[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew


      Ihre Angst war groß, dass Don es in den falschen Hals bekommen wird, dabei wollte Waleria einfach nicht, dass er sich Sorgen machte, dass er sich darauf konzentrierte und damit vielleicht noch Fehler machen wird, oder es ihm selbst nicht gut gehen wird. Normalerweise war die Blondine einfach immer nur für sich, sie war es gar nicht gewohnt sich um andere Sorgen zu machen, oder eben jemanden zu haben, der sich um sie selbst sorgte. Er durfte es ihr nicht übel nehmen, dass sie noch lernte, was es hieß eine richtige Beziehung zu führen, denn bisher war sie immer vor der Verantwortung abgehauen, wenn es zu so etwas kommen sollte. Er war ihr wichtig geworden, er hatte es geschafft sie davon zu überzeugen eine Beziehung einzugehen und bisher bereute sie es wirklich nicht, aber Waleria hatte noch vieles zu lernen. Doch wie es schien bekam es der Agent in den falschen Hals und nach seinen Worten wendete er sich auch gleich ab, ließ die Frau alleine im Flur stehen. Sie seufzte, ehe sie ihren Rücken und den Kopf an die Wand anlehnte, um mal für einen Moment durch zu atmen. Was erwartete er von ihr nur? Es waren Gefühle, Erinnerungen, Probleme mit denen sie normalerweise nicht zu kämpfen hatte und sie waren sich doch alle dessen bewusst, dass Don sie ausschließen wird, sobald sie zugibt, dass es ihr psychisch nicht gut geht. Das hier war ihre Angelegenheit, das hier war ihr Problem, welches sie bekämpfen musste, da konnte sie nicht einfach ausgeschlossen werden..
      Sie nahm sich den Moment, nahm den Abstand zu Don, ließ ihm seinen Abstand, bevor sie noch einmal tief durch atmete und das Wohnzimmer betrat, in welchem der Esstisch stand. Waleria wollte helfen, Don deckte den Tisch, dementsprechend blickte sie in Richtung der Küche, um Sophia zu helfen. Ihr Baby auf dem Arm fing an zu weinen, es war erstaunlich, dass diese Frau es generell schaffte alles mit einem Kind auf dem Arm zu erledigen, doch kaum war Waleria in ihrer Sicht schon wurde dem Agent das Baby in die Hand gedrückt, um es für den Moment zu halten. Ein Baby.. In Walerias Armen.. Eine wirklich ungewohnte Situation, aber ihre Verwirrtheit glich der Verwirrtheit des Babys, welches sofort still wurde und die Blondine mit riesigen Augen ansah. Zu der komplett merkwürdigen Situation gesellte sich Toby, der die Wohnung betrat und scheinbar die Stimmung bemerkte, die hier herrschte. Seine Kinder liefen direkt auf ihn zu, um ihn zu umarmen, nur das Baby behielt Waleria auf dem Arm, versuchte es richtig zu halten, um diesem nicht zu schaden. "Sehr gut", kommentierte sie die Leitung, die ihr als Sicher deklariert wurde, nach dem Essen konnte sie sich dem Anruf beim Benjamin widmen.
      Das Baby gewöhnte sich scheinbar an die junge Frau, denn die Unzufriedenheit, die vorher auf dem Arm seiner Mutter herrschte kam wieder und mit dem quengelndem Baby fing Waleria an hin und her zu schaukeln, um es irgendwie zu beruhigen. Sie hatte keinerlei blassen Schimmer von Babys.. "Ich würde keinen anderen Weg kennen, der an einer Verhaftung vorbei läuft", gab sie ehrlich zu und fing an sich durch den Raum zu bewegen, um das Baby zu beruhigen. Sah so ein normaler Alltag aus? Laute Kinder, ein weinendes Baby, Streit mit seinem Partner, schlechte Stimmung? "Ich brauche Informationen.. Ich muss wissen, was mir genau vorgeworfen wird.. Wenn ich mich stelle, dann gibt es kein Zurück mehr". Und definitiv keinen Don, der da rein spaziert, um gleich auch noch im Gefängnis zu landen! Doch ihr Gespräch wurde von Sophia unterbrochen, die Töpfe an den Tisch brachte und andeutete, dass man sich setzen solle. Das Baby konnte sie noch nicht abnehmen und so spielte Waleria weiterhin die Nanny.
      "Wir müssen uns noch über das Positionieren unterhalten", entgegnete Toby, der sich an den Tisch mit seinen Kindern setzte. Er wollte das letzte Wort behalten, immerhin war es alles seins. "Keine Dienstgespräche am Esstisch", ermahnte ihn Sophia, die die Schüssel mit dem Salat an den Tisch brachte und anfing das Essen zu verteilen. Waleria bekam es hin das Baby still zu halten, innerlich war sie schon ein klein wenig stolz auf sich, denn mit den Grimassen, welche sie für das Baby zog, entlockte sie ihm sogar ein kleines Lachen.

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich hasste er es mit jemanden entweder per Diskussion oder Streit auseinander zu gehen, und sei es vielleicht nur für ein paar Minuten gewesen, weil man nie wissen konnte, was in den nächsten Minuten danach passieren könnte. Don erinnerte sich noch sehr gut an den Moment als er noch ein kleiner Schuljunge war, mit seinem Vater im Wagen gerade auf dem nach Hause war und die beiden über eine Sache, an welche er sich heute nicht mehr erinnerte, stritten als ihnen seitlich plötzlich einen anderes Auto reinfuhr. Don wachte zwar erst im Krankenhaus wieder auf aber für seinen Vater sah es an diesen Tag nicht besonders gut aus, da es die Seite des Fahrers gewesen war, welche erwischt wurde. Don hätte es sich niemals verzeihen können wenn er damals gestorben wäre aber zum Glück hatte es sich da jemand anders überlegt gehabt. Seitdem achtete er stets darauf, dass man im Guten auseinander ging, da man nie wissen konnte, wann es zu spät war. Jedoch ließ ihn diesmal Waleria keine andere Wahl und bevor er was aussprach, was er danach bereuen könnte, ging er erstmal auf Abstand um seine Gedanken zu ordnen und konzentrierte sich darauf den Tisch für alle zu decken. Dabei beobachtete er die beiden Frauen, besonders Waleria, als ihr das Baby in die Arme gedrückt wurde und dieses plötzlich aufhörte zu weinen. Etwas verwundert war er über dessen Reaktion schon gewesen und wie es schien hatte die blondhaarige wohl ein gutes Händchen für Babys gehabt, was Don ein sanftes Lächeln auf die Lippen zauberte. Man konnte ja sehen, dass sie gut mit Sophia's Kindern konnte aber, dass sie auch gut mit Babys konnte? Don war nun wirklich nicht dafür geschaffen gewesen...lag aber wahrscheinlich eher daran, dass er des Öfteren mit David überfordert war als dieser noch ein Baby war.
      Auch Toby ließ nicht lange auf sich warten, welcher plötzlich durch die Einganstüre zu ihnen ins Wohnzimmer stieß und erklärte, dass für das Telefonat alle Leitungen sicher gemacht wurden. Kurz darauf bestätigte auch der schwarzhaarige schon, dass auch ihr Plan bereit stand und sie jederzeit starten konnten was Toby wiederrum dazu brachte Waleria zu fragen ob es wirklich keinen anderen Weg gab. Sie war genauso für ihn Familie gewesen, weshalb, auch wenn er es nicht so offen zeigte, sich stets Sorgen um sie machte. Klar, Waleria hatte noch Don bei sich gehabt aber den Agenten kannte er nicht so gut wie sie und dies war noch genauso ein Grund seiner Sorge ihres Wohls gewesen. Die beiden Männer wurden etwas ruhiger während Waleria das Wort ergriff, welche selbst meinte keinen anderen Weg zu kennen um einer Verhaftung zu entgehen. Don hatte stets selbst schon jegliche Möglichkeiten in Betracht gezogen um all dies überhaupt zu entgehen aber da er ehrlich gesagt die CIA nicht so gut kannte wie es Waleria tat, war es für ihn selbst schon sowas wie fast unmöglich gewesen einen passenderen Weg zu finden. Daher blieb ihm nichts anderes übrig als sich ihren Plan anzuschließen aber dennoch zu schauen, dass alles reibungslos über die Bühne ging. "Kann man nur hoffen, dass auch Benjamin das liefert was du brauchst" sprach nun auch der schwarzhaarige Agent aus, welcher sich eine zeitlang erstmal zurückgehalten hatte. Wenn er nochmals an die Situation dachte als er dem Typen einen Besuch abgestattet hatte, lag seine Sichtweise eher gering darauf, dass es auch funktionierte. Sollte Waleria wirklich gefangen genommen werden, gab es für ihn so gut wie keine Chance ihr zu helfen. Natürlich würde Don jegliche Optionen in Betracht ziehen und alles versuchen was in seiner Macht stand aber die Angst sie nie wieder zu sehen lag doch wie ein schwerer Stein in seinem Magen. War das auch der Grund warum er so übervorsichtig ihr gegenüber war? Vielleicht sollte er Waleria mehr Vertrauen was ihre Einsätze betraf? Diese Seite in ihm abzulegen fiel ihm schon immer schwer da es Don eigentlich immer war, der die Frauen beschützen wollte. Aber Waleria war sichtlich auch selbst in der Lage sich zu schützen. Ein leichter Seufzer entglitt ihm als sein Kopf für einen kurzen Moment all diese Gedanken durchspielte als plötzlich Sophia im nächsten Augenblick schon mit den Töpfen zum Esstisch kam und Toby ermahnte jetzt nicht über die Arbeit zu reden, welcher wohl noch mit ihm über die Positionen der Leute sprechen wollte. Leicht glitt sein Blick zurück zur blondhaarigen Agentin, welche immernoch das Baby im Arm trug, als dieses anfing zu lachen und er sehen konnte warum, weshalb er selbst dabei schon etwas lächeln musste. Sie wäre bestimmt eine super Mutter geworden und wäre dies auch bestimmt jetzt noch. "Magst du sie vielleicht in die Wiege legen?" fragte Sophia Waleria mit einem liebevollen Blick als selbst sie beobachten konnte wie gut die Agentin mit ihrem Baby konnte. Sie wusste, dass gerade das Familienleben eigentlich nichts für sie war, aber dennoch schien sie ein gutes Händchen dafür zu haben.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria und Kinder war eigentlich keine sehr gute Kombi, denn die Blondine vermied es mit jungen Erwachsenen in Kontakt zu treten, sie kam mit ihnen nicht sehr klar, war sich nicht sicher, wie sie wirklich mit ihnen umzugehen hat. Es gab in der Vergangenheit einfach viele Vorfälle, in denen sie von Kindern abgeneigt wurde, aber es war für die Agentin auch definitiv klar, dass sie keine eigenen haben wollte. Sie würde keine gute Mutter abgeben, vielleicht auch, weil sie selbst keine als Beispiel hatte, weil sie nicht wusste, wie man sich als eine Mutter verhielt. Nicht jeder musste Kinder in die Welt setzen und wenn man nicht mit ihnen umgehen konnte, dann sollte man einfach dazu stehen und einsehen, dass es das Beste war ihnen nicht alles zu ruinieren. Ob sie wegen ihrer Mutter so sehr abgeneigt war konnte die Frau selbst nicht sagen, aber es lief vermutlich darauf hinaus, denn der Verlust ihrer Mutter nagte noch immer sehr an ihr.
      Es überraschte vermutlich alle, dass Waleria jetzt ganz gut mit Sophias Baby klar kam, doch sie machte einfach das Beste aus der Situation, in welche sie ungewollt rein gesteckt wurde, kaum wurde ihr das Baby einfach in die Hände gedrückt. Die Kleine war schon irgendwie süß, jedenfalls brachte ihr Lachen die Frau gleich mit zum Schmunzeln, aber auf Dauer würde das sicherlich nicht so bleiben. Kinder waren anstrengend, sie brauchten Liebe und Zuneigung, etwas, was sie schon ihrem Freund kaum geben konnte, wie sollte sie es nur einem Kind geben?
      Ihnen wurde es untersagt am Tisch beim gemeinsamen Essen über die Arbeit zu sprechen und so wurde es auch still um dieses Thema, während Toby seinen Kindern das Fleisch klein schnitt, weil sie damit nicht klar kamen. Waleria war für den Moment noch etwas mit dem Baby beschäftigt, es lachte und quengelte in diesem Moment nicht mehr und sie war schon ein klein wenig stolz auf sich das geschafft zu haben. Sie bekam die Erlaubnis die kleine in die Wiege zu legen, da nickte die Agentin auch klein und erhob sich langsam, mit dem Baby auf den Armen, um in Richtung Wiege zu laufen. "Magst du sie nicht gleich alle mitnehmen?", fragte Toby mit einem Grinsen im Gesicht. "Ich meine, du machst es so gut". Waleria schüttelte gleich den Kopf, während sie das Kind vorsichtig ablegte und gleich das Karussell über dem Kopf aufdrehte, damit es sich bewegen konnte. "Ich wäre eine furchtbare Mutter.. Wenn du verzogene Kinder zurück haben möchtest können wir noch einmal darüber reden". Sophia blickte selbst zu ihrer Jüngsten, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung war, bevor sie sich ihrem Essen zu widmete, was auch Waleria tat.
      "Also wirklich keine Kinder?", fragte Toby noch einmal nach und blickte zu Don, um seine Meinung dazu zu sehen. "Keine Kinder für mich", bestätigte es ihm Waleria, dieses Thema war für sie definitiv klar.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Selbst für Don war es ein schöner Anblick gewesen wie gut Waleria mit dem Baby zurecht kam. Ein wenig wusste er ja schon von ihrer Vergangenheit und, dass gerade Beziehungen oder sich bei jemanden fallen zu lassen ihr doch schwer fiel geschweige denn noch eine Überwindung für sie darstellte aber sie schaffte es schon mal sich wenigstens ihm ein wenig zu öffnen auch wenn noch einige Bausteine zwischen den beiden standen. Dass sie aber auch so gut mit der Kleinen in ihren Armen konnte, war dann doch etwas überraschend gewesen. Vermutlich nicht nur für ihn sondern auch für Waleria selbst. Ob sie jemals Kinder haben wollte? Wahrscheinlich eher weniger wenn man sich ihr Leben so ansah. Als Agent, und da konnte er selbst aus Erfahrung reden, hatte man im privaten Bereich kein einfaches Leben gehabt. Die Chance dabei den Partner mitreinzuziehen war ziemlich hoch gewesen weshalb es immer gefährlich war jemanden an sich ran zu lassen. Aber bei den beiden war es was komplett anderes gewesen. Don als auch Waleria konnten sehr gut auf sich selbst aufpassen.
      Nachdem Sophia fragte ob sie das Baby selbst in die Wiege legen wollte und Waleria daraufhin nickte, sah er den beiden Damen nach und hatte für einen kurzen Moment selbst ein Bild vor seinen Augen gehabt wie es wohl wäre mit ihr eine kleine Familie zu besitzen. Zu Hause zu bleiben um auf das kleine Wesen aufzupassen wäre vermutlich keine Option für die beiden gewesen aber in der Hinsicht musste man halt schon immer Kompromisse finden. Auch sein Dad wäre sicher von kleinen Walker's nicht abgeneigt gewesen. Nein! Eher lag er seinen beiden Söhne sowieso schon in den Ohren damit, dass er endlich Enkelkinder haben wollte. David hatte ja seine Freundin, wobei Don da selbst sah, dass es im Moment nicht weiterging und, dass Don eine Frau fürs Leben fand, schloss sein Vater sowieso schon aus, da er seine Sichtweise auf Beziehungen mit seinem Job verbunden, kannte. Doch nun hatte er Waleria an seiner Seite, somit sah das Ganze schon komplett anders aus, oder? Ein sanftes Lächeln setzte sich auf seine Lippen als er der Konversation zwischen Toby und der blondhaarigen horchte. Dass diese Familie verzogene Kinder zurückbekommen würden, war selbst in seinen Augen wahrscheinlich gewesen und irgendwie konnte er sich auch schon bildlich vorstellen wie das aussehen würde, weshalb er kurz lachen musste. "Also riskieren würde ich es nicht, Toby" gab er scherzend dazu als sein Blick auf Waleria ging, welche mit Sophia zum Esstisch zurückkehrten nachdem das Baby hingelegt wurde. Dass sie aber eine furchtbare Mutter sein würde, glaubte er irgendwie nicht. Selbst er würde als Vater oft überfordert sein und nicht wissen ob es richtig war was er immer tat aber war das nicht gerade das was Eltern ausmachten? In dieser Rolle war niemand perfekt gewesen. Auch seine Eltern nicht, wenn er oft zurückdachte wie einiges hätte anders ablaufen können aber es gab kein Handbuch für diese Rolle. Man musste komplett alleine alles herausfinden und dies würden auch sicher die beiden schaffen. Doch etwas verwundert war er dann doch gewesen als Don hörte, dass Waleria keine Kinder wollte. War ihr das wirklich ernst gewesen? Klar, an Kinder hätte er selbst eigentlich noch nicht wirklich nachgedacht, weil es einfach in seiner Welt unwahrscheinlich gewesen war überhaupt welche zu bekommen aber richtig ausgeschlossen hatte er es selbst nie. Die blondhaarige schien sich aber wohl ihrer Sache sicher gewesen zu sein "Da hörst du es, keine Kinder" antwortete er selbst Toby als er dessen Blick auf sich spüren konnte und lächelte dabei etwas wobei dies aber innerlich nur gespielt war als ernst gemeint. Irgendwie traf es ihn doch etwas mehr als gedacht zu hören, dass sie niemals Kinder haben wollte. Zum anderen war es aber auch sicher jetzt kein richtiger Zeitpunkt gewesen darüber nachzudenken. Es war so und fertig. Daran konnte selbst er sicher nichts ändern. "Sagt mal, wie habt ihr euch beide eigentlich kennengelernt?" wollte der Agent wissen um schnell das Thema zu wechseln und wenigstens über irgendwas reden zu können bevor alle still hier saßen und einfach nur speisen. Über die Arbeit durften sie ja nicht reden also nutzte er die Chance um die Familie noch etwas besser kennen zu lernen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria war seit Anfang an ehrlich gewesen, sie hatten schon einmal ein Gespräch über Kinder geführt, ganz am Anfang ihrer Kennenlernphase, da hatte sie schon einmal erwähnt, dass für sie so gut wie keine Kinder in Frage kommen, denn ihrer Meinung nach wäre sie kein guter Elternteil. Sie war nicht bereit ihre Karriere an den Nagel zu hängen, um sich um die Kinder zu kümmern und die ersten zwei, vielleicht auch drei Jahre muss sie genau das tun, um sich um das kleine Wesen zu kümmern, welches hilflos ohne sie erscheinen wird. Danach war eine Halbzeitstelle möglich, aber das war nichts, was Waleria wollte, sie wollte arbeiten gehen, sie wollte undercover arbeiten und sie wollte in andere Länder reisen, um ihren Job zu erledigen, das war so alles nicht möglich. Wenn sie sich ehrlich überlegen würde, dann würde sie ihre Arbeit zu sehr vermissen, dann würde sie unglücklich sein, dann würde sie sich unwohl fühlen, dass in diesem Falle Don die Möglichkeit besitzen wird sich weiterhin der Gefahr auszusetzen, dass er weiterhin sein Leben leben kann wie bisher und sie diese Möglichkeit nicht besitzt. Es heißt, dass wenn man nicht bereit war alles für seine Kinder aufzugeben man lieber keine kriegen sollte und so stand der Entschluss für Waleria relativ schnell fest. Vielleicht war es auch besser so, vielleicht würde sie sonst eines Tages unglücklich abhauen, wie es ihre Mutter getan hat, um ein besseres Leben zu führen..
      Ob es letztendlich Don traf, oder nicht war der Agentin gar nicht mal so wichtig, denn dieses Thema war etwas privates, nichts, was hier hin gehörte und vor allem war es ihre Entscheidung, ob sie ihren Körper zur Verfügung stellen wollte, um ein Kind auf die Welt zu bringen, oder nicht. Nun, vielleicht müssten sie sich in diesem Punkt irgendwann mal trennen, sollte Don nicht vielleicht ein Hausmann werden wollen, der sich vor allem auch um die Kinder kümmert und sorgt, aber sie waren gerade mal zwei Tage zusammen, hier konnte man einfach noch nicht von einem Kind sprechen, von einer Zukunft, hier sprach man erst einmal davon, dass sie ihre Beziehung überhaupt aufrecht erhalten konnten. Dementsprechend kommentierte sie es nicht, sie fing entspannt an zu essen, während Don derjenige war, der das Thema wechselte. Wie sich das andere Paar am Tisch kennen gelernt hatte? Da schmunzelte Sophia gleich.
      "Oh, unser Kennenlernen", kommentierte Toby und schüttelte sachte mit dem Kopf. "Wir kennen uns schon sehr lange.. eigentlich seit unserer Jugend", fing die Frau an und blickte zu ihrem Ehemann. "Tobias hat in der Werkstatt meines Vaters gearbeitet und schon damals krumme Dinge abgezogen..", da nickte der Mann mit dem Kopf. "Er versuchte immer mit mir zu flirten.. er wollte mich einladen, mit mir ausgehen, aber mein Vater war sehr streng und ich durfte keinerlei Kontakt zu Jungs haben". "Dann habe ich mich getraut und ihren Vater um Erlaubnis gefragt sie auszuführen.. Sie vor allem eines Tages zu meiner Frau machen zu dürfen". "Und er hat natürlich nein gesagt", erzählte Sophia grinsend weiter. "Und dann habt ihr euch heimlich getroffen?", fragte Waleria und wurde auch neugierig. Das Grinsen in derer beiden Gesichtern wurde größer. "Ich wurde schwanger und Tobias hatte keine andere Wahl, als mich zu heiraten, da konnte auch mein Vater nichts mehr sagen". Da schmunzelte auch die Agentin, kaum realisierte sie, was das bedeutete. "Meine Eltern sind vor allem sehr religiös, eine Heirat war ihnen wichtig, aus Angst vor unehelichen Kindern.. und jetzt haben wir drei Kinder zusammen und ich habe ihn an der Backe".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn er versuchte das Thema zu wechseln um so auf andere Gedanken zu kommen, war es gar nicht so einfach gewesen die Tatsache zu vergessen, dass sie keine Kinder haben wollte. Klar, sie waren erst vor 2 Tagen zusammen gekommen und eigentlich war dies in jeglicher Beziehung noch gar kein Gesprächsthema gewesen. Schließlich schaute man am Anfang, dass andere Dinge passten und aufeinander gewöhnen und einstellen musste man sich genauso aber es war nicht das erste Mal gewesen, dass die beiden sich so nahe kamen und merkten, dass der jeweils andere Interesse zeigte. Doch anscheinend war es jetzt anders. Sie waren offiziell ein Liebespaar gewesen auch wenn es noch niemand wusste. Aber wie würde es weitergehen sobald der Fall hier geklärt war und Don zurück zum FBI sowie Waleria zurück zur CIA ging? Würden sie sich dann immernoch regelmäßig sehen oder nur mehr dann wenn sie für eine heiße Dusche und paar Stunden Schlaf nach Hause kehrten? Dies war vermutlich auch noch einer der Gründe warum seine bisherigen Beziehungen nicht klappten. Niemand seiner damaligen Freundinnen, außer seine Verlobte, hatte wirklich dafür Verständnis gehabt, dass er oft auch über Nacht im Büro blieb um den aktuellen Fall zu lösen. Sie warfen ihm immer wieder vor, dass er mehr in einer Beziehung mit der Arbeit war als mit ihr und das würde sie auf Zeit nicht aushalten können. Aber Don war nun mal schon immer so gewesen. Wenn es wirklich ein heikler Fall war wo sie nicht weiterkamen, verbiss er sich manchmal zu sehr darin um alles Mögliche in Betracht zu ziehen um eine neue Spur zu finden. Selbst sein Dad hatte schon die Hoffnung bei seinen beiden Jungs aufgegeben gehabt jemals eine Schwiegertochter geschweige denn Enkelkinder zu kriegen.
      Zu seinem Glück hin begann Sophia dann schon auf seine Frage einzugehen und zu erzählen wie sich Toby und sie kennengelernt hatten. Die kleine Geschichte war wirklich amüsant und liebevoll gewesen was Don selbst ein sanftes Lächeln auf die Lippen zauberte. Er konnte sich noch gut daran erinnern als er seine Eltern fragte wie sie sich kennengelernt hatten. Selbst sein Dad hatte den Vater seiner Mutter um Erlaubnis fragen müssen ob es in Ordnung war um ihre Hand anzuhalten. Anscheinend war dies früher wirklich so gewesen, dass man ohne dem Einverständnis der Eltern dies nicht machen durfte aber heute konnte man sich das kaum vorstellen. Natürlich war es so wie in Sophia's Familie noch was anderes gewesen wenn diese religiös waren aber die wenigsten Eltern wollten dies noch durchziehen. Sie waren der Meinung, dass ihre Kinder selbst wissen mussten mit wem sie zusammen sein wollten und genau so war es auch bei ihm und seiner damaligen Verlobte gewesen. Er fragte sie gleich direkt ohne das Einverständnis ihres Vaters zu holen. "Kaum vorstellbar, dass dies heute noch jemand so durchzieht und die zukünftigen Schwiegereltern um Erlaubnis fragt" konnte sich der schwarzhaarige nicht verkneifen bis er den letzten Bissen auf seine Gabel zusammenwürfelte und speiste. "Die Meisten Fragen die Frauen gleich direkt. Die Eltern sind immer der Meinung, dass ihre Kinder dies selbst wissen müssen. Schließlich hören sie sowieso nicht auf das was ihre Eltern von den Typen halten und sollen damit selbst daraus lernen" sprach er kurz weiter. Bei seiner kleinen Geschichte hatten zwar sein Vater und seine Mutter gewusst, dass Don einer Frau einen Heiratsantrag gemacht hatte aber persönlich hatten sie die Frau noch nicht kennengelernt. Naja, so wie die Geschichte ausging, würde zumindest sein Vater sie auch nicht mehr kennenlernen. Auch Don selbst hatte seit seiner Rückkehr nach Los Angeles nichts mehr von ihr gehört gehabt. Ob es ihr wohl gut ging? Es war ja nicht gerade die feinste Art gewesen als er sie verließ. Zuerst meinte er zwar, dass es nur vorübergehend sein würde aber nachdem er sah wie es seiner Familie nach dem Tod seiner Mutter ging, konnte er sie nicht einfach so in Stich lassen und verschwinden? "Danke fürs das leckere Essen" bedankte er sich nachdem der Agent fertig geworden war.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      So wirklich Gedanken hatte sich Waleria bisher nicht gemacht, wie ihr gemeinsames Leben aussehen sollte jetzt, da sie ein Paar waren. Beide arbeiteten viel, Waleria war oft genug tagelang, wenn nicht wochenlang im Ausland, um einen ihrer Fälle zu lösen, saß bis Nachts an ihrem Laptop, oder an Akten, um irgendwie voran zu kommen. Sie führte oft genug ein Doppelleben, ging mit fremden Männern aus, um an Informationen zu kommen, spielte anderen eine andere Persönlichkeit vor, die flirtete, die weiter ging, als nur jemanden zu befragen. Ob Don damit überhaupt klar kommen wird? Ob er damit klar kommen wird, dass sie überwiegend ihren Kontakt über das Telefon halten werden? Dass sie nicht in einen gemeinsamen Urlaub fahren werden, dass sie sich beide ständig einer Gefahr aussetzen und jeder Zeit nicht nach Hause kommen könnten? Ob es Sinn ergab überhaupt eine Beziehung einzugehen, bei genau diesen Voraussetzungen? Vermutlich nicht, aber die Blondine konnte nicht leugnen, dass der Mann ihr nicht ans Herz gewachsen war. Er nervte sie oft genug, er machte sie manchmal wütend mit seinen Aussagen und dennoch erwischte sie sich dabei, wie gerne sie neben ihn doch einschlief. Er war in den Momente da gewesen, in denen kein anderer da gewesen ist und er nahm sie so, wie sie war, zwei sehr wichtige Bedingungen für eine Beziehung, wie die Frau es fand. Ob sie eine gemeinsame Zukunft hatten? Oder waren ihre Jobs genau der Punkt, an welchen sich die beiden so gut verstanden? Waleria würde keinen Streit anfangen, nur weil der Agent vor haben wird die Nacht im Büro zu verbringen.. Sie wird ihn nicht dafür verurteilen, dass er nichts unternehmen will, weil er mit seinem Job zu tun hatte, immerhin war ihr Job für sie selbst auch mit das Wichtigste. Vielleicht verstanden sie sich deshalb so gut..
      Die Geschichte des Ehepaares war schön anzuhören, war vor allem ein Themenwechsel, der hier scheinbar willkommen war. Die Frage nach den Kindern konnte Waleria wann anders mit Don klären, jetzt konzentrierte sie sich lieber auf das andere Thema. Die Eltern des Ehepaares waren ganz anders, als es vielleicht die von Don und Waleria waren, aber die Geschichte an sich war eine wirklich schöne. "In unserer Herkunft fragt man noch immer die Eltern nach der Erlaubnis.. Es ist sehr altmodisch, aber es ist immer noch sehr in den Köpfen verankert.. Oder man zeugt ein Kind, dann ist man quasi zu der Heirat gezwungen", erklärte Sophia und schmunzelte ein wenig. "Aber ich bin auch der Meinung, dass meine Kinder heiraten können, wen auch immer sie wollen". "Na, mal sehen", grinste Toby. Sophia schmunzelte und nickte auf Dons Worte zum Essen, es bedeutete ihr viel, dass es den beiden hier gefiel und das Essen ihnen schmeckte. Waleria war noch nicht ganz fertig, sie nahm sich die Zeit, der Hunger war bei ihr eigentlich gar nicht vorhanden.. "Wie habt ihr euch denn kennen gelernt?", fragte Toby die beiden Agents und biss gemütlich von seinem Essen ab. Ja, wie haben sich die beiden eigentlich kennen gelernt? Waleria grinste ein wenig. "Durch die Arbeit, was denn sonst?", nahm sie das erste Wort an sich. "Ich bin wütend und zickig in sein Büro hinein spaziert.. Seit dem muss er es leider mit mir aushalten". Beruflich natürlich.. und inzwischen auch nicht nur.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Jede Tradition war in der Hinsicht, was das Heiraten in der Familie betraf, komplett unterschiedlich gewesen. Klar, seine Eltern waren selbst etwas religiös gewesen auch wenn David und er nicht gerade in die Richtung aufgewachsen sind aber soweit er wusste, ist David's Freundin bzw. ihre Eltern noch sehr von der alten Tradition angetan während es für Don's Vater kein Problem wenn sie einfach heiraten würden ohne ihn zu fragen. Wenn dieser ein Problem mit der Partnerin seines Sohnes ein Problem hatte, dann sagte er es gleich von Anfang an und soweit er auch wusste, sah er David's Freundin sowieso schon als Familienmitglied an. Also brauchte sich da keiner sich Sorgen darüber machen. Selbst dem schwarzhaarigen glitt ein sanftes Lächeln auf die Lippen als er die Worte von Sophia und Toby horchte was das Heiraten von ihren Kindern betraf geschweige denn wenn sie heirateten. Dass der Vater da eher mehr hellhöriger wurde, gerade bei Töchtern, war vollkommen normal gewesen. Es war immer schon so gewesen, dass man bei Töchter definitiv vorsichtiger war als bei Söhnen. Ob das auch in seiner Familie so gewesen wäre, wenn Don und David noch eine Schwester hätten? Manchmal fragte er sich sowieso ob seine Eltern nur 2 Kinder wollten oder ob es für ein drittes einfach nicht reichte? Nicht, dass er David nicht liebte....er war sein kleiner Bruder und würde sogar sein Leben für ihn geben. Das hatte er doch schon bei dessen Rettung genug bewiesen, oder? Dennoch wäre vermutlich seine Vergangenheit etwas einfacher gelaufen wenn es noch jemanden wie Don in der Familie gegeben hätte und er sich nicht so alleine vorkam, wenn David die Aufmerksamkeit der Eltern auf sich zog.
      Don bedankte sich für das Essen, welches wirklich hervorragend schmeckte, nahm sein Glas in die Hand und machte gerade einen Schluck als die Frage aufkam wie sich die beiden kennengelernt hatten und er sich dabei verschluckte und zu Husten anfing. Es war nicht so, dass ihm die Frage eher unangenehm war, sondern kam diese einfach etwas überraschend. Wie sich die beiden kennengelernt hatten? Wenn er daran zurückdachte, hätte er niemals geglaubt heute mit ihr in einer Beziehung zu sein. Nein! Sogar ganz im Gegenteil. Ihr erstes Erscheinen machte Waleria ihm gegenüber sogar mehr als unsymphatisch. Zu seinem Glück hatte Wal das Wort zuerst ergriffen und angefangen zu erzählen wie sie damals in sein Büro stampfte. Zickig und wütend traf es so gut wie auf den Punkt. "Mein Bruder war zu dem Zeitpunkt verschwunden gewesen" erzählte er weiter "und da er anscheinend nicht nur dem FBI geholfen hat zu diesem Zeitpunkt, sondern auch der CIA schlossen wir uns zusammen um ihn zu finden" sprach er weiter wobei ihm der Fall oder eher gesagt die Sorge um David immernoch groß in seinem Magen lag. Die psychischen Probleme, welche er davon getragen hatte....Er wusste, dass sein Vater in diesen Moment alles alleine mit ihm ertragen musste. Vielleicht war es doch die falsche Entscheidung gewesen hierher zu kommen und unterzutauchen? Sein Vater würde ihm sicher eine Kopfwäsche geben sobald er wieder auf der Bildfläche erschien, wie er es wagen konnte ihn alleine zu lassen, warum er nicht für seine Familie da war und das all dies seine Schuld sei. Genau diese Worte würde er ihn an den Kopf werfen. Als sie ihn gerettet hatten, gab sein Vater ihm ja im Krankenhaus schon die Schuld dafür. Warum sollte es also diesmal anders sein?
      "Und habt ihr ihn dann auch gefunden?" wollte Sophia wissen, da es doch nach einem spannenden Fall klang "Ja, haben wir" kam Don zurück aus seinen Gedanken und lächelte sanft auch wenn ihm in diesen Moment so gar nicht zumute war "es hat zwar eine Weile gedauert und uns auch etliche Schwierigkeiten gebracht aber wir haben es am Ende geschafft"...."und jetzt arbeitet ihr trotz unterschiedlichen Behörden weiterhin zusammen? Ist sowas denn überhaupt erlaubt? Ich dachte immer das FBI, die CIA und was es noch für Behörden gibt arbeiten alle gegeneinander, weshalb sowas ungern gesehen wird?" fragte Sophia weiter nach. Sie hatte diesbezüglich zwar etwas Ahnung gehabt aber ihre Neugierde war manchmal schwer abzulegen. Besonders wenn es um ein Familienmitglied wie Waleria ging. Don würde eigentlich eher mehr lieber auf das wesentliche Thema mit Benjamin gerne zurückkommen aber anscheinend musste er sich solange auf das andere Thema einlassen bis alle mit dem Essen fertig waren.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war schon eine merkwürdige Zusammensetzung sehr merkwürdiger Zufälle, die dazu führte, dass die beiden Agents sich kennen lernten und irgendwo auch lieben lernten. Waleria kam noch immer nicht auf die Antwort, warum sich Don freiwillig mit ihr abgab, warum er diese Beziehung mit ihr einging und warum er noch immer nicht gegangen ist, aber ihre Verlustängste ließen sich auch von der Tatsache, dass er noch da war, leider nicht besänftigen. Es war eine Beziehung auf Probe, wie es die Blondine fand, um herauszufinden, ob sie denn überhaupt dazu fähig war eine einzugehen, oder es eher nicht der Fall war. Sie war noch immer skeptisch, aber sie fasste an dem Tisch die Geschichte der beiden mehr, oder weniger zusammen und erzählte von ihrem Auftritt in Dons Büro. Damals hatte sie nicht vor gehabt irgendwelche Freunde zu finden, geschweige denn einen festen Freund, aber man glaubte so vieles nicht, bis es einem selbst passierte. Zickig und wütend war sie in sein Büro aus Sorge David wäre vielleicht etwas passiert. Don übernahm, sprach von seinem Bruder und seinem Verschwinden, von ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit, um ihn zu finden und Waleria musste stattdessen an die Nächte denken, die sie wirklich zusammen verbracht hatten.. In einem gemeinsamen Bett. Ob sie vielleicht zu oft zu weit gegangen ist? Vermutlich, aber das war jetzt auch nicht mehr wichtig.
      "Jede der Behörden ist für ein Gebiet da.. Die CIA und das FBI verfolgen eigentlich unterschiedliche Interessen, dementsprechend ist unsere Zusammenarbeit nicht das große Problem..", jedenfalls von der Seite der CIA aus war es nicht das große Problem. "Mein Themengebiet ist ein anderes als Dons, außerdem bin ich zur Zeit sowieso suspendiert und ein gesuchter Krimineller, dementsprechend ist es mir auch egal, was meine Behörde dazu sagt". Mit einem unschuldigen Schmunzeln zuckte Waleria mit den Schultern, ehe sie ihr Glas mit Wasser in die Hände nahm, um einen Schluck daraus zu nehmen. Wie es später aussehen wird wusste sie selbst nicht, aber das konnte ja auch noch warten.. "Aber ich würde fast schon sagen, dass wir uns bezüglich der weiteren Vorangehensweise zusammen setzen sollten". Ihre blauen Augen blickten nach Toby, der seine Hände zusammen gefaltet hatte und selbst nickte. Die Kinder schienen auch fertig zu sein, es war Zeit sich dem Plan zu stellen, der der Blondine hoffentlich wieder ein freies Leben bringen kann.
      "Wir müssen runter in den Keller, es ist alles vorbereitet", Toby erhob sich und sammelte die Teller der Kinder ein, die zum Spielen geschickt wurden, da erhob sich auch die Agentin und räumte ihren Teller und das Besteck zusammen, um es in die Küche zu bringen. So viel Zeit hatten sie noch, um Sophia zu helfen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Special Agent Dominic Walker

      Mit einem musste Don ihr zustimmen: Ihre Behörden hatten definitiv unterschiedliche Interessen weshalb eine Zusammenkunft dieser beiden eher selten zusammenkam aber andererseits lag sie mit einer Sache falsch: Es war ein Problem. Zumindest für ihn und das FBI. Sein Chef war schon damals nicht gerade begeistert gewesen, dass Dominic mit einer Agentin der CIA zusammen nach David suchte. Sein Job lag schon einmal am seidenen Faden. Aber wie würde es diesmal sein, wenn er erfuhr, dass der schwarzhaarige sich kurzfristig Urlaub genommen hatte um einer Agentin von der CIA zu helfen ihren Mist aufzuräumen geschweige denn überhaupt lebend aus der Sache rauszukommen? Er benutzte seine Fähigkeiten als FBI Agent, beschaffte sich den Zutritt zu einem der Verstecke und auf die Datenbank....somit verstieß er gegen genug Regeln um ihn zu entlassen.
      Also was hatte er noch zu verlieren? Er konnte ohne Probleme wieder zurück nach Quantico gehen und dort die Ausbildung der zukünftigen Agenten übernehmen, was er vorher auch tat bevor Don nach Los Angeles kam um sich um die Familie zu kümmern bis seine Mutter starb. Danach wollte er eigentlich anschließend verschwinden aber da ihm en Jobangebot als leitender Agent der Kriminalbehörde gemacht wurde und er sah wie schlimm es noch immer seinem Vater und Bruder ging, konnte er nicht anders als es anzunehmen und sich weiter um die beiden zu kümmern. Heute hatte sich bereits alles normalisiert und sie konnten gut auf sich selbst aufpassen. Also warum dann noch hier bleiben? Klar, er hatte sein Team zusammengestellt und nun war er auch in einer Beziehung mit Waleria gewesen aber was wenn dies ebenfalls eines Tages auseinanderbricht? Sie wussten beide, dass eine Beziehung zu führen nicht gerade ihre größte Stärke war. Aber vielleicht möchte sie ja auch mit nach Quantico gehen? Solle er sie fragen?
      Weiter kam er nicht mit seinen Gedanken als die blondhaarige schließlich das ansprach weshalb sie eigentlich zu Toby und Sophia gekommen waren: Die nächsten Schritte um Benjamin zu kontaktieren. In Don's Augen wurde es sowieso schon Zeit, dass endlich was passierte. Noch weitere Wochen hier und er selbst würde vermutlich durchdrehen. Wie schaffte es Waleria nur Wochenland oder Monate lang unterzutauchen? Für ihn war dieser Job wirklich nicht gedacht gewesen. Klar, Undercover ging er hier und da schon manchmal aber das war dann nur für ein oder zwei Tage gewesen...länger nicht. Aber sie zog das ja Ewigkeiten mit sich mit. "Ich mach das schon, bitte lasst das doch stehen" lächelte Sophia alle an als diese die Teller in die Küche brachten. Sie sollten sich doch lieber auf den kommenden Einsatz konzentrieren als ihr zu helfen, auch wenn sie dies natürlich willkommen hieß. Aber sie waren alle Familie gewesen, daher sah es Sophia nicht als notwendig.
      Nachdem dies auch erledigt war, folgte Don Waleria und Toby runter in den Keller wo bereits alles vorbereitet war um Benjamin zu kontaktieren. Für das, dass hier eigentlich das Dorf wie ein armes Viertel aussah, waren die Geräte hochmodern gewesen. Woher hatte Toby all diese Dinge überhaupt? Zusätzlich hingen auch einige Pläne an den Wänden sowie waren auch noch weitere Geräte und Ausstattungen vorhanden gewesen. Es wirkte schon fast wie eine kleine Basis hier unten aber auf der anderen Seite des Kellers war es wieder der normale Familienkeller gewesen, wo sie alles sammelten. Sei es alte Sachen der Kinder, Kartons oder was man sonst noch alles aufhob. Soweit Don wusste, stand sogar noch sein altes Fahrrad von der Kindheit zu Hause im Keller umher. Warum sein Vater dies bis heute nicht weg getan hatte, fragte er sich schon. "Na dann können wir nur hoffen, dass der Fisch auch zubeißt" kam es dann mit einem ernsten Ton aus dem schwarzhaarigen heraus als er sich den beiden zuwandte und die Arme verschrenkte. Er sah es immernoch zu etwas zu riskant, dass sich Wal mit ihm treffen wollte aberandererseits war es wirklich die einzige Chance um endlich aus der Sache rauszukommen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew


      Wie die Zukunft der Beiden aussehen sollte wussten sie beide nicht, aber Waleria würde es auf sich zukommen lassen, denn sie wusste auch nicht, wie ihre Zukunft allgemein aussehen würde. Ob sie überhaupt eine hatte war noch eine ganz andere Frage, denn wenn sie ehrlich war, waren die Vorwürfe, die gegen sie in dem Raum standen wirklich groß. Durfte sie danach noch weiter in ihrer Behörde arbeiten? Würde es vielleicht eine ganz andere Stelle für sie geben? Oder würde sie die CIA gar vielleicht komplett verlassen, aufgrund des fehlenden Vertrauens? Sie wusste es nicht, aber die Wege standen ihr wirklich offen und sie hatte genug Möglichkeiten in ihrem Leben, um etwas anderes zu machen.
      Ihre Gedanken wurden jedoch von dem eigentlichen Problem unterbrochen, oder eher dem Plan, dem die drei nach gehen wollten. Sie wollte das Gespräch hinter sich haben, wollte endlich Gewissheit haben, wie es in ihrem Leben weiter gehen wird und ob es nicht besser war sich einfach zu stellen, wie es die CIA gerne hätte. Nun, Toby hatte alles vorbereitet und die drei konnten in Ruhe runter in den Keller gehen, um es dort einfach zu versuchen. Die moderne Einrichtung passte nicht zu dem sonstigen Bild der Gegend hier, aber es war bewusst ärmer außerhalb dieser Wände gestaltet, als es wirklich war, denn der Schein sollte trügen. Es sollte ablenken, es sollte nicht darauf schließen lassen, was hier wirklich zu finden war. Waleria wusste von den Machenschaften hier, aber das war nichts, was sie beruflich auch nur im Geringsten interessierte, Toby und seine Männer waren keinerlei Bedrohung für den Staat und außerdem wie eine Familie für die junge Frau. "Wird er.. glaub mir", bestätigte Waleria die Sorgen des Mannes und grinste ein wenig schief, kaum setzte sie sich an einen der Schreibtische, welcher mit einem Telefon ausgestattet und ihr gezeigt wurde. Die Nummer hatten sie damals im Telefonbuch gefunden, da würde sie auch wieder anrufen, ihre Daten, ihre Möglichkeiten waren immerhin nicht wirklich vorhanden, alles gesperrt, jegliche Zugänge. "Ist komplett gesichert, wird keiner nachverfolgen können", erklärte Toby und lehnte sich an den Tisch an, ehe die Blondine den Hörer abnahm, um die Nummer einzugeben. Es klingelte, die Verbindung war da und für einen Moment fühlte sich die Frau zurück in ihre Arbeit versetzt, die ihr wirklich fehlte. Sie schaltete direkt auf Laut.
      "Brown am Apparat", begrüßte eine ältere Stimme sie, da bildete sich gleich ein Lächeln auf ihren Lippen, um ihre Stimme freundlicher klingen zu lassen. "Mein Name ist Waleria Sobolew.. Ist ihr Sohn Benjamin zu sprechen?". "Benjamin?", fragte der Mann nach, bevor er den Hörer weg hielt, um nach dem Mann zu rufen. "Ist irgendetwas passiert?", fragte er gleich Waleria. "Nein, nein.. Wir arbeiten nur zusammen", beruhigte sie den Mann, der seinen Hörer wieder weglegte. "Eine Arbeitskollegin für dich", übergab er an seinen Sohn, der sich ebenfalls mit seinem Nachnamen meldete. Hass bildete sich in Walerias Brust, kaum erkannte sie die Stimme wieder. "Lang nicht mehr gehört", begrüßte sie ihn und das Lächeln auf ihren Lippen verschwand wieder. Sie hörte das Seufzen deutlich. "Ich glaube nicht, dass wir reden sollten", wurde ihr entgegnet. "Oh doch, ich glaube schon.. Nachdem du auf mich geschossen hast ist es an der Zeit, dass ich dich ebenfalls als eine Schießscheibe nutze". Benjamin schnaubte belustigt. "Ich hätte gerne die Tapete mit deinem Hirn geschmückt". "Das glaube ich dir.. Aber vielleicht kriegst du noch eine Möglichkeit.. Ich brauche deine Hilfe". "Vergiss es, Püppchen..", oh wie sehr sie diesen Spitznamen hasste. "Du solltest froh sein, dass ich nicht aufgelegt habe und dir die CIA an den Hals setze". Ein kleines Schmunzeln bildete sich auf ihren rosa Lippen. "Bist du dir sicher?", fragte sie nach. "Sagt dir H.O.U.N.T etwas?". Sie grinste siegessicher, der Mann am anderen Ende schnaubte. "Ich glaube, es sagt dir mehr, als ich annehme, nicht wahr?". Er schwieg. "Dachte ich mir schon", sie lag genau richtig.. "Und ich kann dir sagen, dass ich genügend Informationen dazu habe, wohin die Gelder geflossen sind, über die so viel Aufruhr war". "Fick dich, Sobolew", knurrte der Mann. "Du wirst mir jetzt zuhören... Ich werde dir einen Treffpunkt zukommen lassen.. Ich will die Akte meines Falls haben, Informationen dazu, wie viel sie gegen mich in der Hand haben und das persönlich.. Ich kann mir vorstellen, dass ich vielleicht dann niemals davon irgendetwas gehört habe". "Wie soll ich deiner Meinung nach das anstellen?". Waleria schmunzelte. "Werde kreativ.. Ich gebe dir sechs Stunden". Sie legte auf und lehnte sich wieder zurück, um durchzuatmen. "Er wird anbeißen", dessen war sie sich sicher.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Er vertraute Waleria, auch wenn die beiden schon einige Komplikationen hinter sich hatten, aber er vertraute diesen Benjamin nicht. Erstens hatte er es zu verantworten, dass Don nicht mehr in seiner Wohnung leben konnte, da diese durch seine Schüsse komplett zertrümmert sowie auch die Möbel komplett beschädigt waren, welche er ersetzen müsste und zum anderen glaubte Don nun wirklich nicht, dass dieser alleine hier auftauchen würde. So dumm schätzte er einen CIA Agenten wirklich nicht ein. Diese hatten ihre eigenen Vorgehensweisen und so wie momentan die Behörde gegen Waleria arbeitete, würde er stets alle Mitteln in die Hand nehmen um sie auch in die Finger zu bekommen. Es dauerte nicht lange bis die blondhaarige schließlich den Hörer in die Hand nahm als Toby meinte, dass die Leitung sicher sei, die Nummer wählte, welche sie brauchte um die Verbindung herzustellen und anfing zu sprechen. Anscheinend war es im ersten Moment nicht Benjamin persönlich gewesen der ans Telefon ging. Soweit Don wusste, arbeitete doch auch sein Vater dort? Dann war es vermutlich er gewesen der abhob aber so wie es sich weiter anhörte, ließ auch dieser nicht lange auf sich warten. Waleria wusste anscheinend ganz genau den jungen Agenten ranzunehmen sodass dieser anbieß und auch er musste zugeben, dass er sichtlich beeindruckt von ihrer Methode war. Don hatte Wal bis jetzt von einer eher anderen Seite kennengelernt aber jetzt saß sie hier nicht als seine Freundin sondern als CIA Agentin die nur ihren Job erledigte. Da konnte rund um sie vermutlich so gut wie alles passieren, zu sehr war sie auf das Telefon fixiert gewesen. Nachdem sie H.O.U.N.T erwähnt hatte, schien wohl der Fisch angebissen zu haben, da sie ihm noch den Treffpunkt schicken würde und ihm 6 Stunden für all dies gab. Danach wurde das Gespräch beendet und Waleria war zuversichtlich, dass er kommen würde. "Ist nur mehr die Frage ob alleine oder mit weiteren CIA Agenten" sprach Don seine Sorge laut aus, wobei er sich dies aber eigentlich nur denken wollte. Darüber brauchte er sich aber auch nicht wirklich den Kopf zu zerbrechen, da er ja seinen Plan bereits umgesetzt hatte. Sollte Benjamin es wirklich in Betracht ziehen weitere Kollegen mitzunehmen, waren er und Toby's Leute auf jeden Fall vorbereitet gewesen. Doch reichte diese Vorbereitung auch wirklich. Desweiteren beschäftigte Don noch etwas.....H.O.U.N.T. Soweit er wusste hatte Waleria dies schon einmal ihm gegenüber erwähnt aber ob er auch darauf einging? Benjamin dürfte dieses Treffen aber wohl nicht absagen können. "Bitte lass uns für einen kurzen Moment alleine" bat er Toby darum, welcher kurz einen fragenden Blick zu ihm warf und auch zu Waleria blickte, hob seine Hände und verschwand ohne wirklich noch ein Wort zu sagen wieder nach oben zu Sophia. Klar, es war gerade nicht in Ordnung gewesen, da er ihnen soviel half aber andererseits war es auch für ihn besser gewesen. Umso weniger Toby und seine Leute in seinen Augen wussten, umso besser war es, dass ihnen nichts geschah.
      Donn blieb weiterhin mit verschränkten Armen hinter Waleria stehen während er sie beobachtete, seufzte dann aber aus, ließ seine Arme links und rechts runterfallen bevor er sich auf die andere Seite des Tisches aufmachte, sich den Stuhl schnappte und sich setzte. "Denkst du wirklich, dass H.O.U.N.T ihn wirklich aufhalten wird? Du hast zwar Beweise gegen ihn in der Hinsicht aber was wenn er bereits einen anderen Weg gefunden hat? Wenn es nicht ausreicht? " schoss er schließlich mit den Fragen raus. "Wenn wir die Sache hier erledigen wollen, wäre es gut, wenn du mir Alles erzählen würdest, was notwendig ist geschweige denn, welche Beweise du ihm gegenüber hast. Wie alles verfahren ist. Und da es eine große Sache zu scheinen mag, hätte Benjamin sicher dem Treffen ansonsten nicht zugesagt" war sein Ton weiterhin ernst geblieben. Don war beim FBI.....Waleria bei der CIA. Vielleicht ging es ja dem FBI nichts an aber so wie die momentane Situation aussah, musste sie sich doch im Klaren sein, dass er gerade eben kein Agent einer staatlichen Bundesbehörden war, sondern ihr Freund der ihr half die Unschuld zu beweisen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew


      Sie war wieder vollkommen drin in ihrer Arbeit, das spürte Waleria, ihr Arbeitsmodus wurde angeschaltet und sie konnte sich für den Moment damit ablenken, dass sie Forderungen stellte, die sie erfüllt haben wollte. Es fühlte sich gut an und an sich hatte die Blondine auch keinerlei Zweifel, dass das, was sie wollte, auch wirklich passieren wird. Don schien noch nicht so ganz davon überzeugt zu sein, dass es wirklich klappen wird, aber er würde auch noch von überzeugt werden, dessen war sich Waleria sicher. Er bat darum sie allein zu lassen und mit einem Nicken bestätigte sie Toby, dass es schon in Ordnung war, bedankte sich vor allem mit einem sanften Lächeln, während ihre Augen den Jungs hinterher sahen, die den Raum verließen und anschließend die Tür hinter sich schlossen. Sie blieben alleine zurück, ihre grünen Augen musterten den Mann, mit dem sie in letzter Zeit nicht nur zusammen arbeitete.. Er hatte bedenken, Fragen, er wollte wissen, was es mit H.O.U.N.T auf sich hatte, da war die Frau bisher doch etwas zurückhaltend gewesen.
      "So, wie er reagiert hat, wusste er scheinbar nicht, dass ich etwas davon weiß", erklärte sie ehrlich. Sie seufzte, legte ihre Hände zusammen, sie vertraute Don, aber allein für diese Informationen hatten ihre Behörde das Recht sie zu suspendieren. "Du musst mir versprechen diese Informationen niemals anzuwenden", sie blickte ihn besorgt an, es war wichtig, es würde sie alles kosten, sollte das FBI Informationen haben gegen ihre eigene Behörde. Waleria wartete auf seine Zustimmung. "H.O.U.N.T ist ein Projekt gewesen, um die Staatssicherheit zu erhöhen.. Daran arbeiteten Wissenschaftler und schlaue Köpfe, daran waren auch einige Agenten beteiligt.. Das Projekt hatte keinerlei Zukunft, ich habe mich damit nie wirklich beschäftigt, was sie wirklich vor hatten, aber ich habe vor einigen Monaten herausgefunden, wohin die Gelder geflossen sind, die übrig blieben..", sie senkte ihren Blick kurz. "Definitiv nicht zurück an den Staat", da schmunzelte sie ein wenig. "Benjamin hat die Möglichkeit gewittert und eine große Summe Geld verschwinden lassen.. und ich habe die Theorie, dass das Geld in dem Geschäft seines Vaters drinnen steckt, weil dieser Pleite war.. Der Laden aber wieder läuft... Ich glaube, dass er alleine auftauchen wird, weil es die Existenz seines Vaters kosten wird, wenn ich wirklich Informationen zu habe und dieses Risiko.. Würde keiner eingehen". Jedenfalls dachte sie das. "Ich bin zufällig bei einer Recherche mal auf diese Informationen gestoßen und Adam hat den Rest gemacht..".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don war Toby durchaus dankbar gewesen für das was er all die Zeit, die sie schon hier waren, für sie leistete geschweige denn riskierte. Niemand würde dies freiwillig machen und die Familie dabei vielleicht noch aufs Spiel setzen und deren Sicherheit aber Waleria hatte hier defintiv eine tolle Familie gefunden gehabt und Don würde nach seiner Rückkehr ihnen auf jeden Fall seinen Dank zeigen indem er mit dem kleinen Viertel hier half, mit allem was sie brauchten um weiterhin in Frieden zu leben. Er würde es selbst nie wollen, dass ihnen was wegen den beiden was passierte aber wenn Benjamin wirklich her kam und vielleicht noch weitere Männer mitnahm, war es schwer dann für die 100%ige Sicherheit zu sorgen. Klar, Toby's Männer waren durchaus vorbereitet gewesen und auch das Lager, welches sie haben um sich selbst zu schützen war sichtlich beeindruckend gewesen aber in jedem Schlachtfeld gab es einen kleinen Nachteil. Welcher das hier war, konnte der schwarzhaarige jedoch noch nicht sagen.
      Er hatte aber auch gerade nicht die Zeit dafür gehabt sich darauf zu konzentrieren. Stattdessen wandte er seine Aufmerksamkeit auf die blondhaarige vor sich um genau herauszufinden was dieses H.O.U.N.T zu bedeuten hatte. Sie hatten das Thema schon einmal angeschnitten gehabt aber genau wurde es ihm damals nicht erklärt. Und das es Waleria nun Benjamin erneut erwähnte, wäre es gut auch über all diese Informationen Bescheid zu wissen um heil aus der Sache rauszukommen. Etwas verwundert reagierte er schon, als sie meinte, dass ihr Kollege wohl nichts davon wusste, dass sie sich dieses Wissen angeeignet hatte, wenn auch vermutlich nicht beabsichtigt. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen als sie ihn darum bat es zu versprechen niemals diese Informationen anzuwenden. "Also wenn du dachtest, dass ich alles andere gegen dich anwenden würde was du mir bis heute erzählt hast, läuft was schief" kam es mit einem kurzen Lacher aus ihm raus. Was dachte sie denn von ihm? Sie hatten beide schon soviel miteinander erlebt gehabt....er hat sein Job schon fast aufs Spiel gesetzt um ihr hier mit all diesen Dingen zu helfen und nun musste er solch ein Versprechen abgeben? Aber gut, wenn sie darauf bestand, nickte er ihr zu als Einverständnis und horchte den weiteren Worten was es sich mit dem ganzen Projekt auf sich hat. "Also wurde Geld untern Tisch gezogen und um keinen Verdacht auszuschöpfen, musste man es verschwinden lassen. Hat der Staat niemals nachgefragt was damit passiert ist? Schließlich war es doch für die weitere Sicherheit gedacht gewesen? Da müssen die doch gemerkt haben, dass nichts weiter geschah?" wollte er wissen und konnte auch gut verstehen, als sie meinte, dass er vermutlich alleine kommen wird um so die Existenz seines Vaters nicht aufs Spiel zu setzen. "Da wäre ich mir vielleicht gar nicht mal so sicher" wurde sein Ton wieder ernster als er erneut die Arme vor der Brust verschrenkte. Benjamin war sicher bereit gewesen alles zu setzen wenn es drauf ankam. Waleria wurde gesucht, warum sollte er seine Chance damit vergeuden? Klar, die Firma seines Vaters konnte den Bach untergehen aber er hatte doch bereits schon auf sie geschossen obwohl sie sich seit Ewigkeiten kannten? "Adam wurde bereits aus dem Verkehr gezogen....nun bist du wahrscheinlich noch die Einzige, welche von seinem Vergehen Bescheid weiß. Somit wird er vermutlich selbst alle Register ziehen um dich aus dem Weg zu räumen. Angefangen mit dem Attentat in meiner Wohnung" dachte er laut nach während sein Blick fest auf ihr blieb. "Wir sollten uns auf jeden Fall bereit machen. 6 Stunden vergehen schnell" mit diesen Worten stand er auf, schob den Sessel zurück zum Tisch und begab sich Richtung Treppe um nach oben zurück ins Erdgeschoss zu gehen. Don würde schon mal den Leuten von Toby Bescheid geben sich wie geplant zu platzieren. Er selbst würde in der Bar stets ein Auge auf sie halten um sie im Notfall aus der missligen Lage zu bringen. Dennoch musste er zugeben schon die ganze Zeit über ein mulmiges Gefühl im Magen zu haben......er wusste nicht wieso aber er glaubte nicht, dass alles so reibungslos über die Bühne ging wie es sich vielleicht Waleria ausmalte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war vielleicht nicht so ganz einfach für andere zu verstehen, aber das Vertrauen von Waleria Sobolew war heilig und fast schon unmöglich zu bekommen, denn sie traute allgemein kaum einem Menschen auf der Welt, was vielleicht auch an ihren Verlustängsten zusammen hing, die sie durch das Verschwinden ihrer Mutter entwickelt hatte. Waleria hatte Angst allein zu bleiben, sie hatte Angst or Enttäuschungen und verletzte damit lieber andere Menschen, um selbst ja nicht verletzt zu werden. Doch die Sache mit Don war schon ein wenig komplizierter, denn da waren Gefühle im Spiel, die sie nicht verstand, die sie so von sich vor allem nicht kannte und die sie darüber unschlüssig werden ließen, wie wichtig ihr der Mann inzwischen war. Es war viel zwischen ihnen vorgefallen, nicht nur Gutes leider und schon ein Mal verhörte Don sie, weil er ihr nicht traute, letztens war er noch wütend geworden, weil er dachte sie hätte seine Akte gelesen.. Wer vertraute hier wohl wem nicht? Vermutlich beide aneinander nicht so, wie sie es sich wünschten, aber in diesem Punkt war Waleria bisher ehrlich gewesen, genauso wie mit der Tatsache, dass sie keine Ahnung hatte, wie man eine Beziehung überhaupt führte.
      Es lief etwas schief, wenn sie dachte er würde etwas gegen sie verwenden? Was war mit dem Verhör, als sie angeblich ein Teil der russischen Mafia sein sollte? Aber immerhin war Don hier, er war mit ihr hier. Es war alles irgendwie schwierig.. Doch die Blondine erzählte es ihm, sie sprach von dem Projekt und den Informationen, die sie in der Hand hatte. Ob keiner nach dem Geld fragte? Sie biss sich auf die Lippe und seufzte, nun, so einfach war es nicht. "Möglicherweise wurden die Bücher auch so verändert, dass kein Geld am Ende fehlte", erklärte sie, auch wenn sie sich dessen bewusst war, dass sie gerade streng geheime Informationen weiter gab. "Mir ist es aufgefallen.. Ich weiß nicht, ob es anderen nicht aufgefallen war, oder es nicht auffallen sollte..", möglicherweise stand da noch mehr dahinter. "Und wenn das raus kommt.. Dann wird die Hölle los sein.. Dementsprechend denke ich, dass Benjamin nicht alles aufs Spiel setzen will". Sie war zuversichtlich. "Wenn ich gefasst werden sollte, in den nächsten Stunden, werde ich einen vollen Zugang zu meinen Daten gewährleisten.. Und auf den Ordner vermerken, den Benjamin mit mir hinter Gitter bringen wird". Sie schmunzelte. "Ich denke, er ist schlau genug, um sich dessen bewusst zu sein". Und dessen, auch die Existenz seines Vaters aufs Spiel zu setzen.
      Sie seufzte, als sie alleine am Tisch gelassen wurde, weil sich Don schon erhob. Ja, sie sollten sich bereit machen.. "Don?", ihre Stimme hallte ein wenig hier unten im Keller. Die Blondine wartete einen Moment, um die Aufmerksamkeit des Mannes auf sich zu ziehen. Vielleicht waren ihre Worte vorhin doch nicht so gut gewählt.. "Danke, dass du mir hilfst", Waleria lächelte ganz sachte, bevor sie sich langsam ebenfalls erhob. Es wird schon gut werden... Und wenn etwas schief läuft, dann wird sie sich eben stellen, da führte kein Weg dran vorbei.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass Benjamin alle Wege einschlug um seine Spuren zu verwischen war irgendwie verständlich gewesen. Wenn soviel auf dem Spiel stand mit der Tatsache was passieren könnte, würde selbst Don alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und alles vertuschen was ging. Daher war er über diese Sache nicht besonders überrascht gewesen. Auch, dass Adam hinter Gitter landete war nun nicht mehr wirklich zu verhindern gewesen. Wenn noch jemand wissen würde, was hinter dieser Akte steckt, dann hätte man Adam vermutlich ebenfalls ins Invisier genommen und würde nun versuchen auch Waleria in die Finger zu bekommen. Doch diese war mit ihm aus der Öffentlichkeit momentan verschwunden um die Sache selbst ein für alle mal zu klären. Seiner Familie sagte Don selbst nichts. Wie denn auch? Erstens ging alles viel zu schnell und zweitens hätte er es vielleicht auch gar nicht gemacht um dessen Leben zu retten. Niemand wusste genau, dass selbst er dahinter mit drinnen steckte und in seinen Augen konnte dies auch so bleiben. Aber eines verstand er immer noch nicht wenn er darüber nachdachte. Benjamin wusste genau, dass Waleria jemanden vom FBI dabei hatte, warum also verpfiff er Don nicht um ihn so aus der Reserve zu locken? Umso weniger Typen sich ihm in den Weg stellen umso besser würde er doch daraus kommen? Warum also ließ er Don bei ihr weiterhin? Oder war das sein Plan gewesen? Nein! Das konnte er sich irgendwie nicht vorstellen. Irgendwas musste da genauerer dahinter stecken, was genau es jedoch war, konnte er sich noch nicht beantworten aber vielleicht würde dies beim Treffen mit ihm und Waleria ja rauskommen.
      Den Plan, welchen die blondhaarige hier austellte, sollte die ganze Sache nach hinten losgehen war einerseits wirklich nicht schlecht gewesen aber...."kommt nur drauf an ob sie dir dann noch glauben, dass Benjamin ebenfalls involviert war. Schließlich arbeitet er noch für die CIA, hat die Aufgabe bekommen dich zu töten und wird nicht wie du gesucht" kam er schließlich auf den Punkt. Daher war es schwierig zu sagen ob es wirklich so einfach war jemanden auszuliefern. Andererseits hatten sie vermutlich auch nur einen Beweis gegen Waleria gehabt und schwups, war sie schon die gesuchte Person Nummer 1 der CIA gewesen. Ob dies bereits auch schon in den Nachrichten kursierte und David dies ebenfalls sah und eine Berechnung austellte? Bei dem Gedanken konnte er sich für einen kurzen Moment ein sanftes Lächeln nicht verkneifen, was jedoch wieder schnell verging als er meinte sich langsam bereit machen zu müssen da die 6 Stunden schnell vergehen würden.
      Aufgestanden, den Stuhl zum Tisch geschoben, wie es sich gehörte, machte er sich schon zu den Treppen auf um diese nach oben zu gehen als Waleria plötzlich seinen Namen erwähnte und sie so seine Aufmerksamkeit erlangte. "Ja?" fragte er nach. Hatte sie etwa noch was vergessen gehabt was die Akte betraf? Anstatt, dass von da noch Informationen kamen, bedankte sie sich stattdessen bei ihm, dass er ihr half. Aber das hatte sie doch schon mal bereits? Kurz schloss er die Augen bevor diese geöffnet und wieder zu ihr wanderten. Ohne ein Wort zu sagen, begab er sich zu Waleria rüber sodass er direkt vor ihr zum Stehen kam. "Du weißt, dass ich für dich alles tun würde" sprach er leise als seine Hand dabei auf ihrer Wange landete. "Sobald die Sache vorbei, schuldet du mir ein Bier" grinste er frech bevor er sich schon von ihr abwandte um nach oben zu gehen. "Und wie sieht es aus?" wollte Toby wissen, der zu ihm blickte als der schwarzhaarige rauf kam. "Bring deine Leute alle in Position. Umso früher wir vorbereitet sind, umso besser können wir agieren" meinte der Agent noch woraufhin Toby zunickte und sich gleich an die Arbeit machte. "Vielen Dank für das gute Essen und für die Gastfreundschaft Sophia" bedankte er sich auch noch bei dessen Frau, wartete auf Waleria um mit ihr dann zurück in die Wohnung zu gehen wo Don seine Sachen liegen hatte die er brauchte. "Bitte passt da draußen gut auf euch auf" kam es mit einer besorgten Stimme aus ihr heraus woraufhin Don lächelte "keine Sorge. Waleria ist in guten Händen" versuchte er ihr die Sorge zu nehmen woraufhin diese aber nur nickte. Waleria war schon ein Mitglied dieser Familie geworden und so wie er es von seiner Mutter kannte, machten die sich immer Sorgen....auch wenn keine Gefahr bestand. Aber auch sein Vater war in der Hinsicht ein wahres Naturtalent gewesen.
      "Können wir?" rief er ihr noch zu als sie noch nicht nach oben kam.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie glaubte selbst nicht zu hundert Prozent an ihren Plan, wie man es vielleicht eigentlich erwarten würde, aber genau dafür gab es einen Plan B, einen nur für Waleria, denn sie hatte alle in ihre Probleme hinein gezogen und es war für sie ganz klar, dass sie zur Not auch die sein wird, die dafür gerade stehen wird, was passiert sei. Nicht nur, weil sie irgendwelche Gefühle für Don hegte, die sie selbst noch nicht so ganz benennen konnte, nein, auch aus dem Grund heraus, dass ihr alle einfach halfen, ohne viele Fragen zu stellen, dass sie für sie da waren. Waleria war ein einsamer Wolf gewesen, die letzten Jahre über, es fällt ihr noch immer schwer zusammen mit Don zu arbeiten, aber sie gibt sich eine große Mühe, nur war es ihr fremd sich auch Gedanken um jemanden anderen zu machen, statt nur um sich und das eigene Wohlbefinden. Vielleicht haben ihr Russland und die Wochen in der Hütte, in Mitten des Landes nicht gut getan, sie verändert, sie weicher gemacht. Vielleicht haben sie ihr aber auch die Augen für ganz andere Dinge geöffnet, die so vorher nicht für sie sichtbar waren.
      Es war ihr wichtig sich bei Don noch einmal zu bedanken, denn sie war sich nicht sicher, was passieren wird, wenn sie gleich die Gegend hier verlassen werden. Ja, sie hatte sich schon einmal bei ihm bedankt, aber das waren Worte, die an die Oberfläche wollten, Worte, die sie ihm noch unbedingt mitteilen wollte, auch noch viele andere, aber die sollte sie vielleicht lieber für sich behalten, genauso wie die Tatsache, dass sie sich stellen wird, sollte auch nur irgendetwas schief gehen.
      Waleria wartete, kaum hatte sie sich bedankt und musterte den Mann, um eine Reaktion von ihm zu sehen. Er kam auf sie zu, er blieb vor ihr stehen, ihre Brust füllte sich mit einer angenehmen Wärme an, sie war gespannt, was jetzt passieren wird, was er jetzt tun wird. Seine Hand auf ihrer Wange löste ein Kribbeln aus, welches die Blondine dazu drängte sich an die Hand zu schmiegen. Er würde alles für sie tun.. Worte, die ihr fast schon fremd vorkamen. Aber das Bier, ja, kein Problem, er würde auch gleich drei kriegen, wenn er es wollte, sollten sie wirklich heile aus der Sache heraus kommen.
      Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ er sie stehen, ließ sie zurück in dem Keller, um ihre Gedanken zu sortieren. Einerseits bereute Waleria es, ihn überhaupt mit in diese Sache hinein gezogen zu haben, andererseits waren sie jetzt irgendwie ein Paar, was vermutlich sonst nie passiert wäre. Sie war verwirrt, sie war sich nicht mehr sicher, was richtig und was falsch war und vor allem wusste sie nicht, wie ihre Zukunft überhaupt aussehen sollte. Kurz blickten ihre Augen zurück zu dem Telefon, mit welchem sie vorhin angerufen hatte, ihr Entschluss stand fest, sie wird alles dafür tun, um ihn nicht tiefer in diese Sache hinein zu ziehen, als es schon der Fall war. Don wird zurück zu David und seinem Vater zurück kehren, dafür wird sie sorgen.
      Seine Stimme drang zu ihr nach unten durch, ja, sie konnten jetzt endlich. "Ich komme ja schon!", rief Waleria hoch und nickte sich selbst zu. Wenigstens eine Sache wird sie versuchen in ihrem Leben richtig zu machen. Kein Weglaufen mehr.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Nachdem Don und Sophia ihr Gespräch beendet haben, wartete der schwarzhaarige nur mehr darauf, dass sie raufkam. Und nachdem dies aber noch immer nicht geschah, rief er ihr schließlich zu woraufhin sie dann auch schon meinte zu kommen. Beide blickten zu den Stufen und als die blondhaarige dann endlich raufkam setzte Sophia einen besorgten Gesichtsausdruck auf. Sie machte sich wirklich Sorgen um die junge Frau auch wenn sie wusste die Unterstützung ihres Mannes, des ganzes Dorfes sowie von ihrem neuen Freund zu haben. Doch was wenn wirklich was schief ging und die beiden sich nie wieder sehen werden? Ohne noch zu zögern, ging diese auf sie zu und nahm Waleria in ihre Arme, wie es sonst eine besorgte Mutter tat die ihr Kind nicht gehen lassen wollte. "Komm bitte wieder gesund zurück zu uns" sprach sie leise, da es aufgrund der Umarmung lauter nicht notwendig war. "Ihr beide" dabei sah sie auch kurz zu Don, welcher ihr nur zunickte.
      Kurz danach legte er seine Hand auf Waleria's Schulter um ihr zu deuten, dass es Zeit wurde. Sie mussten sich beide selbst noch gut vorbereiten bevor es endlich losgehen würde. Für einen kurzen Moment sah er noch zu Sophia um ihr erneut zuzulächeln um sich schon auf den Weg zum Vorzimmer zu machen, sich seine Schuhe anzog und sich verabschiedete. Kurz darauf waren sie auch schon beide zurück in der kleinen Wohnung, welche ihnen nach wie vor zur Verfügung stand, wobei Don ins Wohnzimmer ging, seine Waffe nahm, die er schon die ganze Zeit mit sich schleppte, nach Munition nachsah und auch noch eine zusätzliche Munition einpackte, welche er von Toby's Männer bekam, als er zur Übung mit Waleria 2 Schusswaffen geholt hatte. Einen Blick auf die Uhr, zeigte, dass noch genug Zeit vorhanden war bevor Benjamin hierher kommen würde. Waleria musste diesen noch Bescheid geben, wo das Treffen stattfand aber irgendwie ließ ihm das Gefühl einfach nicht los, dass das Treffen nicht so ausgeht wie es beide vielleicht geplant haben. Sollte die CIA sie wirklich schnappen, hatte Don keinerlei Chancen mehr gehabt sie da nur ansatzweise rauszuholen. Weder als er selbst oder als Special Agent vom FBI. Ihm waren dann definitiv die Hände gebunden. Aber darüber durfte er jetzt nicht nachdenken. Er musste einen kühlen Kopf bewahren um stets die Sicht auf Alles zu haben. Für sie als auch für ihn. Es würde in 6 Stunden vermutlich alles vorbei sein und die beiden würden am Abend wieder bei seinem Dad und Vater im Garten mit einer Flasche Bier sitzen, gemeinsam lachen und ihnen erzählen was passiert war. Es war für die Familie schon schwer genug gewesen die Mutter zu verlieren....Don wollte gar nicht wissen wie es den beiden Männer ging mit der Unsicherheit wo sich der Älteste überhaupt befand. Ob er überhaupt noch am Leben war und wenn ja, warum kam er nicht nach Hause?
      Wieder sah er auf die Uhr, musste dabei feststellen, dass dabei nur 5 Minuten seit dem letzten Blick drauf, erst vergangen waren. Es war ein typisches Zeichen von ihm gewesen, wenn ein Fall langsam riskant wurde, dass er ständig auf die Uhr sah und Kaugummi kaute um einen klaren Gedanken zu behalten. Kaugummi.....das war das Stichwort gewesen. Für einen kurzen Augenblick sah er sich in der Küche danach um, musste aber feststellen, dass nirgendwo einer vorhanden war. Verdammt, wieso war er überhaupt ohne einem aus dem Haus gegangen? Um alles zusammen zu haben, suchte er noch nach seinem kleinen Messer, was er eigentlich immer mit eingesteckt hatte, doch stellte er schnell fest, dass er dies ja Waleria gegeben hatte, als sie Undercover arbeiten musste. Von seiner Seite aus konnte sie es ruhig behalten. Wer wusste schon, ob sie es nicht nach Ausgang des Falls benötigen konnte? "Also gut, mach dich fertig und schick Benjamin den Standort der Bar. Wir sollten das endlich hinter uns bringen und wieder nach Hause zurückkehren" Er hatte Toby bereits Bescheid gegeben, dass er seine Leute bereit machen konnte. Danach soll er genauso aus dem Bild verschwinden, sodass er und seine Familie keine Probleme in der Zukunft bekamen. Don hatte schon sein Leben mit Waleria riskiert und auch Toby's Leute mitreingezogen.


      Nachdem Don und Waleria mit dem Wagen ankamen, checkte er in der Umgebung nochmals die Lage und sah, dass alle auf den besagten Posten bereit waren. Als es da n endlich Zeit wurde stand er selbst beim Tracen in der Bar, kaute seinen Kaugummi, welcher der Besitzer zum Glück bei sich hatte, aktivierte den Agenten in ihm wieder und wandte hier und da seinen Blick auf die blondhaarige um diese stets nicht aus den Augen zu verlieren. Auch ein Blick auf seine Uhr zeigte, dass es gleich soweit sein würde, bis Benjamin hier auftauchte. Wenn er eines hasste in seinem Beruf, dann wenn er darauf warten musste bis etwas geschah. Er war eher mehr derjenige der lieber die Türen eintrat als zu warten, dass der Mörder selbst rauskam. Es hat einen besseren Effekt, meinte Lucas immer dabei. Plötzlich ging die Türe auf und Benjamin trat ein, der sich gleich umsah und ein paar Männer sowie Don erblickte bevor er die blondhaarige bei einem der Tische entdeckte. Mit einem amüsanten Lächeln begab er sich in ihre Richtung, ging an dem schwarzhaarigen vorbei ohne nochmals zu ihm zu sehen und setzte sich mit der Akte, welche sie haben wollte, in der Hand gegenüber von ihr hin. "Ihr habt es ja echt nett hier" kam es sarkastisch aus ihm heraus "Mich wundert es jedoch sehr, dass du dich immernoch mit diesen zweitklassigen FBI Agenten abgibst. Aber was rede ich da....Er hat ja bereits dein kleines leeres Herz erobert, sonst hättest du ja nicht mit ihm geschlafen" musste er lachen. "Larcksen ist sicher davon begeistert zu hören, dass du dein Leben mit einem aus einer anderen Bundesbehörden teilst. Ist nur mehr eine Frage der Zeit wann er und seine Familie ins Visier geraten, weil du einen Fehler gemacht hast" waren seine letzten Worte dann etwas bedrohlicher geworden. "Warum bin ich wirklich hier?" bei seiner letzten Frage lehnte er sich zurück und verschrenkte die Arme. "Ich glaube kaum, dass es nur alleine an der Akte liegt geschweige denn nur wissen willst was sie gegen dich in der Hand haben. In welchen Scheiß versuchst du mich reinzuziehen?"


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Solche Aktionen waren neu für die Blondine, die eigentlich viel mehr mit Undercoverarbeit vertraut war, die eigentlich verdeckt ermittelte, sich für andere Menschen ausgab, als sie wirklich war. Für solche Aktionen war Don da, er war damit vertraut und auch wenn Waleria ihm wirklich vertraute, so war es ihr doch schwer loszulassen und sich auf ihn zu verlassen. Sie versuchte es, ließ ihn in Ruhe, kaum kamen sie wieder zurück in der Wohnung an, die ihnen zur Verfügung gestellt wurde. Sie nahm sich selbst ein wenig Zeit für sich, zog sich zurück und legte sich auf das Bett, um für den Moment ihre Augen zu schließen und durchzugehen, wie ihr eigener Plan aussah. Wenn Benjamin etwas zu verheimlichen hatte, wenn sie wirklich einen wunden Punkt getroffen hat, dann wird er alleine erscheinen, dessen war sie sich sicher und ihre zufällige Ermittlung in dem Fall war auch richtig gewesen. Dennoch beschäftigte Waleria ihr Bauchgefühl, für allem ihr eigener Plan B, die Möglichkeit Don aus dieser ganzen Sache wieder heraus zu ziehen. Verdammt, wann hat sie aufgehört sich nur um sich selbst zu sorgen?

      Die Blondine überließ ihrem Freund die Kontrolle, sie hielt sich zurück und ging im Kopf mehrmals alles durch, was ihr wichtig gewesen ist. Sie hatte sich irgendwann an einen der Tische gesetzt, hatte ihre Arme vor der Brust gekreuzt und aus dem Fenster gesehen, um mit ihren Gedanken Frieden zu schließen, um auch ihr Bauchgefühl zu beruhigen. Benjamin hatte sie schon draußen erkannt, hatte ihn gemustert, ob er sich umsah, ob er unsicher wirkte, aber das tat er nicht, er schien allein zu sein. Ihre Augen ließen dennoch nicht los, der Parkplatz war sonst gut leer, fremde Wagen würden sofort erkannt werden, warum konnte sie nicht einfach ihre verdeckten Ermittlungen weiter machen und sich von diesem ganzen Quatsch hier befreien?
      Mit dem Hinsetzen ihrer Zielperson blickte sie von dem Fenster weg, blickte zu Benjamin, um ihn zu mustern. Seinen Sarkasmus wollte sie ihm am liebsten hinaus prügeln, aber trotz seiner Worte blieb sie erstaunlich.. ruhig. "Klingt fast schon nach Eifersucht", kommentierte sie weise, bevor sie ihre Hand nach der Akte rausstreckte, um sie zu bekommen. "Ich versuche dich in gar keinen Scheiß hinein zu ziehen.. Du hast dich selbst in diese Scheiße hinein geritten". Waleria hielt ihre Hand noch deutlicher hin, ihre Augen blickten direkt in seine. Benjamin schmunzelte. "Nein, nein, nein.. So läuft das hier nicht", er schnaubte kurz. "Ich weiß ja gar nicht, ob man dir trauen kann". "Kann man nicht", offen und ehrlich, vor allem so reizend, wie immer. "Aber dass du deinen Arsch hier rein getraut hast kann nur heißen, dass ich richtig mit meiner Vermutung lag.. Wo ist das Geld hin? Mit Sicherheit in dem Laden deines Vaters.. Was wohl mit ihm geschehen wird, wenn ich meine Akten frei gebe?". Benjamin biss seine Kiefer aufeinander. "Lass meinen Vater da raus", knurrte er. Waleria schmunzelte. "Ich sage es dir nur ein Mal und deutlich, damit dein kleines Gehirn es auch versteht.. Wenn ich unter gehe, wirst du mit mir unter gehen.. Ihr habt gründlich in der H.O.U.N.T. Sache euren Abfall entsorgt, aber nicht gründlich genug.. Ich weiß, auf welche Konten das Geld floss und ich weiß auch, wessen Name darauf stand, es zu beweisen ist viel zu einfach, bedarf nicht einmal viel Zeit.. Was dein Vater wohl dazu sagen wird, wenn er erfährt, mit welchem dreckigen Geld sein Geschäft gerettet wurde?". "Wag es nicht..". Jackpot, die Tatsache, Benjamin benutzte das gestohlene Geld zur Rettung des Betriebes seines Vaters war nur eine reine Spekulation gewesen, aber es schien wohl richtig zu sein. "Die Akte", betonte Waleria mit Nachdruck und hielt noch immer ihre Hand hin. Sie bekam sie vor sich hin geschmissen, ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Vergiss es nicht, gehe ich unter, gehst du mit mir unter.. ist das klar?". "Fahr zur Hölle, Sobolew.. Du bist ein Freak.. Ein verdammter Freak". "Und du solltest den Laden jetzt besser verlassen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Don hatte das Gefühl, als Benjamin in die Bar eintrat, dass seine Sinne nur mehr geschärft waren. Ob das alleine an seinem Gefühl oder als seine Arbeit als Special Agent lag, konnte er in diesen Moment nicht mehr sagen aber eines war klar: Er durfte auf keinen Fall Waleria aus den Augen lassen. Einmal den Blick abwenden, könnte etwas sein was er schon übersah und solange er hier war, durfte er sich das nicht leisten. Zweitklassischer FBI Agent? Hatte er das gerade richtig gehört gehabt? "Zweitklassischer FBI Agent, der dir in den Hintern tritt" murmelte er leise vor sich her, eher mehr zu sich selbst gesagt als zu jemand anderen als er dann dem weiteren Gespräch zwischen den beiden horchte aber dennoch sich auch hier und da umsah, um sicher zu gehen, dass er auch wirklich alleine gekommen war. Waleria schien wohl mit dem H.O.U.N.T Projekt einen tiefen Punkt bei ihm getroffen zu haben, was den schwarzhaarigen nicht gerade besonders überraschte. Wenn jemand was gegen einen Vater in der Hand hätte, würde er ebenfalls kein Risiko eingehen und alles versuchen um ihn aus der Sache zu lassen. Klar, sein Dad hatte selbst beim FBI schon eine Akte gehabt als man ihn wegen mehreren Protesten in den früheren Jahren festgenommen hatte aber was wenn es selbst Schlimmeres gab aus der er ihn holen musste und dies hier dereinzige Weg war?
      Ohne sich noch groß weitere Gedanken darüber zu machen horchte er von der Ferne aus den Gespräch zwischen den beiden, welches sich mit der Zeit langsam dem Ende neigte als Benjamin ihr die Akte auf den Tisch schmiss und meinte, daß sie zur Hölle fahren soll. Es war schön interessant gewesen Waliera in dieser Rolle zu sehen. Eigentlich hatte sie ihm nur einmal diese Seite gezeigt als er sie verhört hat und am Liebsten hätte er ihr selbst eine geknallt für diese Art ihm gegenüber aber heute war es zwischen den beiden was anderes gewesen. Beide ermittelten nicht nur im Hintergrund gegen die CIA bzw. über das was ihr vorgeworfen wird, sondern waren im privaten Leben auch noch ein Paar gewesen. Wie lange die zweite Sache aber anhielt, konnte selbst Don nicht sagen. Er war es schließlich meistens immer der irgendwann anfing sich zurückzuziehen geschweige denn einfach nicht mehr über die Dinge zu reden, weshalb die Frauen es waren, die die Beziehung beendeten. Sobald es ernst wurde, war er nicht dafür geeignet. Er war lieber jemand der seine Freiheit genoss. Aber war es mit ihr jetzt was anderes?
      Nachdem Waleria Benjamin den Rat gab den Laden hier zu verlassen wandte er nochmals seinen Blick auf den FBI Agent, welchen Don mit Vergnügen erwiderte bevor der CIA Schütze seine Aufmerksamkeit auf Waleria zurückwandte "Du solltest aufpassen mit wem du dich zusammentust. In der Akte hier...." dabei deutete er auf die Unterlagen vor ihr "steckt mehr als was du vermutlich glauben wirst aber alles was sich darin verbirgt....ist wahr. Selbst Adam wusste dies und wohin hat es ihn gebracht?" Benjamin war nicht gerade ein Freund von ihr gewesen und hätte sie selbst für diese Situation hier das Leben genommen aber andererseits konnte er wirklich nicht riskieren, dass die H.O.U.N.T Sache ans Licht kommt. Alleine seinem Vater gegenüber. Daher begab er sich noch ohne ein Wort zu sagen zum Ausgang, blieb aber bei Don für einen kurzen Moment stehen "Wir werden uns wiedersehen. Und beim nächsten Mal schieße ich nicht daneben" kam es bedrohlich aus ihm heraus "Oh darauf freue ich mich schon" erwiderte Don mit einem Lächeln, da es selbst ihm ein Vergnügen sein wird Benjamin über den Weg zu laufen. Danach verließ er die Bar wieder und ließ Waleria alleine am Tisch sitzen wobei Don noch den Männern andeutete den Typen im Auge zu behalten bis er das Dorf verlassen hat woraufhin sich schon 3 auf den Weg machten während er zu ihr sah und sich dann dazu entschloss sich auf den Platz zu setzen wo Benjamin vorher ihr gegenüber gesessen hatte. "Und nun?" wollte er den weiteren Plan wissen, ließ selbst einen kurzen Blick auf die Akte fallen bevor er wieder zu ihr aufsah. "Wie sehen die nächsten Schritte aus nachdem du jetzt die Akte hast?" Waleria war die Einzige die genau wusste was in der Akte stand, weshalb sich der schwarzhaarige nun ganz alleine auf sie verlassen musste. Das gefiel ihm zwar nicht, da er lieber selbst das Kommando hatte aber hier ging es nicht um das FBI.


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