Viola
Viola zögerte nicht, als sie nach dem schneeweißen Griff der Klinge. Das Material war so glatt und anschmiegsam in ihrer Handfläche, das es sie fast an kostbares Elfenbein erinnerte. Und es war erstaunlich leicht, selbst in ihren ungeübten Händen.
Wärme, wie die ersten zaghaften Strahlen der Frühlingssonne, breitete sich unter ihren Fingern aus und schien ihren Arm hinauf zu wandern. Es war dasselbe wärmende Gefühl, das sie verspürte, wenn sie Andvari ansah. Eine zarte Wärme, die ihm Frühjahr die ersten zerbrechlichen Knospen hervorlockte und nun nach ihrem Herzen griff. Unter ihrer Haut schimmerte ein sanftes Licht durch den dünnen Stoff, dass sich ähnlich wie rankende Weinreben ihren Arm hinauf schlängelte, über ihre rechte Schulter bis hin zur Position ihres Herzens. Es ähnelte fast ein wenig den Fluchmalen, die Andvari quälten, nur strahlte es nichts außer Geborgenheit aus. Es dauerte nur ein paar Sekunden, da erloschen die Ranken und waren ohne jegliche Spur zu hinterlassen in ihrer Haut versunken.
Blinzelnd schüttelte sie den Kopf und befestigte Dandelost mit einem sanften Lächeln an dem Gürtel um ihre Hüften. Sie spürte das federleichte Schwert kaum. Sie wusste nicht einmal warum sie lächelte.
Bevor sie etwas fragen konnte, was Sylvar im Schilde fühtrte, hatte der Elf sie bereits vor die Tür gezogen.
Erst auf dem verschlungenen Kiesweg schien Viola ihre Stimme wiederzufinden. Sie drückte die Hand des Elfen.
"Was hast du damit gemeint? Was wird Sylvar niederbrennen?", fragte sie leise, als fürchtete sie, allein der Klang ihrer Stimme würde ihre Häscher anlocken.
Viola konnte sich selbst nicht sehen, aber wenn sie einen Spiegel gehabt hätte, wäre sie vermutlich erstaunt gewesen.
Es waren kleine Details, die der Illusionszauber des Magiers kaschierte oder veränderte. Es war eindeutig ihr Gesicht, aber es wirkte dennoch anders.
Das Haar war nicht länger von einem leuchtenden Herbstrot, sondern wirkte ein wenig dunkler, mehr wie ein rötliches Braun. Einzelne rebellische Strähnen, die sich nicht bändigen ließen, umrahmten nun ebenfalls spitz zulaufende Elfenohren. Die Augen leuchteten noch immer ihrem gewohnten Grün, doch jene eine Braue war nicht länger geteilt. Der Zauber verbarg die auffälligen Narben und hinterließ makellos, glatte Haut. Es ergab Sinn, wenn die Männer der Elfenprinzen ebenfalls nach einer Menschenfrau mit leuchtend, rotem Haar und zwei spezifischen Narben im Gesicht suchten.
Von weitem hörte Viola ein leises Schnauben. Die Pferde mussten nah sein.
Viola zögerte nicht, als sie nach dem schneeweißen Griff der Klinge. Das Material war so glatt und anschmiegsam in ihrer Handfläche, das es sie fast an kostbares Elfenbein erinnerte. Und es war erstaunlich leicht, selbst in ihren ungeübten Händen.
Wärme, wie die ersten zaghaften Strahlen der Frühlingssonne, breitete sich unter ihren Fingern aus und schien ihren Arm hinauf zu wandern. Es war dasselbe wärmende Gefühl, das sie verspürte, wenn sie Andvari ansah. Eine zarte Wärme, die ihm Frühjahr die ersten zerbrechlichen Knospen hervorlockte und nun nach ihrem Herzen griff. Unter ihrer Haut schimmerte ein sanftes Licht durch den dünnen Stoff, dass sich ähnlich wie rankende Weinreben ihren Arm hinauf schlängelte, über ihre rechte Schulter bis hin zur Position ihres Herzens. Es ähnelte fast ein wenig den Fluchmalen, die Andvari quälten, nur strahlte es nichts außer Geborgenheit aus. Es dauerte nur ein paar Sekunden, da erloschen die Ranken und waren ohne jegliche Spur zu hinterlassen in ihrer Haut versunken.
Blinzelnd schüttelte sie den Kopf und befestigte Dandelost mit einem sanften Lächeln an dem Gürtel um ihre Hüften. Sie spürte das federleichte Schwert kaum. Sie wusste nicht einmal warum sie lächelte.
Bevor sie etwas fragen konnte, was Sylvar im Schilde fühtrte, hatte der Elf sie bereits vor die Tür gezogen.
Erst auf dem verschlungenen Kiesweg schien Viola ihre Stimme wiederzufinden. Sie drückte die Hand des Elfen.
"Was hast du damit gemeint? Was wird Sylvar niederbrennen?", fragte sie leise, als fürchtete sie, allein der Klang ihrer Stimme würde ihre Häscher anlocken.
Viola konnte sich selbst nicht sehen, aber wenn sie einen Spiegel gehabt hätte, wäre sie vermutlich erstaunt gewesen.
Es waren kleine Details, die der Illusionszauber des Magiers kaschierte oder veränderte. Es war eindeutig ihr Gesicht, aber es wirkte dennoch anders.
Das Haar war nicht länger von einem leuchtenden Herbstrot, sondern wirkte ein wenig dunkler, mehr wie ein rötliches Braun. Einzelne rebellische Strähnen, die sich nicht bändigen ließen, umrahmten nun ebenfalls spitz zulaufende Elfenohren. Die Augen leuchteten noch immer ihrem gewohnten Grün, doch jene eine Braue war nicht länger geteilt. Der Zauber verbarg die auffälligen Narben und hinterließ makellos, glatte Haut. Es ergab Sinn, wenn die Männer der Elfenprinzen ebenfalls nach einer Menschenfrau mit leuchtend, rotem Haar und zwei spezifischen Narben im Gesicht suchten.
Von weitem hörte Viola ein leises Schnauben. Die Pferde mussten nah sein.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”