Die Kette wurde bereits an der zweiten Stelle mit Mitleidenschaft gezogen, als Jarku und Valterri einschritten und Aradan mit vereinter Kraft eine Flüssigkeit einflößten, die ihn - bzw. Minerva - augenblicklich ruhig stellte. Damit war die Sache wohl erstmal erledigt: Minerva bekam ihre fünf Minuten in Aradans Körper, aber unter einem kräftigen Gemisch Drogen, das ihr jeglichen Unsinn austreiben konnte und die Truppe wieder in Sicherheit wog. Daikata ging wieder zu seiner vorherigen Beschäftigung über und auch Renera ließ sich von ihm verarzten, wenngleich sie sich erst darüber informierte, ob es allen anderen schon gut ging. Sie ließ sich von Daikata nur die nötigste Salbe auftragen und beteuerte, dass es gar nicht sehr weh tue, obwohl der Fluss sich beim Auswaschen rot färbte.
Nach einer halben Stunde war die Wirkung der Droge verflogen und Minerva, die gerissener schien als jeder von ihnen angenommen hatte, wagte sich an eine andere Strategie heran, mit der sie sogar unmittelbar Erfolg hatte. Sofort war die Sicherheit der Truppe verflogen und sie richteten sich alle in Alarmbereitschaft auf, um sich Minerva vereint entgegen zu stellen. Allerdings waren es Jarku und Valterri, die, ohne sich dafür abgesprochen zu haben, die Führung übernahmen und sich dabei vor den anderen positionierten. Ihr Verhalten war außerordentlich diszipliniert und überstieg sogar die Umgebungswahrnehmung eines Soldaten, was Renera beeindruckte. Sie zog dennoch ihr Schwert mit dem unverletzten linken Arm, weil sie niemanden für sich kämpfen lassen würde. Erst der Tag, an dem sie ihre Waffen nicht mehr halten konnte, würde der sein, an dem sie den anderen den Vortritt überließ.
Zu einem Zusammenstoß kam es dann allerdings doch nicht. Minerva verlor wenige Meter vor der Gruppe ihr Bewusstsein und schlug mit Aradans Körper auf dem Boden auf, was jeden von ihnen ein bemitleidendes "Uh" entlockte, ehe Jarku und Valterri auch schon zur Stelle waren, um Aradan hochzuhelfen und zurück zum Wasser zu befördern. Sie würden wohl noch einen Moment hier bleiben, um Aradan abkühlen zu lassen und derweil konnte er ihnen ja erzählen, welche Antworten Minerva ihm gegeben hatte. Renera hatte ihren Blick auf Aradan gerichtet und Khil hatte ihren auf Renera gerichtet.
Aradan brauchte einen Moment, um in die Wirklichkeit zurückzukehren, ehe er von seinem Ausflug erzählen konnte und Renera ergriff die Gelegenheit, um etwas auszusprechen, was ihr in den vergangenen Minuten auf der Seele gelegen hatte.
"Das waren keine normalen Läufer", begann sie, blickte auf Jarku, der es wohl auch bemerkt hatte, und presste sich den von Salben verschmierten Arm an den Bauch. "Ich bin schon mehrmals solchen Kreaturen begegnet, als sie Erathis überrannten und dann auch Melora. Sie verhalten sich nicht vom Instinkt getrieben, sondern als würden sie ein Ziel verfolgen. Ich glaube", sagte sie zögernd und sah jedem einzelnen ins Gesicht, letztlich Aradan, "dass sie in diesen speziellen Fällen von etwas anderem geleitet werden. Von etwas oder jemand."
Nach einer halben Stunde war die Wirkung der Droge verflogen und Minerva, die gerissener schien als jeder von ihnen angenommen hatte, wagte sich an eine andere Strategie heran, mit der sie sogar unmittelbar Erfolg hatte. Sofort war die Sicherheit der Truppe verflogen und sie richteten sich alle in Alarmbereitschaft auf, um sich Minerva vereint entgegen zu stellen. Allerdings waren es Jarku und Valterri, die, ohne sich dafür abgesprochen zu haben, die Führung übernahmen und sich dabei vor den anderen positionierten. Ihr Verhalten war außerordentlich diszipliniert und überstieg sogar die Umgebungswahrnehmung eines Soldaten, was Renera beeindruckte. Sie zog dennoch ihr Schwert mit dem unverletzten linken Arm, weil sie niemanden für sich kämpfen lassen würde. Erst der Tag, an dem sie ihre Waffen nicht mehr halten konnte, würde der sein, an dem sie den anderen den Vortritt überließ.
Zu einem Zusammenstoß kam es dann allerdings doch nicht. Minerva verlor wenige Meter vor der Gruppe ihr Bewusstsein und schlug mit Aradans Körper auf dem Boden auf, was jeden von ihnen ein bemitleidendes "Uh" entlockte, ehe Jarku und Valterri auch schon zur Stelle waren, um Aradan hochzuhelfen und zurück zum Wasser zu befördern. Sie würden wohl noch einen Moment hier bleiben, um Aradan abkühlen zu lassen und derweil konnte er ihnen ja erzählen, welche Antworten Minerva ihm gegeben hatte. Renera hatte ihren Blick auf Aradan gerichtet und Khil hatte ihren auf Renera gerichtet.
Aradan brauchte einen Moment, um in die Wirklichkeit zurückzukehren, ehe er von seinem Ausflug erzählen konnte und Renera ergriff die Gelegenheit, um etwas auszusprechen, was ihr in den vergangenen Minuten auf der Seele gelegen hatte.
"Das waren keine normalen Läufer", begann sie, blickte auf Jarku, der es wohl auch bemerkt hatte, und presste sich den von Salben verschmierten Arm an den Bauch. "Ich bin schon mehrmals solchen Kreaturen begegnet, als sie Erathis überrannten und dann auch Melora. Sie verhalten sich nicht vom Instinkt getrieben, sondern als würden sie ein Ziel verfolgen. Ich glaube", sagte sie zögernd und sah jedem einzelnen ins Gesicht, letztlich Aradan, "dass sie in diesen speziellen Fällen von etwas anderem geleitet werden. Von etwas oder jemand."

