[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don hatte gelächelt, das hatte sie direkt gesehen! Ihr Vorschlag war nicht dumm, ihr Vorschlag schien wirklich gut zu sein, auch wenn sie sich dessen bewusst war, was vielleicht passieren könnte, wie die beiden am Ende landen könnten. Bisher war der Alkohol daran schuld, dass sie sich näher kamen, aber letztendlich.. Waleria wusste, war sich sicher, dass sie nach Russland fliegen würde, dass sie Don somit verlassen würde, aber eine Beziehung, so hart es auch klang, das war einfach nicht ihrs.. Sie konnte nicht, sie wusste nicht wie und letztendlich war da noch ihre Arbeit, die einfach an erster Stelle stand, die mit Sicherheit zu einem Problem werden könnte.. Vielleicht war es auch überhaupt sehr schwer zuzugeben, dass da was war, dass sie Don schon gern hatte, immerhin hatte ihm die Blondine angeboten zu reden, sie konnte sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas jemanden anbot, aber sie beschloss auch sehr schnell sich heute einfach keine Gedanken darüber zu machen, sondern einfach nur das zu tun, was sie wollte, wonach ihr war. Die Arbeit würde morgen weiter gehen, damit würde sie dich morgen auseinandersetzen, heute war Zeit sich die Zeit für sich zu nehmen.
      Das Angebot zu reden nahm Don nicht an, er schlug es aber auch nicht aus, sagte nichts dazu und blickte lieber auf sein Handy, da seufzte die Frau innerlich, es war vielleicht besser, wenn sie jetzt einfach schwieg, einfach abwartete, bis sich der Mann selbst melden würde. Der Aufzug ging auf, sie konnten von ihr aus hier verschwinden, Waleria musste vielleicht noch kurz mit Adam sprechen, aber ihre Gedanken waren gleich wieder hinten angestellt, als Don so schnell neben ihr zum Ausgang lief. Sie verstand es nicht, ging ihm nach, wollte fragen, was los ist, da erblickte sie saß Häufchen elend, gleich am Ausgang. Innerlich seufzte sie wieder, auch wenn sie der Meinung war, er wäre nicht sehr emotional nahm es ihn doch sehr gut mit, überforderte ihn vielleicht auch.. Die Blondine sagte nichts, sie lief langsam wieder rein, um mit ihren Augen nach einem Automaten zu blicken, den sie auch fand. Kleingeld gab es auch noch in ihrem Portemonnaie, sie nahm eine Flasche Wasser und Kaugummis, um damit zurück zu dem Agent zu laufen, ihm das hin zu halten. Er tat ihr Leid, er tat ihr so verdammt leid, dieser Mann hatte sein Leben riskiert, seinen Job verloren und eigentlich alles erdenkliche gemacht, um seinen Bruder zu finden und bekam nichts anderes, als eine dicke, fette Ohrfeig, bildlich gesprochen natürlich. "Trink etwas", ihre Stimme war sanft, die Schmerzen, der ganze schreckliche Tag war für den Moment vergessen, verdrängt, auch die Sorgen, wie sehr es sie wohl bald mit der Psyche treffen wird, wenn selbst Don schon nicht mehr konnte. "Soll ich uns lieber einen Uber holen? Adam könnte uns auch fahren, dann brauchst du dich nicht hinters Steuer zu setzen". Mit Adam musste sie auch noch reden, aber das gleich, das hatte noch einen Moment Zeit.
      Ihre Augen blickten nach dem Mann, bevor sie sich daran erinnerte vielleicht noch Taschentücher in der Tasche zu haben. Was konnte sie schon anderes tun, als Don einfach bei zu stehen? Sie würde ihm gerne irgendwie anders helfen, aber dafür sollte man vielleicht ein wenig mehr soziale Kontakte besitzen...als nur Kriminelle und einen Informatiker.. Der ebenfalls kriminell war. "Willst du dich setzen?", fragte Waleria, hielt die gefundenen Taschentücher hin.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Es war das erste Mal wirklich gewesen, dass sich Don so elend fühlte. Eigentlich kam er mit solchen Dingen besser klar aber wahrscheinlich hatte ihm sein Vater den Rest verpasst, welcher zu all dem noch gefehlt hatte. Nachdem er sich übergeben hatte und Waleria bei ihm erschien aber gleich wieder verschwand, war er dafür wirklich dankbar gewesen. Dass sie ihn so zu Gesicht bekam, war ihm alleine schon unangenehm gewesen. Niemand sollte ihn je so zu sehen bekommen. Doch kam die blondhaarigen nach gefühlten paar Minuten wieder zu ihm mit einer Wasserflasche und Kaugummi's, welche er dankend annahm und gleich daraus einen Schluck machte. "Danke" sprach dieser selbst leise aus und versuchte sich wieder zu beruhigen. Der Tag war einfach viel zu viel gewesen. Zuerst die Sache mit dem Verhör von Waleria, bei dem er Mist gebaut hatte, dann die Aufregung als er erfuhr, dass sie ebenfalls entführt wurde, die Suche nach dem beiden, die Befreiung und dann noch die ganze Sache im Krankenhaus. Die ganze Zeit hatte er die Sorge, dass Don keinen von ihnen wieder lebend sehen würde und nun waren sie doch in Sicherheit gewesen. Somit konnte er ja sich beruhigend zurücklehnen und es genießen? Keine Verantwortung mehr, keinen Bericht schreiben, welchen er seinen Chef hätte vorlegen müssen. Als Waleria dann auch noch meinte Adam anzurufen um die beiden nach Hause zu bringen, klang es zwar verlockend sich nicht selbst hinters Steuer setzen zu müssen aber andererseits brauchte er von dem IT-Techniker der CIA nicht gerade irgendeinen Vorwurf, dass er zu weich gebaut wäre, was seine Nerven anging, oder sonst was. Andererseits würde sie es auf seinem männlichen Ego ziehen lassen, wenn Don das Angebot nicht annahm. "Wäre vielleicht keine schlechte Idee" ging er darauf ein und nickte ihr zu als sie fragte ob er sich nicht setzen wollte. Daher nahm er auf eine Bank in der Nähe Platz, nahm dankend ein Taschentuch von ihr an, machte sich damit wieder sauber bevor er einen weiteren Schluck von der Wasserflasche machte und einen Kaugummi nahm um den eckelhaften Geschmack im Munde wegzubekommen. "Tut mir leid, dass du das sehen musstest" entschuldigte er sich, da es das Mindeste war. Schließlich hätte sie ihm nicht helfen müssen. Eigentlich hätte sie ja gar nichts tun müssen. Es war schließlich seine Familie gewesen und nicht ihre. Sie hätte ohne Probleme mit Adam nach Hause fahren, sich entspannen und den Abend genießen können. Doch stattdessen war sie hier und musste sich um den schwarzhaarigen kümmern der seinen Magen in diesen Moment nicht unter Kontrolle hielt. Aber wie ging es ihr mit all der ganzen Sache? Sie kümmerte sich liebevoll um ihn während Waleria aber eigentlich mehr davon getragen hatte geschweige denn Schmerzen im ganzen Körper ertragen musste. "Du solltest dich auch etwas ausruhen als dich um jemanden zu kümmern der damit eigentlich besser damit umgehen müsste" musste er selbst darüber schon etwas lachen. Er hasste es, dass sie ihn so zu sehen bekam. Er schämte sich dafür denn eigentlich war er ja jemand gewesen der Hart im Nehmen war. Und nun? Nun saß er hier wie ein großes Elend da. "Wenn du woanders übernachten willst, kann ich das verstehen. Schließlich hast du dir deinen Abend ja sicher anders vorgestellt als Krankenpflegerin zu spielen" meinte er dann noch was Don selbstverständlich akzeptieren würde. Sie hatte schon genug mitgemacht. Da war das hier auch nicht mehr notwendig. Und vielleicht wollte ja Adam auch noch was mit ihr klären?


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie bekam keine Antwort darauf, ob sie einen Uber bestellen sollte, oder Adam sie fahren soll, stattdessen wollte sich Don setzen, wollte ein wenig zur Ruhe kommen und Waleria folgte ihm, um sich neben ihn auf die Bank zu setzen und ihm das Taschentuch anzubieten. Es hätte ihr klar sein sollen, dass der Mann sich für seinen Zustand entschuldigen wird, dass es ihm unangenehm sein wird, dabei hatte er eigentlich einfach nur die Klappe halten sollen. Waleria seufzte, sie sagte noch nichts wollte keinen unnötigen Kommentar von sich geben, sie wollte ihm helfen und sich um ihn kümmern, allein schon, weil er sie da raus geholt hat, weil er ihr mehrmals das Leben gerettet hat, aber auch, weil er ihr wichtig zu sein schien, es war ihr wichtig, dass es ihm gut ging. Ihr selbst ging es okay, sie war mental noch vollkommen in Ordnung, auch wenn es vielleicht nicht mehr lange dauerte, bis sie mit Sicherheit nicht mehr alles verdrängen könnte.
      Der Agent übertrieb, er sprach natürlich davon, dass sie woanders schlafen konnte, dass er das verstehen könnte, da schüttelte die Blondine ihren Kopf ein wenig, bevor sie den Mann von der Seite her anblickte. "Vielleicht solltest du die Klappe mal halten", sie schmunzelte, bevor ihre Hand sich auf eines seiner Knie legte. "Ich spiele wahnsinnig gerne deine Krankenschwester.. Und ich werde dich definitiv nicht in diesem Zustand alleine lassen.. Ich kann mir auch ein knappes Kleidchen anziehen, wenn es dich auf andere Gedanken bringen kann..". Ihre Hand fuhr sanft über das Bein, wollte ihm ein gutes Gefühl geben. "Wir machen folgendes.. Und ich nehme keinerlei Gegenworte an..", ihre Augen blickten wieder zu ihm. "Ich bestelle uns einen Uber, weil auch wenn ich sagte, dass es mir gut geht, ich definitiv nicht in der Lage bin Auto zu fahren und du es auch nicht tun wirst..", Waleria hob ihre Augenbraue streng hoch, es würde keine Widerworte geben, definitiv. "Wir bestellen Pizza und werden uns mit ein wenig Hilfe um unser mentales Wohl kümmern".
      Es kam ihr nicht in Frage, Don jetzt alleine in seinem Elend zu lassen, er hatte es nicht verdient allein zu sein, er hatte es auch nicht verdient in diesem Zustand allein zu sein, da konnte er sagen, was er wollte. Er würde nicht widersprechen können, ihre Argumente waren bereit, falls es nötig war! Waleria lächelte kurz. "Ich quatsche kurz mit Adam, damit er sich keine Sorgen um meinen Zustand macht, du atmest hier durch, dann machen wir uns auf den Weg, in Ordnung?". Sie musste einfach die Führung übernehmen, was anderes kam nicht in Frage. "Ich wäre auch statt Pizza mit Asiatisch zufrieden".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Was sollte er denn sonst sagen? Noch vor einer Stunde wollte er nichts mehr als Igor umbringen und war daher ein ganz anderer Mensch gewesen und nun spielte sein Magen komplett verrückt, seitdem sein Vater ihm die Worte an den Kopf geworfen hatte. Don war einfach schon immer jemand gewesen, der alles lieber runterschluckte als darüber zu reden. Aber dafür rächte sich vermutlich sein Körper nun, weshalb er sich auch so elend fühlte. Als er dann auch noch meinte, dass Waleria vielleicht woanders schlafen wollen würde um nicht Krankenpflegerin spielen zu müssen, konnte er es natürlich verstehen wenn dies der Fall gewesen wäre doch zu seiner Verwunderung spürte er im nächsten Moment plötzlich ihre Hand auf seinem Knie, was sich wirklich gut anfühlte, während die blondhaarige ihre Worte an ihn wandte. Selbst ihm glitt wieder ein sanftes aber auch etwas freches Lächeln auf die Lippen als sie meinte auch ein knappes Kleidchen anzuziehen um ihn auf andere Gedanken zu bringen. "Also dagegen hätte ich nun wirklich nichts" musste er selbst dabei etwas lachen und horchte den weiteren Plan welche die junge Dame auf den Tablett servierte. Dass sie dabei keine Widerworte akzeptieren würde, hatte sie ja schon deutlich gemacht, weshalb er auch kein Wort mehr dazu sagte. Es war wirklich ein schönes Gefühl gewesen, dass mal jemand anderes außer er das Ruder übernahm. Eigentlich war es Don immer selbst gewesen, der am Steuer saß, da er so die beste Übersicht auf alles hatte und so die Möglichkeit auch besaß die zu beschützen, welche ihm wichtig gewesen waren aber diesmal war er es gewesen, der auf der Beifahrerseite saß und zusehen musste. Er fühlte sich beschützt. "Vergiss dabei nicht den Alkohol" lächelte er ihr wieder zu. Er war froh gewesen, dass sie an seiner Seite war. Waleria war genau die Art Frau gewesen, für die Don eine Schwäche hatte. Sie war nicht nur klug und attraktiv gewesen, sondern war sie auch bereit gewesen die Kontrolle zu übernehmen. Egal wie es um die momentane Situation stand. Da sie selbst in einer Bundesbehörde arbeitete, war dies vermutlich auch der Grund dazu gewesen den jede andere Frau hätte all das nicht mehr mitansehen können und wäre schon längst verschwunden, aber sie blieb. Mit einem Nicken bestätigte er ihr, dass er hier auf sie wartete während Waleria mit Adam telefonieren würde. "Ich kenne ein gutes asiatisches Restaurant in Downtown. Dort könnten wir etwas mitnehmen" schlug er dann selbst vor bevor er ihr nachsehen würde um anschließend nochmals einen Schluck von der Flasche zu machen. Dabei sah er für einen Moment auf diese und musste darüber nachdenken wie David oben auf ihn reagiert hatte als er ins Zimmer kam und sich seinen Bruder nähern wollte. Was hatte Igor ihm nur angetan? David war zwar jemand gewesen, der in solchen Situationen eher weniger damit klar kam aber, dass es ihm so psychisch mitnahm hätte er nicht gedacht. Zusätzlich konnte er auch andererseits die Reaktion seines Vaters wirklich gut verstehen. Wer würde nicht gleich die Schuld auf Don wenden? Seine Mum wäre sicher hinter Don gestanden, so wie er sie kannte, aber das hätte an dem Zustand von David auch nichts verändert. //Nein! Hör auf darüber nachzudenken//, schoss es ihm durch den Kopf als er diesen schüttelte, seine Kappe aufsetzte und seufzte. Er war ein Agent, verdammt. Es war nicht das erste Mal, dass er sowas zu Gesicht bekam. Der einzige Unterschied war halt einfach gewesen, dass es diesmal seine eigene Familie betraf. Dennoch nahm sich Dominic vor sich um David zu kümmern, bis es ihm wieder besser ging. Davor hatte er jedoch noch einige Dinge zum klären gehabt. Kurz holte er nochmals sein Handy aus der Tasche und laß sich die Nachricht von Diana durch, welche ihm vorher gesendet wurde. Dass Tony wirklich gestorben war, konnte der schwarzhaarige irgendwie nicht glauben. Er war einer der Besten gewesen, welche er an seiner Seite hatte. Es war bereits der zweite Agent gewesen, welchen Don in seiner Verantwortung verloren hatte. Mit einem weiteren Seufzer packte er das Handy wieder weg und richtete seine Augen auf Waleria welche etwas entfernter von ihm mit Adam telefonierte. Ein sanftes Lächeln bildete sich wieder auf seine Lippen als er sie so beobachtete. Doch wie würde es weitergehen? David war nun frei gewesen. Schließlich meinte die blondhaarige ja auch mal wieder zurück nach Russland zu fliegen? Würde sie das gleich in Angriff nehmen? Am Liebsten würde er ihr die Frage selber stellen aber andererseits wollte er die Antwort nicht hören. Sie war ihm in dieser kurzer Zeit bereits wichtiger geworden als was sie hätte eigentlich sein dürfen. Deswegen würde es ihm auch schwer fallen sich einfach so von ihr zu trennen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es gab keine Widerworte, es gab keinerlei Diskussion, es gab lediglich einen mit der kompletten Welt fertigen Agent, der keinerlei Problem mit einem kurzen, knappen Kleidchen und einer Menge Alkohol hätte, um sich und den Magen ein wenig zu beruhigen. Waleria hatte selten Kontakt mit Menschen, die ihr wichtig waren, die ihr am Herzen lagen, deshalb improvisierte sie hier, hatte nicht lange überlegt gehabt, bevor sie ihre Worte aussprach, hatte einfach nur gehandelt und war damit genau richtig gelandet, wie es schien jedenfalls. Letztendlich kannte Don einen guten Asiaten in Downtown, hatten sie da nicht schon einmal bestellt gehabt? Er hatte ihr mal was vom Asiaten mitgebracht, der war wirklich gut gewesen und nun mussten sie sich nicht einmal um die Arbeit dabei kümmern, konnten einfach nur ein wenig zur Ruhe kommen. "Das klingt gut..", bestätigte die Blondine den Vorschlag und lächelte dem Mann noch einmal zu, bevor sie dich langsam erhob und nach ihrem Handy griff, um Adam anzurufen, stand er hier noch irgendwo mit dem Auto, oder war er schon gefahren? Es war gefährlich für ihn draußen, wirklich gefährlich, er sollte lieber in der Zentrale sein, da würde ihm nichts passieren.
      "Du lebst!" , natürlich musste er auch ein wenig übertreiben, er war schon immer sehr dramatisch gewesen. "Ich habe such schon vorher gelebt",entgegnete ihm die Frau und lehnte sich gegen eine Säule des Vordachs an, weit genug, um nicht von allen gehört zu werden, aber mit Blick auf Don, falls es ihm schlecht gehen sollte. "Mir geht's gut.. Ich bin entlassen..vor dem Flug sollte ich mich noch ein wenig schonen, aber für Larcksen gibt es grünes Licht". "Er hat, um ehrlich zu sein, deine Reise noch kicht genehmigt" , merkwürdig, er war sonst immer sehr dafür, dass Waleria nach Russland flog. "Dann muss ich auf seine Genehmigung warten.. Ist halt so.. Wo stehst du?". Sie nahm noch immer an, der Mann würde hier auf sie warten. "Ich bin in deinem Apartment, ich gucke mir die versteckten Kameras an, von denen ich keine Ahnung hatte.. Soll ich dich schon abholen?". "Versteckte Kameras? Also hatte mich der Mistkerl doch beobachtet!", Waleria schmunzelte kurz. "Ich hoffe, dass es ihm lange lange im Gedächtnis bleiben wird", vor allem nach dem, was mit Don gemeinsam geschehen war, er sollte sich ruhig daran erinnern, während er im Gefängnis verrecken wird. "Ja, ich denke, dass du sowieso nicht hier her darfst, das ändert die Sachlage natürlich enorm.. Soll ich dich abholen? Ich bring dich in die Zentrale.. Die Sachen kriegen wir irgendwie da raus, aber ich will nicht ohne Larcksen und dem Sicherungsteam hier herum wühlen". "Brauchst mich nicht abholen", ihre Augen blickten nach Don, der noch immer auf der Bank saß. Er beobachtete sie, ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, bevor sie wieder auf den Parkplatz blickte. "Ich fahre heute mit den Walkers mit.. Ich bin es ihnen schuldig und sobald sich Larcksen entschieden hat, kann ich noch immer von dort los". "Du willst mit Don mit? Denkst Du nicht, dass fad gefährlich ist, außerdem dein Zustand...", nein, die Eifersucht war gar nicht raus zuhören.. Warum brachte Adam sie immer dazu lügen zu müssen, statt die Wahrheit zu sagen? Sie war erwachsen, Single und konnte mit wem sie wollte ihre Zeit verbringen. "Mir geht es gut.. Wirklich.. Ich bin es ihnen schuldig, ich kann Don nicht in dem Zustand alleine lassen". Sie seufzte, sie brauchte das selber auch, für sich. "Hat er nicht jemanden anderen, der sich um ihn kümmert? David ist wieder da.. Und.." , weiter kam er nicht, Waleria unterbrach ihn. "Adam.. Ich fahr da jetzt hin.. Ich brauche wirklich keine Einwilligung dafür.. Wenn Larcksen will, dass ich nach Russland fliege schreibst du mir einfach, dann sehen wir weiter.. Ich hab noch was zu erledigen.. Zu klären vor allem, denn es ist nicht gut gelaufen, wie es gelaufen war, okay? Ich melde mich". Sie legte auf, mit einem Seufzer und einer fast schon genervten Laune.. Dass sie sich rechtfertigen musste! Waleria schüttelte das ab, steckte das Handy zur Seite, bevor sie dich auf die Bank zu machte, um dich vorsichtig zu setzen und durchzuatmen, der Bauch zog ganz schön. "Ich bestelle einen Uber", verkündigte sie Don und griff nach ihrem Handy, um die App dafür zu öffnen und einen Fahrer zu bestellen. "Und den Alkohol holen wir auch unterwegs.. Ich brauche dringend was", auch wenn es keine Lösung sein sollte.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Während der Agent weiterhin auf Waleria wartete, richtete er dabei seinen Blick auch schon zurück auf das Krankenhausgebäude und stellte sich dabei auch immer wieder die Frage wie es wohl seinem Bruder momentan ging. Schlief er noch? War er wach? Und wenn, würde er Doon sehen wollen? Wie ging es seinem Vater wirklich mit all dem Ganzen? Eigentlich hätte Don erwachsen reagieren sollen, zurück ins Gebäude gehen und rauf in den 3ten Stock fahren müssen um zu sehen wie es David ging. An seiner Seite sein, wenn dieser aufwachte. Sie hatten schon einmal die Zeit hinter sich gehabt als die beiden keinen Kontakt zueiander hatten. Dies hatte sich in den letzten 3 Jahren gelegt gehabt, weshalb sie umso mehr zusammenkamen. Und nun wäre er nicht da wenn der Kleinere aufwachen würde. Aber nach dessen Reaktion von vorhin, war es auch nicht gerade verwunderlich gewesen. Don wusste, dass sich auch Waleria für Alles die Schuld geben würde aber in Wahrheit war es ganz alleine Don's Werk gewesen. Er hatte es zugelassen, dass der andere ihm bei seinen Fällen half. Die russische Mafia trat ja nicht auf die Bildfläche erst seitdem Waleria beim FBI auftauchte. Nein! Davor hatten sie schon zu Genüge mit ihnen zu tun gehabt. Daher war die Chance, dass es alleine an ihr hingen blieb, in seinen Augen sehr gering gewesen. Für einen kurzen Moment ließ er seinen Blick noch auf dem Gebäude bevor er dies zurück auf Waleria wandte, welche wohl nicht gerade glücklich aussah. Was war los gewesen? Hatte sie mit Adam etwa Streit? Und wenn, Don sollte das Ganze nichts angehen. Dennoch war der Gedanke doch etwas amüsant gewesen. Adam hatte sich in seinen Augen zwar als wirklich hilfreich bewiesen aber was den Charakter von ihm anging, konnte der schwarzhaarige eher weniger was anfangen. Nachdem Waleria anscheinend auflegte, wandte er seinen Blick von ihr auf die Flasche zurück bis sie dann neben ihm wieder vorsichtig Platz nahm. "Schien wohl kein angenehmes Gespräch gewesen zu sein" gab er als kleines Argument drauf wobei er aber keine Antwort von ihr erwartete. Stattdessen wechselte er lieber das Thema bevor es wieder vielleicht eskalierte oder die Agentin noch genervter werden würde. "Was hat der Arzt eigentlich gesagt?" wollte er von ihr wissen, da Waleria ja kein Wort darüber verloren hatte. Und so wie sie sich hingesetzt hatte, schien es wohl auch nicht nur auf blaue Flecken hinauszulaufen. Er fand es ja wirklich süß von ihr, dass sich Waleria eher mehr um ihn kümmerte, als um sich selber, aber in dieser Hinsicht war es in erster Linie wichtiger gewesen, dass sie auch auf sich selbst sah. Er war körperlich, außer sein Magen, komplett fit im Gegensatz ihr gewesen. Daher sollte er sich um sie kümmern und nicht andersrum. Aber anscheinend waren in der Hinsicht beide komplett gleich gewesen. Lieber zuerst auf andere sehen als auf sich selber. Nochmals wandte er seinen Blick auf das Gebäude neben ihnen und dachte darüber nach erneut nach David zu sehen bevor er von hier verschwinden würde. Aber die Angst dabei seinen Vater ebenfalls aufzuwühlen oder wieder etwas an den Kopf geworfen zu bekommen, was er nicht hören wollte, war doch etwas groß gewesen. Andererseits war der Gedanke auch einfach nur lächerlich gewesen. Don war 27 Jahre. Er war ein erwachsener Mann gewesen und nun stellte er sich an wie 15, welcher keine Kritik einstecken konnte. So kam es ihm zumindest vor. Gerade als ein Uber bei ihnen auf der Straße erschien, wandte er seinen Blick auf dieses bevor dieser weiterhin kurz auf Waleria ging. "Steig schon mal ein, ich komme gleich nach" dabei gab er ihr die Wasserflasche in die Hand "Du solltest auch mal was trinken" sprach er noch sanft aus als er anschließend aufstand und sich zurück in das Krankenhaus begab, rauf in den dritten Stockwerk fuhr und tief durchatmete. Der Magen fing wieder an sich zu melden doch diesmal würde der Agent nicht so leicht nachgeben. Oben angekommen, steuerte er wieder auf das Zimmer von David zu und sah dabei von draußen seinen Vater immernoch neben dessen Bett auf einem Stuhl sitzen, welcher David's Hand hielt und ihn einfach nur ansah. Sollte er was sagen? Sollte er hineingehen und sich auf die andere Seite des Bettes stellen um David zu signaliesieren, dass er da war? Vermutlich war es besser, dass er von draußen aus durchs Fenster zu ihm reinblickte und nichts sagte. Für einen kurzen Moment blieb er noch dort stehen bis er sich wieder auf den Weg machen wollte Richtung Aufzug als sein Vater vom toten Winkel aus eine Bewegung wahrnehmen konnte, Donnie sah wie dieser wieder ging, aufstand und aus dem Zimmer kam. "Donnie!" rief er diesem zu, welcher mit seinen Schritten stoppte aber mit dem Rücken zu diesem stand. "Ich...ich wollte mich wegen vorhin"....."Ist schon gut, Dad." dabei wandte er seinen Blick auf diesen "Du solltest bei ihm sein wenn er aufwacht. Ich werde später nochmals nach ihm sehen" dabei schenkte er ihm selbst ein Lächeln sodass sich dieser beruhigen konnte bevor er wieder mit dem Aufzug nach unten fahren würde, Richtung Ausgang ging wo auch der Uber noch bereit stand. Dass es seinem Vater leid tat, was er sagte, war klar gewesen. Zuerst sprach er einfach das aus was ihm durch den Kopf schoss und dachte erst später darüber nach was er eigentlich gesagt hatte. So war er schon immer gewesen. Tief atmete er durch, bevor er die Wagentüre öffnete und neben Waleria Platz nahm. "Wir können losfahren" gab er das Kommentar an den Fahrer weiter und gab ihm auch schon die Adresse von Downtown wo der Chinese gewesen war. Die alkoholischen Getränke konnten sie auch vom Supermarkt in der Nebenstraße seiner Wohnung holen. Dieser hatte immer ausreichende Auswahl gehabt.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Natürlich konnte man ihr ansehen, dass das Gespräch nicht so gut verlief, Don war auch nicht dumm, er konnte eins und eins zusammen rechnen. "Ah, der soll mal endlich einsehen, dass ich erwachsen bin.. Hört sich manchmal schlimmer an, als mein Vater". Die Blondine schüttelte den Kopf, sie brauchte darüber aber nicht sprechen, es war in Ordnung, es war vor allem nichts, was sie irgendwie groß beeinflussen musste, jetzt ging es darum sich irgendwie ein wenig auf die Beine zu kriegen. Sie bestellte den Uber, er sollte in keinen fünf Minuten hier sein, was vollkommen in Ordnung war, die Zeit rannte ihnen auch nicht weg. Don wollte dann auch noch wissen, was der Arzt gesagt hatte, da musste Waleria schmunzelnd fest stellen, dass sie wirklich gehofft hatte nicht darüber gefragt zu werden, denn ihr ging es gut, mehr oder weniger jedenfalls, sie brauchte keine Hilfe, keinerlei Ruhe, oder dergleichen, sie musste auch nicht hier bleiben, aber sobald sie aussprechen wird, was ihr angetan wurde würde es nur noch schwer sein es verdrängen zu können. "Igor hat mich grün und blau verprügelt", sie schmunzelte kurz. "Und ich ärgere mich verdammt darüber, dass ich ihn nicht zurück verprügeln konnte". Ein wenig Humor würde vielleicht ihre beider Laune verbessern, letztendlich zuckte sie mit den Schultern. "Ich habe nichts gravierendes.. Nichts, womit sie mich hier fest halten könnten.. Es wird mich ein paar Wochen zwar begleiten. Aber.. Es wird alles schon wieder verheilen".
      Sie brauchte ihn mit Sicherheit nicht aufzuzählen, was ihr alles fehlte, was alles los war, was ihr alles gebrochen wurde, es war wichtiger das einfach hinter sich zu lassen, sich auf die Zukunft zu konzentrieren und einfach nur an was anderes denken. Da kam auch der Uber wie gerufen, der Fahrer parkte nicht weit von den beiden Agents, blickte raus aus dem Fenster, bevor sich Waleria meldete, dass sie ihn gerufen hatte. Ihre Augen blickten zu Don, wollten ihn mit sich nehmen, aber er hatte andere Pläne, sie sollte schon mal einsteigen, sollte vor allem was trinken, die Wasserflasche wurde ihr in die Hand gegeben. Ein kleines Lächeln war auf den Lippen der Blondine zu sehen, es hatte sich gut angefühlt, dass Don auf sie achtete, dass er sich irgendwie auch um sie sorgte, das Gefühl von Geborgenheit war wieder da, verdammt, das machte abhängig.. Der Mann verschwand wieder im Krankenhaus, Waleria nahm such die Zeit, um langsam aufzustehen und zum Auto zu laufen, welches auf sie wartete. Sie bat den Fahrer zu warten, Don noch mitzunehmen, nahm schon mal einen Schein aus dem Portemonnaie, um ihm ein wenig Trinkgeld zu geben, die Fahrt würde online bezahlt werden. Einen Moment brauchte der Agent drinnen, was er da machte konnte sich Waleria vorstellen, sie ließ es aber unkommentiert und griff lieber zu ihrem Handy, um darauf zu sehen. Die letzte Nachricht an ihren Vater war schon einige Zeit her, sie wäre vorhin beinahe drauf gegangen, vielleicht sollte sie sich auch mal wieder melden? Sie schrieb ihm, sie schrieb ihm, dass es ihr gut ging, dass sie lebte und dass sie ihn lieb hatte, dass sie ihn die Tage anrufen wird.. Ein kleines Versprechen, welches oft nicht eingehalten wurde, aber die Frau wusste, dass wenn sie den Kontakt wieder erhöhen würde, dass sie ihren Vater genauso in Gefahr bringen könnte, wie David. Sie könnte es sich niemals vorstellen, niemals.. Aber der Gedanke wurde wieder verdrängt, kaum öffnete sich die Autotür und Don stieg ein. Das Handy wurde weg gesteckt, ein kleines Lächeln wurde ihm geschenkt, er nannte auch schon die Adresse, zu der sie hin fahren sollten, auch wenn der Hunger noch nicht zu spüren war. Sie brauchte nicht zu fragen, was er drinnen noch gemacht hat, sie brauchte es auch nicht wissen, es war seine Sache, es war seine Angelegenheit, er war ihr keine Rechenschaft schuldig, aber sie wäre für ihn da, wird ihn unterstützen und vor allem helfen auf andere Gedanken zu kommen. Dafür legte sie ihre Hand wieder auf sein Knie, ließ es dort einfach liegen, während sie zu dem Asiaten fuhren.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass Waleria eher weniger was sagte zu ihrem Zustand hätte ihm irgendwie klar sein müssen weshalb er selbst dann wieder lächeln musste. Sie war sowieso in manchen Dingen einfach wie ein geschlossenes Buch gewesen. Warum sollte es diesmal also anders sein? Nachdem der Uber ankam, Don sie bat daweil einzusteigen, da er noch etwas vor hatte, begab er sich schon ins Krankenhaus um nochmals nach seinem Bruder zu sehen bevor sein weiterer Weg kurz darauf wieder zurück zum Wagen führte und er dem Fahrer schon die Adresse angab.
      "Ich...ich wollte mich wegen vorhin"...."Ist schon gut, Dad"....immer wieder gingen Don diese beiden Sätze durch den Kopf nachdem er vorher noch Waleria selbst ein sanftes Lächeln schenkte, seine Hand auf ihre legte, welche auf seinem Knie lag und seinen Blick nach draußen gewandt hatte. Was wäre gekommen, wenn er seinen Vater nicht unterbrochen hätte? Was hätte dieser dann gesagt? Wollte er sich wirklich bei ihm entschuldigen? Es kam selten vor, dass dieser es tat aber wenn dann auch richtig. Doch momentan hatte die Familie Walker komplett andere Sorgen gehabt. Er würde seinen Vater und seinen Bruder nicht in Stich lassen. Egal was kommen würde. Auch wenn sein Dad ihm noch so große Vorwürfe machen würde....Don würde trotzdem da sein um zu helfen. In seinen Augen war er einfach ein sogenannter guter Idiot gewesen. Aber ein Größerer und Schlimmerer wenn er sie in Stich lassen würde. Jedoch wollte er in diesen Moment einfach selbst seinen Kopf frei bekommen und die Ruhe genießen welche herschte. Zum anderen genoss er zusätzlich dabei auch noch die Anwesenheit von Waleria. Dass es ihm so sehr fehlte, jemanden zu haben, hätte er sich nicht vorstellen können. Er war lange alleine gewesen und hatte sich eigentlich auch schon damit abgefunden gehabt, dies zu bleiben aber nachdem sie in seinem Büro erschienen war, änderte sich alles schlagartig. Sanft strich er leicht mit seinem Daumen über ihren Handrücken, während er kurz zu ihr sah bevor der Fahrer dann schon nach einer Weile das Wort ergriff und meinte, dass sie hier wären. Waren sie wirklich schon hier? Kurz blickte Don aus dem Fenster und erkannte den Chinesen, zu welchen er wollte. Irgendwie kam ihm die Fahrt doch etwas kurz vor, konnte aber vielleicht daran liegen, dass er die meiste Zeit eher in Gedanken versunken war. "Magst du mit reinkommen und dir was aussuchen?" sprach er ruhig aus und wartete auf ihre Reaktion bevor er den Fahrer bat hier zu warten, Don ausstieg um in das Restaurant zu gehen und die Bestellungen abzugeben. Natürlich würde er es einpacken lassen sodass die beiden zu Hause entspannen können. Irgendwie war der Gedanke, zu Hause auf der Couch zu sitzen, Chinesich zu essen, Wein zu trinken und dazu mit ihr einen guten Film zu sehen doch verlockend gewesen. Es dauerte nicht lange bis der Chinese fertig war und Don die Tüte mit der Bestellung in die Hand gab, er ihm dafür das Geld zurückgab, der schwarzhaarige gleich darauf zurück zum Wagen kam, einstieg und der Fahrer weiter zu seiner Wohnung fuhr, welche nicht mehr weit weg gewesen war. "Vielen Dank" bedankte er sich beim Fahrer und wollte ihm ebenfalls schon Geld geben, doch lehnte dieser ab weshalb Don etwas fraglich zu Waleria sah aber dann doch ausstieg. "Hier" dabei übergab er ihr die Wohnungsschlüssel sowie die Tüte mit dem Essen "Du kannst schon mal raufgehen. Ich werde noch was zu trinken holen. Mach es dir bequem und fühl dich wie zu Hause" meinte er noch bevor er dann schon Richtung Supermarkt ging um dort ein paar alkoholische Getränke zu holen. Was genau es werden würde, wusste er selber nicht aber irgendwas würde sich schon finden lassen. Dort angekommen begrüßte ihn der Ladenbesitzer, mit welchen er sich in den 3 Jahren angefreundet hatte, begab sich gleich in die Abteilung der Weine und nahm einen spanischen als auch italienischen mit. Solche gingen für ihn immer. Danach begab er sich schon zurück zur Wohnung, klingelte unten, wartete darauf, dass Waleria ihm aufmachte und als dies passierte, fuhr er schon mit dem Aufzug nach oben und begab sich zur Eingangstüre "Spanischer und italienischer Wein. Die besten Getränke für chinesisches Essen und dazu ein passender Film. Was sagst du?" lächelte er ihr zu stellte die Weinflaschen kurz auf sein kleines Regal als er sich anschließend die Schuhe auszog, diese wieder nahm um ins Wohnzimmer zu gehen. Es war wirklich gut gewesen wieder seine eigenen vier Wände um sich herum zu haben. Es war nicht oft vorgekommen, dass er diese vermisste aber heute war er einfach nur froh gewesen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie waren los gefahren und kaum hatte sich Waleria dazu entschlossen ihre Hand auf das Knie des Mannes zu legen legte er auch schon seine Hand oben drauf. Es kribbelte am ganzen Körper, es wurde ihr warm um die Brust, es fühlte sich richtig gut an, so etwas hatte sie nicht erwartet und kaum strich sein Daumen über ihren Handrücken, schon wanderte das Kribbeln weiter über den Körper. Was mit ihr los war konnte sich Waleria nicht erklären, sie hatte selten solch Gefühle empfunden, vielleicht hatte es auch ein Stück weit mit der Erleichterung zu tun, dass sie David gefunden hatten? Was es auch immer war, es ließ sie mehr wollen, es ließ sie vor allem aber nicht aufhören es zu spüren, viel zu schön war dieses Gefühl der Geborgenheit. Es hörte jedoch auf, kaum waren sie bei den Chinesen angekommen, bei dem es etwas zu Essen geben sollte, aber der Hunger schien noch nicht da zu sein.. Don wollte wissen, ob sie mit rein wollte, da schüttelte die Blondine sachte ihren Kopf, bevor das Lächeln wieder auf ihren Lippen zu sehen war. "Ich warte lieber", das Aussteigen und wieder Einsteigen könnte schmerzhaft werden. "Such einfach etwas leckeres aus.. Ich esse alles". Bisher hatte der Mann auch nur gute Sachen mitgebracht, die Pizza war lecker und auch das asiatische Essen war wirklich gut gewesen, da hatte er einen guten Geschmack gehabt, was das anging.
      Den Uber hatte Waleria schon bezahlt, auch Trinkgeld hatte sie schon gegeben, als sie dann endlich da waren zuckte sie nur unschuldig mit den Schultern, schmunzelte gleich schon, es war nicht fair, wenn der Agent alles stets selbst bezahlte, er konnte sich auch mal einladen lassen. Sie stiegen aus, auch wenn die Frau ein wenig länger dafür brauchte, sie atmete durch, als sie draußen stand und die Tür zu machte. Don wollte noch was zu trinken holen, er übergab ihr den Schlüssel und das Essen, es war lieb, dass sie sich schon mal einfach ausruhen konnte, vielleicht sollte sie sich auch umziehen, aber so wirklich hatte sie nichts mit.. Waleria beschloss erst einmal hoch zu fahren, die Tür aufzuschließen und mit Mühe aus den Schuhen zu steigen. Es fühlte sich gut an in einer wenigstens etwas gewohnten Umgebung zu sein, es vermittelte ihr Sicherheit und vor allem ein sehr ruhiges Gefühl. Das Essen stellte sie auf dem Esstisch ab, stieg aus ihrem blutigen Hemd, das würde sie vielleicht waschen gleich, wenn Don mit einverstanden war, denn auch wenn er meinte, sie solle sich wie zuhause fühlen wollte die Blondine nur ungern in seinem Schränken wühlen.. Nur nach Besteck und Tellern suchte sie in der Küche, um für das Essen schon einmal vorzubereiten, es dauerte bei ihr alles ein wenig länger, sie bewegte sich nur langsam, es zog in der Brust und im Bauch, aber es war schon in Ordnung. Angestrengt setzte sich Waleria kurz hin, ihr fiel dann aber auf, dass für den Alkohol noch Gläser fehlten, kaum hatte sie sich aber erhoben schon klingelte es an der Tür. Sie öffnete unten, ließ die Tür ein klein wenig geöffnet, damit hoffentlich Don rein kommen konnte... Kurz war ihre Sorge groß, dass es nicht er war, dass jemand anderes hier her kam, aber die Panik schaffte es nicht rechtzeitig an die Oberfläche, vorher erblickte sie den Agent, den sie erblicken wollte. Er hatte Wein gekauft, da schmunzelte Waleria schon breit, der Film dazu klang wirklich gut. "Ich glaube, ich würde nichts anderes besser finden". Ihre Augen blickten nach seinen, es fühlte sich gewohnt an, richtig an.. "Ich würde mir gerne was anderes anziehen.. Kann ich irgendetwas von dir haben und die Sachen in die Wäsche schmeißen? Das Blut klebt noch ziemlich dran". An dem Unterhemd etwas weniger, aber der Rest der Kleidung hatte von ihrer gebrochenen Nase einiges abbekommen. Sie rochen vor allem nach diesem abartigen Keller..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Der Geruch von dem chinesischen Essen als er in seine Wohnung kam, weckte in ihm wieder die Sicherheit welche er sich in all den Jahren aufgebaut hatte. Er war zu Hause. Und diesmal war auch das Schöne gewesen, dass er dies nicht alleine hatte. Nein! Waleria war bei ihm. Eine Frau mit der er das Ganze hat teilen können. Besser hätte es nicht laufen können. Eigentlich würde er sich jetzt darüber Gedanken machen wie schnell all dies vorbei sein könnte. Wie schnell man ihm dies aus dem Leben reißen konnte, doch stattdessen genoss er nach Langem einfach mal den Moment. Als sie dann meinte, dass sie nichts besseres finden würde, war er doch etwas erleichtert gewesen. In der Sache dürften wohl alle Frauen gleich gewesen sein. Daher begab er sich in die Küche wo er die beiden Flaschen abstellte und zwei Gläser aus dem Regal holte um diese zu befüllen als er schon Waleria's Frage horchte. "Ja klar" kam es selbstverständlich aus ihm heraus "Such dir ruhig etwas aus meinem Kasten aus" dabei bewegte er sich zu ihr als er von einem Winkel aus etwas entdeckte. Vor ihr stehengeblieben, legte er sanft seine Hand unter ihr Kinn, drehte dabei ihr Gesicht etwas zur Seite als er seitlich vom Kiefer eine Wunde entdeckte, welche ihm vorher nicht aufgefallen war. Sanft strich er auch über diese drüber und seufzte dabei. Sowie auch die Verletzung bei der Nase fiel ihm erst jetzt wirklich auf. Wäre er vorher etwas aufmerksamer gewesen, hätte er die Verletzungen früher entdeckt gehabt. "Meine Maschine steht im Badezimmer. Sie ist einfach zu bedienen, solltest du trotzdem Hilfe benötigen sag ruhig Bescheid. Du kannst dir ruhig ein Shirt und eine Jogginghose ausleihen, auch wenn die Größe vermutlich nicht passen wird" musste er sanft lächeln als er anschließend seine Hand von ihr nahm und sich vorstellte, wie sie in Übergröße wieder zurückkam. "Wenn du dich wohler fühlst, kannst du auch ruhig duschen. Mit dem Essen kann ich warten" meinte er noch dazu da sein Hunger nach all der ganzen Sache sowieso noch nicht wirklich da war. Zum anderen konnte er sich währenddessen auch dem Film widmen geschweige denn einen raussuchen welchen beide sehen konnten. Aber auf welche Art von Filmen stand Waleria eigentlich? War sie eher für die Romanzefilmen oder doch eher für Actionfilme? Sie hatte zwar einiges damals von sich selbst erzählt, als beide das erste Mal auf seinem Sofa saßen aber dennoch gab es noch genügend Dinge, welche für ihn ein Rätsel waren. "Hey" rief er ihr zu nachdem Waleria ihn alleine gelassen hatte. "Auf welche Art von Film stehst du eigentlich? Ich habe Action, Horror, Romanze, Sport und Krimifilme zur Auswahl" wobei das Letzte wohl für beide erstmal wegfallen würde. Sie hatten schon genug selbst Krimi in den letzten Tagen erlebt gehabt da musste Don dies nicht auch noch in seinem Fernseher sehen. Nachdem er beide Gläser befüllte und diese ins Wohnzimmer brachte wo auch bereits das Essen stand, zog er seine Jacke aus, legte diese über eeinen Stuhl, setzte sich aufs Sofa, lehnte sich zurück, legte den Kopf für einen kurzen Moment nach hinten, schloss die Augen und versuchte einfach mal zu entspannen wobei er auch schon spürte wie sich sein Körper, besonders sein Rücken sich meldete. Anscheinend hatte es Don wirklich bitter nötig gehabt sich ein wenig Zeit zu gönnen um wieder zur Ruhe zu kommen. Naja...Zeit hatte er zumindest jetzt genug. Vielleicht sollte er für ein paar Tage wegfahren? Raus aus Los Angeles? Das hatte er in den letzten 3 Jahren sowieso zu wenig getan.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es würde kein Problem sein, sie durfte sich etwas aussuchen und damit würde sie sich deutlich wohler fühlen, es könnte ein erster Schritt sein, um das alles hinter sich zu lassen. "Danke sehr", sie lächelte den Agent an, wollte sich auf ins Badezimmer machen, da blieb er vor ihr stehen und legte seine Hand unter ihr Kinn. Alles an ihr versteifte sich, das Kribbeln wollte vom Körper nicht verschwinden, es zog sich alles zusammen, was hatte er vor? Ihr Gesicht wurde gedreht, Waleria ließ es mit sich machen, sie wartete ab und hielt für den Moment die Luft an, während Don sich scheinbar ihre Verletzungen ansah. Er strich drüber, kurz zuckte sie zusammen, aber es fühlte sich gut an, es fühlte sich besser an, als gedacht.
      Die Maschine stand im Bad, es würde auch Klamotten geben, sie durfte sich was raus suchen, da nickte die Blondine, bevor sie ein klein wenig verlegen schmunzeln musste, die Verlegenheit kam dabei überraschend, vor allem auch komplett ungeplant, aber das zählte jetzt auch nicht mehr. Sie verließ den Mann, wusste wo sich das Bad befand, schloss die Tür hinter sich, um durch zu atmen. Die Aufregung war riesig gewesen, ihr Herz raste mit dem Moment und wenn Waleria ehrlich war konnte sie auch nicht wirklich sagen, was ihr Problem war. Don war ihr nicht neu, sie haben schon mal was miteinander gehabt, aber warum war sie ausgerechnet jetzt aufgeregt? Das passte einfach nicht zusammen, letztendlich sollte sie sich auch vielleicht keine Gedanken dazu machen, sie sollte vielleicht zur Ruhe kommen und duschen, immerhin meinte der Agent, er würde auf sie warten.
      Ein Oberteil und eine Jogginghose waren schnell gefunden, schwieriger war es jedoch das eigene Oberteil auszuziehen, es sich über den Kopf zu ziehen, aber es war geschafft, Waleria bekam es hin und konnte durch atmen. Kaum lehnte sie sich an die kalten Fliesen, um Luft zu kriegen hörte sie auch schon die männliche Stimme aus dem Wohnzimmer.. Auf welche Filme sie stand? Gute Frage.. Romanze.. Da war sie raus, Schnulzen waren nichts für sie gewesen.. "Horro klingt gut!", rief sie Don zu. "Oder Action.. Nur nichts kitschiges bitte..". Sie schmunzelte ein wenig, sie und kitschig würde einfach niemals zusammen passen, vielleicht hätte sie das aber als Scherz sagen sollen, um auf seine Reaktion zu warten..
      Waleria stieg unter die Dusche, sie ließ das Wasser auf ihren Körper prasseln, genoss die Wärme und entspannte für einen Moment. Es war herrlich das getrocknete Blut wieder von sich zu wischen, den Geruch nach dem alten, nassen Keller, es war herrlich sich die Haare zu waschen, auch wenn sie nur Dons Duschgel nutzen konnte, es war egal, Hauptsache ein Stück Normalität zurück. Aus der Dusche raus war sie schon ein wenig über den eigenen Anblick erschrocken, die Nase war ein wenig geschwollen, man sah, dass sie gebrochen war, der Kiefer fing auf beiden Seiten an grün und blau zu werden, von der attraktiven Blondine waren nur noch die blauen Augen übrig geblieben. Sie schmunzelte dennoch, sie hätte Igor mindestens genau das Gleiche verpassen können, aber letztendlich würde er vielleicht ein richtig gutes Leben im Gefängnis verbringen können, vermutlich würde er zu einem der Ganganführer werden, so schätzte sie ihn ein.. Die Frau zog sich eines der Oberteile von Don an, die Jogginghose war, ihr zu groß, aber sie konnte eng am Bund geschnürt werden, damit rutschte sie nicht mehr.. Die Sachen landeten im der Waschmaschine, die gleich angestellt wurde, damit würden bis auf die eigentlichen Erinnerungen jegliche anderen Verbindungen zu dem Keller verschwinden.. "Ich fühle mich tausend Mal besser", Waleria grinste, als sie mit nassen Haaren aus dem Bad raus kam, um sich auf dem Sofa gemütlich zu machen, vor allem so gemütlich, dass nichts schmerzte. Sie atmete laut durch. "Vielen Dank".

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    • Special Agent Dominic Walker

      "Entschuldige" kam es leise aus ihm heraus als die blondhaarige vor ihm etwas zusammenzuckte, nachdem er über die Wunde strich. Er wollte ihr nicht wehtun aber vermutlich war es sowieso harmloser gewesen als das was Igor ihr angetan hatte. Am Liebsten hätte er ihn selbst dafür bluten lassen, doch gehörte ihm dieser Fall nicht mehr. Somit hatte er nicht mal mehr die Möglichkeit gehabt diesen auszuquetschen. Noch bevor jemand von den beiden etwas sagen konnte, verschwand Waleria im Badezimmer woraufhin Don sich auf den Film konzentrierte und sie danach fragte was ihr Geschmack war. Dass sie sich nicht gerade für einen Romanzefilm entschied, konnte er sich schon denken. Alleine schon der Gedanke geschweige denn die Vorstellung daran wie Waleria heulend mit einer Spraydose Schlagobers am Sofa lag und sich einen schnulzige Film ansah zauberte den schwarzhaarigen ein Lächeln auf die Lippen. Das passte nun so wirklich gar nicht zu ihr. Daher entschied er sich auch die Vorstellung für sich zu behalten, da sie sonst noch Gewalt an ihn anwendete. Und dies sollte sie in ihrem momentanen Zustand eher weniger tun, weshalb er es auch gleich wieder beiseite schob und sich auf das Wesentliche konzentrierte. Für Horror war er heute eher weniger in Stimmung gewesen, auch wenn er selbst diese gerne sah, daher entschied er sich für einen Actionfilm, gab diesen in den DVD Player rein, bereite es vor, sodass er später nur mehr auf 'Play' drücken musste sobald Waleria aus dem Bad kam. Bis dahin entschied er sich selbst ein wenig auszuruhen indem er seine Augen schloss und einfach versuchte seinen Kopf frei zu bekommen. Frei von dem heutigen Tag, frei von dem Fall, frei von seinem gesamten Job. Irgendwann brauchte auch jemand wie Don mal einen freien Tag, auch wenn dies in letzter Zeit nicht besonders oft vorkam. Er war ein Arbeitstier, defintiv, aber man konnte es auch übertreiben. Morgen war die Beerdigung von Tony gewesen, vielleicht war es da auch gut sich eine Auszeit zu nehmen? Noch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, kam Waleria schon in seinen Klamotten zurück, wobei er die Augen öffnete und frech grinsen musste. Die nassen Haaren, die lockere aber zu große Hose sowie das Shirt, was etwas länger als ihr Oberkörper war, passte alles irgendwie trotz Obergröße perfekt zusammen. "Also ich muss schon sagen. Du weißt echt wie sich eine Lady kleidet" konnte er sich das kleine Kommentar mit einem Lacher nicht verkneifen und nickte auf ihre 'Danke' zu. Es war selbstverständlich gewesen, dass er ihr was borgte und dabei half irgendwie den Tag zu vergessen. Schließlich war er ihr es auch schuldig. Jedoch fiel ihm selbst auf, dass die Verletzungen im Gesicht nach dem Duschen deutlicher im Gesicht zu sehen waren. Wenn er sie wieder fragte ob es ginge, würde sie nur mit der selben Antwort kommen, weshalb er es sich gleich ersparte. Daher nahm er die Box von Waleria, legte das Essen auf den Teller, überreichte ihr dies bevor er es selbst mit seinem Essen tat, sich gemütlicher hinsetzte und auch schon auf den 'Play' Button drückte. "Ich habe einen Actionfilm reingetan. Mir wäre zwar was schnulziges mit viel Geheule lieber gewesen aber naja" musste er wieder lachen. Es tat irgendwie gut sie ein wenig zu ärgern. So kam er als auch sie auf andere Gedanken. "Wenn du noch etwas brauchst, sag es ruhig" meinte er dann etwas ruhiger als er kurz zu ihr sah bevor schon der erste Bissen in seinen Mund landete. Er liebte das Chinesische, besonders vom Laden in Downtown. Egal wie lange er nicht da war, der Chef wusste defitntiv wie er den Geschmack der Leute treffen konnte. Und dies änderte sich auch in den letzten 15 Jahren nicht.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don ärgerte sie und auch wenn sich dies verdammt gut anfühlte konnte Waleria es nicht einfach so akzeptieren und so tun, als wäre überhaupt nichts, das konnte sie einfach nicht zulassen! Mit einem schmunzeln auf ihren Lippen schüttelte sie gleich den Kopf. "Wenn dein Kleiderschrank nichts her gibt!Ich hätte ja das kurze Kleidchen abgezogen..", es entspannte einfach nur ein wenig Blödsinn zu machen, die letzten Tage waren viel zu ernst gewesen, esgab einfach keinen Moment Ruhe und nur wenig Ablenkung, auch wenn die Blondine schon zugeben musste, dass die größte Ablenkung der letzten Tage genau neben ihr saß und sich weiterhin über sie lustig machte. Ein schnulziger Film würde zu Don überhaupt nicht passen, er war er der Typ Kerl, der sich vermutlich schlechte Polizeifilme ansah und nur den Kopf darüber schüttelte, wie sie arbeiteten, aber er wollte sie ja weiterhin necken, das konnte er auch gerne zurück haben.. "Wenn du eine Schulter zum Ausheulen brauchst, dann warne mich bitte vor.. Ich rufe dir dann eine der Damen, die man für ihre Stunden bezahlt".. Sie zwinkerte ihm kurz zu, bevor es auch schon Essen gab. Waleria bedankte sich wieder, bevor sie auf das blickte, was sie bekommen hatte.. Es sah gut aus, es roch gut, aber der Hunger fehlte, vielleicht auch durch den Schmerz im Magen, aber etwas zu Essen konnte nicht schaden. Sie setzte sich gemütlicher hin, setzte sich im lockeren Schneidersitz hin, berührte dabei Dons Knie unabsichtlich, aber es war gemütlicher und vor allem schmerzfreier. Das Essen roch gut, der Film schien gar nicht so schlecht zu sein, es schmeckte auch und der Mann neben ihr auf dem Sofa schien auch der perfekte Partner für solch einen Abend zu sein, aber ihr Kopf meldete sich. Jetzt, mit einem ruhigen Moment und ein wenig Zeit konnten Gedanken an die Oberfläche gelangen, die vielleicht nicht an die Oberfläche kommen sollten. Vorwürfe waren wieder zu spüren, Schuldgefühle verdarben einem den Appetit, aber die perfekte Lösung dafür stand auf dem Kaffeetisch vor ihr, der Wein war eine gute Ablenkung, ein guter Stiller für Gedanken, die jetzt keinen Platz fanden. Das Essen stellte Waleria behutsam neben sich ab, um sich vorsichtig nach vorne zu lehnen und nach einem der Gläser mit dem Wein zu greifen. Sie roch dran, er roch gut, ein Schluck davon verriet ihr auch, dass er passend war, dass er gut schmeckte und ein zweiter Schluck verriet auch, dass er auf den leeren Magen gut wirken wird, um sie ein wenig entspannen zu lassen. Das Glas stellte die Blondine auch wieder ab, sie widmete sich dem Essen zu, griff ihre Gabel und gab ihrem Magen eine zweite Chance, während ihre Augen sich versuchten auf das Bild auf dem Fenserher zu konzentrieren. Ihr Leben hätte einfach so vorbei sein können.. Klar, sie war sich dessen bisher immer bewusst gewesen, wusste, welches Risiko sie einging und was auf sie warten könnte, aber wenn man es so deutlich gezeigt bekam, überlegte man doch ein wenig mehr darüber. Waren das ihre psychischen Verletzungen, die jetzt an die Oberfläche gelangten? Würde noch mehr auf sie warten? Eigentlich hatte ihr Igor keinerlei Angst gemacht, aber so wirklich wusste Waleria im Keller auch nicht, ob sie da raus kommen würden. Einen kühlen Kopf konnte sie schon immer bewahren, aber was würden jetzt die Folgen dessen sein? Alpträume? Angstzustände? Wo sollte sie sich jetzt sicher fühlen, wenn selbst ihre eigene Wohnung mit Kameras voll war?
      Ihre Augen glitten kurz zu Don, musterten ihn von der Seite, er hatte sie da raus geholt, hatte ihr zum dritten Mal das Leben gerettet in solch einer kurzen Zeit.. Sie blickte auf den Fernseher zurück.. Eine Romanze konnte sie sich nicht erlauben, aber ob es eine gute Idee war nach Russland zu fliegen?
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      "Habe ich vorher nicht erwähnt, dass das kurze Kleidchen in der Reinigung ist?" ging er auf das Spiel weiter ein und lächelte wieder amüsant. Genau sowas gefiel ihm an ihr. Waleria ging auf seine Spielchen ein und verstand genau was er damit meinte. Andere konnten es gleich von einem komplett anderen Winkel betrachten und würden kurz darauf schon den Raum verlassen aber sie war anders. Sie wusste ganz genau welche Antworten sie ihm liefern musste ohne, dass es der andere gleich in den falschen Hals bekam. Als dann auch noch die Spielerei auf den Film hinging, konnte er sich einen weiteren Lacher nicht verkneifen. Sie war gut. Wie hieß es denn so schön? Wer austeilen kann, kann auch einstecken. "Ach mit denen habe ich es schon probiert aber die fangen doch selbst nur zum heulen an" gab er ihr zurück und machte es sich anschließend selbst auf dem Sofa bequem nachdem er ihr den Teller reichte sowie seinen nahm um mit dem Essen zu beginnen. Auch wenn sein Magen durch die Übelkeit von vorhin nicht gerade nach was Essbaren schrie, war es wichtig gewesen, dass er wieder Nahrung und Flüssigkeiten zu sich nahm. Don war nicht gerade der Typ gewesen, dessen Nerven eine Achterbahn machten aber diesmal stand einfach viel zu viel auf dem Spiel. Sein Urteilsvermögen wurde auf die Probe gestellt weshalb er nicht mehr klar denken konnte. Er gab keine Ahnung, wie oft die Schuld von Waleria ihn hinters Licht geführt zu haben, verließ sich darauf was die Homeland Security ihm auf dem Silbertablett präsentierte und was war? Waleria war selbst Opfer der russischen Mafia geworden, Igor war in Gefangenschaft und David war mit Dad im Krankenhaus um sich auszuruhen. Alles wäre viel schneller gegangen wenn er sich hätte nicht täuschen lassen. Als die blondhaarige Agentin ihr Teller auf den Tisch stellte um als Nächstes den Wein zu nehmen, beobachtete Don diese unauffällig weiter. Auch als sie wieder den Teller zu sich nahm und ein wenig zu speisen, war ihr Blick zwar auf den Fernsehr gerichtet gewesen aber wirkte dennoch auch etwas abwesend. Ging es ihr wirklich so gut wie sie ständig behauptete oder wollte sie ihm nicht auch noch mit ihren Dingen belasten, weil sie sah wie elend es ihm ehrlich ging? Wenn dies der Fall war, war es eine bescheuerte Idee in seinen Augen. Klar, er sprach jetzt auch nicht gerade über das was passiert war, sondern schluckte es lieber runter bis ihm schlecht wurde aber in Gegensatz zu ihr war er sozusagen nur der Agent gewesen der ihr das Leben gerettet hatte. Die Schläge und was weiß Gott was nicht noch alles passiert war, musste sie alleine einstecken und da Don selbst aus Erfahrung wusste wie schmerzvoll sowas enden konnte, wusste er auch wie wichtig es war über diese Situation zu sprechen um damit nur ansatzweise fertig zu werden. "Willst du vielleicht darüber reden was dir durch den Kopf schwirrt?" zerstörte er so die Ruhe, während sein Blick weiter nach vorne gerichtet war. Wenn sie glaubte, dass es ihm vielleicht nicht auffiel, wie ihr Blick zu ihm rüberging, war sie in der Hinsicht wirklich miserabel gewesen. Daher stellte er seinen Teller auf den kleinen Tisch, machte einen Schluck von seinem Wein, lehnte sich wieder zurück, indem er sich doch etwas eher mehr zurücklegte und richtete dabei seinen Blick auf Waleria. Dabei beobachtete er auch etwas ihre Haare, dessen Spitzen immernoch vom Duschen kleine Tropfen auf das Shirt fallen ließ, welches sie sich von ihm ausgeborgt hatte. "Außer du bevorzugst genauso lieber den Busch als neuen Freund oder Redenspartner" deutete er dabei drauf an nichts in sich hineinzufressen da sonst sowieso irgendwann alles rauskam ohne, dass man es wollte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war schön zu wissen, dass sich die beiden doch gut verstanden, immerhin hatten sie einen gleichen Humor und konnten sich gegenseitig necken, was der Frau ein ehrliches Lächeln auf die Lippen zauberte. Mit wem konnte sie sonst solche Späße machen? Adam war viel zu ernst dafür, er sah sie schief an, wenn sie ihn ein wenig neckte und der Rest ihrer sozialen Kontakte beschränkte sich auf kriminelle Menschen, welche man lieber nicht mit so etwas ärgerte. Letztendlich wollten sie aber essen und auch den Film gucken, was Waleria versuchte, aber die Realität holte sie ein, obwohl sie wirklich gedacht hatte, dass sie davon verschont werden würde. Ihr ging bisher nichts so nahe, was sie in ihrer Arbeit erlebt hatte, aber bisher wurde sie auch nicht von einem Russen im Keller gefangen gehalten, verprügelt und hat auch nicht jemanden vor einer Kugel gerettet, viel zu viele Eindrücke an nur einem Tag, die ihr so langsam doch vielleicht ein wenig nah gingen..
      Don hatte es bemerkt, verdammt, wenn sie es schon nicht mehr zurück halten konnte, dann war es wirklich schlecht um sie.. Er bot ihr an zu reden, fragte sie, ob sie es überhaupt wollte, da seufzte Waleria innerlich und spießte das Gemüse auf, um es in den Mund zu nehmen und darauf zu kauen. Sie war nicht gut darin über Sachen zu sprechen, die sie belasten, sie war auch nicht gut darin über die eigenen Gefühle zu sprechen, es fühlte sich komisch und irgendwie auch deprimierend an, da klang der Busch schon irgendwie besser. Die schmunzelte kurz. "Ich finde der Busch ist ein sehr guter Freund.. Du musst nicht so abwertend über ihn reden... Dir hat er auch geholfen, zeig etwas mehr Dankbarkeit..". Die Frau blickte kurz zu den Agent, einen Spaß aus der Situation zu machen war das Einfachste, aber er war nicht dumm, es war klar, dass er merken wird, dass sie ablenken möchte. Ihre Augen blickten auf den Fernseher, der Film kam ihr bekannt vor, den Don angemacht hatte. "Ich glaube.. Die Realität holt mir gerade ein und ich realisiere erst jetzt, was überhaupt passiert ist". Die Blondine blickte zu dem Essen, es schmeckte zwar gut, aber ihr Magen war nicht zufrieden damit zu essen und gleichzeitig darüber zu sprechen, was sie belastete, deshalb lehnte sie sich vorsichtig vor, um den Teller auf dem Tisch abzustellen und sich wieder zurück gegen das Sofa zu lehnen. "Es fühlt sich surreal an", vor allem auch die Tatsache, dass sie hier wirklich versuchte mit Don über ihren Zustand zu sprechen. "All die Jahre habe ich gearbeitet.. Ich war mir ded Risikos immer bewusst gewesen.. Ich wusste immer, dass ich drauf gehen konnte.. Dass ich nie wieder heim kommen könnte.. Und wenn ich an diesen Keller zurück denke..", sie blickte in die Leere, Erinnerungen holten sie ein. "Ich hätte tot sein können". Waleria blinzelte mehrmals, ehe ihr Blick doch zu dem Agent ging, sie musterte ihn kurz. "Er hätte mich getötet, wenn du uns nicht gerettet hättest.. Und ich konnte einfach nichts tun".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Er wusste nicht genau was Waleria durch den Kopf ging, aber dennoch wusste er, dasses ihr vemutlich besser ging, wenn sie darüber sürach. Klar, er brauchte ihr nicht gerade einen Vortrag halten was das betraf da er selbst ja über heute nicht wirklich sprach. Stattdessen schloss er Freundschaft mit einem Busch, welcher ihn dafür hassen musste was zwischen ihnen passiert war. Dennoch war auch der Tag für die blondhaarige Agentin sicher hart gewesen, welche das Erlebnis in Gefangenschaft erst verarbeiten musste. Don wusste ganz genau wie dieses Gefühl war, sich in einem Keller zu befinden und darauf zu hoffen einen Ausweg zu finden aber gab es zwischen ihnen doch einen Unterschied: Waleria war es für ein paar Stunden gewesen während Don eine ganze Woche dort ausarten musste. Er hatte bis heute kein einziges Wort darüber verloren gehabt geschweige denn Hilfe gesucht um dieses Trauma zu verarbeiten sondern stürtzte sich stattdessen wieder in die Arbeit mit der Hoffnung, dass sowas nie wieder passierte. Bis heute klappte es ganz gut aber wer wusste schon wie lange das noch sein würde? Ein sanftes Lächeln schenkte er ihr, als Waleria versuchte den Busch in Schutz zu nehmen. "Für das, dass du ihn noch gar nicht kennst, scheinst du ihn ja schon sehr zu mögen" versuchte er so eine lockere Stimmung zwsichen sie zu bringen bevor die Agentin schließlich mit ihren Worten fortführte und selbst sein Blick dabei etwas ernster wurde. Dabei beobachtete er jede Mimik, jede Bewegung, jeden Atemzug den sie von sich gab um auch so herauszufinden geschweige denn erkennen zu können wie es ihr ging wenn das Thema über ihre Lippen glitt. Es war für niemanden einfach gewesen über solch ein Trauma zu reden...noch weniger für jemanden, der sich eigentlich kaum in Gefahr begibt wie Schießerei oder sowas. Waleria arbeitete eher im Untergrund, wenn man da sso bezeichnen konnte, während Don lieber an der Oberfläche teilnahm und sich von einer Gefahr in die nächste stürtzte ohne selbst sagen zu können ob er am Abend nach Hause kam oder nicht. Es konnte mit jeden Tag vorbei sein und dennoch machte er immer weiter. "Sich etwas bewusst zu sein oder es selbst zu erleben, sind zwei komplett andere Welten" sprach er ruhig aus "Du wusstest zwar, dass es irgendwann mal soweit kommen konnte, dass du dein Leben riskierst...aber wenn der Moment erstmal da ist, bekommt man auf All das eine komplett andere Sichtweise" Don versuchte sie nicht wirklich aufzubauen bei dem was passiert war, sondern versuchte ihr damit zu helfen, dass es Waleria nicht alleine so ging. Dass es genügend Menschen da draußen gab die genau wussten wie sie sich fühlen musste. "Als meine Eltern erfuhren, dass ich mich beim FBI beworden habe, hassten sie mich dafür. Sie versuchten mich mit allen Mitteln daran zu hindern mein Studium hinzuschmeißen, doch klappte es nicht. Sie hatten die Sorge eines Tages einen Cop vor der Türe stehen zu haben der ihnen mitteilen würde, dass ich bei einem Einsatz ums Leben kam" fing er zu erzählen an während sein Blick nach vorne auf den Fernseher ging "doch vor einem Jahr war ich in der selben Situation wie du" dabei wurde seine Stimme und sein Blick auch anders "Ich hatte keine Möglichkeit gehabt mich da irgendwie rauszuboxen. Es war das erste Mal gewesen, dass ich mich hilflos und schwach fühlte. Das Einzige was mich dabei am Leben hielt war mein Vater und mein Bruder gewesen. Sie waren die Personen gewesen, welche ich noch sehen wollte bevor es vielleicht vorbei gehen würde" dabei wandte er seinen Blick zurück auf Waleria "Es ist keine Schande sich schwach, hilflos oder sonst was zu fühlen. Es ist normal und menschlich. Wichtig ist nur, dass du dabei niemals von deinem Weg abkommst und aufgibst. Denn somit hätten sie schon gewonnen und alles wäre umsonst" er wollte sie auf keinen Fall kritisieren für das was passiert war sondern versuchte ihr klar zu machen, dass es auch die besten Agenten erwischen konnte, welche gebrochen werden können. Man kann nur auf einen passenden Augenblick warten und hoffen, dass es nicht zu spät war.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie mied normalerweise Gespräche, die in irgendeiner Art und Weise mit ihren Gefühlen und ihren Problemen zu tun haben könnten, aber dieses Mal wagte es Waleria und sprach aus, was sie belastete. Was sie wirklich erwartete wusste sie selbst nicht wirklich, sie war sich nicht sicher, ob es überhaupt Worte gab, die sie in irgendeiner Art aufbauen könnten, die ihr helfen würden, aber sie erwartete es auch nicht, dass sich Don ihr öffnen und von seinem Erlebnis erzählen wird, dass er versuchen wird ihr zu helfen. Die Blondine nahm ihren Blick von ihm wieder runter, wollte es nicht riskieren die Tränen an die Oberfläche zu holen, denn sie weinte nicht, niemals, das kam einfach nicht vor! Ja, es war etwas anderes, wenn man etwas erlebte, als wenn man sich dessen bewusst war, aber wieso fühlte es sich so.. Merkwürdig an. Don sprach von sich, sprach von seinem Erlebnis vor einem Jahr, erzählte ihr, dass er sich genauso gefühlt hatte.. Waleria blickte zu ihm, musterte ihn von der Seite, während sie sich fragte, wann sie jemals ein solch ernstes und tiefgründiges Gespräch geführt haben..Eigentlich gab es keines, aber wenn sie ehrlich war, fühlte es sich verdammt gut an..
      Es war also keine Schande, sich hilflos und schwach zu fühlen, aber Waleria fühlte sich eher.. Verloren.. Ängstlich.. Verwirrt.. Sie hatte so viele Fragen, aber keinerlei Antworten und sie wusste auch nicht, woher sie die Antworten her holen sollte. Aufgeben kam nicht in Frage, das verstand die Frau sofort, das würde heißen, dass sie nach Russland fliegen sollte, dass sie vor allem weiter machen sollte trotz ihrer Sorgen und Fragen. Sie nickte mehrmals mit dem Kopf, während ihre Augen zu dem Fernseher sahen, sie zog gleich auch ihre Beine ein wenig an, um ihre Arme drum zu legen und weiter gegen die Gedanken anzukämpfen. "Ich..", sie schwieg wieder, es war vielleicht falsch das anzusprechen, aber was war hier schon richtig? Ihr Kinn legte die Frau sachte auf ihren Knien ab, während sie versuchte sich klar zu werden, was ihr eigentliches Problem war. "Ich habe das Gefühl Angst zu haben", ihre Augen konnten sich nicht auf einen fixen Punkt konzentrieren. "Aber ich weiß nicht wovor.. Ich habe mich in Clubs voller Kriminellen mehrmals eingeschleust.. Ich habe einigen etwas vorgespielt im vollem Bewusstsein, dass sie mich umbringen, sobald auch nur ein Fünkchen Zweifel aufkommen.. Ich wurde schon im kalten Russland Mitten im Nirgendwo ausgesetzt und habe mit Männern zu tun, die mindestens dreifach so breit sind, wie ich.. Und ich habe gerade eine verdammte Angst.. Eine mir gar nicht so ersichtliche Angst". Ihre Augen blickten nach Don, als würde er vielleicht eine Antwort darauf haben, aber eigentlich.. Eigentlich war das schwachsinnig, dessen war sie dich auch selbst bewusst. "Wie kriege ich das weg?". Er hatte doch Erfahrungen damit, hatte er doch selbst gesagt. "Wie kriege ich diese Gedanken weg...diese Angst..?".
      Waleria hatte sich geöffnet, sie hatte eine Seite gezeigt, die sie sonst nicht an den Tag legte. Sie war eine selbstbewusste Frau, die immer und stets den Kopf oben hielt, die vor allem alle nach sich blicken ließ.. Wenn sie den Raum betrat nahm sie die Aufmerksamkeit auf sich, aber auch sie war mal schwach.. Und auch sie fühlte sich verloren, es war nur nicht so einfach das zu zeigen. Sie schüttelte auch gleich schon ihren Kopf, um zum Fernseher zu blicken und nach dem Wein zu greifen. "Tut mir leid.. Das.. War dumm". Unsicherheit.. Ein Fremdwort für sie, eigentlich..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich war es kaum vorstellbar gewesen, dass ein Agent einer Bundesbehörde selbst Angst davor hatte zu sterben. Sie begaben sich jeden Tag in die selbe Gefahr...Gefahr erschossen, gefoltert oder sonst was zu werden und dennoch baute der Körper einen sogenannten Schutzmechanismus auf sowie der Kopf um diesen Gedanken nicht wirklich erleben zu müssen. Don selbst hatte dieses Erlebnis schon hinter sich gehabt und damals die Angst gesprürt welche durch seinen Kopf schoss. Die Angst ebenfalls zu sterben. Aber wieso? Das Risiko war viel größer gewesen, jeden Tag in den Wagen zu steigen und bei einem Verkehrsunfall drauf zu gehen. Nachdem Waleria anfangen wollte etwas zu sagen, merkte er aber, dass es ihr wirklich schwer fiel. Wenn wunderte das schon? Sie hatte schließlich etwas erlebt gehabt mit dem es nicht einfach war umzugehen. Die Meisten brauchten dafür den dafür zustehenden Psychologen um all das verarbeiten zu können. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee gewesen, dass auch Waleria ihn besuchte? Klar, Don machte es selber nicht aber er war auch jeden Tag einer komplett anderen Gefahr ausgesetzt gewesen als die blondhaarige. Zum anderen beoachtete er auch weiterhin ihren Bewegungen als die junge Frau neben ihm die Beine an den Körper zog, die Arme drum herum und den Kopf sachte drauf legte bevor sie meinte, Angst zu haben. "Wäre auch nicht normal, wenn du keine hättest" kam es gedankenverloren aus ihm heraus und horchte weiterhin ihren Worten. Waleria war, seit er sie kannte, eine selbstbewusste Frau gewesen, welche genau wusste was sie wollte und in welche Gefahren sie ausgesetzt gewesen war. Dennoch vertrauten ihr die russischen Gangmitglieder und somit hatte sie auch freie Hand gehabt. Jeder dieser Idioten hätte sich vermutlich für sie geopfert und auch Waleria wusste ganz genau wie sie jeglicher Gefahren aus dem Weg gehen konnte aber dieses Mal war es komplett anders gewesen. Sie war gefangen wie eine Löwin im Käfig, welche keinerlei Chancen hatte entweder zu entkommen oder sich zu wehren. "Wie gesagt...eine Vorstellung was passieren könnte und das Geschehniss zu erleben sind zwei vollkommen unterschiedliche Themen" sprach er es nochmals aus bevor er sich etwas aufrechter hinsetzte als die Frage kam, welche wohl er selbst noch nicht wirklich für sich beantworten konnte: "Wie kriege ich diese Gedanken weg...diese Angst...?". Ja! Wie bekam man diese Angst weg? Don selbst träumte heute noch hier und da von seiner Gefangenschaft im Keller, dem Tod von Jack, die Angst drauf zu gehen...wenn er ehrlich war konnte er ihr selbst darauf keine Antwort oder einen wirklichen Rat geben. Gab es überhaupt jemanden der das konnte? "Gar nicht" war seine Stimme ernster gewesen als sein Blick auf den Boden glitt. "Man kann nur akzeptieren was passiert ist und versuchen weiter zu machen" meinte er dann weiter wobei er genau wusste, dass es ihr nicht half mit der ganzen Sache fertig zu werden. Aber hätte er sie anlügen sollen? "Es wird Tage geben an denen du an den Keller zurückdenken wirst. Du wirst wieder diese Angst spüren und dich verloren fühlen. Egal wie lange es her sein wird" dabei wandte er den Blick zurück auf Waleria als sich diese entschuldigte, meinte, dass es dumm sei und schon das Weinglas nehmen wollte. War das wirklich gerade ihr Ernst gewesen? Alkohol würde ihr das Alles auch nicht leichter machen. Daher legte er vorher noch schnell seine Hand auf ihre "Komm her" sanft legte er den anderen Arm um sie um sie etwas zu sich zu ziehen. "Ich werde dennoch versuchen, solange ich hier bin, zu verhindern, dass dir so etwas wieder passiert." bei diesen Worten gab er ihr einen sanften Kuss auf den Kopf. Es war Don's Schuld gewesen, dass es überhaupt soweit kam. Wäre er kein Idiot gewesen, sie verhaften zu lassen, das Verhör durchzuziehen geschweige denn sie alleine runter in die Garage fahren zu lassen wäre es erst gar nicht soweit gekommen. Waleria sollte sich sicher bei ihm fühlen können. Sollte ihre Emotionen freien Lauf lassen können. Egal wie selbstbewusst oder stark sie war...irgendwann kam der Moment an dem man dies einfach nicht sein konnte.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ihre Angst sollte normal sein, sie sollte vor allem nichts sein, wofür sich Waleria schämen sollte, aber genau das war verdammt schwer, das war vor allem nichts, was sie normalerweise tat. Sie hielt ihre Gefühle fest verschlossen, an einem düsteren Ort ihres Kopfes, zu welchem sie auch sonst selten Zugang hatte, es zählte normalerweise die Arbeit, das Wohl der Staaten und ihr Selbstbewusstsein, nicht irgend eine Angst, oder Unsicherheit, die gerade an die Oberfläche wollte. Es war nicht gerade die gesündeste Einstellung, aber es war ihr Charakter, damit kam sie schon seit Jahren klar, das konnte sich auch nicht von einem, auf den anderen Moment ändern.
      Sie war verzweifelt, sie hatte versucht sich an irgendetwas zu halten, um an die Oberfläche zu schwimmen, um sich an der Oberfläche zu halten, aber Don gab ihr nichts, woran sie sich halten konnte. Wie man diese Angst weg bekam? Gar nicht.. Eine ernüchternde Antwort, die sie so nicht erwartet hätte, aber Waleria wollte Ehrlichkeit und für diese war sie sehr dankbar. Sie musterte den Mann, kämpfte er etwa noch immer mit seiner Last? Verfolgte ihn die Situation noch immer? Ihr blick glitt ebenfalls zu Boden, ein Kloß bildete sich in ihrem Hals, während der Mann weiter davon sprach, dass man es akzeptieren und damit leben musste, es jedenfalls versuchten.. Gab es keine andere Möglichkeit? Würde sie jetzt Nachts Alpträume haben, die sie nicht in den Griff bekommen wird? Oder wird sie irgendwann komplett paranoid leben? Mit einer Verfolgungsparanoia hatte die Blondine schon zu kämpfen, auch wenn sie es mehr oder weniger zu verdrängen wusste, aber jetzt noch so etwas? Jetzt noch eine Angst, die sie nicht mehr los lassen wird?
      Alkohol.. Alkohol war definitiv eine Lösung! Jedenfalls eine vorzeitige, die sich sofort anbot, um alles darin zu ertrinken, aber scheinbar war es für Don nicht die angebrachteste Lösung. Er hatte seine Hand auf ihre gelegt, wollte er ihr jetzt einen Vortrag darüber halten, dass das nicht die Lösung war und damit Alkoholismus anfing? Nein, er zog sie zu sich, nahm sie in den Arm und löste damit ein eher ungewohntes Gefühl in ihr aus. Ein wenig überrascht war Waleria, ihr Herz setzte für einen Moment aus, Aufregung breitete sich in der Brust breit, vor allem, als der Mann ihr einen Kuss auf den Kopf gab. Es kribbelte, der ganze Körper kribbelte und das Gefühl der Geborgenheit machte sich in ihr breit. Sie legte den Kopf auf seine Brust, lehnte sich zu ihm zurück und versuchte mit dieser Situation klar zu kommen, die sie auf jeden Fall von ihren Problemen ablenkte. Was war das? Was waren sie beide denn inzwischen? Er wollte sie beschützen, er wollte sie wirklich beschützen.. Die Blondine kämpfte gegen die Tränen, die sich langsam in ihren Augen bildeten, sie blinzelte diese weg und versuchte sich eher auf den Herzschlag zu konzentrieren, den sie unter sich hörte. Ihre Hände zitterten sanft, aber sie konnte es in den Griff bekommen, in dem sie ihre Arme um Don legte und sich an ihm fest hielt. Er war der Anker, er war mit einem Mal die Antworten, nach denen sie gesucht hatte. Es war schrecklich von jemanden abhängig zu sein, so etwas hatte sich Waleria schon immer versprochen, sie wollte es nie, aber es fühlte sich in diesem Moment einfach zu gut an, es gab ihr in diesem Moment einen Halt, den sie brauchte. "Danke", hauchte die Frau dem Agent entgegen, auch wenn sie noch nicht wusste, wie sie mit dieser Situation umgehen konnte. Ihre sozialen Kontakte waren eher beschränkt, Romanzen, oder körperliche Annäherungen waren eher selten, vor allem aber hatte sie schon länger niemand einfach in den Arm genommen.
      Ihr Kopf kuschelte sich an seine Brust, wie gut es sich einfach anfühlte hatte sie fast schon wieder vergessen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Das Schlimme an dem ganzen Job war, dass die Agenten zwar auf die unterschiedlichsten Gefahren vorbereitet werden aber wie genau man damit umging, wenn es wirklich hart auf hart kam, konnte Ihnen keiner beibringen. Dies war eine Sache gewesen, welche jeder für sich austragen musste. Doch wie tat man das? Don selber versuchte dafür bis heute noch die Antworten zu finden. Wenn es um seine Familie ging, versuchte er alles daran zu setzen um sie von jeglichen Gefahren rauszuhalten. Es traf zwar jetzt David, der genauso vermutlich mit seiner Psyche einen Kampf zum austragen hatte aber er würde für ihn da sein. Egal was komme. Genauso wollte er auch für die blondhaarige da sein, für die das Gefühl wohl Neu gewesen war weshalb er auch versuchte ihr das Gefühl der Sicherheit zu übermiteln. Solange er da war, sollte sie keine Angst haben, dass sich das wiederholte. Daher legte er sanft einen Arm um die junge Frau und zog sie sanft zu sich als er sich selbst etwas mehr in das Sofa zurückfallen ließ und über ihren Arm strich. Dass Waleria sich so öffnete und selber zugab wie sie fühlte, war für ihn doch etwas überraschend gewesen. Sie machte nie den Anschein als würde sie so etwas empfinden können aber das war in der Hinsicht wahrscheinlich auch ihr Job gewesen. Wer Undercover arbeitete durfte sich keinerlei Schwäche leisten, denn so gab man den anderen schon die Möglichkeit anzugreifen. Nachdem er ihr einen Kuss auf den Kopf gab und seinen Blick auf den Fernseher zurückwandte, war das Gefühl sie bei sich zu haben in diesen Moment einfach beruhigend gewesen. Einerseits wollte er ihr den Schutz bieten, welchen sie momentan brauchte aber auch andererseits suchte er diesen auch für sich selber. Sich jemand anderes gegenüber so hinzugeben war für den schwarzhaarigen keine einfache Sache gewesen, dennoch merkte er selbst oft wie ihm dies fehlte wenn er nach einem harten Fall nach hause kam und keiner da war, der ihm dies geben konnte. Im Büro war er der Chef, auf denn sich alle verlassen mussten und suchten dementsprechend auch Hilfe bei ihm und zu Hause bei seiner Familie musste er ebenfalls der großen Bruder für David sein sowie die stütze für seinen Vater, sollte er diese benötigen. Aber wer stützte ihn wenn es mal bergab ging? Würde ihn jemand auffangen, wenn er mal drohte abzustürzen? Nachdem Waleria ihre Arme um ihn legte, spürte er plötzlich selber wie sein Herz für einen kurzen Moment schneller anfing zu schlagen. Egal wie nahe sie sich die beiden schon gekommen waren.....es fühlte sich jedes Mal wie aufs Neue gut an wieder jemand an der Seite zu haben an dem man sich anlehnen konnte. Aber wie stand es zwischen ihnen? Wie konnte man man das beschreiben was sie hatten? Hatten sie überhaupt etwas? Don würde es nicht als einen One-Night-Stand beschreiben und er glaubte auch nicht, dass es die Agentin tun würde aber richtig zusammen waren sie ja auch nicht, oder? Wenn es um Beziehungen ging, war er sowieso nicht gerade die hellste Leuchte gewesen. Jedoch glitt ein sanftes Lächeln über seine Lippen als sich Waleria bei ihm bedankte. Dafür brauchte sie sich doch nicht bedanken? "Ist doch klar" meinte er sanft und strich ihr noch kurz durchs Haar, als sie sich mehr an ihn kuschelte bevor er die Hand wieder auf ihren Arm legte, sanft mit dieser immer wieder drüber strich, die Füße am Rande des Tisches hochlegte sodass er selbst es sich etwas bequemer machen konnte bevor seine Aufmerksamkeit zurück auf den Fernseher ging. Mehr gab es vermutlich dazu nicht mehr zu sagen. Was denn auch? Keiner konnte Ihnen dabei helfen und richtige Tipps dafür gab es auch nicht im Handbuch eines Bundesagenten. Nach einiger Zeit spürte er plötzlich wie ihn langsam die Müdigkeit einholte und Don die Augen schloss. Der ganze Tag war einfach anstrengend als auch emotional zu viel für den schwarzhaarigen gewesen. Aber das Gefühl mit jemanden einzuschlafen und wieder aufzuwachen gab ihm etwas Heimiges. Etwas was er schon seit Quantico nicht mehr spüren konnte daher dauerte es auch nicht mehr lange bis ihm der Schlaf schließlich einholte.


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