Viola
Das Lob erfüllte sie mit etwas, dass sie beinahe verloren hatte, einem ungebändigten Stolz.
"Ein Elf im Refugium nannte es 'Quelle des Lebens'. Um ehrlich zu sein, ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich die Worte richtig verstanden habe." Nachdenklich tippte sie sich mit dem Finger an das Kinn. Sie war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so fest in der eflischen Sprache gewesen. Aber immerhin hatte sie Wochen gehabt um Wort und Schrift zu verbessern. Die Akolythen waren ihr stets mit freundlicher Zurückhaltung begegnet. Es war mehr als sie erwartet hatte.
Schmunzelnd sah sie zu Andvari herüber.
"Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, wie lange ich dort sein würde. Also habe ich studiert. Eure Sprache, das geschriebene Wort bis sich mir das Wissen der Bücher eröffnete. Die Bibliothek war beeindruckend. Ich habe ganze Tage dort verbracht. Sylvar musste mich das ein oder andere Mal aus der Bibliothek scheuchen, damit ich nicht im Sitzen einschlafe."
Den Gedanken an baldige Kämpfe, wollte sie nicht recht in ihren Kopf lassen. Aber Andvari hatte recht und der Frieden an diesem wundrschönen Ort würde nicht ewig wären.
"Ich begleite Euch gerne, obwohl ich hoffe, dass ich meine Heilfähigkeiten nicht als Folge Eurer Übungen unter Beweis stellen muss. Da fällt mir ein, gebt mir einen Augenblick."
Mit erhobenem Zeigefinger und einen nicht deutschen Funkeln in dem Augen, bedeutete sie dem Elf kurz zu warten. Viola machte auf dem Absatz kehrt und eilte mit gerafften Röcken die kleine Holzstiege hinauf.
Wenige Sekunden später, so schien es kam sie mit einer Leichtigkeit in ihren Schritten, wieder herunter und übersprang dabei die letzten beiden Stufen. In ihrer Armbeuge trug sie einen geflochtenen Weidenkorb. Darin lag ein weißer, durchlässiger Stoff, der verdächtig nach einem Unterkleid aussah. Nicht ideal, aber für ihre Zwecke ausreichend. Wobei Viola bereits den Magier nörgeln und empört schimpfen hören konnte, wenn er wüsste, was sie mit dem feinen Stoff vorhatte. Geschwind huschte sie an Andvari vorbei in die kleine Kochnische und verstaute noch ein winziges Messer in dem Korb.
"Fertig. Geht vorraus." Sprach sie voller Tatendrang. "Vielleicht kann ich die Gelegenheit nutzen, um ein paar Dinge für später vorzubereiten."
Das Lob erfüllte sie mit etwas, dass sie beinahe verloren hatte, einem ungebändigten Stolz.
"Ein Elf im Refugium nannte es 'Quelle des Lebens'. Um ehrlich zu sein, ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich die Worte richtig verstanden habe." Nachdenklich tippte sie sich mit dem Finger an das Kinn. Sie war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so fest in der eflischen Sprache gewesen. Aber immerhin hatte sie Wochen gehabt um Wort und Schrift zu verbessern. Die Akolythen waren ihr stets mit freundlicher Zurückhaltung begegnet. Es war mehr als sie erwartet hatte.
Schmunzelnd sah sie zu Andvari herüber.
"Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, wie lange ich dort sein würde. Also habe ich studiert. Eure Sprache, das geschriebene Wort bis sich mir das Wissen der Bücher eröffnete. Die Bibliothek war beeindruckend. Ich habe ganze Tage dort verbracht. Sylvar musste mich das ein oder andere Mal aus der Bibliothek scheuchen, damit ich nicht im Sitzen einschlafe."
Den Gedanken an baldige Kämpfe, wollte sie nicht recht in ihren Kopf lassen. Aber Andvari hatte recht und der Frieden an diesem wundrschönen Ort würde nicht ewig wären.
"Ich begleite Euch gerne, obwohl ich hoffe, dass ich meine Heilfähigkeiten nicht als Folge Eurer Übungen unter Beweis stellen muss. Da fällt mir ein, gebt mir einen Augenblick."
Mit erhobenem Zeigefinger und einen nicht deutschen Funkeln in dem Augen, bedeutete sie dem Elf kurz zu warten. Viola machte auf dem Absatz kehrt und eilte mit gerafften Röcken die kleine Holzstiege hinauf.
Wenige Sekunden später, so schien es kam sie mit einer Leichtigkeit in ihren Schritten, wieder herunter und übersprang dabei die letzten beiden Stufen. In ihrer Armbeuge trug sie einen geflochtenen Weidenkorb. Darin lag ein weißer, durchlässiger Stoff, der verdächtig nach einem Unterkleid aussah. Nicht ideal, aber für ihre Zwecke ausreichend. Wobei Viola bereits den Magier nörgeln und empört schimpfen hören konnte, wenn er wüsste, was sie mit dem feinen Stoff vorhatte. Geschwind huschte sie an Andvari vorbei in die kleine Kochnische und verstaute noch ein winziges Messer in dem Korb.
"Fertig. Geht vorraus." Sprach sie voller Tatendrang. "Vielleicht kann ich die Gelegenheit nutzen, um ein paar Dinge für später vorzubereiten."
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Winterhauch ()