Die Schöne und das Biest
Die Befürchtung, vielleicht am Ende doch die falsche Wahl für Dandelost gewesen zu sein, löste sich in Rauch auf.
Das Lächeln auf Andvaris Gesicht und die zweifellose Anerkennung der anderen Schwerter erfüllte sie mit einem nie gekannten Stolz.
Mit einem strahlenden Lächeln sah Viola in die Runde, ehe sie die Herzensklinge an ihrem Gurt befestigte. Das Gefühl sagte ihr, dass sie bei dem nächsten Schritt beide Hände gebrauchen konnte.
Mit Interesse aber auch einem Hauch Belustigung lauschte Viola dem Gespräch und sah erstaunt auf, als Farryn den Verwandschaftsgrad zur Sprache brachte. Kurz blickte sich zwischen Andvari und der amazonenhaften Kriegerin hin und her. Lächelnd senkte sie ihren Blick auf Dandelost. Also hatte sie Recht behalten. Das Schwert war von einem Lichtbringer geschmiedet worden und sie erinnerte sich an die tragische Geschichte dahinter. Was damals wohl geschehen war?
Schließlich riss Andvari sie aus ihren Gedanken und erinnerte sie damit daran, dass tatsächlich noch ein grausamer Kampf auf dem völlig zerstörten Vorplatz tobte. Das Lächeln auf ihren Lippen wandelte sich in eine ernsthafte, schmale Linie. Wer der Elf ihr mitteilte, klang beunruhigend und sie nickte zögerlich. Hoffentlich würde ihre Konzentration ausreichen, um den Schild zu erhalten. Die möglichen Folgen könnten andernfalls lebensbedrohlich ausfallen. Da Andvari nicht um eine Ausweitung des Schildes auf ihn bat, ging sie davon aus, das er den Sprung besser wegstecken würde, als sie. Entschlossen nickte sie.
Eyrik sprang als Erstes in die mörderrische Tiefe. Viola konnte nichts erkennen, nur hören. Aber niemand schien über den waghalsigen Sprung besorgt.
Ein beschützender Arm hielt sie fest an seinem Körper und Viola schlang nun ihrerseits beide Arm um seine Seiten, die Hände in dem Stoff unter ihnen vergraben. Vertrauensvoll schloss sie die Augen, spürte nur das Flüstern an ihrem Scheitel und legte allen ihren Fokus auf die Magie des Schwertes.
Refelxartig hielt sie die Luft an, als ein unsichtbare Kraft sie sogartig von den Füßen riss. Ihre Finger gruben sich in Andvaris Seiten, als sie spürte wie die Luft in ihren Lungen zusammen gepresst wurde. Der Druck war so immens, dass sie fürchtete das Organ könnte zerquetscht werden und platzen. Sie konnte den Gedanken kaum fassen, das spürte sie innerhalb einen Sekundenbruchteils wieder festen Boden unter den Füßen. Der Aufprall war so hart, dass sie sich förmlich einbildete, wie die Knochen in ihren Beinen kleine Risse bekamen. Aber das Licht um ihren Körper hielt den Schaden fern. Der Lichtschild zersprang, als sie endlich wieder atmen konnte und keuchend die Augen aufriss. Allein Andvaris Arm hielt sie aufrecht, sonst wäre sie wie ein Stein zu Boden gekracht.
"Bei allen Heiligen, ich beschwere mich nie wieder über das stundenlange Sitzen im Sattel...", würgte sie hervor und hatte in der Tat das Gefühl sich übergeben zu müssen.
Viola streckte ihre Magie nach Andvari aus, um das Schäden in seinem Körper zu suchen, aber offensichtlich war alles noch an Ort und Stelle. Erst richtete sie ihren Blick auf das Schlachtfeld. Mächtige Wurzeln schlugen um sich, während unzählige Schatten versuchten ihre Klauen in die knorrige Rinde zu schlagen.
Eine klickernde und schnarrende Schattenbestie hatte die Neuankömmlinge bemerkt und warf sich in Richtung Andvari und Viola. Letztere zog Dandelost mit immer noch bebenden Fingern und erhob die Klinge schützend vor sich und ihren Gefährten. Die Kreatur setzte zum Sprung an und erst war nichts zu sehen. Als der Schatten Dandelost zu nah kam, prallte er zunächst gegen einen unsichtbaren Schild. Erst die Berührung ließ kurzzeitig einen leuchtenden Schild erkennen, der die Kreatur mit einem Zischen zurückwarf.
Schwer atmend sah sie Andvari an.
"Ich werde versuchen euch Deckung zu..." Viola stockte und riss den Kopf herum.
Links von ihnen schälte sich Vaeril mit erboster Miene aus dem Schlachtgetümmel, flankiert von zwei unruhig zuckenden Schattenbestien.
"Traust du dich endlich aus deinem Loch hervor, Lichtbringer...", knurrte er. "Verrat mir eins, denn ich sterbe vor Neugierde. Dein Gestank klebt an ihr, wie eine zweite Haut. Schmeckt sie noch immer so lieblich und süß wie früher?"
Die Befürchtung, vielleicht am Ende doch die falsche Wahl für Dandelost gewesen zu sein, löste sich in Rauch auf.
Das Lächeln auf Andvaris Gesicht und die zweifellose Anerkennung der anderen Schwerter erfüllte sie mit einem nie gekannten Stolz.
Mit einem strahlenden Lächeln sah Viola in die Runde, ehe sie die Herzensklinge an ihrem Gurt befestigte. Das Gefühl sagte ihr, dass sie bei dem nächsten Schritt beide Hände gebrauchen konnte.
Mit Interesse aber auch einem Hauch Belustigung lauschte Viola dem Gespräch und sah erstaunt auf, als Farryn den Verwandschaftsgrad zur Sprache brachte. Kurz blickte sich zwischen Andvari und der amazonenhaften Kriegerin hin und her. Lächelnd senkte sie ihren Blick auf Dandelost. Also hatte sie Recht behalten. Das Schwert war von einem Lichtbringer geschmiedet worden und sie erinnerte sich an die tragische Geschichte dahinter. Was damals wohl geschehen war?
Schließlich riss Andvari sie aus ihren Gedanken und erinnerte sie damit daran, dass tatsächlich noch ein grausamer Kampf auf dem völlig zerstörten Vorplatz tobte. Das Lächeln auf ihren Lippen wandelte sich in eine ernsthafte, schmale Linie. Wer der Elf ihr mitteilte, klang beunruhigend und sie nickte zögerlich. Hoffentlich würde ihre Konzentration ausreichen, um den Schild zu erhalten. Die möglichen Folgen könnten andernfalls lebensbedrohlich ausfallen. Da Andvari nicht um eine Ausweitung des Schildes auf ihn bat, ging sie davon aus, das er den Sprung besser wegstecken würde, als sie. Entschlossen nickte sie.
Eyrik sprang als Erstes in die mörderrische Tiefe. Viola konnte nichts erkennen, nur hören. Aber niemand schien über den waghalsigen Sprung besorgt.
Ein beschützender Arm hielt sie fest an seinem Körper und Viola schlang nun ihrerseits beide Arm um seine Seiten, die Hände in dem Stoff unter ihnen vergraben. Vertrauensvoll schloss sie die Augen, spürte nur das Flüstern an ihrem Scheitel und legte allen ihren Fokus auf die Magie des Schwertes.
Refelxartig hielt sie die Luft an, als ein unsichtbare Kraft sie sogartig von den Füßen riss. Ihre Finger gruben sich in Andvaris Seiten, als sie spürte wie die Luft in ihren Lungen zusammen gepresst wurde. Der Druck war so immens, dass sie fürchtete das Organ könnte zerquetscht werden und platzen. Sie konnte den Gedanken kaum fassen, das spürte sie innerhalb einen Sekundenbruchteils wieder festen Boden unter den Füßen. Der Aufprall war so hart, dass sie sich förmlich einbildete, wie die Knochen in ihren Beinen kleine Risse bekamen. Aber das Licht um ihren Körper hielt den Schaden fern. Der Lichtschild zersprang, als sie endlich wieder atmen konnte und keuchend die Augen aufriss. Allein Andvaris Arm hielt sie aufrecht, sonst wäre sie wie ein Stein zu Boden gekracht.
"Bei allen Heiligen, ich beschwere mich nie wieder über das stundenlange Sitzen im Sattel...", würgte sie hervor und hatte in der Tat das Gefühl sich übergeben zu müssen.
Viola streckte ihre Magie nach Andvari aus, um das Schäden in seinem Körper zu suchen, aber offensichtlich war alles noch an Ort und Stelle. Erst richtete sie ihren Blick auf das Schlachtfeld. Mächtige Wurzeln schlugen um sich, während unzählige Schatten versuchten ihre Klauen in die knorrige Rinde zu schlagen.
Eine klickernde und schnarrende Schattenbestie hatte die Neuankömmlinge bemerkt und warf sich in Richtung Andvari und Viola. Letztere zog Dandelost mit immer noch bebenden Fingern und erhob die Klinge schützend vor sich und ihren Gefährten. Die Kreatur setzte zum Sprung an und erst war nichts zu sehen. Als der Schatten Dandelost zu nah kam, prallte er zunächst gegen einen unsichtbaren Schild. Erst die Berührung ließ kurzzeitig einen leuchtenden Schild erkennen, der die Kreatur mit einem Zischen zurückwarf.
Schwer atmend sah sie Andvari an.
"Ich werde versuchen euch Deckung zu..." Viola stockte und riss den Kopf herum.
Links von ihnen schälte sich Vaeril mit erboster Miene aus dem Schlachtgetümmel, flankiert von zwei unruhig zuckenden Schattenbestien.
"Traust du dich endlich aus deinem Loch hervor, Lichtbringer...", knurrte er. "Verrat mir eins, denn ich sterbe vor Neugierde. Dein Gestank klebt an ihr, wie eine zweite Haut. Schmeckt sie noch immer so lieblich und süß wie früher?"
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”