Viola
Furchteinflösend löste sich ein eleganter Reiter aus den Reihen der elfischen Krieger in ihren schimmernden Rüstungen. Viola hätte dem Anblick etwas Schönes abgewinnen können, wenn nicht ihr Leben auf dem Spiel gestanden hätte. Der prächtige Schimmel des Reiters hatte etwas Unnatürliches an sich, was seiner außergewöhnlichen Schönheit keinen Abbruch tat. Es stand völlig außer Frage, wer sich dort mit kühlen Blick und erhobenem Haupt aus dem Nebel löste. Das musste Lysanthir sein. Die mahnenden Worte Andvaris klingelten warnend in ihren Ohren und so grub sie angespannt die Hände in das Fell des Wallachs.
Nacheinander stiegen auch Lohris und Nuala von ihren Pferden ab. Viola versuchte den Blick gesenkt zu halten um keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Angesichts der Tatsache, dass sie auf dem Rücken des Pferdes wie auf dem Präsentierteller saß, eher ein sinnloser Wunsch. Der Wallach unter ihr spürte die Angst seiner verbliebenen Reiterin und scharrte mit den Hufen unruhig auf dem schlammigen Boden. Die Ohren zuckten nervös in alle Richtungen. So ruhig wie möglich streichelte sie über den Hals des Tieres, damit der nervöse Wallach nicht ausbrach. Viola achtete peinlich genau darauf, keine hektische Bewegung zu machen.
Aus dem Augenwinkel wurde sie einer Bewegung gewahr. Ein Gefühl eisiger als der der tiefste, gefrorene See rauschte durch ihre Adern. Der Herzschlag in ihrer Brust flatterte wie die wilden, hektischen Flügel eines Vogels. Es war nicht mehr abstreitbar. Die Heilerin hatte Angst. Eine tief verankerte Furcht, die nicht einmal der tote Hauptmann je in ihr hervor gebracht hatte.
Fremde, verschwommene Worte klangen so fern in ihren Ohren und doch bedrohlich nah. Unter gesenkten Augenlidern blickte sie zwischen den Ohren des Wallachs hindurch und erkannte die Quelle des eisigen Schauers. Der blonde Reiter, der auf seinem Ross thronte, hatte ihr den Blick zu gewandt. Viola rührte sich keinen Milimeter. Sie wagte es beinahe nicht zu atmen. Sie löste den Blick von Lysanthir und senkte beinahe demütig das Haupt. Flammendrotes Haar verbarg nun den angsterfüllten Blick der jungen Frau.
Das Ahnung, dass gerade um ihr Leben verhandelt wurde, kroch durch ihren Kopf. Was immer Andvari auch sagte, schien nicht in die gewollte Richtung zulaufen. Die Erkenntnis traf sie, dass es nichts und niemanden gab, der sie hier beschützen konnte, wenn sich das Glück weiter gegen sie wandte. Nicht einmal die Blutschuld. Nicht einmal Andvari.
Furchteinflösend löste sich ein eleganter Reiter aus den Reihen der elfischen Krieger in ihren schimmernden Rüstungen. Viola hätte dem Anblick etwas Schönes abgewinnen können, wenn nicht ihr Leben auf dem Spiel gestanden hätte. Der prächtige Schimmel des Reiters hatte etwas Unnatürliches an sich, was seiner außergewöhnlichen Schönheit keinen Abbruch tat. Es stand völlig außer Frage, wer sich dort mit kühlen Blick und erhobenem Haupt aus dem Nebel löste. Das musste Lysanthir sein. Die mahnenden Worte Andvaris klingelten warnend in ihren Ohren und so grub sie angespannt die Hände in das Fell des Wallachs.
Nacheinander stiegen auch Lohris und Nuala von ihren Pferden ab. Viola versuchte den Blick gesenkt zu halten um keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Angesichts der Tatsache, dass sie auf dem Rücken des Pferdes wie auf dem Präsentierteller saß, eher ein sinnloser Wunsch. Der Wallach unter ihr spürte die Angst seiner verbliebenen Reiterin und scharrte mit den Hufen unruhig auf dem schlammigen Boden. Die Ohren zuckten nervös in alle Richtungen. So ruhig wie möglich streichelte sie über den Hals des Tieres, damit der nervöse Wallach nicht ausbrach. Viola achtete peinlich genau darauf, keine hektische Bewegung zu machen.
Aus dem Augenwinkel wurde sie einer Bewegung gewahr. Ein Gefühl eisiger als der der tiefste, gefrorene See rauschte durch ihre Adern. Der Herzschlag in ihrer Brust flatterte wie die wilden, hektischen Flügel eines Vogels. Es war nicht mehr abstreitbar. Die Heilerin hatte Angst. Eine tief verankerte Furcht, die nicht einmal der tote Hauptmann je in ihr hervor gebracht hatte.
Fremde, verschwommene Worte klangen so fern in ihren Ohren und doch bedrohlich nah. Unter gesenkten Augenlidern blickte sie zwischen den Ohren des Wallachs hindurch und erkannte die Quelle des eisigen Schauers. Der blonde Reiter, der auf seinem Ross thronte, hatte ihr den Blick zu gewandt. Viola rührte sich keinen Milimeter. Sie wagte es beinahe nicht zu atmen. Sie löste den Blick von Lysanthir und senkte beinahe demütig das Haupt. Flammendrotes Haar verbarg nun den angsterfüllten Blick der jungen Frau.
Das Ahnung, dass gerade um ihr Leben verhandelt wurde, kroch durch ihren Kopf. Was immer Andvari auch sagte, schien nicht in die gewollte Richtung zulaufen. Die Erkenntnis traf sie, dass es nichts und niemanden gab, der sie hier beschützen konnte, wenn sich das Glück weiter gegen sie wandte. Nicht einmal die Blutschuld. Nicht einmal Andvari.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”