Aradan strich Reneras Sorge bei Seite, aber noch im gleichen Satz veränderte sich sein Tonfall mitsamt seiner Ausdrucksweise, als würde er von einem auf den anderen Moment ein anderer Mensch werden. Renera glaubte sogar eine Veränderung in seinem Blick zu bemerken, während er sich weiter in seine Tagträume hineinsteigerte. Das war es dann wohl wieder mit dem ansprechbaren Aradan für heute. Renera wollte schon versuchen ihn in die Realität zurückzuholen, als Aradan sich plötzlich wie wahnsinnig geworden den Kopf gegen den Baum rammte. Renera zuckte bei der Wucht des Aufpralls selbst zusammen, als hätte es sie getroffen.
"Aradan!"
Aber er reagierte nicht. Ganz im Gegenteil, er krachte sogar ein weiteres Mal gegen den Baum, ehe er endlich einen halbwegs klaren Blick zurückgewann und daran herabsackte. Renera ließ keine Sekunde vergehen, ehe sie sich vor ihn kniete, bereit dazu einzugreifen, wenn er noch einmal verrückt werden sollte. Jetzt wirkte er allerdings wieder normal - auf der anderen Seite hatte er bis vor ein paar Sekunden auch noch normal gewirkt.
"Wir probieren es, aber nicht jetzt. Meine Güte, Aradan."
Sie begutachtete seine Platzwunde und schüttelte gleich den Kopf als er was sagen wollte.
"Komm mir jetzt nicht mit "es ist nicht so schlimm", das sagst du ungefähr vier Mal am Tag. Wir werden jetzt nicht mehr über dieses Zeichen reden, bis es dir wirklich wieder besser geht. Sonst mach ich bei deinen Experimenten nicht mit, verstanden? Halt still."
Sie legte ihm die Hand an die Wange, ehe sie behutsam die Blutstropfen auf seiner Stirn wegwischte. Dann begutachtete sie die Wunde kritisch und lehnte sich zurück.
"Ich werde Daikata holen, damit er sich das ansieht. Und danach wirst du was essen und dich hinlegen. Wir werden heute sowieso nirgends mehr hingehen."
"Aradan!"
Aber er reagierte nicht. Ganz im Gegenteil, er krachte sogar ein weiteres Mal gegen den Baum, ehe er endlich einen halbwegs klaren Blick zurückgewann und daran herabsackte. Renera ließ keine Sekunde vergehen, ehe sie sich vor ihn kniete, bereit dazu einzugreifen, wenn er noch einmal verrückt werden sollte. Jetzt wirkte er allerdings wieder normal - auf der anderen Seite hatte er bis vor ein paar Sekunden auch noch normal gewirkt.
"Wir probieren es, aber nicht jetzt. Meine Güte, Aradan."
Sie begutachtete seine Platzwunde und schüttelte gleich den Kopf als er was sagen wollte.
"Komm mir jetzt nicht mit "es ist nicht so schlimm", das sagst du ungefähr vier Mal am Tag. Wir werden jetzt nicht mehr über dieses Zeichen reden, bis es dir wirklich wieder besser geht. Sonst mach ich bei deinen Experimenten nicht mit, verstanden? Halt still."
Sie legte ihm die Hand an die Wange, ehe sie behutsam die Blutstropfen auf seiner Stirn wegwischte. Dann begutachtete sie die Wunde kritisch und lehnte sich zurück.
"Ich werde Daikata holen, damit er sich das ansieht. Und danach wirst du was essen und dich hinlegen. Wir werden heute sowieso nirgends mehr hingehen."

