Schon immer waren sie beide stur gewesen, so sehr, dass es einen von ihnen brauchte der nach gefühlten tausend Minuten einlenkte und sich dem anderen endlich ergab. Es war wirklich nicht weiter wichtig, wer von ihnen es schließlich war, insofern es einer war - Ronan hatte sich immer damit gerühmt, Caelan zumindest verbal in die müden Knie zwingen zu können und seinen Sturschädel durchzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich wiederum jetzt auch noch so durchsetzen würde, sank immer wieder aus gutem Grund. Sie beide wollten wohl nicht, dass sie die Stimme des jeweils anderen nicht mehr hörten und sie beide wollten schon gar nicht, dass sie sich im ewigen Schnee verliefen um die Fußspuren ihres heißgeliebten Herzblattes aus den Augen zu verlieren. "Weißt du, wir haben uns zwar doch verändert, aber mit dir fühle ich mich so wie ich es eine Ewigkeit schon nicht mehr getan habe.", nuschelte er über die Stille des Zeltes und allgemein der Siedlung hinweg. Lediglich das Knistern des Feuers in der Mitte des Zeltes durchbrach die totgeglaubte Geräuschkulisse immer und immer wieder und machte Rikiya weiß, dass er noch nicht gänzlich tot und das hier nicht das nächste Leben war. Ob Caelan und er für immer und ewig zusammen im Fegefeuer schmoren würden? Wenn, dann wollte er ihn nicht dazu zwingen, aber sie wussten beide besser, dass Selbstsucht oft ihrer Vernunft obsiegte.
"Hah, sicherer? Caelan, ich meine das mit ganzem Herzen, aber du und ich, wir wissen beide, dass du einen Berg bewegen hättest können und Darragh dir dann doch überlegen gewesen wäre. Zumal es dabei nicht nur um dich oder uns ging - ich weiß, dass es Henry egal gewesen wäre, aber wenn Darragh unsere Beziehung nach außen getragen hätte, dann wäre Henry noch immer ein Mann seines Volkes gewesen." Obgleich seiner eigenen Gefühle. In Hirngespinsten und Hoffnungen zu schwelgen war schön, ja, aufbauend vielleicht, aber auch ein König konnte nicht mehr als sich dem Volk zu beugen, das sein Königreich erst zu einem machte. "Jetzt schon? Du bist wirklich verdammt eigen ... du musst nicht die ganze Kleidung tragen, das weißt du, aber du weißt vermutlich nicht, wo welche Schicht hingehört ... haben sie dir überhaupt irgendetwas beigebracht?" Wahrscheinlich nicht, einfach weil sie Caelan als Gefangenen und nicht als Gast behandelten. Was für dumme Kinder er doch an seiner Seite hatte - es gab kaum Menschen in seinem Alter in Thria, die irgendetwas zu sagen hatten, aber das machte nichts, wurde er doch ohnehin nicht erst gestern alt. Nur wünschte er sich oft, sie wären zumindest ein bisschen weniger schroff, außer, dass er ihnen nicht einmal das verübeln konnte, wusste er doch, wie man sie unter diesen Umständen erzogen hatte. "Das hoffe ich für dich." Sonst würde Caelan ohnehin nicht lange im nächsten Leben schwelgen. "Dein Wissen sollte die Entscheidungen zumindest ein wenig beeinflussen dürfen, aber ich zwinge dich zu nichts." Während Rain die Theorie kannte, wusste Caelan vermutlich in genügend Fällen über die Praxis bescheid - Rikiya hingegen hatte nicht mehr als Daten und Fakten, die über dreißig Jahre alt und oftmals unbrauchbar sein würden. Ehrlich gesagt sehnte er sich nicht wirklich nach seiner eigentlichen Heimat. "Oh?", fragte Ronan verdutzt, nur um daraufhin ein wenig zu grinsen. "Unrecht hast du nicht, immerhin kennen wir uns ein wenig zu gut dafür. Was würdest du denn lieber hören, hm?", säuselte er und streckte die Finger aus, um die Temperatur des Wassers ein wenig zu erfühlen. "Nicht zu warm?" Er kannte diesen Mann vielleicht doch ein wenig zu gut. Nachgießen konnte er noch immer. Spätestens als Caelan jedoch den Mund so weit aufriss, dass Rikiya glaubte, er hatte sich verhört, konnte er sich das Lachen nicht mehr verkneifen und stand auf. "Du änderst dich wirklich nie ... ja, aber am helicht- Ach, egal, wen kümmert das?" Mit einem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck kramte er nach etwas, bevor er einen Tonkrug zur Wanne brachte und seinen eigenen Tee in seinen Rachen kippte. "Trink aus.", forderte er Caelan auf und reichte ihm die Tasse. "Ich muss keine Angst haben, dich in Grund und Boden zu trinken, oder? Hast du Hunger?"
"Hah, sicherer? Caelan, ich meine das mit ganzem Herzen, aber du und ich, wir wissen beide, dass du einen Berg bewegen hättest können und Darragh dir dann doch überlegen gewesen wäre. Zumal es dabei nicht nur um dich oder uns ging - ich weiß, dass es Henry egal gewesen wäre, aber wenn Darragh unsere Beziehung nach außen getragen hätte, dann wäre Henry noch immer ein Mann seines Volkes gewesen." Obgleich seiner eigenen Gefühle. In Hirngespinsten und Hoffnungen zu schwelgen war schön, ja, aufbauend vielleicht, aber auch ein König konnte nicht mehr als sich dem Volk zu beugen, das sein Königreich erst zu einem machte. "Jetzt schon? Du bist wirklich verdammt eigen ... du musst nicht die ganze Kleidung tragen, das weißt du, aber du weißt vermutlich nicht, wo welche Schicht hingehört ... haben sie dir überhaupt irgendetwas beigebracht?" Wahrscheinlich nicht, einfach weil sie Caelan als Gefangenen und nicht als Gast behandelten. Was für dumme Kinder er doch an seiner Seite hatte - es gab kaum Menschen in seinem Alter in Thria, die irgendetwas zu sagen hatten, aber das machte nichts, wurde er doch ohnehin nicht erst gestern alt. Nur wünschte er sich oft, sie wären zumindest ein bisschen weniger schroff, außer, dass er ihnen nicht einmal das verübeln konnte, wusste er doch, wie man sie unter diesen Umständen erzogen hatte. "Das hoffe ich für dich." Sonst würde Caelan ohnehin nicht lange im nächsten Leben schwelgen. "Dein Wissen sollte die Entscheidungen zumindest ein wenig beeinflussen dürfen, aber ich zwinge dich zu nichts." Während Rain die Theorie kannte, wusste Caelan vermutlich in genügend Fällen über die Praxis bescheid - Rikiya hingegen hatte nicht mehr als Daten und Fakten, die über dreißig Jahre alt und oftmals unbrauchbar sein würden. Ehrlich gesagt sehnte er sich nicht wirklich nach seiner eigentlichen Heimat. "Oh?", fragte Ronan verdutzt, nur um daraufhin ein wenig zu grinsen. "Unrecht hast du nicht, immerhin kennen wir uns ein wenig zu gut dafür. Was würdest du denn lieber hören, hm?", säuselte er und streckte die Finger aus, um die Temperatur des Wassers ein wenig zu erfühlen. "Nicht zu warm?" Er kannte diesen Mann vielleicht doch ein wenig zu gut. Nachgießen konnte er noch immer. Spätestens als Caelan jedoch den Mund so weit aufriss, dass Rikiya glaubte, er hatte sich verhört, konnte er sich das Lachen nicht mehr verkneifen und stand auf. "Du änderst dich wirklich nie ... ja, aber am helicht- Ach, egal, wen kümmert das?" Mit einem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck kramte er nach etwas, bevor er einen Tonkrug zur Wanne brachte und seinen eigenen Tee in seinen Rachen kippte. "Trink aus.", forderte er Caelan auf und reichte ihm die Tasse. "Ich muss keine Angst haben, dich in Grund und Boden zu trinken, oder? Hast du Hunger?"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.