"Nein, ich meine ... Judith und Sara hatten beide Kleider an, ja? Und ich glaube, als ich ein Portrait deiner Mutter gesehen habe, sah sie ziemlich ... naja, sie war auch ziemlich schön angezogen! Thrianer machen so etwas nicht, Männer und Frauen tragen das Gleiche.", erläuterte er für Rain, der womöglich nicht ganz verstanden hatte, worauf Nayantai hinauswollte. Sie unterschieden sich alle, und selbst wenn er und Rain beide Wölfe wären, so wären sie einander vermutlich nicht sonderlich ähnlich - vermutlich selbst dann nicht, wenn einer von ihnen oder sie beide Frauen wären. Aber wieso besorgten ihn gerade jetzt derartige Dinge? Nayantai hatte wohl durchaus zu viel Zeit, in unnötigen Ideen zu schwelgen und sich zu fragen, wie tief er eigentlich gefallen war, als er versuchte, sich wieder an sein thrianisches Leben heranzutasten. "Nein, meine Schwester ist nicht wirklich wie Yayoi. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, wenn ich ehrlich bin.", warf er ein. Wieso sollten sie das auch sein? Yayoi war diejenige, die nicht nur so schien, als hätte sie keinerlei Tassen mehr im Schrank - sie war auch diejenige, die ihm den Eindruck vermittelte, dass er in seinem Leben nur falsche Entscheidungen getroffen hatte und wirklich an Rains Füßen leckte und sich vor ihm verneigt hatte, um am Leben zu bleiben, auch, wenn dem nicht so war. Khojin würde ihm derartige Schuldgefühle nie einreden, geschweige denn sich auf ein solches Niveau herablassen. "Rain, das muss dir nicht leid tun, wirklich."
Der Wolf schüttelte beinahe schon vehement seinen Kopf. Solche Dinge sollten Rain nicht leid tun, nicht nur, weil sie das nicht mussten, sondern auch, weil es aufzeigte, wie aussichtslos ihre Lage sonst wäre; Nayantai wollte nicht daran denken, dass es Personen geben würde, denen es an einer gewissen Form von Akzeptanz mangelte und die damit ihre Beziehung aus dem Gleichgewicht werfen könnten, wenn sie es denn wollten. "Hm, nein. Aber vielleicht hätte ich mich erst recht nicht auf das eingelassen, was mich überhaupt nach Adrestia gebracht hat.", entgegnete er. Sich mit Tei zu verloben war nicht nur eine idiotische Anwandlung gewesen, sie zeigte auch auf, die leicht er sich seinem Vater und den Gesetzen eines Landes fügte, die er nun ablehnte, als wären sie die Pest selbst. Sollten sie sich doch zum Teufel scheren, wenn sie Rain nicht bei sich wissen wollten. "Naja, aber du hast es mir auch leicht gemacht! Und dein thrianisch ist viel besser!", lobte er das Lamm. War es überhaupt rechtens, ihn noch ein solches zu nennen? Wirkliche wusste Nayantai das nicht, aber er hatte in gewisser weise sowieso nicht darüber nachgedacht, was genau all das für ihn bedeuten würde - ob es wohl Konsequenzen gab? Vermutlich weniger. "Hm, ich schätze, Welpe kann auch eine Beleidigung sein, aber keine rassistische? Aber ... hm, ich glaube, es ist ein guter Spitzname von mir für dich!", entschied der Wolfsprinz. War es das wirklich? Genau genommen wusste er das wohl erst herausfinden, wenn sie wirklich Zuhause waren und sich derartige Worte an den Kopf warfen. "Ich schätze, du kannst Welpe durchaus verwenden, aber vielleicht nicht gerade, wenn du dich mit jemandem streitest.", lachte er amüsiert. Wer bekäme solch süße Worte von einem listigen Gesicht wie es das von Rain war auch in den falschen Hals? Wahrscheinlich diejenigen, die sich nicht zierten, zu behaupten, dass er derjenige war, der sich im Bann des Lammes befand und sich einfach so um den Finger wickeln ließ, obwohl im besseres zustand. "Ah. Den Dialekt von den Kannibalen spreche ich auch nicht wirklich, also, ich verstehe ihn ansatzweise etwas, weil er nur stellenweise richtig abartig wirkt, aber ich kann auch so sprechen?", weihte Nayantai Rain ein. Selbst sein Vater war es leid, ihm oder seiner Schwester zuzuhören, wenn sie in den Worten des Meeres faselten und ihn keinen Moment der Ruhe ließen, weil er sie selbst nicht sonderlich gut verstand. Was sollte er sonst auch tun? "Kurze Haare? Nein, vielleicht als ich ganz klein war. Ich glaube, das wäre ungewohnt, aber sie sind ziemlich lang ... was findest du?"
Der Wolf schüttelte beinahe schon vehement seinen Kopf. Solche Dinge sollten Rain nicht leid tun, nicht nur, weil sie das nicht mussten, sondern auch, weil es aufzeigte, wie aussichtslos ihre Lage sonst wäre; Nayantai wollte nicht daran denken, dass es Personen geben würde, denen es an einer gewissen Form von Akzeptanz mangelte und die damit ihre Beziehung aus dem Gleichgewicht werfen könnten, wenn sie es denn wollten. "Hm, nein. Aber vielleicht hätte ich mich erst recht nicht auf das eingelassen, was mich überhaupt nach Adrestia gebracht hat.", entgegnete er. Sich mit Tei zu verloben war nicht nur eine idiotische Anwandlung gewesen, sie zeigte auch auf, die leicht er sich seinem Vater und den Gesetzen eines Landes fügte, die er nun ablehnte, als wären sie die Pest selbst. Sollten sie sich doch zum Teufel scheren, wenn sie Rain nicht bei sich wissen wollten. "Naja, aber du hast es mir auch leicht gemacht! Und dein thrianisch ist viel besser!", lobte er das Lamm. War es überhaupt rechtens, ihn noch ein solches zu nennen? Wirkliche wusste Nayantai das nicht, aber er hatte in gewisser weise sowieso nicht darüber nachgedacht, was genau all das für ihn bedeuten würde - ob es wohl Konsequenzen gab? Vermutlich weniger. "Hm, ich schätze, Welpe kann auch eine Beleidigung sein, aber keine rassistische? Aber ... hm, ich glaube, es ist ein guter Spitzname von mir für dich!", entschied der Wolfsprinz. War es das wirklich? Genau genommen wusste er das wohl erst herausfinden, wenn sie wirklich Zuhause waren und sich derartige Worte an den Kopf warfen. "Ich schätze, du kannst Welpe durchaus verwenden, aber vielleicht nicht gerade, wenn du dich mit jemandem streitest.", lachte er amüsiert. Wer bekäme solch süße Worte von einem listigen Gesicht wie es das von Rain war auch in den falschen Hals? Wahrscheinlich diejenigen, die sich nicht zierten, zu behaupten, dass er derjenige war, der sich im Bann des Lammes befand und sich einfach so um den Finger wickeln ließ, obwohl im besseres zustand. "Ah. Den Dialekt von den Kannibalen spreche ich auch nicht wirklich, also, ich verstehe ihn ansatzweise etwas, weil er nur stellenweise richtig abartig wirkt, aber ich kann auch so sprechen?", weihte Nayantai Rain ein. Selbst sein Vater war es leid, ihm oder seiner Schwester zuzuhören, wenn sie in den Worten des Meeres faselten und ihn keinen Moment der Ruhe ließen, weil er sie selbst nicht sonderlich gut verstand. Was sollte er sonst auch tun? "Kurze Haare? Nein, vielleicht als ich ganz klein war. Ich glaube, das wäre ungewohnt, aber sie sind ziemlich lang ... was findest du?"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.