Christopher Carter
Als Christopher damals lange zu Hause blieb um sich von dem Unfall zu erholen wünschte er sich des Öfteren, dass jemand vorbei kam um einfach für ihn da zu sein. Der ihm half und zur Seite stand wenn es mal durch die Schmerzen nicht ging. Doch das war nicht der Fall. Die einzige Person, welche hier und da mal nach ihm sah und etwas zu Essen brachte war Sophie gewesen. Sie war bzw. ist eine wirklich tolle Schwägerin und Chris steht ihr alleine deswegen groß in der Schuld. Sie kam, obwohl sie es nicht mal musste und das zählte in seinen Augen am Meisten. Seiner Familie war es schließlich vollkommen egal geworden wie es ihm ging und mit dieser Tatsache klar zu kommen war im ersten Jahr extremst schwer gewesen. Chris liebte seine Familie, hatte ein super Verhältnis zu seinem Bruder gehabt und konnte mit seiner Mum über alles reden was ihn beschäftigte. Auch mit seinem Vater saß er oft zusammen und sprach über die Zukunft der Firma was man alles zum Besseren verändern konnte, weil sich dieser mehr auf den Jüngeren verließ als auf den Älteren. Dass eines Tages aber alles zu Brüche gehen würde, hatte er nicht vorhergesehen gehabt. Selbst bei der Beerdigung von Sarah verweigerten sie den Kontakt zu ihm. Eher standen sie da, weinten und trauerten über ein Kind, welches er ihnen genommen hatte. Chris sah es eher als eine Heuchelei, da sie ja nicht einmal Wert gefunden hatten ins Krankenhaus zur Leichenhalle zu gehen. Er konnte sich ja vorstellen, dass das Ganze schon schlimm genug gewesen sein muss überhaupt zu hören zu bekommen, dass sie gestorben war aber trotzdem ging man dorthin, oder? Oder war er vielleicht in dieser Hinsicht einfach anders gewesen und sah alles falsch?
Eigentlich sollte ihn das alles nicht mehr beschäftigen. Das Ereigniss liegt ja schon eine lange Zeit zurück und der blondhaarige hat sich damit abgefunden wie es nun lief. Auch wenn seine Familie immer so tat als wäre er der böse, so war ihm das nur recht. Denn damit fiel es ihm deutlich leichter sich von ihnen abzuschotten. Die Zusammenarbeit im Unternehmen funktionierte solange alle neutral blieben und da er sonst nichts mit ihnen zu tun haben musste, klappte das System. Ausserdem war er jetzt nicht mehr so alleine. Luana war hier, auch wenn er sie mehr dazu zwang als was sie es freiwillig tat. Ob sie heute immer noch auf Zwang blieb, wusste er nicht aber Chris würde ihr die Freiheit wieder zurückgeben. Das stand fest. Natürlich würde er die Kosten weiterhin für sie übernehmen sodass seine Freundin ihr Leben genießen konnte. Sie hatte es verdient gehabt endlich mal glücklich zu werden und diese Chance wollte er ihr zumindest geben.
Nachdem er ihr die Wärmflasche auf die Rippen gelegt hatte, das Sofa so auszog, sodass zwei Leute drauf liegen konnten, legte er sich mit seinem Polster neben sie um ihr von ihrer Seite nicht alzu viel weg zu nehmen. Schließlich sollen ihre Wunden heilen und durch seine Einengung nicht noch mehr beeinträchtigt werden. Früher hätte er seine Arbeit am Laptop draussen weiterhin erledigt, da ihm die Frauen egal waren, aber heute wollte er Luana auf keinen Fall alleine lassen. Einerseits plagten ihm die Schuldgefühle aber mehr wollte er für sie da sein. Ihr damit zeigen all das hier nicht alleine durchstehen zu müssen, denn dieses Gefühl, niemanden zu haben, war wirklich schmerzhaft und Schmerzen ertrug sie mehr als genug. Zu seiner Verwunderung bewegte sich die blondhaarige ein wenig um Chris etwas von ihrer Decke zu spenden was er mit einem sanften Lächeln annahm. Sie musste dies nicht tun. Ihm war warm genug durch die Temperatur draussen gewesen aber ablehnen wollte er es genauso wenig. Sanft legte er seine Hand auf die Stelle an dem die Wärmflasche lag um damit zu hoffen, dass diese bald ihre Wirkung zeigen würde als Luana seine mit ihrer gesunden Hand ergriff und zwischen ihnen beide legte aber sich nicht komplett davon abwandte indem sie noch etwas drüberstrich. Die sanfte Berührung fühlte sich wirklich gut an und Chris selbst drehte seine Hand so um ihre in seine zu nehmen. Zwischen ihnen musste nicht viel passieren. Christopher reichten alleine diese kleinen Gesten. Manchmal verstand er sowieso nicht wie andere Männer Frauen anders behandeln konnten nur um ihre Zufriedenheit zu bekommen. Es gab doch noch viel mehr was eine Frau einem Mann schenken konnte um glücklich zu sein. Aber vermutlich war er noch einer vom alten Schlag. Erneut glitt ihm ein Lächeln über die Lippen als Luana sich bedankte. Wofür denn? Dass der Arzt ihr weitere Schmerzen verursachte und fast schon quälte? Oder, dass er hier bei ihr blieb? "Keine Ursache", sprach er leise. Es störte ihn nicht, dass es zwischen ihnen so ruhig war. Luana brauchte sie und mehr musste nicht gesagt werden. Sie lagen weder im Streit, noch gab es groß etwas was unbedingt geklärt werden musste. "Dr. Melendez kann zwar jemanden quälen und foltern mit seiner Untersuchung aber du wirst merken, dass es sich bald ausbezahlt", Dr. Melendez nahm wirklich nie Rücksicht auf die Verletzungen wenn er jemanden untersuchte. Selbst ihn quälte er damals aber es hatte sich wirklich bezahlt gemacht. Chris war früher als gedacht auf den Beinen gewesen und auch wenn damals noch nicht alles ging so kam er Schritt für Schritt zurück in seine Selbstständigkeit. Luana musste nichts darauf erwieder. Er wollte es sie einfach wissen lassen.
Als Christopher damals lange zu Hause blieb um sich von dem Unfall zu erholen wünschte er sich des Öfteren, dass jemand vorbei kam um einfach für ihn da zu sein. Der ihm half und zur Seite stand wenn es mal durch die Schmerzen nicht ging. Doch das war nicht der Fall. Die einzige Person, welche hier und da mal nach ihm sah und etwas zu Essen brachte war Sophie gewesen. Sie war bzw. ist eine wirklich tolle Schwägerin und Chris steht ihr alleine deswegen groß in der Schuld. Sie kam, obwohl sie es nicht mal musste und das zählte in seinen Augen am Meisten. Seiner Familie war es schließlich vollkommen egal geworden wie es ihm ging und mit dieser Tatsache klar zu kommen war im ersten Jahr extremst schwer gewesen. Chris liebte seine Familie, hatte ein super Verhältnis zu seinem Bruder gehabt und konnte mit seiner Mum über alles reden was ihn beschäftigte. Auch mit seinem Vater saß er oft zusammen und sprach über die Zukunft der Firma was man alles zum Besseren verändern konnte, weil sich dieser mehr auf den Jüngeren verließ als auf den Älteren. Dass eines Tages aber alles zu Brüche gehen würde, hatte er nicht vorhergesehen gehabt. Selbst bei der Beerdigung von Sarah verweigerten sie den Kontakt zu ihm. Eher standen sie da, weinten und trauerten über ein Kind, welches er ihnen genommen hatte. Chris sah es eher als eine Heuchelei, da sie ja nicht einmal Wert gefunden hatten ins Krankenhaus zur Leichenhalle zu gehen. Er konnte sich ja vorstellen, dass das Ganze schon schlimm genug gewesen sein muss überhaupt zu hören zu bekommen, dass sie gestorben war aber trotzdem ging man dorthin, oder? Oder war er vielleicht in dieser Hinsicht einfach anders gewesen und sah alles falsch?
Eigentlich sollte ihn das alles nicht mehr beschäftigen. Das Ereigniss liegt ja schon eine lange Zeit zurück und der blondhaarige hat sich damit abgefunden wie es nun lief. Auch wenn seine Familie immer so tat als wäre er der böse, so war ihm das nur recht. Denn damit fiel es ihm deutlich leichter sich von ihnen abzuschotten. Die Zusammenarbeit im Unternehmen funktionierte solange alle neutral blieben und da er sonst nichts mit ihnen zu tun haben musste, klappte das System. Ausserdem war er jetzt nicht mehr so alleine. Luana war hier, auch wenn er sie mehr dazu zwang als was sie es freiwillig tat. Ob sie heute immer noch auf Zwang blieb, wusste er nicht aber Chris würde ihr die Freiheit wieder zurückgeben. Das stand fest. Natürlich würde er die Kosten weiterhin für sie übernehmen sodass seine Freundin ihr Leben genießen konnte. Sie hatte es verdient gehabt endlich mal glücklich zu werden und diese Chance wollte er ihr zumindest geben.
Nachdem er ihr die Wärmflasche auf die Rippen gelegt hatte, das Sofa so auszog, sodass zwei Leute drauf liegen konnten, legte er sich mit seinem Polster neben sie um ihr von ihrer Seite nicht alzu viel weg zu nehmen. Schließlich sollen ihre Wunden heilen und durch seine Einengung nicht noch mehr beeinträchtigt werden. Früher hätte er seine Arbeit am Laptop draussen weiterhin erledigt, da ihm die Frauen egal waren, aber heute wollte er Luana auf keinen Fall alleine lassen. Einerseits plagten ihm die Schuldgefühle aber mehr wollte er für sie da sein. Ihr damit zeigen all das hier nicht alleine durchstehen zu müssen, denn dieses Gefühl, niemanden zu haben, war wirklich schmerzhaft und Schmerzen ertrug sie mehr als genug. Zu seiner Verwunderung bewegte sich die blondhaarige ein wenig um Chris etwas von ihrer Decke zu spenden was er mit einem sanften Lächeln annahm. Sie musste dies nicht tun. Ihm war warm genug durch die Temperatur draussen gewesen aber ablehnen wollte er es genauso wenig. Sanft legte er seine Hand auf die Stelle an dem die Wärmflasche lag um damit zu hoffen, dass diese bald ihre Wirkung zeigen würde als Luana seine mit ihrer gesunden Hand ergriff und zwischen ihnen beide legte aber sich nicht komplett davon abwandte indem sie noch etwas drüberstrich. Die sanfte Berührung fühlte sich wirklich gut an und Chris selbst drehte seine Hand so um ihre in seine zu nehmen. Zwischen ihnen musste nicht viel passieren. Christopher reichten alleine diese kleinen Gesten. Manchmal verstand er sowieso nicht wie andere Männer Frauen anders behandeln konnten nur um ihre Zufriedenheit zu bekommen. Es gab doch noch viel mehr was eine Frau einem Mann schenken konnte um glücklich zu sein. Aber vermutlich war er noch einer vom alten Schlag. Erneut glitt ihm ein Lächeln über die Lippen als Luana sich bedankte. Wofür denn? Dass der Arzt ihr weitere Schmerzen verursachte und fast schon quälte? Oder, dass er hier bei ihr blieb? "Keine Ursache", sprach er leise. Es störte ihn nicht, dass es zwischen ihnen so ruhig war. Luana brauchte sie und mehr musste nicht gesagt werden. Sie lagen weder im Streit, noch gab es groß etwas was unbedingt geklärt werden musste. "Dr. Melendez kann zwar jemanden quälen und foltern mit seiner Untersuchung aber du wirst merken, dass es sich bald ausbezahlt", Dr. Melendez nahm wirklich nie Rücksicht auf die Verletzungen wenn er jemanden untersuchte. Selbst ihn quälte er damals aber es hatte sich wirklich bezahlt gemacht. Chris war früher als gedacht auf den Beinen gewesen und auch wenn damals noch nicht alles ging so kam er Schritt für Schritt zurück in seine Selbstständigkeit. Luana musste nichts darauf erwieder. Er wollte es sie einfach wissen lassen.

"We are only small chess pieces in a big game.
Dead but alive at the same time!"