Christopher Carter
Gerade als er glaubte das Thema wäre in seinen Kopf vom Tisch, tauchten immer wieder die selben Fragen auf: war es richtig Luana in sein Leben zu holen? Ist es richtig sich ihr gegenüber zu öffnen? Wäre es nicht klüger lieber alleine zu bleiben um den ganzen Schmerzen aus dem Weg zu gehen? Schmerzen, welche man entweder sich selbst oder der anderen Person antat. Dass Luana hier kein einfaches Leben mit ihm hatte zeigten bereits die letzten Wochen zu genüge und nichts desto trotz blieb sie bei ihm. Eigentlich sollte er sich glücklich darüber schätzen sie gefunden zu haben aber irgendwie wurde er das Gefühl nicht los sie noch mehr zu belasten als was sie selbst schon auf den Schultern trug. Chris sollte seine Probleme für sich behalten und lernen selbst damit fertig zu werden doch umso besser fühlte es sich doch an ihr zu erzählen was er getrieben hat als er die Stufen rauf und runter ging.
Sarah's Zimmer wollte er schon seit längerer Zeit ausräumen aber ehrlich gesagt hatte er es nie übers Herz gebracht da die Angst, sie irgendwann dadurch zu vergessen, zu groß war. Klar, seine Eltern würden ihn sowieso ständig daran erinnern aber dies betraf eher die Erinnerung an den Unfall. Mit ihr gab es aber auch genügend gute Erlebnisse, welche er nicht vergessen wollte. Sarah war für ihre 14 Jahre zwar schon ein selbstständiges junges Mädchen gewesen, besonders dann wenn er arbeiten musste, aber Geheimnisse hatte sie so gut wie nie welche. Chris wollte stets die Person für sie sein, die sie sich anvertrauen konnte. Alles was sie belastete oder was sie getan hat blieb unter ihnen. Daher war er umso mehr überrascht darüber, dass sie ihm nichts von diesem Brief erzählte. Wahrscheinlich wollte sie ihn damit beschützen aber das musste sie nicht. Chris war es gewohnt gewesen von der Familie als schwarzes Schaf angesehen zu werden. Das hätte sich danach nicht geändert.
Chris entschuldigte sich gleich dafür sie mit seinem Krach wach gehalten zu haben. Er wollte Luana nicht den Schlaf rauben aber wie es schien war sie so oder so wach gewesen. Konnte sie etwa die ganze Nacht über nicht schlafen? Wundern würde es ihn nicht. Schließlich hatte er Stunden vorher großen Mist angestellt. Chris sprach weiter davon, dass er vermutlich Luan genau das selbe antat wie seiner Schwester. Ohne ihm hätte sie diesen Unfall nicht gehabt und wäre somit körperlich nicht eingeschränkt. Ohne ihm hätte er sie gestern nicht so sehr verletzt, nachdem sie sich doch ein wenig näher kamen und sich Geborgenheit schenkten. Egal wie sehr er darüber nachdachte....es gab in seinen Augen nichts was für sie vielleicht vom Vorteil wäre, außer, dass er ihre Schulden übernahm. Luana schien dies aber anders zu sehen als er ihre Hand in seiner spürte und anfing alles aufzuzählen was er für sie tat. Leicht wandte er seinen Blick auf ihre Hände, drückte diese etwas, da es wirklich gut tat. Auch wenn sie es gut meinte um ihn vielleicht ein wenig damit aufzubauen....Luana würde bei allen diesen Dingen Chris nicht brauchen wenn er sie fahren hätte lassen. Luana wäre nicht mit dieser Geschwindigkeit gefahren und somit wären sie ein paar Minuten später an der Kreuzung erschienen. Vielleicht auch erst nachdem der LKW über rot fuhr. "Es ist das Mindeste was ich tun kann", sprach er leise bevor er kurz seine Augen schloss. "Aber das wird nicht für immer so sein", dabei öffnete er wieder seine Augen um in ihre zu sehen. "Irgendwann wirst du wieder selbständig sein, was ich mir natürlich für dich wünsche. Jedoch....", dabei sah er zurück auf ihre Hände "solltest du dir bis dahin überlegen ob es wirklich hier das Leben ist, was du führen willst", Chris wollte ihr nichts vormachen. Sie bekam in letzter Zeit genug mit wie sein Leben ablief. Sie sollte sich auch bewusst sein, dass dies auch der Grund ist warum keiner bei ihm blieb. Niemand wollte sich das antun. Weder das mit seiner Familie, noch sein Alkoholproblem wenn er nicht mehr konnte, noch seine Depressionen. Auch wenn er on außen hin wie ein selbstbewusster Mann wirkte der alles hatte was man sich wünschen konnte, so war er innerlich komplett leer. Chris konnte Luana nichts versprechen.
Gerade als er glaubte das Thema wäre in seinen Kopf vom Tisch, tauchten immer wieder die selben Fragen auf: war es richtig Luana in sein Leben zu holen? Ist es richtig sich ihr gegenüber zu öffnen? Wäre es nicht klüger lieber alleine zu bleiben um den ganzen Schmerzen aus dem Weg zu gehen? Schmerzen, welche man entweder sich selbst oder der anderen Person antat. Dass Luana hier kein einfaches Leben mit ihm hatte zeigten bereits die letzten Wochen zu genüge und nichts desto trotz blieb sie bei ihm. Eigentlich sollte er sich glücklich darüber schätzen sie gefunden zu haben aber irgendwie wurde er das Gefühl nicht los sie noch mehr zu belasten als was sie selbst schon auf den Schultern trug. Chris sollte seine Probleme für sich behalten und lernen selbst damit fertig zu werden doch umso besser fühlte es sich doch an ihr zu erzählen was er getrieben hat als er die Stufen rauf und runter ging.
Sarah's Zimmer wollte er schon seit längerer Zeit ausräumen aber ehrlich gesagt hatte er es nie übers Herz gebracht da die Angst, sie irgendwann dadurch zu vergessen, zu groß war. Klar, seine Eltern würden ihn sowieso ständig daran erinnern aber dies betraf eher die Erinnerung an den Unfall. Mit ihr gab es aber auch genügend gute Erlebnisse, welche er nicht vergessen wollte. Sarah war für ihre 14 Jahre zwar schon ein selbstständiges junges Mädchen gewesen, besonders dann wenn er arbeiten musste, aber Geheimnisse hatte sie so gut wie nie welche. Chris wollte stets die Person für sie sein, die sie sich anvertrauen konnte. Alles was sie belastete oder was sie getan hat blieb unter ihnen. Daher war er umso mehr überrascht darüber, dass sie ihm nichts von diesem Brief erzählte. Wahrscheinlich wollte sie ihn damit beschützen aber das musste sie nicht. Chris war es gewohnt gewesen von der Familie als schwarzes Schaf angesehen zu werden. Das hätte sich danach nicht geändert.
Chris entschuldigte sich gleich dafür sie mit seinem Krach wach gehalten zu haben. Er wollte Luana nicht den Schlaf rauben aber wie es schien war sie so oder so wach gewesen. Konnte sie etwa die ganze Nacht über nicht schlafen? Wundern würde es ihn nicht. Schließlich hatte er Stunden vorher großen Mist angestellt. Chris sprach weiter davon, dass er vermutlich Luan genau das selbe antat wie seiner Schwester. Ohne ihm hätte sie diesen Unfall nicht gehabt und wäre somit körperlich nicht eingeschränkt. Ohne ihm hätte er sie gestern nicht so sehr verletzt, nachdem sie sich doch ein wenig näher kamen und sich Geborgenheit schenkten. Egal wie sehr er darüber nachdachte....es gab in seinen Augen nichts was für sie vielleicht vom Vorteil wäre, außer, dass er ihre Schulden übernahm. Luana schien dies aber anders zu sehen als er ihre Hand in seiner spürte und anfing alles aufzuzählen was er für sie tat. Leicht wandte er seinen Blick auf ihre Hände, drückte diese etwas, da es wirklich gut tat. Auch wenn sie es gut meinte um ihn vielleicht ein wenig damit aufzubauen....Luana würde bei allen diesen Dingen Chris nicht brauchen wenn er sie fahren hätte lassen. Luana wäre nicht mit dieser Geschwindigkeit gefahren und somit wären sie ein paar Minuten später an der Kreuzung erschienen. Vielleicht auch erst nachdem der LKW über rot fuhr. "Es ist das Mindeste was ich tun kann", sprach er leise bevor er kurz seine Augen schloss. "Aber das wird nicht für immer so sein", dabei öffnete er wieder seine Augen um in ihre zu sehen. "Irgendwann wirst du wieder selbständig sein, was ich mir natürlich für dich wünsche. Jedoch....", dabei sah er zurück auf ihre Hände "solltest du dir bis dahin überlegen ob es wirklich hier das Leben ist, was du führen willst", Chris wollte ihr nichts vormachen. Sie bekam in letzter Zeit genug mit wie sein Leben ablief. Sie sollte sich auch bewusst sein, dass dies auch der Grund ist warum keiner bei ihm blieb. Niemand wollte sich das antun. Weder das mit seiner Familie, noch sein Alkoholproblem wenn er nicht mehr konnte, noch seine Depressionen. Auch wenn er on außen hin wie ein selbstbewusster Mann wirkte der alles hatte was man sich wünschen konnte, so war er innerlich komplett leer. Chris konnte Luana nichts versprechen.

"We are only small chess pieces in a big game.
Dead but alive at the same time!"