Für einen alten, aufmüpfigen Schafsbock war sein Gesprächspartner nicht nur ein gewitzter Gegner, sondern auch ein amüsanter, vielleicht etwas vernarrter Clown. Nicht ein einziges Mal hatte Shuren die Möglichkeit, einen derartig wunden Punkt zu treffen, der durchaus Sinn machte, und gleichzeitig war er es wohl leid, sich überhaupt sagen zu lassen, wie dumm er nicht war - wenn das alles aus dem Mund eines intriganten, verruchten Schweines quoll, was wollte Shuren schon damit? "Wir haben den ersten Tropfen vergossen? Ihr habt doch angefangen, mit unsinnigen Forderungen und Behauptungen - wenn ihr einfach mit euch reden lassen würdet, dann hätten wir dieses unnötige Blutvergießen auch gar nicht! Und abgesehen davon ist unser König wenigstens stolz genug, um euch auf dem Schlachtfeld gegenüberzustehen. Ihr kämpft alle wie blinde, vernarrte Kleinkinder für einen König, der sich kein einziges Mal gezeigt hat.", echauffierte Shuren sich entzückt. Er lachte, ja, mehr konnte er auch nicht tun, als er Oyu in diesem Zwist einfing, der sie eigentlich nichts anging. So wie viele andere war sie ein Mittel zum Zweck - und jenes Mittel war es, das sich wohler in der Nähe des Feindes fühlte, hinter welchem sie sich zeitweise zu verstecken drohte. Ob Shuren einen wunden Punkt erwischte, wenn er Caelan darauf ansprach? Nein, das war doch nicht der Grund, wieso sie sich hier überhaupt versammelten.
"Geholfen? Oh, definitiv. Aber du triffst den Nagel doch auf den Kopf - ich liebe einen Mann, und wenn ich sterbe, dann erklimmt jemand anderes meinen Posten. Einfach so. Wir sind ersetzbar, so wie du, oder Oyu.", sprach er angetan von der Idee. Seine Mundwinkel zuckten, als sein Blick auf den Frechdachs fiel - Wölfe waren grausame, hungrige Wesen und vielleicht hatte Klein-Yayoi doch auch recht ... sie konnten sich allesamt an etwas bereichern, wenn sie nur über die menschlichen Grenzen hinausdachten. Noch immer ließ sich der Winzling nicht beirren und übersetzte, beiderlei, und Shuren konnte nur hoffen, dass es akkurat war. Grausame Schafssprachen, aber ... sie waren brauchbar. "Ich höre dir gern zu, du altes Plappermaul. Es ist nur, dass ich mich nicht sonderlich für einen Prinzen interessiere, der mir eine Hürde zum Thron darstellt - das ist nichts Neues. Die Prinzipien unseres Volkes, unsere Traditionen, sind anders als eure ... allerdings glaube ich, dass du nicht verstehst, worauf du dich einlässt. Du lebst noch, weil ich dich leben lassen will - ich muss mir deine aufmüpfige Art nur bieten lassen, weil ich es dir erlaube. Mein Volk könnte mir egal sein, ja, aber euch könnte man schneller loswerden, wenn wir so unfair kämpfen würden wie ihr. Plündern wir eure Dörfer, brennen sie nieder, nehmen Gefangene, zerreißen Familien? Nein. Kehr vor deiner eigenen Haustür, für dich selbst sieht es doch auch nicht rosig aus. Ich kann hier unten in Freiheit leben - ihr erreicht mich und mein Volk nie, selbst du schlotterst teilweise wie Espenlaub." Ein selbstgefälliges, gehässiges Lachen drang von seinen Lippen als er das angekettete Bündel Elend besah. Shuren tapste von seinem Ton, näherte sich Caelan und Oyu, und grinste zufrieden. Sie beide waren nicht mehr als ein paar Flecken Dreck auf seinem wunderschönen Gewand, das diesem riesigem, übellaunigem Maultier auch nicht dabei helfen würde, irgendetwas zu kaschieren. "Yaoshen mag Thrias letzte Festung sein, ja, aber es ist meine Festung, und wenn euch die Fallen nicht zerstückeln, wenn ihr die Grenze übertretet, dann mache ich es eben. Ihr seid alle nur Witzfiguren die für einen verrückten König im Kreis laufen - und der ist vermutlich so strohdumm, dass er keine fünf Minuten mit mir überleben würde. Also, wenn du nichts mehr brauchst, geh mir aus den Augen, oder dein kleines Mitbringsel bezahlt den Preis. Am besten nehme ich eines deiner Schwerter, dann macht es sowieso keinen Unterschied."
"Geholfen? Oh, definitiv. Aber du triffst den Nagel doch auf den Kopf - ich liebe einen Mann, und wenn ich sterbe, dann erklimmt jemand anderes meinen Posten. Einfach so. Wir sind ersetzbar, so wie du, oder Oyu.", sprach er angetan von der Idee. Seine Mundwinkel zuckten, als sein Blick auf den Frechdachs fiel - Wölfe waren grausame, hungrige Wesen und vielleicht hatte Klein-Yayoi doch auch recht ... sie konnten sich allesamt an etwas bereichern, wenn sie nur über die menschlichen Grenzen hinausdachten. Noch immer ließ sich der Winzling nicht beirren und übersetzte, beiderlei, und Shuren konnte nur hoffen, dass es akkurat war. Grausame Schafssprachen, aber ... sie waren brauchbar. "Ich höre dir gern zu, du altes Plappermaul. Es ist nur, dass ich mich nicht sonderlich für einen Prinzen interessiere, der mir eine Hürde zum Thron darstellt - das ist nichts Neues. Die Prinzipien unseres Volkes, unsere Traditionen, sind anders als eure ... allerdings glaube ich, dass du nicht verstehst, worauf du dich einlässt. Du lebst noch, weil ich dich leben lassen will - ich muss mir deine aufmüpfige Art nur bieten lassen, weil ich es dir erlaube. Mein Volk könnte mir egal sein, ja, aber euch könnte man schneller loswerden, wenn wir so unfair kämpfen würden wie ihr. Plündern wir eure Dörfer, brennen sie nieder, nehmen Gefangene, zerreißen Familien? Nein. Kehr vor deiner eigenen Haustür, für dich selbst sieht es doch auch nicht rosig aus. Ich kann hier unten in Freiheit leben - ihr erreicht mich und mein Volk nie, selbst du schlotterst teilweise wie Espenlaub." Ein selbstgefälliges, gehässiges Lachen drang von seinen Lippen als er das angekettete Bündel Elend besah. Shuren tapste von seinem Ton, näherte sich Caelan und Oyu, und grinste zufrieden. Sie beide waren nicht mehr als ein paar Flecken Dreck auf seinem wunderschönen Gewand, das diesem riesigem, übellaunigem Maultier auch nicht dabei helfen würde, irgendetwas zu kaschieren. "Yaoshen mag Thrias letzte Festung sein, ja, aber es ist meine Festung, und wenn euch die Fallen nicht zerstückeln, wenn ihr die Grenze übertretet, dann mache ich es eben. Ihr seid alle nur Witzfiguren die für einen verrückten König im Kreis laufen - und der ist vermutlich so strohdumm, dass er keine fünf Minuten mit mir überleben würde. Also, wenn du nichts mehr brauchst, geh mir aus den Augen, oder dein kleines Mitbringsel bezahlt den Preis. Am besten nehme ich eines deiner Schwerter, dann macht es sowieso keinen Unterschied."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.