"Ich kann es dir natürlich beibringen, wenn du willst aber ... ich glaube, das will keiner", murrte der Wolf, der eigentlich gar nicht dafür verantwortlich sein wollte, dass Rain schlussendlich jemanden tötete, geschweige denn sich selbst mit dessen Blut benetzen lassen musste. Zwar wusste er, dass es ohnehin nicht unausweichlich war, wenn er das Lamm einfach verschleppte - irgendwann wäre der Punkt erreicht, wären die Ressourcen ausgeschöpft und sie beide hatten nichts mehr, das sie miteinander teilen konnten. Was also, wenn Rain doch eine stumpfe Klinge erheben musste, damit er sich selbst vor seinem Tod retten konnte? Würde er den Mumm dazu besitzen? Ein Mensch war, zumindest in den Augen des Wolfes, leichter zu erlegen als ein Tier, das rein aus Instinkt zu handeln schien. "Davor, dass du einsam bist - mehr nicht", gab er zurück. Nein, ihm war klar, dass Rain für sich selbst zu lernen hatte und dass es hirnrissig war, wenn er dem Lamm immer nur half - er musste auf eigenen Beinen stehen. "Gegen alles andere musst du dich selbst wehren können - ich helfe dir lediglich, wenn du es brauchst", ließ er Rain wissen. Würden sie jemals voneinander getrennt werden, dann war auch vermutlich sein Herz nicht das Einzige, das mit dem Lamm verbleiben sollte. Oder?
Nayantai wusste nicht, wie ihm geschah - wirklich wütend war er nicht, das war ihm klar, und doch brodelte irgendetwas in seinem Inneren, einfach nur weil er den Grund für ein Gemetzel erfahren hatte, der vermutlich möglichst vielen Wölfen vorenthalten wurde. Was brachten sich leere Entschuldigungen, wenn man die Wurzel des Übels nicht entfernen konnte und was würde es bringen, wenn sie beide sich nur darauf konzentrieren, was für sie wichtig war, wenn es so viele Wölfe und Schafe gab, die tagein und tagaus ihr Leben ließen? Wäre er nicht hier, dann könnte er zumindest versuchen, den Krieg zu beenden, aber selbst das schien - zumindest von hier aus - unmöglich. Unfähig war er, irgendetwas zu tun - er konnte seine Hände nicht an Rain legen, so lange er an sein Volk denken musste und doch tat er genau das, griff nach dem Lamm, zog es näher an sich heran, weiter nach oben. "Du ... bist der Letzte, der sich entschuldigen sollte", meinte der Wolf, als er sich an das Lamm kuschelte, das er auch gar nicht mehr loslassen wollte, so, wie es jetzt stand. "Wenn es dir wirklich leid tut, dann kann ich dich ja mit in den Süden nehmen, wo wir beide vergessen können, wie schlimm es hier ist." Dort, wo sie keine Regeln zu befolgen hatten und es nichts gab, das sie davon abhalten würde, sie selbst zu sein.
Nayantai wusste nicht, wie ihm geschah - wirklich wütend war er nicht, das war ihm klar, und doch brodelte irgendetwas in seinem Inneren, einfach nur weil er den Grund für ein Gemetzel erfahren hatte, der vermutlich möglichst vielen Wölfen vorenthalten wurde. Was brachten sich leere Entschuldigungen, wenn man die Wurzel des Übels nicht entfernen konnte und was würde es bringen, wenn sie beide sich nur darauf konzentrieren, was für sie wichtig war, wenn es so viele Wölfe und Schafe gab, die tagein und tagaus ihr Leben ließen? Wäre er nicht hier, dann könnte er zumindest versuchen, den Krieg zu beenden, aber selbst das schien - zumindest von hier aus - unmöglich. Unfähig war er, irgendetwas zu tun - er konnte seine Hände nicht an Rain legen, so lange er an sein Volk denken musste und doch tat er genau das, griff nach dem Lamm, zog es näher an sich heran, weiter nach oben. "Du ... bist der Letzte, der sich entschuldigen sollte", meinte der Wolf, als er sich an das Lamm kuschelte, das er auch gar nicht mehr loslassen wollte, so, wie es jetzt stand. "Wenn es dir wirklich leid tut, dann kann ich dich ja mit in den Süden nehmen, wo wir beide vergessen können, wie schlimm es hier ist." Dort, wo sie keine Regeln zu befolgen hatten und es nichts gab, das sie davon abhalten würde, sie selbst zu sein.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.