Gustave wandte sich wieder um und stützte sich mit den Händen auf der schmalen Reling des Treppenabgangs ab.
Sein Gesicht zierte ehrliches Mitleid und beinahe ein Ausmaß der Betroffenheit, dass es einem Menschen zu viel werden konnte. Doch schwer wog die Last eines Menschen, wenn er zu gestehen hatte. Das hatte schon sein Vater immer gesagt.
"Elfenblut, fürwahr", murmelte er und trat einen Schritt auf sie zu. Nicht bedrohlich, sondern vielmehr gebeugt und vom Alter gezeichnet. "Ihr habt Recht in der Annahme, dass daher Euer Erbe stammt, Frau Viola. Und auch, dass Euer Elfenfreund sich fürchtete. Die Töchter der Meriel waren dafür bekannt, mit dem Kern zu experimentieren. Ich weiß nicht viel darüber, aber ich weiß, dass sie angesehen dafür waren...Gefürchtet möchte ich sagen..."
Ehe er weiter Luft holen konnte und weiter sprechen konnte, fuhr ihm Viola dazwischen und der alte Mann nickte schweigend.
"Ja, das ist wahr", flüsterte er betroffen. "Ich schäme mich, es zuzugeben und die Schmach darüber währt bereits Jahrhunderte. Und doch muss ich gestehen, dass meine Familie, mein Vater und ich an diesem Angriff beteiligt waren. An diesem Tag schlugen wir Dutzende von Töchtern nieder, verblendet von der Angst, die in uns gesäht wurde. Und deren Herr wir nicht wurden. Ich kann mich nicht mehr als entschuldigen, Frau Viola und dennoch gibt es nichts, was ich sagen oder tun könnte, um diese Sünde von mir zu waschen."
Sachte trat er einen weiteren Schritt vor und seufzte schwer.
"Ich schämte mich...", flüsterte er. "Ich wollte...Ich konnte es nicht zugeben, Ehrenhafte...Ich..Vergebt einem alten, schwachen Mann. Als ich bemerkte, wer Ihr wart, habe ich alles notwendige in die Wege geleitet, um Euch zu Diensten zu sein. Die Schuld reinzuwaschen. Ja, cih wollte Euch zu einem Gelübde mit Lucien bringen, das gebe ich zu. Aber nicht, um Euch zu schaden. Ich wollte, dass Ihr erstarkt! Denn wir hätten bereits vor so vielen Jahren auf Euren Urgroßvater hören sollen! Dann hätte es vielleicht keinen Krieg gegeben..."
Eine einsame Träne lief über seine Wange, als er an ihr vorbei sah.
"Der Name des Retters dieser beiden war Undwyn Silberhand", sagte er. "Er war der Vorfahre Eures geliebten Andvari. Großvater seiner Mutter Ayla. Die Lichtrufer schritten ein, als wir begannen. Es dauerte eine Weile, bis sie die Tempel erreicht hatten, doch gerade als wir die Letzten von ihnen dahinschlachteten, griffen sie ein und attackierten uns. Euer Urgroßvater schwor für die Hilfe einen Blutschwur mit der Familie Eures Geliebten, auf dass man sich auf ewig helfe und in der Schuld stehe. Wir mussten uns zurückziehen, da die Lichtrufer der Magie der Töchter zumindest gleich, wenn nicht rücksichtsloser waren. Seit diesem Tag steht Eure Familie mit der Familie der Lichtrufer im Bunde. Getragen von einem Blutschwur, den zwei Männer nach einer heillosen Schlacht schlossen..."
Sein Gesicht zierte ehrliches Mitleid und beinahe ein Ausmaß der Betroffenheit, dass es einem Menschen zu viel werden konnte. Doch schwer wog die Last eines Menschen, wenn er zu gestehen hatte. Das hatte schon sein Vater immer gesagt.
"Elfenblut, fürwahr", murmelte er und trat einen Schritt auf sie zu. Nicht bedrohlich, sondern vielmehr gebeugt und vom Alter gezeichnet. "Ihr habt Recht in der Annahme, dass daher Euer Erbe stammt, Frau Viola. Und auch, dass Euer Elfenfreund sich fürchtete. Die Töchter der Meriel waren dafür bekannt, mit dem Kern zu experimentieren. Ich weiß nicht viel darüber, aber ich weiß, dass sie angesehen dafür waren...Gefürchtet möchte ich sagen..."
Ehe er weiter Luft holen konnte und weiter sprechen konnte, fuhr ihm Viola dazwischen und der alte Mann nickte schweigend.
"Ja, das ist wahr", flüsterte er betroffen. "Ich schäme mich, es zuzugeben und die Schmach darüber währt bereits Jahrhunderte. Und doch muss ich gestehen, dass meine Familie, mein Vater und ich an diesem Angriff beteiligt waren. An diesem Tag schlugen wir Dutzende von Töchtern nieder, verblendet von der Angst, die in uns gesäht wurde. Und deren Herr wir nicht wurden. Ich kann mich nicht mehr als entschuldigen, Frau Viola und dennoch gibt es nichts, was ich sagen oder tun könnte, um diese Sünde von mir zu waschen."
Sachte trat er einen weiteren Schritt vor und seufzte schwer.
"Ich schämte mich...", flüsterte er. "Ich wollte...Ich konnte es nicht zugeben, Ehrenhafte...Ich..Vergebt einem alten, schwachen Mann. Als ich bemerkte, wer Ihr wart, habe ich alles notwendige in die Wege geleitet, um Euch zu Diensten zu sein. Die Schuld reinzuwaschen. Ja, cih wollte Euch zu einem Gelübde mit Lucien bringen, das gebe ich zu. Aber nicht, um Euch zu schaden. Ich wollte, dass Ihr erstarkt! Denn wir hätten bereits vor so vielen Jahren auf Euren Urgroßvater hören sollen! Dann hätte es vielleicht keinen Krieg gegeben..."
Eine einsame Träne lief über seine Wange, als er an ihr vorbei sah.
"Der Name des Retters dieser beiden war Undwyn Silberhand", sagte er. "Er war der Vorfahre Eures geliebten Andvari. Großvater seiner Mutter Ayla. Die Lichtrufer schritten ein, als wir begannen. Es dauerte eine Weile, bis sie die Tempel erreicht hatten, doch gerade als wir die Letzten von ihnen dahinschlachteten, griffen sie ein und attackierten uns. Euer Urgroßvater schwor für die Hilfe einen Blutschwur mit der Familie Eures Geliebten, auf dass man sich auf ewig helfe und in der Schuld stehe. Wir mussten uns zurückziehen, da die Lichtrufer der Magie der Töchter zumindest gleich, wenn nicht rücksichtsloser waren. Seit diesem Tag steht Eure Familie mit der Familie der Lichtrufer im Bunde. Getragen von einem Blutschwur, den zwei Männer nach einer heillosen Schlacht schlossen..."
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell