[2er RPG] The Lesser Evil [Winterhauch & NicolasDarkwood]

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    • Viola

      Mit einem Seufzer lehnte sich Viola in den leidenschaftlichen Kuss, während die Worte in ihren Ohren nachklangen. Natürlich hatte er darauf gewartet, dass die junge Frau den ersten zögerlichen Schritt wagte und sein eigenes Verlangen nach ihr gezügelt. Unter seiner Haut spannte sich Sehnen und Muskeln, bereit sich jeder Zeit zurückzuziehen sobald Viola es verlangte. Und allein die Gewissheit ließ das Herz in ihrer Brust mit Liebe anschwellen, bis es drohte zu zerspringen. Vertrauensvoll schmiegte sich ihr Körper seinem entgegen, bis kein noch so winziges Blatt mehr zwischen ihre Leiber passte. Andavari hatte sie nie verletzt und sie wusste mit einer Klarheit, die sie selbst ängstigte, dass er auch jetzt auf jedes kleinste Zeichen ihres Körpers achtete.
      Der Kuss raubte ihr die Luft zum atmen bis die Heilerin kaum noch klar denken konnte. Der Elf besaß das unbeschreibliche Talent, ihren Verstand mit süßem Vergessen zu füllen. Der Raum kippte und Viola begriff erst, dass sie tatsächlich fiel und es nicht nur die Atemnot war, als sie schwer und ungeschickt auf ihm landete. Die Matratze unter ihnen war unnachgiebig und federte ihren wenig grazilen Sturz kaum ab. Sie war ziemlich sicher, dass ihr Ellbogen seine Rippen getroffen hatte.
      Der irrwitzige Gedanke ihre zierliche Gestalt könnte ihn erdrücken überkam sie, so stemmte sich Viola eilig auf, aber ihre Beine waren wirr mit einander verschlungen, so dass sie kaum einen Zentimeter Raum gewann.
      Die Sorge schien unbegründet. Alles was ihre Augen erblickten war ein amüsiertes, jungenhaftes Grinsen, das Andvari wunderbar zu Gesicht stand.
      "Ich dachte immer Elfen wären grazil und elegant...", kicherte sie und ließ sich wieder hinab sinken. Eine ihrer Hände begab sich auf neugierige Wanderschaft und Stahl such unter den Wams. Unter ihren Fingerspitzen spürte sie die glühende, vernarbte Haut und ließ sie über seine Hüfte zu seinem Bauch wandern. Sie spürte jeden schweren Atemzug an ihrem Körper.
      Viola hauchte einen federleichten Kuss über dem edlen Schwung seines Wangenknochens.
      "Danke...", wisperte sie. "Für's warten." Es war weniger als sie eigentlich sagen wollte, aber ihr Kopf war wie leer gefegt.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”

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    • Andvari

      Sein Grinsen behielt er bei, selbst als er wie ein gestrandeter Wal auf dem Rücken lag, diese schöne, zarte Frau auf seinem Körper. Es war ein Himmel, der sich nur schwer beschreiben ließ. Schon damals, als er und Fea das erste Mal beieinander waren, tat sich für ihn ein Wunderland auf. Ein Wunderland, das sich zu einem Dornenreich entwickelte, je mehr sie darin verschwanden. Doch mit Viola war es anders. Es blieb der Hauch des Bittersüßen in der Luft, während sie sich die Lippen wund küssten, aber es blieb keine Reue. Kein Bedauern und kein rechter Weg, den es einzuschlagen galt.
      Ihre Hand unter seinem Wams hüllte ihn in gleißendes Feuer und hinterließ brennende Spuren auf seiner Haut, sodass er die Befürchtung hefte, sie würde seinem narbigen Hintern weitere hinzufügen.
      "Ich warte immer", flüsterte er und grinste.
      Er würde immer auf einen Menschen wie sie warten. Es gab keinen Grund zur Eile. Eine Wunde heilte mit der Zeit und der richtigen Pflege. Für beides gab es seiner Meinung genügend Kapazitäten, die er bewältigen konnte. Und wenn es hieß, drei, vier Wochen nicht einmal sie anzusehen, würde er es tun.
      Das Auskommen war immer lohnenswert, egal wie man es drehte und wendete.
      "Elfen sind grazil und elegant", sagte er, wärend seine Hände seinerseits unter ihr Wams glitten. "Aber ich nicht. Ich war es nie und werde es nie sein. Achtung!"
      Mit einem kurzen, aber krätigen Ruck zog er ihr das Wams über den Kopf und blickte auf ihren herrlichen Körper über ihm. Es gab keine schönere Perspektive als diese, wenn er ehrlich darüber nachdachte. Und er hatte die goldenen Grotten von Meneloth gesehen. Er schluckte seine eigene Begierde herab und grinste schelmisch, als er sie ansah. Innerlich hoffte, dass sie es ihm nicht übel nahm.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Viola

      Bevor weitere, neckende Worte die Lippen verlassen konnten, legten sich fremde aber gleichzeitig vertraute Hände auf ihre Haut. Viola erschauderte wohlig in dem starken Halt und genoss das Gefühl der rauen Hände, deren Berührung sich in ihren Körper brannte. Fragend blickte sie mit halb geschlossenen Augen auf, die ihn verträumt ansahen, da zog der Elf ihr das lästige Stück Stoff mit einem einzigen kraftvollen Ruck über den Kopf. Achtlos landete das Kleidungsstück irgendwo am Rande ihrer Wahrnehmung.
      Viola schnappte vor gespielter Empörung nach Luft, machte aber keine Anstalten sich zu bedecken. Es war befremdlich und aufregend zu gleich, aber sie wollte angesehen werden und die Blicke voller Begierde spüren. Die leuchtend, rote Mähne fiel in rebellischen Wellen und Wirrungen über ihre Schulter, herrlich zerzaust durch das über den Kopf gezogene Wams. Beiläufig pustete Sie eine Strähne aus dem Gesicht und schaffte es, sich aus dem Knoten ihrer Beine zu lösen und auf die Knie zu kommen.
      Eine winzige Unsicherheit blitzte in den Augen aus, während sie unschlüssig überlegte wohin mit ihren Beinen. Da erschien ein entschlossenen Grinsen auf ihren Lippen und sie schwang grazil ein Beun über seine Hüfte. Über ihm kniete sie, zwar noch in der derben Lederhose und ließ sich in seinen Schoß sinken. Schmunzelnd bemerkte sie, dass selbst ihre Stiefel noch fest an ihrem Platz saßen. Aber im Augenblick hatte sie ein wichtigeres Ziel vor Augen.
      Viola warf das Haar zurück und genoss die Kontrolle, die sie ausübte. Es gab ihr Sicherheit. Mit Augen voller Verlangen ihn zu sehen, wirklich zu sehen ohne die Dunkelheit der Nacht und das obskure Licht der Sterne, schob sie ihre zarten, vernarbten Hände unter seinen Wams. Es bauschte sich an ihrem Hangelenken mit jedem Zentimeter Haut die sie befreite. Ihr Daumen glitt kurz über die wulstige Narbe tiefer unter dem Bauchnabel, wo sie fast im Bund der Hose verschwand. Viola lächelte obwohl die Umstände ihrer schicksalhaften Begegnung wenig schöne Erinnerungen bargen.
      "Ich will dich sehen.. " wisperte sie, als sie den Wams so weit sie konnte aus dem Weg hatte, aber nun war sie auf seine Mithilfe angewiesen, die Hände auf seine Brust gelegt und dem fliegenden Herzschlag spührend.
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    • Andvari

      Es brauchte all seine Selbstbeherrschung, nicht nach ihrer Brust, ihrem Bauch, eigentlich ihrem ganzen Körper zu greifen und ihn zu sich zu ziehen. Schwer ausatmend blickte er sie direkt an und versuchte, seine Begierde im Zaum zu halten, die wie ein eingesperrtes Tier an seinen Ketten riss.
      Als sie sich rittlings auf ihn setzte blieb ihm für einen Moment die Luft weg, als er ihr Gewicht auf seinen Hüften fühlte. Mit einem Mal er plötzlich dankbar um die Enge der schweren Reiterhose, damit er sich nicht zu früh verriet.
      „Wie die Dame befiehlt“, murmelte er und grinste, während er sich leicht anhob.
      Es war schwer, mit den frisch verheilten Wunden eine gesunde, elegante Haltung einzunehmen. So erschien es eher als hätte er ein verkorkstes Bauchmuskeltraining absolviert, als er das Wams ebenso unbeachtet über seinen Kopf zog und es unachtsam auf den Boden fallen ließ.
      „Dann sieh mich an.“
      Er breitete theatralisch die Arme aus und lächelte breit, ehe er ich sanft zurücksinken ließ. Die Matratze unter seinem Rücken war nicht angenehm, aber irgendetwas sagte ihm, dass sie es heute Nacht werden würde.
      Mit purer Absicht hielt er sich mit seinen Händen zurück. Auch wenn seine Begierde sich ins Unermessliche steigerte und er begann, kleine Sterne vor seinen Augen zu sehen, hielt er sie bei sich, um ihr den Raum zu geben, den sie brauchte. Andvari hielt nichts von gezwungenen Stelldichein. Er war nie ein Dirnenläufer gewesen oder Jemand, der Frauen zum Verkehr anstachelte. Es war einfacher, die Begierde selbst zu empfinden, zu entdecken und zuzulassen.
      So legte er seine Hände nur seitlich auf ihre Hüften (gut, vielleicht einen Hauch tiefer als es sittlich war) und lächelte sie an.

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    • Viola


      Wenig elegant aber effektiv landete das störende Kleidungsstück auf dem Boden neben dem Bett.
      Viola hätte beinahe aufgrund der theatralischen Geste laut aufgelacht, aber der Laut blieb ihr im Hals stecken. Sie schluckte den Stein in ihrer Kehle mühsam herunter, denn mit einem Mal fühlte sich ihr Mund staubtrocken an. Fasziniert betrachtete die junge Frau die Landschaft aus blasser Haut, alten und neuen Narben, die sich über seinen Oberkörper streckte und sich über drahtige Muskeln spannte. Wo bisher die Nacht oder ihr zurückhaltend gesenkter Blick ihr nicht erlaub hatte genau hinzusehen, schien es nun als würde Viola ihn mit den funkelnden Augen verschlingen. Andvari war mit all seinen Makeln und Narben, mit allen Ecken und Kanten, einfach atemberaubend. Und sie war sich ziemlich sicher, dass sie dieser Anblick nie langweilen würde.
      Viola neigte sich leicht vor, während ihre Fingerspitzen über seine Haut tanzten und einen Weg suchten, der nur für sie einen Sinn ergab. Manche Narben musste viele Jahre alt sein, sie waren glatt und blass in der Haut versunken. Andere waren neu und ihr nur allzubekannt. Tiefe Wunden gerissen von Speeren. Es schien eine Ewigkeit her. Ihr Blick blieb an der Stelle einer rundlichen Narbe unter seinem Schlüsselbein hängen, wo ein Pfeil seine Schulter durchschlagen hatte. Viola neigte sich weiter zu ihrem Gefährten hinab und presste einen Kuss auf die sternenförmige Narbe. Hätte er nicht in ihrem Rücken auf dem Pferd gesessen, hätte der Pfeil sich vermutlich durch ihren Körper gebohrt.
      Das Gewicht seiner Hände auf ihren Hüften, Viola schmunzelte als sie stetig tiefer rutschten, hielt sie nicht gefangen. Der Elf fesselte sie nicht an Ort und Stelle sondern ließ der jungen Frau ihre Freiheit zu tun wonach sie begehrte. Etwas zu wollen, jemanden zu wollen mit einer brennenden Leidenschaft war ein überwaltigendes Gefühl. Viola grub ihre Finger erneut in das weiße Haar und küsste Andvari bis sie keine Luft mehr bekam.
      "Götter...", wisperte sie atemlos zwischen zwei Küssen. "Du bist so wunderschön."
      Viola war sich nicht sicher, ob es die richtige Beschreibung für einen Krieger wie Andvari war, aber deshalb traf es nicht weniger zu.
      Sie schmiegte sich an den Elf, weiche feminine Wölbungen an seinem Körper von der Hüfte bis zu den Schultern.
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    • Andvari

      Brauchte er vorher bereits alle Beherrschung war es in dem Moment geschehen, wo sie begann, über seinen Körper zu streicheln.
      Ein Teppich der Geschichten, wenn man es theatralisch sehen mochte. Jede Narbe mit ihrer eignen Herkunft und Geschichte. Ein Flor der Trauer und der Reue, bis auf die neusten, zartrosa Narben auf seiner Haut. Man mochte es halten wie man es wollte, aber der Blick dieser jungen Frau erregte ihn auf subtile und doch recht eindeutige Weise. Ein verschlingender, neugieriger Blick.
      Seine Hände befanden sich zwischenzeitlich recht eindeutig auf ihrem Gesäß und würden sich auch keinen Millimeter mehr entfernen. Er hätte es nicht einmal tun können, wenn er es drauf anlegte. Und doch störte ihn jeder Stoff.
      Während sie ihn küsste und damit beinahe einen Herzstillstand bei ihm auslöste schaffte er es gerade so, seine Finger noch in Bewegung zu halten.
      „Das sollte ich sagen, oder?“, flüsterte er grinsend, wobei ein Lausbubenartiges Etwas aus ihm hervorbrach, das bisher nicht zutage getreten war.
      Denn während Viola ihn geküsst hatte, hatten geschickte Finger den Bund ihrer Reiterhosen geöffnet und zumindest eine Erleichterung geschaffen. Dennoch würde sie sich über kurz oder lang erheben müssen, damit sie ihrer beider Leidenschaft Abhilfe schaffen konnten.
      Schweigend drückte er sich nach oben und küsste sie erneut, ehe er sie in einer schwungvollen und raubtierhaften Bewegung auf den Rücken legte. Es schien, als rollten sie einander wie Kugeln durch das Bett, um nachher in umgekehrter Reihenfolge erneut zueinander zu finden.
      Andvari löste sich von ihren Lippen und ging vor ihr auf die Knie, um ihr die Stiefel auf zubinden. Es musste ein schreckliches Gefühl nach der langen Reise sein.

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    • Viola


      "Vielleicht...", flüsterte sie auf ähnliche Weise zurück, ließ sich verzaubern von dem Schalk und lausbubenhaften Anblick, der sich ihr bot. Zärtlich tanzten ihre Fingerspitzen über den Schwung seiner Ohren, die aus der weißen Mähne hervorschauten, während sie spürte wie seine auf Wanderschaft gingen. "Aber das macht es nicht weniger wahr."
      Viola spürte kaum, wie sich geschickte Hände zwischen ihre Körper schoben und es ihnen etwas bequemer machten. Erst als der Druck des Hosenbundes auf ihren Bauch nachließ, blickte sie kurz zwischen ihnen hinab. Ein ungläubiger aber amüsierter Laut erklang tief in ihrer Kehle. Sie hatte es wirklich nicht bemerkt. Ein Kuss nahm sie erneut gefangen und sie ließ sich nur allzu willentlich von seinen Lippen fesseln. Die Hände glitten aus seinen Haaren und auf seine Schultern, als er sich langsam gegen sie stemmte.
      Reflexartig umgriff Viola seine Schultern, als die Welt ein zweites Mal an diesem Abend kippte und sie für einen Augenblick zu schweben schien. Es ging so schnell, dass sie überrascht aufkeuchte, als sie auf dem Rücken landete. Die junge Frau schlug die Augen auf und blickte erstaunt zu Andvari auf. Sie spürte das Gewicht auf ihrem Körper und es sollte sich beängstigend anfühlen, wie leicht er unter sich begraben konnte mit der wunderschönen und faszinierenden Leichtigkeit, die allen gefährlichen Raubtieren inne wohnte.
      Für den Bruchteil einer Sekunde schimmerte etwas in den grünen Augen auf. Der Fetzen einer alten, albtraumhaften Erinnerung an den Geruch von Feuer und Rauch, aber der leidenschaftliche Kuss der folgte, unterbrach die Kette an Gedanken in ihrem Kopf. Andvari setzte sie frei, löste die Ketten der Vergangenheit.
      Viola schluckte, als der Elf grazil vor ihr auf die Knie ging und begann die Schnüre ihrer Stiefel zu lockern. Die banale Tätigkeit und der Anblick des halb bekleideten Elfen zu ihre Füßen hatte in diesem Moment etwas derart Verruchtes an sich, dass ihr die Röte in die Wangen schoss. Die Heilerin stützte sich auf den Ellbogen auf, um ihn mit angehaltenem Atem zu beobachten. Es war eine Wohltat, als das schwere aber reisetaugliche Schuhwerk zu Boden polterte.
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    • Andvari


      „Ich sage es viel zu selten, nicht wahr?“, fragte er beinahe beiläufig während er ihr die schweren Stiefel von den Beinen zog und diese polternd zu Boden rutschen ließ. „Ich schwöre hiermit feierlich, dass ich dich ansehen möchte. Jeden Tag, jede Nacht. Und es an einigen davon auch nicht beim Schauen belassen möchte.“
      Ein kleines Feixen ging mit ihm einher, dachte er sich und grinste, während er auch den zweiten Stiefel löste und zu ihr aufsah. Das Störendste war noch immer an Ort und Stelle und verhing ihm die Sicht auf ihre vollständige Nacktheit. Die Hitze eines Gefechts war nichts gegen die, die von der blassen Haut der Heilerin ausging, als diese sich vorbeugte.
      Einem inneren Kompass folgend erhob er sich leicht und zog ebenfalls seine schweren Stiefel aus, die schwer zu Boden fielen, ehe er sich langsam und wolfsartig auf allen Vieren auf sie zubewegte. Doch stand kein Übelmut in seinen Augen. Vielmehr ein liebevoller, wenngleich gieriger Blick, als sein Mund den Ihren suchte.
      Doch blieb er dort nicht lang. Die weiche Haut ihres Halses und das pulsierende Herz darunter übten eine ungeahnte Anziehungskraft auf den Elfen aus. Bluttrinkergleich kam er sich vor, als er zart in das weiche Fleisch mit seinen Zähnen kniff und sogleich danach einen Kuss darauf hauchte.

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    • Viola


      Zur Rettung seiner Ritterlichkeit musste Viola bei seinen Worten daran denken, dass sie diese innige Art der Zweisamkeit zwischen Liebenden erst seit wenigen Tagen genossen. Ihre Hände zuckten unruhig auf dem groben Stoff des Lakens, unschlüssig ob sie nach ihm greifen sollte oder nicht. Dabei hatte er gerade mal einen Stiefel gelockert. War das wirklich so wichtig? Viola biss sich auf die Unterlippe.
      "Du bist verrückt...", murmelte sie nur mit einen liebevollen Lächeln.
      Gebannt von bernsteinfarbenen Augen rühte sich die Heilerin keinen Zentimeter, selbst wenn sie dem Jäger hätte entkommen wollen, der Blick hielt sie fest. Viola würde sich glücklich von ihm verschlingen lassen. Je näher er kam, umso mehr sank ihr Körper auf das Bett zurück, bis seine größere Gestalt die ihre beinahe vollständig verdeckte. Die zierlich Frau ging zwischen Laken und Elf fast gänzlich verloren.
      Endlich kehrte Leben in ihre Arme zurück und ihre Hände fanden ihren Weg zurück auf seine Haut, erkundeten die Struktur und Schwünge seiner Rippen, bis sie gänzlich zwischen seinen Schulterblätter zum liegen kamen.
      Der Blick des Elfen setzte ihren Leib in Flammen und völlig von selbst die Beine teilte, um ihm einen Platz dazwischen zu gewähren.
      Dieses Mal war etwas anders, auch wenn eine gewisse Achtsamkeit und Vorsicht allgegenwärtig war. Aber darunter brodelte eine ungezügelte Leidenschaft, die wartete aus ihren Ketten entlassen zu werden. Viola spürte es in der Anspannung und dem Beben der Muskeln in seinem Rücken. Hatten sie sich im See kaum getraut ihre Hände wandern zu lassen, liebkoste die junge Frau nun jedes Fleckchen Haut das sie unter ihre Finger bekommen konnte.
      Der heiße Mund an ihrem Hals ließ den Kopf mit einem Seufzen zurücklegen. Das rote Haar um ihr Haupt ausgebreitet wie ein flammender Fächer im schein des spärlichen Lichts. Durch den zarten Biss in die dünne Haut ihres Halses, entfloh Viola ein Keuchen. Ein solcher Laut war ihr noch nie über die Lippen gekommen, genüsslich und erregt. Überrascht presste sie eine Hand über ihren Mund.
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    • Andvari

      Andvari genoß das zarte Versteckspiel ihrer Leiber miteinander. Er hatte beschlossen, für dieses Mal ein wenig die Führung abzugeben und genoß jede Minute davon, auch wenn er sich nach dem Leib der jungen Frau sehnte. Verloren erschien jegliche Moralvorstellung oder Ritterlichkeit in diesem Moment, da er sie ansah, wie sie sich nach hinten beugte und nach einem kurzen Keuchen den Mund zu hielt.
      Er wollte beinahe nach dr Hand greifen und ihr mitteilen, dass sie sich fallen lassen konnte. Sie keine Angst haben brauchte. Aber mit einem Mal wurde ihm klar, dass sie selbst dieses Glück erst seit wenigen Tagen genießen konnten. Und er machte derartige Geständnisse...
      Innerlich wollte er sich schelten, doch das Biest in seinem Herzen brüllte nach Freiheit und Beteiligung, während er versuchte, seine Begierde im Zaum zu halten. Zärtlich küsst er sie weiter, jedoch nicht mehr auf die Lippen. Zunächst den Kehlkopf, der kaum erkennbar auf dem bleichen Hals war, danach die Verbindungsstelle des Schlüsselbeins, das die Brust gerade entzwei spaltete. Mit der Zunge führ er das Brustbein entlang, bis er die Stelle erreichte, an der er bereits die Hose geöffnet hatte.
      "Mag sein, dass ich verrückt bin", murmelte er wie zu sich selbst und so nahe ihrer Haut, dass er glaubte, ihr Herz pulsieren zu sehen.
      "Aber normal wäre auch langweilig, oder?"
      Seine Hände griffen in den Bund ihrer Hose und zogen diese langsam herab. Immer noch so behände, dass sie sich dagegen stemmen konnte, wenn sie es nicht wollte.

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    • Viola

      "Ver...vermutlich.", brachte Viola mit trägen und wackeligen Silben hervor, nachdem die Hand zögerlich von ihrem Mund glitt. Der Atem ging schwer und brannte in ihren Lungen, obwohl sie sich kaum bewegte. Unter ihrer Haut floss das Verlangen glühend wie Lava durch ihre Adern und schien dem Weg seiner Lippen und Zunge zu folgen. Völlig von allein hob sich Körper den zärtlichen Berührungen entgegen, die ihr immer wieder diese lieblichen Laute entlockte.
      Viola schloss die Augen, als heißer Atem auf die empfindliche Haut über ihrem Hosenbund traf. Alle Hitze schien sich nun auf den Punkt zwischen ihren Schenkeln zu konzentrieren und es kostete sie höchste Konzentration ihm sein Vorhaben mit ungelenken Beinen nicht unnötig schwierig zu gestalten. Verblüfft stellte die junge Frau fest, dass die Muskeln ihr langsam den Dienst versagten, so sehr zitterten sie vor Erwartung nicht aus Furcht. Das Leder glitt zäh ihre Beine hinab und es kam ihr kurzzeitig schamlos vor, wie sie ausgebreitet und in ihrer gänzlichen Blöße vor ihm lag.
      Die Begierde in seinen Augen sprach Bände, doch in jeder Berührungen spürte sie die Zurückhaltung und die selbstauferlegte Kontrolle nicht zu fordernd zu sein. Die grünen und mit wachsender Lust verschleirten Augen blickten ihn einen Augenblick fragend an, bis der zähefließende Verstand endlich zu arbeiten begann. Rastlos zuckten ihre Hände über das Laken, zerknitterten den groben Stoff unter ihren Fingern.
      "Erinnerst du dich daran, was ich dir gesagt habe?", wisperte sie mit bebender Stimme. Viola schmeckte ihn auf ihren rot geküssten Lippen. Ein aufkommender Sturm, der sie mit sich reißen würde. "Ich bin nicht aus Glas. Und ich vertraue dir. Mit meinem Körper, mit meiner Vergangenheit und mit vor allem mit meinem Herzen."
      Viola war überrascht, dass die Worte entstanden in der Tiefe ihres Herzens am Ende tatsächlich einen Sinn ergaben.
      Sie streckte eine Hand nach seinem Gesicht aus und blickte ihn die wirbelnden Sturm aus Leidenschaft in seinen Augen.
      "Ich will dich, Andvari. Ich habe nie etwas in meinem Leben so sehr gewollt. Dich, deine Leidenschaft, deine Kraft..." seine Liebe, aber das Wort wollte nicht über ihre Lippen kommen, obwohl sie beide längst wusste, was sie für einander empfanden.
      "Halt dich nicht zurück, aus Angst mich zu zerbrechen. Es geht mir gut. Mehr als das."
      Viola würde das Biest aus freien Stücken und mit offenen Armen empfangen, wenn es seine Ketten sprengte.
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    • Andvari

      Der Elf blickte beinahe erstaunt zu ihr hinab, wie sie dort ausgebreitet vor ihm lag und schluckte. Es war nicht einfach, nicht sofort über sie herzufallen und zu vergessen, was er sich geschworen hatte.
      Doch die rosige Haut, die sich vor ihm ausbreitete mit den perfekten Rundungen und mit allem, was er sich wünschte war so nah. Selbst als sie ihn unterbrach, als er seine Bundhose aufzog und achtlos zusammenfallen ließ, glitt sein Blick nicht von ihr. Ein sanftes Glühen stahl sich hinein, ehe er zu lächeln begann und sich vor sie kniete.
      „Du hast Recht“, flüsterte er. „Tut mir Leid…“
      Er hatte es nicht vergessen, doch die Kräfteunterschiede waren gewaltig. Doch wenn er ehrlich war, war es mehr als das. Er wollte ihr nicht wehtun. Unter keinen Umständen. Nicht einmal, wenn seine Begierde kaum haltbar erschien.
      Andvari seufzte und schüttelte kurz den Kopf, ehe sein Mund ihren fand und sich ihre Körper beinahe wie von selbst vereinten, in dem er sich schlicht und ergreifend nach oben schob. Seine Oberschenkel und sein Rumpf teilten ihre Beine und schoben sie zurück, sodass ein rhythmisches Stoßen beinahe schmerzlos erscheinen sollte. Doch selbst wenn aller guter Vorsatz Herr gewesen wäre: Er hätte sich nicht zurückhalten können.

      Schwer atmend löste er sich von ihrem Mund und sah ihr in die Augen, während sein Rhythmus immer fordernder, gieriger, schneller und härter zu werden schien. Es konnte keine Zurückhaltung geben, wenn man etwas so sehr begehrte, dachte er und schloss kurz die Augen.

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    • Viola


      Bevor Andvari überhaupt ganz über und bei ihr war, streckte Viola bereits die Hände nach ihm aus. Eine Hand vergrub sich tief in dem weißem Haarschopf, als ein tiefer Kuss ihr dem Atem direkt von Lippen stahl. Die Zweite fand den Weg zurück zwischen seine Schulterblätter, als sie den Arm um ihn schlang als wollte sie ihn nie wieder freigeben.
      Ein Keuchen, verschlungen und gedämpft durch den anderen Mund auf ihrem, löste sich aus ihrer Kehle, als sich ihre beiden Körper zu Einem vereinten. Sie hatte bedingungslos darauf vertraut, dass er sie nicht verletzte und tatsächlich verspürte Viola keinerlei Schmerz nur eine sengende Hitze, die von ihrer Mitte die Wirbelsäule hinauf zuckte. Ihr Lieb wölbte sich Andvari entgegen, als wäre er dafür geschaffen den Elf willkommen zu heißen.
      Reflexartig schlossen sich die schlanken Beine um die Hüften des Elfen. Vermutlich würde sich sich später für die Art und Weise schämen, wie sie sich ohne Zurückhaltung an ihn klammerte. Die junge Frau verlor die Fähigkeit zu Denken, überwältigt von der neuen Intensität ihres Liebesspiels.
      Durch halbgesenkte Augenlider blickte Viola zu Andvari auf, während ihr Körper sich willig seinem Rythmus beugte und entgegen bog.
      Sie konnte es in den goldenen Augen sehen, als ein Widerstand brach und die rhythmischen Bewegungen an Kraft und Härte gewannen.
      Im ersten Augenblick trieb es ihr die Luft aus den Lungen und ihre Schenkel presste sich stärker gegen seine Seiten.
      Einzelne, winzige Schweißperlen begannen sich auf ihrer Haut zu bilden, geschuldet der Hitze des Körper über ihr und der Glut in ihrem Inneren, die sie zu verbrennen drohte.
      Ziellos suchte ihr Mund diesen einen anderen, wobei es eher ein fahriges Streifen ihrer Lippen war. Für einen Kuss fehlte ihr der Atem und ihre Augen hatten sich längst geschlossen.
      Eine bestimmte Bewegung seiner Hüften entlockte ihr einen lustvollen aber sanften Laut, den sie unmöglich hätte unterdrücken können.
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    • Andvari

      Weiter und immer weiter.
      Immer wieder denselben Rhythmus, denselben Schwung, dieselbe Intensität. Der Elf spürte die Veränderungen der Reaktionen der jungen Heilerin unter sich und wie diese seinen eigenen Kessel nur noch mehr befeuerten. Das Liebesspiel der beiden erschien beinahe zu perfekt. Als würden sie einem tauben Tanz miteinander tanzen wanden sie sich in Wellen gewaltiger Extase und die beiden Körper der Liebenden schienen ein einziges Kosntrukt ohne Beginn und ENde zu werden.
      Seine Hände, die ihn abstützten rückten näher zu ihr heran und als sie ihn erneut mit den Lippen streifte, vergass er sich ganz. Beinahe raubtierartig leckte er mit seiner Zunge über den Seitenstrang ihres Halses, direkt über der Schlagader. Der sanfte Schweißfilm ihrer Haut schmeckte salzig und gleichsam herrlich erfrischend, während er ihr zärtlich ins Ohr kniff.
      Die Stöße des Elfen wurden wilder, beinahe unbeherrscht und umso mehr ergab er sich seiner Lust, als er bemerkte, dass sie ihn mit den Schenkeln enger umklammerte.
      Ein Gefühl lodernden Glücks durchzog seine Haut und seinen Leib und ließ seinen Körper zu einem Nervengeflecht werden, dass sich stetig slbst reizte. Lächelnd blickte er ihr in die Augen und veränderte die Art des Rhythmus' beinahe sekündlich. Sie sollte nicht davon ausgehen, dass sie nur dort liegen bleiben konnte. Es war ein Spiel. Und noch wurden die Regeln geschrieben...

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    • Viola

      Kein Zweifel bestand, wenn sie die Augen öffnete, würde ihr Körper in Flammen stehen.
      Genüsslich bog Viola den Kopf nach hinten, um den Elf über ihr noch mehr Spielraum zu schenken. Unter seinen Lippen und der neckenden Zunge pulsierte ihr Herzschlag in einem ungesunden und stolpernden Takt, der sich jedes Mal aufs Neue wandelte, sobald Andvari seine Rhythmus änderte und das Spiel von Neuem begann. Ein wenig zu grob gruben sich ihre schlanken Finger in das weiße Haar, als seine Zähne in spielerischer Leidenschaft ihr Ohr neckten. Wie ein Blitz zuckte pure Lust durch ihren Körper und sie schob sich gierig seinen Hüften entgegen.
      Viola spürte, dass ihr Gefährte sie mit glügenden Augen beobachtete, denn der Blick schien sich direkt durch ihre Haut zu brennen. Flatternd und von Lust verschleierte Augen öffneten sich unter träger Anstrengung und blickten zu Andvari herauf. Das Lächeln auf seinen Lippen verschaffte ihr den Bruchteil eines Augenblicks, um ein wenig zu Atem zu kommen. Und doch trieb der Elf sie binnen Sekunden in neue Höhen, bis sie glaubte keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können.
      Aber die junge Frau mit der Herbstroten Mähne schien nicht nur bei den Studien der Magie oder in der Schwertkunst eine äußerst eifrige Schülerin zu sein. Und Viola lernte beeindruckend schnell, wenn sie ihren Instinkten die Frührung überließ. Es kostete sie einige Mühe, aber sie schaffte es einen Ellbogen unter sich zuschieben und ihren Oberkörper leicht aufzudrücken, nur um ihre Körper noch inniger und näher aneinander zu schmiegen. Die Hitze war kaum noch erträglich und dennoch zu reizvoll. Einzelne rote Locken klebten bereits feucht in ihrer Stirn, ob der ungewohnten Anstrengung. Das Grinsen auf ihren Lippen wirkte spielerisch, hatte aber die Schüchternheit noch nicht völlig abgelegt. Sie umklammerte seine Schulter, als sie ihre Kopf empor reckte.
      Ihre Lippen streiften zärtlich über seinen Kiefer hinauf und sie erlaubte sich mutig ihre Zähne über die gespannte Haut streifen zu lassen, bis ebenfalls sein Ohr erreichte. Sie imitierte Andvari, als sie ihre Zähne vorwitzig in dem weichen Fleisch seines Ohrläppchen vergrub. Nicht zu fest, aber deutlicher Freude und Aufregung welche Reaktionen sie bekommen würde.
      Für sie war alles neu und es gab so viel zu entdecken.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Andvari

      Vielleicht war es nur die Stille im Raum, die sich wie ein finsterer Schleier hindurchzog, aber mit jedem wilden Stoß, der sich von seinen auf ihre Hüften übertrug, knarrte und knarzte das Bett jämmerlich unter ihnen. Es war ihm gleich. Es war ihm alles gleich geworden, wenn der Elf darüber nachdachte.
      Ob Slyvar sie hörte, ob der ganze Schankraum sie hörte. Es war gleich. Wichtig war nur das hier. Zwei Wesen, deren Körper regelrecht ineinander verschmolzen. Zumindest wenn man die Hitze ihrer beiden Unterleiber recht deutete. Der Rhyhtmus ihres Liebesspiels war mittlerweile nicht mit mehr mit einem normalen Rhythmus vergleichbar. Vielmehr glich er einem wilden Trommelspiel. Hart, ein wenig unkoordiniert und gleichsam so befriedigend, dass zumindest der Elf nicht aufhören wollte. Zumal sie sich ihm auch noch so entgegen hob, dass er sich freier in dem bisherigen Spiel fühlte.
      Schwer atmend brach auch ihm mittlerweile der Schweiß aus und kleine Perlen füllten seine Stirn aus. Das Weiße Haar begann an feuchte zuzunehmen und sachte beugte er sich über sie.
      Um dann einen gravierenden Unterschied in der Psysionomie von Menschen und elfen zu lernen:
      Einem Menschen ins Ohr zu beißen, löste offenbar kurzzeitig Lustspitzen aus, so hatte er bemerkt. Ihre griff war inniger, ihre Bewgeungen fordernder geworden. Eine wunderbare Reaktion.
      Als sie ihm jedoch in sein Ohr biss, bemerkte er nicht nur eine Lustspitze.
      Zunächst war es nur das Geräusch, das sich seiner Kehle entrang: ein sattes, tiefes, lustvolles Knurren, während er sich hin zu ihrem Mund bewegte. Doch das gravierende war, dass sein eigener Griff um ihren Körper fester und fordernder würde, während sich sein Rhythmus nochmals änderte und mehr an Wildheit gewann. Sein Unterleib begann sich in Zuckungen zu legen, ehe er es merkte und seine Lenden begannen ein wenig vor Verkrampfung zu schmerzen. Und doch konnte er nicht aufhören. Wollte nicht aufhören.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Viola


      Ein Knurren, tief und grollend, wie das Donnergrollen eines Sommergewitters erfüllte ihre Ohren und die feinen Nackenhärchen stellten sich dabei auf. Viola spürte den bebenden, von Lust erfüllten Laut noch bevor sie ihn wirklich hörte. Eine tiefe Vibration nah an ihrem eigenen Brustkorb, die pures Adrenalin durch ihre Adern jagte. Triumphierend stellte Viola fest, dass sie dem Elf das erste Mal eine hörbare Reaktion entlockt hatte, die mehr war als nur ein atemloses Keuchen.
      Spürbar fester und besitzergreifender griffen die Hände nach ihrem zierlichen Körper und irgendwo in ihrem Hinterkopf zwischen schwammigen und fadenlosen Gedanken, registrierte ihr Verstand, dass es sie schmerzen müsste. Sie fühlte bereits den unverkennbaren Druck unter der Haut, wo sich unter seinen Fingern die Haut langsam verfärbte. Der Kräfteunterschied zeigte sich auf ihrer Haut. Aber der einzige, der wichtigste Gedanke in ihrem Kopf war, dieses lustvolle Knurren noch einmal hervorzulocken. Keuchend streifte ihr heißer Atem sein Ohr, während sie versuchte den fordernden Bewegungen seiner Lenden entgegen zu kommen. Aber es war längst kein Rhythmus mehr erkennbar oder gar vorherzusehen.
      Unkoordiniert zuckte der Elf zwischen ihren Schenkeln, während sie ihren Becken in einer tiefen, rollenden Bewegung vorschob.
      Flatternd öffneten sich ihre Augen, als sein Haupt sich ihren neugierigen Lippen entgegen bewegte. Sie fuhr mit der Hand in das schweißnasse Haar und drückte ihre Fingerspitzen in die gespannten Muskeln in seinem Nacken.
      Der eigene Herzschlag klang unnatürlich laut in ihren Ohren. Ob Sylvar oder ein anderer Gast dieser fraglichen Schenke sie hörte, war eine Frage, die sich ihr im Augenblick nicht stellte. Sie konnte sich später unter den wissenden Blicken des Magiers in Grund und Boden schämen. Sie war überzeugt davon, dass Sylvar es sich nicht nehmen lassen würde, das Paar während des Frühstücks aufzuziehen.
      Entgegen der Wildheit ihres Liebesspiel hauchte sie einen fast zarten Kuss unter sein Ohr, ehe sie ungeahnte Kraftreserven bündelte und sich auf dem Ellbogen noch höher aufstützte. Hätte sich Andvari konzentrieren können, wäre ihm der Schalk in ihren glühenden Augen aufgefallen. Viola wusste ohne Zweifel, dass sie das Biest von der Kette gelassen hatte. Der Elf hätte bei klarem Verstand nie mit dieser ungebändigten Kraft nach ihr gegriffen. Und sie forderte ihn heraus.
      Viola streckte sich, soweit sie konnte ohne sich den Nacken zu verrenken oder die Balance zu verlieren, und ließ nun ihre Zähne über den äußeren Schwung seines Ohres wandern, ehe sie auch an deser Stelle von Erregung und Neugierde befeuert sanft zubiss.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Andvari

      Hätte er noch Atem für Worte besessen, so hätte er um Gnade gebettelt.
      Doch was sollte man sagen...Hier in diesem klein Raum von Holz und dem schrecklichen Geruch nach ungewechselten Laken, der sich nunmehr mit dem Geruch nach ihnen beiden vermengte, spürte er außer ihr nichts mehr. Sein Unterleib schien in Flammen zu stehen und selbst wenn er sie ansah, vermochten seine Augen nichts mehr zu sehen. dafür hätte sein Hirn Blut gebraucht, jedoch befand sich dieses mehr und mehr in seinen südlicheren Regionen und verrichtete dort ihr Werk.
      Und während der Wildheit dieses Liebesspiels erdete ihn dieser Hauch eines Kusses mehr als alles andere es je gekonnt hätte. Andvari wollte sie küssen, befürchtete aber, ihr und sich selbst die dringend benötigte Luft zum Atmen zu nehmen, wenn er es tat. Stattdessen versuchte er, den stärker werdenden Kontraktionen seiner Lendenmuskeln entgegen zu wirken, damit er dies SPiel nicht umgehend beenden musste.
      Er musste seine Körperkraft ein wenig zügeln. Das schlimmste wäre, sie am nächsten Morgen mit blauen flecken erwachen zu sehen...Dieser Gedanke begann seinen Kopf zu beherrschen, ehe sei erneut in sein Ohr biss.
      Er musste sie dringend über die Eigenschaften von Elfenohren unterrichten, sofern sie noch an den Körper gebunden waren. Stattdessen hielt der Elf in seinen Bewegungen komplett inne und machte einen katzengleichen Buckel, während er das Ohr sogar noch der wohligen, wärmenden Feuchte ihres Mundes entgegen bewegte. Blitze zuckten durch seinen Leib und ließen ihn für einen Moment lang beinahe still stehen, während nicht das männliche Knurren seine Kehle verließ.
      Vielmehr war es eine Art Wimmern, das seine Kehle zustande brachte. Wie eine Stumme bitte um Erbarmen und Gnade, während sein Unterleib langsam wieder den Rhythmus einfing und ebenso öangsam begann, mit ihrem Spiel weiter zu machen.
      Die Stöße waren nicht mehr so wild und besitzergreifend hart, sondern vielmehr liebevoll, während er sich ihr entgegen streckte und seine Augen das erste Mal wieder Klarheit gewannen.
      Wenn er nicht gewusst hätte, dass sie diese Art des Liebesspiels nicht mehr lange durchhalten könnten, er hätte es ihr sagen müssen. Wenn sie noch einmal zubiss, würde er die Dämme nicht mehr halten können. Aber ihm fehlte die Luft, Worte zu bilden.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Viola

      Der starke Rücken wölbte sich der zarten Hand entgegen, unter der die Muskeln derart unter Spannung standen, wie die zum Zerreißen gespannte Sehne eines Bogens. Eine falsche Bewegung und es wäre ihr Ende. Die Zeit und ihre Körper standen für einen Augenblick still, lediglich ihre schweren Atemzüge drangen stetig an ihr Ohr, bis sich erneut ein Knurren aus der Kehle des Elfen löste.
      Das tiefe Grollen legte sich direkt unter ihre glühende Haut und jagdte einen wohligen Schauer die Wölbung ihrer Wirbelsäule hinab nur um die Hitze in ihren Schenkeln um ein Vieles zu vervielfachen. Ein erregender Schwindel erfasste ihren getrübten Verstand und beinahe hätte sie ihre quälende, lustvolle Tortur wiederholt, da wandelte sich das raue Knurren in ein Wimmern.
      Viola hauchte einen letzten zarten Kuss an dieselbe Stelle wie zuvor, ehe ihr Oberkörper wieder langsam zurücksank. Der Blick suchend nach der bernsteinfarbenen Iris des Elfen. Es wirkte, als habe die junge Frau die Zerrissenheit des Körpers zwischen der Erlösung und dem Fortdauern ihres Liebesspiels gespürt. Als sich Andvari erneut bewegte, war die beinahe erwartete Wildheit und die ungezähmte Kraft, zu einem fast zärtlichen Rhythmus verklungen, der es ihr erlaubte zu atmen und ihrem Gefährten lächelnd in die Augen zu sehen. Genüsslich beinahe träge rollte sie ihre Hüften seinen Lenden entgegen.
      Ebenso liebevoll wie sie sich nun liebten, reckte Viola den Kopf und stahl einen zarten Kuss von den Lippen ihre Gefährten. Ein Kuss so zärtlich, dass sich ihre Zehen wohlig krümmten und sie ihre Fersen leicht in sein unteren Rücken drückte. Etwas kaum Greifbares schimmerte in ihren Augen, als sie ihn erneut ansah, die Hand anhob und das verschwitzte Haar sanft aus seiner Stirn schob.
      "Ich liebe dich...", entflohen die Worte ihren Lippen, bevor sie die Silben einfangen konnte.
      Kein malerischer Sonnenuntergang und keine wundervoll geschmückten Worte, die ihr Geständnis begleiteten. Nur ihre verschwitzter Leib, der sich an seinen schmiegte, mit den blassen Spuren seiner Hände auf ihrer Haut. Kein Strand oder romantisches Seeufer, nur ein schlichtes, staubiges Zimmer in einer fragwüridigen Schenke mit den Feiernden und Betrunken dierkt unter ihren Füßen.
      Der Augenblick war ebenso wenig makellos, wie es ihre Leben und ihre Körper waren.
      Er war vollkommen in all seiner Unvollkommenheit.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”

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    • Andvari

      Durch die Verlangsamung ihres Spieles glaubte Andvari, wieder Kontrolle über sein Nervensystem zu erhalten. Er hätte sich nicht weiter irren können. Es war beinahe noch erregender, sie dabei anzusehen und sich nicht nur Atemluft in die Ohren zu keuchen. Dennoch fandens eine Augen ihre und das Lächeln, dass sie ihm zuwarf, wirkte in diesem Moment wie ein surrealer Kontrast zu den aufgewühlten Laken und das beinahe um zwanzig Zentimeter verschobene Bett.
      Er musste das Bett in ihrem Haus (ihrem Haus?) wohl etwas standfester bauen als diese morsche Konstruktion.
      Schwer atmend blickte der Elf Viola und schien beinahe zu seufzen, als er sich ihr entgegen beugte, um sie zu küssen. Sein Körper würde dies Spiel nicht mehr lang mitmachen, so viel stand fest. Die Muskeln seiner Beine und die seines Rückens fühlten sich an wie Violinensaiten, bis zum zerbersten gespannt und darauf bedacht, den Höhepunkt herauszuzögern. Und doch, er würde es nicht verhindern können.
      Violas Kuss erreichte ihn in dieser Phase. Die Zartheit ihrer heißen Lippen fühlte sich an wie dringend benötigter Nektar für eine geschundene Seele. Schweigend erwiederte er den Kuss und blickte ihr anschließend in die Augen.
      das von ihr gesagte ergab sich in einem Rauschen in seinem Blut, als er den Höhepunkt nicht mehr verzögern konnte. Und anstatt einer ordentlichen Erwiderung und einem standesgemäßen geständnisses, riss er die Augen auf und senkte sein Haupt an ihre Schulte, ehe ihn Welle um Welle des Höhepunkts zu überfluten schien...Seine Hände ballten sich neben ihrem Kopf zu Fäusten und seine KNie zogen sich wie automatisch an.
      Erst nach kurzer Zeit, ein paar Sekunden in den Raum hinein, erhob er den Kopf schwer atmend und sah sie an. Schweiß stand ihm auf der Stirn, ehe er mit rauher Stimme sagte:
      "Ich hoffe...Ich hoffe ich habe nicht geträumt, als du sagtest, dass du...Dass du mich liebst...Weil ich das auch tue. Und ich mir sonst höchstgradig lächerlich vorkäme.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell