[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie war sich dessen nicht so ganz sicher, ob sie bereit sein würde, um einen Schritt weiter in der Beziehung zu machen und Don ihrem Vater vorzustellen, vielleicht irgendwann, aber allein die Frage machte sie ein klein wenig verlegen, denn Waleria kannte die Antwort darauf nicht. "Ich habe noch nie meinem Vater einen Jungen vorgestellt", gab sie ehrlich zu, was vielleicht auch an dem strengen Charakter und der strengen Erziehung ihres Vaters lag. Irgendwie konnte sie es sich aber dennoch gut vorstellen, dass sich die beiden Männer vielleicht auch verstehen könnten, denn in einen Hinsichten waren sie sich schon etwas ähnlich. Letztendlich mussten sie aber so weit kommen, dass Waleria ihren Vater überhaupt besuchen könnte, bisher ließ ihre Arbeit es wirklich nicht zu und je nachdem, wie es morgen enden wird, könnte es für eine längere Zeit auch nicht wirklich möglich sein.
      Letztendlich wollten sie beide schlafen gehen, die Blondine legte sich schon einmal unter die Decke, sie ließ Don das Licht ausschalten, sie grinste ihm auch ein wenig zu, ehe sie in der Dunkelheit seine Silhouette versuchte zu erkennen. Ein klein wenig Licht fiel durch die Gardinen, ließ ihn doch erkennen, er legte sich aber auch zu ihr und drehte sich auch zu ihr um, was Waleria ihm gleich tat. Sie erwähnte, dass sie gerne öfter mit ihm duschen würde und nach seinem frechen Kommentar musste sie wieder einmal breit grinsen. "Vielleicht", verriet sie ihm und musterte sein Gesicht in dem sanften Licht, ehe eigentlich Ruhe bei den beiden einkehrte. Es war ein ereignisreicher Tag gewesen, jedenfalls mental, es gab wieder mal Streit, aber die Versöhnung war toll gewesen, noch dazu hatte die Agentin heute Schießen gelernt, da war sie schon stolz auf sich. Sie schloss die Augen und lauschte nur dem Atem des Mannes neben ihr, sie versuchte ein wenig runter zu kommen, aber es war ihr nicht ganz möglich, denn nicht nur die Tatsache, dass sie nun wirklich zusammen waren war aufregend, auch die, was sie eigentlich nun vor hatten. Was war, wenn es wirklich scheitern wird? Wenn sie der CIA ausgeliefert wird? Es ging gerade alles irgendwie gut, bis auf die Tatsache ihrer Arbeit, aber sie verstand such gut mit Don und er.. Er war wirklich ein toller Mann, einer, den sie so noch nicht kennen lernen durfte.
      Sie spürte seinen Blick wieder auf sich, konnte er auch nicht wirklich schlafen? Die Gedanken ratterten ein wenig, sie wollten nicht still sein und so öffnete auch Waleria ihre Augen und blickte direkt zu Don, um ihm sachte zuzulächeln. "Ich nehme an, so wirklich kannst du auch nicht schlafen?". Die Frau konnte es sich gut vorstellen, dass er sich auch Sorgen bezüglich morgen machte, aber sie konnte sich selbst schon diese Sorgen nicht nehmen, wie sollte sie seine Sorgen nehmen? Doch damit beschäftigte sie sich nicht, stattdessen tat sie etwas, was sie so vor allem von sich selbst nicht erwartet hätte, denn sie rutschte näher an Don, um unter seine Decke zu krabbeln und ihre Stirn an seine Brust zu drücken. Ein wenig Nähe wollte sie haben, nicht auch diese Nacht mit dem Gefühl einzuschlafen, alleine gegen die Welt zu kämpfen. Don war der erste, der ihr überhaupt solche Gefühle, Gedanken und auch Taten entlockte, nie zuvor hatte sie überhaupt so viel Nähe zugelassen und nun lag sie von selbst bei ihm und kuschelte sich an ihn ran, nich ein klein wenig vorsichtig, um notfalls einen Rückzieher zu machen, sollte es dem Mann selbst nicht gefallen. Waleria ließ sich fallen, sie wollte für die wenigen Stunden nicht ihre Fassade aufrecht erhalten, wenn es vielleicht die letzte Nacht sein könnte, die sie mit Don und vor allem in solch einer Ruhe verbrachte. Langsam legte sie ihren Arm um den Mann, ihre nackte Haut berührte seine und es war schön, sein Herz schlagen zu hören. "Ich habe keine Ahnung, was uns morgen erwarten wird", sprach sie aber und schloss die Augen wieder, es war entspannter, ihm etwas näher zu sein. "Und ich würde einfach die paar Stunden bis dahin noch ein wenig genießen, aber ich fürchte, dass es eine kurze Nacht wird".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Was wenn es die letzte Nacht war an der Don Waleria zu Gesicht bekam? Zum letzten Mal sehen durfte? Jeder wusste, der als Agent arbeiten wolllte, dass es für das eigene Leben gefährlich werden könnte. Don konnte nicht sagen auf was sich Waleria da wirklich eingelassen hatte geschweige auf welche Gefahren sie aufmerksam gemacht wurde als sie den Auftrag angenommen hatte sich in die russische Mafia einzuschleichen. Jedoch war eines sehr verwunderlich gewesen. Warum meldete sich die Mafia nicht mehr bei Katja? Wenn sie doch so ein bedeutsames Mitglied war, müsste die Mafia doch auf die Suche nach ihr gehen oder hatte er da etwas missverstanden gehabt? Zumindest wäre es bei Don so wenn einer seiner Agenten einfach plötzlich spurlos verschwinden würde. Er würde alles in seiner Machtstehende tun um diesen wieder lebendig nach Hause zu bringen. Bei Jack gelang ihm dies nicht wofür er sich bis heute die Schuld an dessen Tod gab, auch wenn es das nicht war, aber er wollte keinen weiteren Tod verantworten. Klar, er schickte seine Leute jeden Tag in den Tod und auch wenn sie wussten was alles passieren konnte, lag dennoch etwas Angst in seinem Hinterkopf diese das letzte Mal gesehen zu haben. Sie waren alle miteinander erstklassig ausgebildet worden und Don legte einen gewissen Wert auf gute Agenten bis diese in sein Team kommen aber mit der Zeit wurden alle seine Familie, welche er beschützen wollte. Auch Waleria gehörte nun zu dieser Familie. Einer der Gründe wieso er den Gedanken hasste sie morgen in die Bar gehen zu lassen. Sicher, er war ja dabei und würde ein Auge auf sie haben, dass ihr nichts passieren kann aber niemand wusste genau was morgen geschehen würde. Vermutlich machte er sich da aber auch zuviele Gedanken die gar nicht notwendig waren. Könnte ja sein, dass morgen auch alles friedlich ablief? Wirklich vorstellen konnte es sich der Agent zwar nicht aber man wurde ja des Öfteren schon in dem Beruf überrascht.
      Sein Blick war zwar immernoch auf die blondhaarige geworfen gewesen aber mit den Gedanken war er komplett abgeschweift von der Realität gewesen, weshalb er aus diesen geworfen wurde als er plötzlich Waleria's Stimme wahrnahm und etwas lächeln musste während er mit seiner Hand eine Strähne ihres Haares hinter das Ohr strich, welches vorher nach vorne flog. "Scheint wohl so, dass ich nicht der Einzige bin" sprach er sanft aus und behielt seinen Blick weiterhin fest auf ihr. Dass ihre Gedanken ebenfalls auf Morgen geschaltet waren, konnte sich der schwarzhaarigen gut ausmalen. Wer würde sich in deren Situation denn keine Gedanken machen? Wahrscheinlich war auch Toby noch munter gewesen um sich den Kopf über all dies zu zerbrechen. Es war zwar nicht gerade seine Welt gewesen aber dennoch waren Don und Waleria bereit gewesen diesen in deren Probleme mitreinzuziehen. Daher bestand auch die Gefahr, dass selbst ihm etwas zustoßen würde und dafür wäre das FBI als auch die CIA verantwortlich. Ob Sophia es ihnen irgendwann verzeihen könnte? Don's Kopf arbeitete immer weiter bis dies schließlich unterbrochen wurde als er plötzlich spürte, wie Waleria immer mehr und mehr an seine Seite rutschte um ihre Stirn auf seine Brust zu legen. Etwas überrascht war er doch über ihr Handeln gewesen da es ihr eher weniger ähnlich sah, dies zu tun. Klar, sie gestanden sich heute die Gefühle und Don war wirklich erleichtert gewesen dies von der Seele sprechen haben zu können. Es war nicht gerade einfach gewesen, gerade besonders da die beiden sowieso von Anfang an keine Beziehungsmenschen waren. Daher war es auch schwer zu sagen ob das hier zwischen den beiden auch halten konnte. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen seine Arme um die blondhaarige zu legen um sie erstens nicht gehen zu lassen und zweitens, sodass sie sich auch beschützt fühlen konnte, legte sein Kopf auf ihren und schloss seine Augen während er wieder den angenehmen Duft in sich aufnehmen konnte. Es gab momentan nichts mehr was er sich wünschte als Waleria neben sich zu haben und sie einfach festzuhalten. Am Liebsten würde er sie morgen dort gar nicht hingehen lassen aber dies ließ sich nicht verhindern. Als er ihre Worte horchte, öffnete er wieder seine Augen und blickte in die Ferne, da sie gar nicht mal so Unrecht mit diesen hatte. "Versuch dennoch ein wenig zu schlafen" versuchte er so ihr die Gedanken ein wenig zu nehmen auch wenn es nicht einfach war. Aber was solle er sonst machen? Don selbst versuchte ein wenig Schlaf zu finden als er anschließend seine Augen wieder schloss doch so wirklich schlafen konnte er nicht. Er war schon geübt gewesen Nächte lang durchzuarbeiten daher war es nichts Neues für ihn gewesen aber für ihn war es wichtiger gewesen, dass Waleria zumindest etwas Schlaf fand. Schließlich galt ihr morgen der Auftrag.
      Die ganze Nacht über hatte Don das Gefühl gehabt mehr wach zu sein alls geschlafen zu haben. Besonders merkte er dies als es an der Türe klopfte. Nicht nur einmal. Nein! Gefolgt von weiteren Klopfen bis er schließlich seine müden Augen öffnete und etwas leise murrte. Seine Arme lagen immernoch um die blonde Frau herum und so wie es schien hatte sie vom Klopfen nichts mitbekkommen, da sie sich keinen Zentimeter bewegte, weshalb er sachte diese von ihr nahm, sich mit der Hand die Augen rieb, bevor er sich ein Shirt nahm, dieses drüber zog und sich zur Türe aufmachte aber kurz inne hielt. Aus Reflex um wirklich sicher sein zu können, dass nichts passierte, was in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich war, nahm er eine der Waffen, welche am Tisch lagen, entsicherte diese und hielt sich bereit, sollte jemand Ungebetenes davor stehen bevor er das Schloss entriegelte und die Türe öffnete. Die Waffe hielt er selbstverständlich versteckt sodass man diese nicht gleich sehen konnte und sah,, dass es Sophia mit Frühstück war, welche geklopft hatte. "Guten Morgen" sprach diese sanft aus und hielt es dem Agenten hin "Habe ich euch geweckt?" fragte sie weiter nach als sie noch die müden Augen des Agenten gesehen hatte. "Nein, schon gut. Ich bin nur kein Morgenmensch" log er diese an um Sophia kein schlechtes Gewissen zu machen. "Verstehe. Das kenne ich von meinem Mann. Der ist auch nicht wirklich der Typ dazu" musste sie kurz lachen. "Übrigens wartet Toby unten auf euch. Er meinte noch mit euch reden zu wollen. Sobald ihr fertig seid, kommt doch runter" mit diesen Worten verabschiedete sie sich auch schon, weshalb Don die Türe wieder schloss und die Sachen auf den Tisch legte. Toby wollte mit ihnen reden? Hieß entweder, dass er zustimmte oder ablehnte. Die Chance stand 50:50. Kurz strich er sich noch mit der Hand durch die Haare bevor er zurück zum Schlafzimmer ging aber beim Türrahmen innhielt, sich dagegen lehnte und die Arme vor der Brust verschenkte um Waleria beim Schlafen zuzusehen. Sollte sie überhaupt noch schlafen und nicht so tun als ob was ihn wieder ein Lächeln bereitete.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war ihre erste etwas ernstere Beziehung, aber Don war ganz sicher nicht der erste Kerl, der etwas von ihr haben wollte. Der Unterschied dieses Mal bestand lediglich darin, dass Waleria sich wirklich zusammen riss und sich wirklich Mühe gab, um das, was sie dachte und spürte irgendwie zu sagen und vor allem auch zu zeigen, um es nicht kaputt zu machen, was sie bisher nicht kaputt gemacht hatte. Es war schon ein Wunder, dass Don diese Worte vorhin ausgesprochen hatte, es war ein Wunder, dass die Blondine wirklich nichts bisher zerstört war, aber vielleicht war das hier genau das Richtige? Vielleicht war auch er der Richtige? Allein die Gänsehaut, die sich auf ihrem Körper bildete, kaum strich der Mann ihr eine Haarsträhne hinters Ohr, allein die Art und Weise wie aufgeregt sie innerlich wurde, als er seine Stimme in diesem dunklen, ruhigen Raum hob. Es gab tausende Sorgen in ihrem Kopf, die ihr den Schlaf raubten, aber für diesen kleinen Moment waren sie wieder so unwichtig, wie sonst selten etwas in ihrem Leben. Waleria hatte deshalb auch den Mut gepackt und war näher an den Agent gerutscht, hatte auch seine Nähe gesucht, um sich an ihn zu kuscheln und mit unter seine Decke zu rutschen. Sie selbst war mindestens genauso von ihrem Handeln überrascht, aber wenn es womöglich die letzte Nacht war, die sie zusammen hatten? Was, wenn es ab morgen anders laufen wird? Wenn sie nicht mehr zurück kommen kann?
      Diese Gedanken waren wieder für einen Moment verschwunden, denn Waleria spürte die Arme des Mannes, die um sie gelegt wurden und damit ihren Körper noch näher an den des Mannes zogen. Sie atmete gerne den Geruch seiner Haut ein, genoss die Wärme und die Geborgenheit, die ihr geboten wurde und wenn sie ehrlich war.. es war vielleicht etwas, was sie schon ein wenig länger in ihrem Leben vermisste. Dennoch war an Schlaf nicht wirklich zu denken und das gab die Blondine auch preis, sie sollte es dennoch versuchen, das Thema war damit zu ende und mit einem Seufzer schloss sie die Augen, um sich wieder ihren Gedanken hinzugeben.

      Wirklich viel Schlaf fand Waleria in der Nacht nicht, aber es war gemütlich gewesen, deshalb hatte sie sich aus ihrer Position nicht wirklich weg begeben. Sie bewegte sich allgemein nicht sehr viel in der Nacht, aber sie konnte erkennen, dass auch der Agent kaum Schlaf fand, sein Atemrhythmus verriet es ihr deutlich. Letztendlich hatte sie es aber nicht angesprochen, um nicht beide gegebenenfalls komplett wach zu machen, aber das Klopfen am Morgen bemerkte sie sehr wohl. Zuerst dachte sich die Frau es sich eingebildet zu haben, beim zweiten Klopfen fing aber ihre Angst an wieder zu erwachen. Das war doch nur eine Einbildung, oder hatte er sie hier gefunden? Würde es sich jetzt alles dem Ende neigen? Würde er sie quälen und ihr die letzte Kraft aus dem Körper reißen? Die Kehle schnürte sich wieder zu und vor Angst bewegte sich die Frau nicht, sie schaffte es einfach nicht.. Don wurde aber wach, er hatte es auch mitbekommen, also war es doch keine Einbildung! Doch er war aus dem Bett, bevor die Blondine sich wirklich regen konnte. Sie blieb zurück, die Wärme hatte Don gleich mitgenommen, aber das war nicht wichtig, wichtiger war es sich zu überlegen, was sie im Notfall machen wird. Die Waffen waren alle im Wohnzimmer, es gab hier mit Sicherheit nichts im Zimmer, mit welchem man sich verteidigen konnte.. Es war Sophias Stimme, die zu der Frau durch drang und ihr die Sorgen nahm, es würde jemand ungebetenes sein. Zufrieden seufzte Waleria letztendlich und schloss wieder die Augen, um einfach nur durchzuatmen und sich zu beruhigen, viel bekam sie nicht mit, die Tür wurde wieder geschlossen und es gab Schritte, die wieder zurück zum Schlafzimmer führten. Es kletterte niemand ins Bett zurück, damit öffneten sich die blauen Augen und blickten gleich zu dem Agent, der sie lächelnd musterte. "Was? haben wir etwa im Lotto gewonnen und müssen nie wieder arbeiten?", fragte sie gleich schmunzelnd und meinte es liebevoll, sie wusste einfach nicht, wie sie sich nun verhalten sollte. Langsam setzte sie sich auf und fuhr sich durch die große Mähne aus Haaren. "Ist mit Sophia alles in Ordnung? Ist etwas passiert?"


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    • Special Agent Dominic Walker

      Während sein Blick auf Waleria gefallen war, schossen ihm wieder unzählige Gedanken durch den Kopf. Dadurch Sophia vorhin meinte, dass Toby mit ihnen reden wollte, stand nun die Möglichkeit ob er ihnen half oder nicht. Wenn es die erste Option war, würde es wohl heute schon losgehen und vielleicht kam es auch soweit sich mit Benjamin zu treffen? Wäre es dann das letzte Mal, dass er Waleria zu Gesicht bekommen würde für eine unbestimmte Zeit? Klar, Don ging schon jegliche Optionen durch den Kopf, was würde passieren, wenn die CIA sie wirklich in die Finger bekam. Er als FBI Agent konnte nicht einfach so in eine andere Bundesbehörden eindringen ohne sich damit selbst straffällig zu machen aber andererseits würde er auch sein Posten dafür aufgeben, wenn es alleine um ihre Sicherheit ging. Waleria würde dies vielleicht eher weniger schmecken aber es wäre seine eigene Entscheidung. Schließlich hat er seinen Job ja schon einmal aufgrund der Rettung von ihr und seinem kleinen Bruder hingeschmissen. Aber was wenn er sich alleine mit Benjamin treffen würde? Was wenn Waleria erst gar nicht mitkommen würde? Somit wäre sie auch nicht in Gefahr und Don bräuchte sich keine Sorgen machen, dass ihr dabei was zustie. Aber so wie das letzte Treffen zwischen den beiden Männer stattfand, würde er damit sicher nichts erreichen können. Daher blieb ihm doch nichts anderes übrig als die blondhaarige da miteinzubeziehen.
      Aus seinen Gedanken geworfen, sah er ihr dabei zu wie sich die junge Agentin erhob und sich mit der Hand durch die Haare Strich während sie schon wissen wollte, ob sie im Lotto gewonnen hätten und nie mehr arbeiten müssten. "Tja, schön wärs aber damit wäre unser Problem auch nicht gelöst" musste er selbst dabei etwas lächeln während er seine Arme vor der Brust löste "Mit ihr ist alles okay, mach dir keine Sorgen. Sie hat uns Frühstück gebracht und gemeint, dass Toby noch mit uns reden wollen würde" dabei wurde sein Blick auch etwas ernster. Keiner konnte sagen was auf die beiden zukommen würde und wenn Don ehrlich zu sich war bereitete ihm dies große Magenprobleme. Er hasste dieses Gefühl in sich. Dies hatte er früher schon des Öfteren gehabt, als er beim FBI anfing und seine ersten eigenen Ermittlungen leiten musste. Stets war die Angst im Hinterkopf gewesen etwas falsch zu entscheiden und somit das Leben seiner Agenten zu riskieren aber umso mehr Fälle er leitete umso besser wurde er darin. Doch hier ging es nicht um das Leben von ihm selbst oder einer seiner Agenten sondern eher um das von Waleria. Alleine mit Hilfe von Benjamin würden sie endlich herausfinden können was sich bei der CIA wirklich abspielte. "Denkst du, dass er uns helfen wird?" stellte er die Frage erstmal so in den Raum. Auch Waleria machte sich darüber vermutlich Gedanken aber so wie er sie mittlerweile kannte, würde sie zustimmen, dass Toby die beiden nicht in Stich lassen würde, oder? Toby hatte schließlich eine Familie. Umso mehr er ihnen half, umso größer war die Wahrscheinlichkeit, dass auch sie in den Fall miteinbezogen wurden und Don wollte nicht noch mehr Leute in die Sache reinziehen. Es reichte damals schon, dass David entführt wurde. Wie es ihm wohl mit den Anfällen in der Nacht ging? "Na komm, wir sollten mal was essen und dann mit ihm reden" versuchte er sie so aus dem Bett zu holen während er sich dann schon in die Küche aufmachte, die Kaffeemaschine einschaltete sowie die Teller aus dem Regal holte und diese mit Besteck auf den Tisch aufdeckte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war noch immer ein merkwürdiges Gefühl, vor allem während Waleria den Agent musterte und sich dessen bewusst wurde, dass sie wirklich zusammen waren. Eine Beziehung.. Wer konnte das wirklich glauben? Adam wird lachen, wenn er davon mal erfährt und gleichzeitig definitiv weinen, aber vor allem wird er lachen, dass die Blondine sich auf so etwas einließ. Letztendlich war es aber auch ein schönes Gefühl, welches sich in ihrer Brust ausbreitete, es war schön warm und hinterließ eine Gänsehaut auf dem kompletten Körper der Frau, die danach fragte, ob sie jetzt im Lotto gewonnen haben und nie wieder arbeiten mussten. Don musste sie enttäuschen, aber er lächelte bei der Aussage ein wenig, das hieß, dass der Witz gar nicht so schlecht gewesen ist. Dennoch fragte sie auch gleich, ob mit Sophia alles in Ordnung war, denn sie hatte an der Tür gestanden. Es war alles in Ordnung, sonst würde Don auch nicht so entspannt an der Tür stehen, aber dennoch brauchte die Blondine eine Bestätigung dafür und konnte erleichtert aufatmen, als ihr das bestätigt wurde. Es gab Frühstück für die beiden und Toby wollte mit ihnen sprechen, da seufzte Waleria innerlich, da fing nämlich die Arbeit und damit auch die ganzen Sorgen wieder an. Sie hatte für einen Moment gedacht, dass alles in Ordnung war, ihr Kopf hatte sie für den Moment getäuscht, aber sie war ja startklar und konnte direkt arbeiten, kein Problem, sie konnte das.
      Als Don fragte, ob sie dachte, Toby wird ihnen helfen seufzte die Blondine wieder und fuhr sich durch das Gesicht, um sich die verschlafenen Augen zu reiben. "Ich weiß es nicht", sagte sie und zuckte ehrlich mit den Schultern. "An sich hat er mir versprochen immer für mich da zu sein, wenn ich Hilfe brauche.. Mein Leben immer zu schützen, aber hier geht es stark um seine Familie und er muss sich dessen auch selbst bewusst sein, wie viele Leute wir da mit rein ziehen, wenn er wirklich ja sagt". Dessen war sich natürlich auch Don bewusst, deshalb auch die ganzen Sorgen, aber für Toby stand viel auf dem Spiel, Waleria konnte echt nicht wissen, wie er sich entschieden hat. "Aber wenn er mit uns reden will, denke ich, dass er entweder zusagt, oder Bedingungen verhandeln möchte". Da lächelte die Frau für einen Moment, wollte dem Agent ein wenig Mut zusprechen, wollte vor allem noch nicht negativ darüber denken. "Wir kriegen es hin".
      Als Don vorschlug etwas zu essen und dann mit dem Anführer der Bande hier zu sprechen nickte die Blondine und sah ihm nach, wie er in die Küche lief, bevor sie sich aus dem Bett bewegte und sich zunächst streckte, all ihre Knochen knacken ließ, die zu knacken waren. Hunger hatte sie keinen, aber ein wenig Kaffee würde definitiv gut tun, so zog sie sich frische Unterwäsche und eine Hose über die nackten Beine an, um auch das Nachthemd loszuwerden und sich ein Oberteil anzuziehen. Es war immer noch nicht ihre gewohnte Kleidung, aber es war passend und besser, als nichts. Der Mann in der Küche bereitete den Kaffee zu, da nahm sie das von ihm rausgelegte Geschirr und stellte es auf dem Esstisch für die beiden auf. "Konntest du wenigstens ein wenig schlafen?", fragte sie ihn und blickte kurz zu ihm zurück, bevor sie den Tisch weiter deckte. Sophia hat sich wirklich Mühe gegeben, es gab Rührei, frische Brötchen, Belag und ein wenig Gemüse, eine kleine Tomate ergriff Waleria auch schon und schob sich diese in den Mund.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn es selbst von ihrer Seite her keine Absage war, als sie erklärte, dass selbst Waleria nicht genau sagen konnte wie Toby darauf eingehen würde, war dennoch ein wenig Hoffnung da gewesen, dass dieser zustimmte. Don und Wal waren zwar erfahrene Agenten in ihren Gebieten gewesen aber jeder kam mal an seine Grenzen an dem man selbst die Hilfe anderer benötigte. Er würde selbst nie wollen, dass der Familie von Toby geschweige denn seinem gesamten Dorf etwas wegen ihnen passierte aber wenn man sich ihre momentane Situation ansah, blieb ihnen ja nichts anderes übrig als ihn um Hilfe zu bitten, oder? Waleria vertraute Toby und wenn selbst sie es für den richtigen Weg hielt, stand der schwarzhaarige ihr natürlich zur Seite.
      Ohne ein Wort wirklich darüber zu verlieren begab er sich in die Küche um das Frühstück für die beiden herzurichten. Das Besteck sowie die Teller landeten schon mal auf dem Esstisch sowie schaltete er auch die Kaffeemaschine ein, was für ihn schon immer das schönste Gefühl am frühen Morgen war. Währenddessen dachte er darüber nach wie sie am Besten vorgehen konnten ohne Toby oder seine Familie mit in die Sache reinzuziehen. Wenn er schwer was ablegen konnte, dann war es die Denkweise eines Agenten gewesen. Don lebte quasi für seinen Job. Natürlich gab es noch andere Sachen in seinem Leben die ihm wichtig waren aber da er sozusagen immer auf Abruf bereit war, stand nunmal auch sein Beruf an einer der obersten Stellen. Nachdem er 2 Tassen aus dem Regal holte und diese unter die Maschine stellte, sodass der Kaffee hineinfließen konnte, horchte er ihre Frage und überlegte was er sagen solle. "Es gab schon bessere Nächte" es war zwar nicht wirklich die Wahrheit gewesen aber eine Lüge genauso wenig "Und du?" stellte er auch ihr die Frage als Don nach kurzer Zeit mit den vollen Tassen zum Tisch kam, welcher währenddessen von Waleria bereits schön hergerichtet wurde. "Das sieht echt gut aus" musste er Sophia dafür loben und danken, dass sie sich überhaupt die Mühe machte ihnen beiden etwas zum Essen zu bringen obwohl sie dies eigentlich nicht machen musste. Schließlich hatte sie sicher mit ihrer Familie schon genug am Hut gehabt. Besonders mit den kleinen Kinder. Als er sich anschließend auf einen der Stühle setzte, seine Tasse in die Hand nahm um einen Schluck vom Kaffee zu machen, dachte er weiter darüber nach wie sie am Besten vorgingen bzw. Toby davon überzeugen konnten, dass die heutige Aktion wichtig war. "Was wenn Toby zwar zustimmt mitzumachen aber nicht persönlich dort sein wird?" warf er die Frage mal so rein während seine Augen immernoch gedankenverloren auf das Frühstück blickten. Benjamin wüsste zwar dann, daß sie vermutlich eine Unterstützung hätten aber, dass es dann auf Toby zurückzuverfolgen wäre, wäre somit aus dem Rahmen, oder? Somit konnten sie wenigstens verhindern, dass dessen Familie ebenfalls in Gefahr gerät. Don und Waleria würden dies auch sicher alleine hinbekommen. Schließlich war er ein leitender Agent und würde somit das Kommando übernehmen und Waleria hätte sicher genug Strategien auf Lager, da sie Benjamin kannte und wissen könnte wie dieser vorging. Auch wenn er alleine erscheint, konnte man niemals vorsichtig genug sein. "Somit wäre die Spur auf ihn zurück zu verfolgen nicht machbar und seine Familie wäre auch in Sicherheit? Nur seine Leute werden mit uns vor Ort sein" schlug er vor und wandte dabei seinen Blick auf Waleria um zu sehen wie sie die Idee fand. Sie sagte ja selbst, dass ihr diese Familie sehr wichtig war, somit würde sie doch auch jeden Weg suchen um diese nicht zu verlieren.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria war kein Mensch, der wirklich regelmäßig frühstückte, oder wirklich regelmäßig etwas aß, was aber mehr ihrer Arbeit geschuldet war, sie hatte einfach nicht immer Zeit, oder Lust dazu, aber wenn es schon auf dem Tisch stand und es so schön angerichtet wurde, da konnte sie nicht anders, als wenigstens etwas zu essen. Am liebsten hatte sie aber ihren Kaffee am morgen, für den gab es einfach immer Zeit und der durfte auch nicht wirklich fehlen. Sie wartete auf diesen, genauso wie auf den Agent, der in der Küche noch am Vorbereiten war, setzte sich aber schon einmal an den Tisch und blickte aus dem Fenster heraus, die Sonne war schon wirklich schön am Strahlen. Don hatte selbst nicht gut geschlafen, wie es schien, als er die Gegenfrage stellte seufzte Waleria hörbar. "Hätte ruhig mehr sein können", antwortete sie dann und schnappte sich noch eine Minitomate, um sich diese in den Mund zu stecken, bevor auch schon der Kaffee, samt Don zu Tisch kam. Er lobte das Frühstück, Sophia hatte sich wirklich Mühe gegeben, aber sie mochte es ihre Familie zu verwöhnen, Don und Waleria gehörten immerhin inzwischen dazu und sollten sich hier wohl und geborgen fühlen. Für den Kaffee bedankte sich die Blondine auch schon gleich, bevor sie ihre Tasse in die Hände nahm und daran roch, allein der Geruch weckte die müden Knochen in ihr.
      Sie nahm einen Schluck, genoss den ersten Schluck gleich auch, bevor die Tasse wieder auf dem Tisch landete und Waleria sich ein Brötchen schnappte, um es aufzuschneiden. Don hatte derweil eine Idee, von der er sprach, an sich war Toby nicht notwendig für ihren Plan, er musste ihnen lediglich die Bar zur Verfügung stellen. "Ich denke, dass er nicht dabei sein muss", antwortete die Blondine und schmierte sich das Brötchen. Sie blickte nicht auf, als Don zu ihr sah, überlegte sich lieber, was sie auf das Brötchen haben wollte. "Ich denke, dass er sowieso unten im Keller alles sichern muss, bevor wir da rein können, sollte die CIA wirklich den Laden stürmen und durchsuchen.. Aber in der Tat wäre es sicherer für ihn, Sophia und die Kinder, die dann definitiv schnell abhauen können, sollte etwas schief gehen". Ihre blauen Augen sahen doch noch einmal zu dem Agent, um ihm kurz zuzulächeln. Sein Gedanke war wirklich nicht schlecht gewesen. "Das können wir ihm gleich auch vorschlagen", sie nickte der Idee noch zu, bevor die Frau in das halbe Brötchen rein biss und sich zurück lehnte. Ihre Augen blickten wieder aus dem Fenster heraus , musterten den Zaun, der nicht weit von hier zu sehen war, der vor allem die Gegend hier abgrenzte. "Ich hoffe ja, dass Benjamin überhaupt Interesse daran haben wird mit uns zu sprechen, noch bevor ich meinen Ass aus dem Ärmel holen muss.. Ich habe gerne meine Druckmittel, für solche Situationen, aber das wird bedeuten, dass nach der ganzen Sache, sollte sie sich wirklich klären, viel Papierarbeit auf mich zukommen wird". Ein Bericht auf jeden Fall, über das, was sie wusste, Verhör, oder vielleicht auch Erklärungen, warum sie nicht viel früher damit raus gekommen war.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Es war ja nicht so gewesen als würde er den Künsten von Toby nicht vertrauen in diesen Fall, aber ehrlich gesagt wollte er auch nicht, dass Sophia in nächster Zeit eine Beerdigung für ihren Mann organisieren sowie die Kleinen alleine groß ziehen muss. Deswegen ging er jegliche Informationen in seinem Kopf durch während er einen Schluck von seinem Kaffee machte und hoffte darauf, dass auch Waleria verstand auf was er hinaus wollte und diesem zustimmte. Zum anderen hätte er auch nichts dagegen wenn sie noch weitere Vorschläge hätte aber wenn es nach Don ging, sollte Toby am Besten nicht bei dem Treffen teilnehmen. Um seine Gedanken auch etwas zu beruhigen erklärte der schwarzhaarige seine Vorgehensweise woraufhin Waleria wohl keinen Einwand hatte. Nein! Sie war sogar dafür gewesen solange Benjamin überhaupt anbiss. Dass dies vermutlich das Schwerste an der ganzen Sache sein würde, war nicht auszuschließen aber Don dachte da eher unkompliziert. "Er kennt sicher die Situation, welche sich momentan bei euch abspielt. Wenn ich er wäre und du würdest dich bei mir melden um nach einen Treffen zu bitten würde ich zusagen. Zwar mit Vorsicht und einen Plan B sowie C im Hintergrund sollte dabei etwas schief gehen aber ich würde auf jeden Fall kommen. Es müsste schließlich schon einen guten Grund für deinen Anruf geben" sprach er ruhig weiter während sein Blick auf die Kaffeetasse gerichtet wurde, welche er mit beiden Händen festhielt. "Ich kenne zwar deinen Kollegen nicht aber für den kurzen Moment was ich gesehen habe, glaube ich kaum, dass er iein Idiot ist" bei diesen Worten blickte er wieder zu ihr auf "Da wären wir nämlich wieder bei der Theorie mit der Schießerei auf meine Wohnung. Wenn er zu dem Treffen kommt, kann es genauso gut sein, dass er dir helfen will die Sache entweder zu beenden oder zu helfen aus der Stadt zu kommen. Dich in der Bar festzunehmen würde in das Muster von ihm nicht reinpassen" das war wieder einer dieser typischen Momente an dem selbst Don nicht wirklich den Agenten in ihm verbergen konnte. Umso mehr er über all dies nachdachte umso unwahrscheinlich wurde es für ihn, dass Benjamin vorhatte Waleria in der Bar festzunehmen. Es würde einfach keinen Sinn ergeben. Dennoch mussten beide auf alles gefasst sein weshalb sich das Gespräch mit Toby nicht vermeiden ließ. Ein sanftes Lächeln glitt jedoch über seine Lippen als sie dann auch noch meinte, dass nach all der ganzen Geschichte eine Menge Papierkram auf sie warten würde. "Ich glaube, dass ist die geringste Sorge" musste er lachen "Und ich glaube auch, dass Adam dann mehr als beruhigt wäre, wenn er dich am Tisch sitzen sieht und in Sicherheit wisse als wenn du wieder gleich draußen aktiv wärst" sprach er ehrlich aus. Adam wäre sicher mehr als nur einverstanden damit, wenn sie sich erstmal vom Außendienst zurückhalten würde nach allem was in den letzten Wochen passiert war. Er wollte sicher nur ihren Schutz und wie könnte ein Mann jemanden besser schützen als wenn er die Frau stets im Auge hatte? Andererseits kannte Adam die junge Agentin am Besten von ihnen beiden und wusste, dass sie nicht lange an einen Tisch sitzen bleiben würde. Dennoch würden sie dann stets in Verbindung bleiben. Aber wie würde es nach dem Einsatz zwischen Don und Waleria weitergehen? Sie waren ja schließlich jetzt ein Paar? Durch die ganzen Gedanken verging ihm irgendwie der Appetit weshalb er noch nichts davon angerührt hatte. Dies war schon immer so gewesen, dass er vor einem großen Einsatz nichts essen konnte, auch wenn es noch so gut aussah. "Sobald du fertig bist, sollten wir nach unten gehen. Umso länger wir mit dem Gespräch warten umso länger wissen wir nicht was kommen wird" war sein Ton dann eher wieder ernster gewesen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria nahm sich die Zeit etwas zu essen, auch wenn der Hunger nur klein war, denn sie war sich dessen sicher, dass sie nachher nichts essen wird, vermutlich nicht, bis sie wieder in Sicherheit waren, oder es etwas ruhiger zugehen wird. Sie neigte oft dazu zu vergessen etwas zu essen, sie neigte auch oft genug dazu es bewusst auszulassen, um sich nicht damit abzulenken, auch wenn es nicht sehr gesund war, einer der Gründe warum sie noch immer so dünn war. Natürlich, sie war sportlich, war wirklich trainiert und oft unterwegs, aber mit ein wenig mehr Essen könnte sie auch ein klein wenig mehr Kurven bekommen. Es interessierte die Blondine schon ein wenig länger, aber es umzusetzen war wirklich schwer und letztendlich ließ es es trotzdem sein und stürzte sich in die Arbeit, allein deshalb wusste sie nicht, wie es mit ihr und Don aussehen sollte, sie waren doch beide Arbeitstiere, wird es überhaupt Zeit für die Beziehung geben?
      Sie war mit der Idee einverstanden Toby nach Möglichkeit rauszuhalten, es war keine schlechte Idee gewesen, wie sie fand, aber irgendwie wirkte Don ein wenig überrascht über diese Tatsache. Nun, nicht das erste Mal, bei dem sie sich beide einig waren.. "Ich bezweifle, dass er mir helfen will hier zu verschwinden", da zuckte sie dieses Mal mit den Schultern und war einer anderen Meinung. "Ich denke, dass das in deiner Wohnung wirklich nur ein Gefallen war, den er mir schuldete, nicht mehr und nicht weniger.. Ich habe inzwischen nichts mehr mit ihm zu tun". Sie nahm einen weiteren Biss von ihrem Brötchen und schüttelte noch einmal sachte den Kopf. "Du denkst wirklich, meine Kollegen wären freundlich, dabei arbeitet bei uns eher jeder für sich.. Da gibt es so etwas wie Zusammenhalt kaum". Es gab nur Kollegen, die sich gut verstanden, Teams waren etwas deutlich selteneres, weil die CIA anders arbeitete, weil es hier darum ging Informationen zu beschaffen, die für die nationale Sicherheit von Bedeutung seien. Es gab viele Kollegen, die genauso, wie Waleria selbst undercover arbeiteten, die Menschen befragten und zwielichtige Methoden zur Informationsbeschaffung verwendeten.
      Das Thema wechselte, Waleria sprach den Papierkram an, auf den sie wirklich keine Lust hatte, sollte sie wirklich ihren Ass aus dem Ärmel ziehen müssen, um Benjamin zum sprechen zu bringen. Don schmunzelte, kurz hielten sich die blauen Augen auf diesem Schmunzeln auf, ehe sich die Frau ihren Kaffee in die Hand nahm und sich damit zurück lehnte. Er sprach Adam an, da seufzte die Agentin. "Es gibt nichts, was mich freiwillig dazu bringen wird länger am Schreibtisch zu sitzen in meinem Büro", da musste sie schmunzeln. "Ich bin da vielleicht zwei Mal im Jahr, wenn überhaupt.. Ich hasse Papierkram". Und Berichte, das war auch nicht das, was die Frau wirklich gerne schrieb.. Sie nahm einen Schluck ihres Kaffees. An sich war sie mit dem Essen fertig, hatte ein halbes Brötchen gegessen und ihren Kaffee ausgetrunken, damit gab es einen wirklich guten Beginn des Tages. "Ich mache mich nur schnell fertig", sprach Waleria auch schon, kaum meinte Don los zu wollen, sollte sie fertig sein. Sie leerte die Tasse und stellte sie auf ihren leeren Teller ab, bevor sie sich vom Stuhl erhob und an Don vorbei ins Bad lief. Haare machen, ein wenig das Gesicht waschen, Zähne putzen.. Makeup hatte sie noch immer keines da, zumindest ihre Augenringe würde die Blondine gerne abdecken wollen, aber das war an sich alles auch unwichtig, sah nur für sie ungewohnt schlimm aus.. Zehn Minuten hatte sie im Bad vielleicht gebraucht, vielleicht auch etwas weniger, aber sie war bereit, auch geistig. "Wir können", verkündete sie und blickte nach Don.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Es war einer der Dinge, welche die beiden wieder unterscheideten was die Arbeit betraf. Don dachte immer an das FBI, welche für Zusammenarbeit und alles standen. Niemals würde ein Kollege in Stich gelassen werden, egal wie prenzlig die Situation auch wäre. Damals als einer seiner Agenten Verrat begangen hatte, so dachten sie es zumindest, und ihn ins Gefängnis brachten, arbeitete Don auch 5 Wochen später immernoch an dem Fall....sah sich tausende Male das Verhör in der Wiederholung am Computer an, ging tausendmal die Akten durch bis er etwas fand, was gegen diesen Verrat sprach. Damals konnte er einfach nicht glauben, dass er sie verraten hätte sollen und hätte er dies nicht getan, wären die Beweise, dass er doch keiner war, niemals ans Licht gekommen und er würde immernoch im Gefängnis sitzen. Nein! Sein Agent war damals ein Held gewesen, weil er Amerika dabei half, dass keine Information an China gingen. Seitdem arbeitete er wieder in Don's Team und schwor Loyalität ihm und dem FBI gegenüber was der schwarzhaarige bis heute nicht bereute. Daher war es für ihn doch ein wenig schwer gewesen sich auf die andere Seite von Waleria zu schlagen, was ihre Bundesbehörden und Zusammenarbeit ihrer Kollegen betraf. Klar, jede Behörde arbeitete auf ihre Art und Weise aber dennoch war dies immernoch kein Grund einen Kollegen in Stich zu lassen. Auch wenn es die blondhaarige vielleicht nicht so ausgesprochen hatte, aber genau so hörte es sich für ihn an. Ein leichter Seufzer glitt über seine Lippen als er über all dies nachdachte und strich sich dabei mit der Hand durch die Haare bevor sein Blick zu ihr ging. "Man darf ja noch hoffen, oder?" musste er dabei etwas lächeln, auch wenn es von seiner Seite doch etwas ernster gemeint war als was sie jetzt vielleicht dachte.
      Zum Glück wurde das Thema aber fürs Erste mal beiseite geschoben als er dann schon die Büroarbeit mit Berichte schreiben und alles ansprach. Dass sie es hasste und nur allzu wenig Zeit am Schreibtisch verbringen wollte, konnte er selbst sehr gut nachvollziehen. Don liebte seinen Job über alles und würde heute nichts mehr anderes machen wollen aber wenn er etwas nicht aussehen konnte daran, war es definitiv Berichte schreiben. Niemals konnte er sich den ganzen Tag auf einem Stuhl sitzen sehen und irgendwelche Formulare ausfüllen geschweige denn in den Computer tippen sehen. Klar, dies machte er jetzt auch hier und da wenn es mal einen gallfreien Tag gab. Es lagen genügend Dokumente auf seinem Schreibtisch welche mal in den Computer eingetippt gehörten und dies würde er sicher erledigen sobald er mal wieder als FBI Agent tätig sein würde, je nachdem wie lange der Fall der CIA noch dauern würde, aber richtig freuen darauf konnte er sich eher weniger. Als Waleria davon sprach sich dann mal fertig zu machen, kam der schwarzhaarige zurück von seinen Gedanken in die Realität, nickte dieser zu und fing währenddessen an alles vom Tisch abzuräumen und in der Küche abzuwaschen. Nur, weil dies nicht seine Wohnung war, hieß es noch lange nicht, dass er alles stehen und liegen lassen durfte. Nein! Sie waren sozusagen als Gäste hier und Don wollte dementsprechend auch die Wohnung wieder so abgeben, wie sie diese erhalten hatten. Es dauerte nicht lange bis das erledigt war und im selben Moment Waleria auch schon fertig war. "Ich mache mich auch noch schnell fertig" sprach er kurz aus und verschwand ebenfalls kurz ins Badezimmer, da er sich noch nicht frisch machen konnte und ungepflegt wollte er auch nicht die Wohnung verlassen. Daher putzte er sich auch die Zähne, wusch sich das Gesicht und strich sich mit den nassen Händen durch die Haare. Da diese nicht besonders lang waren, musste er auch nicht viel machen, begab sich ins Schlafzimmer, zog sich andere Klamotten an bevor er zu ihr zurückkam und nachsah ob er alles hatte. "Na gut, lass uns gehen" meinte er schließlich, begab sich ins Vorzimmer um sich die Schuhe anzuziehen, öffnete die Türe und ging auf den Gang hinaus, wartete auf die blondhaarige bevor er die Türe hinter ihr schloss, zusperrte und anfing runter zu Sophia's Wohnung zu gehen. Auch wenn die Gänge wieder sehr verwirrend waren, konnte er sich langsam den Weg dorthin merken weshalb es zwar etwas dauerte aber beide schließlich davor zum Stehen kamen und Don anfing an der Türe zu klopfen, welche nach einen kurzen Moment von Sophia geöffnet wurde. "Ah, da seid ihr ja" lächelte sie den beiden entgegen und schritt zur Seite, sodass beide eintreten konnten. "Mein Mann wartet bereits im Wohnzimmer auf euch" sprach sie weiter woraufhin Don mit einem Nicken sich bedankte, sich die Schuhe auszog und weiter in die Wohnung einschritt bis zum Wohnzimmer wo er Toby auf dem Sofa sitzend entdeckte. "Guten Morgen" begrüßte er den Mann als er in das Zimmer eintrat. "Du wolltest mit uns reden?" versuchte er die Kommunikation zu starten um die peinliche Stille schnell zu unterbrechen. Er war noch nie gut darin sich gleich auf Anhieb mit jemanden zu verstehen. Bestes Beispiel war Waleria und er gewesen, wenn er daran zurückdachte wie der Anfang der beiden aussah.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria brauchte ihre Zeit im Bad, normalweise jedenfalls, jetzt hier hatte sie deutlich weniger zu tun, denn sie hatte ihr MakeUp nicht dabei, außerdem waren ihre Klamotten geliehen und sie musste sich keine Gedanken darüber machen, wie sie für ihren heutigen Tag vorbereitet sein sollte. Das hier war kein weiterer Undercovereinsatz, auch wenn dieser ihr deutlich lieber wäre, das hier war auch kein gehasster Tag im Büro, selbst den hätte sie lieber, als dieses Versteckspiel und die Sorge, was denn jetzt eigentlich aus allen werden würde. Normalweise musste sie nur die Sorge um sich selbst haben, die beinahe gar nicht existent war, aber jetzt war da noch die Frage danach, was mit Adam war und die Frage danach, wie es nun mit ihr und mit Don sein wird, denn auch er war jetzt in Gefahr. So hatte sie bisher nicht gearbeitet, so viele Menschen hatte sie bisher niemals herein gezogen, dessen war die Blondine einfach nicht gewohnt.
      Kaum war die Agentin aus dem Badezimmer heraus wollte auch noch Don rein kommen, da ließ sie ihm kurz die Tür auf, um ihm nachzusehen, als er hinter der Tür verschwand. Lange brauchte er selbst auch nicht, in der Zeit nahm sich Waleria aber eine der Pistolen im Wohnzimmer vom Tisch, um sich diese an den Rücken zu stecken, denn sie wollte sich an dieses Gefühl gewöhnen und jetzt, nachdem ihr der Agent beigebracht hat damit mehr, oder weniger umzugehen, wollte sie es auch nutzen. Sie wollte dieses Mal nicht nutzlos erscheinen, auch wenn das Gefühl eine Waffe dabei zu haben wirklich fremd war. Doch viel Zeit, um darüber nachzudenken, blieb ihr nicht, Don kam aus dem Bad wieder und verkündete, dass sie los konnten, mit einem Nicken bestätigte Waleria es auch, bevor auch sie sich Schuhe über zog und überlegte, ob sie denn alles hätte. Viel musste sie nicht mitnehmen und auch der Weg zu Sophia und Toby war nicht lang, sie wurden auch erwartet, direkt begrüßt, mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßte Waleria auch die Frau des Hauses, bevor sie ihre Schuhe wieder auszog und in das Innere der Wohnung ging. Im Wohnzimmer wurden sie erwartet, mit einem Nicken begrüßte sie hier Toby, aber es war Don, der das erste Wort ergriff und danach fragte, wie es nun aussah. Toby seufzte, er lehnte sich in seinem Stuhl vor, um die beiden zu mustern. "Ich habe lange mit Sophia darüber gesprochen", nahm er das Wort an sich. "Wenn sie mich verhaften, werde ich für mindestens zehn Jahre sitzen gehen und kann nicht für die Kinder sorgen.. Aber diese Frau da hat recht", er deutete auf Sophia, welche im Türrahmen zur Küche angelehnt stand. "Familie hilt man immer.. Ich werde euch helfen, werde euch die Bar zur Verfügung stellen und meine Männer informieren, um notfalls eingreifen zu können, sollte es wirklich schief laufen.. Wir müssten vorher nur unten den Keller sichern, um gegebenenfalls einen Fluchtweg zu haben". Waleria lächelte sachte, kaum hatte sie sich die Worte des Mannes angehört, bevor sie nickte. "Wir brauchen dich gar nicht vor Ort", damit ging die auf die Idee ein, die Don ihr vorhin zugeworfen hatte. "Du kannst alles von hier aus koordinieren und zur Not Sophia und die Kinder schnappen, um abzuhauen.. Wir möchten beide nicht, dass euch was passiert".
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      Nachdem beide in der Wohnung von Toby und Sophia ankamen, sowie auch gleich ins Wohnzimmer zusteuerten, wo ihr Mann bereits auf die beiden, wie angekündigt, wartete, fing Don auch schon zum sprechen an, da er die Stille zwischen Menschen hasste. Es gab in seinen Augen nichts Schlimmeres als die Ruhe zwischen Menschen, welche sich im selben Raum befanden und das hieß schon was, denn als Special Agent einer Bundesbehörden bekam man eindeutig mehr zu sehen als normale Bürger und wenn er in all seinen Jahren so zurückdachte was geschah, konnte er definitiv schon eine Liste der Top 10 Dinge führen, welche man am Besten wieder aus dem Gedächtnis löschen möchte. Selbst Waleria konnte sicher solch eine Liste führen aber dies spielte hier und jetzt keine Rolle. Die beiden hatten andere Sorgen und um die mussten sie sich jetzt kümmern, weshalb er seine Aufmerksamkeit zurück auf Toby warf als dieser seufzte und plötzlich davon anfing zu erklären wie nun der weitere Plan aussehen würde.
      Im ersten Moment stieg etwas Erleichterung in dem Agenten auf, als er hörte, dass es Sophia eher weniger gefiel, dass Toby ihn half, was somit die beiden zu der Sicht brachte, dass sie ihn dort sowieso nicht benötigen würden. Don selbst kannte die Familie noch nicht lange aber selbst er hatte gemerkt, wieviel die beiden Waleria bedeuteten und, dass sie dabei noch jemanden verlieren würde, wollte er ihr nicht antun, weshalb es die bessere Entscheidung war Toby nicht vor Ort zu haben. Doch als er erwähnte, dass man der Familie nunmal half und die beiden seine Bar sowie seine Leute zur Verfügung bekamen, wollte er schon das Wort ergreifen, jedoch kam ihm die blondhaarige Agentin dazwischen, welche genau das aussprach, was eigentlich er sagen wollte. Ein leichtes Lächeln glitt über seine Lippen da ihm sowas an Frauen schon immer gefiel, wenn sie auch mal das Ruder übernahmen. Zwar fanden das andere eher unheimlich, da niemand so selbstbewusste und starke Frauen mochte...Schließlich lag es in der Männernatur, die Frauen zu beschützen aber Don sah es komplett anders. Lag alleine wohl schon an seinen Job aber auch er brauchte mal jemanden an seiner Seite der ihn auffing und wer war da besser als Waleria geeignet gewesen? Nachdem Waleria ihre Worte beendete und wieder Ruhe im Raum einkehrte, blickte Don stets zwischen Sophia und Toby hin und her wobei man selbst an ihren Mann schon erkennen konnte, dass er zwar Verständnis dafür hatte, was die beiden wollten, aber andererseits gefiel ihm der Gedanke wohl nicht die Agentin alleine dorthin gehen zu lassen, auch wenn Don dabei war. Dafür kannte er den Agenten an ihrer Seite zu wenig. "Ich weiß es sehr zu schätzen, was du bzw. ihr damit bezwecken wollt und ich bin dafür auch sehr dankbar, aber wenn es hart auf hart kommt, wäre es vielleicht doch besser wenn ich vor Ort wäre. Ich kenne diesen Ort besser als jeder anderer und somit wäre die Chance dort zu verschwinden umso höher. Zum anderen wisst ihr gar nicht ob er alleine oder mit einer Eskorte kommen wird" brachte er erstmal auf den Punkt woraufhin Don kurz zu Waleria blickte bevor er wieder nach vorne sah. "Gerade deswegen wollen wir dich nicht dabei haben" kamen die Worte aus dem schwarzhaarigen eher hart heraus. "Wir rechnen damit schon, dass er vielleicht nicht alleine kommen wird und genau da kommen dann deine Männer ins Spiel" sprach er ernst weiter "wenn du mir erlaubst diese dementsprechend zu positionieren, haben wir so eine große Chance" versuchte ihn Don zu erklären doch schien er eher weniger beeindruckt zu sein, was alleine sein Gesichtsausdruck zeigte. "Und ihr denkt, meine Männer haben keine Familie, ja?" war er dann doch etwas sauer gewesen. Er konnte ja verstehen, dass Waleria gerade Toby versuchte zu schützen um so auch seine Familie damit nicht in Gefahr zu bringen aber seine Männer hatten genauso eine Familie gehabt. Somit lag auch die Chance in der Luft, dass diese ihre Väter verlieren. Warum also sollte er sich dabei zurückhalten? Sie waren doch alle im Dorf eine Familie und niemals würde einer den anderen zurück oder in Stich lassen. Don blickte rüber zu seiner Freundin um nach Hilfe zu suchen. Er selbst kannte Toby zu wenig aber vielleicht hatte sie ja eine Chance ihn davon zu überzeugen?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Toby war ein harter Hund, wie Waleria ihn gerne nannte, er war gesucht und steckte wirklich tief in der Scheiße, aber er war immer noch bereit alles zu riskieren und ihnen zu helfen, oder viel mehr vermutlich der Blondine selbst, denn mit Don schien er noch nicht so ganz warm zu sein, was irgendwo auch verständlich war. Er gehörte einer anderen Behörde an, er war niemand, den Waleria sonderlich lange kannte, dennoch würde die Frau nicht zögern, um sein Leben zu retten, da brauchte man sich auch nicht darüber zu unterhalten, sie würde es jetzt in diesem Augenblick tun, sollte es nötig sein. Don war ein Arsch, er war auch niemand, den die Frau eigentlich so einfach aussuchen würde, aber er war gleichzeitig jemand, mit dem sie erstaunlicherweise gut klar kam und der ihr Leben mehrmals schon gerettet hatte, der es vor allem schaffte ihr kaltes, kleines Herz in der Brust mit nur einem Lächeln zum rasen zu bringen, er hatte wirklich Glück, dass sie ihn so gern hatte! Doch das Vertrauen des Drogenbosses konnte er nicht so gewinnen, was sich auch wirklich ein wenig schwerer erweisen würde, doch sie waren wirklich nicht her gekommen, um das jetzt zu regeln, sie wollten lieber eine Erlaubnis zum Handeln haben, endlich einen weiteren Schritt einleiten können. Toby ließ sich von Sophia dazu bereit schlagen ihnen zu helfen, es wirklich zu tun, aber er war nicht ganz damit einverstanden nicht an der ganzen Sache beteiligt zu sein. Er wollte für seine Männer da sein, er wollte die Oberhand führen, er wollte sie nicht allein lassen. Weit kam Don mit seinen Worten nicht, aber eigentlich hatte er Recht, er hatte bisher gute Taktik bewiesen, er führte seine Gruppe an, er hatte Erfahrung damit viele Menschen anzuleiten, alles zu bedenken, was es zu bedenken gab, selbst, wenn es Toby nicht sehr gefiel.
      "Nicht alle von ihnen", antwortete Waleria frech, kaum fragte der Mann, ob sie annahmen, seine Männer würden keine Familie haben. Ein wenig lockerer sollte das Gespräch zwischen ihnen schon sein, sie waren hier nicht in einem Kampf, sie mussten sich zusammen etwas überlegen, zusammen handeln. Toby hob seine Augenbraue, wollte schon was sagen, da sah er seine Frau im Hintergrund belustigt den Kopf schütteln. "Ich weiß, du magst ihn nicht", die Blondine deutete auf den Agenten bei sich. "Aber er weiß wovon er spricht.. Wir brauchen einen Plan, um da raus zu kommen, sollte etwas passieren, nicht, um sie alle nieder zu schießen und am Ende noch wegen so etwas verhaftet zu werden, Gewalt gegen Beamten kriege ich nicht aus deiner Akte raus". Toby schloss seinen Mund wieder, auch wenn er nicht sehr zufrieden aussah. "Lass Don deine Männer mit positionieren.. von mir aus komm mit, aber es muss sicher ablaufen, so sicher, dass du im Notfall sofort her kannst, um Sophia und die Kinder zu schnappen und hier zu verschwinden.. Ich habe keine Lust am Ende ihr die Nachricht überbringen zu müssen, dass du wegen solch einer Dummheit nicht nach Hause kommst". Waleria war sich dabei dessen bewusst, wie einfach sich der Mann dazu verleiten ließ seine Wut und Gewalt auszuspielen, es war eine andere Erziehung, er ist unter anderen Umständen aufgewachsen, lebte ständig in Angst. Er seufzte und fuhr sich durch das Gesicht. "Ja, aber..", er wurde wohl noch nicht so ganz überzeugt, aber es war Sophia, die sich dieses Mal einmischte. "Kein Aber, Tobias.. Die beiden haben Recht, du hast zwei Kinder zu versorgen und sollst dich nicht auf solche dummen Spielchen einlassen..", ihr Blick war streng, sie stellte sich bewusst auf die Seite der beiden Agents. "Es soll kein Krieg werden.. Kein Angriff, wir wollen nur auf das Schlimmste vorbereitet sein und Informationen bekommen", Waleria blickte den Mann eindringlich an. "Am besten ohne Blut zu vergießen". Toby seufzte, aber er nickte. "Gut, von mir aus, aber ich bin dabei, ich kann euch nicht einfach alleine in solch einer Situation lassen...".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don war eigentlich schon immer jemand gewesen der die Verhandlungen selber ohne jeglicher Hilfe, führen konnte aber wenn es darum ging Toby aus der Sache rauszulassen, sodass ihm und seiner Familie nichts geschah, merkte er selbst umso länger es dauerte, dass es einfach nichts brachte und der schwarzhaarige irgendwie nur auf Granit biss. Seitwann war er nicht mehr in der Lage all dies selbst zu lösen? Als er nicht mehr weiter wusste geschweige denn keine überzeugende Argumente mehr hatte um all dies zu verhindern suchte er Hilfe bei Waleria, welche stets neben ihm stand und bisher kein Wort dazu sagte. Ob sie es vielleicht schaffen würde? Für Don wäre es eher eine Überraschung gewesen, wenn selbst Toby bei ihr sich weigerte sich zurükzuhalten. Schließlich ging es hier ja um seine Männer, daher war es andererseits auch klar gewesen, dass er vor Ort sein wollte, sollte der schlimmste Fall eintreten. Hatte Waleria etwa soviel Einfluss auf den Agenten gehabt, dass er einfach nicht mehr sicher war ob er was schaffte oder nicht? Eigentlich ließ er sich ja so gut wie gar nicht von jemanden was vorschreiben oder beeinflussen aber dies schien sie wohl unterbewusst bei ihm ausgelöst zu haben. War es daher wirklich eine gute Idee gewesen mit ihr zusammen zu sein? Don könnte es niemals abstreiten, dass er was für die Frau empfand, denn das war definitiv der Fall gewesen, aber was wenn es eines Tages seinen Fall beeinträchtigte? Niemals wollte er so etwas wie Jack damals erleben müssen. Er wollte nicht, dass die blondhaarige wegem ihm jemals in Gefahr geriet....dass sie eines Tages das Opfer sein müsste nur, weil er nicht im Stande war sie zu retten. Klar, Waleria war stets in der Lage sich selbst zu helfen und sie hatte ja auch noch Adam an ihrer Seite gehabt aber was wenn es eines Tages wirklich soweit kommen würde? Würde er dann selbst, so wie es Toby hier tat, alles Mögliche versuchen um der Familie zu helfen?
      Als ihm dies alles durch den Kopf schoss, hörte er plötzlich die weiteren Worte von Waleria welche meinte, dass Toby Don nicht ausstehen würde. Mit einem eher genervten Blick sah er für einen kurzen Moment zu ihr auf aber wenn er ehrlich sein soll, beruhte dies stets aufs Gegenseitigkeit. Er war der Familie von Sophia und Toby dankbar gewesen für das was die Familie für die beiden taten aber dennoch musste man sich nicht gleich ausstehen, oder? Ohne selbst ein Wort dazu zu sagen, horchten alle weiter ihre Worte wobei Don dann doch seine Hand auf ihr Handgelenk legte, als sie meinte, dass er von ihrer Seite dabei sein konnte. War das wirklich ihr ernst gewesen? Waren sie nicht hier um genau das zu verhindern? "Wal?" sprach er ruhig und blickte zu ihr auf, doch ließ er im nächsten Moment ihr Handgelenk wieder los als er einen bestimmten Satz aus ihr hörte "Ich habe keine Lust am Ende ihr die Nachricht überbringen zu müssen, dass du wegen solch einer Dummheit nicht nach Hause kommst" wegen solch einer Dummheit.... "Es ist deine Schuld. Wärst du nicht augetaucht, wäre er noch am Leben" schossen ihm plötzlich wieder die Worte von Lucia durch den Kopf als er ihr die Nachricht überbringen musste, dass Jack tot war. Vielleicht war es daher keine schlechte Idee gewesen Toby doch dabei zu haben? Selbstverständlich würde Don und Toby's Männer ein Auge auf ihn haben. Niemals wieder würde er zulassen, dass es einer weiteren Familie passiert, dass sie jemanden Wichtiges verlieren. Klang zwar etwas Klischeehaft wenn er daran dachte, dass er selbst ja jeden Tag sich in die Gefahr stürzte und somit das Risiko jeden Tag erhöhte, dass seine Familie ihn verlieren würde, aber dennoch war es eine andere Sache gewesen wenn man jemand Außenstehendes in die Sache mitreinzog. Don kam wieder aus diesen Gedanken als dann auch noch Sophia das Wort ergriff und meinte, dass die beiden Recht hätten, da dieser schließlich Kinder und somit auch noch Verantwortung hatte, welche er nicht einfach so wegschmeißen konnte nur um den beiden zu helfen. Eigentlich dachte Don damit, dass die Sache gegessen sei und er damit zustimmen würde aber nachdem Waleria auch nochmals das Wort ergriff und alle ihre Blicke auf Toby warfen, stimmte dieser schließlich zu, wollte aber trotzdem dabei sein. "Dann wirst du dich aber im Hintergrund halten" kam es ernst aus dem schwarzhaarigen heraus, welcher somit ebenfalls zustimmte, dass dieser dabei war. "Nicht nur deine Männer werden dann dem Plan folgen, sondern auch du" kam es weiter ernst aus ihm heraus bevor seine Aufmerksamkeit zurück auf Waleria ging. "Die nächste Frage ist nur, wann das Ganze über die Bühne gehen soll?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Taktik musste gewechselt werden, auch wenn es mit Don anders abgesprochen war, aber Waleria merkte, dass es nichts brachte Toby aus dem Plan raus zu halten, er wollte dabei sein und würde mit Sicherheit deutlich eher zusagen, wenn er wenigstens mit anwesend sein könnte, statt von außerhalb mit zu agieren, deshalb sprach sie auch davon, dass er von ihr aus mit dabei sein konnte. Dons Blick und seinen Griff um ihr Handgelenk bemerkte die Frau schnell, sie konnte aber nicht darauf eingehen, auch wenn das Kribbeln, welches die Berührung auslöste immer weiter bis zur Brust hinauf kroch. Ja, sie mochte diesen Mann und ja, sie waren in einer Beziehung, sie waren zusammen, aber letztendlich waren sie immer noch Special Agents und sie waren hier in einem wichtigen Fall unterwegs, da konnte man sich nicht auf die eigenen Gefühle verlassen, das tat Waleria bisher nicht, außer vielleicht auf ihr Bauchgefühl. Die Beziehung durfte nicht die Arbeit beeinflussen und wie würde es auch nicht tun, dessen war sie sich sicher, dafür würde sie alles geben, denn die Blondine war sich auch sicher, dass man beides zusammen sehr gut kombinieren konnte.
      Letztendlich stimmte Toby zu, auch wenn er dabei sein wollte und auch Don stimmte dem zu, auch wenn er noch einmal betonte, dass sich der Kriminelle im Hintergrund aufhalten wird. Der Ernst in Dons Stimme betonte keine Möglichkeit von Widerworten und ein Blick zu Waleria genügte, um Toby wissen zu lassen, dass sie es beide wirklich ernst meinten. "Gut, in Ordnung", stimmte der Mann zu, wenn auch seufzend. Damit war das Größte eigentlich geregelt, jetzt musste nur noch Benjamin zu der Bar gelockt werden, am Besten ganz ohne Verstärkung, die Frage war nur, ob der Mann überhaupt wirklich dort hin gelockt werden konnte.. Waleria wollte ungern ihren Ass aus dem Ärmel raus holen müssen, aber wenn letztendlich alle Stricke reißen sollten, würde sie es tun. Auch Don beschäftigte sich schon mit dem weiteren Vorgehen, fragte, wann das Ganze überhaupt laufen sollte, da blickten ihre blauen Augen zu ihm, um ihn zu mustern. "Sobald es geht.. Wir müssen mit Benjamin Kontakt herstellen, ich dachte eigentlich an ein Telefonat.. Man könnte in der Schmiede seines Vaters anrufen, da werden sie den Anruf ganz sicher nicht so einfach zurück führen können.. Darauf ist mit Sicherheit keiner vorbereitet". Sie zuckte mit den Schultern. "Wäre am einfachsten und schnellsten, oder gibt es andere Ideen?". Sie warf nur rein, was ihr einfiel, waren doch hier dafür da, um Ideen zu sammeln, um es zusammen zu tun. Die Nummer der Schmiede stand im Telefonbuch, kein Problem, Benjamins Nummer war Waleria nicht bekannt, sie hatte immerhin keinen Zugriff mehr auf ihre Akten, auf ihren Zugang zum Intranet der CIA, ihre eigentliche Karte funktionierte auch nicht mehr..
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    • Special Agent Dominic Walker

      Etwas erleichtert seufzte der schwarzhaarige aus als Toby endlich zustimmte sich im Hintergrund aufzuhalten. Es war zwar nicht ihr eigentliches Ziel gewesen was Don und Waleria sowie auch Sophia wollten aber immerhin war es noch eine bessere Idee als ihn direkt am Schlachtfeld zu haben. Don war nicht gerade der Freund davon gewesen schlechte Nachrichten zu überbringen, auch wenn dies zu seinem Job gehörte, aber wenn reichte es ihm schon da dies tun zu müssen. Da musste nicht auch noch die Freunde von Waleria auf seiner Liste stehen. Für einen kurzen Moment kam Stille in den Raum da das Größte schon mal geklärt war. Nun war es Zeit sich um die kleinen Dinge zu kümmern, wie Benjamin zu kontaktieren. Don hatte schon so seine Ideen gehabt doch wusste er nicht direkt ob es auch für Waleria in Ordnung war. Lange ließ er jedoch nicht auf seine Antworten warten als er die Frage in die Runde warf und sie meinte den Typen anzurufen. Genau auch seine Idee gewesen. "Gut, das wäre auch meine Idee doch müssen wir die Leitung so schalten, dass sie nicht zurück zu verfolgen ist. Sonst haben die schneller unseren Standort ausgemacht als was wir vielleicht wollten auch wenn du in dessen Schmiede anrufst" meinte er selbst noch dazu. Auch wenn sie Benjamin in Toby's Dorf einladen wollten...so musste es ja nicht vorher schon geschehen, dass er mit der CIA hier auftauchte.
      Als sie dann selbst noch meinte ob jemand andere Ideen als ihre hätte, schüttelte Don den Kopf da es sonst sowieso keine andere Möglichkeit gab. "Und was willst du ihm sagen?" fragte er weiter nach. Schließlich reichte es nicht ihn nur anzurufen. Es musste dafür auch einen driftigen Grund geben und so wie Benjamin auf ihn wirkte würde er nicht bei der kleinsten Möglichkeit gleich zubeißen und hier auftauchen. Nein! Dafür war er viel zu schlau...Andererseits wenn er genau wusste was sich momentan in deren Behörde abspielte, würde es doch auch einfach reichen wenn sie sich......"Was wenn du dich stellst?" kam es ihm plötzlich heraus. Natürlich! Wenn Benjamin über alles genau Bescheid weiß, dass Larcksen und Adam in Untersuchungshaft sind und nach Waleria gefahndet wird, war es doch somit ein leichtes Spiel in her zu locken, oder? "Oder du sagst ihm, dass du brauchbare Informationen hast, welche Beweise liefern gegen den Verrat?" auch wenn seine Idee vielleicht nicht gerade die besten waren, waren sie immernoch besser als gar nichts, oder? Don war nun mal wirklich kein guter Agent gewesen wenn es um Undercovereinsätze ging. Lieber machte er alles offiziell. Zum anderen machte ihm jeden Tag wahnsinniger und schwerer nicht zu wissen ob hinter Larcksen wirklich Wassilijew steckte oder nicht. Und so wie es momentan aussah würde es auch sicher noch lange dauern bis die Information endlich ans Licht kommen würde. Leicht lehnte er sich auf dem Sofa zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und dachte weiter nach was noch alles tun konnten. "Habt ihr einen Plan von eurem Dorf?" wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf Toby und Sophia. Es war schon mal nicht schlecht gewesen sich auch einen Überblick über das Dorf zu machen. So konnte Don auch schon mal sich überlegen wo er Toby's Männer positionieren konnte. "Ich hoffe ihr habt ein paar Scharfschützen unter euren Männer?" ohne diesen würde es schwerer werden das alles so zu regeln wie es der Special Agent gerne hätte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es brachte ein warmes Gefühl in ihrer Brust mit sich, als Don zugab, dass er die selbe Idee hatte, die auch Waleria schon präsentiert hatte. Sie schob ihre Gefühle zur Seite, stellte sie hinten an, aber es war unwillkürlich gewesen, sie hatte es selbst nicht erwartet durch solch eine Kleinigkeit solche schönen Gefühle ausgelöst zu bekommen, aber ihr Kopf konzentrierte sich mehr auf den Fall, auf ihre Aufgabe, auf Benjamin und die Idee, ihn in die Bar zu locken. Don stimmte zu, er war nur der Meinung die Leitung besser zu schützen, gut, das war kein Problem. "Kriegen meine Männer hin", bestätigte Toby und nahm eine Zigarette aus seiner Schachtel raus, um den Beiden die Schachtel hin zu halten. Waleria würde normalerweise zugreifen, aber sie fühlte sich schlecht hier im Wohnzimmer zu rauchen, während die Kinder später mit Sicherheit hier zumindest essen werden. Sie schüttelte sachte den Kopf, lehnte ab, bedankte sich aber mit einem kurzen Lächeln, bevor das Thema weiter ging, Don wollte wissen, was sie Benjamin überhaupt sagen wollte, aber eigentlich war das doch schon abgesprochen, oder nicht? Er hatte aber eine weitere Idee.. Waleria nahm sich den Moment, um zu überlegen, bevor sie aber den Kopf schüttelte. "Ich denke, wenn ich mich stelle, wird die ganze Kompanie erscheinen und wir haben das, was wir eigentlich nicht wollen", gab sie ehrlich zu und zuckte mit den Schultern. "Ich denke, ich werde ihn bitten mit mir zu sprechen, unter vier Augen quasi.. und wenn er nicht will, dann werde ich meinen Ass aus dem Ärmel zaubern und ihn erpressen". Da zuckte sie wieder mit den Schultern, dieses mal unschuldiger, ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen. "Womit willst du ihn erpressen?", fragte Toby stirnrunzelnd. "Oh, ich weiß, wohin die fehlenden Gelder gegangen sind und auf wessen Kappe ein gescheitertes Projekt geht, wessen Verursacher immer noch gesucht wird, laut den internen Untersuchungen",genug Beweise hätte sie. "Ich hebe mir gerne einen solchen Ass auf, für Fälle wie jetzt". Zumal es die CIA nur Geld gekostet hatte, keine großartigen anderen Sachen, oder gar Leben anderer, aber nicht einmal der Projektname durfte in der Zentrale mehr fallen.
      Don hatte aber noch mehr Ideen, oder Einwände, er wollte einen Plan vom Dorf haben, er wollte Scharfschützen haben, der Mann verlange wirklich viel, aber das war in Ordnung, man konnte immer Fragen, es kostete ja nichts. Toby überlegte kurz, zog ein letztes Mal an seiner Zigarette, bevor er sie im Aschenbecher vernichtete. "Ich denke nicht, dass wir einen Plan vom Dorf haben", gab er ehrlich zu und überlegte weiter. "Sowas brauchen wir eigentlich nicht". Er zuckte mit den Schultern, bisher gab es keinen, der es wissen wollte, bisher gab es keinen Moment, in welchem so etwas gebraucht wurde. "Wir könnten einen erstellen..", mischte sich aber Sofia ein, die wieder und er Tür erschien und einen Topf abtrocknete. "Die Kinder laufen hier frei herum, sie kennen jedes Versteck, jeden Stein, jeden Baum.. Ich spreche mal mit den anderen Müttern und wir könnten einen vorbereiten..". Sie lächelte kurz, freute sich über die Möglichkeit helfen zu können. "Aber Scharfschützen habe ich.. Kämpfer.. Alles mögliche, meine Männer können alles, sag nur was du willst". Er lehnte sich in seinem Sessel vor. "Sie sprechen bloß Spanisch, wenig Englisch". "Das kriegen wir hin.. Ich bringe Don sonst wichtige Befehle bei, Spanisch ist nicht das Problem", Waleria schmunzelte, bevor sie zu ihrem Freund blickte. "Oder sie kommunizieren per Zeichen".

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    • Special Agent Dominic Walker

      Umso mehr sie die Startegie mit Toby's Männer besprachen umso mehr war er davon beeindruckt gewesen was sie alles konnten. Für eine staatliche Bundesbehörde war es ein leichtes Spiel gewesen einen Anruf so umzuleiten, dass dieser nicht zurückzuverfolgen war aber, dass dies auch seine Männer konnten war wirklich bemerkenswert gewesen. Sie würden Don sicher gut von Nutzen sein können, keine Frage, aber umso mehr stellte sich wiederum die Frage woher seine Männer dies alles konnten. Wer waren sie wirklich gewesen? Konnte der schwarzhaarige ihnen überhaupt sein Leben anvertrauen wenn es hart auf hart kommen würde? Nein! So durfte er nicht denken. Schließlich war es Waleria gewesen, die ihnen ihr Leben anvertraute, daher blieb Don nichts anderes übrig als ihr gleich zu tun wenn sie heil aus dieser Sache raus wollten.
      Daher schüttelte er seinen Kopf um sich wieder dem hier und jetzt zu widmen und horchte dem Gespräch zwischen Waleria und Toby als dieser wissen wollte womit sie Benjamin erpressen wollte. Nachdem sie die Informationen Preis gab, was sie gegen ihn in der Hand hatte, konnte sich Don ein amüsante Lächeln auf den Lippen nicht verkneifen. Sie war wirklich gut gewesen. "Bin ich froh, dass du meine Akte nicht gelesen hast" murmelte er leise vor sich her. Sobald sich die beiden mal wieder, aus irgendwelchen Gründen auch immer, als Feinde gegenüber stehen würden, würde Don alles mögliche tun um seine Daten unter Verschluss zu halten. Aber soweit würde es hoffentlich nicht kommen. Als das dann auch geklärt war, wie sie Benjamin hierher locken wollten, sprach Don noch weitere Ideen aus was ihn zu einem Plan des Dorfes führte, welcher laut Toby aber nicht vorhanden war. Moment! Sie lebten in einem Dorf ohne jeglichen Plan? Etwas merkwürdig schien dies doch für den schwarzhaarigen zu sein aber anscheinend lebte jeder auf seine eigene Art und Weise und dies hatte er zu akzeptieren. Es gab doch für alles einen Plan? Aber vermutlich war dies auch der Grund gewesen warum sie von Los Angeles so abgeschnitten waren und selbst er nichts von diesem Ort wusste. Als Sophia das Wort ergriff und meinte, dass sie einen erstellen könnten und Toby meinte, dass er seine Männer für jegliche Positionen aufstellen konnten, diese aber nur spanisch sprachen, hob er seine Hand und schüttelte den Kopf. "Nein, schon gut. Das würde uns nur zuviel Zeit kosten. Ich werde mir selbst nochmals den Bereich bei der Bar ansehen und mir jegliche Punkte fixieren" meinte er zu dessen Frau bevor sein Blick zurück auf Toby ging. "Das deine Männer nur spanisch reden, geht in Ordnung. Ich habe zwar die Sprache schon lange nicht mehr benutzt und dürfte etwas eingerostet sein aber ich sollte das mit ihnen schon hinbekommen und wenn wird Waleria halt meine Dolmetscherin werden" musste er kurz lachen bevor er mit seinen Händen kurz auf seine Beine klopfte um anschließend aufzustehen. "Also gut, ich würde sagen somit hätten wir alles besprochen. Wird dann langsam Zeit mal mit dem Plan anzufangen" sprach der Agent weiter "Habt vielen Dank für die Unterstützung. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun um deine Männer zurück zu ihren Familien zu bringen, sollte es eskalieren" versprach er Toby und hielt ihm die Hand hin. Nachdem dies auch erledigt war, nickte er noch freundlich Sophia zu bevor er sich anschließend auf den Weg ins Vorzimmer machte um sich seine Schuhe anzuziehen. Don wollte keine weitere Zeit verschwenden und sich auf den Weg zur Bar machen um sich selbst nochmals ein genaueres Bild von der Umgebung zu machen geschweige denn um zu sehen wo er am Besten die Leute von Toby positionieren konnte. "Kommst du mit oder bleibst du hier um den Rest zu erledigen?" wandte er seine Aufmerksamkeit auf Waleria.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria war nicht bösartig, sie nutzte Informationen, die sie über jemanden wusste nicht, um sich selbst einen Gewinn rausschlagen zu können, viel mehr, um aus brenzligen Situation heraus zu kommen, in denen sie durch ihren Job reichlich gesteckt hatte. Hier nutzte sie die Informationen, die sie über Benjamin hatte, um wieder ihre Job zu bekommen, um ihren Namen rein zu waschen und um endlich herausfinden zu können, was hier los war, deshalb brauchte Don nicht anzunehmen, er bräuchte Angst vor ihr zu haben, oder Sorge, sie könnte etwas mit seinen Informationen aus der Akte heraus bekommen. Hier fragte sich die Blondine ein weiteres Mal, was so schlimmes in dieser stehen sollte, dass er wirklich Sorge bekam, sie würde es lesen. Der gestrige Streit ging auch nur davon aus, dass er wirklich dachte sie hätte es gelesen, vertraute er ihr wirklich nicht? Sie hatte geholfen seinen Bruder zu finden, hatte ihr Leben für diesen geopfert, sie hatte Don selbst ihre Akte in die Hand gedrückt, damit er sie lesen konnte, was war also sein Problem? Doch Waleria schob diesen Gedanken zur Seite, konzentrierte sich lieber darauf aus der Scheiße heraus zu kommen, in welcher sie leider gelandet war.
      Es imponierte ihr dann aber schon, als Don meinte, er würde ein wenig Spanisch sprechen, es jedenfalls mal benutzt zu haben, es erschien für andere vielleicht nichts besonderes, aber für sie, als jemand, der sehr gerne viele Sprachen sprach und neue Sprachen lernte, war es schon ein kleiner Pluspunkt für den Mann. Letztendlich würde sie ihm helfen, sollte er Hilfe brauchen, sie sprach mehrere Sprachen fließend, hatte keine Probleme dabei zu dolmetschen, sollte es nötig sein. Das Gespräch schien aber zu Ende zu sein, es war der Agent, deer dieses beendete und sich erhob, da tat es ihm Waleria gleich und schenkte Toby und seiner Frau noch ein warmes Lächeln, während Don versprach die Männer heile Heim zu bringen. "Ich melde mich, sollte etwas sein", versprach wiederum die Blondine und deutete auf das Wegwerfhandy, welches sie aus ihrer Hosentasche heraus holte. "Ich gebe dir bescheid, wenn die Leitung sicher ist". Waleria nickte, bevor sie ihrem neuen Freund in den Flur folgte, um dort in ihre Schuhe zu schlüpfen, irgendwie vermisste sie ihre eigenen Klamotten schon langsam.. Aber den Gedanken verwarf die Frau gleich wieder, sie wollte sich lieber auf die anstehende Aufgabe konzentrieren, Don zur Hand gehen vor allem, denn das jetzt war sein Gebiet, er war gut darin so etwas zu leiten, hatte Erfahrung, die Waleria selbst nicht vorweisen konnte. Sie zog sich ihre Schuhe an und blickte zu ihm hoch, als er sie fragte, ob sie mitkommen wollte. "Ich komme mit", sie zuckte mit den Schultern. "Ich kann ohne die Leitung nichts tun, vielleicht kann ich dir ja zur Hand gehen", außerdem kannten die Jungs in der Bar sie schon..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Don war wirklich dankbar für die Hilfe gewesen, welche Toby, Sophia und dessen Leute ihnenzur Verfügung stellten. Doch fragte er sich auch ob es wirklich notwendig gewesen war Toby mit in die Sache miteinzubeziehen.Wenn es ganz nach dem schwarzhaarigen ginge, würde er ihn aus dem Spiel lassen und es auf eigene Faust tun aber das war wohl nicht auszuschließen. Daher hoffte er, dass die Sache gut ausging und Don nicht wieder jemanden mitteilen musste, dass die Frau ihren Ehemann sowie die Kinder ihren Vater verloren hatten. Die Sache mit Jack hatte ihm schon gereicht und lag ihm ehrlich gesagt auch immernoch ziemlich im Magen, da er sich bis heute selbst die Schuld dafür gab obwohl es nicht seine war. Aber hierbei ging es nicht um ihn oder um das FBI. Nein! Es war Waleria's Kampf gewesen, welchen er selbst zu 100% unterstützte. Schließlich war er ihr erstens etwas schuldig wegen David's Rettung und zweitens waren die beiden ja jetzt zusammen und welcher Partner ließ seine Freundin schon in Stich? Wenn er im Büro erzählen würde, dass die beiden nun zusammen wären, würden sie entweder lachen oder eine Wette machen wie lange diese Beziehung wohl halten würde, was Don ihnen so gar nicht übel nehmen konnte. Seine Beziehungen hatten alle noch nie lange gehalten. Lag aber nicht an den Frauen sondern eher an ihn selber aber dies hatte er Waleria damals auch schon offenbart somit wusste sie ganz genau auf was sie sich da einließ.
      Nachdem das Gespräch zwischen den 4 besprochen war, Don sich erhob, sich verabschiedete und sich im Vorzimmer die Schuhe anzog, um sich mal bei der Bar selbst ein Bild zu machen, wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf Waleria um zu wissen ob diese mitkommen wollte und nickt selbst ihr zu als diese zustimmte. "Habt nochmals vielen Dank" lächelte er Toby und Sophia zu als beide ebenfalls bei ihnen im Vorzimmer erschienen bevor der schwarzhaarige die Wohnung verließ und sich schon auf den Weg nach unten machte. Dabei fiel ihm ein, dass ihm ein kleines Fernrohr zugute kommen würde um sich in der Ferne noch andere Gebäude anzusehen "Warte hier kurz" meinte er dann zu Waleria und begab sich anschließend zu einen der Männer, welche ihm vorher schon 2 Waffen zum üben borgen und fragte nach einem kleinen Fernrohr, welches er auch kurz darauf bekam um wieder zurück zu seiner Freundin zu kommen. "Jetzt können wir" lächelte er ihr sanft zu und machte sich dann schon auf den Weg Richtung Bar, was zu Fuß ein wenig dauern konnte. Auf dem Weg dorthin beobachtete Don sehr oft die Kinder die miteinander sorglos spielten, als wäre die Welt noch vollkommen in Ordnung. Manchmal dachte er dabei auch, dass er vielleicht hätte damals anders auf David reagieren sollen. Die Kindheit mit ihm war nicht gerade die Beste gewesen und zu 99% ging es immer nur um den Wunderknaben weshalb Don da oft zu kurz kam und dadurch schon ziemlich früh anfing auf sich alleine gestellt zu sein. Klar, er hatte die Unterstützung seiner Eltern gehabt, keine Frage, aber wenn er mal Hilfe brauchte war keine Zeit, da sie sich um David kümmern mussten. Auch bei ihren Streitigkeiten ging es meistens um den Jüngeren. David bekam es zwar nicht so mit aber Don war in der Hinsicht schon immer etwas aufmerksamer gewesen. "Erwachsen darf man nie werden" murmelte er leise vor sich her bevor er seine Gedanken wieder ordnete "Sobald du dich mit Benjamin triffst, nimm zur Sicherheit eine Waffe mit" wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf die blondhaarige neben sich. Auch wenn sie vielleicht dagegen ist, weil es viel zu riskant war und Don sowie Toby's Männer sowieso vor Ort waren, konnte man nie wissen was Benjamin wirklich vor hatte. Und sollte ihr etwas zustoßen, wäre Don doch etwas beruhigter, wenn er wüsste, dass sie bewaffnet war.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"