spellbound. (earinor & akira)

    • "Gehört!? Du hattest doch keine Sklaven!", feixte Nayantai, als Rain eine durchaus komische Wortwahl benutzte, um seine Bedienstete zu beschreiben. Ehrlich gesagt konnte Rain sich ausdrücken wie er wollte, keiner würde es ihm übel nehmen, und doch müssten sie eventuell aufpassen, was genau es war, dass Rain auf thrianisch sagte, wenn er schon so anfing. "Weil wir auch Sachen haben, die keine Kartoffeln sind! Wie zum Beispiel ... Reis!" Dennoch glaubte er, dass Rain mit einer heißen Kartoffel, die lediglich über einem heißen Feuer geröstet wurde und der er noch die Haut abziehen musste, bevor er sie essen konnte, mehr Freude hätte, als mit irgendetwas anderem. Was auch sonst? Der Blonde schien überzeugt davon zu sein, dass er sein Herz gerade an etwas Gelbes verschenkte, weil sich eine Pellkartoffel besser anhörte, als alles andere, was Thrianer zu bieten hatten - und außer ein paar Klößchen und Reissuppe fiel Nayantai gerade nichts ein, das er selbst gerne essen würde. "Dann musst du dich eben durch thrianische Mahlzeiten durchprobieren, vielleicht findest du ja etwas, das dir schmeckt!" Zumindest erhoffte er sich das, ansonsten mussten sie wohl irgendwo einen Wolf auftreiben, der zumindest grundlegend eine Ahnung von der adrestianischen Küche hatte, die in Thria wohl keiner vermisste, außer Rain ... und wieso fragte sein Vater eigentlich nach Kuchen? Der war doch widerlich!

      Rikiya schien sich, laut Nayantai zumindest, einen Narren an Rain gefressen zu haben, dem er mehr als nur aufmerksam lauschte. Wenn er es sich so recht überlegte, dann hatte er wohl ein Fass voll Gold gefunden - Rain schien auf Anhieb mit seinem Vater gut klarzukommen, etwas, das Nayantai wiederum glücklich stimmte und ihn grinsen ließ, wie der Idiot, der er war. "Thrianisch lesen kann ein Graus sein, vor allem wenn die Handschrift nicht schön ist. Vielleicht sollte ich dir das beibringen, das Schreiben auch ... Nayan-", Rikiya wollte gerade noch den Satz beenden, da fiel Nayantai ihm auch schon ins Wort. "Ja, besser so! Mein Gekrakel kann sowieso keiner lesen, aber dafür will ich lernen, wie man adrestianisch schreibt und liest!", stellte er mit einem bestimmten Nicken fest, bevor er einen weiteren Kuss auf Rains Wange pflasterte. Wenn er mit Muhan vor seinem Vater saß, dann war ihm das alles nicht so peinlich wie jetzt, aber es lag wohl eher daran, dass Rain so süß war, dass Nayantai ihn manchmal am liebsten erdrücken würde. "Ich will Erdbeeren." Damit war die Diskussion wohl beendet, obwohl Rikiya schon nach Luft prusten musste, weil sich das alles anhörte wie ein schlechter Witz. Der alte Wolf schüttelte lediglich den Kopf und gähnte, ehe er seinen Tee erneut auffüllte. "Nicht der verdammte Wolf ... Nayantai hat ihm dem Rat vorgesetzt, sie waren mehr als nur empört.", erklärte Rikiya und Nayantai nickte freudig, ehe sich sein Blick wieder verfinsterte. "Nayantai hatte, ich glaube er war dreizehn, die glorreiche Idee, ein kleines Wildschwein klauen zu wollen, weil er sie süß fand. Naja, die Mutter hat ihn dabei erwischt und auf einen Baum gejagt. Wir haben sie zwar vertreiben können, aber er war so stur, weil er es alleine nicht geschafft hat, dass er schmollend auf dem Baum gehockt ist, bis es stockfinster war." Nayantai vergrub sein hochrotes Gesicht vor lauter Schande gegen Rains Hals und murrte. "Nicht lachen ..."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Rain sah Nayantai etwas überrascht an. "Keine was?", fragte er weil er das Wort nicht kannte und Nayantai sich so aufregte. "Es haben genügend Leute für mich gearbeitet die sowieso dafür bezahlt wurden zu kochen und bei jemandem wie mir war ihnen in der Küche immer langweilig. Wir hätten mehr ausprobieren können.", erklärte er seinen Standpunkt erneut. Judith hatte sich vermutlich gefreut als ihr die Nachricht überbracht wurde, dass sie bitte ein Reh zubereiten sollte, weil Rain gehofft hatte, dass es das bei Nayantai zu Hause auch gab. Am Ende war er nicht sehr begeistert davon gewesen. Für sich selbst wollte Rain nie so einen Aufwand und das meiste davon hatten die Bediensteten immer selbst gegessen, damit es nicht verschwendet wurde. "Reis? Ist Reis alleine nicht ein wenig langweilig?", fragte er nach und legte den Kopf etwas schief. Er kannte Reis auch, aber nur als Beilage und da hatte er Kartoffeln eigentlich lieber. "Na schön, das kann ich gerne machen.", nickte er anschließend. Er wollte sowieso von Nayantais Kultur lernen, dazu gehörte auch das Essen und der Alkohol den Nayantai ihm andrehen wollte.

      "Ja bitte. Aber ich bin sicher du hast zu Hause viel zu tun, ich will dich nicht von der Arbeit abhalten.", lächelte Rain mit leicht geröteten Wangen, es war ihm etwas peinlich Rikiya zu duzen, auch wenn er es ihm angeboten hatte. "Nayantai willst du das wirklich?Ich kann es dir schon beibringen, aber ist das denn nützlich?", richtete er sich dann an den Prinzen. Irgendwie glaubte er, dass Nayantai gar nicht die Geduld dafür hatte. Die Sache mit den Erdbeeren war gegessen und stattdessen erzählte Rikiya von Nayantais Jugend. Rain hörte sich solche Geschichten gerne an und hörte aufmerksam zu, während Nayantai sich an ihn drückt eum sich zu verstecken. Rain wollte eigentlich gar nicht lachen, aber als Nayantai es aussprach musste er es doch tun, auch wenn es eher ein leises Kichern war. "Das muss dir nicht peinlich sein. Ich hätte als Kind gerne irgendwelche Dummheiten gemacht auf die ich heute zurück blicken könnte. Das Einzige was ich getan hab war mich in die Küche zu schleichen, weil ich heraus gefunden hatte wo unsere Köchin die Kekse versteckt hat."
    • Rikiya fühlte sich in seiner Rolle als Dolmetscher wohl ein kleines bisschen wohler, als er sein sollte. "Du meintest, deine Bediensteten gehören dir. Nayantai meinte nur, dass du doch gar keine Sklaven hast - irgendwo hat er recht, aber du hast eigentlich nur ein blödes Wort erwischt.", erklärte Rikiya für sie beide und ließ Rain zu Ende erklären. Er hatte recht, und nebst Fhaergus gab es auch noch andere Reiche, die keine Sklaven besaßen - zumindest offiziell. Dennoch, all das dürfte sich wohl auch geändert haben, nachdem nicht alle Wölfe starben, wenn die Schafe einfielen, sondern teilweise verschleppt wurden, so wie sein eigener Sohn. "Aber das ist doch Arbeit! Ich will nicht, dass sie extra wegen mir sowas tun!", beschwerte Nayantai sich weiterhin, als lebten die beiden noch immer in Fhaergus, in ihrem Anwesen, umgeben von Niemandem außer ein paar Bediensteten und einer schneereichen Landschaft. Nayantai dachte irgendwie gerne daran, dass Rain das Land gehörte und er tun und lassen konnte, was er wollte - was wohl auch bedeutete, dass er Grayson besser früher als später den Kopf abriss. "Wer hat denn von Reis alleine geredet? Und außerdem, Reis ist vielfältig! Ich meine, Kartoffeln auch, aber das war nicht das, was ich meinte!" Sie beide hörten sich wohl an wie Kinder, die darüber diskutierten, wieso blau eine bessere Farbe war als grün, oder umgekehrt. "Und unter den Tisch trinke ich dich auch!" "Nayantai ..."

      Er fand es keine sonderliche gute Idee, Rain einfach abzufüllen, aber das konnte er seinem Sohn nicht sagen - und er konnte Rain auch nicht sagen, dass Nayantai in einem früheren Leben vermutlich irgendein Alkoholiker gewesen sein musste, wenn er sich jetzt schon als Weltmeister des Saufens qualifizieren konnte, zumindest an guten Tagen. "Mach dir keine Sorgen, ich bin nicht den ganzen Tag beschäftigt. Und zumal, ich bin mir sicher Nayantai wird etwas zu tun haben, sobald alles gut verheilt ist - und ich schätze, ihr beide könntet etwas davon profitieren, wenn ihr nicht immer beisammen seid.", erläuterte Rikiya mit einem stumpfen, zufriedenem Nicken, auch, wenn seine Worte etwas selbstgefällig klangen. "Und dann kann ich Rain zeigen, was ich gejagt habe!", posaunte Nayantai stolz, dem der Gedanke gefiel. Oh nein, das würde noch ein Desaster werden ... "Ja, ich will das! Ich möchte dich auch besser verstehen und wenn ich dir peinliche Sachen schreiben will, dann muss das doch keiner außer dir lesen können!" Offen wie eh und je schien Nayantai zu sein, auch, wenn er seinen Mund gleich darauf zuhielt und sich weiter an einen kichernden Rain schmiegte. "Lach mich nicht aus, das ist mir peinlich ...", winselte er und versuchte wohl, sich wirklich hinter Rain zu verstecken, der seine eigene Art von Geschichte aufzuweisen wusste, die Rikiya wiederum zum Schmunzeln brachte. "Mh, das erinnert mich daran, dass ich meiner Mutter immer ihre teuren Pinsel geklaut habe, weil ich zeichnen wollte. Sie war nicht ganz zufrieden damit, dass ich sie komplett zerstört habe.", eröffnete der König der Wölfe plötzlich und Nayantai schielte ihn verwirrt an. "Du redest doch sonst n- ... Ach, schon gut.", nuschelte er, so dass es nur Rain hörte - sein Vater schien gerade guter Dinge zu sein und er wollte ihm nicht zur Last fallen.
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    • "Oh! Natürlich nicht!", erwiderte Rain mit einem entschuldigenden Lächeln. "Sie wurden alle fair bezahlt. Niemand in Adrestia hat ähm... Sklaven, das ist eher etwas, das man aus dem Süden hört, aber ob das auch stimmt weiß ich nicht." Natürlich war das Gehalt das Bedienstete bekamen nicht überall gleich und vom Reichtum eines Fürsten konnten sie nur träumen. Es war vielleicht ein bisschen unfair, auch in Fhaergus. Nicht, dass Rain und auch sein Vater nie einen Finger haben rühren müssen, aber zumindest Rain hatte doch ein sehr einfaches Leben. Er sah Nayantai an und seufzte. "Sie wurden aber dafür bezahlt...", erklärte er und überlegte dann kurz. "Na schön. Dann will ich auch nicht, dass du unser Zelt immer alleine aufbaust und um das Essen sollst du dich auch nicht alleine kümmern.", schnaubte er amüsiert. Das hatte Nayantai davon. "Ist ja gut, ich koste alle Gerichte mit Reis die du anzubieten hast und damit du niemand anderen belästigst, musst du wohl alles selbst kochen." Das hatte Nayantai sich selbst eingebrockt und Rain vermutlich auch, weil er gar nicht wusste, ob Nayantai überhaupt kochen konnte. "Ich habe noch nie getrunken, ich glaube das ist nicht schwer.", ergänzte er dann noch auch wenn Rikiya jetzt schon nicht angetan von der Idee zu sein schien.

      Rain fragte sich ob Rikiya auf ihr Gespräch diesen Morgen anspielte als er sagte, dass es vielleicht ganz gut war ein wenig Abstand zwischen sie beide zu bringen. Rain nickte lediglich dankbar, Rikiya wollte ihm so vieles beibringen, aber trotzdem wollte er ihn nicht ständig beanspruchen. Als König gab es bestimmt genug für ihn zu tun. Wenn Rain erst einmal thrianisch lesen konnte, vielleicht konnte er ihm ja helfen? Rain blickte zu Nayantai und nickte auch ihm zu. Er wirkte wie eine Katze die sich darauf freute ein paar Mäuse zu präsentieren die sie gejagt hatte. "Peinliche Sachen...?", fragte Rain dann und wunderte sich was Nayantai schon wieder für Ideen hatte, außerdem konnte er ihm doch auch alles sagen, was er auf dem herzen hatte. "Meine Mutter hat mir das Klavierspielen beigebracht. Sie hatte auch ein eigenes Blumenbeet im Garten das unsere Gärtner nicht anfassen durften. Es war direkt vor meinem Fenster, ich hab ihr zugesehen, da ich ja selbst nicht raus durfte.", erzählte Rain nun von seiner eigenen Mutter. Sie hatte sich immer sehr viel Zeit für ihren Sohn genommen, der sonst vermutlich vor Langeweile gestorben wäre.
    • Die Suppe musste Nayantai jetzt ganz alleine auslöffeln - Rikiya war nur hier, um ihm ein besseres Verständnis der allgemeine Materie und einer gebesserten Wortwahl zu bringen, oder ihnen beiden über Hürden zu helfen, die sie alleine wohl nicht zu bewältigen wussten. "Niemand? Und was ist dann mit dem König der Schafe?" Nayantai konnte nicht behaupten, fair für seine Arbeit - oder eher sein Leid - entlohnt worden zu sein, und auch, wenn er gerade darüber witzelte, so war wohl klar, dass die Kerben, die seine Interaktionen mit dem König hinterlassen hatten, tiefer saßen, als alles andere auf dieser Welt es je tun würde. "W-Was!? Aber das mache ich doch gerne! Und außerdem kann ich nicht von dir verlangen, dass du mir immer hilfst!", versuchte er überrascht zu argumentieren, aber wohl auch nur, damit sein Vater seinen Blick abwenden konnte um nicht in lautes Gelächter auszubrechen. Was war daran so lustig!? Nicht nur, dass er gerade Spott und Häme kassierte, es half ihm ja auch keiner! Zu behaupten, Nayantai war empört, war aber auch nicht gerade das richtige Wort. "Ich ... na gut! Das hab' ich halt davon! Aber du darfst dich nicht aufregen, wenn ich es versalze oder überwürze! Ich schmecke immerhin nichts!" Wenn er nicht kochen könnte, dann könnte er all das getrost damit kaschieren, aber das Problem war eher, dass er nicht dämlich genug war, um nicht kochen zu können - er würde vermutlich nur wenig Gefühl für Rains Schärfetoleranz aufweisen können. "Nayantai, bitte bring meinen Schwiegersohn nicht um.", mahnte Rikiya ihn lediglich, noch immer lachend. "Werde ich n- HEY!", beschwerte er sich noch und verzog sich grummelnd hinter Rain, der kaum Schutz bot.

      "Du hast noch nie getrunken? Ich kann mich noch erinnern, als ein paar unserer Männer einige Adrestianer ausgeraubt haben, und mir stolz irgendwelche Flachmänner präsentiert haben. Der Wein darin war grausig ... aber Nayantai hat ihn getrunken. Naja.", erklärte Rikiya, was ihm wiederum nur ein Grummeln seines Sohnes erntete, der sich auf frischer Tat ertappt fühlte, weil er derjenige war, der die adrestianischen Leichen mit ein paar Freunden geplündert hatte und so viel von dem sauren Zeug getrunken hatte, dass er sich regelrecht übersoffen hatte. "Liebesbriefe. Oder so. Vielleicht kriegst du aber auch keine mehr!" Das hatte Rain eben davon, wenn er gemein zu ihm war! Und trotzdem hatte er es wohl nicht verdient, weswegen er seinen Kopf auf den Schultern des Lammes ablegte und ihn in seinen Schoß zog, sobald er sich selbst ordentlich hingesetzt hatte und seine Arme um ihn legte. Rikiya beobachtete das Schauspiel, kommentierte es aber wiederum nicht, sondern nahm sich nur eine weitere Tasse Tee und schien an einem Stück Fleisch aus seinem Beutel zu knabbern, das Nayantai gerne gehabt hätte - er hatte seines in ziemlich kurzer Zeit ziemlich heftig dezimiert und die paar Früchte, die er übrig gelassen hatte, fand er noch immer widerlich, aufgrund ihrer Textur, nicht ihres Geschmacks. "Ich mag es, wenn Rain Klavier spielt, aber am Anfang war es unheimlich.", gab Nayantai zu, der nicht einmal wusste, wie man so ein riesiges Instrument zu bedienen hatte. Rikiya hingegen war wohl angetan von der Erzählung, die Rain ihm unterbreitete. "Das hört sich schön an. Ich kann in Thria zwar nicht mit einem Beet dienen, aber wenn du möchtest, könntest du als Zeitvertreib versuchen, selbst ein paar Pflanzen wachsen zu lassen? Du kannst auch Moosblumen mitnehmen, wenn du sie mit der Wurzel ausreißt.", erklärte Rikiya, bevor er wieder zu Nayantai sah, der sich angegriffen fühlte. "Was denn?" "Mir ist nur eingefallen, dass du nicht mal eine Zither spielen kannst." Dieses Mal lachte der Wolf nur. "Du kannst doch auch nichts!" "Na und? Ich bin alt u-" "Das tut nichts zur Sache!"
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    • "Hmmm... ich weiß worauf du hinaus willst.", erklärte Rain entschuldigend und überlegte. "Offiziell hat niemand Sklaven und auch der König nimmt keine Wölfe mit auf Reisen die für ihn arbeiten müssen. Um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass irgendjemand weiß was im Schloss vor sich geht. Alster würde so etwas nicht dulden, wenn auch aus den falschen Gründen und sie unterstützen den Krieg den der König so unbedingt will eigentlich am Meisten. Ich glaube nicht, dass eine ganze Armee nur wegen dir zu mir gekommen ist, darüber brauchst du dir keine Sorgen machen, das hat andere, wirtschaftliche Gründe, auch wenn Lord Grayson mich nach dir gefragt hat und die Soldaten hauptsächlich dich finden wollten. Ich weiß, dass Wölfe gefangen genommen werden, aber ich habe auch von Hinrichtungen gehört, ich habe also angenommen, dass genau das mit ihnen passiert ist." Rain blickte zuerst zu Nayantai und dann zu Rikiya. "Wenn ich mehr wüsste, würde ich es euch sagen." Vielleicht plapperte Rain ein wenig zu viel und er wollte den Abend nicht ruinieren. "Wenn wir eure Siedlung erreicht haben, dann kann ich dir gerne ein wenig mehr erzählen und eure Karten aktualisieren. Mein Volk hat genug angerichtet, Fhaergus mit eingeschlossen.", bot er Rikiya an. Mit den verschobenen Machtverhältnissen änderte sich wohl einiges, aber Rain hatte den Krieg verfolgt, schon allein weil sein Vater daran beteiligt war. Er konnte den Nomaden vielleicht sogar helfen die Armeen zu meiden. Schließlich blickte er Nayantai wieder an der sich benahm wie ein Kind. Rain lächelte und warf seine ernste Miene wieder ab wie eine Maske. "Ich will aber helfen.", erklärte er und wollte Nayantai gerade mitteilen, dass er alles essen würde, was er ihm kochte, nur damit seine Augen sich weiteten, weil ihn Rikiya gerade Schwiegersohn genannt hatte. Er war nicht sicher ob Nayantai das Wort verstanden hatte, zumal er das thrianische Äquivalent selbst nicht kannte. Er ließ es auf sich beruhen und lächelte Rikiya einfach nur dankend und fröhlich an.

      "Es ist nicht so als wäre Alkohol in Adrestia nicht verfügbar ich... hatte nur nicht wirklich eine Gelegenheit? Feste in Fhaergus sind nicht mehr abgehalten worden seit ich fünf Jahre alt wurde.", erklärte er. Und selbst davor wurde er die meiste Zeit versteckt. Nicht, dass er jemals Freunde gefunden hätte. Er lächelte Nayantai an. "Keine mehr? Ich hab noch nie einen bekommen!", lachte er und ließ sich etwas peinlich berührt in eine Umarmung ziehen. Entschuldigend blickte er Rikiya an, der ganz alleine gegenüber von ihnen saß und sich das ansehen musste. "Oh, wir haben noch einen weiten Weg vor uns, oder? Die Blume würde die Reise wohl nicht überleben. Vielleicht kann Nayantai mir eine bringen, wenn wir zurück sind?", fragte er den Wolf. Rain bräuchte dann wohl nur noch einen Topf und etwas fruchtbare Erde. Die Umarmung die er von Nayantai erhielt war aber schön, zumindest wurde Rain ein wenig wärmer. Er zupfte an der Decke auf der sie saßen und legte die Enden über seine Beine. Er verfolgte das Gezanke der beiden Wölfe mit einem Lächeln. "Aber Musik gibt es in Thria schon, oder?"
    • Sich geschlagen zu geben war nicht seine Art, und doch starrte er Rain an, als hätte dieser gerade irgendetwas gesagt, das ihm besser nicht aus dem Mund gekrochen wäre - zumindest für eine insignifikante Sekunde, in der sich Welt nur um Nayantai und seine hanebüchenen Gedanken zu drehen schien, die allesamt keinen Sinn ergaben, wenn er doch nur eins und eins zusammenzählte. Danach war er aber auch schon derjenige, der Rain antatschte, ungeachtet dessen, dass sein Vater ihnen gegenübersaß und ignorant eben jener Situation, dass er gerade nicht wirklich viel Macht über irgendetwas hatte, geschweige denn die Konversation beeinflussen konnte - wovon Rain berichtete war keineswegs falsch und doch stieß es ihm sauer auf, dass er derjenige war, der Fehler ausbaden wollte, die er nie gemacht hatte. "Grayson ist wie eine hässliche Kröte.", grummelte Nayantai, der sich wiederum nur auf sein liebstes Hassobjekt fokussierte und nicht auf den weitaus wichtigeren Rest. "Und du hast doch gar nichts falsches getan.", beschwerte sich der Wolf, der durchaus wusste, dass sie dennoch nicht so weitermachen konnten. Wohin würde das führen? Rikiya war dennoch derjenige, der beruhigt summte und sich den Worten widmete, die eher an ihn gerichtet waren, als an Nayantai. "Es würde mich freuen, wenn du mir dabei zur Hand gehst, aber abgesehen davon schätze ich es sehr, dass du all das auf dich nehmen möchtest.", gestand der alte Mann, der sich schließlich jedoch erhob und sich den Dreck von seiner Kleidung putzte. "Helfen? Dann bauen wir morgen gemeinsam das Zelt ab!", entschied Nayantai, auch, wenn er das wohl alleine schneller könnte.

      Rikiya fand es wohl lustig, wie nah sie sich waren, trotz der vorherrschenden Sprachbarriere, die immer weiter abgebaut worden war; fand es lustiger, dass sie beide einen Moment für sich hatten und verstanden, dass sie gänzlich andere Aufgaben erfüllten und doch aneinander gebunden waren, beinahe so, als wären sie nicht mehr als zwei einsame Seelen, die sich, trotz ihrer unterschiedlichen Wellenlänge, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort trafen. "Seitdem du ... fünf warst?", fragte Rikiya etwas erstaunt. Nicht, dass Fhaergus dafür bekannt war, dass wilde und üppige Feste gefeiert wurden, oder dass sie unbedingt viele Leute einluden, und doch wurde er neugierig - Rain sah nicht unbedingt aus, als wäre er erst sechs geworden. "Du bist wie alt?" Nayantai horchte auf, wollte ihm ins Wort fallen, aber Rikiya schüttelte lediglich den Kopf. "Du bist fünfundzwanzig, du solltest dich auch so benehmen!" "Was? Nein!", beschwerte Nayantai sich, während er Rain etwas fester an ihn drückte und darauf hoffte, dass er als menschliches Schutzschild gegenüber seinem Vater reichte, welcher dennoch keine Anstalten machte, zu ihnen herüberzukommen. "Lügen! Alles Lügen! Du bist so süß, du hattest bestimmt viele Verehrer!" Rikiya konnte sich erneut das Lachen nicht verkneifen - wenn Nayantai wüsste, wie dumm Adrestianer in jener Hinsicht waren, dann würde er sich vermutlich noch in zweihundert Jahren im Grab umdrehen, aber er ließ seinem Sohn die Illusion, die Rain gerne zerstören durfte - zu sehr brauchte er sich nicht einzumischen. "Ich kann dir viel mehr als eine bringen, wenn du willst!" "Na siehst du." Damit war auch die Möglichkeit eines eigenen Gartens gelöst. Rikiya streckte sich, gähnte mit der Hand vor dem Mund. "Haufenweise. Aber ich bin nicht sonderlich begabt und Nayantai, naja. Er war als Kind sehr ... hm. Was er nicht auf Anhieb konnte, wollte er nicht lernen und wenn du ihn dazu gezwungen hast, dann hat er angefangen zu kreischen und weinen, bis sein Gesicht komplett rot war. Also, als er wirklich klein war - es wurde zwar besser, als er älter geworden ist, aber er war trotzdem ein bisschen verzogen und wollte nie so recht." Der jüngere Wolf verkrümelte sich wieder hinter Rain, als würde man ihn gar nicht entdecken. "Du warst als Kind sicher viel schlimmer!" "Nein, ich war ziemlich süß. Und schüchtern." "Lügen!"
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    • Nayantais Hände bewegten sich als wolle er Rain dazu bringen nicht mehr über den Angriff auf Fhaergus, Sklaven und Könige zu reden. "Grayson... mochte mich nie so recht.", erklärte Rain, schüttelte aber kurz darauf den Kopf. "Aber darum ging es nicht. Ich habe dir geholfen und ich denke mein Vater hat dich aus dem Kerker geholt, ohne dass er es hätte tun sollen. Ich denke er wollte vor dem Ende des Winters zurück in Fhaergus sein, aber abgesehen davon denke ich, dass er das nur getan hat, weil er schon damit gerechnet hat, dass wir angegriffen werden, sonst hätte er Fhaergus nicht in Gefahr gebracht. Mein Vater weigerte sich seit Jahren den Erzabbau in den Mienen voran zu treiben. Die einzigen lukrativen Eisenadern liegen im Gebirge rund um Fhaergus und man braucht viel Eisen um einen Krieg zu führen. Mein Vater hat Kompromisse geschlossen, das Eisen billiger verkauft, aber er hat sich geweigert mehr Männer in die Mienen zu schicken und die Sicherheit dort zu gefährden. Ich denke die Mienen unter Laverns und damit enger unter Myriads Kontrolle zu bekommen, war das eigentliche Ziel des Überfalls. Zusätzlich ist die Armee die Fhaergus für den Krieg bereitstellt die Kleinste, auch relativ zur Einwohnerzahl gesehen. Alle Männer die für Fhaergus in den Krieg ziehen tun das freiwillig und mein Vater hat nie daran rütteln lassen. Es war wohl nicht genug, dass er der einzige amtierende Fürst war, der auch selbst nach Thria geritten ist.", erklärte Rain weiter, war aber nicht sicher, ob das für Nayantai überhaupt verständlich war, für Rikiya wahrscheinlich schon eher. "Ich bin nicht ganz selbstlos dabei, ich lebe jetzt hier und ich will selbst nicht von einer Horde Soldaten überrascht werden, abgesehen davon möchte ich auch nicht, dass Nayantai etwas passiert.", sprach er immer noch an Rikiya gerichtet. "Ich kann nicht viel, aber ich habe die letzten Jahre Teile der Geschäfte meines Vaters übernommen und auch den Krieg verfolgt. Zumindest das kann ich anbieten." Nayantai wirkte ein wenig ärgerlich, dass er nicht mehr wirklich Teil ihres Gesprächs war, auch wenn Rain alles auch für ihn erklärt hatte. Er drängte sich also wieder in den Vordergrund und Rain drehte seinen Kopf zu ihm und lächelte ihn an. "In Ordnung."

      "Ich bin einundzwanzig.", antwortete Rain Rikiya leicht lachend, weil er sich schon wieder mit Nayantai zankte. "Immer wenn viele Leute zu Besuch waren, war ich danach schwer krank, also hörten die Feste auf. Eigentlich kam nie ein Besucher vorbei, Nayantai war der Erste.", erklärte er weiter und lächelte, obwohl er das in dieser Situation wohl eigentlich nicht tun sollte. Rain lachte trotzdem und streichelte kurz Nayantais Kopf. "Nicht wirklich, ich kannte ja niemanden. Ich habe ein paar Briefe hin und her geschrieben, aber keine Liebesbriefe." Hauptsächlich hatte er sich mit anderen Fürsten oder deren Söhnen in seinem Alter ausgetauscht, manchmal mehr privat manchmal weniger. Einen Garten würde Rain wohl auch bekommen und er grinste Nayantai an als erneut von seiner Kindheit erzählt wurde. "Wirst du dann auch ganz rot, wenn ich versuche dir adrestianische Schrift beizubringen?", fragte er ihn neckend und sah dann wieder zu Rikiya der vor einer Weile aufgestanden war. "Bist du müde? Wir wollen dich nicht länger wach halten.", sprach er für Nayantai und sich selbst.
    • Rain faselte und faselte und er hörte nicht mehr auf - während Rikiya an dem Monolog interessiert war und sich wohl auch die Zeit nahm, Rain genau zuzuhören, hatte Nayantai bereits den Faden verloren und kannte so viele der Worte gar nicht, die Rain ihm erklären wollte, dass er einfach aufgab und die Worte auf sich herabprasseln ließ. Viel konnte daraus zwar auch nicht mehr werden, aber offensichtlich war es so oder so, dass sie beide sich gut verstanden und Rain wohl einen Märtyrer spielen wollte, nachdem er ohne weitere Fragen wohl von keinem Wolf akzeptiert werden würde. Rikiya schien all das in sich aufgesogen zu haben und nickte zufrieden, als er Rains Erklärung schlussendlich seziert und verstanden hatte. "Noble Aspirationen hast du dennoch. Und abgesehen davon denke ich auch, dass wir Fhaergus nicht für immer und ewig verloren haben. Aber das tut jetzt eigentlich nichts zur Sache. Du hast die für dich plausiblen und richtigen Entscheidungen getroffen, das wird aber nicht die Letzte davon sein.", erläuterte der alte Wolf, der sich sicher war, dass Rain nicht nur schlau, sondern auch wie ein Ass im Ärmel war, das Thria vielleicht gebrauchen könnte. "Einundzwanzig? Verflucht, da fühl' ich mich alt.", lachte er, und doch wusste er, dass er sich obgleich Nayantais Alter noch etwas älter fühlen musste - er wollte gar nicht an Khojin denken. "Siehst du, Nayantai? Du hast einen Ehrenplatz ergattert." Dieses Mal schien sein Sohn wohl mächtig stolz auf Rains Aussage zu sein, als wäre er spezifisch nach Fhaergus gerannt, um Rain das Herz zu stehlen.

      "Nun gut, ich lasse euch für heute allein. Schlaft gut und lasst euch nicht von den Wollwanzen beißen.", scherzte Rikiya noch, bevor er seinen Becher mit etwas Schnee füllte und ihn dort, in der Nähe des Feuers, einfach stehen ließ. "Und Nayantai, träum nicht zu viel von hässlichen Kröten.", witzelte der alte Mann noch, der sich daraufhin auch schon in sein Zelt begab. Nayantai hörte noch etwas auf das Fell fallen, aber es war in dem Fall wohl nur sein Vater, der hundemüde war und etwas Ruhe brauchte. "Du willst mich beschützen?", fiepte der Wolf ganz leise, als er anfing, Rain einen Kuss auf die Wange zu drücken. Sie waren alleine und er glaubte, dass sein Vater ohnehin bald schlafen würde, aber selbst wenn, dann konnte er hier draußen wohl auch nicht zu viel riskieren. "Niemand? Ganz schön gemein. Vielleicht bekommst du dann umso mehr von mir.", murmelte er und verlor sich für einen Moment in einem irrwitzigen Gedanken; Rain konnte doch noch immer der Sohn eines Fürsten sein und Nayantai ein thrianischer Kronprinz - und in einer Welt, in der es keinen Krieg gab, stahl er sich eben den Fürstensohn nachts aus dem Fenster in Fhaergus und lief weit, weit weg mit ihm, weil er gar nichts mehr anderes wollte. War der Gedanke nicht doch riskant? Vielleicht wäre er dann der Auslöser für einen Krieg, aber das war ihm herzlich egal, vor allem, wenn er mit Rains Kleidung herumfummelte und über sie strich, als hätte er ganz andere Dinge im Kopf. "Vielleicht wirst du jetzt rot, wenn ich mit dir fertig bin.", schnalzte er mit der Zunge, als ließe er sich nicht von Rain belästigen, dem er in die Schulter biss - und das nicht gerade sanft. "Du hast meinen Vater wohl erfolgreich verscheucht ... naja, bist du müde?"
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    • Über Fhaergus wollte Rain eigentlich nicht zu viel nachdenken. Er wollte nicht daran glauben, dass er es zurück bekommen konnte, nur um dann enttäuscht zu werden und abgesehen davon taugte er sowieso nicht zum Fürsten, das hatte er nie und er hatte genau das bewiesen, als ihm sein eigenes Land einfach weggenommen wurde. Er sagte nichts darauf, nickte und lächelte nur. Er wollte den Wölfen helfen sich zu verteidigen, das war aber auch schon alles. Es würde sich zeigen ob er immer die richtigen Entscheidungen getroffen hatte, aber im Moment war er zufrieden, dass Nayantais Vater ihn akzeptierte, aus verständlichen Gründen die Rain nicht heraus posaunen sollte. Rain wusste sogar wie alt in etwa Rikiya war, aber er schüttelte nur den Kopf, so alt war er nun auch wieder nicht, auch wenn ihn ein paar graue Haare heimsuchten. "Ich will nicht behaupten, dass ich dann nicht auch krank geworden bin, aber es war halb so wild.", kicherte Rain. Er wusste das nur aus Erzählungen, aber Nayantai wurde von Sara zu ihm ins Zimmer geschmuggelt, damit er nicht so alleine war und es hatte ungemein geholfen.

      Rikiya verabschiedete sich für die Nacht und machte sich darauf sich in sein eigenes Zelt zurück zu ziehen. "Gute Nacht.", wünschte Rain lächelnd und sah zu wie der Wolf in dem großen Zelt verschwand und Nayantai und ihn alleine beim Feuer zurück ließ. "Natürlich will ich dich beschützen. Das wollte ich in Fhaergus auch.", erklärte Rain als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt. Seine Stimme hatte er gesenkt um Rikiya nicht zu stören. "Soll ich dir dann auf adrestianisch, oder auf thrianisch Antworten?", schmunzelte Rain der sich etwas zurück lehnte als Nayantai anfing ihn zu streicheln und an seiner Kleidung zu zupfen. "Hey...", beschwerte sich Rain kleinlaut und jaulte leise auf. "Autsch! Ich beiß' dich gleich zurück!" Rains Wangen waren jetzt schon rot. "Hm... ein wenig, ja. Reiten ist ganz schön anstrengend, obwohl ich nur herum sitze. Wir müssen noch nicht schlafen, aber wollen wir uns trotzdem hinlegen? Oder wir holen ein paar Decken nach draußen, mir wird nämlich ein klein wenig zu kalt." Er machte eine kurze Pause. "Meinst du ich habe zu viel gesagt?"

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    • Hätten sie noch ein bisschen länger mit seinem Vater gefaselt, so hätte Nayantai geschworen, dass er doch ein kleines bisschen verrückt geworden wäre. Nicht nur, dass er sich danach sehnte, mit Rain zu kuscheln und ihn vielleicht etwas zu sinnlich zu berühren, als dass es jemand anderes sehen konnte, er hatte sich einfach den Mund fusselig geredet und saß nicht am längeren Ast, wenn sich sein alter Herr einmischte. "Wenn du wieder krank wirst, dann wirst du mich aber nicht mehr los. Dann kuschele ich dich den ganzen Tag lang!", posaunte er heraus, aber er war ungemein schon dabei, sich darum zu kümmern, ein paar Bänder an Rains Kleidung zu lösen, damit er ungeniert seine Hände gegen die kalte Haut darunter pressen konnte, über welche er streichelte, als wäre sie das, worauf er den ganzen Tag wartete. Nayantai mochte es, wie weich Rain's Haut unter seinen rauen Händen wirkte, dass sie sich so seidig anfühlte, und dass das Lamm, allem voran, wohl nichts dagegen einzuwenden schien, weswegen Nayantai schmunzeln musste, als er den Biss dann doch nicht so lustig fand. "Du willst mich beschützen, wenn du dich einfach verführen lässt? Dann beiß doch zurück, ich warte drauf.", forderte er den Blonden heraus und womöglich hatte er recht - nicht nur, dass Rain sich von ihm necken ließ, sie philosophierten auch über die wohl lustigsten Dinge, die ihnen einfallen konnten.

      "Hm, ich glaube, du bist besser in adrestianisch, aber vielleicht wäre thrianisch eine gute Übung.", erklärte er. Wer wusste, welche Worte Rain auf adrestianisch kannte und we wusste, ob das Lamm dem allen überhaupt gewachsen war. Es schien wie ein fernen Traum, ohne jedweden Anfang und ohne erkennbares Ende, aber dementsprechend mussten sie sich erst einen suchen und das wäre nicht sonderlich schwer, wenn sie zumindest eine Idee hatten, was wirklich los wäre, sobald sie sich einen Moment Zeit ließen. "Du willst ins Zelt oder hier draußen bleiben? Naja, der Weg ist der Gleiche und mein Vater hört dich sowieso, aber mit einem Polster könntest du wenigstens ... hm, was denkst du?", Nayantai schien ganz andere Pläne für heute Nacht zu haben und schummelte auch noch seine zwei Hand unter Rains Kleidung, damit er ein besseres Gefühl für den eiskalten, bleichen Körper darunter bekam. Vorsichtig, als hätte er gerade ein zerbrechliches Geschenk ausgepackt, fing der Wolf an, Rains Oberkörper in sein Gedächtnis einzuprägen, während er entschuldigend an dem Biss von vorhin leckte, nur, um den Schal etwas auf die Seite zu schieben die leicht angewärmte Haut darunter zu liebkosen. "Zu viel? Nein ... es war etwas viel für mich, aber mein Vater ... ist einfach müde.", nuschelte er, bevor er Rain erneut biss, aber sofort darüber leckte, als mache es einen Unterschied. "Also?"
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • "Kuschelst du mich nicht sowieso schon den ganzen Tag?", fragte Rain Nayantai mit einem leichten Lachen. Ständig waren seine Hände an Rain, auch wenn ihn das nicht störte. Es war aber ein wenig peinlich wenn sein Vater neben ihnen saß und dabei zusah wie Nayantai Rain liebkoste. Thria war anders, das wusste Rain, in Adrestia würde nicht einmal ein verheiratetes Ehepaar so etwas tun. Rikiya war nicht mehr da, das war zumindest etwas, besonders als Rain an sich herunter sah und bemerkte, dass Nayantais Finger damit beschäftigt waren die komplizierte, thrianische Kleidung zu öffnen, zumindest so weit, dass er seine Hände unter die vielen Schichten schieben konnte. Rains Wangen färbten sich rot, aber die großen, rauen Hände, die allem voran wohlig warm waren, fühlten sich gut an. Rain zog seine Beine ein wenig an, als könnte ihn das schützen, sollte Rikiya doch noch einmal aus seinem Zelt heraus kommen. Die Herausforderung nahm Rain gerne an und wenn es nur war, um sich ein wenig aus der vorherrschenden Situation heraus zu winden und zu vergessen, dass sie nicht wirklich alleine waren. Rain lehnte seinen Kopf zurück und biss Nayantai ohne Vorwarnung in den Hals, auch wenn er sich nicht traute ihn so fest zu beißen, wie der Wolf ihn vorhin in die Schulter gebissen hatte.

      Rain ließ Nayantai wieder los bevor er ihm noch weh tat und sah mit roten Wangen zu ihm auf. Er wollte nicht zugeben, dass ihm das alles hier gerade peinlich war, er aber gleichzeitig auch nicht ohne die wärmenden Hände auf seiner haut hier sitzen wollte. "Was schreibt man überhaupt in einen Liebesbrief?", wollte er wissen. Er hatte ein paar schnulzige Romanzen gelesen, aber diese trafen wohl kaum thrianische Standards. Dass Wölfe sich überhaupt Liebesbriefe schrieben überraschte Rain ein bisschen. nayantai schien heute Abend aber darauf aus zu sein Rain zu ärgern, vielleicht hatte er das aber verdient, nachdem er sich mehr als einmal mit seinem Vater verbündet hatte. "Was? Hören? Polster? Nayantai...", jammerte Rain und zum einen war ihm klar auf was der Wolf anspielte und zum anderen kannte er sich nicht ganz aus. Was er aber wusste war, dass sie in Fhaergus relativ gut darin waren sich zu verstecken. Rains Wangen röteten sich noch mehr als Nayantai nun beide Hände in seine Kleidung geschoben hatte und anfing über seine Haut zu streichen. Als er dann Nayantais Zunge fühlte zitterte er leicht. Nayantais warmer Atem traf auf seine Haut und wie auch in Fhaergus wusste Rain nicht wirklich, was er selbst tun sollte, wenn Nayantai sich so um ihn kümmerte. Er ließ seine blonden haare absichtlich in sein Gesicht fallen und drückte seinen Kopf gegen Nayantais Schulter. Er zuckte leicht, als er noch einen Biss erhielt und wusste nicht, was er sagen sollte. "I-Ich ähm...", wisperte er mit einem Blick auf den Zelteingang von Rikiyas Zelt. E wusste, dass ein bisschen Stoff keinen großen Unterschied machte, aber zumindest vor neugierigen Blicken konnte er sich verstecken und außerdem wehte dann kein kalter Wind mehr durch seine Kleidung die Nayantai beiseite schob. "Zelt...", murmelte er deshalb.
    • "Könnte sein.", antwortete der Wolf grinsend. Nicht nur das, er wollte das Lamm gar nicht mehr loslassen und überlegte wohl auch tagein und tagaus, wie er so etwas umgehen konnte. Beim besten Willen war er sich oft genug nicht sicher, ob er all die Aufmerksamkeit, die Rain ihm dennoch schenkte, überhaupt wert war, und doch war er auch derjenige, der seine Lippen und Zähne an Rain legte und sich regelrecht in ihm verbiss, als hätte er sonst nichts besseres zu tun. Das Lamm wandte sich jedoch, bevor er noch mehr anrichten konnte, und Nayantai grinste lediglich, als er auch einen kleinen Biss abbekam - von jemandem, der schon so rot war, dass er die Morgenröte selbst in den Schatten stellte. "Du kannst fester sein.", mahnte er Rain. Er wollte seine Finger von ihm nehmen und über die Biss-Spur streichen, ehe sie verblasste, aber viel wichtiger war ihm, jede Kurve und etwaige Rundung des fahlen, kalten Körpers unter seiner eigenen Berührung zu begraben und ihn aufzuheizen, so sehr, dass er nicht nur rötliche Töne annahm, sondern auch, dass er sich unter seiner bloßen Berührung verbog. "In einem Liebesbrief? Kitschige Sachen ... wie sehr man sich liebt, zum Beispiel.", erläuterte er und nun war er derjenige, der etwas weiter nach unten rutschte und seinen Kopf von unten in den Schal steckte, um den kaschierten Hals zu küssen.

      "Oder wie sehr man sich vermisst, wenn man sich lange nicht gesehen hat ...", nuschelte er, aber sowohl der Schal als auch die Haut unter ihm dämpften seine Stimme, die eine ruhigere und leisere Tonwahl traf, bevor sich seine Zähne wieder dem Hals unter sich widmeten. Ein Biss, dann zwei, keiner davon fest genug, um Blut zu Tage zu fördern, aber alle davon hart genug, um zu schmerzen und eventuell einen blauen Fleck zu hinterlassen - einen Abdruck dessen, was gerade hier geschah; und doch konnte er nicht von Rain ablassen, als wäre es ein Fluch, der auf ihm lastete und peinlichst genau klarmachte, dass er genau das hier, jetzt in diesem Moment, wollte und nicht verschmähte. "Und manchmal sind Liebesbriefe einfach nur voll mit den Dingen, die man seinem Lieber antun will und könnte, wenn man die Möglichkeit dazu besäße.", ergänzte er schließlich, als er nach oben schnellte um sich einen wahrhaften Kuss zu stehlen - keinen Kinderkram, bei welchem er Rain kurz seine Lippen auf die Eigenen drückte, sondern etwas, das weitaus lustvoller und gleichzeitig unkoordinierter war, als er seine eigene Zunge in den Mund seines Gegenübers drängte und von jenem erst abließ, als er glaubte, ihm ginge die Luft aus. Nayantai grinste, als hätte er gerade einen Preis gewonnen und doch hörte er auf Rain. "Ja? Du willst nicht für mich schreien? Wie bedauerlich.", gab er zurück und zeigte Rain die Zunge, bevor er ihm mit seinen Händen in die Seite pikste, die komplett schutzlos war. "Zelt? Gute Wahl.", hauchte er. Er fackelte nicht lang und ließ die eine Decke zurück, gleich wie den Tee und das Lagerfeuer, nahm Rain hoch und brachte sie beide ungefragt zu ihrem Zelt, in welchem er den Blonden absetzte - hastig kämpfte er sich aus den Schuhen, die er vor den Zelteingang war und Rain stahl er die seinen auch, die selbes Leid erlitten, bevor der hungrige Wolf, der sich die Lippen ohnehin schon leckte, über seine Beute hermachte, welcher er den Schal stahl und erneut einen Kuss aufzwang, der nichts mehr von anfänglicher Neugierde und Naivität aufwies. Seine Hände, die er wohlwissend von Rain genommen hatte, zurrten dennoch am Hosenbund und jedweden anderen Schleifen der Lammeskleidung, als würde er es kaum erwarten können, das Präsent vor sich auszupacken. Nayantai lehnte sich über Rain, küsste ihn von seinem Brustkorb bis zum Hals, hinauf bis an sein Ohr, während er eine Hand dafür benutzte, seinen Oberkörper zu streicheln und die Andere ungefragt in seine Hose schob. "Ich liebe dich.", hauchte er dem Lamm ins Ohr. Wieso war das hier so eskaliert? Vielleicht hatte er doch recht, vielleicht war er ein Monster und seine Gefühle standen ebendem nichts nach.
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    • Rain war nervös, nervöser noch, weil es im Vergleich zu Fhaergus hier keine Wände oder Türen gab die etwaige Geräusche die ihm entweichen konnten dämpften. Sie waren zwar mehr oder weniger alleine hier draußen und es gab niemanden der sie für ihre Beziehung verurteilte - egal ob Wolf und Schaf, oder Mann und Mann - aber dennoch konnte Rain nicht einfach vergessen, dass Nayantais Vater nur weniger Meter entfernt lag und eigentlich schlafen wollte. Rain biss sich auf die Lippe damit er ja leise blieb und erinnerte sich an die Zeiten In Fhaergus als Nayantai sich so langsam voran getastet hatte und Rain erlaubte esihm gleich zu tun. Es war unglaublich lange her, schon über zwei Monate in dene sie zwar nebeneinander geschlafen und sich gehalten hatten, in denen sie aber keine Zeit und vermutlich auch keine Kraft hatten um sich mehr aufeinander einzulassen. Vielleicht konnte Nayantai seine Hände deshalb nicht von Rain lassen und streichelte jede einzelne Stelle an Rains Haut. Er wanderte über den dünnen Körper, der nach allem was passiert war beinahe wieder makellos war und vermutlich im Mondlicht geleuchtet hätte, weil die Haut so blass war. "Mhm...", murmelte Rain mit einem leichten Nicken weil Nayantai mit dem Biss nicht ganz zufrieden war und Rain wohl kaum Rache genießen konnte. Er wand sich als Nayantai stellen erreichte die ein wenig kitzelten und auch als er über stellen strich die angenehm war und Rain seine Hand dort behalten wollte. Nayantais warmen Hände direkt auf seiner Haut zu fühlen sorgten dafür, dass ihm so viel wärmer wurde, als würde er ihn nur durch all die Schichten an Kleidung berühren. "Aber... das sagst du mir doch auch so...", antwortete Rain leise.

      "Und du lässt mich nicht allein, oder...?", fügte er ebenso leise an und genoss die Küsse auf seiner Haut. Er zuckte als Nayantai ihn wie so oft als sein markierte, behielt seine eigenen Hände aber bei sich, weil er genau wusste, dass Nayantai manchmal empfindlich war. Auf nayantais dritten Punkt hatte Rain keine Antwort, seine Wangen wurden nur noch mehr rot und er fragte sich, was Nayantai jetzt gerade dachte. Viel Zeit zu antworten hatte Rain ohnehin nicht als Nayantai ihn küsste. So einen Kuss war Rain gar nicht gewohnt und er wusste nicht recht wie er ihn erwidern sollte. Nayantai schmeckte nach den Nüssen die er zuvor gegessen hatte und gerade als Rain anfing sich zurecht zu finden, zog Nayantai sich wieder zurück. "Würdest du für mich ah-!", wollte Rain fragen, schrie aber leise auf als er in die Seite gezwickt wurde. Es war ihm so peinlich, dass er sein Gesicht an Nayantais Brust vergrub, obwohl es seine Schuld war. Kurz darauf wurde Rain hochgehoben und in das Zelt gebracht. Nayantai zog den übrig gebliebenen Stiefel von Rains Fuß und Rain rutschte in das große Zelt um sich über all die Decken her zu machen. Nayantai folgte ihm schnell und drückte Rain auf seinen Rücken. Der Schal wurde abgewickelt und Rain erhielt einen weiteren wilden Kuss. Seine hand schnellte zu Nayantais Schulter, wo sie sich an seiner Kleidung festhielt. Rain fühlte wie weiter an seiner Kleidung gezogen wurde und er keuchte als Nayantai ihn wieder frei ließ. Ihm war gerade weniger kalt als er erwartet hätte, obwohl sein Oberkörper entblößt war und Nayantai sich gerade darüber her machte. Als er allerdings Nayantais Hand weiter unten spürte, schnellte seine eigene vor und packte seinen Arm um ihn für einen Moment zu stoppen. "Warte.", wisperte er und sah Nayantai etwas besorgt an. "Das letzte Mal dass du... ich will nicht, dass du irgendetwas bereust..." Rain konnte sich noch deutlich daran erinnern als Nayantai am nächsten Morgen einfach davon gestürmt war und dass er so aufgebracht war, das alles was sie sich in Fhaergus aufgebaut hatten, das Vertrauen dass sie Menschen im Anwesen zu ihm gefunden hatten, in einem Bruchteil einer Sekunde zerstört wurde.
    • Zögerlich war ein anderes Wort, das nicht immer auf Nayantai zutraf, doch wenn es das tat, dann meistens nicht, weil er den Kopf in den Wolken hatte und sich einfach nicht entscheiden konnte, sondern viel eher, weil eine mentale Barriere ein normales Leben nicht zuließ. Sich da raus zu winden brachte nicht viel und er verstand allmählich, wieso es das tat - es war etwas, das er nicht aufschieben sollte, sondern früher oder später konfrontieren musste, ob er das nun wollte, oder nicht. "Ich weiß, aber Briefe sind dafür da, wenn man sich lange nicht sieht, oder?", belächelte der rabiate Wolf, der wohl nicht mehr wollte, als ein weiteres Stück seiner Beute, als die Unschuld, die er ihm noch immer nicht genommen hatte und die er wohl auch erst wollte, wenn Rain sie ihm geben würde. "Nein, wieso würde ich dich alleine lassen? Du kommst mit mir mit, ob du willst oder nicht." In gewisser Weise war Rain sein Gefangener, auch, wenn Nayantai es nicht ganz wahrhaben wollte. Seine Vorstellungen drifteten ab und er wunderte sich, wie rot Rains blasse Haut werden konnte, wie er sich anhören würde, wenn er nach Atem rang oder wie seine spindeldürren Finger sich anfühlten, wenn sie sich in seinen schwarzen Haaren vergruben und daran zurrten, weil er sich zu wild benahm. Alle Hypothesen, die der Wolf aufstellte, waren eine Erwägung wert, und doch gab er sein bestes, sie größtenteils zu unterbinden, als würden sie seinen Kopf vergiften.

      "Würde ich für dich?", wiederholte er und kicherte leise, weil Rain sich plötzlich versteckte und sein bestes gab, ungesehen zu bleiben. Er war süß, zuckersüß - und Nayantai hatte ihn zum Fressen gern. Tatsächlich liebkoste er den Blonden wohl etwas zu kurz, benahm sich, als mache er Anstalten, ihm noch das Fleisch von den Knochen zu reißen, wenn man ihn länger warten ließ, nachdem er seine Zähne in dem lieblichen Körper und sich an diesem nährte, als hungerte er nach Liebe. Nayantai wollte nicht mehr, als von einer verbotenen Frucht zu kosten, die vor ihm lag und keinerlei Berührungen verschmähte oder ihn dafür spottete, dass er kurzen Prozess aus einem Vorspiel machte, das eigentlich keines sein müsste - die Karten lagen offen auf dem Tisch, und dennoch ... so recht laben konnte er sich nicht an seinem Lamm, seinem Engel, der wohl auch noch leuchten würde, wenn es bereits stockfinster war. Er hielt inne, ohne sich darauf einzulassen, gänzlich aufzuhören - sein Arm wurde gehalten und doch strichen seine Fingerspitzen über das Objekt - die Person - seiner Begierde, dem er sich ganz und gar anvertrauen wollte. "Ich ... verstehe, was du meinst, aber ... ich will das ...", antwortete er, auch, wenn sein Hals kurzerhand trocken wurde und ihn Gedanken plagten, die er sofort wieder abschüttelte. Nayantai wollte nicht daran denken, er wollte von Rain kosten und sich an ihm laben - aber das ließ jener wohl noch nicht ganz zu. "Es gibt nichts zu bereuen, wenn ich es mit dir tue ... nie.", stellte er klar, bevor er sich nach unten beugte, nachdem er sich an dem Schauspiel vor sich ergötzte. Rain war wie eine Eisskulptur, deren Brust sich doch anhob und senkte, auf deren dünnem, bleichen Körper jedes einzelne Mal und jeder Makel ersichtlich war, den er je abbekommen hatte - und doch waren so viele von ihnen verblasst, als wäre Rain eine Schneewüste, kalt und unbändig, unnahbar und tödlich. Nayantai lehnte sich nach unten, gab dem Lamm einen kurzen Kuss und setzte sich danach auf, um sich aus seiner eigenen Kleidung, oder zumindest den Oberteilen zu schälen, die er trug. Er bildete einen Kontrast zu Rain, so war er nicht länger gänzlich bleich und nicht nur seine breite Brust zeugte von endlosen Narben, die nicht oft sehr schön verheilten. Ohne weiter zu zögern griff er nach Rains Hand die seinen Arm hielt und drückte sie gegen seine Brust, gegen sein pochendes Herz, das seinem Brustkorb unlängst zu entfliehen drohte. "Ich will das hier. Ich liebe dich, Rain."
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    • "Es scheint als wären zehn Minuten lange genug um einen Brief zu rechtfertigen...", murmelte Rain der zu Nayantai auf sah. Es war dunkel in ihrem kleinen Zelt, aber trotzdem waren sie nicht gänzlich blind. Der Mond war fast voll und wurde von keiner Wolke verdeckt und das Feuer brannte auch noch. Es warf tanzende Schatten auf sie beide und ließ das Zelt noch ein bisschen größer wirken, als es eigentlich war. Es war definitiv größer als das das sie am Anfang ihrer Reise mit hatten, über die Rain gar nicht mehr so viel nachdenken wollte. Sie waren noch nicht gänzlich in Sicherheit,aber für den Moment war es genug. Ihr provisorisches Bett war durch das viele Moos weich genug und Nayantai hatte entweder den besten Platz für sie reserviert, oder Rikiya hatten ihn absichtlich den zwei geschundenen Seelen über lassen. Rain war ein wenig kalt über all dort wo Nayantai ihn nicht berührte,aber es war okay für ihn, für den Moment interessierte ihn die Kälte nicht so sehr, stattdessen betrachtete er den breiten Körper vor sich der endlich wieder etwas zulegte. Nayantai sah seinem alten Ich langsam wieder ähnlicher wie es schien und es gefiel Rain.

      Trotzdem machte er sich Sorgen und anders als Nayantai hatte er keine Erfahrung und wusste nicht welchen Weg der Wolf ansteuerte. Er erkannte die Richtung allerdings. Er hielt Nayantai weiterhin fest und wollte erst wissen, ob sie nicht wieder irgendetwas überstürzten. "B-Bist du sicher?", fragte Rain, er wollte nicht, dass Nayantai sich am nächsten Tag miserabel fühlte. Nayantai schien sich jedoch sicher und Rain konnte sich nicht erinnern, ob er das letzte Mal gefragt hatte. Der folgende Tag war so ereignisreich gewesen, dass alles ein wenig verschwommen war. Nayantai ließ sich nicht beirren und wurde seine eigene Kleidung los. Rains Wangen glühten förmlich und seine Augen klebten an der breiten Brust und den zahlreichen Narben. Manches davon war seine Schuld und auch der Verband hing immer noch an Nayantais Kopf. Seine Hand wurde an die Brust des Wolfes geführt und er spürte den kräftigen Herzschlag unter seinen dünnen Fingern. " In Ordnung...", wisperte Rain und ließ seine Hand Nayantais Brust hinunter gleiten als würde es ihm etwas über den Wolf verraten. Er zog die Hand jedoch schnell wieder weg, er wusste nicht was er selbst erlaubt war zu tun und sah Nayantai an der über ihm thronte.
    • Wollte er das wirklich? Nayantai hatte keine Zeit mehr, noch einmal zu überlegen, ob er seine Entscheidung bereute - aber das tat er ohnehin nicht. Rain war sein ein und alles, die Person, die ihn verstand und die ihm Hoffnung gab, dass die Sterne am Himmel keine unerreichbaren Figmente ihrer eigenen Imagination waren, sondern tatsächlich erreichbare Ziele, die man sich lediglich stecken musste. Es half dabei nicht, dass er für den Moment innehielt, dass Rain ihn hinhielt, und Nayantai sich über die spröden, hungrigen Lippen leckte, als hatte er schon viel zu lange auf etwas gewartet, das ihm verwehrt blieb. Es gab keine Antwort auf die vielen Fragen, die er in diesem Moment nicht stellte, sondern nur eine einfache Erklärung. "Zehn Minuten sind elf zu viel.", bemerkte er grinsend und wohlwissend dessen, dass er lediglich witzelte um die angespannte, beinahe elektrisierende Luft zwischen ihnen aufzulösen. Nayantai mochte den Druck nicht, mit dem sie kam, aber er verstand, dass er sie im Moment benötigte, damit er sich an ihr und an Rain betrinken konnte; damit er zu realisieren vermochte, was wahre Gefühle waren und wohin jene führten, wenn er ihnen ungeachtet seiner vorherrschenden Barrieren freien Lauf ließ. "Ich bin mir so sicher wie noch nie.", entgegnete er schließlich.

      Es dauerte nicht lange, damit Rain auch sein letztes bisschen Resistenz aufgab - es brauchte lediglich einen verliebten Wolf, der nicht länger zwischen links und rechts, oder oben und unten unterschied, nein. Er wollte nicht mehr, als bei Rain zu sein, mit ihm zu sein und allem voran, sein zu sein. All das war jedoch nicht so leicht wie es sein konnte, es kostete Überwindung, die er oftmals nicht schaffte und rief ihm in Erinnerung, dass es andere Dinge gab, die ihn zuvor davon abhielten. Rain nahm seine Hand zu sich, scheute jedoch nicht zurück und gab ihm das Zeichen, dass auch er damit einverstanden war. Nichts hielt ihn mehr, als er sich nach unten beugte, um sich - frech wie er war - einen Kuss zu stehlen, Rain zu seinem Eigentum zu erklären, und sich seinen Weg von den Lippen des Lammes aus nach weiter unten zu bahnen. Seine Finger folgten ihn nur halbherzig, kräuselte sich doch ein Lächeln auf seinen Lippen, während seine Finger nach nicht erkundeten Stellen an Rains Oberkörper suchten, nach einer Stelle, die sich gut anfühlte, und doch brauchte er seine Hände schließlich, als es zu langweilig geworden war, einige Stellen des bleichen Körpers mit Küssen, Bissen und anderen Aktionen zu malträtieren. Unter ihm hob sich Rains Brustkorb, stetig und doch immer schneller - als Nayantai seine Hand an den Hosenbund des Lammes legte, zog er sie - nachdem er die Luft anhielt, nach unten. Er ließ das Schauspiel vor sich auf seine Augen wirken und wisperte ein leises. "Ich liebe dich", welches ihm wohl betragend oft aus dem Mund kam, bevor er sich an Rains Beinen vergriff, sich zwischen ihnen breit machte und sie liebkoste, aber auch an der Innenseite von Rains Oberschenkel ließ er die Liebesbisse nicht aus, die morgen vielleicht in starkem, blau-violettem Kontrast zu seinem Körper standen.
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    • Nayantais Worte machten für Rain nicht viel Sinn. "Das verstehe ich nicht...", murmelte er entschuldigend als er schüchtern zu ihm aufblickte. Vielleicht hieß es nur, dass Nayantai es bereute sich nicht schon früher an Rain angenähert zu haben, aber wann hätten sie dazu schon Gelegenheit gehabt? Auf ihrer Reise bestimmt nicht, sie waren zu müde, krank und geschunden gewesen und so ging es ihnen auch in der furchtbaren Siedlung der Kannibalen, in der sie am Ende kaum eine ruhige Nacht gefunden hatten. Rain fühlte sich sicherer denje, doch selbst jetzt blieb ihm in Gedanken was RIkiya ihm über den Rat gesagt hatte, aber das war nicht Nayantais Schuld und nichts das sie beide ändern konnten. Sie hatten noch mehrere Wochen, bevor es überhaupt relevant wurde und auch wenn Rain sich darüber aufgeregt hatte, wohin sollten sie sonst und warum sollte er Nayantai etwas verweigern, das er wollte und vielleicht auch sogar brauchte, wenn er es selber auch wollte. Es war nicht leicht für ihn seine Gedanken zum schweigen zu bringen, aber Nayantai machte es einfacher, das hatte er immer schon und Rain vertraute ihm, wenn er sagte, dass er sich sicher war.

      Es war schade, dass Nayantai Rain die Sicht auf ihn wieder nahm und doch beakm er einen Kuss als entschädigung. Nayantai wanderte seinen Hals entlang, über sein Schlüsselbein, seine Brust und seinen Bauch. Jede Stelle die er küsste fühlte sich heiß an, auch wenn sie kurz danach von Kälte überflutet wurde. Nayantais Hände folgten schnell, sie waren so geschäftig, dass sie Rain warm halten konnten, während dieser die Augen schloss und seinen roten Kopf zur Seite drehte. Rain zuckte jedes Mal wenn er Nayantais Zähne fühlte, nur um danach leicht zu zittern wenn Nayantai über die Kerben leckte. Rains Atem wurde ein wenig schneller während er all die Berührungen genoss, ohne groß andere Gedanken in seinem Kopf zu haben. Er öffnete die Augen als Nayantai an seiner Hose zog und sah ihn für einen Moment an. Dann griff er nach einem kleinen Polster, den er ohne zu zögern halb vor sein Gesicht zog. "Mhm....", erwiderte er in den Polster nuschelnd, er brachte kein Wort heraus. Dann sah er zu wie Nayantai sich nach unten beugte und anfing Rain weiter zu küssen. Rain zuckte unter Nayantais Berührungen und sein Atem ging ein wenig schneller. Manchmal fiepte Rain in den Polster, bedacht darauf leise zu bleiben und gleichzeitig half es ihm seine roten Wangen zu verstecken. Sein Körper fühlte sich warm an und das obwohl seine Kleidung von ihm hing und seine Hose irgendwo in diesem Zelt lag. Er klammerte sich regelrecht an den Polster, fühlte sich aber wie so oft schlecht, weil er selbst nichts tat. Er traute sich von seinem Polster hervor. "N-Nayantai...?", fragte er in die Dunkelheit, die schwarzen Haare des Wolfes waren auf dem Boden ihres Zeltes verteilt wie ein Fluss, oder ranken die nach Rain greifen wollten. "I-Ist es... okay... dass ich nur da liege...?"
    • "Musst du auch nicht.", erklärte Nayantai, der sich seiner dummen Worte erst entwöhnen musste. Rain konnte er die Welt versprechen, ohne einen großartigen Mucks dabei zu machen, aber er wusste genau so gut, dass er dabei sich selbst belog, und dass die Tatsache, er würde sich auch nichts Gutes damit tun, ungelogen war. Sie beide mussten nicht mehr, als ehrlich zueinander sein und sie mussten nicht mehr, als aufeinander aufzupassen. Nayantai mied keinerlei Stellen an Rains Körper, zumindest keine, die er nicht offiziell nicht berühren konnte, und während seine Hände immer wieder nach oben glitten und über Stellen strichen, die wohl die Kälte eingeholt hatte, so konnte er Rain keinen Kuss mehr geben, kaum vergrub er sich in einem Polster, der offensichtlich für nicht viel mehr da war, als all die auffälligen Geräusche, die unfreiwillig seine Lippen verließen, zu kaschieren und Rikiya im Dunklen zu lassen - auch, wenn Nayantai glaubte, dass der ausfüllende Mond und das flackernde Feuer von draußen genug war, um ihre Schatten auf die Zeltplane zu zaubern und ihm genauestens zu offenbaren, was der Wolf gerade mit dem Lamm tat, als er seine Reißzähne in seinem Oberschenkel versenkte und entschuldigend über seine Bissspuren leckte, als wäre er wahrlich ein Wolf, der sich das Fressen seines Lammes doch noch einmal durch den Kopf gehen ließ. Sein Herz pumpte und Adrenalin, nein, wohl doch eher Neugierde machte sich in ihm breit. Nicht mehr wollte er, als jede einzelne Ebene Rains zu erkunden, als herauszufinden, was passierte, wenn man ihm die Stützen nahm, die er sich mental zurechtlegte und er selbst in einem tiefen Brunnen versank, der aufzeigte, wie diabolisch der Rest der Welt sein konnte, mit dem man sich umgab. Nayantai brachte es dennoch nicht über sein Herz, Rain gleich von Anfang an zu überfordern, auch, wenn seine Impulse ihm anderes sagten und auch sein Griff, mit dem er Rains Beine auseinander hielt, alles andere als sanft war - blaue Flecken würde er nicht hinterlassen, aber schmerzhafte Fingerabdrücke, die einem zeigten, wie tief sie sich eigentlich in das zarte Fleisch unter ihm bohrten.

      "Ja, Rain?", fragte er und sah auf, als zwei blaue Augen auf ihn herabstarrten - ein paar seiner Haarsträhnen waren ihm ins Gesicht gefallen und der Verband, der eigentlich nur ein fehlendes Auge versteckte, half dabei nicht, seine Sicht zu erweitern. "Mhm, ist es, allerdings könntest du ..." Seine Hand streckte sich nach Rains Arm aus, den er behutsam nahm, um ihn sich auf den Kopf zu legen - er rutschte etwas nach oben, damit Rain sich nicht strecken musste und ballte die weichen, kleinen Hände zu einer Faust, die sich an einem Büschel pechschwarzer Haare festhielten. Dann grinste er, auch, wenn er sein Herz in seiner Kehle wusste, als er seine nun freien Hände nahm, um Rain ohne große Erwartungen von seiner Unterwäsche zu befreien und eben jene irgendwo, in die dunklen Ecken des Zelts zu befördern - ihn entblößt vor sich liegen zu haben war wundervoll und Nayantai besah sich des atemberaubenden Schauspiels noch einmal; nicht nur Rains Wangen waren rot, und wüsste er es nicht besser, so würde er meinen, seine Augen waren etwas glasiger - er wollte jedes Geräusch hören, das Rain machen konnte, umspielte mit seinen Händen gewisse Stellen an Rains Körper, die er wohl doch lieber berühren sollte, und schlussendlich wusste er nicht einmal mehr, ob der Stein in seinem Magen ihn davon abhalten sollte, sich auf so etwas einzulassen. Nayantai wollte es nicht mehr hören, dachte auch nicht daran und schien nur im Kopf zu haben, dass er Rain noch unbedingt einen Kuss geben sollte, ehe er sein Gesicht zwischen den Beinen des Lammes vergrub. Vielerlei Dinge waren ihm zuerst in den hochroten Kopf geschossen, aber sein Blut hatte sich ein ganz anderes Areal ausgesucht, auf das er nicht weiter achtete - stattdessen war er es, der sich vornahm, dem Blonden etwas Gutes zu tun, auch, wenn er ihn etwas hinhielt, damit er sich seines gesamten Körpers noch besehen konnte, seine Fingernägel noch in seinen Beinen vergrub und schließlich dazu entschied, aufzuhören, vor sich selbst davonzulaufen, als er sich dann doch überwand, Rain's Glied in den Mund zu nehmen und es mit seiner Zunge zu umspielen, als hätte er wohl doch keine Ahnung, was Rain wirklich gefiel - und er hatte recht, Nayantai hatte doch keinerlei Ahnung, ob Rain das hier wirklich wollte - und doch ließ er sich nicht davon abbringen.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Rains Herz schlug schneller, auf eine angenehme Weise die Watte in seinen Kopf stopfte und seinen ganzen Körper bis hin zu seinen Fingerspitzen kribbeln ließ. Immer wieder schnappte er nach Luft nur um den Polster vor seine Lippen zu halten, damit das leise Fiepen verstummte. Seine schwachen Muskeln spannten sich an, bis hin zu seinen Zehenspitzen. Die starken Hände die ihn festhielten waren beruhigend und aufregend zugleich und schon wie in Fhaergus glaubte er, dass sein Körper so heiß sein musste, dass er kleine Wölkchen absonderte und das ganz ohne Fieber. Nayantais Griff war fest und bestimmt, so wie man sich den Griff eines waschechten Wolfes vorstellte und das kleine Schaf, vertraute ihm, obwohl er es mit Haut und Haaren fressen konnte. Die Knabbereien und Bisse waren kein Anzeichen dafür, dass er es tun würde, sie machten Rains Haut nur empflindlicher für die sanften Küsse und Spielchen mit Nayantais Zunge die folgten. Manchmal hatte er den Impuls seine Beine zusammen zu drücken und sich mehr vor Nayantai zu verstecken, doch der Wolf hielt ihn davon ab und wenn sein Blick über Rains dürren Körper schweifte, dann gab er ihm das Gefühl, dass ihm nichts davon peinlich sein musste. Er musste kein großer mukulöser Mann für Nayantai sein, es reichte er selbst zu sein.

      Als Rain fragte ob er nicht auch etwas tun sollte griff Nayantai nach seiner Hand und zog sie sanft von seinem schützenden Polster. Sie landete auf Nayantais Kopf und schloss sich um ein Büschel schwarzer Haare. Rain wusste nicht wirklich was er als nächstes tun sollte, aber er hielt sich fest und sah Nayantai fast schon erwartungsvoll und vielleicht ein bisschen ehrfürchtig an. Seine roten Lippen glänzten als sie sich zu einem Lächeln kräuselten, ehe er an dem letzten Stückchen Stoff um Rains Beine zog. Rain ließ ihn, auch wenn er sich wieder ein wenig mehr hinter seinem Polster versteckte den er fast schon umklammerte wie ein Stofftier. Es dauerte nicht lange bis Nayantai Rains Körper erneut erforschte und über die Innenseiten seiner Oberschenkel strich. Er küsste ihn an den selben Stellen und Rains Körper kribbelte mehr und begann sich wie von selbst zu bewegen. Die hand die Nayantais Haare locker fest gehalten hatte und sanft über seinen Kopf gestreichelt hatte, hielt sich nun doch fester fest und ohne zu wissen was eigentlich auf Rain zukam, wand sich sein Körper Nayantai mehr zu. Er wollte mehr fühlen, mehr erfahren. Ein Schauer durchfuhr ihn wann immer Nayantai über bestimmte Stellen leckte. Ein erwartungsvolles Kribbeln breitete sich in Rains Magen aus als Nayantais Griff ein wenig fester wurde und schließlich entwich ihm ein überraschter Seufzer als er Nayantais warmen Atem und dann das innere seines Mundes um sich fühlte. Es war ein neues, aber willkommenes Gefühl, das Rain vollends in sich aufnehmen wollte. Es war angenehm und fühlte sich so viel intensiver an Nayantais Zunge zu fühlen, die Impulse auslöste, die Rain noch nie zuvor gefühlt hatte. Das sanfte Spiel ließ Rain entspannen und er ließ ein wenig von dem Polster ab, auch weil er etwas mehr Luft zum atmen brauchte. Sein Atmen war begleitet von leisen Seufzern die Rain gar nicht mehr zu verstecken versuchte. Sein Bauch füllte sich mit Schmetterlingen und sein Rücken bog sich durch wenn Nayantai mit seiner Zunge besonders lange an einer Stelle verweilte und sie fest gegen Rain drückte. Wie in einem Traum warf er hin und wieder seinen Kopf von einer auf die andere Seite und öffnete nur manchmal seine Augen um nach Nayantai zu sehen, nur um sich schnell wieder vor ihm zu verstecken.

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