Das Knarren der Badtür sorgte dafür, dass Ember von ihrem kleinen Notizbuch aufsah und noch mitbekam, wie August mit einem Handtuch um die Hüften sich daher trollte. Träge blinzelte sie ihm hinterher, um dann die letzten Gedankengänge in ihren Notizen festzuhalten. Erst dann klappte sie das Buch wieder zu und verstaute es wieder in der zweiten Schublade ihres Schreibtisches.
Als Ember aus ihrem Büro trat, um im Schlafzimmer neue Klamotten zu holen, warf sie einen flüchtigen Blick ins Wohnzimmer. Sie erspähte Augusts Rücken, der sich gerade wieder an seinem Koffer zu schaffen machte. "Wenn du da gleich wieder mit dieser widerlichen Marinade hochkommst, kannst du dich an der Spüle waschen."
Egal wie oft sie es versuchte, Ember bekam das pelzige Gefühl auf ihrer Zunge einfach nicht weg. Auch wenn sie genau wusste, dass sie den Rogue in ihrem Wohnzimmer schon deutlich weniger feindselig ansah wie noch vor wenigen Stunden. Leider blieb das nicht aus, wenn man sich mit Individuen beschäftigte, die nicht völlig abart waren.
Ohne auf eine Antwort zu warten verschwand die Ermittlerin in ihrem Schlafzimmer, das sie nach diesem Betreten nicht mehr abschließen würde. Wenn sie es tat, diente das nur dazu sich selbst etwas mentale Ruhe zu gönnen. Vor dem Zauberer würde kein normales Schloss der Welt halten, also konnte sie sich das Ganze auch direkt sparen. Widerwillig, aber logisch nachvollziehbar. Nachdem sie sich ein weißes Tshirt und eine Jogginghose aus dem Schrank gefischt hatte, schlug sie selbst ihren Weg ins Bad ein. Zum Teil weil sie selbst eher der abendliche Duscher war, zum Anderen wollte sie sehen, in welchem Zustand August das Bad hinterlassen hatte. Mit Erstaunen stellte sie fest, dass sämtliche ihrer Produkte noch an Ort und Stelle standen. Nur das eine Handtuch unter dem Waschbecken sowie die nasse Dusche deuteten an, dass jemand hier gewesen war.
Nach knapp zwanzig Minuten kam Ember aus dem Badezimmer. Sie hatte sich bereits die neue Kleidung angezogen, ein kleines Handtuch um die Schultern gelegt und die silbernen Haare mit einem Reif aus dem Gesicht gehalten. In diesem Zustand hatte sie nichts mehr von der toughen Detective an sich, die sie sonst immer ausstrahlte. Ohne jegliches Makeup sah sie sichtlich erschöpfter aus. Die Augenringe, die sie jeden Morgen sorgsam kaschierte, stachen beinahe als Erstes aus ihrem Gesicht hervor. Erst dann folgten die Augen, die umgehend auf den offenstehenden Koffer starrten, der einsam und allein auf der Couch stand. Schließlich zuckte sie mit der Schulter, als sie sich noch ein Glas Wasser aus der Küche holte und dann doch einen Abstecher zum offenstehenden Koffer machte. Sie beugte sich über den geöffneten Deckel und sah erst einmal nur die Treppe vor sich.
"Um 9 Uhr geht der Wecker", rief sie lautstark herunter und musste ein bisschen grinsen während sie dem Hall lauschte.
Damit trollte sich Ember in ihr Schlafzimmer und hoffte inständig, dass morgen früh noch alles an Ort und Stelle war und sie wirklich allein im Schlafzimmer war, wenn sie die Augen aufschlug. Deswegen dauerte es länger als üblich bis sie endlich den Fängen des tiefen Schlafes verfiel.
Am nächsten Morgen war sie selbstverständlich vor dem Wecker wach. 8:53 Uhr, um genau zu sein. Leise stöhnend rollte sich die Frau in ihrem Bett ein paar Mal herum ehe ihr siedendheiß einfiel, dass sie gar nicht allein in ihrer Wohnung war. Etwas zu hastig rollte sie sich aus dem Bett, verfehlte fast einen Fuß und hätte sich beinahe lang auf dem Boden ausgestreckt. So stolperte sie lediglich barfuß zur Tür, die sie schwungvoll aufriss, in den Flur stolperte und just am Wohnzimmer anhielt, als sie dort einen unscheinbaren August vorfand.
Es dauerte einen Moment bis ihre schlaftrunkenen Augen fertig geblinzelt hatten. "Morgen...", murmelte sie schließlich und fuhr sich mit der Hand durch's Gesicht. Der Morgen war wirklich nicht ihrer.
Als Ember aus ihrem Büro trat, um im Schlafzimmer neue Klamotten zu holen, warf sie einen flüchtigen Blick ins Wohnzimmer. Sie erspähte Augusts Rücken, der sich gerade wieder an seinem Koffer zu schaffen machte. "Wenn du da gleich wieder mit dieser widerlichen Marinade hochkommst, kannst du dich an der Spüle waschen."
Egal wie oft sie es versuchte, Ember bekam das pelzige Gefühl auf ihrer Zunge einfach nicht weg. Auch wenn sie genau wusste, dass sie den Rogue in ihrem Wohnzimmer schon deutlich weniger feindselig ansah wie noch vor wenigen Stunden. Leider blieb das nicht aus, wenn man sich mit Individuen beschäftigte, die nicht völlig abart waren.
Ohne auf eine Antwort zu warten verschwand die Ermittlerin in ihrem Schlafzimmer, das sie nach diesem Betreten nicht mehr abschließen würde. Wenn sie es tat, diente das nur dazu sich selbst etwas mentale Ruhe zu gönnen. Vor dem Zauberer würde kein normales Schloss der Welt halten, also konnte sie sich das Ganze auch direkt sparen. Widerwillig, aber logisch nachvollziehbar. Nachdem sie sich ein weißes Tshirt und eine Jogginghose aus dem Schrank gefischt hatte, schlug sie selbst ihren Weg ins Bad ein. Zum Teil weil sie selbst eher der abendliche Duscher war, zum Anderen wollte sie sehen, in welchem Zustand August das Bad hinterlassen hatte. Mit Erstaunen stellte sie fest, dass sämtliche ihrer Produkte noch an Ort und Stelle standen. Nur das eine Handtuch unter dem Waschbecken sowie die nasse Dusche deuteten an, dass jemand hier gewesen war.
Nach knapp zwanzig Minuten kam Ember aus dem Badezimmer. Sie hatte sich bereits die neue Kleidung angezogen, ein kleines Handtuch um die Schultern gelegt und die silbernen Haare mit einem Reif aus dem Gesicht gehalten. In diesem Zustand hatte sie nichts mehr von der toughen Detective an sich, die sie sonst immer ausstrahlte. Ohne jegliches Makeup sah sie sichtlich erschöpfter aus. Die Augenringe, die sie jeden Morgen sorgsam kaschierte, stachen beinahe als Erstes aus ihrem Gesicht hervor. Erst dann folgten die Augen, die umgehend auf den offenstehenden Koffer starrten, der einsam und allein auf der Couch stand. Schließlich zuckte sie mit der Schulter, als sie sich noch ein Glas Wasser aus der Küche holte und dann doch einen Abstecher zum offenstehenden Koffer machte. Sie beugte sich über den geöffneten Deckel und sah erst einmal nur die Treppe vor sich.
"Um 9 Uhr geht der Wecker", rief sie lautstark herunter und musste ein bisschen grinsen während sie dem Hall lauschte.
Damit trollte sich Ember in ihr Schlafzimmer und hoffte inständig, dass morgen früh noch alles an Ort und Stelle war und sie wirklich allein im Schlafzimmer war, wenn sie die Augen aufschlug. Deswegen dauerte es länger als üblich bis sie endlich den Fängen des tiefen Schlafes verfiel.
Am nächsten Morgen war sie selbstverständlich vor dem Wecker wach. 8:53 Uhr, um genau zu sein. Leise stöhnend rollte sich die Frau in ihrem Bett ein paar Mal herum ehe ihr siedendheiß einfiel, dass sie gar nicht allein in ihrer Wohnung war. Etwas zu hastig rollte sie sich aus dem Bett, verfehlte fast einen Fuß und hätte sich beinahe lang auf dem Boden ausgestreckt. So stolperte sie lediglich barfuß zur Tür, die sie schwungvoll aufriss, in den Flur stolperte und just am Wohnzimmer anhielt, als sie dort einen unscheinbaren August vorfand.
Es dauerte einen Moment bis ihre schlaftrunkenen Augen fertig geblinzelt hatten. "Morgen...", murmelte sie schließlich und fuhr sich mit der Hand durch's Gesicht. Der Morgen war wirklich nicht ihrer.
