Viola & der Geist der Vergangenheit
Die Finsternis verschluckte sie wie das Mail einer gigantischen, furchteinflößenden Bestie.
Die ureigne Angst nie wieder das strahlende Licht der Sonne zu sehen, auf ewig ihrer Sicht beraubt, fügte sich in den Strudel aus Panik ein. Die Präsenz des verhassten und gerüchteten Mannes in ihrem Rücken, schnürte ihr die Kehle zu. Sie wollte schreien und toben. Kein weiterer Laut verließ nach diesem ersten Schrei ihre Lippen. Selbst in der Dunkelheit schlug und trat sie gegen jeden Teil seines Körper, den sie erwischen konnte, aber sie hätte wohl gut und gern auf massiven Felsen schlagen können. Vaeril zuckte verzog nicht einmal die Miene, während sein heißer Atem ihr in den Nacken schlug. Sie bekam keine Luft, obwohl sie hektisch atmete, jedoch viel zu schnell.
Das Sonnenlicht, das ihre Augen plötzlich traf, war so grell und intensiv, dass sie glaubte binnen Sekunden zu erblinden. Unter ihren Füßen raschelte saftiges, grünes Gras. Vaeril war in sorgsam angelegten Gärten des Füstenpalstes von Telerin aus dem Schatten eines Baumes getreten. Der Schattenläufer zerrte seine Gefangene erbarmungslos in Richtung des weißen Baumes, der Viola auf einmal vorkam wie das Mahnmal zu ihrer Hinrichtung. Mit seinem Arm, der sich ebenfalls um ihre Oberarme schlang, verhinderte der Elf mit eisernem Griff, dass sie ihre Arme überhaupt benutzen konnte. Das letzte was er brauchte war ein Dolch zwischen den Rippen. Die Frau in seinem Arm war ihm kräftemäßig um Meilen unterlegen, aber Angst machte selbst das kleinste Beutetier zu einem erbitterten Gegner. Der Geruch ihrer Panik war für ihn wie der süßeste Blumenduft. Jeder kleinste Luftzug wehte einen Hauch Furcht in seine Richtung.
Das Gras unter ihren Füßen wandelte sich in weiße, glatte Kieselsteine. Der verschlungene Pfad führte eine kleine Steigung hinauf direkt zum großen Vorplatz hinter dem Haupttor. Dort standen in sauberenen Reihen ein Heer von schwarz gekleideten Söldnern, die allesamt die gleiche silberne Schnalle an ihrer leichten aus Leder gefertigten Rüstung trugen. Ein filigran gravierter Baum mit weit ausgestreckten Zweigen. Vaerils eigene Männer, die für einen ausreichenden Sold beinahe jeglische Schandtat fertig brachten. Krieger, Trinker und Raufbolde mit fraglichem Ruf, die kein ehrwürdiges Heer jemals aufnehmen würde. Männer und Frauen aus dem ärmsten Straßen und Regionen des Elfenreiches, die keinen anderes Leben kannten als das nackte Überleben. Sie wurden gerufen wenn es Drecksarbeit zu erledigen gab. Die Gesichter waren bis über die Nase mit ebenso tiefschwarzen Tüchern bedeckt, so dass ihre Gesichter nie klar zu erkennen waren. Keiner rührte sich als Vaeril mit dem wehrhaften Bündel einer Menschenfrau auf die Reihen zutrat. Synchron neigten die Krieger ihre Häupter in einem stummen Gruß.
Vaeril Baumschatten trat vor die vorderste Front und wandte sich dem offenen Platz zu. Jetzt hieß es warten.
Mit geschickten Handgriffen hatte er den Dolch aus seiner Halterung gezogen und in den Kies geworfen.
"War ich so unvergesslich, dass du ein Andecken von mir behalten hast?", raunte er süffisant an ihr Ohr, worauf Viola ein Wimmern ausstieß, wie ein verwundetes Tier. "Habe ich etwa deine Vorlieben für elfische Männer geweckt, mein kleines Vögelchen?"
Dandelost wurde von ihrer Hüfte gelöst und abfällig wie ein rostiges Stück Metall ebenfalls zu Boden befördert. Daraufhin trat die Heilerin nochmals mit aller Kraft aber ohne Erfolg aus.
"Eigentlich habe ich wenig Intresse an etwas, das dieser Bastardprinz übrig lässt, aber bei dir, Liebes, mache ich eine Ausnahme. Du schuldest mir noch ein Auge.", zischte Vaeril und verstärke den Griff seines Armes, der sich nun um ihre Kehle legte. Er schnürte ihr die Luft ab bis sie Sterne sah und zu nicht mehr als einem kraftloses Zucken fähig war.
Ein Messer rutschte aus seinem Ärmel in seine Handfläche, da begann die Erde unter ihren Füßen zu beben. Ein erschrockenen Raunen glitt durch die Reihen der Söldner, das ihr Anführer mit einem Zischen zum Schweigen brachte.
"Wer sich bewegt, dem schneide ich eigenhändig die Kehle durch." Das musste der Magier sein, der überraschenderweise recht ungehalten auf die kleine Entführung reagierte. Den Blick auf den Vorplatz fixiert, blieb er nah an ihrem Ohr.
Die Finsternis verschluckte sie wie das Mail einer gigantischen, furchteinflößenden Bestie.
Die ureigne Angst nie wieder das strahlende Licht der Sonne zu sehen, auf ewig ihrer Sicht beraubt, fügte sich in den Strudel aus Panik ein. Die Präsenz des verhassten und gerüchteten Mannes in ihrem Rücken, schnürte ihr die Kehle zu. Sie wollte schreien und toben. Kein weiterer Laut verließ nach diesem ersten Schrei ihre Lippen. Selbst in der Dunkelheit schlug und trat sie gegen jeden Teil seines Körper, den sie erwischen konnte, aber sie hätte wohl gut und gern auf massiven Felsen schlagen können. Vaeril zuckte verzog nicht einmal die Miene, während sein heißer Atem ihr in den Nacken schlug. Sie bekam keine Luft, obwohl sie hektisch atmete, jedoch viel zu schnell.
Das Sonnenlicht, das ihre Augen plötzlich traf, war so grell und intensiv, dass sie glaubte binnen Sekunden zu erblinden. Unter ihren Füßen raschelte saftiges, grünes Gras. Vaeril war in sorgsam angelegten Gärten des Füstenpalstes von Telerin aus dem Schatten eines Baumes getreten. Der Schattenläufer zerrte seine Gefangene erbarmungslos in Richtung des weißen Baumes, der Viola auf einmal vorkam wie das Mahnmal zu ihrer Hinrichtung. Mit seinem Arm, der sich ebenfalls um ihre Oberarme schlang, verhinderte der Elf mit eisernem Griff, dass sie ihre Arme überhaupt benutzen konnte. Das letzte was er brauchte war ein Dolch zwischen den Rippen. Die Frau in seinem Arm war ihm kräftemäßig um Meilen unterlegen, aber Angst machte selbst das kleinste Beutetier zu einem erbitterten Gegner. Der Geruch ihrer Panik war für ihn wie der süßeste Blumenduft. Jeder kleinste Luftzug wehte einen Hauch Furcht in seine Richtung.
Das Gras unter ihren Füßen wandelte sich in weiße, glatte Kieselsteine. Der verschlungene Pfad führte eine kleine Steigung hinauf direkt zum großen Vorplatz hinter dem Haupttor. Dort standen in sauberenen Reihen ein Heer von schwarz gekleideten Söldnern, die allesamt die gleiche silberne Schnalle an ihrer leichten aus Leder gefertigten Rüstung trugen. Ein filigran gravierter Baum mit weit ausgestreckten Zweigen. Vaerils eigene Männer, die für einen ausreichenden Sold beinahe jeglische Schandtat fertig brachten. Krieger, Trinker und Raufbolde mit fraglichem Ruf, die kein ehrwürdiges Heer jemals aufnehmen würde. Männer und Frauen aus dem ärmsten Straßen und Regionen des Elfenreiches, die keinen anderes Leben kannten als das nackte Überleben. Sie wurden gerufen wenn es Drecksarbeit zu erledigen gab. Die Gesichter waren bis über die Nase mit ebenso tiefschwarzen Tüchern bedeckt, so dass ihre Gesichter nie klar zu erkennen waren. Keiner rührte sich als Vaeril mit dem wehrhaften Bündel einer Menschenfrau auf die Reihen zutrat. Synchron neigten die Krieger ihre Häupter in einem stummen Gruß.
Vaeril Baumschatten trat vor die vorderste Front und wandte sich dem offenen Platz zu. Jetzt hieß es warten.
Mit geschickten Handgriffen hatte er den Dolch aus seiner Halterung gezogen und in den Kies geworfen.
"War ich so unvergesslich, dass du ein Andecken von mir behalten hast?", raunte er süffisant an ihr Ohr, worauf Viola ein Wimmern ausstieß, wie ein verwundetes Tier. "Habe ich etwa deine Vorlieben für elfische Männer geweckt, mein kleines Vögelchen?"
Dandelost wurde von ihrer Hüfte gelöst und abfällig wie ein rostiges Stück Metall ebenfalls zu Boden befördert. Daraufhin trat die Heilerin nochmals mit aller Kraft aber ohne Erfolg aus.
"Eigentlich habe ich wenig Intresse an etwas, das dieser Bastardprinz übrig lässt, aber bei dir, Liebes, mache ich eine Ausnahme. Du schuldest mir noch ein Auge.", zischte Vaeril und verstärke den Griff seines Armes, der sich nun um ihre Kehle legte. Er schnürte ihr die Luft ab bis sie Sterne sah und zu nicht mehr als einem kraftloses Zucken fähig war.
Ein Messer rutschte aus seinem Ärmel in seine Handfläche, da begann die Erde unter ihren Füßen zu beben. Ein erschrockenen Raunen glitt durch die Reihen der Söldner, das ihr Anführer mit einem Zischen zum Schweigen brachte.
"Wer sich bewegt, dem schneide ich eigenhändig die Kehle durch." Das musste der Magier sein, der überraschenderweise recht ungehalten auf die kleine Entführung reagierte. Den Blick auf den Vorplatz fixiert, blieb er nah an ihrem Ohr.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
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