Nayantai konnte Rain nicht sagen, was er zu tun oder zu lassen hatte, aber umgekehrt funktionierte es nun einmal auch nicht. Sie beide hatten einander und brauchten sonst Niemanden, so viel stand fest - stattdessen konnten sie sich aneinander klammern und nach Hilfe fragen, wenn sie etwas benötigten; das einzige Probleme, das sich in solchen Situationen nun einmal auftat, war die Tatsache, dass sie in keiner Gesellschaft existieren konnten, die lediglich zwei Mitglieder hatte. "Das musste du doch nicht. Die Zeiten sind vorbei, ja, und vielleicht waren sie auch die Schlimmsten in deinem Leben, das kann ich nicht für dich beurteilen, aber mehr oder minder ist es nichts, wofür du dich verteufeln musst. Wirklich. Aber ... ich denke, du willst eben, dass ich nicht so ende, wie du es getan hast, oder?", schlussfolgerte er. Rain war nicht mehr als vorsichtig und wünschte keinem sein eigenes Schicksal herbei. Nayantai konnte ihn für solche Dinge nicht verurteilen, geschweige denn glaubte er, dass Rain ihn hassen würde, wenn er derartige Mutmaßungen aufstellte. Es war nicht schwer, eins und eins zusammenzuzählen, dafür war es allerdings umso schlimmer, sich selbst aus einem Trott zu befreien, in welchem man sich gefangen sah. Welche dummen Einbildungen würden darauf wohl noch folgen? Fester drückte der Welpe seinen Körper an den des Lammes. "Mh, erzähl es mir, es würde mich freuen."
Worüber Rain und Rikiya geredet hatten - wann war das passiert? Als er sich auf seinem Baum verkrochen und sein Leben für nichtig erklärt hatte? Die Emotionen in seinem Inneren brannten lichterloh und der Schmerz, den er verspürte, machte nichts davon besser. Für einen Moment überlegte er, ob er Rain sein eigentliches Leid nicht offenlegen wollte, doch im nächsten Augenblick verschwanden sämtliche Gedanken daran. "Uns wird keiner aus Thria davonschicken. Und seien wir uns ehrlich, Rain. Wenn es keinen Ort gibt, der uns akzeptiert, dann sollten wir uns darum kümmern, dass er anfängt, zu existieren. Immer nur davonzurennen ist ... nun, es ist eine Möglichkeit, aber auf Dauer erfüllt sie uns sicher nicht." Damit hatte er Recht, und das würde er auch behalten, aber gleichermaßen waren sie beide nicht dazu ausgelegt, einander die Stirn zu bieten. Manchmal erhaschte Nayantai sich wohl dabei, es mit Absicht tun zu wollen, um sich mit ihm zu messen. Stattdessen kuschelte er sich dennoch lieber an das sanfte Wesen, das über sein eigenes Leid sprach und lauschte jeder einzelnen Minute, die er ihm darbot. Der Wahrheit entsprach all das, und Nayantai fühlte sich noch schlimmer - es war nicht so, als hätte er grundsätzlich etwas Falsches getan, nein, sondern eher so, als würde er gerade eben daran arbeiten, sich und Rain aus verdrehten Puzzlestücken zusammenzusetzen, sofern er nur könnte. Sie beide passten zueinander; das würden sie immer tun, aber das hieß nicht, dass sie nicht beide ihren eigenen Ballast durch die Gegend schleppten. "Ich ... nein, red' weiter. Ich höre dir gerne zu, und ich will keine Komplimente angeln, aber wenn ich ehrlich bin, dann erfüllt es mich irgendwie, wenn ich für dich da sein kann. Das klingt absurd, aber es reicht einfach, in deiner Nähe zu sein." Seine Mundwinkel waren leicht angehoben, kaum bemerkbar, aber sein Ausdruck war sichtlich anders. "Ich wollte dir nicht das Gefühl vermitteln, dass ich aufgegeben habe ... das will ich gar nicht. Und dir gegenüber wäre es auch nicht fair." Sachte schüttelte er den Kopf. Er drückte Rains Hand, retournierte die liebevolle Geste und gab ihm einen kurzen Kuss auf den Kopf. "Wo willst du denn anfangen?"
Worüber Rain und Rikiya geredet hatten - wann war das passiert? Als er sich auf seinem Baum verkrochen und sein Leben für nichtig erklärt hatte? Die Emotionen in seinem Inneren brannten lichterloh und der Schmerz, den er verspürte, machte nichts davon besser. Für einen Moment überlegte er, ob er Rain sein eigentliches Leid nicht offenlegen wollte, doch im nächsten Augenblick verschwanden sämtliche Gedanken daran. "Uns wird keiner aus Thria davonschicken. Und seien wir uns ehrlich, Rain. Wenn es keinen Ort gibt, der uns akzeptiert, dann sollten wir uns darum kümmern, dass er anfängt, zu existieren. Immer nur davonzurennen ist ... nun, es ist eine Möglichkeit, aber auf Dauer erfüllt sie uns sicher nicht." Damit hatte er Recht, und das würde er auch behalten, aber gleichermaßen waren sie beide nicht dazu ausgelegt, einander die Stirn zu bieten. Manchmal erhaschte Nayantai sich wohl dabei, es mit Absicht tun zu wollen, um sich mit ihm zu messen. Stattdessen kuschelte er sich dennoch lieber an das sanfte Wesen, das über sein eigenes Leid sprach und lauschte jeder einzelnen Minute, die er ihm darbot. Der Wahrheit entsprach all das, und Nayantai fühlte sich noch schlimmer - es war nicht so, als hätte er grundsätzlich etwas Falsches getan, nein, sondern eher so, als würde er gerade eben daran arbeiten, sich und Rain aus verdrehten Puzzlestücken zusammenzusetzen, sofern er nur könnte. Sie beide passten zueinander; das würden sie immer tun, aber das hieß nicht, dass sie nicht beide ihren eigenen Ballast durch die Gegend schleppten. "Ich ... nein, red' weiter. Ich höre dir gerne zu, und ich will keine Komplimente angeln, aber wenn ich ehrlich bin, dann erfüllt es mich irgendwie, wenn ich für dich da sein kann. Das klingt absurd, aber es reicht einfach, in deiner Nähe zu sein." Seine Mundwinkel waren leicht angehoben, kaum bemerkbar, aber sein Ausdruck war sichtlich anders. "Ich wollte dir nicht das Gefühl vermitteln, dass ich aufgegeben habe ... das will ich gar nicht. Und dir gegenüber wäre es auch nicht fair." Sachte schüttelte er den Kopf. Er drückte Rains Hand, retournierte die liebevolle Geste und gab ihm einen kurzen Kuss auf den Kopf. "Wo willst du denn anfangen?"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.