Die beiden Geschwister sahen sich fragend an und schienen einen Moment lang verwirrt ob der Aussage der Heilerin. Wusste sie nichts um ihren Großvater? Hatte man ihnen nicht gesagt, dass er bei dem Tross des Prinzen war? Schweigsam sahen sie der Heilerin hinterher, die sich daran machte, den verletzten Zwerg zu begutachten, den die Tatzelwürmer so bösartig zugerichtet hatten.
"Sie weiß es nicht", flüsterte Alarion und Yoki zuckte die Achseln. Erst danach machten sich beide davon, als hätten sie nichts hier zu suchen.
Schweigsam suchten sie die Nähe von Urok, der sich noch immer mit Lucien über die Wegstrecke unterhielt. Zwischenzeitlich hatte man eine Route gefunden, die sie durch die nahe Ebene und das angrenzende Gebirge führen mochte. Die Zwerge waren zwar durchaus geschickte Bergreiter, aber die Baumgeister würden ein Problem geben. Derzeit beriet man sich noch lautstark (nun mit Lysandras Zutun) über die Möglichkeit, einen Teil der Armee zurück zu lassen.
Indes sah Farryn auf und die Heilerin an, die ihr eine Frage stellte. Eine Frage, die nur allzu verständlich war.
"Wir hatten Heiler", flüsterte sie. "Heilerinnen aus dem Tempel der Weißen Hand. Gefolgsleute Sylvars. Doch Faolan wusste davon. Er ließ seine Kreaturen einen Angriff reiten, als die Heilerinnen die Verletzten vom Feld bargen. Sie starben alle in einer Nacht. Andvari, Symon , Lysandra und Volgast haben versucht, die Zauberinnen zu retten, aber konnten nicht durchdringen. In dieser Schlacht verletzte man Symin beinahe lebensgefährlich. Und nur der Magie der Dryaden ist zu verdanken, dass Lysandra wieder beide Arme hat. Als sie Symon aus dem Maul des Wurms zerrte, musste sie ihren Arm dort lassen."
Immerhin der Blutstrom ebbte ab und das Atmen des Zwergs wurde ruhiger. Erst jetzt wurden Zwerge sichtbar, die deutlich nahe neben dem Karren auf ihrem Eber saßen. Mit Argusaugen und angelegten Waffen beobachteten sie die Heilerin und warfen hier und da besorgte Blicke über den Rand des Holzes.
"Wird er leben?", knurrte einer der Zwerge, ein besonders grimmiges Exemplar.
Die Rüstung war nicht edel. Sie starrte vor Dreck, doch hier und da blitzte silbernes Metall hervor. So grell, dass die Sonne in ihrem Widerschein beinahe vor Scham errötete. Die Augen des Zwergs waren alt und runzlig. Doch wach und von solcher Leuchtkraft, dass man das Gefühl hatte, man blicke einem Edelstein ins Antlitz.
"Er wird es schaffen, Hoheit", flüsterte Farryn und neigte leicht den Kopf.
Der Zwerg nickte grimmig und sah Viola an.
"Viola", flüsterte Farryn. "Viola de Clairmont. Erstes Schwert."
Eine Vorstellung. Eine Vorstellung, die einem Herold gleich kam, denn die wachsamen Augen des Zwergs fixierten das Menschenmädchen beinahe klingenhaft. Erst danach weitete sich das Gesicht zu einem freundlichen, beinahe großväterlichen Lächeln.
"Eine Ehre", murmelte der Zwerg. "Ich bin Alberich, Ulriks Sohn."
"Arukh des Zwergenvolkes", erläuterte Farryn zu Viola gewandt. "Ein König. Arukh Alberich, Herr der Eisenberge."
Erst nach einer Zeit sah Farryn wieder zu Viola nachdem der Zwergenkönig sich zu Ulrok und Lucien begab.
"Ich tue was du sagst. Und jetzt geh zu ihm. Er liegt im mittleren Wagen", grinste die Elfe.
"Sie weiß es nicht", flüsterte Alarion und Yoki zuckte die Achseln. Erst danach machten sich beide davon, als hätten sie nichts hier zu suchen.
Schweigsam suchten sie die Nähe von Urok, der sich noch immer mit Lucien über die Wegstrecke unterhielt. Zwischenzeitlich hatte man eine Route gefunden, die sie durch die nahe Ebene und das angrenzende Gebirge führen mochte. Die Zwerge waren zwar durchaus geschickte Bergreiter, aber die Baumgeister würden ein Problem geben. Derzeit beriet man sich noch lautstark (nun mit Lysandras Zutun) über die Möglichkeit, einen Teil der Armee zurück zu lassen.
Indes sah Farryn auf und die Heilerin an, die ihr eine Frage stellte. Eine Frage, die nur allzu verständlich war.
"Wir hatten Heiler", flüsterte sie. "Heilerinnen aus dem Tempel der Weißen Hand. Gefolgsleute Sylvars. Doch Faolan wusste davon. Er ließ seine Kreaturen einen Angriff reiten, als die Heilerinnen die Verletzten vom Feld bargen. Sie starben alle in einer Nacht. Andvari, Symon , Lysandra und Volgast haben versucht, die Zauberinnen zu retten, aber konnten nicht durchdringen. In dieser Schlacht verletzte man Symin beinahe lebensgefährlich. Und nur der Magie der Dryaden ist zu verdanken, dass Lysandra wieder beide Arme hat. Als sie Symon aus dem Maul des Wurms zerrte, musste sie ihren Arm dort lassen."
Immerhin der Blutstrom ebbte ab und das Atmen des Zwergs wurde ruhiger. Erst jetzt wurden Zwerge sichtbar, die deutlich nahe neben dem Karren auf ihrem Eber saßen. Mit Argusaugen und angelegten Waffen beobachteten sie die Heilerin und warfen hier und da besorgte Blicke über den Rand des Holzes.
"Wird er leben?", knurrte einer der Zwerge, ein besonders grimmiges Exemplar.
Die Rüstung war nicht edel. Sie starrte vor Dreck, doch hier und da blitzte silbernes Metall hervor. So grell, dass die Sonne in ihrem Widerschein beinahe vor Scham errötete. Die Augen des Zwergs waren alt und runzlig. Doch wach und von solcher Leuchtkraft, dass man das Gefühl hatte, man blicke einem Edelstein ins Antlitz.
"Er wird es schaffen, Hoheit", flüsterte Farryn und neigte leicht den Kopf.
Der Zwerg nickte grimmig und sah Viola an.
"Viola", flüsterte Farryn. "Viola de Clairmont. Erstes Schwert."
Eine Vorstellung. Eine Vorstellung, die einem Herold gleich kam, denn die wachsamen Augen des Zwergs fixierten das Menschenmädchen beinahe klingenhaft. Erst danach weitete sich das Gesicht zu einem freundlichen, beinahe großväterlichen Lächeln.
"Eine Ehre", murmelte der Zwerg. "Ich bin Alberich, Ulriks Sohn."
"Arukh des Zwergenvolkes", erläuterte Farryn zu Viola gewandt. "Ein König. Arukh Alberich, Herr der Eisenberge."
Erst nach einer Zeit sah Farryn wieder zu Viola nachdem der Zwergenkönig sich zu Ulrok und Lucien begab.
"Ich tue was du sagst. Und jetzt geh zu ihm. Er liegt im mittleren Wagen", grinste die Elfe.
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell