Nachdem Anifuris die Kontrolle aufgegeben hatte, befand sich Syleas Körper nur noch in einem leichten Schlaf. So leicht, dass sie bei Cains Streckversuchen bereits leicht aktiviert wurde. Als schließlich die Berührung, die seine Finger an ihrem Rücken auslösten, in ihrem Hirn ankamen, wachte sie vollständig auf. Leise murrte sie, als sie ihre Lage etwas veränderte und beide Beine weit von sich streckte. Dann zischte sie scharf, als sie aus Versehen ihren immer noch in Mitleidenschaft gezogenen Arm quetschte. Dann spürte sie Cains Atem an ihrem Scheitel und konnte ein leises Glucksen nicht verhindern.
"Du hast echt Gefallen an meinem Scheitel gefunden, hm?"
Noch immer saß ihr die Erschöpfung zutiefst in den Knochen. Auch wenn ihr Arm nicht mehr aussah wie ein zerrissenes Laken, die Haut hatte inzwischen bereits alles leicht rosa überzogen, war er immer noch empfindlich auf Berührungen. Was auch immer Anifuris mit ihr angestellt hatte - von den gebrochenen Knochen war nicht mehr viel übrig. Gleiches galt für ihr Bein, das fast wie neu war.
Ächzend setzte Sylea sich auf, kämpfte einen Moment lang mit dem aufkommenden Schwindel aufgrund des noch immer sehr niedrigen Blutlevels. Es würde zwei bis drei Tage dauern bis sich das Volumen wieder normalsiert hatte. Aber sie lebten. Und waren weiter weg von dem Chaos als je zuvor.
Bei diesem Gedanken musste sie den Seeker neben sich einfach ansehen. Wo sie vorhin noch gar nicht richtig ausleben konnte, dass er noch an ihrer Seite war, flutete nun eine Welle der Glückseligkeit ihren Geist. Den dösenden jungen Mann zu sehen, wie er verschlafen sie ansah, war purer Balsam für ihre Seele. Immer wieder sang sie die Worte in ihrem Geist.
Wir haben es geschafft.
Die aufkeimende Euphorie verbannte jegliche Müdigkeit aus ihrem Organismus. Nicht hielt sie mehr, als sie relativ grob über Cains Wange fuhr und ihm beinahe in die Wange gezwickt hätte. Als Beweis, dass er da und wach war. Vorsichtig rollte sich Sylea auf den Seeker, die Knie links und rechts von seiner Hüfte als sie sich aufrichtete und ihn von oben herab ansah. Hier und da verlor ihr Blick kurz die Orientierung, aber das störte sie nicht weiter. Mit einem, wenn auch leicht gezwungenen, Grinsen musterte sie Cain, um dann hinter sich an ihren Nacken zu fassen. Da wo einst ihr Zopf war, waren nur noch die Spitzen ihrer einstigen Haarpracht.
"Wow. Das ist echt kurz", bemerkte sie nüchtern. Allerdings war die Erscheinung etwas, auf das sie wenig gab.
Viel lieber ließ sie ihre Fingerspitzen angefangen von seinem Bauchnabel aufwärts über seine Brust bis hin zu seiner Halsbeuge wandern, wo sie schließlich den Kontakt auflöste. Den Kopf leicht schräg gelegt musterte sie den Mann unter sich noch immer. Als könne sie es gar nicht fassen, dass er jetzt wirklich unter ihr lag.
"Das ist so seltsam", grinste sie weiterhin und freute sich als sie sah, dass sich die goldene Aura des Seekers schon sichtbar verdickt hatte. Ein gutes Zeichen. "Ich hätte nie gedacht mich so über jemanden zu freuen. Oder einen Umstand. Oder... ach, keine Ahnung. Wir haben diesen verrückten Hund abgehängt. Unfassbar..."
"Du hast echt Gefallen an meinem Scheitel gefunden, hm?"
Noch immer saß ihr die Erschöpfung zutiefst in den Knochen. Auch wenn ihr Arm nicht mehr aussah wie ein zerrissenes Laken, die Haut hatte inzwischen bereits alles leicht rosa überzogen, war er immer noch empfindlich auf Berührungen. Was auch immer Anifuris mit ihr angestellt hatte - von den gebrochenen Knochen war nicht mehr viel übrig. Gleiches galt für ihr Bein, das fast wie neu war.
Ächzend setzte Sylea sich auf, kämpfte einen Moment lang mit dem aufkommenden Schwindel aufgrund des noch immer sehr niedrigen Blutlevels. Es würde zwei bis drei Tage dauern bis sich das Volumen wieder normalsiert hatte. Aber sie lebten. Und waren weiter weg von dem Chaos als je zuvor.
Bei diesem Gedanken musste sie den Seeker neben sich einfach ansehen. Wo sie vorhin noch gar nicht richtig ausleben konnte, dass er noch an ihrer Seite war, flutete nun eine Welle der Glückseligkeit ihren Geist. Den dösenden jungen Mann zu sehen, wie er verschlafen sie ansah, war purer Balsam für ihre Seele. Immer wieder sang sie die Worte in ihrem Geist.
Wir haben es geschafft.
Die aufkeimende Euphorie verbannte jegliche Müdigkeit aus ihrem Organismus. Nicht hielt sie mehr, als sie relativ grob über Cains Wange fuhr und ihm beinahe in die Wange gezwickt hätte. Als Beweis, dass er da und wach war. Vorsichtig rollte sich Sylea auf den Seeker, die Knie links und rechts von seiner Hüfte als sie sich aufrichtete und ihn von oben herab ansah. Hier und da verlor ihr Blick kurz die Orientierung, aber das störte sie nicht weiter. Mit einem, wenn auch leicht gezwungenen, Grinsen musterte sie Cain, um dann hinter sich an ihren Nacken zu fassen. Da wo einst ihr Zopf war, waren nur noch die Spitzen ihrer einstigen Haarpracht.
"Wow. Das ist echt kurz", bemerkte sie nüchtern. Allerdings war die Erscheinung etwas, auf das sie wenig gab.
Viel lieber ließ sie ihre Fingerspitzen angefangen von seinem Bauchnabel aufwärts über seine Brust bis hin zu seiner Halsbeuge wandern, wo sie schließlich den Kontakt auflöste. Den Kopf leicht schräg gelegt musterte sie den Mann unter sich noch immer. Als könne sie es gar nicht fassen, dass er jetzt wirklich unter ihr lag.
"Das ist so seltsam", grinste sie weiterhin und freute sich als sie sah, dass sich die goldene Aura des Seekers schon sichtbar verdickt hatte. Ein gutes Zeichen. "Ich hätte nie gedacht mich so über jemanden zu freuen. Oder einen Umstand. Oder... ach, keine Ahnung. Wir haben diesen verrückten Hund abgehängt. Unfassbar..."
