Christopher Carter
Eine andere Wahl hatte man immer. So sah er es zumindest. Luana war nicht verpflichtet gewesen bei ihrer Mutter zu bleiben aber als Tochter konnte man sie nicht einfach aufgeben. Man verdankte dieser Frau als Kind das ganze Leben. Gäbe es diese Frauen nicht, würde es auch kein weiteres Leben geben. Somit lag alles was die Kinder erreichten in der Hand ihrer Mutter. Klar, für die Fehlschläge dazwischen war man selbst verantwortlich aber für den Rest....die Liebe, die Nähe der Sicherheit, die Zuneigung, die Freude...all das lernte man von dieser einer Person. Chris war allgemein über Luana und ihre Offenheit doch etwas überrascht gewesen. Niemals hätte er gedacht überhaupt mit ihr über solch ein ernstes Thema in ihrem Leben reden zu können, daher ging er auch mit sehr viel Respekt und Verständnis an die Sache ran. Es war sozusagen ein kleiner Vertrauensbeweis in seinen Augen und das wollte er nicht gleich wieder, wie damals, vermasseln.
Als sie schließlich davon erzählte gerne nach Europa und Asien reisen zu wollen, empfahl er ihr Europa zu sehen, da es wirklich schön dort war. Chris war des Öfteren schon dorthin geflogen, wenn auch zu den unterschiedlichsten Ländern. Aber wie sollte man sonst etwas von der Welt sehen? Von seinen Staaten musste er eher weniger was Neues sehen aber wer wusste schon wohin es einem mal ziehen würde? Vielleicht käme er auch mal nach Afrika oder Australien was nicht wirklich auf seiner Liste stand? Luana schien nicht gerade überzeugt gewesen zu sein überhaupt jemals auf Reisen gehen zu können als er ihren Worten horchte, weshalb er gleich den Grund dafür wissen wollte. Sie war doch bald eine Angestellte in seiner Firma sowie auch seine Frau gewesen? Somit standen ihr genug Möglichkeiten offen? Chris würde sie auch nicht davon abhalten wegzufliegen. Wenn es das war, was sie unbedingt machen wollte, dann soll sie es auch tun. Man lebte nur einmal und da sollte man sich von niemanden was vorschreiben lassen. Dass seine Frage sie auch etwas verunsicherte, konnte er alleine durch den Ton in ihrer Stimme erkennen, als sie sich erklärte, weshalb sich der blondhaarige ein wenig in seinem Stuhl zurücklehnte während er ein Schluck aus seinem Glas machte. Stimmt! Gleich auf Urlaub zu gehen, in einer Firma in welche sie gerade erst begann, war keine gute Idee. Aber wenn sie sich genug anstrengte und fleißig arbeitete, dann würde Chris ihr sicher einmal Urlaub geben sodass sie sich entspannen geschweige denn wegfliegen konnte. "Es ist nicht so einfach für dich?", wiederholte er ihre Worte während das Glas zurück auf seinem Platz am Tisch stellte "wenn du mich fragst, machst du es dir nur unnötig selbst schwer, Luana", sprach er ruhig bevor er aufstand und seinen Teller in die Küche brachte. "Du hast genügend Rücklagen auf der Seite sowie Möglichkeiten dazu. Am Geld scheitert es am Wenigsten", erklärte er weiter und holte aus dem Kühlschrank frische Salatblätter und Karotten raus um den Hasen oben in ihrem Zimmer zu füttern, legte diese auf den Küchentresen um zu ihr zurück zu kehren "eher habe ich das Gefühl, dass du dir immer noch selbst im Weg dafür stehst", kam es hart aus ihm heraus, auch wenn es nicht das erste Mal war, dass er dies zu ihr sagte. Wenn Christopher ihr nochmals erklären musste, dass sie bei ihm ein neues Leben anfangen konnte ohne sich große Gedanken machen zu müssen was das Geld oder ihre Schulden betraf, dann war ihr vermutlich wirklich nicht zu helfen. Luana sah es immer noch so als müsste sie auf eigenen Beinen stehen. Das war aber nicht mehr der Fall. Jetzt war Chris da und übernahm 90% ihrer Last. Das Einzige was sie noch tun musste war die Sache mit ihrer Mutter. Den Rest konnte sie dem blondhaarigen überlassen.
Eine andere Wahl hatte man immer. So sah er es zumindest. Luana war nicht verpflichtet gewesen bei ihrer Mutter zu bleiben aber als Tochter konnte man sie nicht einfach aufgeben. Man verdankte dieser Frau als Kind das ganze Leben. Gäbe es diese Frauen nicht, würde es auch kein weiteres Leben geben. Somit lag alles was die Kinder erreichten in der Hand ihrer Mutter. Klar, für die Fehlschläge dazwischen war man selbst verantwortlich aber für den Rest....die Liebe, die Nähe der Sicherheit, die Zuneigung, die Freude...all das lernte man von dieser einer Person. Chris war allgemein über Luana und ihre Offenheit doch etwas überrascht gewesen. Niemals hätte er gedacht überhaupt mit ihr über solch ein ernstes Thema in ihrem Leben reden zu können, daher ging er auch mit sehr viel Respekt und Verständnis an die Sache ran. Es war sozusagen ein kleiner Vertrauensbeweis in seinen Augen und das wollte er nicht gleich wieder, wie damals, vermasseln.
Als sie schließlich davon erzählte gerne nach Europa und Asien reisen zu wollen, empfahl er ihr Europa zu sehen, da es wirklich schön dort war. Chris war des Öfteren schon dorthin geflogen, wenn auch zu den unterschiedlichsten Ländern. Aber wie sollte man sonst etwas von der Welt sehen? Von seinen Staaten musste er eher weniger was Neues sehen aber wer wusste schon wohin es einem mal ziehen würde? Vielleicht käme er auch mal nach Afrika oder Australien was nicht wirklich auf seiner Liste stand? Luana schien nicht gerade überzeugt gewesen zu sein überhaupt jemals auf Reisen gehen zu können als er ihren Worten horchte, weshalb er gleich den Grund dafür wissen wollte. Sie war doch bald eine Angestellte in seiner Firma sowie auch seine Frau gewesen? Somit standen ihr genug Möglichkeiten offen? Chris würde sie auch nicht davon abhalten wegzufliegen. Wenn es das war, was sie unbedingt machen wollte, dann soll sie es auch tun. Man lebte nur einmal und da sollte man sich von niemanden was vorschreiben lassen. Dass seine Frage sie auch etwas verunsicherte, konnte er alleine durch den Ton in ihrer Stimme erkennen, als sie sich erklärte, weshalb sich der blondhaarige ein wenig in seinem Stuhl zurücklehnte während er ein Schluck aus seinem Glas machte. Stimmt! Gleich auf Urlaub zu gehen, in einer Firma in welche sie gerade erst begann, war keine gute Idee. Aber wenn sie sich genug anstrengte und fleißig arbeitete, dann würde Chris ihr sicher einmal Urlaub geben sodass sie sich entspannen geschweige denn wegfliegen konnte. "Es ist nicht so einfach für dich?", wiederholte er ihre Worte während das Glas zurück auf seinem Platz am Tisch stellte "wenn du mich fragst, machst du es dir nur unnötig selbst schwer, Luana", sprach er ruhig bevor er aufstand und seinen Teller in die Küche brachte. "Du hast genügend Rücklagen auf der Seite sowie Möglichkeiten dazu. Am Geld scheitert es am Wenigsten", erklärte er weiter und holte aus dem Kühlschrank frische Salatblätter und Karotten raus um den Hasen oben in ihrem Zimmer zu füttern, legte diese auf den Küchentresen um zu ihr zurück zu kehren "eher habe ich das Gefühl, dass du dir immer noch selbst im Weg dafür stehst", kam es hart aus ihm heraus, auch wenn es nicht das erste Mal war, dass er dies zu ihr sagte. Wenn Christopher ihr nochmals erklären musste, dass sie bei ihm ein neues Leben anfangen konnte ohne sich große Gedanken machen zu müssen was das Geld oder ihre Schulden betraf, dann war ihr vermutlich wirklich nicht zu helfen. Luana sah es immer noch so als müsste sie auf eigenen Beinen stehen. Das war aber nicht mehr der Fall. Jetzt war Chris da und übernahm 90% ihrer Last. Das Einzige was sie noch tun musste war die Sache mit ihrer Mutter. Den Rest konnte sie dem blondhaarigen überlassen.

"We are only small chess pieces in a big game.
Dead but alive at the same time!"
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