Hew begann mit der Vorführung, und erzählte Aranis Dinge, die sie möglicherweise schon unlängst wusste. Katapulte, Schleudern und anderes Wurfgerät gab es schließlich nicht nur in Mehyve zu finden. Es waren eher Unterschiede bei der Konstruktion solcher Gerätschaften, die Vor oder Nachteile brachten. Dennoch waren Hews Geräte bei der letzen Schlacht schon von Wert gewesen, während man von Raz kaum was hörte, oder gar nichts. Das war wiederum ein Pluspunkt für Perrots Mannschaften.
Aranis hörte aufmerksam zu, bei den Erklärungen, die er aufbot.
Das erste Geschoss wurde zielsicher abgefeuert, und Hew punktete erneut mit einer schnellen Nachladezeit. Wenn der Gegner doppelt, oder dreifach so lange benötigte, gab das nur Vorteile. Brandmunition war natürlich auch umsetzbar. Und die Sache mit Metallnetzen war auch unlängst bekannt und angewendet worden.
Hew sprach auch von einer mit Schießpulver genutzten Waffe, angelehnt an die Kanonen der Seefahrer.
"Hew Perrot, mir sind solche Waffen durchaus bekannt. Lyxaxu stellt wesentlich bessere Kanonen her, als ihr es hier vorzuführen wagt. Und ich selbst habe schon in einem Piratenschiff eine Kanone in Stellung gebracht und abgefeuert. Sie ist durchaus nutzbar und erfüllt ihren Zweck. Aber, sobald das Schießpulver feucht wird, ist es unbrauchbar. Besondere Vorkehrungen müssen getroffen werden. Und wenn der Feind das Pulverlager findet, oder ein Brandpfeil seinen Weg dorthin beschreitet, kann das großen Schaden verursachen. Wendet es daher verteilt auf kleinere Verbände an. Nutzt wie auf einem Schiff Pulveraffen, die das Pulver aus sicheren Bereichen im Hintergrund zu den Waffen bringen."
Raz wusste nicht, ob er über Hew lachen oder üder die Schmerzen seiner Fingernägel fluchen sollte, die sich nun ebenfalls Nervös in die Armlehnen gruben, so fest griff er zu. Hew selbst schien nervös und zu schwitzen, tupfte sich gelegentlich mit einem Tuch die Stirn. Aber er schien sich auch zu entspannen. Sein erster Schlag war ein Erfolg. Zudem bekam er Ratschläge der Königin, die selbst wohl schon mit derartigen Dingen handhabte. Sie gab ihm gewissermaßen die Zustimmung. Wenn er jetzt noch an Lyxaxus Qualitäten ranreichen sollte ....
Raz knurrte Hew an. "Pahh, deine Geräte sind nichts weiter als Standardmittel, die jeder hat. Und Zwerge sind schlaue Burschen. Und sie sind zäh. Ich wollt mit bekannten Mitteln eine Zwergenfestung stürmen, die nicht nur Mauern aus dicken Steinquadern besitzt, sondern auch deren Truppen einiges wegstecken können. Sie haben sicher Abwehmaßnahmen für Katapultangriffe, da bin ich mir sicher."
Selbstverständlich musste er Hes Material so schlecht hinstellen wie möglich. Wie könnte er es wagen, nicht an solche Kleinigkeiten gedacht zu haben. Dennoch hatte seine Vorführung Erfolg gebracht und Aranis schien zufrieden.
"Schickt Boten nach Padmoor, zu den dortigen Werkstätten. Sie sollen mit der Herstellung vorort beginnen. Ihr folgt alsbald und werdet höchstpersönlich den Bau beaufsichtigen, und eine entsprechende Anzahl rechtzeitig fertigstellen. Mit Truppen und Ausrüstung benötigen wir sicher zwei Tage von dort bis zum Tor und zur Mauer. Ihr habt also nur Zeit bis zwei Tage vor dem Angriff. Enttäuscht micht nicht. Ihr wisst, was demjenigen Droht, der mich unzufrieden stimmt?", meinte Aranis, und Raz nickte. Er würde ganz sicher nicht für diesen Einfallspinsel schuften wollen. Hew sollte vor ihm im Staub kriechen, und Stiefel lecken.
Nun, naxhdem Hew mit seiner Vorstellung geendet hatte, bot Aranis Raz an, sein Gerät vorzuführen. Zufrieden grinsend, wie ein Bengel der es kaum noch abwarten konnte, einem etwas tolles zu zeigen, kicherte er und ließ Signal geben. Die Faust von Aranis war bereits in Position gerollt worden, ganz so, wie in einer echten Schlacht auf das Ziel ausgerichtet.
"Eure Majestät, wir beginnen nun mit dem Abriss der Mauer. Wie ihr seht, habe ich sie verstärken lassen, mit Felsen aus dem Steinbruch. Ich versuche die Qualität der Camisser Wallmauern bestmöglichst zu simulieren. Zunächst werden wir die Faust an die Mauer bringen müssen."
Er wedelte mit der Hand und langsam rollte das Gerät an. Er erklärte das unten im Fahrgestell 28 Pferde angebunden waren, und eine große Anzahl an Arbeitern zusätzlich mitschoben und auch die Lenkachse bediente. Geschützt waren sie durch eine mit Klingen versehende Metallkettenschürze, die über den Boden schliff, so einen undurchdrttinglichen Vorhang bot, der dennoch flexibel zum Untergrund blieb. Über ihnen gab es eine Lauframpe, wo der Stamm mit der Metallfaust und die Rammer standen. Sie würden die Faust zurückziehen und in einer Verankerung arretierin. Zusätzlich sollte eine Feder mit Gegengewicht gespannt werden. Anweisungen gab es von oben aus dem Aussichtsturm, der zusätzlich mit Schützen oder auch Magiern stationiert werden konnte. Der Rest war vollkommen vor feindlichen Angriffen abgeschirmt, und auch gegen Feuerangriffe gab es nötige Löschvorbereitungen, und wenig brennbare Materialien an der Außenpanzerung.
Die Faust erreiche die Mauer und das Gerät blieb stehen.
Erneut gab Raz ein Signal, und dann dauerte es ein paar Sekunden, bis eine rötlich schimmernde Eisenfaust vorn aus dem Turm schnellte und gegen die Felsen krachte. Es gab nen ordentlichen Rumms und einer der Felsen bekam einen sichtbaren Riss. Dann wurde der Rammbock wieder eingeholt und nach 30 weiteren sekunden schnellte er wieder vor, und zerbrach den Felsen. Noch zweimal wiederholte er die Prozedur und nach gut 2 Minuten brach die verstärkte Steinmauer zusammen.
Aranis selbst schien mit jedem Rammstoß zufriedener und erwartungsvoller zu schauen. Bot sich hier tatsächlich der Anblick einer nicht magischen Art, eine schier undurchbrechliche Wallmauer der Zwerge zum Einsturz zu bringen?
Und Alf war noch nicht fertig. Er kicherte und gab erneut Signal. Eine Truppe aus 25 Soldaten marschierte im Laufschritt auf das Gerät zu, an dessen hinterem Ende eine Rampe runtergelassen wurde.
"Seht, euer Majestät. Jetzt öffnen wir die Faust, die ein großes Loch in die Mauer geschlagen hat. Im Turm wird der Rammbock nun in die Höhe gezogen, so das sie Lauframpe frei wird. Wir schieben vorn eine weitrere im Boden verbaute Rampe vor, wie eine Brücke, so das wir ohne all zu große Mühen nun Soldaten durch dire Faust leiten und die gegnerischen Festungsanlagen erstürmen können. Auch sie sind dabei vollkommen vor Schützen abgesichert, sobald sie im Inneren laufen. Nur der Feind muss seine Verteidigung erst noch neu organisieren, ehe er mit dieser Überraschung fertig werden könnte. Genug Zeit also, ausreichend Soldaten hinter die Mauern zu befördern. So können wir ganze Festungen einnehmen, ohne den Mauern zu viel Schaden zuzuführen, die hinterher dank Hews Geräten mühselig wieder ausgebessert werden müssen., hehehe."
Selbst Aranis schien zu lachen. Sie nickte wohlwollend zu Raz und dankte ihm für diese Vorführung. "Ja, ihr habt wahrlich eine Schreckensmaschine erfunden. Aber wie gedenkt ihr, dieses Ungetüm rechtzeitig nach Camisse zu befördern?"
Raz gackerte erneut und rieb sich schon die Hände. "Ganz einfach, eure Majestät. Der schwere Rammbock und der Aussichtsturm werden abmontiert. Sie werden seperat auf Transportwagen nach Camisse gebracht, das das wir das Gewicht halbieren. Auch die Kettenschürze bauen wir erst vorort wieder an. Die Zugmannschaften kommen dann mit der Faust auf gleicher Marschgeschwindigkeit voran."
"Ausgezeichnet, Raz. Ich kann es kaum abwarten, bis ihr eure Waffe gegen den Wall verwendet. Ihr habt mich heute beide zufrieden gestellt. Ich erwarte vollen Einsatz bei der Schlacht. Camisse muss fallen."
Sie erhob sich und starrte nochmals zu der Waffe, die ihren Namen trug. Dann verschwand sie in der Kutsche und fuhr wieder fort. Raz brach innerlich zusammen. Was hätte nicht alles schief gehen können,nachdem Hew solch Erfolg hatte mit seinen Geräten. Er baute sich damit auf, vor Hew anzugeben, Aranis Augen auf seine Maschine gebunden zu haben. Lachend humpelte er zur Faust hinüber, ließ Hew allein zurück. Der hatte bestimmt eh schon die Weinflasche geleert, um sein Zittern zu verbergen.
Eine Sache hatte Raz nicht bedacht, das Hew Spionage und Sabotage betrieben hatte. Raz kosten waren explodiert und er war so gut wie Bankrott. Einige Arbeitsschritte mussten häufig wiederholt werden, bis er eine andere Form der Berichterstattung anordnete, da offenbar Anweisungen schlecht weitergereicht wurden. Trotzdem hatte er es geschafft.
Jemand kam zu Perrot und sprach ihn an. "Sir Perrot, ich mache Meldung aus Raz Werkstätten. Mir kam zu Ohren, das es wohl im Fahrgestell zu Problemen kam. Angeblich sei das Holz zu dünn gesägt worden, so das es fast auseinanderbrach. Einsenbesvhläge hatte man zur Verstärkung draufgeschlagen, und verschraubt. Ich denke, für eine erfolgreiche Sabotage, vielleicht bei der Schlacht selbst, könnten wir dafür sorgen, das seine Maschine wie eine Faust der Lächerlichkeit einschlagen wird. Wenn sie zusammenbricht, bevor die Mauer fällt, könnten wir gezielt mit den Kanonen oder schweren Felsbrocken das Loch freischießen, und selbst den Ruhm ernten, den Raz für sich beansprucht. Was haltet ihr davon?"
Aranis hörte aufmerksam zu, bei den Erklärungen, die er aufbot.
Das erste Geschoss wurde zielsicher abgefeuert, und Hew punktete erneut mit einer schnellen Nachladezeit. Wenn der Gegner doppelt, oder dreifach so lange benötigte, gab das nur Vorteile. Brandmunition war natürlich auch umsetzbar. Und die Sache mit Metallnetzen war auch unlängst bekannt und angewendet worden.
Hew sprach auch von einer mit Schießpulver genutzten Waffe, angelehnt an die Kanonen der Seefahrer.
"Hew Perrot, mir sind solche Waffen durchaus bekannt. Lyxaxu stellt wesentlich bessere Kanonen her, als ihr es hier vorzuführen wagt. Und ich selbst habe schon in einem Piratenschiff eine Kanone in Stellung gebracht und abgefeuert. Sie ist durchaus nutzbar und erfüllt ihren Zweck. Aber, sobald das Schießpulver feucht wird, ist es unbrauchbar. Besondere Vorkehrungen müssen getroffen werden. Und wenn der Feind das Pulverlager findet, oder ein Brandpfeil seinen Weg dorthin beschreitet, kann das großen Schaden verursachen. Wendet es daher verteilt auf kleinere Verbände an. Nutzt wie auf einem Schiff Pulveraffen, die das Pulver aus sicheren Bereichen im Hintergrund zu den Waffen bringen."
Raz wusste nicht, ob er über Hew lachen oder üder die Schmerzen seiner Fingernägel fluchen sollte, die sich nun ebenfalls Nervös in die Armlehnen gruben, so fest griff er zu. Hew selbst schien nervös und zu schwitzen, tupfte sich gelegentlich mit einem Tuch die Stirn. Aber er schien sich auch zu entspannen. Sein erster Schlag war ein Erfolg. Zudem bekam er Ratschläge der Königin, die selbst wohl schon mit derartigen Dingen handhabte. Sie gab ihm gewissermaßen die Zustimmung. Wenn er jetzt noch an Lyxaxus Qualitäten ranreichen sollte ....
Raz knurrte Hew an. "Pahh, deine Geräte sind nichts weiter als Standardmittel, die jeder hat. Und Zwerge sind schlaue Burschen. Und sie sind zäh. Ich wollt mit bekannten Mitteln eine Zwergenfestung stürmen, die nicht nur Mauern aus dicken Steinquadern besitzt, sondern auch deren Truppen einiges wegstecken können. Sie haben sicher Abwehmaßnahmen für Katapultangriffe, da bin ich mir sicher."
Selbstverständlich musste er Hes Material so schlecht hinstellen wie möglich. Wie könnte er es wagen, nicht an solche Kleinigkeiten gedacht zu haben. Dennoch hatte seine Vorführung Erfolg gebracht und Aranis schien zufrieden.
"Schickt Boten nach Padmoor, zu den dortigen Werkstätten. Sie sollen mit der Herstellung vorort beginnen. Ihr folgt alsbald und werdet höchstpersönlich den Bau beaufsichtigen, und eine entsprechende Anzahl rechtzeitig fertigstellen. Mit Truppen und Ausrüstung benötigen wir sicher zwei Tage von dort bis zum Tor und zur Mauer. Ihr habt also nur Zeit bis zwei Tage vor dem Angriff. Enttäuscht micht nicht. Ihr wisst, was demjenigen Droht, der mich unzufrieden stimmt?", meinte Aranis, und Raz nickte. Er würde ganz sicher nicht für diesen Einfallspinsel schuften wollen. Hew sollte vor ihm im Staub kriechen, und Stiefel lecken.
Nun, naxhdem Hew mit seiner Vorstellung geendet hatte, bot Aranis Raz an, sein Gerät vorzuführen. Zufrieden grinsend, wie ein Bengel der es kaum noch abwarten konnte, einem etwas tolles zu zeigen, kicherte er und ließ Signal geben. Die Faust von Aranis war bereits in Position gerollt worden, ganz so, wie in einer echten Schlacht auf das Ziel ausgerichtet.
"Eure Majestät, wir beginnen nun mit dem Abriss der Mauer. Wie ihr seht, habe ich sie verstärken lassen, mit Felsen aus dem Steinbruch. Ich versuche die Qualität der Camisser Wallmauern bestmöglichst zu simulieren. Zunächst werden wir die Faust an die Mauer bringen müssen."
Er wedelte mit der Hand und langsam rollte das Gerät an. Er erklärte das unten im Fahrgestell 28 Pferde angebunden waren, und eine große Anzahl an Arbeitern zusätzlich mitschoben und auch die Lenkachse bediente. Geschützt waren sie durch eine mit Klingen versehende Metallkettenschürze, die über den Boden schliff, so einen undurchdrttinglichen Vorhang bot, der dennoch flexibel zum Untergrund blieb. Über ihnen gab es eine Lauframpe, wo der Stamm mit der Metallfaust und die Rammer standen. Sie würden die Faust zurückziehen und in einer Verankerung arretierin. Zusätzlich sollte eine Feder mit Gegengewicht gespannt werden. Anweisungen gab es von oben aus dem Aussichtsturm, der zusätzlich mit Schützen oder auch Magiern stationiert werden konnte. Der Rest war vollkommen vor feindlichen Angriffen abgeschirmt, und auch gegen Feuerangriffe gab es nötige Löschvorbereitungen, und wenig brennbare Materialien an der Außenpanzerung.
Die Faust erreiche die Mauer und das Gerät blieb stehen.
Erneut gab Raz ein Signal, und dann dauerte es ein paar Sekunden, bis eine rötlich schimmernde Eisenfaust vorn aus dem Turm schnellte und gegen die Felsen krachte. Es gab nen ordentlichen Rumms und einer der Felsen bekam einen sichtbaren Riss. Dann wurde der Rammbock wieder eingeholt und nach 30 weiteren sekunden schnellte er wieder vor, und zerbrach den Felsen. Noch zweimal wiederholte er die Prozedur und nach gut 2 Minuten brach die verstärkte Steinmauer zusammen.
Aranis selbst schien mit jedem Rammstoß zufriedener und erwartungsvoller zu schauen. Bot sich hier tatsächlich der Anblick einer nicht magischen Art, eine schier undurchbrechliche Wallmauer der Zwerge zum Einsturz zu bringen?
Und Alf war noch nicht fertig. Er kicherte und gab erneut Signal. Eine Truppe aus 25 Soldaten marschierte im Laufschritt auf das Gerät zu, an dessen hinterem Ende eine Rampe runtergelassen wurde.
"Seht, euer Majestät. Jetzt öffnen wir die Faust, die ein großes Loch in die Mauer geschlagen hat. Im Turm wird der Rammbock nun in die Höhe gezogen, so das sie Lauframpe frei wird. Wir schieben vorn eine weitrere im Boden verbaute Rampe vor, wie eine Brücke, so das wir ohne all zu große Mühen nun Soldaten durch dire Faust leiten und die gegnerischen Festungsanlagen erstürmen können. Auch sie sind dabei vollkommen vor Schützen abgesichert, sobald sie im Inneren laufen. Nur der Feind muss seine Verteidigung erst noch neu organisieren, ehe er mit dieser Überraschung fertig werden könnte. Genug Zeit also, ausreichend Soldaten hinter die Mauern zu befördern. So können wir ganze Festungen einnehmen, ohne den Mauern zu viel Schaden zuzuführen, die hinterher dank Hews Geräten mühselig wieder ausgebessert werden müssen., hehehe."
Selbst Aranis schien zu lachen. Sie nickte wohlwollend zu Raz und dankte ihm für diese Vorführung. "Ja, ihr habt wahrlich eine Schreckensmaschine erfunden. Aber wie gedenkt ihr, dieses Ungetüm rechtzeitig nach Camisse zu befördern?"
Raz gackerte erneut und rieb sich schon die Hände. "Ganz einfach, eure Majestät. Der schwere Rammbock und der Aussichtsturm werden abmontiert. Sie werden seperat auf Transportwagen nach Camisse gebracht, das das wir das Gewicht halbieren. Auch die Kettenschürze bauen wir erst vorort wieder an. Die Zugmannschaften kommen dann mit der Faust auf gleicher Marschgeschwindigkeit voran."
"Ausgezeichnet, Raz. Ich kann es kaum abwarten, bis ihr eure Waffe gegen den Wall verwendet. Ihr habt mich heute beide zufrieden gestellt. Ich erwarte vollen Einsatz bei der Schlacht. Camisse muss fallen."
Sie erhob sich und starrte nochmals zu der Waffe, die ihren Namen trug. Dann verschwand sie in der Kutsche und fuhr wieder fort. Raz brach innerlich zusammen. Was hätte nicht alles schief gehen können,nachdem Hew solch Erfolg hatte mit seinen Geräten. Er baute sich damit auf, vor Hew anzugeben, Aranis Augen auf seine Maschine gebunden zu haben. Lachend humpelte er zur Faust hinüber, ließ Hew allein zurück. Der hatte bestimmt eh schon die Weinflasche geleert, um sein Zittern zu verbergen.
Eine Sache hatte Raz nicht bedacht, das Hew Spionage und Sabotage betrieben hatte. Raz kosten waren explodiert und er war so gut wie Bankrott. Einige Arbeitsschritte mussten häufig wiederholt werden, bis er eine andere Form der Berichterstattung anordnete, da offenbar Anweisungen schlecht weitergereicht wurden. Trotzdem hatte er es geschafft.
Jemand kam zu Perrot und sprach ihn an. "Sir Perrot, ich mache Meldung aus Raz Werkstätten. Mir kam zu Ohren, das es wohl im Fahrgestell zu Problemen kam. Angeblich sei das Holz zu dünn gesägt worden, so das es fast auseinanderbrach. Einsenbesvhläge hatte man zur Verstärkung draufgeschlagen, und verschraubt. Ich denke, für eine erfolgreiche Sabotage, vielleicht bei der Schlacht selbst, könnten wir dafür sorgen, das seine Maschine wie eine Faust der Lächerlichkeit einschlagen wird. Wenn sie zusammenbricht, bevor die Mauer fällt, könnten wir gezielt mit den Kanonen oder schweren Felsbrocken das Loch freischießen, und selbst den Ruhm ernten, den Raz für sich beansprucht. Was haltet ihr davon?"
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