Jeanne
Als sie im Zimmer angekommen waren, ließ es sich Jeanne nicht nehmen, noch einmal zu überprüfen, ob die Tür auch fest verschlossen war. Während Leonardo ihr Zimmer lobte, sah sich die neu ernannte Prinzessin um - nur um sicher zu gehen, dass hier auch niemand lauerte, der nichts hier zu suchen hatte.
Erst, als die damalige Illustratorin der Überzeugung war, wirklich alleine mit dem Protagonisten zu sein, wandte sie sich an diesen und sah ihn ernst an. Seine Komplimente, beziehungsweise seine Frage, was sie denn nicht könne, überging sie .. davon gab es nämlich zahlreiche Sachen. All ihre Fehlentscheidungen, die sie bis hierher geführt hatten, zum Beispiel ..
Aber nun hatte sie einen Plan, der bis hierher gut funktionierte und jetzt durfte sie sich keine Patzer mehr erlauben.
Leonardo musste auf ihrer Seite sein.
Diese Bedingung war unabdinglich für ihren Erfolg. Wie Marco nur anders schon sagte: Diese Geschichte drehte sich um die Protagonisten, deshalb würden diese immer gewinnen. Um also selber zu gewinnen ..
"Leonardo, ich muss dir etwas ganz wichtiges sagen."
Sie kam dem Jungen einen Schritt näher und behielt den Augenkontakt aufrecht.
Lange hatte sie mit sich gehadert, ob sie Leonardo wirklich etwas sagen sollte - das Risiko, dass er plauderte, war recht hoch ..
Auf der anderen Seite wäre es fataler, wenn Leonardo ihre Lüge irgendwann aufdeckte und sie als Verräterin sah. Es wäre ein Spiel gegen die Zeit und würde sie nur mehr unter Druck setzen, den Drahtzieher dieses Komplotts schneller auszuschalten. Wenn es also blöd verlief, würde Leonardo ihre Lüge erkennen und ..Als sie im Zimmer angekommen waren, ließ es sich Jeanne nicht nehmen, noch einmal zu überprüfen, ob die Tür auch fest verschlossen war. Während Leonardo ihr Zimmer lobte, sah sich die neu ernannte Prinzessin um - nur um sicher zu gehen, dass hier auch niemand lauerte, der nichts hier zu suchen hatte.
Erst, als die damalige Illustratorin der Überzeugung war, wirklich alleine mit dem Protagonisten zu sein, wandte sie sich an diesen und sah ihn ernst an. Seine Komplimente, beziehungsweise seine Frage, was sie denn nicht könne, überging sie .. davon gab es nämlich zahlreiche Sachen. All ihre Fehlentscheidungen, die sie bis hierher geführt hatten, zum Beispiel ..
Aber nun hatte sie einen Plan, der bis hierher gut funktionierte und jetzt durfte sie sich keine Patzer mehr erlauben.
Leonardo musste auf ihrer Seite sein.
Diese Bedingung war unabdinglich für ihren Erfolg. Wie Marco nur anders schon sagte: Diese Geschichte drehte sich um die Protagonisten, deshalb würden diese immer gewinnen. Um also selber zu gewinnen ..
"Leonardo, ich muss dir etwas ganz wichtiges sagen."
Sie kam dem Jungen einen Schritt näher und behielt den Augenkontakt aufrecht.
Lange hatte sie mit sich gehadert, ob sie Leonardo wirklich etwas sagen sollte - das Risiko, dass er plauderte, war recht hoch ..
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.. es wäre vorbei.
Ihre ganze Mühe wäre umsonst gewesen und alles würde von vorne beginnen.
Das durfte nicht passieren. Und deshalb war Jeanne bereit, dieses Risiko einzugehen.
"Ich bin nicht wirklich deine Schwester.", sagte sie dann, ohne um den heißen Brei herum zu sprechen.
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"Deine Mutter und dein Vater sind nicht meine Eltern. Das ist alles eine Lüge."
Bevor der Prinz allerdings etwas dazu sagen konnte, nahm sie einer seiner Hände in die ihre und erklärte,
"Ich muss das machen. Den Grund dafür kann ich dir nicht erklären, aber bitte vertraue mir. Ich werde dir und deiner Familie keinen Schaden zufügen und wenn die Zeit gekommen ist, werde ich dir auch helfen, deine wahre Schwester wiederzufinden. Solange .. bitte ich dich darum, mich wie deine echte Schwester zu behandeln. Ich werde auch ganz viel mit dir spielen und Zeit verbringen!"
Jetzt legte sich ein Lächeln auf Jeannes Lippen, als sie hinzufügte,
"Ich verrate dir das gerade auch nur, weil du mein aller, aller bester Freund bist. Dieses Geheimnis darf sonst niemand wissen. Nur du .. und ich."
Sie ließ seine Hand los und streckte ihren kleinen Finger aus, um seinen kleinen Finger damit zu berühren.
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"Kann ich mich auf dich verlassen, Leonardo?"
Jeanne spürte, wie nervös sie innerlich wurde. Sie hoffte inständig, dass der Protagonist mitspielte .. dann würde er sie weiterhin als Schwester sehen und wenn Seraphina dann irgendwann auftauchte, wäre es keine Überraschung für ihn und er würde weiterhin an ihrer Seite stehen - bis sie es geschafft hatte, ihr Ziel zu erledigen und in Frieden zu sterben!
Dann konnte Leonardo sie einfach mit Seraphina ersetzen und was dann geschah .. war ihr egal. Denn dann war sie schon längst woanders!
Daan
Als Louisa so lachte, konnte der junge Zauberer nicht anders, als sie dabei eindringlich anzuschauen ..
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Hatte .. sie schon einmal so gelacht? Nicht, dass Daan überhaupt wusste, was sie überhaupt so witzig fand .. aber dieser Anblick machte etwas mit ihm. Es war ein komisches Gefühl .. kein schlechtes, aber irgendwie ..
Hmm ..
'..Aber sag mal, wie kommt es eigentlich immer das sich dein Aussehen also...dein Alter verändert?..'
"Ich kontrolliere es.", gab er trocken als Antwort auf Louisas Frage wieder.
Er richtete sich im Bett auf und schnippte einmal mit den Fingern. Und dann, plötzlich, erschienen helle Lichterketten in Form von mystischen Symbolen, ein tickendes Geräusch wie von einer zu schnellen Uhr ertönte und -
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-Daans Kleidung wurde ihm mit jeder Sekunde immer größer, bis ..
... er nur noch ein Kind war, noch kleiner als Mary.
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"..Tada."
Er schüttelte sich einen Keks aus dem ihm viel zu langen Ärmel und steckte sich diesen halb in den Mund,
"Ah i meihe Hähihei."
Während er an seinem Gebäck knusperte, schüttelte er schon das nächste aus seinem Ärmel und streckte es Mary entgegen.
Nachdem er runtergeschluckt hatte, fügte er hinzu,
"In der Bibliothek findest du viele Informationen über alle möglichen Fähigkeiten. Komm, ich zeig dir die Bücher .."
Cassian & Nikita
Geduldig hörten Cassian und Nikita dem Mädchen zu, als es versuchte, zu erklären, dass sein richtiger Körper nicht tot sein konnte .. und dann fing Joel etwas davon zu erzählen, dass Louisa und Jae-Yejin diese Welt erschaffen hatten und ..
Und ..
Nikita starrte die Rothaarige mit großen Augen und geöffnetem Mund an.
Hatte er gerade gesagt ...
...
Göttinnen..?
Louisa .. war nicht nur eine verlorene Seele .. sondern .. SONDERN..?!
Nikitas Kopf ratterte förmlich, sie war nicht mehr ansprechbar, viel zu sehr nahmen ihre Gedanken nun überhand!
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Sie hatte diese Welt erfunden?! Sie und die Zauberei und Cassian und Daan und .. und ..!!!!
"Nikita..?", Cassian versuchte das Mädchen wieder aus ihrer kleinen Trance zu holen, was ihm nicht sonderlich gelang. Erst nach einigen Sekunden stand Nikita schwankend auf, räusperte sich kurz und murmelte,
"Verzeiht. Ich muss .. dringend wohin."
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Damit schlenderte sie langsam zur Tür hinaus .. und kaum war diese geschlossen, hörte man, wie sie losrannte! Ihre Schritte waren schon bald nicht mehr zu hören und Cassian konnte nicht anders, als zu schmunzeln,
"Ohje .. es scheint ganz so, als hätte Louisa jetzt einen Schatten."
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"Vielen Dank für diese Information, Mister Azéma.", bedankte sich Cassian höflich lächelnd, als wäre es nicht nahezu so besonders, wie es gerade für Nikita der Fall war.
"Was aber Ihren Körper betrifft.. ich kann verstehen, dass es Sie beunruhigt. Sicher müssen Sie das ganze erst verarbeiten. Ich biete Ihnen an, solange hier wohnen zu bleiben. Wie es mir scheint, kennen Sie die Welt da draußen bereits durch andere .. Umstände. Es scheint mir nicht so, als wollten Sie die Rolle dieses Mädchens übernehmen, nicht wahr?"








