Viola
Mit Dankbarkeit in den grünen Augen beobachtete Viola, wie Lhoris mit einem gekonnten Hieb die Pfeilspitze vom Rest des Geschosses trennte. Mit den eigenen erkaltet Fingern hätte sie die Spitze sicherlich nicht sauber abbrechen können. Splitter in der Wunde wären eine fatale Gefahr gewesen. Die Kunst der Elfen würde für sie wohl ewig ein Geheimnis bleiben.
Die Heilerin nahm einen tiefen, konzentrierten Atemzug ehe sie sich ebenfalls über den verletzten Elf beugte und um seine Schulter herum griff. Mit einem kurzen Nicken sah sie zu Lhoris auf. Es war klar zu sehen, wie sehr sich der Krieger sorgte. Und wie viel der Prinz, der Gedanke saß immer noch schwer in ihrem Hinterkopf, beiden Gefährten am Herzen lag. Bis in den Tod treu, da war sich Viola sicher. Die Stoffstreifen aus dem Mantel, hatte sie griff bereit neben sich gelegt. Die Heilerin bemühte sich, das ernorme Gewicht von Lhoris' Worten nicht auf sich wirken zu lassen. Statt dessen blickte sie in das Gesicht Andvaris. "Ich werde tun, was ich kann. Das verspreche ich."
Obwohl Viola entsetzlich fror, waren ihre Hände ruhig. Die Finger schlossen sich entschlossen um den Schaft des Pfeiles. Noch ein Atemzug dann übte sie einen gleichmäßigen Zug aus und zerrte das Geschoss so vorsichtig wie sie konnte aus dem geschundenen Fleisch. Kein Zweifel das der Schwarzhaarige seinen Herrn halten würde, wenn der Schmerz einsetzte. Allerdings hoffte Viola, dass Andvari die Prozedur durch seine Bewusstlosigkeit gar nicht erst bemerkte. Mit einem ekelhaften, schmatzenden Geräusch bugsierte sie die letzten Zentimeter glatten Holzes aus der Wunde.
Sofort presste sie ihre Hand gegen die offene Wunde, übte Druck auf die Blutung aus. Der Pfeil fiel lautlos, blutig in den Schnee, der sich augenblicklivh mit der warmen Flüssigkeit vollsog und schließlich dahin schmolz. Ohne ihre Habseligkeiten, musste sie mit dem arbeiten, was sie hatte. Aber oft war es auf den Feldern des Krieges nicht anders. Manchmal blieb es nur zu hoffen. Wenn der Pfeil die Lunge nicht punktiert hatte, würde er leben. Da Andavri atmete und sich seine Brust gleichmäßig, wenn auch träge hob, war Viola guter Dinge.
Mit geschickten und routinierten Griffen schlang sie den Stoff um Schulter und Brustkorb. Sie bedeutete Lhoris nur kurz seine Hand fortzunehmen und Andvari leicht aufzurichten. Mit den behelfsmäßigen Verbänden, fixierte Viola den Oberarm am Körper, um die Bewegung einzuschränken. So lange der Arm ruhig blieb, war es beinahe unmöglich die verletzen Muskeln in Schulter und Rücken zu bewegen. Mit dem letzten festen Knoten, lehnte sie sich zurück und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn.
Ihr Blick viel auf den seicht blutenden Schnitt knapp über dem Ellbogen des Prinzen. Ohne Zögern riss sie einen Fetzen Stoff aus ihren Röcken und wickelte den tiefgrünen Stoff um den feinen Schnitt.
Erst als Andvari wieder ruhig im Schnee lag, legte Viola zögerlich eine Hand, federleicht dabei, über die Wange des Elfen.
"Er ist zu kalt." Ihr Blick hob sich zu Lhoris. "Ist ein Feuer zu riskant?"
Mit Dankbarkeit in den grünen Augen beobachtete Viola, wie Lhoris mit einem gekonnten Hieb die Pfeilspitze vom Rest des Geschosses trennte. Mit den eigenen erkaltet Fingern hätte sie die Spitze sicherlich nicht sauber abbrechen können. Splitter in der Wunde wären eine fatale Gefahr gewesen. Die Kunst der Elfen würde für sie wohl ewig ein Geheimnis bleiben.
Die Heilerin nahm einen tiefen, konzentrierten Atemzug ehe sie sich ebenfalls über den verletzten Elf beugte und um seine Schulter herum griff. Mit einem kurzen Nicken sah sie zu Lhoris auf. Es war klar zu sehen, wie sehr sich der Krieger sorgte. Und wie viel der Prinz, der Gedanke saß immer noch schwer in ihrem Hinterkopf, beiden Gefährten am Herzen lag. Bis in den Tod treu, da war sich Viola sicher. Die Stoffstreifen aus dem Mantel, hatte sie griff bereit neben sich gelegt. Die Heilerin bemühte sich, das ernorme Gewicht von Lhoris' Worten nicht auf sich wirken zu lassen. Statt dessen blickte sie in das Gesicht Andvaris. "Ich werde tun, was ich kann. Das verspreche ich."
Obwohl Viola entsetzlich fror, waren ihre Hände ruhig. Die Finger schlossen sich entschlossen um den Schaft des Pfeiles. Noch ein Atemzug dann übte sie einen gleichmäßigen Zug aus und zerrte das Geschoss so vorsichtig wie sie konnte aus dem geschundenen Fleisch. Kein Zweifel das der Schwarzhaarige seinen Herrn halten würde, wenn der Schmerz einsetzte. Allerdings hoffte Viola, dass Andvari die Prozedur durch seine Bewusstlosigkeit gar nicht erst bemerkte. Mit einem ekelhaften, schmatzenden Geräusch bugsierte sie die letzten Zentimeter glatten Holzes aus der Wunde.
Sofort presste sie ihre Hand gegen die offene Wunde, übte Druck auf die Blutung aus. Der Pfeil fiel lautlos, blutig in den Schnee, der sich augenblicklivh mit der warmen Flüssigkeit vollsog und schließlich dahin schmolz. Ohne ihre Habseligkeiten, musste sie mit dem arbeiten, was sie hatte. Aber oft war es auf den Feldern des Krieges nicht anders. Manchmal blieb es nur zu hoffen. Wenn der Pfeil die Lunge nicht punktiert hatte, würde er leben. Da Andavri atmete und sich seine Brust gleichmäßig, wenn auch träge hob, war Viola guter Dinge.
Mit geschickten und routinierten Griffen schlang sie den Stoff um Schulter und Brustkorb. Sie bedeutete Lhoris nur kurz seine Hand fortzunehmen und Andvari leicht aufzurichten. Mit den behelfsmäßigen Verbänden, fixierte Viola den Oberarm am Körper, um die Bewegung einzuschränken. So lange der Arm ruhig blieb, war es beinahe unmöglich die verletzen Muskeln in Schulter und Rücken zu bewegen. Mit dem letzten festen Knoten, lehnte sie sich zurück und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn.
Ihr Blick viel auf den seicht blutenden Schnitt knapp über dem Ellbogen des Prinzen. Ohne Zögern riss sie einen Fetzen Stoff aus ihren Röcken und wickelte den tiefgrünen Stoff um den feinen Schnitt.
Erst als Andvari wieder ruhig im Schnee lag, legte Viola zögerlich eine Hand, federleicht dabei, über die Wange des Elfen.
"Er ist zu kalt." Ihr Blick hob sich zu Lhoris. "Ist ein Feuer zu riskant?"
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
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