[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sophia lachte, sie wusste genau, dass die Blondine wusste, wie sie es gemeint hatte, aber sie hätten beide niemals gedacht, dass es wirklich jemanden gab, der ihnen beim Gespräch zuhörte, der vielleicht nur ein paar kleine Fetzen aufnahm und sich damit etwas dachte, was überhaupt nicht zutraf. Waleria fühlte sich ertappt, sie hatte vor allem auch nicht damit gerechnet, dass Sophia es wirklich schaffen würde ein paar Informationen aus ihr zu entlocken, über die sie sich selbst einfach noch nicht so ganz sicher war. Don war ein Mann für sich, er war charmant, sah gut aus und wenn Waleria ihm in die Augen sah, dann wurden ihr die Knie schon ein klein wenig weich, auch wenn nur ein klein wenig, da konnte man nicht einfach rein interpretieren, dass sie verknallt war, oder doch vielleicht ein wenig? Allein wie gut sich das gemeinsame Duschen am Abend zuvor angefühlt hatte sollte es ihr klar machen, die Art und Weise, wie seine Nähe ihr den Kopf für den Moment verdrehte. In Russland hatte es keine Nacht gegeben, in der er ihr nicht gefehlt hatte, weil sie vor dem Verschwinden noch kosten konnte, wie es sich anfühlte neben ihm zu liegen. Waleria hatte Blut geleckt, wollte mehr davon und musste sich selbst eingestehen, dass sie vielleicht viel zu lange schon alleine war.
      Sophia antwortete ihr auf ihre Frage nicht, denn Don kam um die Ecke und verkündete, dass er fertig war und sie los konnten. Die Blondine hatte ihn kurz gemustert, jetzt, nach dem Gespräch mit der Spanierin fühlte sie sich irgendwie ertappt, auch wenn sie sich sicher war, dass man ihr nichts im Gesicht ansehen konnte. Sophia grinste breit, hob den kleinen Mann auf, der zu ihr gelaufen war und auf den Arm wollte, aber auch mit der Frage des Agents schwand ihr Grinsen nicht von den Lippen, es wurde nur noch größer. " Weiß ich nicht, frag Waleria". Verdammt, würde sie sie jetzt immer nur noch ärgern? "Nein, es ist alles okay", brachte Waleria gleich nach und musterte die Spanierin streng, um ihr anzudeuten, ja nichts auszusprechen, was hier nicht geklärt werden sollte. "Ich wünsche euch viel Spaß", mit einem Grinsen auf den Lippen zwinkerte Sophia den beiden zu, als würde sie etwas andeuten wollen, bevor sie mit ihrem Sohn auf den Arm nach drinnen verschwand. Waleria seufzte. "Hör nicht auf sie, okay? Sie spinnt heute ein wenig.. Wir können gerne los". Sie blickte zu Don und musste aufpassen, um sich es nicht ansehen zu lassen, dass ihr die Situation wirklich unangenehm war, ließ ihn aber vor gehen, um ihr den Weg zu zeigen. Über die Schulter blickte die Blondine zurück, Sophia deutete ihr mit Nachdruck an, mit ihm zu sprechen, aber das war nicht ihre Sache, wann Waleria es tun wird. Sie deutete ihr an, es zu lassen, dann blickte sie auch wieder nach vorn, um nicht über irgendetwas zu stolpern. Ein wenig nervös war sie jetzt schon, schob sich ihre Hände in die Hosentaschen, um die Nervosität zu unterdrücken. "Du weiß schon, dass ich eine Vollkatastrophe bin und das gleich wirklich peinlich wird?", versuchte sie die Stimmung ein wenig aufzulockern.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Frag Waleria? Sophia dürfte doch wohl am Besten von ihnen wissen, dass gerade sie nichts sagen würde über das was die beiden gesprochen hatte. Die andere Frage war aber auch wiederum gewesen ob er es auch überhaupt wissen wollte. Was wenn es wirklich einen anderen Mann gab für den sie schwärmte und Don nur benutzte? Es war ja nichts Neues gewesen, dass seine Beziehungen wegen Bindungsängste und Vertrauensprobleme nie klappten aber er dachte zumindest es mal bei Waleria zu schaffen. Ging es diesmal auch wieder in Brüche? Zum anderen, wenn er so darüber nachdachte, waren sie ja sowieso kein Paar gewesen. Sie hatten zwar schon 2x miteinander geschlafen gehabt und des Öfteren waren sie sich auch schon nur etwas Näher gekommen aber ob man das jetzt als wirkliche Beziehung sehen konnte? Don dachte nicht weiter darüber nach als sich Sophia von ihnen verabschiedete und Spaß wünschte. //Glück trifft es eher zu//, dachte er sich nur ohne es laut auszusprechen und wandte seine Aufmerksamkeit auf Waleria als sie wieder das Wort ergriff. "Sie spinnt heute? Mir kommt sie ziemlich normal vor" zuckte er mit den Schultern. Waleria musste es ja wissen, daher machten sich die beiden auch schon auf den Weg Richtung Wald woher Dominic vorher gekommen war. Leicht blickte er zu ihr als sie meinte, dass es eine Vollkatastrophe werden würde. "Du sagtest doch schon, dass du nicht schießen kannst, warum sollte es dann eine Katastrophe werden?" fragte er nach und musste etwas Lächeln "Du bist nicht die erste Person der ich was beibringe. Ich bekam schon einiges zu Gesicht also mach dir keine Sorgen" versuchte er sie ein wenig aufzubauen während sie sich weiter auf den Weg machten.
      Es dauerte danach nicht mehr lange bis sie schließlich beim Platz ankamen und schon alles für die Schießübungen bereit stand. 10 Flaschen standen in größeren Abständen nebeneinander auf einen gewissen Abstand. Selbst eine kleine Markierung war in den Boden geritzt gewesen, welchen Don markierte. "Also gut" dabei legte er seine Arme auf ihre Schultern und brachte sie schon mal an die richtige Position sodass sie gegenüber der ersten Flasche stand, legte Munition in die erste Waffe ein, entsicherte sie und übergab sie der blondhaarigen. "Dann zeig mal, was du alles bisher gelernt hast" meinte er, begab sich ein paar Schritte hinter sie, verschenkte die Arme und beobachtete ihre Haltung ganz genau. Beim Schießen ging es nicht nur darum richtig zu zielen. Es kam auch auf die Körpersprache sowie auf die Haltung darauf an. Wer diese nicht richtig einhielt, könnte noch so oft auf eine leere Flasche schießen....treffen wird die Person sie nie. Zum anderen wollte er auch sehen welche Methode Benjamin ihr beigebracht hatte bzw. es versuchte ihr beizubringen. Jedoch überraschte es ihm auch ein wenig. Denn schließlich war er doch ein excellenter Scharfschütze gewesen was er lesen konnte. An was scheiterte es also? Don hatte seine eigene Methode gehabt was das Schießen betraf und würde dies auch an Waleria weitergegeben. Vielleicht klappte es ja?


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sophia kam Don ziemlich normal vor, natürlich, er hatte auch nicht gerade ein peinliches Gespräch gehabt, in welchem es darum ging selbst zu erkennen, dass man für jemanden bestimmten vielleicht ein paar Gefühle hegte, in ihrem Fall für Don persönlich. Aber das war nicht das Thema, es ging eigentlich um etwas anderes und so warnte Waleria den Mann auch schon, dass es wirklich peinlich werden wird, dass sie vor allem eine Vollkatastrophe war, die er nicht so sah. Versuchte er sie gerade wirklich aufzubauen? Ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, aber wirklich besser fühlte sie sich damit nicht, auch wenn sie sich dessen bewusst war, dass Don es schon richtig machte, er konnte bisher mehrmals beweisen, dass er schießen konnte, auf jeden Fall besser, als sie es tat.
      Sie kamen bei dem vorbereiteten Platz an und innerlich erfreute es die Blondine schon, dass sich Don so viel Mühe gegeben hatte, um ihr scheinbar wirklich beizubringen, wie man schießt. Ein klein wenig warm wurde es ihr in der Brust, als sie das sah und noch viel mehr, als er seine Arme auf ihre Schultern legte, um sie zu der richtigen Position zu bringen, an der sie stehen bleiben sollte. Ihr wurde eine Waffe gereicht, die gleich schon entsichert war, einen Moment lang betrachtete die Blondine diese einfach nur, Erinnerungen wollten an die Oberfläche drängen, der Keller und Igor meldeten sich, um sie wieder in diese Panik zu drängen, die sie heute Morgen schon hatte, aber sie wurden mit einem sachten Kopfschütteln abgeschüttelt, um sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Wie sie eine Waffe zu halten hatte wusste Waleria schon, sie kannte auch alle Anweisungen: Spannung halten, zielen, mit der anderen Hand stützen, um durch den Rückstoß nicht schief zu werden, schießen. Doch es scheiterte immer daran, dass sie nicht traf. So schwer konnte es nicht sein, es war eine dumme Waffe, mit ein paar dummen Kugeln, die eine der Flaschen treffen sollten, aber als Waleria dazu ansetzte, um zu zielen, war sie sich eigentlich schon dessen sicher, dass sie nicht treffen wird. Sie versuchte es, stellte sich so hin, wie sie es in Erinnerung hatte, wählte eine der Flaschen, auf die sie zielte, behielt ihre Spannung bis in den Bauch, um nicht weich zu werden. Sie stützte die Waffe mit der zweiten Hand, sie schoss, aber die Kugel flog knapp daneben, das war schon deutlich besser als das, was sie eigentlich erwartet hätte! Die Frau lud nach, wiederholte den Vorgang, um das Brett zu treffen und seufzend den Arm wieder runter zu nehmen. "Ich meine, wenn man es streng nimmt, war ich wenigstens in der richtigen Richtung", lachte sie, das war ihr so unangenehm, vor allem noch viel mehr nach dem Gespräch, welches sie mit Sophia gehabt hatte.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Erster Schuss.....daneben. Zweiter Schuss....wieder daneben. Don hatte ehrlich gesagt nichts anderes erwartet gehabt, dass Waleria gleich von Anfang traf. Sie machte zwei Fehler: Erstens hatte sie zwar die richtige Stellung gehabt aber dennoch war sie noch ungenau und zweitens konzentrierte sie sich nicht zu 100% auf ihr Ziel. Wenn man das Schießen lernen wollte oder besser gesagt können wollte, gab es in diesen Moment nichts anderes was in dessen Kopf vorhanden sein durfte. Egal wie aussichtslos die Situation noch aussah....es zählte dieser einer Moment. Wäre Waleria jetzt in dieser, wäre sie schon tot. Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als er ihre Worte horchte. So ungenau lag sie nun wirklich nicht aber für einen Einsatz reichte es einfach noch nicht. "In der richtige Richtung aber noch viel zu weit daneben" sprach er ehrlich aus während er sich zu ihr begab. "Du siehst zwar das Ziel und schießt darauf aber das macht alles keinen Sinn, wenn du nicht auch mit dem Kopf ganz bei der Sache bist. Bei der Übung geht es nicht darum nur zu sehen, dass man genau zielt bevor man losschießt" versuchte er ihr zu erklären während er sich auch leicht seitlich von hinten bei sie stellte, sodass er seine Hände direkt auf ihre legen konnte und mit ihr die Waffe auf die leer Flasche richtete. "Du musst in diesen Moment alles in deinem Kopf löschen. Egal wie schwer die Lage auch gerade sei, egal wer vor deinen Augen in diesen Augenblick getötet wurde, der dir viel bedeutet hat.....all das darf während diesen eines Schusses nicht in deinen Kopf sein, denn das kann alles entscheiden. Auch dein Überleben" sprach er leise aus, da es lauter nicht mehr notwendig war. Sanft legte er seinen Zeigefinger auf ihren, atmete tief ein um im nächsten Moment wieder auszuatmen und abzudrücken sodass kurz darauf die leere Flasche zerschossen vom Brett flog. "Jemanden umzubringen ist eine Sache....damit klar zu kommen eine andere" kam es aus ihm heraus. "Deine Haltung ist schon mal richtig" versuchte er somit auch Benjamin ein Kompliment zu machen, dass er den Job richtig machte "Es gibt da aber eine Technik, die ich auch David gelehrt habe als er einmal schießen wollte" sprach er gleich weiter und wandte seinen Blick auf Waleria "Die nächste Flasche" deutete er darauf und stellte sich direkt hinter sie. "Du atmest tief ein und richtest die Waffe auf dein Ziel, schießt aber noch nicht. Erst nachdem du ausgeatmest hast, zählst du bis 3, konzentrierst dich nur auf das eine und schießt auf zwei" gab er ihr als Tipp und stellte sich wieder ein paar Schritte von ihr entfernt hin um sie zu beobachten. Benjamin hatte ihr schon mal einiges beigebracht gehabt und auch dessen Richtung war die Richtige gewesen aber dennoch war es noch reichlich nicht ausreichend gewesen um das Ziel vor ihr umzubringen. Ob sie auch dazu in der Lage war, war genauso etwas gewesen wo er sich nicht sicher sein konnte. Waleria brachte sicher schon den ein oder anderen Typen um aber dennoch war es ein Unterschied gewesen ob dies mit einem Messer oder mit einer Schusswaffe passierte. Das Ende war ein großer Unterschied gewesen. Don selbst versuchte immer so wenig wie möglich jemanden umzubringen aber manchmal war es eben nicht zu verhindern. Ein Leben aus der Welt zu reißen war einfach eine Verantwortung, welche schwer zu tragen war. Waleria war taff aber dies jedes Mal durchzuziehen.....sie war jetzt schon Psychisch angeschlagen gewesen. Was wenn sie in diesen Zustand jemanden erschießen musste? Menschen waren was anderes als Flaschen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Was ihr sehr gefiel war die Art und Weise, wie Don mit ihr und vor allem ihrem Missgeschick umging. Die Ruhe, mit welcher er an die Sache ging nahm der Frau ein klein wenig ihrer unangenehmen Gefühle, auch wenn sie sich noch immer nicht sehr wohl fühlte. Es wurde ihr zusammen gefasst, was sie falsch machte, wurde ihr gleich schon vorgeworfen sie wäre nicht ganz mit dem Kopf bei der Sache, ja das stimmte aber auch wirklich. Wenn man den Kopf voll mit allem möglichen Zeug hatte konnte man sich nicht einfach so darauf konzentrieren, vor allem nicht, wenn sich Don zu ihr stellte und von hinten seine Arme um sie legte, um mit seinen Händen ihre an der Waffe zu halten. Es kribbele für einen Moment alles, die Wärme in ihrer Brust breitete sich immer weiter aus und es fiel Waleria schwer, sich zu konzentrieren, aber sie versuchte es, versuchte all das aufzunehmen, was ihr gesagt wurde. Sie sollte in ihrem Kopf alles löschen, was sich für den Moment dort drin befand, das könnte in diesem Moment sehr entscheidend für ihr Überleben sein, das merkte sich die Blondine gleich direkt. Sie versuchte es wirklich, versuchte sich zu konzentrieren, aber mit Don hinter ihr rutschten ihre Gedanken ständig zu ihm und zu Sophias Worten, nicht zu hier und jetzt.
      Gemeinsam schossen sie auf die Flasche, auch wenn Don mehr Arbeit gemacht hatte, als sie jetzt, aber er hatte ihr wichtige Tipps gegeben. Die Flasche zerbrach, Don hatte noch ein paar andere Sachen, die er erklärte. Natürlich war es schwierig jemanden umzubringen, auch wenn Waleria Lügen würde, wenn sie nicht zugeben würde, dass sie es schon Mal tun musste, zwar nicht mit einer Waffe, aber wenn sie jemand nach ihren Kampfkünsten fragen würde, da würde sie sofort stolz etwas präsentieren können. Igor hätte sie diese auch zu gerne gezeigt, aber er hatte ihr ja keinerlei Möglichkeit gegeben.
      Den Gedanken verwarf die Frau wieder, sie wollte sich konzentrieren und sollte auf die nächste Flasche zielen. Ihre Haltung war gut, wenigstens so viel war gut, aber so wirklich konnte sich die Blondine nicht vorstellen, wie sie eine der Flaschen treffen sollte. Sie zielte aber, wählte die nächste aus und wartete die nächsten Worte des Mannes ab. Es stand direkt hinter ihr, ihre Nackenhärchen stellten sich direkt auf und das warme Gefühl in ihrer Brust wieder ließ einige Vorstellungen zu, was der Mann lieber mit ihr machen könnte, als ihr hier das Schießen beizubringen. Hier in der Natur, ganz alleine.. Konzentration, Waleria! Sie schüttelte den Gedanken ab und nickte auf die Worte, die sie irgendwie mitbekommen hatte. Es war eine Technik gewesen, die der Mann auch David beigebracht hatte.. Waleria versuchte es, sie konnte gut aufatmen, als Don nicht mehr hinter ihr stand und konnte sich vor allem wieder konzentrieren.. Alle ihre Gedanken verbannen, sie versuchte es, atmete noch einmal tief durch, um ihr Ziel zu fixieren. Tief einatmen, wieder ausatmen und bis drei zählen.. Bei zwei schoss sie, traf die Flasche nur knapp nicht, aber es war schon deutlich besser, jedenfalls ihrer Meinung nach. Sie lud nach, verlor keine Zeit, zielte auf eine weitere Flasche, um dieses Mal ihren Kopf entgültig von allem zu befreien. Kein Igor, kein Don und auch keine CIA, die ihr gerade Probleme bereiteten, einfach nur sie, die Waffe und die Flaschen. Noch einmal atmete die Blondine ein, sie atmete auch wieder aus und bei zwei schoss sie, um tatsächlich die Flasche zu treffen, die sie treffen wollte. Sie hatte getroffen! Ein verrücktes Gefühl, aber sie hatte es geschafft, ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, ehe sie nach lud und es ein weiteres Mal versuchte. Die zweite Flasche zersprang, noch mehr Glücksgefühle breiteren sich in ihrer Brust aus, bevor sie schmunzelnd zu Don zurück blickte. "Bitte sag mir nicht, dass du heimlich Mit geschossen hast".

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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass es einfacher gesagt als getan ist, war für den schwarzhaarigen klar gewesen. Er konnte nur selbst das weitergeben, was er gelernt hatte und sein alter Mentor wandte auch die selbe Methoden an. Don gab es auch seinem Team weiter aber jeder Agent musste selbst herausfinden, welche Technik für den oder diejenige die Richtige war. So wie es auch Waleria machen musste. Er konnte ihr beibringen zu schießen aber wie genau es bei ihr funktionierte oder welche Methode sie dafür verwenden musste, konnte nur die blondhaarigen für sich herausfinden. Im ersten Moment reichte es aber auch vollkommen aus, seine Methode zu verwenden um erstmal die Grundlagen dazu zu lernen was sie auch gleich probierte. David nutzte es auch damals wobei dieser mehr vom Adrenalin begeistert war als wie gut sein Schuss war, obwohl der für den Anfang auch nicht schlecht war. Dennoch musste der Jüngere damals versprechen nichts ihrem Dad zu sagen, da dieser sonst nur ausgerastet wäre, dass David ein Professor sei und kein Agent und, dass Don ihn keinesfalls in seine Welt hineinziehen solle. Dafür war es sowieso schon zu spät gewesen und soweit er sich erinnerte war sein Vater von der Idee auch begeistert gewesen, denn nur so konnten die zwei Brüder endlich mal wieder was machen, was beide interessierten.
      Nachdem Don sich ein wenig von ihr entfernte sodass sie sich vollkommen auf die Flaschen konzentrieren konnte, verschränkte er die Arme vor der Brust und beobachtete sie dabei ganz genau. Konzentration und die Atmung spielten eine große Rolle in dieser Sache...wer das nicht beherrschte oder unter Kontrolle brachte, brauchte auch keine Waffe in die Hand nehmen. Daher machte er sich auch ein wenig Sorgen was ihren momentanen Zustand betraf aber nachdem sie schoss und die erste Flasche knapp verfehlte aber auch nicht aufgab sondern gleich nachlud und es nochmals probierte um ihren Erfolg dann zu treffen, lächelte er selbst ein wenig. Sie war eifrig und zielstrebig gewesen. Auch wenn ihre Verfassung nicht gerade in einem stabilen Zustand war, so verlor sie wenigstens nicht die Eigenschaften, welche er so sehr an ihr mochte. Kurz darauf folgte auch schon die zweite Flasche, welche ebenfalls zerschossen wurde bevor die blondhaarigen ihren Blick zu ihm wandte und darauf hoffte, dass er selbst nicht schoss. "Ich habe nicht mal eine Waffe bei mir" dabei deutete er darauf, dass die Waffen alle bei ihr mit den Munitionen lagen. "Du hast es geschafft, weil du diesmal deinen Kopf von allem befreit hast. Du konzentriertes dich auf das Ziel. Die Umgebung dabei darf niemals eine Rolle spielen. Selbst wenn es das traute Heim ist, welches gerade vor deinen Augen zerstört wurde.....einmal nachgeben und du bist tot" mit diesen Worten kam er ihr etwas näher und nahm die Waffe aus ihrer Hand, sicherte diese und nahm die Munition raus sowie bei der zweiten Waffe um eine andere nachzufüllen. Diesmal waren es aber nur Platzpatronen gewesen, welche bei einem Menschen zwar Schmerzen bereiten konnten aber keine wirkliche Wunde hinterließ die tödlich enden konnte. Höchstens ein blauer Fleck würde bleiben aber dieses Risiko ging der schwarzhaarige ein. "Gut gemacht" lächelte Don und übergab ihr wieder die Waffe, nachdem diese nachgeladen wurde, ging ein paar Schritte von ihr weg drehte sich anschließend zu ihr um seine Waffe auf sie zu richten. "Du hast jetzt gelernt auf Flaschen zu schießen....Objekte die sich nicht bewegen. Teil 1 ist somit abgeschlossen. Jetzt wirst du lernen auf jemanden zu schießen der die Möglichkeit hat auszuweichen. Da es hier nicht soviel Tiere gibt und ich keine Lust habe mich mit dem kleinen Dorf anzulegen, werden wir Teil 2 überspringen und direkt auf Teil 3 kommen. Du wirst somit versuchen auf mich zu schießen. Damit lernst du auch gleich mit der Situation klar kommen zu müssen, wenn die Person dir gegenüber steht die dir wichtig ist" dabei entriegelte er seine Waffe und brauchte nur mehr zum Schuss anzusetzen. Doch war sie auch mutig genug selbst abzudrücken bevor er es tat?


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sohira ()

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Konzentration und Körperbeherrschung waren eigentlich zwei Sachen, mit denen Waleria eher weniger Probleme hatte. Sie war auch seit klein an eifrig die Ziele zu verfolgen, die sie sich selbst setzte und auch, wenn sie nicht glaubte, dass sie es hier hin bekommen würde gab sie alles, was möglich war, um in Ruhe das versuchen umzusetzen, was Don ihr erklärt hatte. Es klappte erst einmal nicht, aber die beiden anderen Schüsse waren ein voller Erfolg, den sich die Frau nur bedingt selbst zuschreiben wollte, deshalb hatte sie sich auch schon umgedreht, um den Mann danach zu fragen, ob er nicht vielleicht mit geschossen hatte, um ihr ein gutes Gefühl zu bereiten. Er verneinte es jedoch, da blickte Waleria glücklich zurück zu den Flaschen, um sich es selbst noch einmal anzusehen. Konnte sie jetzt wirklich schießen, nein da fehlte ihr mit Sicherheit noch ein wenig an Übung, aber der Anfang war getan und auch Don wirkte zufrieden, der ihr die Waffe gleich abnahm, um irgendetwas damit zu tun, worauf die Frau nicht weiter achtete.
      Er lobte sie, ein Lächeln bildete sich sofort auf den roten Lippen, es war schön, dass er auch zufrieden war, aber der Mann wollte schon weiter gehen, sprach von einem weiteren Teil, vor allem davon auf jemanden zu schießen, der die Möglichkeit hatte auszuweichen. Als Don dann aber erwähnte, sie würde auf ihn schießen müssen, weiteten sich ihre Augen. War das jetzt sein Ernst? Das war sein Ernst, denn auch der Agent richtete seine Waffe auf sie und auch wenn das hier keine echte Situation war wurde es der Blondine schon sehr mulmig, vor allem auch unangenehm. Was er damit provozieren wollte hatte er selbst erklärt, sie sollte vor allem mit der Situation klar kommen jemanden vor sich zu haben, der ihr wichtig war.. Für einen Moment hielt sich Waleria mit diesem Satz auf.. Es stimmte, keine Frage, Don war ihr sehr wichtig geworden, aber warum nahm er es wie selbstverständlich an? War sein Ego etwa so groß, dass er sich dessen sowas von bewusst war? Den Gedanken verdrängte sie wieder, sie sollte sich konzentrieren und entsicherte genauso die Waffe, wie es auch der Mann getan hatte. Sie sollte ihn einfach so anschließen, verdammt, was dachte sich dieser Kerl dabei? Wie kam man nur auf solch eine Idee?! Waleria gab sich wirklich die Mühe sich darauf zu konzentrieren und es auszublenden, dass er vor ihr stand, aber Sophias Worte tauchten in ihrem Kopf auf und ließen sich nur schwer verdrängen, genauso sehr wie das Deja Vu an die Situation von heute morgen. Kopfschüttelnd nahm die Blondine die Waffe wieder runter. "Ich kann das nicht", verkündete sie dem Agent und musterte ihn weiterhin, sie konnten doch hier wirklich nicht die Situation üben, jemanden abzuschießen, der einem schon etwas bedeutete, das war absurd.. Dachte die Frau jedenfalls, bis sie den Schuss hörte und kurz darauf ein Schmerz durch ihren Arm zog. Ihre Augen weiteten sich, das hatte Don jetut nicht wirklich durchgezogen, oder? Kurz strich sich die Frau über die Stelle, an der es zog, bevor sie ihre Gedanken und Sorgen über Board warf, was er konnte, das konnte sie definitiv auch. "Das kriegst du sowas von zurück", versprach sie, damit war es ihr eine Leichtigkeit sich ein klein wenig zu rächen und die Waffe wieder zu entsichern, um auf Don zu zielen und zu schießen. Wenn es nur weh tat und nichts verursachte, konnte er auch das ganze Magazin bekommen, immerhin hatte er angefangen!

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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass es Waleria vermutlich, nein, definitiv nicht gefallen wird was er vorschlug war ihm durchaus bewusst gewesen und hatte sich sogar schon eine Strategie überlegt gehabt wie er dies durchziehen muss, sollte sie es ablehnen. Er wollte ihr das Schießen beibringen aber was brachte es ihm, wenn sie nur den halben Plan durchführen wollte? Sie war wie jeder seiner anderen Agenten in diesen Moment gewesen und nur, weil sich beide vielleicht oder vermutlich mehr mochten als was er es sonst mit anderen hatte, bekam sie keine Sonderbehandlung. Genau das sagte auch ihr Gesichtsausdruck aus als er meinte auf ihn schießen zu sollen, machte er selbst seine Waffe bereit und richtete sie auf die blondhaarige Agentin. Er gab ihr natürlich die Zeit um das Ganze erstmal zu verdauen aber wenn es hierbei wirklich darum ging entweder ihn zu töten oder selbst getötet zu werden, dann wünschte er sich nichts mehr als, dass Waleria auf ihn schoss. Don würde jederzeit sein Leben für das von Waleria geben aber war es auch andersrum gewesen? "Wie lange willst du noch zögern?" kam es mit einem kühleren Ton aus ihm heraus als die Frau gegenüber die Waffe zwar entsicherte und auf ihn richtete aber nach einem kurzen Moment diese wieder sinken ließ, den Kopf schüttelte und meinte dies nicht machen zu können. War das ihr Ernst gewesen? "Wäre das eine reale Situation wärst du jetzt tot" mit diesen Worten zögerte der schwarzhaarige keine Sekunde lange plötzlich einen Schuss loszulassen, welcher direkt in ihren Arm landete. Don konnte ihren Gesichtsausdruck direkt sehen aber was erwartete sie? Dass er einfach nachgab nur, weil sie keine Lust hatte? Wenn Waleria wirklich glaubte, dass er somit das Programm abbrach, dann musste er sie enttäuschen. Sein Plan ging jedoch auf, als sie dann meinte es ihm auf jeden Fall zurückzuzahlen, ihre Waffe entsicherte, sie im nächsten Moment auf Don richtete und auch schon schoss. Der schwarzhaarige konnte aber noch rechtzeitig ausweichen, lächelte sanft und lud auch schon seine Waffe erneut. Ihr Schuss war wirklich gut gewesen, anscheinend klappte seine Methode wirklich bei ihr aber um ihn zu treffen musste sie sich schon mehr Mühe geben. Kurz stoppte er mit seinen Bewegungen um wieder die Waffe auf sie zu richten "Hast du jetzt geschossen, weil ich es getan habe und es dich verletzt hat oder nur um zu zeigen, dass du zielen kannst?" kam es kühl aus ihm heraus. Don wollte, dass Waleria aus dem richtigen Grund schoss und nicht nur, weil ihr Stolz vielleicht verletzt war, weil er sie angeschossen hatte und nun Rache nehmen wollte. Das war nicht der Weg den er einschlagen wollte. Dies konnte nämlich komplett nach hinten losgehen und wenn Waleria bei diesem Weg blieb, würde sie eines Tages abdriften und nicht mal er weiß ganz genau ob er in der Lage wäre sie davor zu retten. Don schoss seine nächste Kugel ab um auf sie zu schießen. Nun war sie es gewesen, die beweisen musste auszuweichen und ihr Umfeld zu nutzen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria war vor allem darüber beeindruckt, dass Don so einfach wechseln konnte, zwischen seiner ernsten Seite und der liebevollen, die er ihr heute morgen gezeigt hatte. Natürlich gehörte es zu seinem Job dazu, auch zu dem von Waleria, aber sie hatte es bisher nicht gehabt, dass sie einen Kollegen wirklich gern hatte, sogar so gern, dass es ihr schwer fiel sich auch nur vorzustellen auf ihn schießen zu müssen. Wenn man sie fragen würde, ob sie ihr Leben für ihn geben und riskieren würde, um das seine zu retten würde sie sofort und ohne zu zögern ja sagen, auch wenn es sie schon erschreckte, so etwas für jemanden zu spüren. Waleria war sonst sehr egoistisch, sie musste Undercover an sich denken, nicht an jemanden anderen, doch wenn es um Don ging stand der Mann einfach an erster Stelle, verdammt, sie war wirklich verknallt!
      Er hatte geschossen, hatte ihren Arm getroffen und damit etwas in ihr ausgelöst, was schon nach Rache schrie, aber gleichzeitig auch danach ihm zu zeigen, wie viel sie eigentlich drauf hatte. Der Agent hatte den Löwen in ihr wieder geweckt, dem Kampfgeist eine Stimme gegeben, die in den letzten Tagen gefehlt hatte. Waleria verfiel ihr Ziel, weil es sich bewegte und ihr damit die Möglichkeit nahm sich zu rächen, aber jetzt hatte sie ihren Spaß gefunden und wenn es nur einen blauen Fleck gab, dann würde es ruhig deutlich mehr Schüsse ihrerseits geben. Don hatte seine eigene Meinung dazu, er fragte auch schon gleich, ob sie es aus dem verletzten Stolz heraus, oder wirklich aus Können her schoss, welches sie präsentieren wollte, da schüttelte die Frau ein klein wenig amüsiert den Kopf. "Um dir zu zeigen, dass du manchmal wirklich ein Arsch bist", antwortete sie, denn es war letztendlich eine Mischung aus beidem, die sie vermutlich da antrieb. Es war schon eine Herausforderung einfach vor ihm zu stehen und zu schießen, aber auszuweichen und zurück zu schießen war schon eine andere Sache, die vor allem viel Spaß versprach.
      Ausweichen konnte die Blondine, den Nahkampf beherrschte sie auch, hatte sehr viele Stunden dafür investiert, um die Tatsache zu kompensieren, dass sie eigentlich nicht schießen kann, nun bis jetzt jedenfalls. Don traf sie nicht, aber vermutlich strengte er sich auch nur wenig ab, ein wenig Schutz fand Waleria hinter dem Baum, um zu schmunzeln. "Wie kann man nur auf solch eine Idee kommen? Vor allem mit solch einem Vorteil.. Wenn du deinen Arsch zu mir bewegst versohle ich ihn gerne, wenn du auf Schmerzen stehst". Sie blickte um den Baum herum, um den Mann zu fokussieren und sich aus dem Schutz zu begeben. Dieses Mal gab sie sich mehr Mühe, zielte zuerst die Schulter an, um sich im letzten Moment für einen der Oberschenkel zu entscheiden, ein Täuschungsmanöver quasi, ob er ihn durchschauen würde? Die viel wichtigere Frage war eher, wann sie ihre Gedanken komplett vergessen hatte? Wann hatte sie abgeschaltet?

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    • Special Agent Dominic Walker

      "Da bist du nicht die Erste die das versucht" lächelte er etwas sanfter doch verschwand dieses im nächsten Moment auch schon wieder als er zum nächsten Schuss ansetzte aber die blondhaarige noch rechtzeitig ausweichen konnte. Die Bewegungen waren von ihr gar nicht mal schlecht gewesen und Waleria hatte sicher auch in ihren Berufsjahren genug geübt und gelernt gehabt aber dennoch gab es für aussenstehende Agenten die stets an der Front kämpften, zu Undercoveragenten immernoch einen großen Unterschied. Sollte er sie auch im Nahkampf prüfen? Darin hatte sie vermutlich definitiv mehr Erfahrungen gehabt als Don, da dieser eher mehr die Schusswaffen und Messer bevorzugte. Um ihr ebenfalls eine Chance zu geben, dachte er nicht daran heute alles zu zeigen was er wirklich konnte, da es sonst für sie eher ein Nachteil gewesen wäre. Dennoch versuchte er es ihr schwer zu machen, denn wenn es zu einfach wäre, würde die ganze Übung nichts bringen. Lange Zeit blieb ihm aber nicht sich über alles einen Kopf zu zerbrechen, als Waleria hinter einen der Bäume sich versteckte und das Wort ergriff woraufhin er wieder Lächeln musste während die Waffe wieder bereit gemacht wurde. "Was soll ich sagen? Ich stehe halt auf die kleinen Vorspiele" kam es amüsant aus ihm heraus bevor der Lauf wieder in ihre Richtung gerichtet wurde und der schwarzhaarige abdrückte, als sie versuchte um dem Baum herum zu schauen. Das war nunmal der Nachteil an ihrer momentanen Lage gewesen: Wer sich versteckte, würde schneller entdeckt und in Bedrängnis gebracht werden während der Feind die Chance hatte sich dem anderen anzunähern. Dies versuchte auch der Agent als Waleria wieder um den Baum sah und versuchte auf seine Schulter zu zielen bevor sie sich doch für ein anderes Körperteil entschied, er noch schnell hinter einen der Bäume verschwand um dies zu verhindern. Da nutzte er auch gleich die Situation um sich weiter ihr zu nähern und sah dabei zu, dass Waleria keine Möglichkeit hatte selbst zu schießen als er immer wieder eine Kugel in ihre Richtung schoss, sodass sie gezwungen war hinter dem Baum Schutz zu suchen um nicht getroffen zu werden. Bring einen Menschen dazu nicht hervorzukommen und schon hast du gewonnen, wurde es ihm immer wieder in der Ausbildung eingeprägt, doch musste er dieser Aussage Widerspruch geben: Nicht immer funktionierte diese Methode und konnte auch definitiv nach hinten losgehen. Denn umso mehr du denkst, dass sich der Feind immernoch am selben Fleck befand, umso mehr war auch das Risiko, dass dieser bereits eine neue Position gefunden hatte. Dass dies aber auch Waleria machen würde, war in seinen Augen eher unwahrscheinlich gewesen. Sie sagte ja selbst, dass CIA und FBI anders ausbildeten. Jedoch konnte er sich aber auch irren. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen sich immer mehr und mehr ihr anzuschleichen, bis er schließlich hinter sie zum stehen kam, Waleria schnell packte, sodass sie sich nicht wehren konnte, einen Arm um sie legte während seine Waffe an ihre Schläfe gehalten wurde. "Und was nun?" sprach er leise in ihr Ohr, entriegelte mit dem Daumen die Waffe sodass er nur mehr losschießen brauchte. Dass er auf diese Distanz wirklich schoss wird nicht passieren, da es erstens am Kopf wirklich schmerzte und zweitens der Abstand für Platzpatronen einfach zu gering war. "Du hast das Spiel verloren, Sobolew" kam es wieder ernster aus ihm heraus um die Situation etwas realer für sie zu machen. Don durfte in ihren Augen momentan nicht der Mann sein, der stets an ihrer Seite war. Nein! Er war der Feind, den sie überwältigen musste um heil aus der Sache zu kommen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Situation schien fast schon aussichtslos zu sein, kaum hatte Waleria den Baum gewählt, aber die wenige Erfahrung, was so etwas anging ließen ihr kaum eine andere Wahl übrig, als sich Schutz zu suchen und zu schießen, kaum war sie bereit dafür. Don hatte ihren Blüff entdeckt, ihre Entscheidung ganz wo anders hin zu schießen und er wich aus, dann verlor sie eigentlich auch schon die Sicht auf ihn. Okay, dumme Situation, in der sie gleich mit Sicherheit sterben würde, jedenfalls, wenn das hier eine echte Situation wäre. Schnell blickte sich die Frau um, überlegte zu dem anderen Baum zu laufen, aber die Schüsse, die in ihre Richtung abgefeuert wurden ließen es nicht zu. Sie war ein Angsthase, wenn es um so etwas ging, jedenfalls wenn sie jetzt nicht gerade David vor einer Kugel beschützte, da hatte sie es geschafft sich einfach auf den Angreifer zu werfen, als würde es überhaupt kein Problem sein. In einer echten Situation wäre sie mit Sicherheit schon weiter, aber mit Adrenalin im Blut war es auch leichter sich dem eigenen möglichen Tod zu stellen. Gerade, als die Frau wirklich weiter wollte spürte sie den Arm um sie und den Atem an ihren Nacken, bei dem sich all ihre Härchen aufstellten. Das war jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, aber ihre Knie wurden weich, als Don leise in ihr Ohr sprach. Himmel, dieser Mann machte sie verrückt.. Und wenn er jetzt fordern würde, sie solle sich ausziehen würde sie es auf der Stelle machen, überhaupt kein Problem. Ja, ihre Gedanken waren wieder ganz wo anders, aber wie konnte man bei dem Mann nicht an so etwas denken? Waleria wurde es warm, wirklich warm, sie mussste für einen die Luft anhalten, um nicht mit einem Seufzer möglicherweise zu verraten, dass es ihr schon gefiel, was gerade passierte.
      Die Waffe ab ihrer Schläfe fühlte sich wiederum anders an, merkwürdig vor allem, ließ sie für einen Moment an Igor zurück denken, an den Geruch von Blut in dem feuchten Keller, an die Klinge an ihrer Kehle. Die Gedanken an den Don, dem sie am liebsten die Kleider vom Leibe reißen wollte, waren mit einem Mal verschwunden, stattdessen war sie wieder konzentrierter, als ihr Nachname fiel. Ein kleines Schmunzeln umspielte ihre Lippen, er sprach es so gut aus, davon konnte sie mehr hören, aber wollte Don einfach verprügelt werden? Man durfte seinen Angreifer niemals unterschätzen, aber wie gut war er im Nahkampf? Waren ihr die blauen Flecke wert, das herauszufinden? Ja, definitiv, und wenn es hier um Nahkampf ging, dann fühlte sich die Frau deutlich wohler, als mit der Waffe in der Hand, die sie gleich sicherte, um diese in das Gras vor sich fallen zu lassen. Ihm damit auf den Kopf zu hauen würde ein wenig sehr übertrieben sein, aber sich aus dem Griff zu befreien war einfacher, als er vermutlich annahm. Er war größer, als sie es war, klar, er war auch deutlich schwerer, aber da hatte Waleria schon andere zum Fall gebracht. "Man kann nicht verlieren, wenn man nicht mitspielt", entgegnete dir Blondine und blickte über ihre Schulter hoch zu dem Mann, für einen Moment. Der Größenunterschied spielte ihr perfekt in die Karten und mit einem gezielten Tritt nach hinten in die Region, die für Männer ziemlich schmerzhaft erschien, konnte der griff gelockert werden, um gleichzeitig nach der Hand mit der Waffe zu greifen und den Lauf vom Kopf weg zu drücken. Waleria drehte den Arm mit der Waffe nach hinten, um ihn schmerzhaft zu drehen und die Waffe gleichzeitig an den Rücken zu halten. Ein richtiger Schuss in die Wirbelsäule und er würde gelähmt zu Boden fallen, sich nicht mehr wehren können. Wäre sie in einer richtigen Situation, hätte sie schon geschossen, oder noch weit aus schmerzhaftere Sachen ausgeübt, aber sie wollte sich hier lediglich befreien und nicht Don einfach verletzen. Sie drehte den Arm dennoch ein wenig weiter aus, um ihm zu zeigen, dass es deutlich mehr wehtun konnte, ein wenig weiter und der Arm wäre ausgekugelt. "Wenn ich dich verletzen wollen würde, würde mich eine Waffe an der Stirn nicht daran hindern.. Selbst, wenn sie entsichert ist", sie schmunzelte, ließ Don dann gleich wieder los.

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Waleria wieder so nah an sich zu haben, war einfach ein Gefühl gewesen, welches ihm nie loslassen würde geschweige denn könnte. Seitdem sie in sein Leben trat, musste der schwarzhaarige zugeben, dass sich alles definitiv um 360 Grad gedreht hatte. Nachdem die nach Russland verschwinden musste, tat es ihm zum ersten Mal richtig weh jemanden gehen haben lassen zu müssen. Naja in dem Fall war sie ja einfach abgehauen und hatte Don nur einen Zettel hinterlassen in dem alles gestanden ist aber dennoch hat es einfach wehgetan. Fühlte man sich so, wenn man jemanden mehr als nur als Freund oder Kollegen sah? Er mochte die junge Dame vor sich...so sehr, dass er es nicht mehr zulassen wollte sie jemals gehen zu lassen. Nannte man das dann richtige Liebe? Diese Frage konnte er sich selbst nicht beantworten und glaubte auch nicht so schnell eine Antwort darauf zu erhalten aber so wie es zwischen ihnen war, konnte es ruhig erstmal bleiben. Es war ein schönes Gefühl gewesen jemanden bei sich zu haben mit dem man die Zeit verbringen konnte und jemanden dem man für sich selbst als Wichtig empfand. Daher war es auch wichtig gewesen, dass er in diesen Moment all diese Gefühle abschaltete und sich ganz auf die Arbeit konzentrierte als seine Waffe an ihre Schläfe gehalten wurde und Don sie mit seinem Arm festhielt sodass sie keine Möglichkeit hatte sich zu befreien. Dass Waleria aber eine finden würde, war ihm klar gewesen. Sie war zwar nicht gut in Schießen aber was ihre Nahkampfkünste anging, wollte er keine Vorurteile machen. Schließlich würde die CIA jemanden wie sie nicht ohne irgendwelcher Ausbildung in den Undercovereinsatz schicken. Auch wenn ihre Behörde nicht gerade sein Favorit war, war nichtmal diese so bescheuert gewesen.
      Und genau dies bewies sich als Waleria ihre Worte noch aussprach während sie zu ihm nach hinten blickte und sich beide erstmal wieder in die Augen sehen konnte. Die Farbe in ihren Augen fand er schon immer perfekt passend zu ihrem gesamten Aussehen. Wären diese Braun würden sie die komplette Struktur kaputt machen. Noch bevor er selbst etwas unternehmen konnte, bekam Don schon einen Tritt woraufhin ihn ein schmerzhafter Laut entging und auch im nächsten Moment schon spüren konnte wie Waleria seinen Arm packte um diesen hinter dem Rücken festzuhalten. Der Griff war nicht besonders angenehm gewesen und nach seinen Erfahrungswerten wusste er auch, dass es nicht mehr lange dauerte bis Waleria im Stande war ihm diese auszukugeln. Dennoch konnte er ein schmerzverzertes Gesicht nicht verkneifen als dann auch noch der Lauf seiner eigenen Waffe am Rücken zu spüren war. Wird sie jetzt abdrücken? Waleria konnte gefühlslos sein aber für so kalt schätzte nicht mal er sie ein. Nicht in dieser Sache. Doch wäre sie auch wirklich in der Lage ihn im schlimmsten Fall abzuknallen? Don verzog etwas mehr das Gesicht als sie auch seinen Arm weiter drehte um ihn zu zeigen wie ernst sie es machen konnte. Doch anstatt es auch wirklich durchzuziehen, ließ sie den schwarzhaarige los, was in seinen Augen ein großer Fehler war, weshalb er die Zeit nutzt um ihr mit seinen Fuß unten das Gleichgewicht zu nehmen, packte mit seiner Hand die Waffe und kniete mit einem Bein am Boden neben ihren Körper während er sich dann leicht über sie beugte, aber es diesmal so machte, sodass sie keine Chance hatte ihre Beine gegen ihn zu verwenden und den Lauf auf ihren Kopf richtete "Das vielleicht nicht. Aber du solltest trotzdem darauf achten deinen Feind so auszuschalten, dass keine Möglichkeit mehr besteht selbst in Gefahr zu geraten" mit diesen Worten nahm er die Waffe wieder von ihr weg, stand auf und hielt ihr die Hand hin um Waleria aufzuhelfen. "Für den Anfang waren deine Schießkünste gar nicht schlecht gewesen. Dennoch musst du auch selbst deine eigene Methode dazu finden. Meine ist nur ein Anfang" erklärte er ihr und begab sich zurück an den Platz wo die leeren Flaschen standen, füllte die Waffen wieder mit richtigen Kugeln bevor er ihr eine in die Hand drückte. "Trag sie stets bei dir. Wir wissen nicht was noch alles auf uns zukommen wird und vielleicht wirst du sie ja brauchen" sprach er sanft aus, machte auch seine Waffe einsatzbereit um sie dann zurück hinter seinem Rücken zu platzieren.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Wäre es ihr Ernst gewesen, hätte Don sie nicht auf den Boden befördert, aber das hier war kein Ernst und Don war auch nicht ihr richtiger Gegner, den sie hier ausschalten wollte. Natürlich musste er seine Macht demonstrieren und kaum befand er sich wirklich über ihr, war es der Blondine schon wieder egal, dass sie im Gras lag, dass sie mit dem Kopf unsanft auf dem Boden gelandet war, denn das Kribbeln, welches von ihrem Bauch ausging und sich immer weiter ausbreitete war viel wichtiger gewesen. Da war wieder dieses Ziehen in ihrer Brust, der Moment, in welchem sich ihr Atem beschleunigte und ihr Herz anfing schneller zu schlagen, als es bisher der Fall war. Sophia hatte Recht, in allen Hinsichten, auch in den nicht ausgesprochenen.. Es war verrückt, ja, aber wie konnte Waleria leugnen, dass sie für den Mann wirklich was empfand? Sie musste wirklich dumm gewesen sein bisher, vielleicht auch mehr, als nur dumm.
      Waleria ließ sich helfen, sie griff nach der Hand, die ihr hin gehalten wurde, um sich zu erheben und das Gras von ihrer Hose zu klopfen. "Wärst du mein Feind, hättest du schon drei gebrochene Rippen, eine gebrochene Nase, gebrochenen Kiefer und wärst schon längst gelähmt auf dem Boden gekrochen, um mich darum anzuflehen dich endlich zu erschießen". Ihre blauen Augen blickten nach dem Agent, einen Moment lang war ihr der Ernst anzusehen, bevor sie doch lächelte. "Aber heute bin ich gnädig und habe dir lediglich beinahe den Arm ausgekugelt". Es hatte fast schon Spaß gemacht, aber auch nur fast, man musste immer bedenken, dass sie sich hier auf eine Situation vorbereiteten, die vielleicht wirklich eintreffen könnte. Ihr Undercovereinsatz war schon immer gefährlich, vor allem unbewaffnet, aber Undercover konnte man einfach nicht bewaffnet gehen, da war es schon vom Vorteil, wenn man einen doppelt so großen und dreifach so schweren Mann zu Boden bringen konnte, ohne viel Muskelkraft. Waleria konnte noch einiges andere, aber sie wollte hier nicht damit prahlen, wie viele Menschen darunter schon gelitten haben, stattdessen widmete sie sich dem Lob des Mannes, blickte auf die Waffe, die ihr gefüllt hin gehalten wurde. Er wollte, dass sie die mit sich tragen wird, gar nicht so einfach, wenn man so etwas einfach gar nicht gewohnt war. Innerlich seufzte die Frau, hielt die Waffe aber dennoch fest und blickte einen Moment drauf. Es fühlte sich schon immer merkwürdig an, das Blei in der Hand zu halten, aber wenn Don es wollte würde sie es machen, vorhin wollte sie noch alles andere für ihn tun, als er sie von hinten fest gehalten hat.. Andere Gedanken, und das schleunigst!
      Waleria steckte sich die Waffe an den Rücken sicher, konnte nur noch nicht so ganz einschätzen, ob es sich jetzt gut anfühlte, oder nicht, sie beließ es letztendlich und blickte zurück zu dem Agent. "Danke.. Don", sie lächelte sanft, es bedeutete ihr viel, dass er das wirklich für sie tat. "Aber wenn es hart auf hart kommt lasse ich dich lieber schießen, okay? Wir greifen auf mich nur im Notfall zu". Aus dem Lächeln wurde ein freches Grinsen, über sich selbst zu lachen war immer das Beste.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen als Waleria ihm aufzählte was er schon hätte alles verloren gehabt wenn er ihr Feind gewesen wäre, nachdem er ihr aufgeholfen hatte. Dass sie dazu in der Lage gewesen wäre, stritt er nicht ab, schließlich hatte die blondhaarige auch so einiges drauf gehabt und das hatte sie auch vorher bewiesen aber wenn es eine richtige Situation gewesen wäre, wäre es schön längst vorbei. "Wenn es real gewesen wäre, hätte dich der Feind sicher auch schon erschossen gehabt. Entweder ist er oder du schneller. Kommt je auf die Umgebung drauf an und wer sie am Besten nutzen kann. Einer der obersten Regel" erklärte er ihr kurz aber nicht, weil der schwarzhaarige sie belehren wollte, sondern eher einen guten Rat mitgeben wollte. Man könnte nie wissen wann die beiden getrennt voneinander waren und Waleria auf sich alleine gestellt war ohne, dass er zur Stelle stand. Natürlich versuchte er als Mann immer die Frau zu beschützen, auch wenn er wusste, dass sie dazu durchaus selbst in der Lage war aber dennoch wollte er immer so gut wie möglich vermeiden, dass ihr etwas passierte. Sie war schon einmal wegen Don ihn Gefangenschaft geraten....dies sollte sich keineswegs nochmals wiederholen. Nicht solange er noch dabei war. "Sehr freundlich, dass du es nicht getan hast" gab er selbst scherzend auf ihre Worte zurück bevor er schon beide Waffen bereit machte und ihr anschließend eine hinhielt sowie meinte diese bei sich zu tragen. Dass es bei den Undercovereinsätzen nicht gehen würde, war ihm klar gewesen. Don ging es hierbei auch eher um den Auftrag was Sascha Wassilijew betraf. Solange sie daran arbeiteten war es vielleicht für sie besser gewesen das kleine Ding bei sich zu haben. Keiner wusste was noch kommen würde und nachdem was gestern früh bei ihm in der Wohnung passiert war, wäre es gar nicht mal so schlecht noch jemanden im Team zu haben die schießen konnte. Dass sich auch nach all dem einiges ändern wird, war ihm genauso bewusst gewesen. Wer wusste schon ob sie überhaupt dann noch zusammen sein konnten oder nicht doch getrennte Wege gehen mussten? War es überhaupt möglich gewesen, dass sie weiterhin zusammenblieben? Wie dachte Waleria darüber? Ging es ihr genauso wie ihm oder hatte sie sich schon damit abgefunden gehabt?
      Zurück in die Realität horchte er ihre Worte als sie sich bei ihm bedankte aber dennoch meinte ihm lieber das Schießen zu lassen sollte es hart auf hart kommen, was er selbst nur allzu gut verstehen konnte. "Kein Problem. Wer weiß wenn du da noch aller triffst" musste er selbst dabei kurz lachen, sah nochmals nach ob sie eh nichts vergessen hatten, packte noch schnell die restlichen Flaschen ein, die übrig geblieben waren um diese Sophia wieder zurück zu geben bevor sich die beiden auf den Weg zum Dorf aufmachten. "Wir sollten uns langsam überlegen wie wir weitergehen wollen" sprach er dann wieder das unangenehme Thema bezüglich dem Fall Larcksen und Adam an. Aber wann sollten sie sonst daran arbeiten? Solange sie in Sicherheit waren, war es sogar besser gewesen sich darum zu kümmern, denn so brauchten sich beide keine Sorgen machen, dabei erwischt zu werden geschweige denn die Flucht zu ergreifen. Hier waren sie sicher. Don dachte auch schon darüber nach, sobald alles geklärt wäre, alleine loszuziehen um den Fall zu beenden. Klar, es war Waleria's Behörde als auch Kollegen und Boss gewesen aber dennoch war sie von ihnen beiden doch am Meisten in Gefahr? Schon alleine die Tatsache, dass Benjamin auf die beiden geschossen hatte, musste dies doch zeigen? Hier konnte ihr zumindest nichts passieren aber andererseits wusste Don auch, dass es Waleria eher weniger gefallen würde, wenn er dies tat. Zurück im Dorf angekommen, kamen schon die Kinder von Sophia auf die beiden zugelaufen und fragten auch gleich wo sie gewesen wären woraufhin Don Sophia ebenfalls auf sie zukommen sah. "Danke für die leeren Flaschen" dabei hielt er ihr wieder die kleine Tüte hin, welche sie ihm geborgt hatte "Sie waren uns wirklich eine große Hilfe" lächelte er sanft und blickte wieder zu den Kindern als diese nicht aufgaben. Doch Don verknief es sich eher zu sagen, dass sie schießen waren. Schließlich waren sie doch noch viel zu klein dafür und, dass es Sophia genauso gefallen würde, bezweifelt er.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Am Ende war es egal, wer wen getötet hätte, vor allem auch, wer letztendlich tot war, denn es war keine reale Situation, es war hier eine Simulation und eine Übung, die Tipps nahm sie gerne an, aber ungern ergriff die Frau die Waffe, die sie auf die Bitte des Agents hin an ihren Rücken sicherte. Es gab ihrerseits noch einen Spaß, dass sie es nicht von ihr abhängig machen werden, sollten sie die Wahl haben, wer schießen durfte, da stieg auch Don drauf ein und seine Bemerkung dazu brachte sie gleich zum schmunzeln. Über sich selbst lustig zu machen war ein guter Spaß, vor allem konnte Waleria das gut, sie war sich dessen bewusst, was ihre Schwächen waren, was auch schon sehr viel Wert war.
      Don packte die Flaschen ein, er sprach auch das eigentliche Problem an, sie sollten sich überlegen, wie es weiter geht, da seufzte die Frau, die ihre Hände in die hinteren Hosentaschen steckte, um sie nicht einfach nur hängen zu lassen. Er hatte recht, sie sollten vielleicht weitere Informationen sammeln, sich wieder an den Fall setzen und sich nicht weiter ablenken, auch wenn die Zeit zu zweit sehr schön gewesen ist. Vielleicht sollten die beiden mal richtig miteinander sprachen, was das zwischen ihnen war, wie es vor allem weiter ging, wie es nach dem Fall weiter ging, denn ihre Arbeit wollte die Frau nicht aufgeben, sie könnten es aber mit Sicherheit irgendwie schaffen, irgendwie hinbekommen, die Frage war nur, ob der Mann es denn wollte. Klar, Don hatte schon Mal deutlich gemacht, dass Waleria ihm was bedeutete, aber wie wollte er, dass es weiter geht? Wie wollte er es vor allem handhaben? Wollte er sie dann noch bei sich haben?
      Sie liefen gemeinsam zurück und die Gedanken schon die Blondine gleich ganz weit nach hinten, als die Kinder auf die beiden zu liefen. Lucia vor allem klammerte sich an das Bein der Frau, wollte sie nicht mehr los lassen und wollte unbedingt wissen, wo die beiden hin waren und was sie getan haben. Sie wollte auf den Arm genommen werden, Waleria beugte sich runter, um das Mädchen hoch zu heben und sie auf dem Arm zu halten, auch wenn sie ein wenig was wog. "Wir haben so etwas ähnliches, wie Versteck-Fangen gespielt", erklärte sie auch schon und musste ein wenig schmunzeln, es war eine gute Umschreibung für Kinder, damit sie nicht erfahren mussten, was da eigentlich los war. "Lucia.. Jetzt lass Waleria in Ruhe und geh wieder spielen", sprach Sophia und strich ihrer ältesten über den Rücken. Lucia wehrte sich, Waleria deutete ihrer Mutter aber an, dass es schon in Ordnung war. "Spielst du mit mir?", fragte Lucia gleich auch schon und ihre großen Augen blickten zu der Blondine, wie konnte sie da nur nein sagen? "Aber kurz, okay? Ich muss gleich noch etwas arbeiten". Das Lächeln auf dem Gesicht des Mädchen brachte ihr Herz ein wenig zum schmelzen, Waleria wollte keine eigenen Kinder haben, sie war sich vor allem dessen sicher, dass sie keine wirklich gute Mutter sein konnte, sie war doch schon selbst so verkorkst und kaputt, wie sollte sie da Kinder groß ziehen. "Was möchtest du spielen". Lucia wusste aber ganz genau, was sie spielen wollte.. "Versteckfangen!".
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    • Special Agent Dominic Walker

      So schön die Zeit hier auch gewesen war und die beiden endlich mal wieder Zeit für sich hatten, auch wenn es diesmal einen anderen Lauf hatte als sonst, umso wichtiger war es auch gewesen wieder auf das allgemeine Ziel zu kommen. Don konnte ihr zeigen sich zu währen sollte es hart auf hart kommen aber in Wahrheit konnte nicht mal er sagen ob es auch wirklich ausreichte. Niemand wusste ganz genau was auf sie zukommen würde und wenn er darüber nachdachte hatte er auch ein wenig Angst davor gehabt sie nicht wirklich in dieser Sache beschützen zu können....sie durch einen einzigen Fehler zu verlieren. Sollte er ihr seine Sorgen mitteilen? Kurz wandte er seinen Blick auf die blondhaarigen Agentin neben sich und dachte wirklich darüber nach über seine Bedenken zu sprechen, doch wahrscheinlich war es eher besser gewesen dies für sich zu behalten um ihr nicht auch noch solche Sorgen zu bereiten. Sie müssten einen klaren Kopf behalten und dies würde nicht gehen, wenn sie auch noch darüber nachdachte. Daher beschloss Don doch kein Wort darüber zu verlieren weshalb die beiden leise und ohne ein Wort zu wechseln zurück ins Dorf kamen woraufhin im nächsten Moment die Kinder von Sophia schon auf die beiden zugelaufen kamen und die kleine Lucia sich um Waleria's Bein klammerte sowie auch gleich wissen wollte wo die beiden waren. Waleria fand sozusagen die richtige Beschreibung dafür was Don ein wenig zum Lächeln brachte. Irgendwie war der Anblick Waleria mit einem kleinen Kind etwas Schönes gewesen. Sie zeigte zwar nicht die wirklich mütterliche Seite an sich selbst aber als der schwarzhaarige sie mit dem Kind auf ihrem Arm sah, war es doch eine schöne Vorstellung gewesen. Einerseits wollte er selbst immer eine kleine Familie haben aber andererseits hielt ihm auch sein Beruf davon ab. Als Agent hatte man es eben im privaten Leben nicht leicht gehabt. Ein Fehler und die ganze Familie könnte miteinbezogen werden. Bestes Beispiel war schon David gewesen der seinetwegen entführt wurde auch wenn Waleria sich dafür die Schuld gab. Weiter kam er nicht dazu sich den Kopf zu zerbrechen als plötzlich Sophia zu ihnen kam und Lucia schimpfte Waleria in Ruhe zu lassen, doch war es für die Agentin kein Problem gewesen weshalb sie dann auch gleich schon wissen wollte was sie spielen möchte und Lucia meinte Versteckenfangen. Don konnte sich einen kurzen Lacher nicht verkneifen da es nun spannend werden würde wie sie dies anstellen wollen würde. "Na dann viel Spaß" grinste er Waleria frech an und sah den beiden auch schon nach als sie sich auf den Weg machten. Eigentlich würde er ihnen die ganze Zeit zusehen wollen wie sie so miteinander spielten. Es war fast wie ein befreiendes Gefühl gewesen. Keine Sorgen, keine Flucht...einfach frei sein. Dies war einer der Momente, welche sich Don wirklich herbeiwünschte. Doch leider sah die Realität immer anders aus als wie man es gerne gehabt hätte. "Vielen Dank nochmals, dass wir bei euch untertauchen dürfen" bedankte er sich bei Sophia, da er glaubte dies noch nicht getan zu haben. Es war keine Selbstverständlichkeit in seinen Augen gewesen auch wenn Wal ihnen das Leben gerettet hatte. Er kannte auch die andere Seite. Geholfen aber keine Gegenhilfe erhalten. Niemand wusste wie sehr die beiden dieses Dorf mit in ihre Sachen zogen aber selbst Waleria schien hier ein wenig abschalten zu können als sein Blick wieder zurück auf die beiden ging und sie sich erfreut mit Lucia befasste. Ihm wurde selbst ein wenig warm als er sie so befreiend sah. In Waleria steckte doch noch mehr als was er bis jetzt selbst zu Gesicht bekam.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria ließ sich davon überzeugen ein klein wenig mit Lucia zu spielen, bei den wundervollen blauen Augen konnte man nicht einfach so nein sagen, das war fast schon unmöglich! So setzte die Frau das Mädchen auch schon ab und ließ sich mit ziehen, während sie zurück zu Don blickte, der ihr noch viel Spaß wünschte. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen bedankte sie sich, sie würde auch sowas von Spaß haben! Definitiv! Er konnte ruhig zusehen, immerhin wurde er nicht dazu gebeten, sie schon, da konnte sie sich auch ruhig für etwas besseres halten, jedenfalls in den Kinderaugen der kleinen Lucia.
      Ein klein wenig weiter auf die Wiese zog diese die Blondine mit sich mit, um erklärt zu bekommen, dass sie bis zwanzig zählen sollte, damit sich das Mädchen verstecken konnte. Waleria tat, wie es ihr befohlen wurde, sie schloss ihre Augen und fing an laut zu zählen, während sie die Schritte hören konnte, die sich von ihr entfernten. Weiter weg spielten die Jungs Fußball, ihre Rufe und Schreie waren zu hören, irgendwo in irgendeiner der Wohnungen wurde gebohrt, aber dennoch konnte man die Schritte des Mädchens heraus hören. Sie lief vermutlich zu den Gebüschen, so wie es sich anhörte, aber Waleria wollte kein Spielverderber sein, sie würde erst überall anders nachsehen, um der Kleinen eine Chance und ihren Spaß zu geben. Die blauen Augen öffneten sich, kaum war bis zwanzig gezählt worden, Waleria blickte zu Sophia und Don, schmunzelte ihnen zu, bevor sie sich auch schon auf die Suche machte. "Oh Lucia! Ich finde dich". Natürlich würde sie das, der blonde Zopf des Mädchens war auch bei den Büschen zu sehen, aber es würde ja keinen Spaß machen, wenn die Blondine ihren Vorteil ausnutzen würde. Sie blickte hinter die Container, hinter einen der Bäume, sogar hinter der Rutsche, die provisorisch aufgestellt worden war. "Ich glaube, ich finde sie niemals!". Da war das Kichern des Mädchens zu hören, sie hatte sich nicht von ihrem Platz bewegt, blickte sogar über das Gebüsch raus, um zu sehen, wo sich Waleria befand. Diese näherte sich ihr von hinten, hatte ihren Spaß dabei, es war eine kurze Ablenkung, eine Möglichkeit mal nicht daran zu denken, warum sie eigentlich hier waren. "Hab ich dich!", rief Waleria und schnappte sich das Mädchen, welches direkt anfing erschrocken zu kreischen. "Das ist unfair!", rief es und blickte entsetzt nach hinten. "Unfair?", fragte Waleria lachend. "Ja, ich muss irgendwie schon weglaufen können!". "Du bist dran mit Suchen!". Widerwillig gab Lucia nach, sie stellte sich an den ursprünglichen Platz, um laut zu zählen, während die Blondine sich hinter einem der Bäume versteckte. So schnell wurde sie gar nicht gefunden, vor allem weil Waleria ein wenig fies mitspielte und sich immer um den Baum bewegte, wenn das Mädchen in der Nähe war, oder gar am Baum, aber am Ende wurde sie eingefangen, war vor allem gar nicht so schnell gelaufen. "Hab dich!", rief Lucia stolz und blickte zu ihrer Mutter, um zu sehen, ob sie ihnen zugesehen hatte!
      "Ich muss jetzt Arbeiten, mein Schatz", erklärte Waleria dem Kind auch schon, ging in die Hocke, um sich von ihr zu verabschieden. "Nur noch eine Runde???", fragte dieses auch schon wieder und schmollte, Lucia wusste genau, wie sie das bekam, was sie wollte. Waleria seufzte. "Eine letzte, okay?", mehr würde es nicht geben, aber das Lächeln auf Lucias Gesicht war wieder da. "Ja! Und er sucht!". Damit deutete sie auf Don, blickte ihn hoffnungsvoll an. "Spielst du eine Runde mit uns?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Sollte er sie vielleicht hier lassen? Don wusste, dass es Waleria eher weniger gefallen würde, wenn Don einfach von hier verschwand um die Sache mit Wassilijew selbst zu erledigen aber andererseits musste er auch ehrlich zugeben, dass er die blondhaarige noch nie so befreit gesehen hatte wie in diesen Moment. Es war so als wäre sie komplett ausgewechselt gewesen. Jedoch würde sie es ihm auch ziemlich übel nehmen, wenn er dies täte. Dennoch war ihr Wohl ihm immer wichtiger gewesen als sein eigenes. "Du machst dir wirklich Gedanken um sie, nicht wahr?" ertönte plötzlich Sophia's Stimme neben ihm, welche Don sanft anlächelte. Etwas überrascht war er doch über diese Worte gewesen. Wie konnte sie das denn nun heraussehen? "War es etwa so offensichtlich?" musste er selbst dabei amüsant lächeln. Niemals hätte er gerechnet einmal wie ein offenes Buch gelesen werden zu können, doch schien Sophia ihn gerade in einem unpassenden Moment erwischt zu haben. "Kann man so sagen, ja" müsste sie selbst lachen als sie merkte wie unangenehm ihm wohl gerade die Lage war. "Aber ich finde es okay. Es ist schön zu sehen, dass es doch jemanden gibt dem Waleria wichtig ist" gab sie offen zu als ihr Blick zurück zu den beiden ging. "Ich hatte schon Angst, dass sie als einsame Frau enden würde. Schließlich ist es in ihrem Beruf nicht gerade einfach einen passenden Partner zu finden aber das muss ich dir, glaub ich, nicht sagen" lächelte sie wobei Don ihr zustimmen musste. Es war wirklich nicht einfach jemanden zu finden und an sich ran zu lassen ohne ständig mit der Angst leben zu müssen diese in sein Leben hineinzuziehen und vielleicht am Ende als Opfer seines Falls zu sterben "Waleria ist eben was Besonderes" kam es gedankenverloren aus ihm heraus ohne wirklich zu merken, was er da gerade von sich gelassen hatte "Was besonderes, hmm?" bei diesen Worten von Sophia wurde Don doch für einen kurzen Moment etwas rot doch verschwand dies gleich wieder bevor es vielleicht auch noch Waleria zu sehen bekommen würde. "Mach dir keinen Kopf. Von mir wird kein Sterbenswörtchen kommen" sprach sie weiter. Sophia wusste anscheinend ganz genau wie sie was aus dem Agenten herausbekommen würde auch wenn er sich eigentlich Mühe gab dies nicht zu erwähnen. Er hasste es ehrlich gesagt von sich oder seien Gefühlen zu sprechen. Lieber zeigte er es der Person wieviel diese ihm bedeutete, weshalb es auch so bei Waleria gewesen war. Mit ihr über Gefühle zu reden war genauso schwierig als mit ihm über sein Leben, Gefühle oder sonst was zu sprechen. Auch als die Sache damals mit David gewesen war und ihm alles zuviel wurde, musste er nicht darüber reden. Nein! Sie verstand es und akzeptierte es daher. "Aber versprich mir eines....pass bitte immer gut auf diese Frau auf" kam es im nächsten Moment plötzlich etwas besorgt aber auch ernst aus ihr heraus weshalb der schwarzhaarige seinen Blick auf sie wandte "Darauf kannst du dich verlassen" Dabei sah er zurück zu Lucia und Waleria. "Ich werde nicht noch einmal zulassen, dass ich sie verlieren könnte" kam es selbst ernst aus ihm heraus gesprochen was Sophia nur mehr zeigte wieviel sie ihm schon bedeuten musste. Wenn dies nicht der Fall wäre, würde ihm ihr Wohl doch vollkommen egal sein doch in der Sache war es genau andersrum. Don war zwar nicht der große Redner gewesen, was sie selbst herausfand aber dennoch zeigte er es mit gewissen Zügen und Worten was ihr schon vollkommen ausreichte. Noch bevor die beiden weiter sprechen konnten, kamen ihnen Lucia dazwischen welche ihn fragte ob er diesmal mitspielen würde. Doch Don war eher jemand gewesen der wenig mit kleinen Kindern konnte. Lag wohl an der Vergangenheit mit David. "Ich muss jetzt leider arbeiten. Aber Waleria spielt sicher noch mit dir" lächelte er ihr sanft zu bevor er den beiden schon winkte und nochmals zu Sophia blickte "Danke für alles" bedankte er sich erneut bei ihr bevor er sich dann schon in das Wohngebäude aufmachte wo ihre Wohnung lag und musste ehrlich zugeben, dass er doch selbst erst merkte wie sehr er offenbart hatte wie wichtig Waleria ihm geworden war. Daher war auch der Schmerz größer gewesen daran denken zu müssen wie schmerzvoll es werden würde sie dann gehen zu lassen. Er glaubte nicht, dass sie nach diesem Fall danach noch zusammenblieben. Es dauerte ein paar Minuten bis er endlich die Wohnungstüre gefunden hatte und sich hineinbegab. Das war hier wirklich wie ein großes Labyrinth gewesen wenn man sich nicht auskannte. Wer wohl der Bauplaner war? Der gehörte doch verklagt. In der Wohnung angekommen, legte er die Waffen alle auf den Tisch neben dem Laptop von Waleria, nahm sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank und setzte sich anschließend aufs Sofa, legte den Kopf zurück und schloss seine Augen um für einen kurzen Moment etwas auszuschalten. Es machte wirklich Spaß ihr das Schießen beizubringen und allgemein etwas mit ihr zu unternehmen was nicht gerade mit ihrem Job zu tun hatte. Solche Momente wünschte er sich wirklich des Öfteren.


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    • nSpecial Agent Waleria Sobolew

      Don wollte nicht mitspielen, was an sich vollkommen in Ordnung war, aber was war mit dem Mann los? Er wirkte eher so, als würde er ..bedrückt sein? Hatte Sophia ihm irgendetwas verraten und es gefiel ihm nicht? Nein, Sophia würde ihm nichts verraten, mit Sicherheit, aber es beruhigte die Gedanken der Blondine auch nicht wirklich. Sie hatte dennoch noch eine letzte Runde mit der Lucia gespielt, hatte sie dieses Mal durch die Wiese gejagt, um sie am Ende einzufangen und durchzukitzeln, damit endete das Spiel auch schon. "Ich will nochmal!", rief das Mädchen, aber Waleria musste auch noch ein wenig arbeiten. "Wir gehen jetzt Mittagessen machen, Lucia.. Und Waleria muss wirklich noch was tun", kam ihr Sophia aber zur Hilfe und nahm den kleinen Racker, der am Boden krabbelte, auf den Arm, um ihrer Tochter dann die Hand hinzuhalten. "Wollt ihr heute zum Abendessen vorbei kommen?", fragte die Frau gleich auch schon, woraufhin Waleria lächelte. "Sehr gerne sogar.. Aber, was ist mit Don los?", fragte sie auch gleich schon, woraufhin Sophia mit den Schultern zuckte, als würde sie keinerlei Ahnung haben, was da los war. Mit ihrem Blick deutete sie aber mit Nachdruck an, dass sich Waleria darum kümmern sollte, da seufzte sie selbst.. Was, wenn Don wirklich gesagt bekommen hatte, dass er ihr wichtig war? Ein Gespräch über ihre Gefühle würde jetzt nicht gerade das sein, worauf die Agentin wirklich Lust hatte, aber sie bewegte sich hoch, nahm die Treppe nach Oben, um sich in dem Labyrinth irgendwie wieder zu finden, was gar nicht so einfach war. Sie schaffte es aber die Tür zu finden, zu der sie musste und öffnete diese mit ihrem Schlüssel, um rein zu kommen und die Schuhe gleich auszuziehen, sie waren immerhin im Wald gewesen und dreckig wollte sie es hier nicht machen.
      Sie lief herein, legte den Schlüssel auf den Esstisch, genauso, wie ihre Waffe, legte sie gleich neben die von Don, um nach ihm zu sehen. "Ist alles in Ordnung?", fragte die Blondine auch, kaum erblickten ihre Augen den Mann auf dem Sofa. Beschäftigte ihn irgendetwas? Oder war etwas passiert, wovon sie noch nicht wusste? Sie tat es ihm jedenfalls gleich, nahm sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank, um einen Schluck draus zu nehmen und sich zu ihrem Laptop zu setzen, da hatte sie vergessen nach dem Internet zu fragen, verdammt, aber gut, sie konnte gleich noch einmal hoch laufen, oder Toby schreiben, ob er ein Passwort für sie hätte. "Sophia hat uns zum Abendessen heute eingeladen, wenn du magst". Es klang schon irgendwie.. aufregend.. dass die beiden gemeinsam irgendwo eingeladen waren, aber als was galten sie eigentlich inzwischen? Ein Paar? Wurde man einfach so ein Paar? Das wusste Waleria nicht, aber ihre Augen blickten noh einmal nach dem Agent, um ihn für einen Moment zu mustern. War das auffällig, wenn sie ihn jetzt ständig ansah? Würde es auffallen, dass sie sich Gedanken machte? Sie ließ es sein, griff stattdessen nach ihrem Rucksack, um das Wegwerfhandy raus zu nehmen und Toby nach Internet zu fragen, er würde ihr bestimmt etwas klären können, wenn er denn die Zeit hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Die Ruhe, welche in der Wohnung herrschte war wirklich angenehm gewesen und so hatte er auch mal die Zeit gehabt seine Gedanken zu ordnen. Wie es wohl seinem Vater und Bruder ging? Hatten sie schon herausgefunden was passiert war? War David bereits zum FBI gegangen um nach Antworten zu suchen? Würden sie sich Sorgen um ihn machen oder würden sie sich darauf verlassen, dass Don schon den richtigen Weg gehen würde? Andererseits könnte er sich aber auch vorstellen, dass sein Vater wieder alle Nerven wegschmieß, da er glaubte, dass er entführt worden sei so wie es in seiner Wohnung aussah. Wundern würde es ihm auf keinen Fall. Vielleicht sollte er sich doch zu Hause mal melden bzw. Toby's Angebot annehmen? Weiter kam er nicht zum nachdenken als er hörte, dass jemand die Wohnung aufsperrte, öffnete seine Augen und erblickte Waleria als diese eintrat. Ob alles okay war? Sah er etwa nicht aus als wäre alles in Ordnung? Außer, dass er es eigentlich hier hasste im Untergrund zu bleiben und nichts machen zu können war alles in Ordnung gewesen. Die Frage war nur ob er sich damit selbst belog oder ob er hiermit die Wahrheit sprach. Ganz genau konnte er es sich selbst nicht sagen aber solange beide gesund und sicher waren, war ihm der Rest eigentlich in diesen Moment vollkommen egal gewesen. "Ja, alles in Ordnung" lächelte er sie sanft an während er zusah wie sie sich ebenfalls eine Flasche aus dem Kühlschrank holte um sich anschließend zu ihrem Laptop zu setzen bevor sie dann auch schon meinte, dass Sophia sie heute zum Abendessen eingeladen hatte. Sie waren eingeladen? Wenn man es mal von einer anderen Seite betrachtete, klang das ja schon so als würde Sophia ein Pärchenabend veranstalten wollen. Waren sie das denn üüberhaupt? Konnte man die beiden überhaupt als Paar sehen? Wie würde David darüber denken wenn er sehen würde wie gut sich die beiden mittlerweile verstanden hatten? Andererseits hatte Don ihr ja schon Unterschlupf bei ihm gewährt gehabt, somit haben sie ja schon mal sozusagen zusammengelebt gehabt. Würde dies aber auch auf Dauer gut gehen? Schließlich wohnten sie hier doch jetzt auch zusammen und das leider, in seinen Augen, auf unbestimmte Zeit. Wenn er wüsste wie lange es hier sein würde, dann könnte er so wie in einem Gefängnis schon eine Strichliste machen wie lange es noch dauern würde aber so war es immer ungewiss gewesen und selbst er konnte nicht mal sagen ob er damit zurecht kommen würde. Aber hierbei ging es um Waleria und wenn nicht mal er selbst in der Lage war Opfer zu bringen, würde dies vielleicht auf Dauer auch nicht gut gehen. Ob es aber auf Dauer blieb, war sowieso eine andere Sache gewesen. "Klingt gut" stimmte er schließlich dem Abend ein bevor er dann schon aufstand um an ihre Seite zu kommen. "Wie sieht es aus? Können wir arbeiten oder ist es von hier aus eher schlecht?" wollte er dann wissen um schnell das Thema zu wechseln. Es war einfach nicht seine Art gewesen über solche Dinge zu sprechen sondern sich lieber in die Arbeit zu sürtzen wenn es machbar war. Und eigentlich waren sie ja in die Wohnung gekommen um weiter an ihrem Fall zu arbeiten, oder etwa nicht? Zumindest hatte es Don so gehofft gehabt. Wenn sie aber weiter darüber sprechen wollte wie es nun zwischen ihnen aussah, würde er auch kein Problem damit haben. Schließlich musste sich ja jedes Pärchen diesem Gespräch einmal stellen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
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