem Kontext. Inständig hoffte sie nur, dass sie falsch lag und nicht wirklich alles in die Luft flog, wenn August es nicht hinbekam.
Folglich bedachte die Frau Hawthorne mindestens genauso eindringlich wie August es gerade tat. Die besagte Geschichte von vor dreißig Jahren kannte sie ebenfalls nicht. Aber sie wusste, dass der Rogue neben ihr seine Warnungen nicht ohne Grund aussprach. Sie hatte mehrfach gesehen, was passierte, wenn man seinen Hinweisen nicht folgte. Ihr Blick wurde eine Spur anklagender als der Commissioner wie ein bockiges Kind weiter blockierte.
"Hör doch ein einziges Mal auf einen Rat, den man gibt", warf Ember Hawthorne hinterher, als sich dieser entfernte.
Sie seufzte leise. Aktuell stellte sich das ungleiche Duo doch besser da als beim ersten Tatort. Eigentlich hatte die Detective auf etwas mehr Kooperation gehofft. Stattdessen blickte sie August überrascht an, als der ihr das Amulett reichte. Was trug der Mann eigentlich nicht in seinen Taschen mit sich herum oder erweckte den Eindruck, auf alles mögliche vorbereitet zu sein?
"Kein Problem", fügte sie an, hängte sich das Schmuckstück um und ließ den Arcana seine Arbeit tun.
Eigentlich war Ember drauf und dran gewesen, ihre kleine Brille wieder auf die Nase zu setzen. Als ein Beamter neben ihr aber plötzlich aufschrie und sich die gesplitterte Brille aus dem Gesicht riss, verging ihr der Gedanke. Die ersten anderen Anzeichen wurden bemerkbar, doch Embers Miene blieb unberührt. Aufmerksam sah sie August zu und wunderte sich über die Tatsache, dass sie immer noch nichts fühlte. Lebhaft hatte sie im Gedächtnis wie es sich angefühlt hatte, als er den ersten Baum aufgelöst hatte.
Erst im zweiten Schritt bemerkte sie etwas. Das Kettchen an ihrem Knöchel hatte wieder Lichtgeschwindigkeit angenommen, aber es war eine erdrückende Schwere, die um sie zu legen schien und ihr etwas Luft nahm. Langsam hatte sie das Gefühl, den Kontakt zum Boden zu verlieren. Sich zeitgleich eingeengt und grundlos zu fühlen war eine abstruse Erfahrung.
Als August den ersten Kristall aus seiner Verankerung riss, taumelte auch Ember wie von einem kräftigen Windstoß getroffen zurück. Doch das war nichts im Gegensatz zu den armen Castern, die einfach wie Schachfiguren umfielen. Auf der anderen Seite hatte sie genau gesehen, dass der Arcana wieder seine Gestalt wechselte. Nun würde er nicht mehr um eine Frage dahingehend herumkommen. Erschrocken sah sie zu dem erbärmlichen Menschenteppich herüber und war sichtlich froh, das Amulett um ihren Hals zu wissen.
Vielleicht sollte sie ja doch ein bisschen mehr Abstand halten.
Spätestens Augusts Kommentar dazu bekräftigte ihren Gedanken woraufhin sie etliche Schritte Abstand von ihm einnahm. Er trug wieder diese Vorfreude in seiner Stimme, die ihr nicht wirklich gefiel. Zumindest nicht in diesem Kontext. Inständig hoffte sie nur, dass sie falsch lag und nicht wirklich alles in die Luft flog, wenn August es nicht hinbekam.
