[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Das alles war kein Fall, den Waleria gerne erledigte, nicht nur, weil es hier um sie selbst ging, sondern auch, weil es nicht das war, was sie normalerweise tat. Sie lief nicht bewaffnet herum, auch wenn es Don nicht gerne hörte und einsah, aber es war ein part ihrer Arbeit. Wie sollte sie nicht auffallen, keinen Verdacht schöpfen, wenn sie bewaffnet war? Während ihrer Arbeit gab es schon den ein, oder anderen Moment bei welchem sie schon gemerkt hatte, dass es besser war, dass sie nichts dabei hatte, es gab aber bisher auch keinen Moment, bei dem sie sich wünschte eine Waffe dabei zu haben. Vielleicht lag es daran, dass sie daran gewohnt war ohne zu sein, dass sie vor allem daran gewöhnt war damit nicht umgehen zu können, was der Herr neben ihr aber gleich geändert hatte. Irgendwie war Waleria schon stolz auf sich, weil sie allein in den letzten Tagen über sich hinaus gewachsen ist, in vielerlei Hinsichten. Sie lernte zu schießen, sie konnte sich überwinden eine Beziehung einzugehen, lief nicht davon und war bereit Don die Führung in ihrem weiteren Vorgehen zu überlassen, wenn Adam das alles zu hören bekommt wird er mit Sicherheit grinsend den Kopf schütteln und ihr kein Wort glauben. Adam.. Irgendwie vermisste sie den Informatiker.. Sie vermisste seine nervenden Anrufe, die überprüfen sollten, ob sie denn noch am leben war, sie vermisste die Diskussionen am Telefon, vielleicht war das aber auch alles nur eine Sorge, denn die Blondine war sich dessen bewusst, dass ihre Kollegen für vermeidliche Verräter nicht viel übrig hatten.
      Waleria lief still neben ihrem neuen Freund, sie würden mit Sicherheit einen Moment bis zu der Bar brauchen, aber das war nicht weiter schlimm, wie sie fand, war ein angenehmer Spaziergang, der ihnen vor allem helfen könnte sich ein wenig ihre Gedanken im Kopf zu ordnen. Die Kinder nutzten das schöne Wetter, spielten freudig draußen und Waleria sah ihnen gerne nach, ihre Augen blickten jedoch zu dem Agent neben sich, als er etwas gesagt hatte. Es war ganz leise gewesen, sie meinte nur etwas verstanden zu haben, aber ob es das war, was er gemein hatte wusste sie nicht. Die Frau wollte ihn eigentlich darauf ansprechen, da sprach er jedoch lauter mit ihr, widmete sich ihr auch. Sie sollte bewaffnet sein, wenn sie sich mit Benjamin treffen wird, die Worte zauberten ihr ein kleines Schmunzeln auf ihre Lippen. "Das heißt bitte", verbesserte sie den Mann, um ihn ein wenig zu necken, aber sie konnte ihm diesen Gefallen tun, auch wenn sie sich sicher war, dass sie es bestimmt nicht nötig hatte. "Aber in Ordnung". Sie brauchte jetzt keine Diskussion anzufangen, das wäre nur unnötig und diese Kleinigkeit war es auch nicht wert, immerhin hatte sich die Blondine selbst versprochen, ein wenig offener für eine Beziehung und in einer zu sein. Sie deutete aber an ihren Rücken, hob ihr Oberteil ein wenig, um dem Mann zu zeigen, dass sie schon brav war. "Ich fange sogar damit an mich an eine zu gewöhnen". Ihr Grinsen auf den Lippen war frech, aber für Don würde sie es tun, immerhin ging man in einer Beziehung Kompromisse ein.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Als der schwarzhaarige sie darum bat eine Waffe mitzunehmen, wenn sie sich mit Benjamin traf, konnte er sich selbst auf ihr Argument drauf ein sanftes Lächeln auf den Lippen nicht verkneifen. "Ich bitte dich darum" kam es dann schon etwas charmanter aus ihm heraus während die beiden weiterhin nebeneinander Richtung Bar hergingen. Es war schon mal eine nette Abwechslung gewesen einfach zu spazieren. Meistens war sein Körper stets unter Anspannung aber momentan fühlte es sich einfach nur herrlich und freier an nicht unter Beschuss oder sonst was zu stehen. Klar, ihre, oder besser gesagt, seine Aufgabe war es gewesen sich ein Bild selbst zu machen was die Anordnung von Toby's Männer betraf aber wenn man das mit seinen Aufträgen von vorhin verglich war dies wirklich keine große Sache gewesen. Außerdem war er hier wieder ein seinem Element gewesen und konnte das tun was er am Besten konnte. Eigentlich erledigten dies immer seine Leute aber diesmal musste er wohl selbst Hand anlegen. Wie es wohl Lucas, Danielle und Brian ging? Er vertraute ihnen zu 100% und das war auch richtig so gewesen. Wäre dies nicht der Fall, hätte Don niemals mit ihnen arbeiten können. Schließlich war es einer der wichtigsten Dinge in ihrem Job gewesen, denn im Außendienst musste man sich darauf verlassen können. Man vertraute ja nicht einfach so einen daher gelaufenen Typen sein Leben an. Nein! Da spielten viele Faktoren eine große Rolle. Doch sein größtes Vertrauen ging an Lucas. Wenn Don diesen nicht an seiner Seite all die Jahre gehabt hätte, wäre schon so einiges schief gegangen. Dies war vermutlich auch der Grund gewesen wieso er gerade ihn als seine Stellvertretung ernannt hatte. Er wusste immer was zu tun war und wie selbst er vorgehen würde. Daher wusste er auch, dass er während seiner Abwesenheit auch den Laden schlüpfen würde und sich gut um seine Familie kümmern würde. Familie.....wenn sein Vater herausfand was er hier tat, würde er ihm gewiss den Kopf waschen. Doch dies konnte erstmal warten. Die Standpauke konnte er sich auch noch anhören sobald alles hier erledigt war. "Sag dies aber nicht zu Adam sonst macht er mir noch die Hölle deswegen heiß" gab er selbst scherzend dazu als Waleria meinte, dass sie sich immer mehr und mehr daran gewöhnt eine Waffe bei sich zu tragen. Don fand es schon mal ein gutes Zeichen und wenn es nach ihm ginge, könnte sie stets immer eine Waffe bei sich tragen. Dann bräuchte er sich keine großen Sorgen mehr um sie machen, sollte ihr wieder etwas zustoßen wie damals im Keller, aber so wie er Adam auch etwas kannte, würde dieser sicher komplett dagegen sein, weil dies wieder ihre Deckung schneller auffliegen lassen könnte.
      Nach einer Weile kamen die beiden auch schon bei dem besagten Ort an, woraufhin Don gleich das kleine Fernrohr rausholte und sich die Umgebung ansah. Die Gebäuden waren wirklich gut aufgebaut gewesen und der schwarzhaarige hatte auch schon ein paar Ideen gehabt wo er am Besten die Scharfschützen positionieren konnte. Doch war immer noch die Frage gewesen wieviele notwendig waren. Die Bundesbehörden kannten sich zwar untereinander gut, besonders dann wenn man jahrelang, wie Don, im Geschäft war aber richtig sagen konnte man nicht wie wer was vorging. Es standen 5 Gebäuden in der Nähe der Bar, wo Don unbemerkt Scharfschütze positionieren konnte. Zusätzlich gab es auch noch in den Seitengassen vereinzelende Stellen, welche ihm die Möglichkeit gaben zu agieren. "Sehen wir uns mal die Bar von innen an" meinte er dann noch, packte das kleine Fernrohr wieder ein und machte sich dann schon auf den Weg in Bar hinein wo 3 Männer anwesend waren. Einer stand hinter dem Tracen während die anderen beiden gemütlich an einem Tisch saßen und sich auf einer Sprache unterhielten, dies aber unterbrachen als Don und Waleria eintraten. "Waleria, querida. Me alegro de verte" (meine Liebe, schön dich zu sehen) begrüßte der Mann hinter dem Tracen die junge Frau auf spanisch, als er nach vorne kam und sich auf diese zubewegte. "Was führt dich denn hierher?" sprach er weiter in dessen Sprache, was aber eher gebrochen klang.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie ärgerte ihn und es fiel ihr so einfach, als würde Waleria es fast täglich machen. Sie wollte dieses Lächeln auf den Lippen sehen, welches Don ihr gerade schenkte, welches ihre Brust erwärmte, was ihr ein neues Gefühl war. Bisher nahm sie immer an, ihr Herz würde ein eiskalter Stein sein, mit welchem sie leben musste, aber der Agent neben ihr bewies ihr das Gegenteil dieser Annahme und das sogar mehrmals schon. Ja, sie hatten ihre Diskrepanzen, sie hatten ihre verschiedenen Ansichten, aber wenn die Blondine ehrlich war, dann konnte sie darüber fast schon komplett hinweg sehen, sich stattdessen auf seine positiven Züge konzentrieren und davon gab es jede Menge. Einiges, was es der Frau an sich selbst fehlte fand sie bei dem Herren wieder, Eigenschaften, die sie über die Jahre wirklich gerne können und haben wollte, als würde er sie einfach ausfüllen. Letztendlich bat sie Don darum, eine Waffe mit zu dem Treffen zu nehmen und dieses Mal konnte sich Waleria ihr Lächeln nicht verkneifen. Wenn sie beide nicht unter Stress standen, dann funktionierte einiges deutlich besser und so konnte sich die Frau ihre Beziehung doch irgendwie vorstellen, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob es diese nach dem ganzen Scheiß, der hier gerade passierte, überhaupt geben wird. Sie wollte nichts schwarz malen, aber sie hatte im Hinterkopf einen Gedanken, dass sie das vielleicht alles nicht lebend überstehen wird, oder nicht frei, sie könnten sie für Jahre einbuchten, da nahm sie vor allem nicht an, dass man auf sie so lange warten wird, eine lange, ungewisse Zeit.
      "Das geht dann auf eine lange Liste von Sachen, die ich Adam nicht sagen soll", grinste sie Don entgegen, als sie seinen Scherz gehört hatte. Sie machte sich einfach keine Gedanken über den möglich schlimmen Ausgang der Situation, sondern beschäftigte sich viel mehr mit der Tatsache, dass sie gerade ein klein wenig Zeit für sich hatten. "Die wird immer länger, mein Lieber". Ein wenig Sorge hatte sie gehabt, sie würden vielleicht nicht normal weiter funktionieren können jetzt, da sie ein Paar waren, aber bisher war es sogar streitfrei gewesen, wie lange das noch anhalten wird? Waleria gab sich wirklich Mühe, aber sie wusste gleichzeitig was für eine Zicke sie unter Stress werden konnte..
      Die Zeit zu zweit hielt nicht lange an, sie kamen irgendwann an der Bar an, welche das Ziel der beiden darstellte. Die Zeit hatte die Blondine dennoch genossen und konzentrierte sich wieder auf die Arbeit, als die beiden das Gebäude betraten, das fiel ihr noch nie sonderlich schwer, denn wenn sie arbeitete, dann funktionierte die Frau, ganz gleich, was geschah. Ein Lächeln war auf ihren roten Lippen zu sehen, kaum wurde sie von den Herren erblickt und begrüßte diese mit einem kurzen Nicken. Sie wurde gefragt, was sie hier her führte, eine sehr gute Frage, um ehrlich zu sein wusste sie es selbst kaum, Don war derjenige, der hier her wollte. "Habe ich dir schon Don vorgestellt?", fragte sie, statt direkt auf die Frage zu antworten und deutete auf den Agent neben sich. "Wir haben uns schon kennen lernen dürfen", verriet ihr der Barmann, bevor er den beiden andeutete, Platz an dem Tresen zu nehmen. "Wir brauchen die Bar nachher, da hat Tobias uns ermöglicht uns umzusehen, ein wenig zu planen". Waleria nahm Platz, sie würde auf Anweisungen warten, sollte es welche für sie geben, sie wollte Don auch einfach nur begleiten, er klang vorhin aber auch nicht wirklich, als würde er sie wirklich warten. Sie lächelte dem Herren hinter dem Tresen zu, der zwei Gläser heraus holte und eine Wasserflasche, die ihr hingestellt wurde. "Wie geht es den Kindern?", fragte sie auf spanisch, um ein wenig Smalltalk zu führen, denn Freundschaften musste man pflegen, man wusste nie, wann man sie brauchte.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Solange sie nicht kürzer wird, spricht doch gegen die Länge nichts dagegen, oder?" ging er auf ihr kleines Spielchen, was die Liste betraf, darauf ein und konnte sich dabei erneut ein Lächeln auf den Lippen nicht verkneifen. Es war wirklich verwunderlich gewesen wie weit die beiden es eigentlich bereits geschafft hatten. Wenn man bedachte wie das erste private Gespräch in seiner Wohnung zwischen den beiden ablief und was der andere über die jeweiligen Beziehungen vorher erzählt hatten, war es sowas schon wie ein Hauptgewinn gewesen, dass die beiden es bis hierher schafften ohne sich ansatzweise zu trennen. Klar, sie hatten hier und da schon mal Meinungsverschiedenheiten, wenn nicht sogar einen Streit gehabt aber in welcher Beziehung war das nicht der Fall? Don sah Beziehungen oder Streitigkeiten oder sonst was als Lüge an. Niemals würde dies ohne solche Probleme funktionieren. Wenn alles glatt lief, musste doch was falsch laufen, oder? Schließlich hatte jeder eine eigene Meinung auf all das gehabt und deswegen war er auch für solche Momente mit Waleria glücklich gewesen. Solange man sich auch in der Beziehung stritt, konnte es in seinen Augen nur richtig laufen.
      Lange hatte der schwarzhaarige aber nicht zum nachdenken gehabt als die beiden dann bei der Bar ankamen, er alles durch das kleine Fernrohr ansah und sich schon mal überlegte wo er wieviele Scharfschützen positionieren würde. Eigentlich überließ er immer seinen Agenten solche Pläne aber es war auch schon mal wieder schön gewesen sich selbst über solche Dinge zu kümmern. In seinem Büro kam er sowieso nicht immer dazu die Sachen zu erledigen, welche er machen wollte, da es viel zu viel Arbeit für einen leitenden Agenten gab, was sich die anderen gar nicht mal ausmalen wollten. Don wollte sich auch gar keinen Kopf darüber zerbrechen was für eine Entschuldigung er seinem Boss schuldig war, dafür, dass er sich so kurzfristig ohne dessen Einverständnis frei nahm sowie so gut wie gar nicht erreichbar war. Ein leichter Seufzer entglitt bei den Gedanken seinen Lippen bevor er dann schon meinte sich die Bar anzusehen als er sein Fernrohr wieder einsteckte und sich mit der Frau auf den Weg dorthin machte als die beiden anschließend darauf schon auf spanisch begrüßt wurden was auch er selbst noch verstanden hatte.
      "Freut mich, Sie wieder zu sehen" begrüßte Don den Mann hinter dem Tracen bevor die beiden schon Platz nahmen und beide von ihm jeweils ein Glas mit einer Wasserflasche bekamen, woraufhin er sich mit einem Nicken bedankte und sich sowie Waleria etwas einschenkte während er dem Gespräch zwischen den beiden lauschte, sich aber gleichzeitig auch ein wenig in der Bar umsah und die anderen Männer, welche etwas weiter hinten in der Ecke saßen, entdeckte. Auch die schienen ihn im Auge zu behalten und so wie diese dreinsahen, waren sie wohl nicht gerade erfreut gewesen ihn zu sehen. Wussten sie etwa, dass er ein Bundesagent war? Don hatte nun wirklich nicht die Absicht gehabt jeden einzelnen von ihnen zu überprüfen und dann hobs zu nehmen. Nein! All diese Menschen hier führten ein friedliches Leben. Warum also soll er ihnen das kaputt machen? Auch wenn sie vielleicht vorbestraft oder sonst was waren, hatte der Agent nun wirklich keine Absichten gehabt dies zu erledigen. "Tobias war schon immer eine gute Seele gewesen, wenn es um seine Freunde und Familie geht" sprach der Spanier mit gebrochenen Dialekt weiter während er in der Hand ein Glas mit dem Tuch sauber putzte um es anschließend zu den anderen zu stellen. Er kannte den Mann schon ziemlich lange, daher war es für ihn keine große Überraschung gewesen, dass er auch diesmal wieder jemanden half. "Den Kindern geht es blendend. Leandro geht mittlerweile zur Schule und Leticia ist vor Kurzem in eure Großstadt gezogen. Sie kommt alle 2 Wochen uns besuchen. Ihr scheint der Wechsel ganz gut getan zu haben" sprach er anschließend selbst auf spanisch weiter. Er mochte es früher schon sich mit ihr auf seiner Sprache zu unterhalten und auch ihre Aussprache hatte sich in Gegensatz zum letzten Mal um einiges verbessert gehabt aber andererseits müsste Waleria auch wissen, dass er nicht gerade der Mann für große Worte war. "Dann schieß mal los, wofür braucht ihr meine Bar?" begann er wieder in der normalen Sprache zu sprechen sodass auch Don ihn verstehen konnte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Um ehrlich zu sein wusste Waleria selbst nicht, was sie eigentlich hier suchte, immerhin wollte Don hier her, nicht sie, er wollte sich darum kümmern, dass das mit Benjamin klappen wird, sie sollte diesen kontaktieren, wenn die Gelegenheit dazu kommen wird. Da sie gerade vorbereitet wurde hatte die Blondine eigentlich nichts zu tun, sie wollte einfach nur da sein, falls sie helfen konnte, aber wenn sie wirklich ehrlich war wusste sie nicht, wie so etwas jetzt ablaufen sollte. Don war für so etwas zuständig, sie agierte nur äußerst selten offen, das verdeckte Ermitteln war ihr Ding, da fühlte sie sich wohl und da kannte sie sich aus. Letztendlich konnte sie auch einfach nur ein Gespräch an der Bar führen, die Herren ausfragen, was gerade in den Nachrichten zu hören gibt, immerhin haben die beiden Agents seit mehreren Tagen keinen richtigen Kontakt zur Außenwelt, aus Sorge gefasst zu werden. Nun, Don würde nichts passieren, aber Waleria und sie hatte schon ein wenig Angst davor. Sie solle für die russische Mafia arbeiten.. Nichts, was sie nicht schon mehrmals als einen Vorwurf gehört hatte, mit so etwas kämpfte sie ständig, selbst Don hatte sie dessen verdächtig, jetzt war er auf ihrer Seite, aber glaubte er ihr zu hundert Prozent? Oder hatte er Zweifel? Es war nicht so, dass Waleria an ihm zweifelte, wenn sie ihm nicht trauen würde, würden sie jetzt nicht hier sitzen, aber er hatte schon mehrmals dazu geneigt ihr nicht zu trauen. Die ganze Sache mit seiner Akte machte sie dann auch noch stutzig, was verbarg er, was sie nicht herausfinden sollte? Vielleicht sollten sie sich darüber mal unterhalten, wenn diese Sache mit der CIA geregelt ist, weil es sie sonst beide verfolgen wird und sie wollen ja eine Beziehung führen.
      Waleria bedankte sich mit einem Nicken für das Wasser, welches Don ihr einschüttete, verdrängte ihre Gedanken jedoch gleich wieder, um sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Man pflegte seine Kontakte, fragte diese Herren immer zuerst nach der Familie, der Frau und den Kindern aus, führte ein wenig Smalltalk, bevor man zu dem eigentlichen Thema kam, es war Höflichkeit, die Waleria gerne pflegte. "Sie wollte studieren, stimmts?", fragte die Blondine gleich nach, als ihr von der Familie des Mannes erzählt wurde, dieser nickte. "Einen Platz hat sie auch bekommen", antwortete er und zauberte der Frau damit ein Lächeln auf die Lippen. Doch sie wollten zu dem Eigentlichen kommen und da war die Stimmung wieder eine ganz andere. Warum musste Waleria jetzt eigentlich sprechen? Sie wusste kaum, was sie hier wollten, kurz seufzte sie innerlich. "Don wollte sich mal ein wenig umsehen, um mögliche Schlupflöcher zu finden, die Männer gut zu positionieren.. Ich muss ein Gespräch führen, bei dem die Möglichkeit besteht, dass wir entweder drauf gehen, oder ich mit Handschellen hier raus geführt werde". Der Herr hinter der Theke lachte kurz auf, als würde er die Worte nicht wirklich glauben wollen. "Bist du ein böses Mädchen geworden?", fragte er amüsiert, woraufhin Waleria schmunzeln musste. "Die CIA denkt, dass ich es bin, ja". Sie hielt das Glas in ihren Händen, blickte aber zu dem Spanier ihr gegenüber, der wirklich amüsiert zu sein schien. "Du würdest nicht einmal im Träumen böse werden können". Er schüttelte den Kopf. "Was sollst du gemacht haben?". "Ich habe dir doch mal von den Russen erzählt, über die ich euch regelmäßig ausfrage..", der Mann nickte. "Ich soll für die scheinbar arbeiten". "Verrat ihr eine harte Nummer..". "Ja, ich weiß, aber dafür habe ich Don, zusammen werden wir meine Unschuld schon irgendwie beweisen.. Oder ich gehe sitzen". Der Mann schüttelte den Kopf, glaubte an die Worte nicht. "Du weiß, ich würde für dich alles tun.. seht euch um, verschiebt, was nötig ist.. fühlt euch wie zuhause".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Während sich Waleria mit dem Mann hinter der Theke unterhielt, sah sich der schwarzhaarige Agent noch ein wenig um, stand anschließend auf und begab sich zurück zur hinteren Türe mit dem Schild "Zutritt nur für Personal", welche er öffnete, den Stufen nach unten folgte, wo wieder das Drogenlabor gewesen war, welches sie schon einmal zu Gesicht bekamen und nach dem hinteren Ausgang suchte. Sollte wirklich alles schief gehen, wäre dies die einzige Chance gewesen heil aus der Bar zu kommen. Doch was wenn die CIA Agenten auch hinten auf sie warteten? Don konnte zwar jegliche Möglichkeiten durchspielen und die Männer so positionieren, dass nichts geschah aber andererseits wusste er nicht wie gut die CIA Agenten über diesen Ort informiert waren. Waleria war zwar schon mal hier gewesen und somit wird auch sicher Adam davon wissen, daher brauchten sie ihn nur foltern um an Informationen ranzukommen während die beiden hier versuchten den Fall irgendwie zu lösen. Doch würde Larcksen wirklich soweit gehen um sie zu bekommen? Während er sich weiter umsah, merkte er wie all die Männer von Toby ihm immernoch nicht aus den Augen ließen, aber stets auch weiter ihre Arbeit erledigten. Don störte dies nicht weiter, denn in deren Position wäre er vermutlich selbst nicht gerade der vertrauenswürdige Mann. Schließlich war er in dessen Heimat eingedrungen welche vermutlich drohte zusammen zu brechen wenn sie wüssten was Waleria und er geplant hatten. Don öffnete eine Türe nach der anderen um zu sehen was sich dahinter verbarg und entdeckte dabei einen leeren Raum, welcher nur mit einem Fenster beschmückt war und ansonsten nur das Tropfen von Wasser aus der Rohre zu hören war. Langsam begab er sich in diesen hinein und sah sich ein wenig um bevor sein Blick aus dem Fenster ging, wo aber nicht besonders viel zu erkennen war. Für einen kurzen Augenblick wurde er daran erinnert wie es war als er und Jack von Wassilijew gefangen genommen wurden. Es war genauso wie hier nur ein Fenster vorhanden und das Plätschern der Tropfen auf den Boden war das einzige Geräusch gewesen, welches man wahrnehmen konnte. Don versuchte damals mit Hilfe des Fensters etwas zu erkennen doch konnte auch er nicht wirklich etwas erkennen. Wo genau dieser Ort lag, wusste er genauso wenig mehr. Konnte Larcksen wirklich der Mann sein, nach welchen er schon solange suchte? Dabei konnte es sich doch nur um ein Zufall handeln, oder?
      Bevor er noch zu sehr in Gedanken schweifte, begab er sich nach draußen, schloss die Türe hinter sich und machte sich sogleich wieder auf den Weg nach oben zu Waleria und dem Thekenmann und so wie es klang, waren die beiden wohl gerade richtig mit dem Gespräch fertig geworden als er neben ihr anschließend wieder Platz nahm. "Unten sollte kein Problem sein den Fluchtweg zu verwenden" meinte der schwarzhaarige als der Spanier das letzte Glas zurück zu den anderen räumte. "Und wann soll das Ganze über die Bühne gehen?" wollte er anschließend wissen, da auch er sich darauf vorbereiten musste. Auch wenn er nicht so aussah, war er durchaus in der Lage Waleria zu helfen und da diese Familie war, würde er keine Sekunde lang zögern dies auch zu machen. "Zuerst müssen wir zusehen, dass der Fisch anbeißt und überhaupt kommt"..."Wie soll dein Plan überhaupt aussehen? Sollen die Männer hier mit Waffen bereit stehen oder wie stellst du dir das vor?" stellte er die weitere Frage an Don, woraufhin dieser den Kopf schüttelte. "Offensichtlich mit Waffen hier zu stehen würde das Ganze nur noch mehr erschweren. Ich habe schon einen Plan wie ich vorgehe, daher mach dir keine Sorgen." bei diesen Worten trank er das Wasser im Glas leer aus, bedankte sich dafür und begab sich schon mal nach draußen. Zu Hause würde er sich mit einem Blatt Papier genauere Notizen machen und diese Toby übergeben sodass er die Leute so positionieren konnte, wie Don es sich vorgestellt hatte. Wenn es genau so ablief wie er dachte, dann konnte eigentlich nichts schief laufen, oder? "Wie sehr vertraust du dem Typen eigentlich?" wollte der Barmann von Waleria wissen nachdem er dem schwarzhaarigen Agenten nachgesehen hatte. Er vertraute Waleria, das war nicht das Problem, und er wusste auch von ihrem beruflichen Stand aber der Typ neben ihr war ihm dann doch nicht so geheuer. "Tue mir bitte den Gefallen und pass gut auf dich auf, ja?" sprach er noch auf spanisch aus, da ihm das Wohl der Frau sehr am Herzen lag.


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    • Special Agent Waleria Sobolew



      Don verließ die beiden und ging der eigentlichen Arbeit nach, wie es schien, denn er hatte noch einiges vor, er wollte hier alles überprüfen und sich sicher werden, dass es genügend Möglichkeiten für die beiden Agenten. Es war schön, dass er sich darum kümmerte, gerne hätte Waleria noch etwas dazu gelernt, aber letztendlich wollte sie ihn auch nicht stören, ihm die nötige Ruhe geben, um nachzudenken und sich sicher zu werden, wie es ablaufen soll, da unterhielt sich die Blondine mit dem Herren hinter der Theke. Sie führten ein sehr nettes Gespräch, wie eigentlich jedes Mal, wenn die Frau hier war, aber sie pflegte gerne Freundschaften.
      Es hatte nicht lange gedauert, da tauchte der Agent wieder auf und setzte sich zu Waleria an die Theke. Sie leerte ihr Glas und stellte es wieder ab, das Wasser war angenehm kühl und tat gut. Don sprach von einer Fluchtmöglichkeit, diese würden sie hoffentlich gar nicht erst brauchen, aber es war gut, dass etwas da war. Die Frau nickte ihm zu, bevor sie zu dem Mann hinter der Theke sah, doch sie brauchte gar nicht zu antworten, der Agent kam ihr zuvor und erklärte auch schon, dass sie zunächst warten mussten, bis Benjamin denn auch wirklich zustimmen würde, hoffentlich wird das sehr schnell geschehen.. Waleria wollte einfach zur Normalität zurückkommen, wollte wieder ihrer Arbeit nach gehen können, würde gerne wieder ihr Handy besitzen, mal wissen, wie es Adam geht.
      Sie blickte dem Agent nach, als er ohne ein Wort sich erhob und die Bar verließ, wirklich die feine Art war es nicht, dachte er etwa, sie wird ihm nach dackeln, wie ein Hund? Waleria versuchte sich nicht darüber zu ärgern, sie schüttelte innerlich den Kopf und vergaß diesen Gedanken gleich wieder, sie wollte keinen Streit provozieren. „Danke dir“, bedankte sie sich bei dem Barkeeper hinter der Theke, kaum blickte sie Don nicht mehr nach. Die Frage, die dieser jedoch stellte, war verständlich, ließ die Blondine auch kurz lächeln. „Er hat mir zwei Mal schon mein Leben gerettet“, antwortete sie, das sollte eigentlich schon alles sagen. „Sehr“, fügte sie hinzu, denn es stimmte. Don hat ihr schon mehrmals das Leben gerettet und dafür war sie mehr, als nur dankbar, er war auch immerhin noch immer hier bei ihr, half ihr, obwohl er es sicherlich nicht müsste..
      Die Frau erhob sich von dem Hocker und blickte ein letztes Mal zu dem Mann hinter der Theke, sie sollte aufpassen, da nickte sie. „Werde ich“, versprach sie auf Spanisch. „Grüß die Kinder von mir.. Wir sehen uns, sobald wir weiterwissen“. Ein Lächeln schenkte sie dem Mann noch, bevor sie ihrem Freund nach draußen folgte, um ihn einzuholen. „Kannst auch ruhig auf mich warten!“, neckte sie Don, bevor sie ihn musterte.
      „Wie sieht es jetzt genau aus? Wie ist der Plan?“.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn der Barkeeper dem schwarzhaarigen nicht wirklich traute und auch nicht wusste ob es wirklich solch eine gute Idee gewesen war, dass Waleria mit ihm zusammen arbeitete, so reichte es ihm dennoch zu wissen, dass sie dem Agenten über den Weg traute. Schließlich sagte sie ja selbst, dass er ihr bereit zwei Mal das Leben gerettet hätte. Dennoch sprach er noch davon, dass sie vorsichtig sein solle. Auch wenn die beiden eher weniger in letzter Zeit miteinander etwas zu tun hatten, gehörte die blondhaarige dennoch zu seiner Familie, welche er versuchte mit allen Mitteln zu schützen, auch wenn es bedeutete sie vor ihrem Freund zu beschützen. Sanft nickte er ihr noch zu bevor Waleria aus der Bar verschwand, seufzte und fing an die restlichen Gläser zu putzen.
      Es war eigentlich nicht Don's Art gewesen unhöflich einfach zu verschwinden. Er hatte sich ja schließlich für alles bedankt bevor er die Bar verlassen hatte aber den Raum, welchen er unten im Keller gefunden hatte, brachte ihn dann doch etwas mehr aus der Bahn als was er wollte. Daher kamen auch ein paar Unsicherheiten in ihm auf was die Aktion mit Benjamin betraf. Würden sie es wirklich schaffen heil aus der Sache rauszukommen. Würden beide in diesem Fall überleben und was würde aus Waleria passieren, wenn die CIA es schaffen würde sie doch in die Finger zu bekommen? Wie solle er ihr hier draußen helfen können? Weiter kam er mit seinen Gedanken nicht als er schon die Stimme der jungen Frau hinter sich hörte, stehenblieb und zu dieser sah bis Waleria schließlich neben ihm war bevor die beiden ihren Weg zurück fortsetzen. "Tut mir leid" entschuldigte er sich leise, schenkte ihr aber weiterhin seine Aufmerksamkeit als sie anschließend wissen wollte wie nun der weitere Plan aussah. "Ich werde zu Hause einen Plan von all dem hier aufzeichnen. Danach werde ich mit Toby die Positionen der Scharfschützen besprechen sowie auch die Positionen in der Bar durchgehen. Wir müssen zusehen, dass die CIA keinen Verdacht schöpft, dass für sie doch Gefahr lauern kann, daher müssen seine Männer gut ausgerüstet werden. Zusätzlich weiß ich auch nicht ob der Fluchtweg wirklich funktioniert wie ich es mir denke. Wenn die CIA hinten Leute positionieren, haben wir nicht einmal dort die Möglichkeit rauszukommen. Daher bleiben uns in dieser Hinsicht nur zwei Optionen: Entweder du lässt dich freiwllig gefangen nehmen oder wir müssen uns anschließend den Weg frei schießen" waren die letzten Worte von ihm eher ernst ausgesprochen wobei ihm die erste Option ganz und gar nicht gefiel. Sich frei zu schießen wäre für den schwarzhaarigen überhaupt kein Problem gewesen, schließlich war es ja dann nicht sein erstes Mal, dass er dies machen musste. Aber sehen zu müssen wie Waleria mit ihnen freiwllig mitging um all die anderen zu schützen, wäre für ihn nur mehr quallvoller als alles andere. Nicht zu wissen ob er sie jemals wieder sehen würde. Nicht zu wissen ob er in der Lage wäre ihr zu helfen. Gerade in solchen Momenten fehlte ihm die Unterstützung von David, welcher selbst mit seiner Mathematik immer die besten Wege herausgefunden hatte um den Fall so gut wie möglich zu lösen. Er hätte selbst hier eine passende Formel aufgestellt gehabt. Don merkte gerade jetzt auch, dass er eigentlich ohne die Hilfe seines kleinen Bruders nicht wirklich mehr in der Lage war einen Fall alleine zu lösen. Wann war er so abhängig von dem Jüngeren geworden? Früher wollte er mit David so gut wie nie was zu tun haben und heute? Heute konnte er nicht mal mehr seine Arbeit ohne ihm erledigen. "Wir sollten zu Toby gehen und schauen wie weit er mit der Herstellung der Verbindung ist. Vielleicht hat er ja schon was voran gebracht" wechselte er das Thema und machte sich auch sogleich auf den Weg zurück zur Wohnung. Don wollte nur mehr alles so schnell wie möglich hinter sich bringen. Umso länger er Undercover unterwegs war, umso schwerer wurde es für ihn. Er war einfach für sowas nicht gemacht. Seine Künste als Agent und Pläne schmieden halfen zwar den beiden hier vielleicht weiter aber mehr konnte er in solch einer Situation nicht mehr machen. Ob dies wirklich ausreichte? Langsam fing er selbst an, an seinen Künsten zu zweifeln.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sohira ()

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie neckte den jungen Mann neben sich nur, es war in Ordnung, dass er nicht direkt auf sie gewartet hatte, denn vermutlich war er in Gedanken versunken und versuchte einen Plan zusammen zu kriegen, damit die beiden es durch ziehen konnten, da konnte es Waleria verstehen, dass er nicht reagierte. Don entschuldigte sich aber, da nickte sie mit einem Lächeln, um ihn abzudeuten, dass alles in Ordnung sei, sie war ihm nicht böse, fragte deshalb gleich auch nach dem Plan. Der Agent wollte alles aufschreiben, er wollte die Scharfschützen positionieren, da war sie raus, da würde sie sich mit Benjamin beschäftigen, sich überlegen, was sie ihm sagen will, sich ihre Erpressung gut überlegen, sollte er nicht sofort anbeißen.. Doch der Agent sprach andere wichtige Punkte an, wie den Fluchtweg und die Gefahr, die CIA würde hinter der Bar auf sie lauern. In solch einer Situation war es doch klar, was Waleria tun wird, da führte auch kein Weg dran vorbei. "Die Antwort ist ganz einfach", verriet sie, für sie gab es nur eine Option. "Ich lasse mich verhaften". Da zuckte Waleria mit den Schultern. "Ich kann nicht zulassen, dass du am Ende noch wegen Gewalt gegen eine Bundesbehörde selbst im Gefängnis landest, da kriegen wir dich nicht raus.. Es ist sicherer, wenn wir einen Deal eingehen.. Aber um ehrlich zu sein, ich denke nicht, dass sie es tun werden.. Mein Bauchgefühl sagt es mir". Was nicht hieß, dass sie nicht vorbereitet sein sollten, ganz im Gegenteil, es war schließlich nur ihr Bauchgefühl, welches hier sprach.
      Mit einem Nicken deutete Waleria letztendlich an, dass sie damit einverstanden war zurück zu der Wohnsiedlung zu gehen, um mit Tony zu sprechen und dort den Rest zu besprechen, der Weg zurück erschien auch um deutlich kürzer, als es der Weg hin war, was vermutlich an den Gedanken lag, in welche beide versunken waren. Die Wohnhäuser waren relativ schnell zu erkennen, die Kinder spielten draußen, genossen das warme, sonnige Wetter, sie bekamen von dem eigentlichen Stress und den Sorgen, mit welchen ihre Eltern leben mussten, nicht mit, vielleicht war es auch deutlich besser so. Ein Kind sollte sich nicht viele Gedanken über so etwas machen müssen, es sollte wohl behütet aufwachsen, vor allem spielen so viel es ging, was leider nicht immer möglich ist.
      Von Weiten war auch Sophia zu erkennen, die ihren Kindern zusah, während sie das Jüngste gerade auf dem Arm hielt. Sie blickte auf, erkannte die beiden Agents und lächelte ihnen zu, als sie sich ihr anäherten. Eine wirklich nette Person, wie es Waleria fand, auch wenn sie nicht nur sie, sondern auch die Kinder in einer ganz anderen Situation kennen gelernt hatte, schön zu sehen, dass sich die Frau so erholt hatte. "Hast du Toby gesehen?", rief Waleria ihr zu, als sie in Rufweite waren, aber die Frau zuckte deutlich mit den Schultern und schüttelte den Kopf. "Keine Ahnung, seid ihr weg wart ist er auch weg gewesen, um alles zu regeln..", antwortete sie und ließ ihr jüngstes Kind auf den Boden, je näher sie beiden Agents kamen. "Ihr könnt drinnen gucken, aber ich weiß es nicht.. Ich schreibe ihm mal, dass ihr zurück seid".
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    • Special Agent Dominik Walker

      Don wusste in diesen Moment nicht ob es wirklich der leitende Agent gewesen war, welcher aus ihm sprach was die Sorge betraf wenn die CIA hinten den Fluchtweg auch noch blockierten und somit Waleria in ihre Gewalt brachten oder ob es der einfache Don gewesen war, der mittlerweile ihr Freund war, welcher mehr für sie empfand als was den beiden vermutlich überhaupt erlaubt war. Man sah es nicht gerade gerne beim FBI wenn ein Agent von der Bundesbehörde mit jemand anderem von der CIA, Homeland oder sonst wem zusammen war. Die meisten Chefs glaubten dann immer, dass insgeheim Dinge ausgetauscht wurden, welche eine Gefahr darstellen könnten. Daher war es vermutlich auch nicht besonders eine gute Nachricht für seinen Boss gewesen, wenn dieser erfuhr, dass Don nun etwas mit Waleria hatte, welche er selbst schon gesehen hatte als er sie verhört hatte. Selbst da war er nicht besonders begeistert davon gewesen, als er erfuhr, dass die CIA mit intergriert wurde was die Suche nach David betraf.
      Als Waleria erklärte, dass sie sich gefangen nehmen lassen würde, sollte die CIA ihnen doch jeglichen Fluchtweg nehmen, war das auch für ihn nicht gerade die beste Lösung gewesen. Schließlich würde es auch kein leichtes Spiel für ihn werden sie da wieder rauszuholen, auch wenn er dabei die Hilfe seiner Leute verwenden würde, aber andererseits hätten sie dann so vielleicht die Möglichkeit gehabt, dass Waleria irgendwie in Kontakt treten kann mit Adam geschweige denn herausfinden könnte ob es sich bei Larcksen wirklich um Wassilijew handelte. Somit hätten sie 2 Fliegen mit einer Klatsche und somit auch bewiesen, dass der Verdacht auf Waleria, welche angeblich in Verbindung mit der russischen Mafia total unbegründet war. Doch was wenn alles total schief laufen würde? Wenn es nicht so läuft wie es sich der schwarzhaarigen vorstellte, denn es kam sowieso immer alles anders als gedacht. Die einzige Möglichkeit welche er dann noch hatte, wäre ihr ein Mikrofon anzustecken, sollte sie wirklich in Gefangenschaft geraten, um die Aufnahmen zwischen ihr und Larcksen dingfest zu haben. Somit wäre jede Ausrede von ihm unbedeutend gewesen und den Beweis, dass er es auch wirklich war, wäre somit auch zu 100% bestätigt. "Sollte der Fall eintreffen, dass du doch gefangen genommen wirst, wirst du aber aber auf meine Anweisung hin ein Mikrofon bei dir tragen, okay?" kam es dann doch mit einer ersteren Stimme aus ihm heraus. Don wollte nicht, dass aufgrund eines Fehlers von ihm ihr irgendwas zustieß und so hätte er doch noch eine Chance gehabt sie irgendwie im Auge zu behalten auch wenn es nur die Ohren waren.
      Nachdem er dann meinte erstmal zurück zu gehen um seinen Plan aufzuzeichnen, bestätigte dies auch Waleria mit einem Nicken woraufhin die beiden sich auch gleich auf den Weg dorthin zurück machten wobei es diesmal schneller ging als sonst. Auch Sophia war mit den Kindern draußen gewesen, welche sorgenlos zusammen spielten was selbst Don ein leichtes Lächeln auf die Lippen zauberte bevor Waleria ihr schon zurief ob Toby hier wäre. Doch anstatt dies zu bestätigen war er ebenfalls fortgegangen, nachdem die beiden verschwanden, um alles vorzubereiten. "Vermutlich wird er, wie besprochen, die Leitung so setzen lassen, dass diese sicher ist wenn du Kontakt zu Benjamin aufnimmst" versuchte er die beiden etwas zu beruhigen auch wenn es vielleicht gar nicht notwendig war. Toby war bestimmt selbst gut in der Lage auf sich aufzupassen und das mussten die beiden Frauen doch besser als er selbst wissen. "Kann ich mir vielleicht Papier und Stift von euch ausborgen?" wandte er seine Aufmerksamkeit auf die Mutter der drei Kinder, welche zunickte "In der kleinen Komode im Wohnzimmer, erste Schublade rechts" erklärte sie ihm noch bevor er sich sogleich auf den Weg in die Wohnung von ihnen aufmachte, eintrat und ins Wohnzimmer ging um in der rechten ersten Schublade Papier und Stift rauszunehmen und anzufangen alles aufzuzeichnen. Don war noch nie ein großer Kümstler gewesen weshalb er darauf hoffte, dass dies gut zu erkennen war. Für einen kurzen Moment wandte er seinen Blick jedoch der Wohnung zu und als er sich umsah war auch hier von Toby nichts zu sehen. Wohin er wohl gegangen war?
      "Habt ihr denn soweit alles erledigen können?" kam es dann doch etwas besorgt aus Sophia heraus, nachdem sie Toby eine Nachricht geschrieben hatte und ihre Aufmerksamkeit wieder der blondhaarigen zuwandte. Sie kannte Waleria schon ziemlich gut und wusste wie gefährlich ihr Job gewesen war aber da sie nun ein Teil ihrer Familie war, war es auch selbstverständlich gewesen, dass diese auch um ihr Wohl besorgt gewesen war.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sollte der Fall eintreffen.. Na hoffentlich tritt er nicht ein, was sich jedenfalls Waleria sehr wünschte. Sie wollte nicht fest genommen werden, sie wollte nicht dort im Keller eingesperrt werden und keine Hoffnung auf Herauskommen haben, denn es wird vermutlich alles sehr intern ablaufen, so wie sie ihre eigene Behörde kannte. Don hatte schon eine weitere Idee, er sprach von einem Mikrofon, welches sie bei sich tragen sollte.. Es war schön, dass er mit dachte und sich die Mühe machte, aber die Befürchtung war gleichzeitig da, dass es keinerlei Verbindung im Keller geben wird, einen Versuch war es dennoch wert. Die Blondine nickte deswegen, kommentierte es jedoch nicht, denn mit dem Gedanken an eine mögliche Haft tauchten auch wieder Gedanken an den Vorfall mit den Russen und David auf. Waleria schluckte schwer, sie zwang sich jedoch dazu nicht diesen Gedanken zu verfallen, nicht wieder mit der Angst anzufangen, die sich langsam in ihr ausbreiten sollte. Nein, sie war ein Agent, sie war dafür ausgebildet das hier durch zu ziehen und nur, weil sie in den letzten Tagen an Alpträumen litt hieß es nicht, dass sie jetzt weich wird.
      Die Ablenkung war schnell gefunden, kaum tauchte Sophia in ihrem Blickfeld auf, das angefangene Gespräch m it ihr ließ die schlechten Gedanken gleich wieder nach hinten verschwinden, damit konnte sich die Blondine wann anders beschäftigen. Ihre Finger zitterten ein wenig, aber die wurden schnell in die vorderen Hosentaschen gesteckt, um sich selbst ein wenig zu beruhigen. "Es ist alles in Ordnung", beruhigte sie die Mutter der drei Kinder, kaum sah es so aus, als würde sie sich Sorgen machen. Sie steckte nur halb in den Sachen drin, was vielleicht auch besser war, aber so blieben viele Fragen ungeklärt. Don ließ die beiden Frauen alleine zurück, um nach Papier und Stift zu sehen, die Agentin blickte ihm für einen Moment nach, ehe sie seufzte. Sie fühlte sich so müde und vor allem wollte sie das alles endlich hinter sich lassen und wieder normal funktionieren.
      Ihre blauen Augen blickten zurück zu Sophia, als diese danach fragte, ob sie alles erledigen konnten. "Ich hoffe es", antwortete sie ehrlich. "Aber ich denke, dass es gut wird". Sie lächelte, was auch Sophia kurz ein Lächeln auf die Lippen zauberte. "Machst du dir Gedanken, dass es das nicht könnte?". Da seufzte Waleria gleich laut, war es ihr so gut anzusehen, oder nahm es Sophia nur an? "Ich denke, dass ich nicht ewig vor ihnen weg laufen kann.. Dass ich mich irgendwann der Verantwortung stellen muss, auch wenn ich nichts getan habe".
      "Ich würde ja gern sagen, dass die Wahrheit immer siegt, aber ich kann mir vorstellen, dass sie dich nicht einmal wirklich zu Wort kommen lassen werden, wenn du deine Unschuld beteuern wirst, hm?", Sophia schmunzelte, was gleich Waleria auch zum schmunzeln brachte. "Ja, ich denke, dass du da Recht hast.. Aber ohne meine Akten, kann ich nicht einmal meine Unschuld beweisen..", sie seufzte. "Wir kriegen es aber irgendwie hin.. Bisher haben wir auch immer alles hin bekommen".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Ob wirklich alles so funktionierte wie es sich der schwarzhaarige vorgestellt hat, konnte er selbst nicht wirklich sagen geschweige denn Waleria versprechen. Das war einer der härtesten Dinge in seinem Büro sowie auf seinem Posten: Entscheidungen treffen und darauf hoffen, dass diese auch so funkionieren. Jeden Tag traf er für seine Leute Entscheidungen und konnte nur daran glauben diese am Ende des Falls sowie am Ende des Tages wieder zurück zu haben aber andererseits wusste er von Anfang an welches Risiko er damit einging. Dies wusste jeder Agent der sich beim FBI bewarb, denn das zu akzeptieren vielleicht eines Tages bei einer Schießerei, Explosion oder sonst wo drauf zu gehen war einer der Bedienungen überhaupt eine Stelle zu bekommen. Desweiteren musste man sich dann beim Training beweisen ob man dafür geeignet war. Einige flogen durch, Einige andere bewiesen sich wieder. Don fragte sich oft was eigentlich sein wahrer Grund dafür gewesen war beim FBI anzufangen. Eigentlich taten dies ja nur Leute an dessen Leben ihnen nicht viel liegt aber er hatte seine Familie und nun auch Waleria, sollte es zwischen den beiden auch so bleiben. Sollte er daher nicht langsam den Job an den Nagel werfen und für seine Familie da sein? Aber was anderes konnte er doch gar nicht? Er könnte ja beim FBI bleiben aber in eine andere Abteilung wechseln?
      Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als er darüber so nachdachte während er vorher schon Stift und Papier geholt hatte und sich zum Esstisch setzte um mit seiner Zeichnung bzw. Skizze anzufangen. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass er darüber nachdachte ob er für seinen Job noch geeignet war. In den letzten Jahren waren soviele Dinge passiert gewesen die sein Urteilsvermögen schon oft in Frage gestellt hatte. Manchmal fühlte er sich so als würde er einfach nur in einer Endlosstreife sein, welche sich stets immer wieder wiederholt und einfach nicht aufhört. Wozu Verbrecher ins Gefängnis bringen wenn es jeden Tag immer wieder Neue gibt, die das Ganze fortführten? Als er damals auch den Psychologen des FBI's einen Besuch abgestattet hatte, stellte er ihm die selben Frage. Was war sein Ziel? Was erhoffte er sich in den nächsten Jahren? War es noch das was er eigentlich machen will? All diese Fragen wurden ihm gestellt und Don hatte damals ehrlich gesagt, keine richtige Antwort darauf gefunden gehabt. Wie denn auch? Wenn er anfing sich darüber Gedanken zu machen kam ihm immer irgendwas dazwischen. Und jetzt auch hatte er nicht besonders viel Zeit. Er musste Waleria helfen aus der Sache rauszukommen und er hoffte damit, dass auch bald alles über die Bühne ging. Wie lange waren die beiden nun schon Undercover gewesen? Ob es überhaupt eine Chance gab hinter all dem zu kommen? Was wenn Wal doch etwas geschah, während sie in Gefangenschaft war und er nichs unternehmen konnte? Kla, er würde zurück zum FBI gehen und sein Team um Hilfe biten, somit wahrscheinlich auch seinen Posten als leitenden Agent riskieren, wenn sein Chef dahinter kam was er trieb, aber dieses Risiko war er schon oft genug eingegangen und auch diesmal würde er dies tun. Nicht um des CIA Willens sondern um Waleria's Wohl.
      Eine Weile zeichnete er noch die Bar etwas genauer auf sowie auch die Gebäuden runterhum, malte kleine Strichmännchen dazu um die Posten von Toby's Männer zu deuten bevor er dann schlussendlich fertig wurde. Seine Zeichnung glich fast das einem kleines Kindes aber er gab ja auch nicht zu, gute Skizzen zu machen. Dafür hatten sie eine eigene Abteilung und meistens lief auch eher alles digital da sich David oft die Mühe machte um eine eigene am Computer zu erstellen von daher konnte man vom schwarzhaarigen nicht gerade verlangen, dass er ein ausgezeichneter Maler war. Mit der Skizze in der Hand, legte er wieder alles zurück auf seinen ursprünglichen Platz und begab sich anschließend wieder runter zu den beiden Damen. "Wisst ihr schon was von Toby und der sicheren Leitung?" wandte er sich an diese. Vielleicht hatten Waleria und Sophia ja während seiner Abwesenheit etwas von ihm gehört? "Ansonsten sollten wir langsam los und ihn selbst suchen? Es wird Zeit, dass wir alles über die Bühne bringen und Adam da rausholen" sprach er die letzten Worte eher mehr zu Waleria als zu Sophia. Schließlich machte sie sich sicher Sorgen um ihren Kollegen und Freund.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      "Eine verrückte Situation", murmelte die Blondine noch und blickte zu den Kindern, die fröhlich weiter spielten. Es war alles verrückt und sie selbst wusste nicht einmal, wie sie aus dieser Heraus kommen konnte, denn alles, womit sie sonst arbeitete schien nicht vorhanden zu sein. Es gab keinen Adam gerade, der ihr Informationen besorgen könnte, es gab keine CIA, mit dessen Hilfe und ihrer Datenbank sie an irgendwelche Informationen kommen könnten und es gab auch keine Möglichkeiten sich frei zu bewegen, ohne womöglich geschnappt zu werden. Normalerweise war es Waleria, die Informationen über Kriminelle heraus suchte und dafür sorgte, dass man genug gegen sie in der Hand hatte, um sie fest zu nehmen, oder um abzuwägen, ob sie wirklich gefährlich waren.. Und jetzt? Jetzt musste sie genug Beweise hervorbringen, um ihre Unschuld zu beweisen.
      Don stieß zu den beiden Frauen dazu und fragte gleich, ob sich Toby gemeldet hatte, aber nach einem Blick von Sophia auf ihr Handy musste sie den Kopf schütteln. "Ich habe noch keine Antwort bekommen", entgegnete die Frau ehrlich und blickte zu Don, um ihn zu mustern. Er wollte ihren Mann auf eigene Faust suchen, da schüttelte sie sachte den Kopf. "Ich weiß nicht, wohin er gefahren ist... Wir reden über solche Sachen nicht". Sie wollte so wenig, wie möglich wissen, so viel, wie es nötig war, aber sie war auch keine Frau, die gerne Gewalt und ähnliches ertrug. "Aber ich denke, er meldet sich in den nächsten Minuten, sobald alles fertig ist.. Er ist da sehr zuverlässig.. Aber was ist mit Euch? Habt ihr heute schon was gegessen?". Essen.. Davon wollte Waleria eigentlich nichts hören, aber Sophia hatte schon irgendwie recht, die beiden Agents sollten mal was essen.. "Nicht wirklich", gab Waleria zu und entlockte Sophia ein Schmunzeln. "Habe ich mir schon gedacht.. Geht was essen.. Ich schreibe Toby, er soll Waleria auf das Wegwerfhandy schreiben, wenn er soweit ist.. Ihr müsst auch zu Kräften kommen, bevor er los geht!". Waleria verzog das Gesicht, ihr war es nicht wirklich nach essen, sie hatte keinen Hunger, aber vor allem der strenge Blick Sophias ließ keine Widerworte zu. "Ich will nichts hören.. Ab.. Ihr beide, sofort.. sonst werde ich noch dafür sorgen, dass alles drei Mal so lange dauern wird!".
      "Aye, Captain", murmelte die Agentin und verdrehte innerlich die Augen, sie fühlte sich wie bei ihrem Vater zuhause und musste sich jetzt wirklich herumkommandieren lassen, aber vielleicht tut ihrem Magen und ihrer Figur auch mal gut, etwas zu essen, bevor es los gehen sollte und später keine Zeit dafür da ist. Mit niedrigen Zucker kann man nicht richtig denken und umfallen sollte sie ja auch nicht.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Sie hatte immernoch nichts von Toby gehört? Was machte er nur solange? Langsam wurde der schwarzhaarige innerlich dann doch etwas unruhiger. Es war zwar nicht gerade seine Art gewesen so zu sein geschweige denn Unruhe in sich zu haben, da er es selbst durch seinen Job gewohnt war auf Informationen zu warten aber diese ganze Sache mit der Undercover Arbeit machte ihm immer mehr und mehr zu schaffen. Natürlich versuchte er auch das Alles nach außen hin weniger zu zeigen um für Waleria hier zu sein. Wie schaffte sie es nur überhaupt diesen Job tagtäglich zu machen? Dass auch Toby als auch Sophia nicht miteinander über solche Dinge sprachen, konnte Don ganz gut verstehen. Schließlich versuchte er sie nicht mit in die Sache zu ziehen, genauso wenig wie er versuchte seine Familie stets aus jeglichen Fällen zu lassen aber meistens brauchte er einfach David's Hilfe. Sein Vater sprach schon oft, dass er versuchen solle den kleinen Bruder aus dem Spiel zu lassen um Schlimmeres zu vermeiden. Doch beim letzten Fall ging so gut wie alles schief weshalb sie es schafften David zu entführen. Eines der Dinge, welches sich Don wohl für sein ganzes Leben lang vorwerfen wird.
      Selbst ihm entlockte Sophia ein sanftes Lächeln als sie wissen wollte ob die beiden heute schon was gegessen hätten woraufhin ihm aber schon Waleria mit der Antwort zuvor kam und sie daraufhin bestand, dass sie mal was speisten. In der Hinsicht erinnerte Sophia ihn an seine eigene Mutter, welche sich immer wieder zuviele Sorgen und Kopfzerbrechen über ihn und David machte. Wahrscheinlich war das einfach in einer Mutter drinnen sich über solche Dinge Gedanken zu machen und darauf zu schauen, dass die Kinder was aßen aber egal wie alt sie waren, abgelegt hatte sie dies nie. Selbst nicht als Don in Quantico war. Jedes Mal wenn er zu Hause anrief um mal mit der Familie zu spreche, fragte selbst da seine Mutter immer wieder ob er sich eh gut ernährte und nicht darauf vergessen solle zwischendurch etwas zu essen.
      Dass Waleria anscheinend von Sophia's Ton nicht gerade begeistert war, konnte der schwarzhaarigen ihr deutlich ansehen weshalb das Lächeln auf seinen Lippen nicht verschwand. Irgendwie war es auch ganz witzig mitanzusehen wie sie Wal sozusagen als ihre eigene Tochter behandelte. "Vielleicht ist es ja nicht schlecht etwas zu uns zu nehmen. Mit leeren Magen sollte man schließlich nicht arbeiten und wenn wir Glück haben meldet sich Toby auch währenddessen" sprach er eher leise als er neben ihr stand und seinen Blick auf die blondhaarige warf. "Andererseits wäre es mir anders auch lieber wenn wir endlich den Fall abschließen könnten" meinte Don noch ehrlich dazu um ihr nicht zu zeigen, dass er hinter Sophia sondern auch hinter ihr stand. Wie lange Waleria das Ganze noch aushielt konnte er selbst nicht sagen aber einerseits wünschte er sich den Fall endlich abzuschließen und zu den anderen Akten legen zu lassen, zweitens wünschte er sich auch mal wieder mehr Zeit mit ihr alleine verbringen zu können ohne, dass stets etwas zwischen ihnen stand und drittens wünschte er sich auch mal wieder in sein Büro zu fahren und zu sehen ob bei seinen Leuten als auch bei seiner Familie alles in Ordnung war. Ob Lucas alles unter einen Hut bekam? Sein Boss hatte sicher schon bemerkt, dass Don bereits seit Tagen nicht mehr gekommen war und einfach seinen 'Urlaub' machte ohne diesen wirklich bei diesen zu beantragen. Aber wie hätte er dies auch machen sollen? Dafür blieb einfach die Zeit nicht. "Na komm, sonst füttert sie uns noch im schlimmsten Fall" lächelte er wieder der blondhaarigen zu und begab sich dann schon nach Sophia nach oben in die Wohnung, zog die Schuhe im Vorraum aus und ging weiter in die Wohnung rein. "Kann man was helfen beim Kochen?" wollte er wissen. Don konnte es eher weniger ausstehen nichts machen zu können. Das waren immer die Momente in seinen Augen gewesen, welche am Unerträglichsten waren und nichts machen zu können war einfach nicht sein Ding.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sophia hatte Recht, sie mussten was essen, auch wenn sie beide keinen wirklichen Hunger hatten. Waleria war relativ dünn, sie vergaß oft zu essen, vergaß oft Pausen einzulegen und kümmerte sich manchmal ein wenig zu wenig um ihre Gesundheit, dafür gab sie alles für ihre Arbeit. Dieses Mal gab sie alles, was in ihrer Macht stand, um diese Sache zu begradigen und die Vorwürfe, die man ihr gegenüber hatte aus der Welt zu schaffen. Es musste dabei immer jemanden von Außerhalb geben, der auf sie aufpasst, der sich um sie sorgt und sich auch bemüht, dass sie mal isst, doch die Frage war, ob Don wirklich der Richtige dafür war. Er stürzte sich selbst sehr gern in die Arbeit, er kümmerte sich selbst gerne wenig um sich und seine Gesundheit, aber andererseits hatten sie so eine besondere Verbindung zueinander, die die Blondine bisher nicht zu spüren bekommen hat. Es fühlte sich so gut an an seiner Seite, es fühlte sich so gut an, dass er da war, auch wenn sie beide sich auf etwas ganz anderes konzentrieren müssen. Ob sie nach der ganzen Sache mal ausgehen könnten? Bisher gab es nie die Möglichkeit zu, entweder suchten sie nach David, oder steckte Waleria in Russland, hunderte von Kilometern entfernt..
      Sie gaben beide nach, liefen mit in die Wohnung nach oben, um gleich ein wenig zu Kräften zu kommen und hoffentlich gleich auch auf Toby zu treffen, mit dessen Hilfe sie nur weiter machen konnten. Auch Waleria zog ihre Schuhe aus und bewegte sich hinein. Don fragte, ob er helfen könne, da lächelte Sophia.
      "Ich muss es nur warm machen, aber du kannst den Tisch für uns decken", antwortete sie und legte ihr Baby im Laufgitter ab, um eine freie Hand zu haben. Waleria verabschiedete sich von der Truppe für einen Moment, sie lief ins Bad, um sich zu erleichtern und gleich auch noch die Hände zu waschen. Der Stress, unter welchem sie stand, war ein ganz anderer als der, den sie sonst immer ausgesetzt und gewohnt war. Es fühlte sich merkwürdig an, wenn sie auch nur daran dachte, dass das alles hier nur ihretwegen war.. War es nicht vielleicht doch besser sich zu stellen und sowohl Toby und seine Familie, als auch Don damit in Ruhe zu lassen? Es war eine Frage, die die Frau schon etwas länger beschäftigte, zumal sie merkte, wie schwierig es für Don war hier zu sein. Seufzend wusch sich die Frau ihre Hände, wusch sich gleich das Gesicht.
      "Du denkst doch nicht, dass du hier heraus kommst..", hörte sie und mit einem Schrecken blickte die Blondine auf, um sich umzusehen, woher die Stimme kam, sie war jedoch alleine im Bad. Kurz wurde sie ein wenig unruhig, ihr Herz beschleunigte seine Arbeit, aber es schien, als würde sie sich das nur eingebildet haben. Seufzend drehte sie das Wasser ab und rieb sich das Gesicht sanft trocken, das war mit Sicherheit nur eine Einbildung. "Du widerliches, dreckiges Miststück..". Das Lachen erfüllte den Raum so laut, dass es nicht möglich war es sich nur eingebildet zu haben. Waleria griff nach der ersten Sache, mit der sie sich verteidigen konnte, womit ein paar kleinere Sachen umfielen, aber sie war bereit sich zu verteidigen, sollte es notwendig sein. Voller Panik blickte sie sich um, aber in dem kleinen Bad war wirklich keiner zu erkennen, außer ihr selbst. "Verdammte scheiße", murmelte die Blondine leise, ehe sie anfing die Sachen aufzusammeln und wieder hinzustellen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Special Agent Dominic Walker

      Nachdem sie oben in der Wohnung ankamen, sich der schwarzhaarige die Schuhe auszog um Sophia weiter hinein zu folgen, fragte er auch schon ob er vielleicht beim Kochen helfen konnte. Dies machte er auch oft bei seinem Vater, wenn dieser vom Einkaufen gerade nach Hause kam und seinen Söhnen etwas zubereiten wollte. Als damals seine Mutter gestorben war, war er es gewesen, der seine Familie für eine Weile ernährt hatte, weshalb sich das auch bis heute irgendwie nicht geändert hatte. Manchmal kam er auch zu David uns einem Vater nach Hause und kochte sich dort selbst noch etwas, wenn die anderen beiden auswärts essen waren um nicht in seine Wohnung fahren zu müssen. Einerseits war es Don gewohnt gewesen alleine zu sein und auch alleine in der Wohnung zu leben aber er genoss es dann doch mehr zu seinem Elternhaus zu kommen wo jemand anwesend war. Mit der Zeit lernte man dies einfach schätzen. Sein Vater stand selbst schon mal vor der Entscheidung ob er sich nicht doch eine Eigentumswohnung zulegen sollte um David und seiner Freundin das Haus zu überlassen, was sowieso laut Vertrag seinem kleinen Bruder gehörte, aber selbst der Jüngere wollte nicht, dass dieser das Haus verlässt weshalb sie sich dann dazu entschlossen hatten dort gemeinsam zu wohnen.
      Nachdem Sophia meinte, dass er den Tisch decken konnte, nickte dieser zustimmend zu und sah dann auch noch kurz zu Waleria als diese meinte gleich wieder zu kommen. Als sie ins Bad ging, dachte er sich nichts weiter dabei, denn vermutlich wollte sie sich ja nur frisch machen weshalb er seine Aufmerksamkeit wieder dem Tisch zuwandte um diesen herzurichten. Sollte er vielleicht für Toby zur Sicherheit auch decken, sollte er währenddessen auftauchen? Schaden konnte es nicht, daher fragte er auch gleich nach den Servietten, wo er diese fand, holte diese aus der besagten Lade heraus, sowie nahm das Besteck schon mit sich aus der Küche als Sophia ihm zeigte wo dies vorhanden war und fing auch schon an den Tisch für alle 4 zu decken. Irgendwie kam er sich vor wie zu Hause als sein Vater ihn auch oft darum bat, besonders dann wenn sie Besuch von den Nachbarn, seinen Kollegen, welche mittlerweile auch zur Familie gehörten, oder Freunde meines Vaters bekamen. Daher setzte sich ein kurzes Lächeln auf seine Lippen als er darüber nachdachte als plötzlich ein Lärm aus dem Badezimmer ertönte und dies im nächsten Moment Don's Aufmerksamkeit bekam. War mit Waleria etwas gewesen? Ohne noch einen Gedanken darüber zu verlieren was sein könnte, legte er alles auf den Tisch und begab sich zur Türe, hinter welche die blondhaarige vorhin verschwunden war und klopfte mit den Finger dagegen. "Waleria? Ist alles in Ordnung?" fragte er nach, versuchte aber die Sorge in seiner Stimme zu verbergen. Dabei erinnerte er sich auch gleich wieder an die Szene, welche sie im Unterschlupf des FBI Gebäudes hatten als sie glaubte, dass er jemand anderes sei geschweige denn überhaupt jemand im Gebäude war. War denn jetzt auch jemand hier von dem sie glaubte, dass er da war, war es aber nicht? "Waleria?" fragte er erneut nach und hätte am Liebsten die Türe aufgemacht, jedoch wusste er nicht was ihn auf der anderen Seite erwartete, weshalb er doch lieber darauf wartete bis sie reagierte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ob alles in Ordnung war? Nichts war in Ordnung, definitiv nichts. Ihre Panik wurde immer größer, auch wenn sich die Frau dessen bewusst war, dass sie alleine im Bad stand. Hier war keiner außer ihr und hier würde auch keiner erscheinen. Ihr Kopf versuchte ihr einen Streich zu spielen und dessen war sie sich irgendwo auch bewusst, doch ihre Sorgen und ihre Panik wollte davon nichts wissen. Hatte es gerade geklopft? Sie war vielleicht ein wenig zu sehr in ihrer Panik gefangen, denn sie konnte nicht mehr sagen, ob es eine Einbildung war, oder Realität. Wollte sie jemand für dumm verkaufen? Doch Dons Stimme drang dieses Mal zu ihr durch und sie erkannte, dass sie es sich nicht eingebildet hatte. Waleria räusperte sich, um ihre Stimme irgendwo wieder zu finden.
      "Alles gut", rief sie durch die geschlossene Tür und bückte sich, um die Sachen aufzuheben, die ihr runter gefallen waren. Ob sie so standen, wie sie diese hin stellte wusste sie nicht, aber es sah ordentlich aus und letztendlich konnte sie die Tür auch wieder auf machen, um ihren Freund dahinter zu erkennen. "Mir ist nur etwas runter gefallen", gab sie doch schon sehr ehrlich zu, verschwieg nur gerne die Tatsache, was dazu geführt hatte. "Dann fiel nur noch alles runter". Sie wagte es für einen Moment zu ihm hoch zu sehen, doch die Sorge, er würde erkennen was passiert ist ließ ihre Augen wieder runter blicken. "Kann ich dir beim Tischdecken helfen?". Die Blondine deutete auf das Wohnzimmer, in welchem der Esstisch stand, wollte so schnell es möglich war das Thema wechseln, um sich nicht damit zu beschäftigen, was ihr Problem war.
      "Don? Deckst du für die Kinder mit, bitte?", rief Sophia aus der Küche heraus. Das Baby würde sie füttern, aber ihre beiden Kinder würden mit ihnen mit essen. Sie steckte ihren Kopf auch mit raus, um zu sehen, ob alles in Ordnung war, denn es war ihr aufgefallen, dass Don aufgehört hatte den Tisch zu decken. "Ist alles in Ordnung?". Sie runzelte ihre Stirn, mussten sie sich alle so viele Sorgen machen? Es war ja irgendwo gut, aber es kam der Blondine so vor, als würde sie wirklich ein Problem haben. "Es ist alles gut!", gab sie mit Nachdruck zu, was ihr selbst erst danach auffiel. "Wirklich". Sie war nicht verrückt, sie hatte auch kein Problem und sie wollte sich auch nicht damit beschäftigen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Waleria, was ist da los?" fragte er weiter nach als auch beim zweiten Rufen nach ihrem Namen nichts von der anderen Seite der Türe kam. Was war da im Bad passiert? Umso länger sie keine Reaktion auf sein Klopfen gab umso mehr machte er sich langsam Sorgen um die junge Frau. Auch wenn er wusste, dass sie gut auf sich selbst aufpassen konnte war es doch nur selbstverständlich gewesen, dass man solche Gedanken hatte wenn man die Person mochte, oder? Don wollte eigentlich nie jemanden mehr an sich ran lassen da es einfach für seinen Job viel zu riskant gewesen war aber dadurch Waleria selbst einen ähnlichen Beruf ausübte war es in der Hinsicht eher weniger ein Problem. Nachdem sie ihm aber erzählt hatte was während seiner Abwesenheit in der Hütte passiert war, schien diese Sorge in seinem Kopf wieder hier gewesen zu sein, welche er versuchte beiseite zu schieben. Auch als Waleria von der anderen Seite aus meinte, dass alles gut sei. Noch bevor er was sagen oder diesmal tun konnte, öffnete Waleria plötzlich die Türe, erklärte, dass nur etwas nach unten geflogen sei und die anderen Sachen darauf folgten während sie einen kurzen Blick zu ihm nach oben wagte und Don ihr direkt in die Augen sah. War es wirklich nur das gewesen oder verschwieg sie ihm die Wahrheit um Don keine Sorgen zu machen, welche er sowieso schon hatte?
      Um das Geschehniss zu vergessen, wechselte die blondhaarige schnell das Thema, fragte nach ob sie ihm beim Tisch decken helfen konnte als sich dann auch noch Sophia zu Wort meldete und danach fragte ob er noch für die Kinder mitdecken konnte sowie aber auch gleich wissen wollte ob alles okay sei. Hatte sie etwa mitbekommen was passiert ist? Wundern würde es den schwarzhaarigen nicht, da sie ja schließlich auch ihre eigenen Kinder immer im Auge behielt sodass sich diese nichts an tun konnten außer den üblichen wie hinfallen oder sonst was, was zum Kind sein dazu gehörte. Waleria stimmte darauf hin zu, dass alles okay sei und dass wirklich nichts sei woraufhin Don dann doch etwas stutzig wurde. War denn wirklich alles in Ordnung? Waleria sprach nämlich so immer wenn doch was war aber sie eigentlich nicht darüber reden wollte. Sie kannten sich beide noch nicht lange aber gewisse Dinge hatte er schon aus ihr herausbekommen auch wenn sie für ihn oft noch wie ein geschlossenes Buch war. "War es wieder dieses Erlebnis wie in der Hütte?" fragte er etwas leiser nach sodass Sophia die Frage nicht hören und die beiden unter sich sprechen konnten. Wenn es so war, dann musste Don das wissen. Sie waren entweder in den nächsten Stunden oder spätestens in den nächsten Tagen wieder im Einsatz gewesen, je nachdem wann sie endlich mit diesen Benjamin Kontakt aufnehmen konnte, und da mussten sie beide mit klarem Kopf dabei sein. Und das ging bei ihr nicht, wenn Wal immernoch das Gefühl hatte, dass jemand hier war der es gar nicht war. Don erlebte es schon einmal, dass ein Agent während des Einsatzes nicht ganz klar war weshalb bei dem Fall einiges schief ging. Seitdem achtete er immer darauf, dass alle seine Leute für den Job fit waren um genau solche Dinge zu vermeiden. Waleria wusste doch, dass sie mit ihm reden konnte, oder? Daher wäre es doch kein Problem für sie ihm gegenüber ehrlich zu sein?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war viel zu viel los, als das sie es wirklich in Worte fassen konnte.. Ihre Sorge, ihre Panik und ihre psychischen Probleme nahmen ihr die Luft zum atmen, raubten ihr den letzten Verstand und das, obwohl sie es in den letzten Stunden schaffte nicht mehr daran denken zu müssen. Waren das etwa Auswirkungen des Traumas? Dessen, was mit ihr passiert ist damals im Keller? Oder war es dem Stress geschuldet, welches durch die Festnahme von Adam und die Beschuldigungen ihr gegenüber ausgelöst wurde? Was es auch war, es bereitete Waleria große Sorgen, große Probleme und vor allem schien es schon langsam bei Don anzukommen. Er schien skeptisch zu sein, sie konnte es in ihren Augen sehen und hatte Sorge, sie würden jetzt mit diesem Thema anfangen. Sophia kam ihnen dazwischen, hatte sie wohl was gehört, oder gesehen, dass beide fehlten, Waleria versuchte jedoch alle davon abzubringen weiter nachzufragen, sie wiederholte, dass alles in Ordnung sei und zumindest die Spanierin schien für den Moment besänftigt zu sein, sie nickte und verschwand wieder in die Küche, in welcher sie das Essen warm machte.
      Zurück blieben Don und Waleria, die nicht vor hatte wegen des Vorfalls weiter zu sprechen, es war nicht passiert und damit konnten sie abschließen. Ihr Freund ließ jedoch nicht locker und mit der Frage danach, ob es das gleiche Ereignis war, wie es in der Hütte vor wenigen Tagen der Fall war blickten ihre blauen Augen nach ihm. Sie war verletzlich in diesem Moment, die Sehnsucht danach einfach in den Arm genommen zu werden war groß, aber statt etwas zu sagen schluckte die Blondine lieber und seufzte gleich. Wenn sie jetzt Schwäche zeigen wird, wird Don sie zurück ziehen, er wird sie mit Sicherheit nicht weiter machen lassen, was irgendwie gut verständlich war, aber sie wollte nicht hier aufhören. "Ich komme damit klar", antwortete sie und gab es indirekt zu, es war schwer zuzugeben, dass sie unter solchen Problemen litt. "Irgendwie..", fügte sie dann doch leise hinzu, weil sie selbst nicht ganz davon überzeugt war, ob sie es schaffen konnte. Waleria wusste nicht, wie man damit klar wurde, wie man sich von so etwas löste, aber sie konnte es einfach verdrängen, für die Zeit, die nötig war. "Keine Sorge.. Ich bin voll dabei". Er sollte sich keine Sorgen machen müssen, dass sie nicht konzentriert sei, oder Fehler machen wird, sie war voll dabei und war bereit alles einzusetzen, was nötig war, um endlich aus dieser Situation hier heraus zu kommen.

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Don's Sorge war durchaus berechtigt gewesen. Es war keine leichte Sache welche die beiden hier taten und besonders für Waleria musste es nochmals schlimmer gewesen sein, da es schließlich ihre Behörde, ihren Status, ihren Kollegen sowie alles betraf was sie sich bis heute aufgebaut hatte. Nichts desto trotz war es aber auch berechtigt gewesen zu wissen wie es ihr ging. Dass sie das Erlebnis unten im Keller nicht vergessen konnte und dies der Auslöser war was in der Hütte passiert war und nun auch jetzt wieder hoch kam, war verständlich und auch David litt zu Hause sicher noch unter diesem ohne, dass sein großer Bruder da sein konnte, aber wenn es nur einen Moment gibt an dem Waleria unkonzentriert sein wird, konnte dies den gesamten Fall kosten. Als sie meinte, dass sie es irgendwie schaffen würde und voll dabei wäre, wurde der Blick des schwarzhaarigen etwas ernster und auch innerlich stieg etwas Wut auf sie auf. Er konnte ja verstehen, dass sie ihm keine Sorgen bereiten wollte....mittlerweile kannte er die blondhaarige in gewissen Zügen aber "mach mir einen Gefallen" war dementsprechend sein Ton ihr gegenüber ernster geworden "belüg lieber mich bevor du dich selbst belügst" sprach er ehrlich aus, blickte ihr noch für einen kurzen Moment in die Augen bevor er sich schließlich von ihr abwandte und anfing den Tisch weiter zu decken. Dabei holte er noch etwas mehr Besteck aus der Lade, da Sophia meinte noch für die anderen beiden Kinder mit zu decken. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass die beiden aus solch einer Stimmung auseinander gingen aber Don musste für einen kleinen Augenblick etwas anderes tun um seine Gedanken wieder zu ordnen. Es war ja nicht so, dass sie morgen oder sonst wann immer entscheiden mussten wer jetzt zuerst ein Gebäude stürmt. Nein! Hier ging es um etwas komplett anderes und wie es schien wollte Waleria trotz ihres Zustandes alles riskieren was ging. Wusste sie denn nicht was alles passieren könnte, wenn sie nicht ganz klar dabei war?
      Noch bevor er sich darüber überhaupt weiter Gedanken machen konnte, hörte man plötzlich wie eine Haustüre aufging, diese gleich darauf wieder geschlossen wurde, es still wurde aber im nächsten Moment Schritte es waren, welche sich ihnen näherten und Toby im Raum erschien, welcher sah, dass der Tisch gedeckt wurde. Jedoch war zu spüren, dass die Stimmung in diesem Zimmer ziemlich gedrückt war. War etwas passiert von dem er nichts wusste? "Ich hoffe ihr habt nicht ohne mich angefangen?" versuchte er damit die dicke Luft zu lockern, lächelte sanft, wobei sein Blick auf Waleria ging. "Wir haben es geschafft. Die sichere Leitung steht. Somit könnt ihr jederzeit loslegen" sprach er kurz darauf schon etwas ernster aus. "Wie sieht es mit eurem Plan aus?" wandte er dabei die nächste Frage an den schwarzhaarigen. Über Waleria's Fähigkeiten war er ja schon im Bilde gewesen durch ihre letzte Begegnung als sie bei dieser Familie auftauchte aber Don war ihm immernoch sowas wie ein Dorn im Auge gewesen. "Der steht ebenfalls. Sobald Waleria mit Benjamin Kontakt aufgenommen hat, werden wir die Leute positionieren und uns bereit halten" sprach Don selbst in kurzen Worten aus woraufhin sich Toby anschließend auf seinen Platz am Tisch setzte "Und du bist dir sicher, dass es der einzige Weg ist weiter zu kommen?" dabei blickte er bei dieser Frage zu Waleria. Er wusste wie sie sein konnte, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte aber hierbei ging es diesmal um weitaus mehr als beim letzten Mal. Toby's Sorge um ihr Wohlbefinden war daher verständlich. Sie gehörte nunmal zu seiner Familie und gerade das war für Toby das Wichtigste im Leben.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
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